Archive for January, 2013

Forellenfilet auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln [23.01.2013]

Wednesday, January 23rd, 2013

Die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch gebraten mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce klangen auch heute zwar verlockend, aber nachdem ich gestern ja bereits Asiatisch gespeist hatte, kamen sie für mich heute nicht in Frage. Ganz davon abgesehen dass ich Mittwochs natürlich traditionell zu einem Fischgericht greife. Daher nahm ich auch das Schweine Cordon Bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region und die Ricotte-Spinatravioli mit Birnen-Walnußcremesauce bei Globetrotter nicht näher ins Auge, sondern wandte mich zielstrebig dem Gebackenen Forellenfilet auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality zu. Leider musste ich etwas warten weil gerade als ich an die Reihe kam die Kartoffeln aus waren, doch als der Nachschub geliefert war hatte ich schnell mein Gericht auf dem Tablett und ergänzte es – trotz beiliegenden Paprika-Gemüses – noch mit einem Schälchen Erbsen, Möhren und Spargelspitzen aus dem Gemüseangebot sowie einem Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Forellenfilet auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln / Trout filet balkan style with rosemary potatoes

Zu einem doppelten, mit Haut gebratenem Forellenfilet, das sich als angenehm zart und absolut grätenfrei erwies, hatte man eine leicht pikante Gemüsemischung aus roten und grünen Paprikstreifen, Möhren und Tomaten serviert, die wie ich fand geschmacklich sehr gut mit dem Fisch harmonierte. Als Sättigungsbeilage lagen außerdem zahlreiche kleinere Salzkartoffeln bei, die mit etwas Rosmarin gekocht worden waren, was ihnen ein leichte, zusätzliche Würznote verpasste. Sehr schmackhaft und mit gerade mal 378kcal aus angenehm leicht. Die Menge des Paprikagemüses war zwar Mengenmäßig gut auf die anderen Zutaten abgestimmt, aber die kleine Schale aus minimal gewürzten Erbsen, Pariser Möhren und einigen Spargelspitzen schadete auch nicht und sollte die heutige Kalorienbilanz nicht allzu stark erhöht haben. Da hat das Becherchen heute etwas flüssigeren, aber dennoch luftig-lockeren Vanille-Mousses mit seiner Garnitur aus Haferflocken, einigen wenigen Splittern dunkler Schokolade und einem Stück frischer Erdbeere schon etwas größere Auswirkungen – ich bin aber dennoch sicher dass ich mit der Summe aller Komponenten was die Kalorien angeht noch im Rahmen für ein ausgewogenes Mittagsmahl blieb.
Bei den anderen Gästen lag natürlich mit großem Vorsprung das Cordon Bleu mit Pommes am höchsten in der Gunst und belegte uneinholbar Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich die Ricotta-Spinatravioli und das Forellenfilet auf Balkan-Art. Wäre ich nicht so auf Fisch fixiert gewesen, hätte ich heute bestimmt bei den Ravioli zugegriffen, denn meiner Aufzeichnungen nach war dieses Gericht eine Premiere gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht bei diesem einem Mal bleibt und ich irgendwann Gelegenheit bekomme, es auch mal zu probieren. ūüėČ

Mein Abschlußurteil:
Forellenfilets: ++
Paprikagemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Erbsen, Möhren & Spargelspitzen: ++
Vanille-Mousse: ++

Patrt Pad Prug – Fisch in scharfer Basilikumsauce [22.01.2013]

