Archive for May, 2013

Hähnchenbrust mit Honig-Pfeffersauce & Kartoffelgestampften [31.05.2013]

Friday, May 31st, 2013

Am heutigen Freitag, einem Brückentag nach dem gestrigen freien Fronleichnam, sollte mir die Wahl für das richtige Gericht mal wieder sehr einfach fallen. Für die Asia-Thai-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce, der Milchreis mit Waldbeeren und Zimtzucker in der Sektion Tradition der Region kam für mich wegen seines Charakters als Süßspeise nicht in Frage und die Panierte Scholle mir Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sprach mich einfach deutlich weniger an als das als Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelgestampften, welches mal wieder bei Vitality auf der Karte zu finden war. Zwar war das Putensteak wie ich an der Ausgabetheke erfuhr durch Hähnchenbrust ersetzt worden, aber das störte mich hier wenig, da ich dieses Gericht vor allem wegen seiner Sättigungsbeilage schätze. Aber dazu gleich mehr. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen frischen Obstsalats von der Dessert-Theke, denn bei klein geschnippeltem Obst mache ich von meiner selbst auferlegten Dessert-Verzicht eine kleine Ausnahme. 😉

Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelgestampften / Chicken breast in honey pepper sauce with mashed potatoes

Das besondere an diesem Gericht ist, ich erwähnte es ja oben schon, ist vor allem das Kartoffelgestampfte, also im Grunde genommen grobes Kartoffelpüree welches man aber noch mit Knollensellerie und Möhren versetzt hat, was dem Ganzen ein unvergleichlich leckeres Aroma gibt. Aber auch das zarte und saftige, angenehm große Stück gebratener Hähnchenbrust in seiner scharfen und gleichzeitig leicht süßen Honig-Pfeffersauce gab heute keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik. Eine einfache, aber immer wieder sehr leckere Zusammenstellung für ein Mittagsgericht, das mit dem kleinen Obstsalat aus Apfel, Weintraube, Melone, Aprikose, Mango, Birne und Ananas einen leichten und schmackhaften Abschluss fand.
Wie bereits einleitend angesprochen, war heute ja ein Brückentag und die Besucherzahlen im Betriebsrestaurant entsprechend niedrig, da sich viele den Tag natürlich Urlaub genommen hatten. Daher fiel es mir heute deutlich schwerer, eine klare Platzierung für die Allgemeine Beliebtheitsskala festzulegen. Meinen Beobachtungen nach würde ich aber sagen, dass die Asia-Gerichte heute den ersten Platz belegten, knapp gefolgt von der Scholle mit Kartoffelsalat auf Platz zwei und der Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce, ebenfalls knapp dahinter, auf Platz drei. Der Milchreis belegte schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Obstsalat: ++

Bacon-Ei-Spinat-Muffins – das Rezept

Thursday, May 30th, 2013

Das heutige Kochexperiment ist zwar wohl eher für ein Frühstück oder einen Brunch als für ein Mittagessen geeignet, aber das sollte mich nicht davon abhalten das Ganze dennoch mal auszuprobieren: den Bacon-Ei-Spinat-Muffin. Im ursprünglichen Rezept war hier zwar nur von Bacon und Eiern die Rede gewesen, aber irgendwie erschien es mir sehr passend, das Ganze noch durch etwas pikant gewürzten Spinat zu ergänzen. Und das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres und schnell zuzubereitendes Gericht, dessen Zubereitung ich mit diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für ca. 10 Stück?

220g Blattspinat (TK)
01 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

18 Streifen Frühstücksspeck (Bacon) (das entspricht 2 Päckchen a 100g)
02 - Zutat Bacon / Ingredient bacon

1 Schalotte
03 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

10 Eier (am besten Größe S oder M)
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum anschwitzen

Beginnen wir damit, den Blattspinat in der Mikrowelle auf der zugehörigen Stufe aufzutauen.
06 - Spinat auftauen / Defrost spinach

Während dies geschieht, schälen wir die Schalotte und würfeln sie fein.
07 - Schalotte würfeln / Dice shallot

