Archive for December, 2012

Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept

Sunday, December 9th, 2012

Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?

900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)
01 - Zutat Pak Choi / Ingredient pak choi

250g Kartoffeln
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

100g Blattspinat
03 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

250g Ricotta
04 - Zutat Ricotta / Ingredient ricotta

200g Ziegenfrischkäse
05 - Zutat Ziegenfrischkäse / Ingredient goat cream cheese

100g Saure Sahne
06 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

1 Schalotte
07 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

1/2 Bund Dill
08 - Zutat Dill / Ingredient dill

1 Hühnerei
09 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

50g Parmesan
10 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan cheese

50g Pinienkerne
11 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

sowie etwas Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form

Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln
12 - Schalotte würfeln / Dice shallot

sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen
13 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und fein zu würfeln.
14 - Kartoffel fein würfeln / Dice potatoes

Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus
15 - Strunk entfernen / Remove stalk

und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.
16 - Pak Choi waschen / Wash pak choi

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen
17 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

reiben wir den Parmesan-Käse
18 - Parmesan reiben / Grind parmesan

und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,
19 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen
20 - Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese dann gründlich.
21 - Dill zerkleinern / Mince dill

Sobald das Wasser dann kocht
22 - Wasser kocht / Water boiling

blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.
23 - Pak Choi blanchieren / Blanch pak choi

Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten
24 - Kartoffelwürfel kochen / Cook potato dices

und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.
25 - Kartoffelwürfel abtropfen lassen / Drain potatoes

Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.
26 - Blattspinat blanchieren / Blanch leaf spinach

Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.
27 - Pinienkerne rösten / Toast pine nuts

Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben
28 - Gut ausdrücken / Squeeze well

zerkleinern wir ihn mit einem Messer.
29 - Pak Choi zerkleinern / Cut pak choi

Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.
30 - Blattspinat schneiden / Cut leaf spinach

Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,
31 - Ziegenfrischkäse zerbröseln / Put goat cream cheese in bowl

fügen den Ricotta
32 - Ricotta addieren / Add ricotta

und die Saure Sahne hinzu
33 - Saure Sahne hinzufügen / Add sour cream

und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.
34 - Cremig verrühren / Stir

Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.
35 - Pinienkerne grob zerkleinern / Mince pine nuts

Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt
36 - Ei hinzufügen / Add egg

und ebenfalls verrührt haben
37 - Ei verrühren / Mix in egg

folgen dann die Kartoffelwürfel,
38 - Kartoffelwürfel addieren / Add potato dices

sowie Spinat und Pak Choi.
39 - Pak Choi  & Spinat dazu / Add spinach & pak choi

Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter
40 - Vermengen / Mix

und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte
41 - Schalotte hinzufügen / Add shallot

den geriebenen Parmesan,
42 - Parmesan hinein / Add parmesan

die Pinienkerne
43 - Pinienkerne addieren / Add pine nuts

und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.
44 - Dill dazu / Add dill

Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse
45 - Gut vermengen / Mix well

und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.
46 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus
47 - Form ausfetten / Grease tin

und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.
48 - Form befüllen / Fill bun tin

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.
49 - Backen / Bake

Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,
50 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Fertig gebacken

dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.
51 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Serviert

Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen. 😉

52 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - CloseUp

Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Guten Appetit

Kräuter-Hähnchenbrust mit mediterranem Gemüse – das Rezept

Saturday, December 8th, 2012

Die Zubereitung mit dem Bratschlauch zählt eindeutig zu den schonenden und gleichzeitig recht einfach anzuwendenden Methoden, Fleisch und Gemüse zuzubereiten. In meiner inzwischen auf über 200 Rezepte angewachsenen Sammlung hier habe ich – Asche auf mein Haupt – diese Methode aber noch nie gezeigt geschweige denn erwähnt. Daher wurde es höchste Zeit, die mal nachzuholen. Und das heutige Rezept für eine Kräuter-Hähnchenbrust auf mediterranem Gemüse im Bratschlauch hatte ich extra für diesen Zweck ausgewählt. Der große Vorteil am Bratschlauch ist es aus meiner Sicht, dass man alles einfach hinein tut und sich dann um nichts mehr weiter kümmern muss – alle Bestandteile werden schonend darin sowohl im eigenen Saft als auch der wahlweise zugegebenen Flüssigkeit gegart. Und ich war mit dem heutigen Ergebnis mal wieder überaus zufrieden, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, das Rezept in der gewohnten Form hier einmal vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