Tuesday, January 22nd, 2013

Seit die regelmäßigen Fischgerichte an der Asia-Thai-Theke von Mittwoch auf Dienstag umgezogen sind, mausert sich der Dienstag neben dem schon seit langen traditionellen Mittwoch zu meinem zweiten Wochentag, an dem ich zu einem Fischgericht greife. So auch heute, denn das Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce, das dort heute neben Pute mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce und vegetarischem Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art erschien mir einfach zu verlockend als dass ich es einfach ignorieren konnte. Dabei waren die Angebote der regulären Küche heute auch nicht übel, wie ich zugeben muss. Die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality sahen extrem gesund aus und auch das Gebratene Putensteak “Florida” mit Pfirsich und Käse gratiniert auf Currysauce und Mandelreis bei Tradition der Region und vor allem der Wildschweingulasch mit Preiselbeeren und Spätzle bei Globetrotter erschienen alle durchaus verlockend. Aber ich hatte mich gleich zu Beginn zu sehr auf das asiatische Fischgericht festgelegt, als dass ich jetzt meine Meinung noch ändern wollte – und so wurde das Patrt Pad Prug, kombiniert mit einer Schale Reis und einem Glückskeks, heute zu meinem Mittagsgericht der Wahl.

Patrt Pad Prug

Leider hatten die Gäste, die vor mir das gleiche Gericht gewählt hatten mal wieder unkollegial wie sie manchmal leider sind, fast alle Stücke des in dünner Panade gebratenen Fischs zusammen geklaubt und fast nur Gemüse zurückgelassen. Doch mit etwas herumsuchen in den Tiefen der Mitte des Woks fanden sich glücklicherweise noch genügend Fischfilet-Stücke, damit es für ein vollwertiges Mittagsgericht ausreichte. Die zarte und wie üblich absolut grätenfreie Fischstückchen meinte ich übrigens als Seelachs identifizieren zu können. Außerdem fand sich in der Zubereitung wie üblich eine bunte Gemüsemischung, die dieses Mal aus Möhren, Blumenkohl, Zucchini, Kohl, Broccoli, Frühlingszwiebeln, Sprossen und Chinakohl bestand und alles war angemacht in einer dunklen, dickflüssigen Sauce mit kräftigen Aroma, die ihre unterschwellige Schärfe erst kurz nach dem Verzehr entwickelte. Gemeinsam mit dem Schälchen leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ergab sich ein vollwertiges und überaus schmackhaftes Mittagsgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte.
Und auch die anderen Gäste schienen sich heute mal wieder mit großer Häufigkeit bei den Asia-Gerichten zugegriffen, so dass diese Angebote heute zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Aber der Vorsprung vor Platz zwei, dem Wildschweingulasch, war nur hauchdünn und auch das Putensteak “Florida” auf Platz drei lag eng auf. Für ein vegetarisches Gericht war zwar auch die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten verhältnismäßig häufig gewählt worden, aber für mehr als einen vierten Platz reichte es heute dennoch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Patrt Pad Prug: ++
Reis : ++

Gebratene Hühnerkeule in Chipotle-Marinade [21.01.2013]

Monday, January 21st, 2013

Mein erster Gedanke galt heute dem Griechischen Gemüsetop mit Schafskäse und Oliven in der Sektion Vitality der mit 542kcal wohl zu den leichtesten Gerichten der heutigen Speisekarte zählte. Da konnte der Krautwickel mit Specksauce auf Kartoffel-Zwiebelpüree bei Tradition der Region nicht ganz mithalten, ebenso wenig wie das Sonderangebot in Form eines Erbseneintopfes mit Würstchen und Bauernbrot, das als zusätzliches Angebot auf der Karte stand. All dies wurde aber noch von der Gebratenen Hühnerkeule in Chipotle-Marinade auf Kartoffel-Maispüree mit Rotweinjus in der Sektion Globetrotter übertroffen, einem Gericht das im Rahmen Südamerika-Wochen Anfang November letzten Jahres schon einmal unter der Bezeichnung Pollo Chipotle con Humitas in ähnlicher Form angeboten angeboten und von mir für gut befunden worden war. Da konnten mich auch die Asia-Angebote woe Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gaeng Gai Ma Piao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce auch nicht mehr umstimmen, auch wenn ich in letzter Zeit ja schon häufiger zu Geflügelkeulen gegriffen hatte. Aber ein solches Angebot konnte ich unmöglich ablehnen und vervollständigte es dann schließlich noch mit einem Becherchen Mandarinenquark von der Dessert-Theke.