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe und hacken sie ebenfalls gründlich.
08 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend schmelzen wir etwas Butter (alternativ Öl) in einem kleinen Topf
09 - Butter schmelzen / Melt butter

und dünsten Schalotte und Knoblauch darin glasig an.
10 - Schalotte & Knoblauch andünsten / Braise shallot & garlic lightly

Dann fügen wir den aufgetauten Spinat, den wir vorher etwas ausgedrückt haben, hinzu und kochen ihn für acht bis zehn Minuten
11 - Spinat kochen / Cook spinach

wobei wir ihn nach eigenem Geschmack gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Ist er fertig, nehmen wir den Topf von der Platte und lassen den Spinat etwas abkühlen.
12 - Mit Pfeffer, Salz & Muskatnuss abschmecken / Taste with pepper, salt & nutmeg

Nun beginnen wir den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen. Anschließend fetten wir eine Muffinform etwas aus
13 - Muffinform ausfetten / Grease muffin tray

und legen die Schälchen mit dem Bacon aus. Bei mir reichte die gekaufte Menge von 18 Streifen für 10 Schälchen.
14 - Mit Bacon auslegen / Lay in bacon

Nachdem wir den Spinat noch einmal etwas in einem Sieb ausgedrückt und von seiner Flüssigkeit weitgehend befreit haben
15 - Spinat ausdrücken / Drain spinach

geben wir etwa einen gehäuften Esslöffel Spinat in jeder der Bacon-Schälchen und drücken es flach an.
16 - Mit Spinat befüllen / Fill with spinach

Dann schlagen wir je ein Ei in ein Schale auf und lassen es dann vorsichtig in die mit Bacon und Spinat gefüllte Muffin-Vertiefung gleiten. Mir sind dabei leider vier der zehn Eigelbe kaputt gegangen, was zwar geschmacklich keinen Einfluss hat, aber natürlich nicht so schön aussieht – aber so etwas passiert leider. Also bitte vorsichtig sein beim Eier aufschlagen. 😉
17 - Eier hinzufügen / Add eggs

Das Ganze würzen wir dann noch einmal mit etwas Pfeffer.
18 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir das Muffin-Blech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für ca. 12bis 15 Minuten backen.
19 - Backen / Bake

Dann brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen, die Muffins vorsichtig aus den Vertiefungen lösen
20 - Fertig gebacken / Finished baking

und schon können wir sie servieren und genießen.
21 - Bacon-Ei-Spinat-Muffins - serviert / Bacon egg spinach muffins - served

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Zwar eignet sich diese Muffinzubereitung aufgrund des leicht fettigen Bacons weniger als Fingerfood, aber davon abgesehen muss ich feststellen, dass es sich um eine wirklich sehr gelungene und leckere Art handelt, Eier, Speck und Spinat zu genießen. Das Bacon war zwar nicht ganz knusprig geworden, aber er war doch so gut durchgebacken, dass er seinen vollen Geschmack entfaltete. Eventuell kann man beim auslegen der Muffin-Mulden noch ein wenig mehr überstehen lassen, damit zumindest die Spitzen etwas krosser werden. Dazu hatte ich mir noch etwas Krautsalat gegönnt, den ich noch vorrätig gehabt habe, für ein Frühstück wäre hier aber auch ein frisches Stück gebutterter Toast gut denkbar.

22 - Bacon-Ei-Spinat-Muffins - Seitenansicht / Bacon egg spinach muffins - Side view

23 - Bacon-Ei-Spinat-Muffins - Querschnitt / Bacon egg spinach muffins - cross section

Werfen wir wie üblich am Ende einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner überschlägigen Berechnung nach komme ich auf 1600kcal für alle 10 Muffins, das entspricht also 160kcal pro Muffin. Rechnen wir mal 3 Stück pro Portion kommen wir also auf gerade mal 480kcal, was mich etwas überraschte, da ich mit deutlich mehr gerechnet hatte. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass eine eventuelle Beilage in Form von Toast oder ähnlichem noch zu addieren ist.
Achtet man darauf die Eigelbe beim aufschlagen der Eier nicht zu zerstören, können diese Muffins beim nächsten Brunch als wirklich zu Eyecatcher werden. Ich hoffe also, mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung geben zu können und wünsche:

Guten Appetit

Schweinefleisch in Kokosmilchsauce [29.05.2013]

Wednesday, May 29th, 2013

Zwar klangen sowohl die leichten Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten bei Vitality als auch das Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Knöpfle und der Biergulasch vom Rind mit Salzkartoffeln bei Vitality durchgehend nicht gerade schlecht, aber ich vermisste das sonst am Mittwoch im Bereich Vitality angebotene Fischgericht. Das gab mir die Gelegenheit, nach langer Abstinenz endlich mal wieder bei den Asia-Thai-Gerichten zuzugreifen. Zwar fand sich auch hier leider nichts mit Fisch, aber sowohl das Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce als auch das Gebratene Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce und das Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art klangen durchgehend ebenfalls sehr verlockend. Letztlich war es die Tatsache, dass der Wok mit dem Putenfleisch mal wieder recht leer und fast fleischlos war, dass ich mich letztlich für das Schweinefleisch-Gericht mit Kokosmilchsauce entschied. Fleisch musste schon sein. 😉 Dazu gesellte sich wie üblich ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Schweinefleisch in Erdnusssauce / Pork in peanut sauce

In einer milden, aber dennoch ausreichend gewürzten Kokosmilchsauce fanden sich neben einer mehr als ausreichenden Menge zarten und saftigen Schweinefleischs wie üblich eine bunt zusammengestellte Mischung verschiedener Gemüsesorten, von denen ich heute Paprika, Möhren, Broccoli, Kohl, Frühlingszwiebeln, Zucchini und Auberginen eindeutig identifizieren konnte. Einzig die Tatsache, dass man sowohl Gemüse als insbesondere das Schweinefleisch mal wieder nur sehr grob zerteilt hatte fiel an diesem Gericht leicht negativ auf, was Geschmack und Qualität anging gab es aber absolut nichts auszusetzen. Das gleiche gilt auch für den Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte. Ich war mal wieder sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Schweineschnitzel “Jäger Art” am höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Bei Platz zwei musste ich mich heute wieder etwas wundern, denn trotz mehrmaligen Hinsehens ließ sich nicht bestreiten, dass scheinbar die Spaghetti mit Pesto Genovese diesen Platz verdienten. Nach gestern der zweite Tag, an dem das vegetarische Gericht eine ungewöhnlich gute Platzierung erreichte. Das Gericht sah zwar wirklich gut aus, das kann ich nicht bestreiten, aber dass hat meine “Mitesser” bisher nie dazu bewogen zum leichten und fleischlosen Angebot zu greifen. Sehr seltsam. Die Asia-Gerichte folgten schließlich auf Platz drei und der Biergulasch vom Rind mit Salzkartoffeln auf einem guten, aber vierten Platz. Hätte man dem Biergulasch noch ein passendes Gemüse wie Sauer- oder Rotkraut verpasst, hätte er mit Sicherheit besser abgeschnitten, aber abgesehen von den Wok-Angeboten, sind Gerichte mit Gemüsebeilage ja – greift man nicht zum kostenpflichtigen Zusatzangebot – eher selten.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefleisch in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Chili con Carne mit Baguette & Sauerrahm [28.05.2013]

Tuesday, May 28th, 2013

Heute war wieder einer dieser Tage, an denen mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot machte, dass ich unmöglich Ablehnen konnte: Im Bereich Globetrotter der heutigen Speisekarte stand mal wieder Chili con Carne mit Baguette und Sauerrahm auf der Speisekarte. Und ich liebe nun einmal Chili con Carne – auch wenn dieses das letzte mal nicht sonderlich überragend gewesen war. Da konnten mich weder auch die Asia-Thai-Gerichte wie Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse oder Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce noch der Gemischte Salatteller mit gebackenen Camembert und Preiselbeeren bei Vitality und die Kartoffel-Würstelpfanne “Western Art” mit Paprika, Zwiebeln, Bohnen und Spiegelei noch umstimmen. Obwohl ich zugeben muss, dass das asiatische Fischgericht mit kurz reizte, aber es geht leider nichts über ein Chili con Carne. Und dann wurde ich auch noch an der Dessert-Theke schwach, wo ich eigentlich nur kurz anhielt um mein Tablett in eine günstigere Position für die Kassenschlange zu nehmen. Direkt vor mir lachte mich ein Becherchen Mango-Mousse dort an und eh ich mich versehen konnte, stand es auch schon auf dem Tablett. Na ja, ausnahmsweise heute mal – es darf nur nicht wieder zur Regel werden.

Chili con Carne mit Baguette & Sauerrahm / Chili con carne with baguette & sour cream

Der Sauerrahm, das aber nur am Rande erwähnt, war heute mal deutlich dickflüssiger als die buttermilchartige Zubereitung die man sonst verwendete. Wohl eine neue Sorte, die auch hoffentlich beibehalten wird. Aber die Hauptkomponente war natürlich wieder das Chili con Carne mir reichhaltig angebratenen Hackfleisch sowie der üblichen Minimalausstattung an Gemüse in Form von etwas Mais und Kidneybohnen. Zubereitet war alles in einer heute erfreulich fruchtigen und gleichzeitig leicht scharfen und würzigen Tomatensauce, die alle anderen Zutaten zu einer mehr als nur passablen Chili-Zubereitung vereinigte. Gemeinsam mit dem angenehm knusprigen und fast frischen Baguettes, das sich mit seiner Saugfähigkeit wunderbar dazu eignete um auch die letzten Reste vom Teller zu klauben, ein überaus gelungenes Mittagsgericht. Zwar hätte die Portion gerne etwas größer sein können, aber zum satt werden reichte es alle Mal. Da wäre der kleine Becher luftig-lockeren Mango-Mousses eigentlich gar nicht mehr notwendig gewesen. Das einzige was den Genuss beim Dessert minimal trübte waren die Zesten von Zitronenschale, die man gemeinsam mit hauchdünn geriebener Schokolade und einem Minzeblatt als Garnitur aufgetragen hatte, denn diese waren an der frischen Luft hart geworden und eigneten sich leider nicht mehr zum Verzehr. Dennoch möchte ich dies nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, um die Platzierung auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zu bestimmen, erschien es mir beim ersten durchqueren des Gastraums tatsächlich so, als würde der gebackene Camembert mit Salat heute das Rennen machen. Erst als ich nach einem kurzen Smalltalk vor der Tür wieder zurück kam, hatte sich die das Blatt ein wenig für das Chili con Carne gewendet. Unter Berücksichtigung der Tabletts in den Rückgabewagen würde ich diesem Gericht dann auch den ersten Platz heute zubilligen, aber der Camembert landete dennoch, was ungewöhnlich für ein vegetarisches Gericht ist, auf Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter schließlich die Würstelpfanne “Western Art” auf einem guten vierten Platz. Ich war wirklich sehr verwundert über dieses Ergebnis, denke aber dass hier der Camembert den maßgeblichen Ausschlag für diese Platzierung gegeben hat.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Mango-Mousse: ++

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln, Egerlingen & Spargel [27.05.2013]

Monday, May 27th, 2013

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gerichten wie Hai Thai Zhai – Verschiedene Gemüse gebraten in Hoi Sin Sauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce versuchte zu locken, fanden sich auf der westlich orientierten Speisekarte Gerichte wie Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse in der Abteilung Vitality, eine Gebratene Hähnchenbrust auf einem Ragout aus Schupfnudeln, Spargel und Egerlingen mit Tomaten-Basilikumsauce bei Tradition der Region und schließlich eine Thüringer Rostbratwurst mit Bratensauce und Kartoffel-Zwiebelpüree bei Globetrotter. Was die Nährwerte anging, so wäre bestimmt das Kartoffelgeröstl am optimalsten gewesen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch kurz damit liebäugelte, aber die Hähnchenbrust mit den Schupfnudeln reizte mich dann doch noch mehr, da es meines Wissens das erste Mal war, dass man ein solches Gericht hier anbot. Das musste ich natürlich ausprobieren, daher entschied ich mich für das Geflügelgericht. Auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute wieder.

Hähnchenbrust auf Schupfnudeln mit Spargel & Egerlingen / Chicken breast on finger shaped potato dumplings with asparagus & mushrooms

Ob die fruchtig-würzige Tomaten-Basilikumsauce hier unbedingt notwendig gewesen wäre und so sonderlich gut zu Schupfnudeln, Spargel und Pilzen sei mal so dahin gestellt, aber da sich das angenehm große Stück gebratener Hähnchenbrust, das man übrigens kräftig mit Pfeffer und Paprikapulver gewürzt hatte, stellenweise etwas trocken geraten war, schadete sie auch nicht. Gemeinsam mit den eindeutig gut angebratenen, saftigen Schupfnudeln mit kleinen Champignons (Egerlingen), Spargelstücken und Zwiebeln sozusagen als Sättigendbeilage ergab sich aber ein überaus akzeptables Gericht. Bei der Schupfnudelzubereitung muss einen kleinen Abzug in der Punktwertung geben, da das Ganze eindeutig viel zu lange gebraten worden war, weswegen der Spargel halb zerfallen und die Schupfnudeln stellenweise zu kross oder bröselig geworden war.
Beim Rennen um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich an diesem Montag die Hähnchenbrust und die Thüringer Rostbratwurst ein wirklich sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, dass meiner Meinung nach die Hähnchenbrust aber schließlich für sich entscheiden konnte und die Bratwurst somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz schließlich, wie üblich, das vegetarischen Kartoffelgeröstl.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schupfnudeln mit Egerlingen & Spargel: +
Tomaten-Basilikumsauce: ++

Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept

Sunday, May 26th, 2013

Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauch man also für 4 Portionen?

500g Lachsfilet
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

400g grüner Spargel
02 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

400g Süßkartoffeln
03 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

1 größere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1/2 Bund Dill
05 - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

150ml Schlagsahne
06 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

30g Butter
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 1/2 EL Mehl (Typ 405)
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

einige Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten

Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen
10 - Wasser aufsetzen / Heat up water

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel
11 - Spargel schälen / Peel asparagus

um ihn schließlich noch zu halbieren.
12 - Spargel halbieren / Cut asparagus in half

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.
13 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu
14 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.
15 - Bataten kochen / Cook yams

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu
17 - Wasser zuckern / Add sugar

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.
18 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill
19 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die Blättchen von den Stielen
20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.
21 - Dill zerkleinern / Grind dill

Außerdem waschen wir das Lachsfilet
22 - Lachs waschen

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.
23-Lachs-in-Würfel-schneiden

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen
22 - Spargel abgießen & Sud auffangen / Drain asparagus & catch stock

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.
23 - 500ml Sud abmessen / Measure 500ml asparagus stock

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen
24 - Bataten abgießen / Drain yams

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
25 - Süßkartoffeln würfeln / Dice yams

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen
29 - Butter zerlassen / Melt butter

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.
30 - Zwiebel andünsten / Braise onions lightly

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an
31 - Mehl einrühren / Stir in flour

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf
32 - Spargelsud aufgießen / Add asparagus stock

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.
33 - Gut verrühren / Mix well

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu
34 - Schlagsahne hinzufügen / Infuse whipping cream

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen
35 - Dill einstreuen / Add dill

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz
36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.
37 - Mit Zitronensaft abschmecken / Taste with lemon juice

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl
38 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,
39 - Lachs hinzufügen / Add salmon

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten
40 - Lachs runderherum anbraten / Roast salmon entirely

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
41 - Lachs bei Seite stellen / Remove salmon

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
42 - Süßkartoffeln anbraten / Roast yams

sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. 😉
43 - Umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an
44 - Spargel mit anbraten / Fry asparagus

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.
45 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe
46 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.
47 - Lachs addieren / Add salmon

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,
48 - verrühren / stir

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.
49 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
50 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln - serviert / Salmon asparagus stew with yams - served

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.

51 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln / Salmon asparagus stew with yams - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Guten Appetit

Lachs-Zucchini-Vollkorn-Muffins mit Dill – das Rezept

Saturday, May 25th, 2013

Als kleiner Snack für das große Champions League Finale heute Abend entschied ich mich heute dazu, mal ein paar leckere pikante Muffins als Fingerfood anzufertigen. Dabei erschienen mir nach einiger Suche nach einem passenden Rezept eine Sorte mit Räucherlachs, Zucchini und frischem Dill in einem Vollkorn-Teig genau richtig für das große Spiel. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, ein neues Highlight auf meiner langen Liste von bisher gefertigten Muffin-Rezepten möchte ich da fast schon sagen. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für ein Muffin-Blech (12 Stück)?

150g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient wheat flour

100g Weizenvollkornmehl (Typ 1050)
02 - Zutat Weizenvollkornmehl / Ingredient whole wheat flour

200g Räucherlachs
03 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

1 kleine Zucchini (100 – 150g)
04 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

200g Creme legere oder Creme fraiche
05 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

1/2 – 3/4 Bund frischer Dill
05b - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

2 Hühnereier
06 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 kleiner Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1/2 TL Natron
08 - Zutat Natron / Ingredient natron

1 TL Salz
10 - Zutat Salz / Ingredient salt

2 TL Weinstein-Backpulver (geht aber auch mit normalen Backpulver)
09 - Zutat Weinstein-Backpulver / Ingredient winestone baking powder

50ml neutrales Pflanzenöl
11 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient vegetable oil

80g gerapselter Edamer-Käse
12 - Zutat Edamer / Ingredient edam cheese

sowie etwas Pfeffer, am besten frisch aus der Mühle, zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Ausfetten der Muffin-Form

Beginnen wir nun damit, die Zucchini gründlich zu waschen
13 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und in kleine Würfel zu schneiden.
14 - Zucchini fein würfeln / Dice zucchini

Dann waschen wir den Dill
15 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die Blättchen ab
16 - Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

und zerschneiden sie dann ganz fein.
17 - Dill zerkleinern / Grind dill

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder wie ich mit einer manuellen Küchenmaschine –
18 - Zwiebel zerkleinern / Diece onion

und zerteilen den Räucherlachs mit dem Messer in kleine Stücke.
19 - Lachs in Stücke schneiden / Cut salmon in pieces

Nun geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
20 - Mehle in Schüssel geben / Add flour to bowl

und fügen den halben Teelöffel Natron,
21 - Natron addieren / Add baking soda

die beiden Teelöffel Weinstein-Backpulver
22 - Backpulver hinzugeben / Add baking powder

sowie den Teelöffel Salz hinzu
23 - Salz hinzufügen / Add salt

und vermengen erst einmal alles gut miteinander.
24 - Vermengen / Mix

Es folgen die Zucchiniwürfel
25 - Zucchini addieren / Add zucchini

der Räucherlachs,
26 - Lachs hinzu / Add smoked salmon

etwa 3/4 des Dill
27 - Dill unterheben / Add dill

und die Zwiebel.
28 - Zwiebel dazu geben / Add onion

Alles mischen wir wieder gründlich miteinander
29 - Gut vermengen / Mix well

und würzen es dabei gut mit frisch gemahlenen Pfeffer.
30 - Mit Pfeffer würzen / Season with pepper

In eine zweite, kleinere Schüssel schlagen wir dann die Eier auf,
31 - Eier aufschlagen / Open eggs

verquirlen sie etwas miteinander
32 - Verquirlen / Whisk

und geben dann die 50ml Pflanzenöl
33 - Öl hinzufügen / Add oil

sowie die 200g Creme legere dazu
34 - Creme legere dazu geben / Add creme legere

und verrühren dann alles miteinander
35 - verrühren / mix

bis sich alles zu einer einheitlichen Masse verbunden hat, in die wir noch 50g des geraspelten Edamer Käses unterheben.
36 - Edamer unterheben / Fold in edam cheese

Alles geben wir dann zum Mehl in die große Schüssel
37 - Zur Mehl-Mischung hinzugeben / Add to other ingredients

und vermengen wieder alles miteinander, bis es keine trockenen Stellen mehr gibt und ein dickflüssiger Teig entstanden ist,
38 - Vermengen / