Barschfilet auf karibische Art [27.06.2012]

Mittwoch ist natürlich traditionell mein Fischtag. Also blieben neben dem Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce, das neben Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Quen chai ji pian – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Thai Curry Kokosmilch Sauce an der Asia-Theke angeboten wurde nur noch das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Reis bei Vitality. Die anderen Angebote wie das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree sowie das Griechische Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot bei Globetrotter ließ ich außen vor. Normalerweise wollte ich ja weg vom Dessert, aber bei einem Becherchen Erdbeeren konnte man, so dachte ich mir, nicht viel falsch machen – also landete dies ebenfalls auf meinem Tablett.

Barschfilet auf karibische Art mit Bohnenreis / Perch filet caribean style with bean rice

Unter einer leicht scharfen Gemüsemischung, die neben der Heiligen Dreieinigkeit der kreolischen Küche in Form von Zwiebeln, Paprika und Stangensellerie auch noch geschälte Tomaten und ein paar Möhrenstücke enthielt, fand sich ein nicht allzu großes, aber dennoch passables Stück grätenfreies Barschfilet, welches durch seine Garung (wohl im ominösen “Cajundunst”) angenehm saftig geblieben war. Als Sättigungsbeilage hatte man außerdem mit Kidneybohnen versehenen Reis beigefügt. In vielen Ländern der Karibik ist die Kombination von Reis und Bohnen, die in der Regel zusammen gekocht werden und dann Moros y Cristianos (Mauren und Christen) genannt werden, eine sehr typische Sättigungsbeilage. In der Summe kann man das Gericht als tatsächlich als karibisch bezeichnen. Und mit 502kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leicht. Da konnte ich es auch verschmerzen, dass das Dessert aus Erdbeeren für meinen Geschmack etwas zu stark gezuckert war.
Beim den anderen Kantinengäste lag heute aber eindeutig das griechische Gyros am höchsten in der Gunst, gefolgt von den Asiatischen Gerichten. Auf Platz drei folgte das Fleischpflanzerl, dass aber nur mit sehr knappen Vorsprung vor dem karibischen Barschfilet lag. In der Summe aber eine dem Angebot entsprechende Platzierung, dass den bisherigen Erfahrungswerten entspricht, daher erübrigt sich hier wohl jede weitere Kommentierung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibische Gemüsemischung: ++
Bohnenreis: ++
Erdbeeren: + (weil zu stark gezuckert)

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Ein Kommentar to “Barschfilet auf karibische Art [27.06.2012]”

  1. Karibischer Barsch mit kreolischem Bohnenreis [14.11.2012] | Subnetmask meinte am 14.11.2012 um 19:42 Uhr :

    […] Vergleich zu früheren Darreichungen dieses Gerichtes zum Beispiel hier, hier, hier, hier oder hier hatte man die heutige Portion sogar noch etwas aufgewertet, denn statt des normalen Reis mit […]


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