Hühnerkeule in Chipotle-Marinade auf Kartoffel-Maispüree und Rotweinjus

Hinter dem Begriff Chipotle verbergen sich mit dem Holz des Mesquitebaumes geräucherte Jalape√Īos, die in der Marinade verarbeitet der zugegebener Weise nicht gerade groß geratenen, aber vollkommen ausreichenden Hähnchenkeule eine würzige leicht scharfe Note gab – auch wenn es für mich gerne noch schärfer hätte sein können. Aber das hätte wahrscheinlich den Allgemeingeschmack nicht getroffen. Dazu gab es als Sättigungsbeilage eine Mischung aus einigermaßen grob gestampften Kartoffelpürees mit zahlreichen Maiskörnern, einer Garnitur aus rosa Pfefferkörnern und an einer dunklen, Fleischbrühe-Rotwein-Reduktion mit leicht herben, sehr gut zum Geflügel passenden Geschmack. Einzig etwas Gemüse hätte das Gericht noch abgerundet, doch die Idee kam mir erst als ich schon bezahlt hatte, aber es ging auch ohne – ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall auch so sehr gelungen. Und der kleine Becher mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Mandarinenquark schloss das heutige Mittagsmahl schließlich gelungen ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um erkannte man schnell, dass die marinierte Hähnchenkeule eindeutig den größten Zuspruch fand und somit auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei der Krautwickel und den vierten Platz teilten sich Erbseneintopf und Griechischer Gemüsetopf. Dabei sei erwähnt, dass der Erbseneintopf nur in beschränkten Mengen übrig war, denn als ich den Gastraum verließ war das Angebot bereits nicht mehr verfügbar.

Mein Abschlußurteil:
Marinierte Hähnchenkeule: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffelpüree mit Mais: ++
Mandarinenquark: ++

Kohlrabi-Lasagne – das Rezept

Saturday, January 19th, 2013

Eine Lasagne, in der man die Nudelplatten durch Kohlrabischeiben ersetzt erschien mir als ich dieses entdeckte zwar ungewöhnlich, aber überaus interessant und wert einmal ausprobiert zu werden. Ich hatte vor einiger Zeit ja auch schon mal eine Mexikanische Lasagne mit Tortillas ausprobiert und war von dem Ergebnis damals überaus begeistert gewesen. Also heute vormittag noch schnell ein paar Zutaten eingekauft und schon konnte das heutige Kochexperiment beginnen, welches ich nun mit diesem Beitrag in üblicher Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

4 Kohlrabi
01 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Rinderhack (alternativ: halb und halb)
04 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 Dose Tomatenstücke (400g) (Ich verwendete eine Sorte mit Kräutern, die ich noch vorrätig hatte – es geht aber auch ohne)
05 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

2 EL Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

200g Kräuterfrischkäse (fettreduziert)
07 - Zutat Kräuterfrischkäse / Ingredient herb cream cheese

1 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Becherchen Creme legere Kräuter (√° 125g = 250g)
09 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

100 – 120g Emmentaler (gerieben)
10 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

sowie ggf. einen Schuss Milche (ca. 50-70ml) zum verdünnen,
etwas Butter zum Ausfetten der Form
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun mit der Zubereitung: Nachdem wir einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und ihn langsam zum kochen bringen
12 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

schälen wir unsere Kohlrabi
11 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

und schneiden sie dann in ca. 0,8cm dicke Scheiben. Am besten und gleichmässigsten geht das meiner Erfahrung nach mit einer Brotschneidemaschine.
13 - Kohlrabi in Scheiben schneiden / Cut kohlrabi in slices

