Archive for Januar, 2013

Dönerteller mit Pommes Frites & Salat [31.01.2013]

Donnerstag, Januar 31st, 2013

Heute gönnten wir uns mal Ausnahmsweise etwas Fast Food in Form eines Dönerteller mit Pommes Frites und Salat, erworben für 5 Euro beim Imbiss Spezial, den ich ja in diesem Beitrag schon einmal ausführlicher berichtet habe.

Dönerteller mit Pommes Frites & Salat

Im ersten Moment sieht es zwar so aus als hätte man beim Dönerfleisch übertrieben und bei den Pommes gespart, doch der Eindruck täuscht, da das Fleisch einen Teil der Pommes Frites verdeckt. Letztlich waren das würzige, relativ fettarme Fleisch und die Sättigungsbeilage aus frisch zubereiteten, knusprigen Pommes Frites aber mengenmäßig gut aufeinander abgestimmt. Dazu gab es eine reichhaltige, mit Pepperoni und Olive garnierte Salatmischung aus Feldsalat, Gurken, Paprika und Zwiebeln in einem Joghurtdressing und eine große Portion würziger, mit Kräutern versetzter Joghurtsauce zum tunken für das Fleisch – auf Tzatziki musste ich heute leider verzichten. Mit Sicherheit kein leichtes Gericht, aber dennoch sehr schmackhaft – hin und wieder geht das schon mal.

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce & Erbsensüppchen [30.01.2013]

Mittwoch, Januar 30th, 2013

Auch am heutigen Mittwoch wollte ich erneut meiner alten und lieb gewonnenen Tradition treu bleiben, zu dem wie üblich bei Vitality angebotenen Fischgericht zu greifen. Und das obwohl mit Putengeschnetzelten in Zwiebel-Sahne-Sauce und Schupfnudeln bei Tradition der Region und einer Lasagne Bolognese mit Tomatensauce bei Globetrotter dem zwei wirklich sehr verlockende Gerichte entgegen standen. Nicht das die Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce, das Gaeng ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce sowie die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce an der Asia-Thai-Theke dem viel nachstanden, aber nach dem Asia-Gericht gestern lag mein Fokus heute auf der westlichen Küche und das bei Vitality angebotene Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix erschien mir eine mehr als nur akzeptable Alternative – zumal heute dazu frische Zitronenstücke gereicht wurden, was bei diesem Gericht ja leider nicht immer der Fall ist. Und bei 506kcal für das Hauptgericht leistete ich mir auch noch eine kleine Schale Erbsensuppe mit Röstspeck aus dem Suppenangebot, bei der ich mir den in einer extra Schüssel bereitstehenden Röstspeck nach eigenem Gutdünken in die Suppe streuen konnte. Dafür verzichtete ich heute aber auf das Dessert.

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce & Erbsensuppe mit Röstspeck / Hoki filet with fennel vegetables in saffron sauce & pea soup with bacon

In der Suppe hätten gerne etwas mehr Erbsen sein können, aber ansonsten erwies sie sich mit ihrer Garnitur aus gut durchgebratenen Röstspeck-Würfelchen, die der sonst eher mild gewürzten Suppe sozusagen den letzten Schliff gaben, als überaus schmackhafte Vorsuppe. Und auch an dem grätenfreien und zarten, in Panade gebratenem Hokifilet gab es nichts auszusetzen. Zusammen mit der überaus großzügig bemessenen Portion aus Reis und Wildreis als Sättigungsbeilage sowie der ebenfalls mehr als ausreichenden Menge des gut durchgegarten Gemüse aus Fenchel und Möhren in seiner milden Safransauce ergab sich auch heute mal wieder ein überaus gelungenes Mittagsgericht, bei dem meiner Meinung nach nichts dagegen spricht, ihm die volle Punktzahl zu geben.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala der angebotenen Gerichte lag recht eindeutig – natürlich – die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce vorne. Platz zwei belegte das Putengeschnetzelte mit Zwiebel-Sahne-Sauce und Schupfnudeln und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach heute die Asia-Gerichte und das Hokifilet. Hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen. Hätte nicht gedacht dass so viele zum Fischgericht greifen würden – aber bei so einer überaus schmackhaften Zusammenstellung war das auch nicht ganz unerwartet um ehrlich zu sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreis-Mix: ++
Erbsensuppe mit Röstspeck: ++

Pla Pad Ped – Fischfilet in Chili-Bratgemüse [29.01.2013]

Dienstag, Januar 29th, 2013

Hätte ich mich nicht bereits im Vorfeld auf das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke festgelegt, hätte ich heute bestimmt zur Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse aus der Sektion Vitality gegriffen, einem Gericht dass ich ja schon einige Male gewählt hatte, und das mit 430kcal eindeutig das leichteste aller Angebote war. Da kamen die ebenfalls vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art mit Sicherheit nicht ran, denn Nudeln haben ja bekanntlich nicht gerade wenig Kalorien. Das traditionell-regionale Schweinesteak „Tessin“ mit Tomaten und Schinken gratiniert, dazu Rotweinsauce und Pommes Frites klang zwar ebenfalls überaus verlockend, führte aber was die Nährwerte angeht auf jeden Fall das andere Ende der Skala an. Alternativ hätte ich auch zu dem wohl noch durchaus akzeptabel klingenden und aussehenden Ungarischen Gulascheintopf mit Kartoffelwürfeln, Paprikastreifen und Baguette bei Globetrotter greifen können – aber ich hatte mich ja wie bereits einleitend erwähnt von Anfang an auf das asiatische gebackene Fischfilet, Pla Pad Ped, festgelegt, das mit der üblichen Schälchen Reis ergänzt schließlich mein heutiges Mittagsmahl bildete. Glückskekse gab es heute aber leider mal keine.

Pla Pad Ped (Fisch in Chilisauce / Fish in chili sauce)

Zum Glück gab es dieses Mal noch mehr als genug Fischfilet-Stücke im Wok, als ich dort ankam um mich selbst zu bedienen – auch wenn mal wieder mehr Gemüse als Fisch zu finden war, was aber nicht dem fleißig hinter der Theke arbeitenden und frisch Nachschub zubereitenden Koch, sondern meinen „Mitessern“ zu verdanken war, die sich wie üblich gezielt den Fisch heraus lasen und das Gemüse zurück ließen. Gut, ich ziehe die zarten, in dünner Panade gebackenen Fischfilet-Stücke – die übrigens meiner Meinung nach aus Seelachs bestanden – natürlich auch Gemüse vor, aber etwas Maß sollte man schon halten. 😉 Daher versuchte ich meinen Teller einigermaßen ausgeglichen zu befüllen und erwischte neben Paprika in grün und rot auch Möhren, Auberginen, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Sprossen, Blumenkohl und Broccoli – so viel verschiedene Gemüse bekommt man hier wirklich nur bei den Asia-Gerichten – zumindest wenn man nicht extra an die Gemüsetheke geht und sich kostenpflichtig dort eindeckt. Den geschmacklichen Schliff gab aber natürlich auch heute wieder die Sauce, in die man zahlreiche angebratene Stücke von kleinen roten Thai-Chilischoten hineingeschnippelt hatte und dem Gericht eine kräftige Schärfe gaben, so wie ich es mag. Dazu noch den Reis als Sättigungsbeilage und fertig war ein überaus sättigendes und schmackhaftes Mittagesgericht. Ich war mal wieder überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Wie nicht anders zu erwarten, belegte heute natürlich das Schweinesteak „Tessin“ mit Pommes mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und der Ungerische Gulascheintopf kam auf einen ebenfalls guten dritten Platz. Den vierten Platz, wenn auch einen recht guten, belegte schließlich wie üblich das vegetarische Angebot, das heute ja wie bereits erwähnt aus einer männerfaustgroßen, halbierten Farmerkartoffel mit Blattspinathaube und Sauerrahm-Dressing bestand. Dennoch wäre dies mit Sicherheit meine erste Wahl gewesen, hätte ich mich nicht schon gestern auf das asiatische Fischgericht festgelegt…

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Rindergeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce & Kartoffelgratin [28.01.2013]

Montag, Januar 28th, 2013

Da der morgige Dienstag ja scheinbar nun immer Fischtag an der Asia-Thai-Theke ist, ließ ich die heutigen Angebote in dieser Sektion wie z.B. Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse heute mal außen vor und konzentrierte mich auf die Gerichte der regulären Küche. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis, die als vegetarisches Angebot bei Vitality angeboten wurden, sprachen mich visuell nicht sonderlich an. Daher blieben nur noch das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kartoffelgratin bei Tradition der Region und die Bratwurstschnecke mit Weinkraut und Kartoffelpüree bei Globetrotter.
An dieser Stelle fragte ich mich unterschwellig, nach welchen Kriterien zwischen Tradition der Region und Globetrotter eingeteilt wird – meiner Meinung nach hätte hier die Bratwurst viel besser zu den bayrischen, traditionell-regionalen Gerichten gepasst. Aber das nur mal am Rande erwähnt – vielleicht wird hier ja auch einfach nur gewürfelt. 😉
Letztlich war es meine Erinnerung an das sonst immer recht dünn geratene Kartoffelpüree, das mich dem Rindergeschnetzelten letztlich den Zuschlag zu geben. Zwar fehlte hier das Gemüse, aber das konnte ich glücklicherweise Ändern indem ich mir etwas Rosenkohl, Möhrenwürfel und Blumenkohl von der Gemüsetheke dazu nahm und das heutige Mittagsmahl zu komplettieren.

Rindergeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce & Kartoffelgratin / Beef chop in pepper cream sauce & potato gratin

Das Kartoffelgratin besaß zwar wenig wirklich gratiniertes, sprich überbackenes, war mit seinen Kartoffelscheiben einer mild gewürzten Sahnesauce eine überaus schmackhafte Sättigungsbeilage zu dem Geschnetzelten aus zarten, gebratenen Rindfleischstreifen, die man in einer dunklen Sauce serviert hatte, der wiederum zahlreiche grüne Pfefferkörner eine angenehme Schärfe gaben. Pikant und schmackhaft, so wie ich es mag – ich fand nichts daran auszusetzen. Einzig bei dem Gemüse, das wie bereits erwähnt aus einigen Rosenkohl-Röschen, ein wenig Möhrenwürfeln und etwas Blumenkohl bestand, musste ich heute etwas Kritik anbringen, denn sowohl dem Rosenkohl als auch den Möhren merkte man stark an dass sie schon etwas länger in der Wärmetheke geruht hatten, was sie etwas trocken gemacht hatte. Nur der Blumenkohl schien mir in Ordnung, das rettete das Gemüse aber nicht davor, dass ich hier heute etwas in der Wertung abziehen musste. In der Summe war ich aber sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Bei den anderen Gästen lieferten sich heute das Rindergeschnetzelte und die Bratwurst ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Ich hatte schließlich aber den Eindruck, dass die Bratwurst mit hauchdünnen Vorsprung das Rennen für sich entscheiden konnte und das Rindergeschnetzelte auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich wie fast schon üblich, das vegetarische Gericht in Form der Mexikanischen Chili-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce: ++
Kartoffelgratin: ++
Gemüse: +

Herzhafte Fischer-Nudelpfanne – das Rezept

Sonntag, Januar 27th, 2013

Irgendwie war mir heute danach, mal wieder etwas mit Fisch zu machen. So entschied ich mich dazu, aus Fisch, Meeresfrüchten, verschiedenem Gemüse und Nudeln eine leckere Fischerpfanne zuzubereiten. Dabei entschied ich mich beim Fisch für Heilbutt, der entgegen seines Namens nicht zur Familie der Butte, sondern zu den Schollen gehört und zu den sehr beliebten Speisefischarten zählt. Da ich diesen bisher noch in keinem meiner Rezepte verwendet habe, wollte ich dies heute endlich mal nachholen. Das Ergebnis war ein wirklich schmackhaftes Nudel-Pfannengericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag in der gewohnten Weise nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen ?

350g dünne Bandnudeln (Fettucine)
01-Zutat-Nudeln

250g Heilbutt-Filet (TK)
02-Zutat-Heilbutt

150g Meeresfrüchte (TK)
03-Zutat-Meeresfrüchte

120g Erbsen (TK)
04-Zutat-Erbsen

50g Tomaten in Öl
05-Zutat-Tomaten-in-Öl

1 kleine Dose Erbsen & Möhren (130g Abtropfgewicht)
06 - Zutat Erbsen & Möhren / Ingredient peas & carrots

1 mittelgroße Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

150ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

75ml Sahne
10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Curry
11 - Zutat Gewürze / Spices

Beginnen wir damit, etwas Wasser zum kochen zu bringen und es mit einem Esslöffel Salz zu versehen
12 - Wasser zum kochen bringen & salzen / Boil water and add salt

um dann die Nudeln darin laut Packungsbeschreibung zu kochen.
13 - Nudeln kochen / Cook noodles

Während die Nudeln kochen können wir das Heilbutt-Filet in der Auftaustufe der Mikrowelle auftauen
14 - Heilbutt auftauen / Defrost halibut

und lassen wir die Tomaten in Öl etwas abtropfen.
15 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder mit der Küchenmaschine –
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen sehr fein.
17 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Die Meeresfrüchte können wir dann auch noch einmal in die Auftaustufe der Mikrowelle stecken
18 - Meeresfrüchte auftauen / Defrost seafood

und dann ist es wohl an der Zeit die Nudeln abzugießen und gut abtropfen zu lassen. Vom Abschrecken mit kaltem Wasser sollten wir aber absehen, da dies die Stärke von den Nudeln spült und sie sich hinterher schlechter mit den anderen Komponenten verbinden.
21-Nudeln-abgießen

Jetzt schneiden wir noch die abgetropften Tomaten in Öl in Streifen,
19 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

zerteilen dann das Heilbuttfilet in mundgerechte Stücke
20 - Heilbutt zerteilen / Cut halibut

und würzen sie dann mit Salz und Pfeffer.
22 - Salzen und Pfeffern / Taste with salt & pepper

Außerdem lassen wir natürlich noch die Erbsen und Möhren aus der Dose abtropfen.
26 - Erbsen & Möhren abtropfen lassen / Drain peas & carrots

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl
23 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten den Heilbutt darin kurz von allen Seiten an und legen ihn dann bei Seite.
24 - Fisch anbraten / Fry fish

Dann braten auch die Meeresfrüchte kurz an und legen sie ebenfalls bei Seite.
25 - Meeresfrüchte anbraten / Fry seafood

Mit dem zweiten Esslöffel Olivenöl dünsten wir nun die Zwiebeln und das Knoblauch glasig an,
27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Roast onions & garlic gently

dann geben wir die Tomatenstreifen hinzu und braten sie für etwa eine Minute mit an
28 - Tomatenstreifen anbraten / Add tomato stripes

bevor wir dann die TK-Erbsen hinzufügen
29 - Erbsen addieren / Add peas

und dann alles mit der Gemüsebrühe
30 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und des Sahne aufgießen
31 - Sahne aufgießen / Drain cream

und schließlich noch die abgetropften Erbsen und Möhren beigeben.
32 - Erbsen & Möhren addieren / Add peas & carrots

Das Ganze lassen wir nun kurz aufkochen und für fünf Minuten auf mittleren Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
33 - Aufkochen lassen & köcheln / Boil up & simmer

Anschließend geben wir den angebratenen Heilbutt
34 - Heilbutt hinzufü̈gen / Add halibut

sowie die Meeresfrüchte wieder in die Pfanne
35 - Meeresfrüchte addieren / Add seafood

und geben schließlich die gekochten Nudeln hinzu,
36 - Nudeln beigeben / Add noodles

die wir gut mit dem restlichen Pfanneninhalt vermischen.
37 - Vermengen / Mix

Nachdem wir schließlich alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt haben
38 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with spices

und unsere anschließende kleine Kostprobe geschmacklich erfolgreich ausfällt
39 - Probieren / Try

können wir das Gericht servieren und genießen.
40 - Fischer-Nudelpfanne - serviert

Die Kombination aus zartem Heilbutt-Filet und Meeresfrüchten mit knackigen Erbsen, Möhren und fruchtigen Tomatenstreifen an angenehm al dente gekochten Bandnudeln erwies sich – würzig abgestimmte mit Pfeffer, Salz und Curry – als geschmacklich als wirklich sehr gelungen.

41 - Fischer-Nudelpfanne - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommt die gesamte Zubereitung aus 2200kcal, auf vier Portionen aufgeteilt liegt der Wert also bei 550kcal. Für ein Hauptgericht also absolut noch akzeptabel. Meeresfrüchte und Heilbutt sind relativ mager und auch die Gemüsezutaten tragen relativ wenig zum Gesamtergebnis bei – viel mehr sind es wieder mal die Nudeln, die fast die Hälfte dieses Wertes ergeben. Dennoch würde ich nicht auf sie verzichten wollen, da sie die verbleibende Flüssigkeit sehr gut binden und somit ein zwar saftiges, aber nicht zu flüssiges Pfannengericht ergeben. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden und kann das Rezept wirklich weiter empfehlen.

Guten Appetit

Kurztest Fuchs Kürbis-Cremesuppe

Samstag, Januar 26th, 2013

Vor kurzem entdeckte ich in einem Edeka-Supermarkt ein Fertiggericht, dass es mir wert schien getestet zu werden – und das nicht nur weil Alfons Schuhbecks Gesicht vorne prangte: Kürbis-Cremesuppe der Firma Fuchs mit zusätzlichen Kürbiskernen. Für 1,79 Euro pro Tüte dachte ich mir, kann ich mir ruhig mal mitnehmen und ausprobieren. Natürlich geht nichts über eine selbst gekochte Kürbissuppe, aber wenn es mal schnell gehen soll kann man meiner Meinung nach hin und wieder auch gerne Mal zum Fertigprodukt greifen.

01 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - Packung vorne

02 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - Packung hinten

Das Produkt besteht aus zwei miteinander verbundenen Einzeltüten, die größere (bezeichnet als Beutel 1) mit 69g Fertigsuppen-Pulver, bestehend aus Sahnepulve, Kürbispulver und Stücke (23%), Weizenmehl, Zucker, Speisesalz, natürliches Aroma, Karotten, Hefeextrakt, Guarkernmehl als Verdickungsmittel, Gewürzen und Zitronenfruchtpulver, und die kleinere (bezeichnet als Beutel 2) mit 6g Kürbiskernen gefüllt. Durch eine vorgestanzte Perforation lassen sich beide Tüten ohne Zuhilfenahme einer Schere problemlos voneinander trennen.

03 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe - abgetrennt

Die Zubereitung ist denkbar einfach und in wenigen Minuten erledigt. Zuerst messen wir einmal 500ml kaltes Wasser ab,

04 - Zutat Wasser

das wir dann in einen Topf geben

05 - Wasser in Topf geben

und dann auf hoher Stufe erhitzen, wobei wir den Inhalt der größeren Tüte unter ständigem Rühren nach und nach ins Wasser geben.

06 - Beutelinhalt einrühren

Während wir weiter rühren, lassen wir den Topfinhalt kurz aufkochen

07 - Aufkochen

und schalten die Platte dann auf eine niedrigere Stufe runter, auf der wir alles für etwa eine Minute fertig kochen lassen und dann vom Herd nehmen.

08 - Köcheln lassen

Anschließend brauchen wir die fertige Suppe nur noch in einen Teller geben und mit den beigelegten Kürbiskernen aus Beutel 2 zu garnieren – fertig ist unser Suppengericht. Im Gegensatz zur Abbildung auf der Verpackung waren die Kürbiskerne grün, und nicht dunkel – aber das machte geschmacklich keinen großen Unterschied. Im Nachhinein gesehen hätte man die Kerne noch in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten können – aber es ging auch so.

09 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe / Pumpkin cream soup - Serviert

Die Fuchs Kürbis-Cremesuppe war angenehm dickflüssig geworden und erwies sich auch was den Geschmack anging als überaus gelungen. Die Würzung ist zwar eher mild gehalten, der Kürbisgeschmack kommt aber nicht nur dank der Kürbiskerne gut und kräftig zur Geltung. Einzig etwas mehr Kürbiskerne und Gemüsestückchen hätte ich mir noch gewünscht, denn die 6 Gramm Kerne waren doch recht wenig und die paar Möhrenstückchen die sich im Gericht befanden musste man wirklich suchen. Ansonsten aber geschmacklich sehr gelungen muss ich sagen. Laut Beutelbeschreibung sollte der Tüteninhalt zwar zwei Portionen ergeben, aber 250ml Suppe, auch wenn man ein Stück Vollkornbrot dazu isst wie ich es tat, sind doch etwas wenig. Daher verzehrte ich das ganze als eine große Portion, was mit etwas Brot vollkommen als Hauptgericht ausreicht und angenehm lang sättigt.

10 - Fuchs Kürbis-Cremesuppe / Pumpkin cream soup - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Produktes:

Nährwerte:
  100ml 250ml
(Portion)
Brennwert: 269 kj
65 kcal
673 kj
163 kcal
Eiweiß: 1,5g 3,8g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,7g
< 0,1g
9,3g
< 0,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
5,9g
2,0g
14,8g
5,0g
Ballaststoffe: 0,8g 2,0g
Natrium: 0,5g 1,1g

Davon abgesehen dass die Salzwerte meiner Meinung nach für ein Suppengericht etwas hoch erscheinen – die Suppe war übrigens nicht versalzen! 😉 – also ein angenehm leichtes Gericht. Selbst beim Verzehr des kompletten Beutelinhalts als ein große Suppe kommen wir somit auf gerade mal 326kcal, das eventuell dazu gereichte Brot natürlich nicht eingerechnet. Wenn es mal schnell gehen soll, kann ich die Fuchs Kürbis-Cremesuppe also durchaus weiter empfehlen. Da hat Starkoch Alfons Schuhbeck seinen Gesicht und seinen Namen nicht umsonst auf den Beutel drucken lassen – auch wenn das Produkt ohne sein Konterfei wahrscheinlich etwas günstiger gewesen wäre. Aber sei’s drum – mir hat es jedenfalls geschmeckt.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce & Kartoffelgestampftes [25.01.2013]

Freitag, Januar 25th, 2013

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl recht leicht, denn die Entscheidung musste nur zwischen dem Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelgestampften und den Asia-Gerichten, primär dem Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, sowie einem unangekündigten Zusatzangebot in Form von Reisfleisch mit Paprika getroffen werden. Die Gebackenen Ananas und Banane, die ebenfalls dort angeboten wurden kamen für mich ebenso wenig als Hauptspeise in Frage wie die 4 Stück Marillenknödel auf Vanille-Mohnsauce bei Tradition der Region oder die Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter. Letzteres vor der Salatgurken im Kartoffelsalat – wenn es nicht unbedingt sein muss verzichte ich gerne auf dieses Gemüse. Nach kurzem Abwägen fiel meine Entscheidung dann schließlich auf das Putensteak, dass ich mir trotz der Stücke von Knollensellerie und Möhren im Kartoffelgestampften noch mit einem zusätzlichen Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie einem kleinen Becherchen Brombeerjoghurt aus dem Dessertangebot ergänzte. Bei 514kcal für das Hauptgericht war ich der Meinung mir das noch leisten zu können. 😉

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce & Kartoffelgestampftes / Turkey steak with honey pepper sauce & mashed potatoes

Das ausreichend gewürzte und gebratene Putensteak hätte zwar gerne etwas größer sein können, dafür wartete es aber mit angenehm zarten und saftigen Fleisch auf, das geschmacklich sehr gut mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßlichen, mit einigen Zwiebelstückchen versehenen hellen Sauce harmonierte. Als Sättigungsbeilage lag eine großzügige Portion grob gestampfter Kartoffeln mit Stücken von Möhren und Knollensellerie bei, die ebenfalls sehr gut mit den anderen Zutaten zusammenpasste. Und obwohl man dem Mischgemüse aus Mais, Erbsen, Kidneybohnen, grünen Bohnen, Möhren, Paprikastückchen und wieder etwas Knollensellerie etwas anmerkte, dass es einige Zeit unter einer Wärmelampe gelagert worden war, gab es geschmacklich ebenfalls nichts daran auszusetzen und bildete eine überaus passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Zum Abschluss gab es schließlich den – für Joghurt typisch – etwas dünnflüssigen, dafür aber nur maßvoll gesüßte und sogar mit einigen Fruchtstückchen versehenen Brombeerjoghurt, an dem ich ebenfalls keinerlei Anlass zur Kritik fand. Insgesamt erwies sich also auch das heutige Mittagsmahl mal wieder als sehr gelungen – ein wirklich schmackhafter und nicht allzu schwerer Wochenabschluss.
Als ich den Blick über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, zeigte sich schnell dass ich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebheitsskala ohne jeden Zweifel dem Schollenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Reisfleisch und dem Putensteak gemeinsam auf Platz drei. Auf Platz vier folgten schließlich die Marillenknödel.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Mischgemüse: ++
Brombeerjoghurt: ++

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Tomatenreis & Ajvar [24.01.2013]

Donnerstag, Januar 24th, 2013

Auch heute gab es gleich wieder mehrere Angebot in unserem Betriebsrestaurant, die mein Interesse weckten. Zum einen sahen die Asia-Angebote wie z.B. Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und San Sei Chop Suez – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce recht verlockend aus, aber auch der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality und der Burgunder Braten vom Rind in Rotweinsauce mit Semmelknödel in der Abteilung Tradition der Region wirkte überaus verlockend. Aber am meisten interessierten mich letztlich dann doch die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Tomatenreis und Ajvar, die in der Sektion Globetrotter auf dem Speiseplan standen. Dazu wählte ich noch eine kleine Schüssel Spinatcremesuppe und ein Becherchen eines nicht nähre beschriebenen Nachtischs von der Dessert-Theke.

Cevapcici, Ajvar & Tomatenreis + Spinatcremesuppe / Cevapcici, Ajvar & Tomato rice + Spinach cream soup

Beginnen wir mit der Suppe, die neben etwas Blattspinat auch einige winzige Würfelchen von Kartoffeln, Zucchini und Möhren enthielt. Als Entrée war sie zwar in Ordnung, aber was die Würze angeht meiner Meinung nach viel zu lasch geraten. Zwar konnte man mit Hilfe der bereitstehenden Salz- und Pfefferstreuer noch etwas Abhilfe schaffen, aber dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug geben. Kommen wir nun zum Hauptgericht: Zu sieben gut durchgebratenen, saftigen und würzigen Röllchen aus Rinderhackfleisch, den Cevapcici, fanden sich eine angenehm große Portion leicht fruchtigen, sogar mit mit einigen Fruchtstückchen versehenen Tomatenreis als Sättigungsbeilage sowie ein großzügiger Löffel sehr milden Ajvars, also Paprika-Auberginen-Mus auf dem Teller. Die frischen, rohen Zwiebelringe standen optional an der Ausgabetheke bereit und sie passten einfach zu Gut zum Gesamtgericht, als dass ich darauf verzichten wollte. Der Ajvar hätte zwar meiner Meinung nach gerne etwas schärfer sein können, aber das hätte wohl nicht in den Allgemeingeschmack gepasst. Insgesamt ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Gericht, an dem ich insgesamt nichts auszusetzen hatte. Der Nachtisch schließlich erwies sich als Pudding mit Himbeergeschmack, der sich als nicht allzu süß, dafür aber angenehm fruchtig erwies und somit ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik mit sich brachte.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass heute Cevapcici und Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ausfochten, das meiner Meinung nach das Cevapcici mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz zwei folgte auf einem guten dritten Platz der Burgunderbraten und auf dem vierten Platz schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch. Somit ergibt sich mal wieder ein übriges Bild was die Platzierung der einzelnen Gerichte angeht, die so ziemlich den Erfahrungswerten aus früheren Besuchen entspricht – daher brauche ich dem wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Spinatcremesuppe: ++
Cevapcici: ++
Tomatenreis: ++
Ajvar: ++
Beerenpudding: ++