Archive for Januar 11th, 2013

Meica Curry King 100% Geflügel – der Kurztest

Freitag, Januar 11th, 2013

Beim Einkauf in einer Filiale der Supermarktkette Tengelmann entdeckte ich das Meica Curry King 100% Geflügel, das seit einiger Zeit (mit neu synchronisiertem, alten Werbespot) im TV beworben wird. Nachdem ich ja vor einiger Zeit schon verschiedene Produkte dieser Art der Firma Meica getestet hatte und einige Me-too-Produkte vom Meica Curry King wie Hardy’s Curry-Wurst, Iss was! Currymax, Redlefsen Curry-Bratwurst sowie die Quisit Currywurst & Pommes ausprobiert hatte, wollte ich es natürlich nicht versäumen auch die Geflügel-Variante nun einem Test zu unterziehen.
Der Preis für eine Schale dieser neuen, laut Hersteller vollkommen ohne Schweinefleisch zubereiteten Currywurst-Zubereitung mit 220g Inhalt, 120g davon Einwaage von Wurstscheiben, betrug 1,89 Euro – die Preise können natürlich abhängig vom gewählten Einkaufsort variieren.

01 - Meica Curry King Geflügel - Packung vorne
Packung vorne

02 - Meica Curry King Geflügel - Packung hinten
Packung hinten

Als Zutaten sind zu 55% Geflügelwürstchen sowie Curry-Sauce und Curry-Pulver angegeben, des weiteren kann das Gericht spuren von Milcheiweiß, Sellerie und Senf enthalten.
Die Zubereitung ist wie üblich sehr einfach gestaltet und kann auf zwei Wegen vorgenommen werden. Die langwierigere Variante ist jene im leicht siedenden Wasserbad mit einer Zubereitungsdauer von 10 bis 12 Minuten. Schneller und unkomplizierter ist die Methode mit der Mikrowelle, die mit gerade mal 2 Minuten (bei 750 Watt) auskommt. Da dürfte es klar gewesen sein, dass ich mich für letztere Variante entschied.
Als ersten Schritt müssen wir aber, unabhängig davon für welche Zubereitungsart wir uns entscheiden, erst einmal das kleine Fach auf der Rückseite öffnen und den Inhalt entnehmen.

03 - Meica Curry King Geflügel - Inhalt Rückseite
Inhalt Rückseite

In dem leicht zu entfernenden, rückstandslos klebenden Etikett finden sich zwei Tütchen, eines aus Plastik und ein längliches aus Papier. Das Plastiktütchen enthält das Currypulver und jenes aus Papier – welche in Wunder 😉 – eine kleine Holzgabel, die zum späteren Verzehr sowie zur Vorbereitung der Zubereitung dient, doch dazu gleich mehr.

04 - Meica Curry King Geflügel - Holzgabel
Holzgäbelchen

Vor der Zubereitung sollten wir laut Zubereitungsbeschreibung diese Holzgabel nun nutzen, um die abdeckende Folie im geschlossenen Zustand mehrfach einzustechen – das verhindert ein aufplatzen in der Mikrowelle. Bei der Verwendung eines Wasserbads ist dies nicht notwendig.

05 - Meica Curry King Geflügel - Deckel einstechen
Deckel einstechen

Anschließend erhitzen wir die Schale für 2 Minuten in der Mikrowelle

06 - Meica Curry King Geflügel - In Mikrowelle erhitzen
Erhitzen

und entnehmen dann die nun heiße, aber dank des Plastikrandes noch ohne Verletzungsgefahr greifbare Schale, um den Deckel vorsichtig abzuziehen. Dies gelingt ohne Mühe und angenehm leicht, ohne viel Kraft anwenden zu müssen – was die Gefahr von überschwappen des Inhalts auf fast Null minimiert. Hier hatte der Hersteller gute Arbeit geleistet.

07 - Meica Curry King Geflügel - Schale öffnen
Abdeckfolie entfernen

Abschließend brauchen wir dann nur noch das Plastikbeutelchen mit dem Currypulver aufzureißen, was ebenfalls sehr einfach von der Hand geht, und dessen mehr als reichhaltigen Inhalt gleichmäßig über die Mischung aus Geflügelwürstchen und Currysauce in der Schale verteilen.

08 - Meica Curry King Geflügel - Mit Currypulver bestreuen
Mit Currypulver bestreuen

Anschließend können wir das Gericht auch schon mit Hilfe des beiliegenden Pieksers verzehren.

09 - Meica Curry King Geflügel - Fertig

Wie auch bei dem bereits vor einiger Zeit getesteten Meica Curry King aus Schweinswürstchen handelt es sich auch bei der Geflügelvariante um eine Currywurst-Zubereitung aus Brüh- bzw. Bockwurst, wie sie z.B. auch der Berliner Gegend verbreitet ist. Ich selber kenne aus meiner alten Heimat Hessen die Currywurst ja eher mit der dort üblichen, groben Bratwurst, weiter östlich in Thüringen auch mit der dort üblichen, feineren Thüringer Rostbratwurst. Und auch im Ruhrgebiet und soweit ich das beurteilen kann hier in Bayern findet man eher die Bratwurst-Variante sowie natürlich die Curry-Weißwurst. Warum die aus Edewecht westlich von Bremen stammende Ammerländische Fleischwarenfabrik Fritz Meinen GmbH & Co., die hinter der Marke Meica steckt, sich für die Curry-Bockwurst entschieden hat, ist und bleibt wohl ein Firmengeheimnis – andere Hersteller wie Redlefsen (hier getestet), Hardy’s (hier getestet) oder Quisit (hier getestet) haben ja bewiesen, dass es auch mit Bratwurst zu funktionieren scheint. Aber der Curry King ist nun mal aus Bockwurst und auch in seiner Geflügel-Variante wie ich feststellen durfte geschmacklich mehr als nur essbar. Wie bei Geflügelwürstchen üblich ist das Fleisch vom Geschmack her etwas milder, was aber durch die würzige Sauce und natürlich das Curry-Pulver wieder wett gemacht werden. Einzig fand ich die Menge der Sauce etwas zu groß, hier schafft aber ein Stückchen Vollkorn-Toast, Weißbrot oder (wenn zur Hand) ein kleines Brötchen gut Abhilfe und lässt nichts verkommen. Insgesamt eine überaus akzeptable Alternative zum normalen Meica Curry King, der vermutlich sogar Koscher und Halal sein dürfte. Ich bin da aber kein Experte, wer das genau wissen möchte, sollte sich vertrauensvoll an den Rabbi bzw. Imam seines Vertrauens wenden. 😉

10 - Meica Curry King Geflügel - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte für: 100g 220g
Brennwert: 730kj
175kcal
1606 kj
385 kcal
Eiweiß: 7g 15,4g
Kohlehydrate: 12g 26,4g
Fett: 11g 24,2g

Damit ist eine Portion Meica Curry King Geflügel pro Portion (220g) um 457kj bzw. 107,8kcal leichter als seine Variante aus Schweinefleisch. Das ist mehr als akzeptabel für einen kleinen und durchaus sättigenden Snack. Natürlich ist sollte man, wenn verfügbar, eine selbst gemachte Currywurst oder eine vom Imbissstand seines Vertrauens immer vorziehen – aber wenn es mal schnell gehen soll halte ich Curry King für eine durchaus tragbare Variante aus dem Bereich des Fertiggerichte.

Meine Wertung: 2_5 MG

Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln & Kartoffelsuppe [11.01.2013]

Freitag, Januar 11th, 2013

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art und Hao yu Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hao Yu Sauce lockte, standen in der regulären Küche ein Gebackenes Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter, eine Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln bei Vitality und schließlich ein Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region auf der Speisekarte. Klang alles nicht übel wie ich zugeben muss – meine Favoriten waren aber eindeutig das asiatische Schweinefleisch und das Hähnchenbrustfilet, obwohl ich sogar den wirklich sehr verlockend aussehenden Apfelstrudel heute zumindest kurzfristig in Betracht zog. Letztlich fiel meine Wahl aber dann auf das Hähnchenbrustfilet, das ich mir mit einem Schälchen Kartoffelsuppe aus dem Suppenangebot sowie einem kleinen Becher nicht näher definierten Nachtisch von der Dessert-Theke ergänzte. Bei 481kcal pro Portion für das Hähnchenbrust-Gericht meinte ich mir, dies leisten zu können.

Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln / Mediterranean chicken breast with thyme potatoes

Beginnen wir mit dem Suppengericht, das aus einer Portion würziger, dickflüssiger pürierter Kartoffeln mit einigen Stücken von Möhren und einer nicht unerheblichen Portion Thymian bestand – als Vorsuppe eine sehr gute Wahl, an der ich nichts auszusetzen hatte. Und auch das Hauptgericht gab keinen Grund zur Kritik. Zu einem unpaniert gebackenen, saftigen und unglaublich zarten Stück Hähnchenbrust fanden sich eine fruchtige, mild gewürzte Gemüsezubereitung mit kleinen Würfelchen von Karotten, Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Lauch und Tomaten sowie einigen Scheiben vom braunen Champignons in einer, ebenfalls aus Tomaten bestehenden Sauce, sowie mehr als ausreichende, wieder mit Thymian gewürzte, kleine Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Sehr schmackhaft und gelungen muss ich sagen. Das Dessert entpuppte sich als Caramelpudding mit einer Garnitur aus etwas Erdbeermarmelade und sowie einigen Knusperflöckchen. Zwar bevorzuge ich normalerweise Quark oder Mousse, aber auch der Pudding erwies sich als geschmacklich überaus gelungen, zumal er sich als nicht übermäßig süß erwies. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Bei den anderen Gästen lag heute aber recht eindeutig das gebackene Fischfilet mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und erlangte mit deutlichem Vorsprung heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, aber mit nur knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust auf Platz drei und dem ebenfalls sehr beliebten Apfelstrudel auf Platz vier. Eine übliche Platzierung, die dem Angebot entsprach und der ich wohl nichts mehr hinzuzufügen brauche. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppe: ++
Hähnchenbrust: ++
Gemüsemischung: ++
Thymiankartoffeln: ++
Caramelpudding: ++