350g festkochende Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

4 Fleischtomaten
02 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

400g Hähnchenbrust (2 mal ca. 200g)
03 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

2 Zweige Rosmarin
04 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

3 Stiele Petersilie
05 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Dose Artischockenherzen (400g – 240g Abtropfgewicht)
06 - Zutat Artischockenherzen / Ingredient artichoke hearts

1 – 2 Zehen Knoblauch (je nach eigenem Geschmack)
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

125ml trockener Weißwein (Alternativ geht auch die gleiche Menge Geflügelbrühe)
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Fangen wir also damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
10 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to the boil

Während dies geschieht, schälen wir unsere Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in etwa 3 Zentimeter große Würfel.
12 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Außerdem waschen wir Petersilie und Rosmarin, schütteln es trocken,
13 - Kräuter waschen / Wash herbs

zupfen dann die Nadeln bzw. Blättchen von den Zweigen
14 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und hacken diese dann sehr fein.
15 - Kräuter hacken / Grind herbs

Sobald das Wasser kocht, fügen wir etwas Salz hinzu
16 - Wasser salzen / Add salt

und kochen die vorbereiteten Kartoffelwürfel darin auf mittlerer Stufe für etwa 6 Minuten.
17 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Während die Kartoffeln vor sich hin koche, lassen wir unsere Artischockenherzen gut abtropfen
18 - Artischockenherzen abtropfen lassen / Drain artichoke hearts

und wenden uns dann den Tomaten zu, die wir zuerst gut waschen, abtrocknen,
19 - Tomaten waschen / Clean tomatoes

mit einem Messer die Stielansätze entfernen,
20 - Stilansatz entfernen / Remove shaft

die dann Vierteln
21 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

und schließlich noch entkernen.
22 - Tomaten entkernen / Remove tomato core

Zwischenzeitlich sollten wir nicht vergessen, einen Blick auf die Zeit zu werfen und die Kartoffeln nach sechs Minuten abzugießen.
23 - Kartoffeln abschütten / Drain potatoes

Schließlich schälen und zerkleinern wir unsere Knoblauchzehen
24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und halbieren abschließend noch die Artischockenherzen.
25 - Artischockenherzen halbieren / Cut artichoke hearts in half

Kartoffeln, Tomaten, Artischockenherzen und Knoblauch geben wir dann in eine Schüssel
26 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingredients in bowl

fügen einen bis eineinhalb Esslöffel Olivenöl hinzu
27 - Olivenöl hinzufügen / Add olive oil

und vermischen dann alles gut miteinander, wobei wir es kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
28 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Zuletzt waschen wir noch unsere Hähnchenbrust gründlich unter fließendem Wasser, tupfen sie trocken
29 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und würzen sie dann von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer
30 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

um sie dann in den gehackten Kräutern zu wenden.
31 - In Kräutern wenden / Dredge in herbs

Nun ist ein guter Zeitpunkt, unseren Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Bei Umluft empfehle ich 160 Grad und bei Gas Stufe 2 bis 3.