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – ich verwendete dazu meine kleine manuelle Küchenmaschine, aber es geht natürlich auch mit dem Messer –
14 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

und zerkleinern dann noch den Knoblauch fein.
15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Wenn das Wasser langsam zu kochen anfängt, salzen wir es etwas
16 - Wasser salzen / Salt water

und kochen dann unsere Kohlrabischeiben darin für ca. 20 Minuten bis sie bissfest sind.
17 - Kohlrabi bissfest kochen / Cook kohlrabi firm to the bite

Anschließend gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
18 - Kohlrabischeiben abtropfen lassen / Drain kohlrabi slices

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann unseren Esslöffel Olivenöl bis er “Betriebstemperatur” erreicht hat
19 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten darin zuerst unsere Zwiebeln glasig an
20 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und fügen wenig später auch das Knoblauch hinzu, das wir ebenfalls kurz mit andünsten.
21 - Knoblauch mit andünsten / Braise garlic

Ist beides gut angedünstet, bröseln wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne
22 - Rinderhack addieren / Add beef ground meat

und braten es krümelig an
23 - Krümelig anbraten / Roast gently

wobei wir es schon mal etwas mit Salz und Pfeffer würzen.
24 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu
25 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren es und lassen es kurz andünsten
26 - Tomatenmark anschwitzen / Braise tomato puree lightly

um alles abschließend mit den Tomatenstücken abzulöschen.
27 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

Nachdem wir die Tomatenstücke gut verrührt haben,
28 - Gut verrühren / Mix well

geben wir den Kräuterfrischkäse dazu,
29 - Kräuterfrischkäse addieren / Add herb cream cheese

heben ihn unter – hier sollten wir darauf achten dass sich alle Klümpchen auflösen –
30 - Unterheben / Fold in

und lassen schließlich die Sauce für ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
31 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, können wir sie mit einem kräftigen Schuss Milch etwas verdünnen. Nach dem fünf Minuten nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
32 - Mit Milch verdünnen / Dilute with milk

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Ofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorzuheizen.

Anschließend fetten wir eine größere Auflaufform aus
33 - Form ausfetten / Grease casserole

und bedecken den Boden mit etwas von der Sauce
34 - Boden mit Sauce bedecken / Cover bottom with sauce

die wir dann mit einer Schicht der vorgekochten Kohlrabischeiben belegen.
35 - Kohlrabischeiben einlegen / Add kohlrabi slices

Darauf verteilen wir wieder eine Schicht Sauce
36 - Mit Sauce bedecken / Cover with sauce

eine weitere Schicht Kohlrabi
37 - weitere Schicht Kohlrabi / Add more kohlrabi

wieder etwas Sauce
38 - weitere Schicht Sauce auftragen / Add another layer of sauce

den restlichen Stücken vom Kohlrabi
39 - Letzte Schicht Kohlrabi / Last layer of kohlrabi

und schließlich dem Rest der verbliebenen Sauce.
40 - Restliche Sauce verteilen / Add remaining sauce

Auf der obersten Schicht Sauce verteilen wir einigermaßen gleichmässig noch die Creme legere
41 - Mit Creme legere bestreichen / Cover with creme legere

und bestreuen dann abschließend alles mit dem geriebenen Emmentaler.
42 - Mit Emmentaler bestreuen / Dredge with emmentaler cheese

Ist der Ofen vorgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf mittlere Schiene hinein und lassen alles für ca. 25 Minuten überbacken.
43 - Im Ofen / At oven

Sobald der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, entnehmen wir die Auflaufform und lassen sie für einige Minuten abkühlen, bevor wir den Inhalt gleichmässig in vier Stücke zerteilen
44 - Kohlrabi-Lasagne - Fertige gebacken

und anschließend servieren und genießen.
45 - Kohlrabi-Lasagne - Serviert

Obwohl die Konsistenz der Kohlrabi-Scheiben natürlich etwas fester als eine Nudelplatte einer gewöhnlichen Lasagne ist, erwies sich auch diese Zusammenstellung als überaus gelungen. Getrennt durch Schichten der fruchtig-würzigen Hackfleisch-Tomatensauce und überbacken mit der Creme legere und dem Emmentaler Käse durfte ich feststellen, dass sich diese Rezept um eine wirklich sehr schmackhafte Zubereitungsform für Kohlrabi handelte. Vor allem die dünne Schicht Creme legere mit Kräutern rundete die geschmackliche Gesamtkomposition wie ich fand sehr gut ab.

46 - Kohlrabi-Lasagne - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach erreicht die gesamte Zubereitung auf einen Wert von etwa 2400kcal, aufgeteilt in vier Einheiten kommen wir also auf 600kcal pro Portion. Somit erweist sich dieses Rezept als nicht leicht, aber noch überaus akzeptabel wenn man es als Hauptgericht serviert. Wer noch etwas sparen will, kann ca. 100kcal pro Portion einsparen, wenn er die Creme legere weg lässt – was das für geschmackliche Auswirkungen hat kann ich aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Insgesamt kann ich aber sagen, dass dieses Rezept nicht nur für die Freund von Kohlrabi-Gemüse überaus zu empfehlen ist – ich war mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden und hoffe dass das Rezept auch anderweitig Zuspruch finden wird.

Guten Appetit

Welsfilet in Weißweinsauce [18.01.2013]

Friday, January 18th, 2013

Das einzige was ich heute wirklich ausschloss waren zum einen der Milchreis mit Waldbeerensauce aus dem Bereich Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane bei den Asia-Thai-Gerichten. Als Süßspeisen schienen mir beide ungeeignet als vollwertiges Mittagsmahl. Aber sowohl die anderen Asia-Gerichte wie z.B. Que chao Ji Pian – Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in gelben Thai Curry Ha Tham Sauce als auch die Pappadelle con Salva” mit Salbei und Truthahnschinken bei Vitality und das Gebratenes Welsfilet mit Weißweinsauce und Schwenkkartoffeln bei Globetrotter erschienen mir als mehr als akzeptabel. Und obwohl das Nudelgericht vielleicht leichter erschien und sogar mit Ruccola garniert war – etwas gleichartiges hatte ich übrigens hier schon mal verzehrt – und ich das Asia-Gericht meines Wissens sogar noch nie probiert hatte, entschied ich mich schließlich doch für den Wels, den ich mir noch mit einem Schälchen Broccoli und Schwarzwurzelgemüse sowie einem Becherchen Bayrische Creme ergänzte.

Welsfilet in Weißweinsauce / wels catfish filet in white wine sauce

Zu einem meiner Meinung nach etwas klein geratenen, aber absolut ausreichenden, paniert gebratenen Stück zarten Welsfilets, das glücklicherweise ohne Gräten serviert wurde, gab es eine würzige, dickflüssige Weißweinsauce sowie zahlreiche etwas bröselige, aber dennoch sehr schmackhafte Salzkartoffeln. Zusammen mit der gedünsteten Broccoliröschen und den Schwarzwurzeln zwar ein überaus schmackhaftes, wenn auch kein wirklich besonderes Mittagsgericht. Und auch der kleine Becher luftig-lockerer Bayrischer Creme, einer Art Vanille-Mousse, gab keinen Grund zur Kritik. Ich war aber zufrieden.
Unerwarteter Weise schienen sich die anderen Gäste heute aber den Asia-Gerichten zugewendet zu haben, womit diese heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Ebenfalls sehr beliebt, aber dennoch nur aus Platz zwei folgte das Welsfilet, knapp gefolgt von den ebenfalls recht gern gewählten Pappadelle mit Salbei und Truthahn auf Platz drei und dem Milchreis schließlich auf Platz vier. Außerdem gab es hier und dort natürlich wie üblich einige Esser, die zu Salatschüssel aus dem diesbezüglich ebenfalls sehr reichhaltigen Angebot gegriffen hatten – aber diese lasse ich aufgrund ihrer geringen Häufigkeit wie üblich nicht in die Wertung mit einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Welsfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Kartoffeln: ++
Broccoli & Schwarzwurzeln: ++
Bayrische Creme: ++

Currygeschnetzeltes von der Pute mit Früchten & Reis [17.01.2013]

Thursday, January 17th, 2013

Das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und vor allem das Ko Lo Wuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in Süß Saurer Sauce an der Asia-Thel und ich war auch kurz am überlegen hier zuzuschlagen. Aber auch der Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und Fladenbrot in der Sektion Globetrotter der regulären Küche klang nicht schlecht und die Spiralnudeln mit Paprikaragout bei Vitality erschienen nicht nur überaus schmackhaft und mit 430kcal auch angenehm leicht. Letztlich entschied ich mich kurz entschlossen aber dann doch für das Currygeschnetzelte von der Pute mit Früchten und Butterreis, das heute in der Abteilung Tradition der Region auf der Karte stand. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Vanille-Mousse von der Dessert-Theke – auch wenn ich die Kalorienwerte für das Currygeschnetzelte nicht kannte, war ich der Meinung mir das noch leisten zu können ohne meine heutige Kalorienbilanz allzu sehr zu verreißen.

Currygeschnetzeltes von der Pute mit Reis / Turkey chop curry with rice

In der pikanten Curryzubereitung fanden sich erfreulich viele der zarten, saftigen und gute durchgebratenen Putenfilet-Streifen, außerdem fanden etwas Paprika sowie einige Stücke von Ananas und Aprikose in der dickflüssigen Sauce – allerdings hätte man meiner Meinung nach hier gerne etwas mehr Früchte hinzugeben können. Aber vielleicht hatte ich auch einfach nur eine Kelle mit besonders wenig davon erwischt, denn was die Kosten angeht erschien es mir unsinnig gerade hier zu sparen. Gemeinsam mit einer gut abgewogenen Menge von geschältem Reis als Sättigungsbeilage bildete das überaus schmackhafte Gericht insgesamt ein durchaus gelungenes Gericht. Einzig was an dem Reis nun den Butterreis ausmachte erschloss sich mir nicht so ganz. Das Mittagsmahl schloss ich dann mit dem kleinen Becher luftig-lockeren, wenn auch nicht mehr ganz frischen Vanille-Mousses ab.
Beim heutigen Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ging es heute recht knapp zu. Mit sehr knappen Vorsprung gelang es aber dann doch dem Gyros, den ersten Platz zu ergattern. Den zweiten Platz belegten dann die Asia-Gerichte, aber mit nur hauchdünnem Vorsprung vor dem Curry-Putengeschnetzelten. Die Spiralnudeln mit Paprikaragout waren für ein vegetarisches Gericht zwar auch sehr beliebt, aber für mehr als einen vierten Platz reichte es dennoch auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Currygeschnetzeltes von der Pute mit Früchten: ++
Reis: ++
Vanillemousse: ++

Entenkeule mit Apfelblaukraut und Kartoffelknödel [16.01.2013]

Wednesday, January 16th, 2013

Auch wenn ich normalerweise ja Mittwochs in der Regel bevorzugt zum Fisch greife, so gab es heute gute Gründe von dieser gewohnten Vorgehensweise ausnahmsweise mal abzuweichen. Die Asia-Gerichte wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüsesorten in Zitronengrassauce hatten nichts damit zu tun und auch das Aussehen oder die Qualität des heute bei Vitality angebotenen Gedünsteten Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln hatten auf meine Entscheidung einen nennenswerten Einfluss. Viel mehr fand ich das Angebot einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Apfelblaukraut und Karotffelknödel in der Sektion Tradition der Region einfach zu verlockend als dass ich es hätte ablehnen können. Da konnte mich auch der ebenfalls recht gut aussehenden Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot nicht mehr umstimmen.

Entenkeule mit Apfelrotkohl & Kloß / Duck leg with red cabbage & dumpling

Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Zu einer angenehm fleischreichen Entenkeule mit wenig fett und knuspriger Haut, von der sich die essbaren Komponenten erfreulich leicht lösen ließen, hatte man eine größere Portion mit größeren Apfelschnitzen versehenes Blau- bzw. Rotkraut und einen großen, mit einigen Brotstückchen gefüllten und extra garnierten Kartoffelknödel sowie schließlich eine dunkle, eher milde Sauce, die geschmacklich natürlich wunderbar zu Geflügel passte. In der Summe ein mehr als zufriedenstellendes und schmackhaftes Gericht, das alle meine Anforderungen an eine solche Zusammenstellung erfüllte und keinen Grund zur Kritik aufkommen ließ.
Meine Meinung dass die gebratene Entenkeule heute die beste Wahl war teilten auch viele der anderen Gäste und trugen somit dazu bei, dass dieses Gericht heute ohne Zweifel Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte der Erbseneintopf, den ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit Platz drei erreichten. Und auch der Seelachs nach Art “Espanol” war sehr beliebt, aber für mehr als einen guten vierten Platz reichte es meiner Ansicht dennoch nicht. Zusammen genommen aber trotz alle eine übliche Platzierung, der ich nichts mehr hinzuzufügen gedenke. ūüėČ

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Apfelblaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Gung Pao Ngao [15.01.2013]

Tuesday, January 15th, 2013

Auch wenn die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region sehr verlockend klang und auch die Gnocchipfanne mit Kohl Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sowie die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomate und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate überaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dazu der Asia-Thai-Theke mal wieder meine Aufwartung zu machen. Denn dort stand neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in Süß Saurer Sauce heute mit dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse ein überaus verlockend klingendes Fischgericht auf der Karte. Zwar hatte ich das Pech, dass die Gäste vor mir den zugehörigen Wok mal wieder fast komplett von den Fischfilet-Stücken befreit und fast nur Gemüse zurückgelassen hatten, doch mit etwas Geschick gelang es mir dennoch, genügend Fischfilet zu “extrahieren” um gemeinsam mit der Schale Reis und dem Glückskeks ein ausreichendes Mittagsmahl zu erhalten.

Gung Pao Ngao

Auch wenn es sich bei den paniert gebackenen Seelachsfilet-Häppchen nur um die übrig gelassenen Reste handelte, schmälerte das ihren Geschmack glücklicherweise in keinem Maße. Sie hätten ein winzig klein wenig saftiger sein können, das hatte man schon mal besser hier hinbekommen, aber da sie sich wie üblich als absolut grätenfrei erwiesen, sehe ich keinen Grund hier irgendwelche Punkte abzuzuziehen. Gemeinsam mit einer reichhaltigen Gemüsemischung aus Morcheln, Lauch, Paprika, Bambusstreifen, Möhren, Blumenkohl und Broccoli in einer dunklen dickflüssigen, dank der beigefügten Chilischoten kräftig scharfen Sauce und der Schale mit leicht klebrigen Reis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Sauce garniert hatte ergab sich wie gewohnt ein schmackhaftes und überaus schmackhaftes Mittagsgericht, das mal wieder alle meine Anforderungen erfüllte.
Dass der Gros der anderen Gäste auch heute mal wieder die Currywurst mit Pommes bevorzugten und dieses Gericht somit ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenbrust “Milanese” mit Penne Rigate, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der vegetarischen Gnocchipfanne auf Platz vier. Eine andere Platzierung hätte ich aufgrund der angebotenen Gerichte nicht erwartet, auch wenn die Hähnchenbrust etwas beliebter war als ich im ersten Moment geschätzt hatte. Aber gegen eine Currywurst kam sie dennoch nicht an.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Ngao: ++
Reis: ++