Archive for March, 2013

Seelachsfilet in Massaman-Curry [21.03.2013]

Thursday, March 21st, 2013

Während die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality heute wegen meiner leichten Abneigung gegen Auberginen nicht in die nähere Wahl kam und mir das Cevapcici mit Ajwar frischen Zwiebel, Pommes Frites und Krautsalat bei Globetrotter mir zu kalorienreich erschien blieb eigentlich nur noch der traditionell-regionale Pikante Wurstgulasch mit Kartoffeln, Paprika und Sauerrahm in der regulären Küche übrig. Da ich aber diese Woche noch gar nicht an der Asia-Thai-Theke gegessen hatte und ich dort heute neben Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Ko Lo Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce auch noch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Massaman-Curry entdeckte, entschied ich mich schließlich dazu mein eher enttäuschendes Fischgericht von gestern heute mit einem Asia-Fischgericht etwas auszubügeln. Dazu gesellte sich neben einem Glückskeks natürlich eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Seelachsfilet in Massaman-Curry / Coalfish in massaman curry

Und heute wurde ich wirklich nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Gemüsesorten wie Zucchini, Lauch, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Möhren, grünen Bohnen und Broccoli fanden sich auch ausreichend der in dünner Panade gebackenen, zarten und grätenfreien Seelachsfiletstückchen in der dunklen und (aus meiner Sicht nur leicht) scharfen Sauce, in der ich auch einige rote Chili-Stückchen gesehen zu haben. Gemeinsam mit dem heute etwas lockereren Reis, den ich wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich so ein überaus leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Bei den anderen Gästen lagen aber, wie nicht anders zu erwarten, natürlich die Cevapcici mit Ajwar, Zwiebeln und vor allem Pommes Frites am höchsten in der Gunst und landeten so zweifellos auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber schon auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, jedoch nur knapp gefolgt vom Wurstgulasch auf Platz drei. Die vegetarischen Farfalle mit Auberginenragout landeten schließlich wie üblich auf Platz vier. Bis auf die Mittelplatzierungen war dieses Ergebnis aber aufgrund der heutigen Angebotspalette auch vorhersehbar gewesen.

:
Seelachsfilet in Massaman-Curry: ++
Reis: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art [20.03.2013]

Wednesday, March 20th, 2013

Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch meiner alten Tradition treu bleiben, zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen. Da kam mir die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art bei Vitality natürlich genau richtig. Und weder das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, das Gebratene Holzfällersteak mit glacierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter oder ein Asia-Thai-Angebot wie Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüsesorte in Zitronengrassauce von abbringen. Einzig beim Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce ließ mich kurz innehalten und überlegen. Doch letztlich fiel die Wahl dann doch auf das Pfannengericht bei Vitality. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen einer Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen aus dem Suppenangebot und ein Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Kürbissuppe & Kartoffel-Gemüsepfanne mit Meeresfrüchten / Pumpkin soup & potato vegetable fry with seafood

Leider muss ich zugeben, dass heute nur das Dessert heute eine volle Punktzahl verdiente. Der Suppe, die zwar cremig und mit einigen Fruchtstücken versehen war, fehlte es irgendwie an der notwendigen Würze – da konnten auch die knusprig gerösteten Kürbiskerne nur noch wenig retten. Und auch die Hauptspeise konnte mich nur begrenzt begeistern. Der größte Teil des Gerichtes bestand aus lauwarmen Kartoffelspalten, die zwar teilweise noch etwas knusprig waren. Die Menge der Fischstückchen, Krabben, und Stücken von kleinen Tintenfischen waren eher gering und meiner Meinung nach auch nur von mittelmäßiger Qualität. Und das Gemüse musste man wirklich suchen, ich entdeckte nur einige wenige Stückchen von Zucchini, Zwiebeln, Tomaten sowie einigen französischen Kräutern wie Thymian und Oregano. Von einer Kartoffel-Gemüsepfanne konnte man hier wirklich nicht sprechen. War geschmacklich zwar ok, aber weit unter meinen Erwartungen. Nur an dem luftig-lockere Vanillemousse, das man mit einer halben Schoko-Pfefferminzblättchen garniert hatte, gab wie bereits erwähnt keinen Grund zum meckern.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag bei den anderen Gästen natürlich das Holzfällersteak deutlich vor allen anderen Gerichten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Thai-Angebote meiner Meinung nach für sich entscheiden konnten und das Pilzgericht auf einen guten dritten Platz brachten. Auf einem ebenfalls guten, aber vierten Platz folgte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten, die ja ihren Namen heute leider nicht wirklich verdiente.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen: +/-
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten: + (Aber nur mit ach und krach)
Vanillemousse: ++