Von der Rolle mit dem Bratbeutel schneiden wir nun ein mindestens 35cm großes Stück ab und verschließen ihn laut Packungsbeschreibung auf einer Seite. Bei meinem Bratschlauch lag dazu eine kleine Bindelasche bei, es gibt aber auch andere Varianten wie ein einen Folienstreifen, Küchengarn oder ähnliches.
32 - Bratschlauch auf einer Seite verschließen / Close oven bag on one side

In den einseitig verschlossenen Bratschlauch füllen wir dann unser Gemüse ein,
33 - Mit Gemüse befüllen / Fill with vegetables

legen die gekräuterten Hähnchenbrüste darauf
34 - Hähnchenbrüste einlegen / Add chicken breasts

und gießen schließlich vorsichtig und so dass nichts heraus laufen kann den Weißwein hinzu
36 - Weißwein hinzu gießen / Drain white wine

bevor wir dann auch die andere Seite verschließen
37 - Bratschlauch verschließen / Close oven bag

und den Bratschlauch vorsichtig auf ein Backblech ziehen, wo wir ihn mit einigen Öffnungen im oberen Bereich versehen, damit er nicht im schlimmsten Falle durch die Dampfentwicklung platzt. Ich verwendete eine Schere, aber im Nachhinein gesehen ist eine Nadel oder ein Zahnstocher vollkommen ausreichend.
38 - Mit Öffnungen versehen / Apply openings

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der untersten Schiene hinein und lassen alles für etwa 60 Minuten im eigenen Saft und dem hinzugefügten Weißwein vor sich hin garen.
39 - Im Ofen backen / Bake

Ist die Stunde rum, entnehmen wir das Backblech samt Bratschlauch wieder vorsichtig
40 - Bratschlauch entnehmen / Take oven bag

schneiden den Bratschlauch auf der Oberseite großzügig auf, wobei wir aber keinesfalls so weit schneiden sollten dass irgendwo an der Seite eventuell verbliebene Flüssigkeit heraus laufen kann,
41 - Bratenschlauch oben aufschneiden / Open oven bag

und entnehmen uns dann Gemüse und Hähnchenbrust, um es zu servieren und zu genießen.
42 - Kräuter-Hühnchenbrust mit mediterranem Gemüse / Herbal chicken breast with mediterranean vegetables - Serviert

Alleine die angenehm saftige Hähnchenbrust mit ihrem Mantel aus Petersilie und Rosmarin, die sanft im Weißwein gegart worden war, erwies sich schon als sehr gelungen – in Kombination mit den auf die gleiche Weise zubereiteten Kartoffeln, den Artischockenherzen und natürlich den fruchtigen Tomatenstücken ergab alles aber schließlich erst eine vollwertige und schmackhafte, aber angenehm leichte Mahlzeit mit deutlich mediterranem Touch, der durch das überall eingeflossene Knoblauchnote sehr gelungen abgerundet wurde.

43 - Kräuter-Hühnchenbrust mit mediterranem Gemüse / Herbal chicken with mediterranean vegetables - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, konnte sich das Gericht mal wieder sehen lassen. Meiner Kalkulation nach schlägt der gesamte Inhalt der Bratschlauchs mit 940kcal zu Buche, aufgeteilt auf zwei Portionen ergibt das 470kcal pro Portion. Leichte mediterrane Küche eben, die man nicht nur im Sommer sondern auch jetzt im Winter vorbehaltlos genießen kann. Dabei ist die Auswahl der Gemüsesorten natürlich jedem freigestellt – ich könnte mir hier zum Beispiel auch gut Champignons, Auberginen oder sogar Spargel gut dazu vorstellen. Eigentlich passt hier alles, was in 60 Minuten gedünstet werden kann – und wenn es länger brauchen sollte kann man es ja, wie ich bei den Kartoffeln, einfach vorkochen. Der eigenen Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. So ein Bratschlauch ist schon wirklich eine feine Sache – ich werde bei Gelegenheit ihn auf jeden Fall erneut einsetzen – zum Beispiel für ein leckeres Fischgericht oder vielleicht auch mal Wild. Sollte es dazu kommen und das Rezept gelingen – wovon ich mal ausgehe – werde ich natürlich hier darüber berichten.