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus [19.03.2013]

Tuesday, March 19th, 2013

Heute gab es gleich mehrere Gerichte auf der Speisekarte, die mein Interesse weckten – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen war da das Kartoffelgröstel mit Lauch und Schafskäse bei Vitality, das nicht nur gesund aussah, sondern mit gerade mal 338kcal pro Portion einen angenehm leichten Genuss versprach. Aber auch das Po siao you yu – Tintenfisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili-Knoblauchsauce nach Peking-Art, das neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde reizte mich wegen der Tintenfische. Und dann war da schließlich noch die Geschmorte Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade, dazu Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus bei Tradition der Region, ein Gericht welches das erste Mal im Rahmen der Südamerika-Woche Anfang November letzten Jahres als Pollo chipotle con humitas das erste mal auf der Karte auftauchte und unter der gleichen Bezeichnung wie heute, allerdings noch mit einigen roten Pfefferkörnern garniert, Ende Januar 2013 erneut angeboten worden war. Das konnten das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Spaghetti Carbonara mit Parmesan natürlich nicht mithalten. Ich überlegte kurz und entschied mich schließlich, obwohl was die Nährwerte angeht bestimmt nicht gerade optimal, schließlich für die Chipotle-Hähnchenkeule. Diese ergänzte ich noch mit etwas Gemüse in Form von Möhren und Blumenkohl sowie einem Becherchen Waldbeerenpudding aus dem Dessertangebot.
An dieser Stelle sei übrigens auch mal erwähnt, dass es mich immer wieder wundert nach welchen Aspekten das Angebot der Gemüsetheke zusammengestellt wird. Ein bis zwei der insgesamt fünf Schalen dort, soviel weiß ich inzwischen, sind meistens mit irgendwelchen Resten des Vortages gefüllt, die anderen drei bis vier jedoch mit irgend welchen Gemüsesorten, die häufig in keinerlei Bezug zu den angebotenen Gerichten stehen – meiste irgendwelches Mischgemüse oder auch mal einzelne Erbsen, Möhren, Blumenkohl oder Broccoli. Wenn man schon eher selten Gemüse zu den zwei großen Fleischgerichten serviert, wäre es doch zumindest wünschenswert dass die kostenpflichtige Gemüseauswahl auf diese ein wenig abgestimmt ist – z.B. Bohnen zu Lammgerichten oder Rotkohl bzw. Rosenkohl zu Geflügelgerichten. Das würde den Genuss auf jeden Fall noch etwas erhöhen – das aber nur mal so am Rande erwähnt.

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Kartoffel-Maispüree & Rotweinjus / Chicken leg in chipotle marinade with corn potato puree &  red wine jus

Ob die Hähnchenkeulen wirklich mariniert waren oder ob man die Chipotle, also geräucherte Jalapenos, hier einfach nur in der Sauce mit verarbeitet hatte konnte ich nicht ganz genau feststellen, aber die zarten Keulen mit reichlich saftigem Fleisch, welches sich angenehm leicht auch mit Messer und Gabel von den Knochen lösen ließ, hatte auch jeden Fall eine leicht pikante Note, so wie ich mag. Dazu trug natürlich auch der dickflüssige, würzige Jus bei, dessen Menge ich zuerst als etwas reichhaltig empfand, die aber in Anbetracht der ebenfalls großen Menge der Sättigungsbeilage aus etwas grober gestampften Kartoffeln und Maiskörnern sich letztlich als genau richtig erwies. Hätte zwar meiner Meinung nach auch gerne noch etwas pikanter sein können, aber das hätte wahrscheinlich den Geschmack der Allgemeinheit nicht mehr ganz getroffen. Bei der Gemüseauswahl aus Möhrenscheiben und Blumenkohl muss ich aufgrund starken Temperaturverlusts und etwas zu langer Kochzeit einen kleinen Punktabzug geben, aber der wurde durch den fruchtigen und angenehm dickflüssigen Waldbeerenpudding mit zahlreichen Fruchtstückchen wieder ausgeglichen, so dass ich auch heute mit meiner Auswahl wieder einmal überaus zufrieden sein konnte.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch sie am häufigsten bei der Hähnchenkeule zugegriffen hatten, was diesem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgt von den Spaghetti Carbonara auf Platz drei und dem vegetarischen Kartoffelgeröstel auf Platz vier. Da bei einem solchen Angebotmix jedes andere Ergebnis auch eher verwunderlich gewesen wäre, kann ich mir diesbezüglich wohl jeden weiteren Kommentar sparen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffel-Maispüree: ++
Möhren- & Blumenkohlgemüse: +
Waldbeerenpudding: ++

Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art” & Spätzle [18.03.2013]

Monday, March 18th, 2013

Einen Moment liebäugelte ich zwar mit dem vegetarischen Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip, welches man heute bei Vitality anbot, aber die vielen Kräuterzweige darin versprachen wieder ein aufwändiges herauslesen dieses “Gestrüpps”, daher entschied ich mich dann doch dazu, mich nach etwas anderem umzusehen. Da ich auf Asia-Gerichte – obwohl sowohl die Frühlingsrollen als auch das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce auch nicht schlecht aussahen – heute keine große Lust hatte, blieben also nur noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” in Rahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region und die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter. Letztlich war die Tatsache, dass ich gestern mit meinem selbst zubereiteten Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise ja erst Fusilli gehabt hatte mit ausschlaggebend, dass ich mich schließlich für das Schweinegeschnetzelte entschied. Zwar befanden sich einige Champignons in der Rahmsauce, aber eine Kombination aus Erbsen sowie Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli von der Gemüsetheke schien nicht zu schaden. Außerdem verirrte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Schweinegeschnetzeltes "Züricher Art" in Rahmsauce & Spätzle / Pork chop "zurich style" in cream sauce & spaetzle

Auch wenn es bei dem Geschnetzelten gerne etwas weniger Sauce hätte sein können, so war geschmacklich daran absolut nichts auszusetzen. Die Fleischstreifen waren saftig und zart und die Rahmsauce mit ihren Champignons angenehm würzig. Und auch das Mengenverhältnis zu den Spätzle oder besser Knöpfle als Sättigungsbeilage stimmte. Zwar hätten diese etwas Wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung rechtfertigte hier noch keinen Punktabzug. Und auch das Gemüse erfüllte, obwohl von einer Warmhalte-Theke, heute so weit meine Anforderungen, dass ich auch hier volle Punktzahl geben kann, denn es war heiß, nicht zu abgestanden und leicht würzig. Ebenso wenig gab es bei dem fruchtigen, nicht zu süßen und angenehm lockeren Mango-Mousse etwas auszusetzen. Insgesamt konnte ich also auch heute wieder überaus zufrieden sein – auch wenn die Auswahl war die Nährwerte angeht nicht unbedingt optimal war.
Zumindest hatten sich aber auch der größte Teil der anderen Gäste sich heute ebenfalls für das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” entschieden, so dass dieses Gericht ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und, wie für vegetarische Gerichte üblich, dem Kräuter Ofengemüse auf Platz vier. Hatte bei einer solchen Angebotszusammenstellung um ehrlich zu sein auch nichts anderes erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art”: ++
Spätzle: ++
Gemüsemix: ++
Mango-Mousse: ++

Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept

Sunday, March 17th, 2013

Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

Was braucht man also für 3-4 Portionen?

410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein
01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

250g Fusilli (Spiralnudeln) – ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte
02 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

2 größere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)
06 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient hollandaise sauce

100 – 120g geriebenen Emmentaler
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1-2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Kommen wir nun also zur Zubereitung:

Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
08 - Wasser aufsetzen / Heat up water

Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.
09 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.
10 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas
11 - Wasser salzen / Add salt to water

und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bis sie durch, aber noch bissfest sind.
12 - Nudeln kochen / Cook noodles

Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,
13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
14 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.
15 - Gyrosfleisch scharf anbraten / Sear gyros

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,
16 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.
18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
17 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.
19 - Erbsen abtropfen lassen / Drain peas

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.

In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.
20 - Fusilli in Auflaufform geben / Put fusilli to casserole

Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse
21 - Mit etwas Käse bestreuen / Dredge with some cheese

und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.
22 - Mit Erbsen bedecken / Cover with peas

Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln
23 - Gyrosfleisch einlegen / Add gyros

die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen
24 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.
25 - Sauce Hollandaise auftragen / Drain sauce hollandaise

Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.
26 - Mehr Käse aufstreuen / Add some more cheese

Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.
27 - Seitenansicht / Side view

Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.
28 - Überbacken / Bake

Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.
29 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig-gebacken / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking

Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.
30 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig gebacken - Seitenansicht / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view

Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.
31 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Serviert

Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.

32 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - CloseUp

Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln – das Rezept

Saturday, March 16th, 2013

Bei meiner ewig währenden Suche nach neuen interessanten Rezepten stieß ich vor kurzem auf diesen Rosenkohl-Quiche, der sich vor allem dadurch abhob dass er mit karamellisierten roten Zwiebeln in eingekochtem Sherry zubereitet wurde. Das klang überaus lecker, zumal ich schon länger nichts mehr mit Rosenkohl zubereitet hatte – daher machte ich mich heute nun daran, das Rezept einmal auszuprobieren. Anstatt wie üblich bei meinen Quiches fertigen Blätterteig zu verwenden, entschied ich mich dieses Mal für einen Mürbeteig. Leider stehe ich mit Teigen ja manchmal etwas auf Kriegsfuß, aber heute gelang dieser mir wirklich wunderbar. Insgesamt kam so ein sehr leckeres Gericht heraus, welches ich nun in gewohnter Weise hier einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für einen Quiche (ca. 4-5 Portionen)?

Für den Teig

150g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Mehl / Ingredient flour

75g kalte Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Hühnerei
03 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

1 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

700g Rosenkohl (ich entschied mich für TK-Ware)
05 - Zutat Rosenkohl / Ingredient brussels sprouts

5 kleine rote Zwiebeln
07 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

1 TL Zucker
08 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

10 EL trockener Sherry
09 - Zutat trockener Sherry / Ingredient dry sherry

150g magerer geräucherter Speck (optional – lässt man ihn weg hat man ein vegetarisches Gericht)
10 - Zutat Speck / Ingredient bacon

1-2 EL Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Für den Guß

4 Hühnereier
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient eggs

125ml Sahne
11 - Zutat Sahne / Ingredient cream

125g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir nun damit, erst einmal den Teig zuzubereiten. Dazu geben wir Mehl, Butter, Salz und Ei in eine Schüssel
13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingredients to bowl

und verkneten alles zu einem homogenen Teig. Das braucht etwas Geduld beim Kneten, denn zu Beginn krümeln Butter und Mehl eher als dass sie einen wirklichen Teig bilden. Erst nach einigem Kneten, wenn die Butter sich komplett mit dem Mehl vereint hat, erhält man etwas, das man wirklich als Teig bezeichnen kann.
14 - Zu Teig verarbeiten / Make dough

Den so entstandenen Teig wickeln wir nun in etwas Frischhaltefolie und legen ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
15 - Teig in Folie einwickeln und kühl stellen / Put dough in foil and into the fridge

Dann beginnen wir einen Topf Wasser zum kochen zu bringen
16 - Wasser erhitzen / Heat up water

und nutzen die Zeit bis das Wasser heiß ist dazu, unsere roten Zwiebeln zu schälen und in Spalten zu schneiden – also die Zwiebel so lange immer wieder zu halbieren bis wir schmale Streifen erhalten.
17 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Kocht das Wasser dann, salzen wir es mit zwei Teelöffeln Salz
18 - Wasser salzen / Add salt to water

und geben dann den Rosenkohl hinein, um ihn über ca 10 Minuten bissfest zu blanchieren.
19 - Rosenkohl blanchieren / Parboil sprouts

Anschließend gießen wir ihn in ein Sieb ab und lassen ihn abtropfen.
20 - Rosenkohl abgießen / Drain brussels sprouts

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
21 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten unsere in Spalten geschnittenen roten Zwiebeln darin an
22 - Zwiebeln andünsten / Roast onions gently

wobei wir den Teelöffel Zucker einstreuen und die Zwiebel langsam daran karamellisieren lassen.
23 - Zucker karamellisieren lassen / Caramelize sugar

Dann beginnen wir, nach und nach die zehn Esslöffel Sherry zu den Zwiebeln zu geben und ihn dabei immer wieder komplett einkochen zu lassen – das gibt ihnen einen unvergleichlich schmackhafte Note und macht sie angenehm zart.
24 - Sherry einkochen lassen / Reduce sherry

Abschließend würzen wir dann noch alles mit etwas Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nachdem wir die Zwiebeln dann entnommen haben, geben wir – eventuell mit etwas zusätzlichem Olivenöl – den Speck in die Pfanne und braten ihn rundherum an. Ist er gut durchgebraten, entnehmen wir ihn und legen ihn bei Seite.
26 - Speck auslassen / Fry bacon

Nun wenden wir uns dem Guss zu. Dazu geben wir die vier Eier zu der Sahne,
30 - Eier hinzufügen / Add eggs

geben die Creme fraiche hinzu
31 - Creme fraiche addieren / Add creme fraiche

und verrühren alles sehr gründlich
32 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
33 - Würzen / Taste

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, unseren Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Als nächstes können wir dann den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Am Anfang erwies es sich dabei als etwas brüchig, aber auch hier half etwas Beharrlichkeit, ihn schließlich in die gewünschte Form zu bringen.
27 - Teig ausrollen / Roll out dough

Nachdem wir dann unsere Quiche-Form ausgefettet und mit etwas Mehl ausgestreut haben
28 - Form ausfetten & mit Mehl bestäuben / Grease casserole & dredge with flour

passen wir den Mürbeteig ein und entfernen die Ränder mit einem scharfen Messer.
29 - Teig einpassen / Adjust dough

Darauf verteilen wir dann den angebratenen Speck gleichmäßig
34 - Speck verteilen / Spread bacon

und geben dann zwei Drittel der karamellisierten Sherry-Zwiebeln darauf
35 - Zwiebeln einlegen / Add onions

die wir dann mit dem blanchierten Rosenkohl bedecken
36 - Rosenkohl verteilen / Add brussels sprouts

und die restlichen Zwiebeln darauf verteilen
37 - Rest Zwiebeln hinzufügen / Add remaining onions

um alles abschließend mit unserem Guss aus Sahne, Creme fraiche und Eiern gleichmäßig zu übergießen.
38 - Guß aufgießen / Drain filling

Die Menge reichte, zumindest bei meiner Quiche-Form, ganz genau, um die Zwischenräume perfekt aufzufüllen. Jetzt sollten wir nun beim tragen zum Backofen natürlich vorsichtig sein damit nichts überschwappt. 😉
39 - Fertig zum backen / Ready to bake

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir unseren Quiche auch der mittleren Schiene hinein und lassen ihn für mindestens 40 Minuten backen.
40 - Backen / Bake

Danach entnehmen wir ihn und lassen ihn für weitere fünf Minuten ruhen, damit sich die durch die Hitze des Backens leicht aufgeblähte Füllung etwas setzen kann – das erleichtert das zerteilen etwas.
41 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - Fertig gebacken

Danach können wir ihn aber sofort servieren und genießen.
42 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - Serviert

Neben dem angenehm bissfesten Rosenkohl, den übrigens zu einem meiner Lieblingsgemüse zählt, waren eindeutig die karamellisierten und in Sherry gebratenen roten Zwiebeln eines der Highlights des Gerichtes. Sie waren unglaublich zart und aromatisch geworden und harmonisierten mit ihrem Geschmack wunderbar mit dem leicht herben Rosenkohl. Dazu noch der angebratene Speck und die angenehm würzige Füllung aus Ei, Sahne und Creme fraiche mit Kräutern ergab sich ein wahrer Genuss. Der dünne Mürbeteig tat sein übriges und rundete das Gericht sozusagen ab – obwohl ich mir einen solchen Quiche durchaus auch mit Blätterteig vorstellen könnte. Eventuell mische ich aber das nächste Mal Rosenkohl, Zwiebeln und Speck, anstatt sie zu schichten.

43 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - CloseUp

Werfen wir wie üblich abschließend einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt der Inhalt der Quiche-Form bei ca. 2800kcal. Das entspricht bei vier Portionen 700kcal pro Portion, bei fünf Portionen immer noch 560kcal. Für ein Hauptgericht gerade noch akzeptabel, aber leicht verbesserungswürdig. Dabei nimmt alleine der Mürbeteig mit seinen 75g Butter 1130kcal ein – hier hätte Blätterteig mit knapp 900kcal schon mal etwa 230kcal eingespart. Rosenkohl und Zwiebeln sind auf die Gesamtmasse gesehen zu vernachlässigen, allerdings könnte man auch den Speck mit seinen 250kcal hier noch weglassen, zumal er geschmacklich keine so große Rolle spielt wie ich fand. Und durch das Ersetzen von Creme fraiche durch Creme legere könnte man noch einmal 140kcal reduzieren. Mit diesen Maßnahmen (Blätterteig, kein Speck und Creme legre) kämen wir auf 2180kcal, das wären bei 4 Portionen 545kcal und bei fünf Portionen sogar nur 436kcal. Das aber als kleines Gedankenspiel nur am Rande erwähnt, da ich nicht garantieren kann dass das Ergebnis geschmacklich dem hier gezeigten Rezept noch entspricht.
Also hoffe ich auch heute, mit meinem kleinen Kochexperiment dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben und wünsche wie immer:

Guten Appetit

Gai Pad Praw Wan – Hähnchen süß-sauer [15.03.2013]

Friday, March 15th, 2013

Nachdem der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region für mich wegen seines Charakters als Süßspeise nicht als Hauptgericht in Frage kam und mich des weiteren weder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality noch die Panierte Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter besonders ansprochen entschied ich mich heute mal dazu an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo zwar weniger die Gebackenen Ananas und Banane, aber zumindest das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce meinen Anforderungen zu ensprechen schien. Dazu gab es wie üblich ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage, das ich mir noch mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garnierte.

Gai Pad Praw Wan

Zuerst musste ich feststellen, dass es sich hier wohl weniger um knusprig gebackenes Fleisch, das man wohl wie üblich paniert hätte, handelte, sondern um normal gebratenes. Da es sich aber um mageres, zartes und saftiges Hähnchenfilet handelte, kann man wohl darüber hinweg sehen. Dazu fanden sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Gemüsemischung aus Stücken von Lauch, Blumenkohl, Auberginen, Möhren, Chinakohl, Paprika und etwas Ananas in der reichhaltig vorhandenen süss-sauren und heute auch leicht scharfen Sauce. Bis auf die Tatsache dass es auch etwas weniger Sauce getan hätte, gab es aber weder was Geschmack noch Qualität angeht irgend etwas daran auszusetzen. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, der auch gleichzeitig half die Sauce zu binden, ergab sich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich die Panierte Scholle klar erkennbar auf Platz eins. Aber schon auf Platz zwei kamen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, gefolgt von dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf dem vierten Platz. Bei einer solchen Angebot ohne wirkliche Highlights hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Rucola [14.03.2013]

Thursday, March 14th, 2013

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und Gaeng Daeng Nue – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry sowie erneut Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce lockte, fanden sich unter den Angeboten der westlichen Küche ebenfalls sehr verlockende Speisen wie vegetarische Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Vitality, Szegedinger Gulasch vom Rind mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder ein Putenschnitzel in Kräuterrahmsauce und Spätzle bei Globetrotter. Klang alles sehr verlockend wie ich zugeben muss – vor allem reizte mich das Putenschnitzel. Doch in meinem steten bestreben meinen Kalorienkonsum etwas in Maßen zu halten entschloss ich mich schließlich dazu, den Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die man wie üblich noch mit etwas Rucola garniert hatte, den Vorzug zu geben. Denn bei 531kcal pro Portion konnte ich den kleinen Becher Caramel-Mousse von der Dessert-Theke auch noch besser verantworten.

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Rucola / Spaghetti with balsamico lentils & rucola

Zu einer angenehm großen Portion al dente gekochter Spaghetti-Nudeln fand sich unter einer reichhaltigen Schicht frischer Rucola-Blätter eine durch das Balsamico leicht säuerliche und gleichzeitig fruchtig-scharfe, grobe Gemüsesauce, in der neben den braunen Linsen aus dem Menutitel auch zahlreiche andere Gemüsesorten wie Möhren, Stangensellerie, grüne Peperoni, Paprika und Tomaten fanden. Mal wieder sehr lecker muss ich sagen und letztlich gut auf die Menge der Nudeln abgemessen. Da gab es wirklich nichts zu meckern, denn ich wurde auf sehr schmackhafte Weise überaus satt. Und auch der kleine Becher luftig-lockeren Mousses mit Caramel-Mousses mit seiner Garnitur aus einem einzelnen Choco-Crossie gab mir keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Auch heute war konnte ich mich also wieder überaus zufrieden mit meiner Wahl zeigen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass heute eindeutig der Putensteak in Kräutersauce, mit dem ich ja auch kurz geliebäugelt hatte, das beliebteste aller Gerichte war und somit ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten dann die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, aber sie konnten sich nur knapp gegen den Szegediner Gulasch vom Rind behaupten, zu dem auch viele gegriffen hatten. Die Spaghetti mit Balsamico-Linsen hatten natürlich auch ihre Liebhaber gefunden – einer von denen war ja ich gewesen – aber für mehr als den vierten Platz reichte es für das vegetarische Gericht auch heute leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti: ++
Balsamico-Linsen-Sauce: ++
Rucola: ++
Caramel-Mousse: ++