Guten Appetit

Spaghetti “al pollo” mit Hühnchen & Kräutern [07.12.2012]

Friday, December 7th, 2012

Nachdem ich ja gestern bereits asiatische gespeist hatte und die Asia-Thai-Theke heute mit Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry nicht wirklich bahnbrechend interessantes bot, konzentrierte ich mich auf die Angebote der regulären Küche. Die Dampfnudel mit Marzipan-Vanillesauce bei Tradition der Region, die man sich wahlweise noch zusätzlich mich Mohnstreuseln garnieren konnte, sah zwar gut aus, aber eignete sich als Süßspeise weniger als Mittagsgericht für mich. Besser sah es da schon mit dem Panierten Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade aus, der bei Globetrotter angeboten wurde, aber es sollte noch zwei verlockendere Angebote geben: Zum einen Makkaroniauflauf mit gekochetem Schinken, Tomatensauce und Schinken gratiniert als zusätzliches Sonderangebot und das heutige Vitality-Angebot, nämlich Spaghetti “al pollo” mit Hühnchen und Kräutern. Einen Moment lang war ich hin und her gerissen ob ich mich nun für den mehr als männerfaustgroßen Block von mit Schinken und Käse verbackenen Makkaroninudeln in Tomatensauce oder die weitaus weniger kalorienreich aussehenden Spaghetti entscheiden sollte. Und die Wahl fiel schließlich auf die Spaghetti, bei denen ich zumindest wußte dass sie mit gerade mal 514kcal zu Buche schlugen. Da konnte ich mir dann auch noch den kleinen Becher nicht näher beschriebenen Desserts noch durchaus gönnen.

Spaghetti "al pollo"

Wie man sieht hatte man das Gericht mit einer nicht unbeträchtlichen Menge an Parmesan garniert, was ich ja in der Regel sehr begrüße. Aber heute hatte man wirklich damit übertrieben, denn die sowieso nicht allzu großzügig bemessene Sauce aus Tomatenstücken, milden Zwiebeln, Kräutern und angebratenen Hühnchenfleisch-Würfeln wurde vom dominanten Geschmack des Parmesans stark übertüncht, was dazu führte dass das ganze Gericht fast ausschließlich nach Parmesan zu schmecken schien. Und das war mit Sicherheit nicht das Ziel gewesen, als man dieses heute übrigens zum allerersten Mal hier servierten Gericht kreirte. Zwar konnte ich auch ein Stück der Sauce fast ohne Parmesan erhaschen, was einen mild-würzigen, leicht fruchtigen Geschmack offenbarte, aber die Erstickung des Gerichtes in geriebenen Parmesankäse lässt mich hier nicht umhin kommen, Punkte in der Gesamtwertung abzuziehen. Falls es das Gericht noch einmal geben sollte, werde ich es auf jeden Fall explizit ohne oder mit deutlich reduzierter Parmesanmenge bestellen. Das mit einem Stück Walnuss und einigen Pistaziensplittern garnierte Dessert entpuppte sich schließlich als Aprikosenpudding. Zwar ziehe ich einen Quark oder Joghurt normalerweise einem Pudding vor, aber da sich der Pudding überaus fruchtig und nicht zu süß entpuppte soll mich das nicht davon abhalten zumindest hier volle Punktzahl zu geben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man schnell dass das panierte Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat heute nur mit knappen Vorsprung den ersten Platz aus der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich bestimmen konnte. Auf Platz zwei folgten, aus meiner Sicht vollkommen unerwartet, die für ein Vitality-Gericht ungewöhnlich beliebten Spaghetti “al pollo”, die ich deutlich häufiger zu sehen meinte als die drittplatzierten Asia-Gerichte, dem Makkaroniauflauf auf Platz vier und der Dampfnudel auf Platz fünf. Im Nachhinein hätte mich ja dann doch mal interessiert, ob der Thekenkraft bei mir einfach nur der Parmesanlöffel “ausgerutscht” war oder ob alle meine Meinung bezüglich des Parmesan-Saucen-Verhältnisses teilten. Leider hatte niemand den ich näher kannte sich ebenfalls für dieses Gericht entschieden, so dass ich dies Geheimnis für heute dann doch leider ungelöst bleiben muss.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti “al pollo” : +
Aprikosenpudding: ++

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce [06.12.2012]

Thursday, December 6th, 2012

Heute war ich zu Beginn zwischen den Penne “Pesto Genovese” mit frischen Kräutern, Kirschtomaten und Parmesan aus der Sektion Vitality und dem Maccaroniauflauf mit gekochtem Schinken, Tomatensauce und Käse gratiniert bei den Globetrotter-Gerichten hin und her gerissen. Der traditionell-regionale Spanferkelrollbraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Bayrisch Kraut sah zwar auch sehr schmackhaft aus, aber war mir eindeutig etwas zu fett. Ich war schon kurz davor, mich für den Maccaroniauflauf zu entscheiden, als ich an der Asia-Thai-Theke neben Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse in gelben Thai-Curry in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce heute auch noch Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Zitronengras-Sauce entdeckte. Das, so dachte ich bei mir, war eine gute Gelegenheit das gestern versäumte Fischgericht nachzuholen, das ich ja mindestens ein Mal pro Woche essen möchte. Also bog ich auf dem Weg zur Maccaroniauflauf-Ausgabestelle doch noch kurzentschlossen ab und befüllte mir einen Teller mit dem asiatischen Seelachs-Gericht sowie eine Schale mit Reis. Beim bezahlen an der Theke gab es außerdem – passend zum heutigen Nikolaus-Tag – noch ein Stückchen Nikolaus-Schokolade.

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce

Zwar waren die paniert gebackenen Stücke Seelachsfilets mal wieder sehr groß geraten, dafür aber angenehm zart, saftig und natürlich frei von Gräten. In Kombination mit der wie üblich bunten Gemüsemischung aus Weißkohl, Möhren, Auberginen, Blumenkohl, Lauch, Sprossen, Paprika und Mangold, der leicht scharfen Sauce mit dem Aroma von Zitronengras sowie einer Note von Chili und natürlich dem Reis als Sättigungsbeilage ergab sich so eine überaus schmackhaftes und mehr als ausreichendes Mittagsmahl. Da hätte es den Glückskeks und das Stückchen Schokolade mit Nuss-Nougat-Füllung gar nicht mehr gebraucht, aber wirklich geschadet hat es auch nicht – außer vielleicht ein bisschen der heutigen Kalorienbilanz.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala machte heute natürlich der Spanferkelrollbraten das Rennen und belegte mit deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz. Den zweiten Platz teilten sich meiner Meinung nach der Makkaroni-Auflauf und die Asia-Gerichte und auf Platz drei folgten die Penne “Pesto Genovese”, die sich trotz dieses letzten Platzes eines überaus breiten Zuspruchs erfreuten. Ob das damit Zusammenhing, dass dieses Nudelgericht mit Pesto und Kirschtomaten heute das allererste Mal in dieser Form angeboten wurde kann ich natürlich nicht sagen, aber ein Zusammenhang ist zumindest nicht ganz auszuschließen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Zitronengrassauce: ++
Reis: ++

Schweinelendchen in Marsalasauce [05.12.2012]

Wednesday, December 5th, 2012

Obwohl es heute, wie für Mittwochs üblich, im Bereich Vitality mit Seelachs im Pfirsich-Ingwersud mit Kugel von Jasmin-Duftreis ein überaus verlockendes Fischgericht gab, sollte meine Entscheidung heute entgegen der sonst üblichen Vorgehensweise doch anders ausfallen. Zwar gab es im Asia-Bereich mit Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nichts was mich dazu hätte hinreißen können, aber sowohl der Klassiker Chili con Carne mit Mais Kidney Bohnen und Baguette bei Globetrotter als auch die Schweinelendchen in Marsalsauce, dazu Rosmarinkartoffeln und Pariser Karotten bei Tradition der Region waren da schon eher geeignet. Und obwohl ich Chili con Carne ja bekanntlichermaßen liebe, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Schweinelendchen, denn so etwas bekommt man – im Gegensatz zu allen anderen heutigen Angeboten – nicht so häufig hier serviert. Ein kleiner Becher Bratapfel-Mousse von der Dessert-Theke rundete das heutige Mittagsmahl dann noch ab.

Schweinelendchen in Marsalasauce / Pork loins in marsala sauce

Unter dem Begriff Marsala versteht man bekanntlich nicht nur eine Hafenstadt auf Sizilien, sondern auch einen süßen italienischen Dessertwein, den man hier in einer dunklen, süßlich-herben Sauce sehr schmackhaft verarbeitet hatte, die sehr gut zu den beiden mageren gebratenen Stückchen Schweinelende passten. Das Fleisch war zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber der Grad der leichten Abkühlung rechtfertigte noch keinen Punktabzug. Als Sättigungsbeilage hatte man dazu eine großzügige Portion kleiner, gekochter Salzkartoffeln serviert, die man nach dem kochen wohl noch einmal mit etwas Rosmarin angebraten hatte, was den Kartoffeln ein leichtes, aber angenehmes Aroma gab. Außerdem fanden sich wie angekündigt auch zahlreiche Pariser Möhren auf dem Teller, die man mit vorher glasig angeschwitzten, milden Zwiebelstückchen kombiniert hatte.Im ersten Moment hatte ich ja gedachte die Zwiebeln wären Mandelsplitter, aber bereits nach dem ersten Bissen war ich eines besseren belehrt – auch wenn die Kombination von Möhren mit Mandelsplittern nichts ungewöhnliches gewesen wäre. In der Summe ein sehr schmackhaftes und gelungenes Mahl, das ich mit dem Becherchen Mousse mit zur Jahreszeit passenden Bratapfelaroma abschloss.
Und auch wenn im heutigen Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala das Chili con Carne eindeutig eng auf war, gelang es den Schweinelendchen doch den Wettkampf und damit den Platz eins in der Gunst der Gäste für sich zu entscheiden – womit das Chili auf einem guten zweiten Platz landete. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier kam schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwersud. Ich wäre, um ehrlich zu sein, auch enttäuscht gewesen, wenn ein durchaus lecker aussehendes, aber dennoch eher profanes Chili etwas doch eindeutig exklusiveren Gericht mit Schweinelenden den Rang abgelaufen hätte – aber man kann bei den Vorlieben der anderen Gäste hier natürlich nie ganz sicher sein. 😉

Meine Abschlußwertung:
Schweinelendchen: ++
Marsalasauce: ++
Pariser Möhren: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Bratapfel-Mousse: ++

Schokoladen-Zalando-Bote

Tuesday, December 4th, 2012

Als ich heute Abend in einer Filiale der Supermarktkette Tengelmann einige Dinge zur Aufstockung meines Kühlschrankes einkaufte, stieß ich auf etwas, das mir einen Mischung aus Graus und Anerkennung der großen Dreistigkeit über den Rücken jagte: Man hatte die aus diesem Zalando-Werbeclip bekannte Figur des Zalando-Boten als Ersatz des traditionellen Weihnachtsmannes doch tatsächlich Realität werden lassen.

Zalando-Bote
Zalando Schoko-Bote

“Entkleidet” man ihn, liegt die Vermutung nahe dass man hier einfach einen Schoko-Weihnachtsmann mit einer neuen Hülle versehen hat. 😉


Links: Umhüllung – Rechts: Schoko-Inhalt


Links: Produktcode – Rechts: Inhaltsstoffe

Für 79 Eurocent gibt es also jetzt auch einen aus 50g Milchschokolade bestehenden Schoko-Zalando-Boten im Einzelhandel. Eigentlich ein kluger werbetechnischer Schachzug der Zalando-Gruppe, diesen Teil ihrer grenzwertig-dreisten Werbung die seit 2008 über die Fernseh- und Radiokanäle zu sehen bzw. hören ist und nicht nur Begeisterungsstürme hervorruft. 😉
Seit ich weiß, dass bei Zalando (genau wie z.B. bei eDarling, myphotobook oder BigPoint) als Kapitalgeber die Samwer-Brüder mit drin hängen, die ja schon versucht haben mit dem Klingelton-Anbieter Jamba! eine ganz Generation von Jugendlichen durch grenzwertig-legale Abofallen um ihr Taschengeld zu bringen, war mir sofort klar dass ich dort mit lieber nichts bestellen werde. Auch wenn ich nie zum Jamba-Opfer geworden bin – ich habe in meinem Leben keinen einzigen Klingelton käuflich erworben – sollte man Menschen, die versuchen ohne jedes Gewissen die Unerfahrenheit von Minderjährigen und jungen Erwachsenen auszunutzen, lieber nicht trauen. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, vielleicht tue ich Zalando ja auch unrecht – aber ich bin da lieber vorsichtig.
Dennoch muss man der Berliner Agentur Jung von Matt für diese ausgeklügelte und nun sogar bis in die heimischen Supermärkte reichende Werbeaktion ausgearbeitet hat und dafür 2011 auch mit dem Effie-Preis ausgezeichnet wurde wirklich Respekt und Anerkennung zollen. Und das war mir die 79 Cent für den Erwerb dieses Schoko-Zalandoboten wirklich wert.

BTW: Liefert Zalando nicht mit der DHL? Dann wäre der Zalando-Bote ja sowieso ein Mythos… *g*

Pappardelle con salvia & Kürbiscremesuppe [04.12.2012]

Tuesday, December 4th, 2012

Obwohl ich gestern ja schon Asiatisch gespeist hatte, überlegte ich auch heute kurz erneut dort zuzuschlagen, denn es zeigte sich dass die Verlagerung des Asiatischen Fischgerichtes vom Mittwoch auf den Dienstag jetzt zur regelmäßigen Einrichtung geworden ist, da neben dem vegetarischen Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce heute auch Pla RadPrik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce auf der Speisekarte stand. Aber dann entdeckte ich in der regulär-westlichen Küche neben einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Globetrotter (was mir zu kalorienreich erschien) sowie den traditionell-regionalen Schupfnudeln auf Rahmsauerkraut mit gebackenen Speckwürfel (was eigentlich auch ganz lecker klang) bei Vitality die Papardelle con salvia mit Salbei und Truthahnschinken (womit natürlich Pappardelle gemeint waren), die man noch sehr ansprechend mit frischem Rucola garniert hatte. So entschloss ich mich schließlich, den Nudeln mit ihren 539kcal pro Portion eine Chance zu geben und ergänzte sie noch mit einem Schälchen Kürbiscremesuppe aus dem täglichen Suppenangebot.

Pappardelle con salvia & turchia

Die Kürbiscremesuppe erwies sich zwar als geschmacklich in Ordnung, mehr aber dann auch leider nicht. Meiner Meinung nach fehlte ihr irgendwie der gewürztechnische Pepp und ich fand sie leicht geschmacksarm und fast schon fad, so dass ich hier leider etwas von der Wertung abziehen muss. Mit meiner selbst gekochten Kürbis-Möhren-SUppe mit Cheddar, Bratapfel und Kürbiskernen konnte sich so etwas bei weitem nicht messen, aber selbst wenn man keine so hohen Maßstäbe ansetzt bestand hier eindeutig noch Verbesserungsbedarf. Ganz anders glücklicherweise beim Hauptgericht, den Pappardelle con salvia: unter den zahlreichen Blättern frischen Ruccolas, den ich zwar etwas stengelig fand aber nicht negativ berücksichtigen möchte, fanden sich zahlreiche angenehm al dente gekochte breite Bandnudeln (Pappardelle), die mit einer würzigen Sauce aus klein geschnittenen Truthahnschinken, etwas cremiger Flüssigkeit und schließlich einer leichten, aber deutlich wahrnehmbaren Salbei-Note versehen worden war – was wohl auch auf die Stücke von frischem Salbei zurückzuführen war die ich in der Mischung entdeckte. Zuerst sah es zwar so aus, als wäre auf die Menge der Nudeln gesehen zu wenig Sauce dabei, aber das stellte sich dann glücklicherweise als Fehleinschätzung heraus, so dass ich diesem meiner Recherche nach heute zum ersten Mal servierten Gericht eine überaus gelungene Premiere und somit eine volle Punktzahl bescheinigen darf.
Und auch die anderen Gäste schienen den Pappardelle nicht abgeneigt, auch wenn dieses Gericht natürlich den Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes nicht den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala streitig machen konnte. Aber es reichte, was für ein Vitality-Gericht wirklich selten ist, doch für einen zweiten Platz – mit knappen, aber dennoch erkennbaren Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die heute nur Platz drei erreichten und den ebenfalls gern gewählten, aber dennoch nur viertplatzierten Schupfnudeln mit Rahmkraut. Somit bleibt zu hoffen, dass dieses Gericht in Zukunft mal wieder auf der Speisekarte auftaucht und dauerhaft Einzug in den sich leicht unregelmäßig wiederholenden Gerichtezyklus dieses Betriebsrestaurants hält – mich würde dies auf jeden Fall sehr freuen und ich denke dass ich da nicht der einzige unter den Gästen bin. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe: +
Pappardelle con salvia mit Truthahnschinken & Rucola: ++

Gaeng Panang Gai [03.12.2012]

Monday, December 3rd, 2012

Nicht das die Angebote der regulären Küche besonders schlecht gewesen wären, sowohl der Hausgemachte Gemüsestrudel mit Schmorgurken & Kräuterdip bei Vitality als auch die Griechischen Bifteki mit Ajvar frischen Zwiebeln und Tomatenreis bei Globetrotter und der Kartoffeleintopf mit Wiener Würstchen, dazu Bauernbrot bei Tradition der Region hatten ihren gewissen Reiz, aber nach zwei Wochen Abstinenz fühlte ich mich geradezu verpflichtet, auch mal den Asia-Gerichten wieder eine Chance zu geben. Also kombinierte ich mir aus Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry sowie einigen der Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen (wobei ich hier nur die vegetarische Variante wählte) mein heutiges Mittagsgericht. Außerdem gab es noch ein asiatisches Gericht mit gebratenen Rindfleischstreifen, aber zwei von drei Angeboten waren mir dann doch genug. Dazu durfte natürlich ein Schälchen Reis und ein Glückskeks nicht fehlen.

Gaeng Panang Gai

In einer würzigen, mit Kokosmilch und leicht scharfen, roten Curry angemachten Sauce fanden sich eine wie üblich sehr bunte Gemüsezusammenstellung aus Paprika, Blumenkohl, Lauch, Weißkohl, Mangold, Frühlingszwiebeln, Möhren und Sprossen fand sich angebratenes, mageres Hühnchenfleisch, das man ähnlich Hühnerklein dieses mal in eher feiner Aufteilung ähnlich Hühnerklein. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht, an dem es keinerlei Kritikpunkte anzubringen gab.
Bei den restlichen Gästen waren die Vorlieben heute wieder sehr breit gestreut, so dass es mir auf Anhieb schwer fiel eine klare Platzierung für die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zu definieren. Bei längerem hinsehen kristallisierte sich aus meiner Sicht jedoch heraus, dass die Bifteki mit knappen Vorsprung den Platz eins für sich bestimmen konnten. Platz zwei teilten sich die Asia-Gerichte und der Kartoffeleintopf mit Wienern und, knapp dahinter, auf einem für ein vegetarisches Gericht unglaublich guten dritten Platz folgte schließlich der hausgemachte Gemüsestrudel. Hätte ich nicht den Asia-Gerichten unbedingt mal wieder Respekt zollen müssen, wäre der Strudel aber mit Sicherheit auch meine erste Wahl gewesen, soviel steht fest. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Panang Gai: ++
Reis: ++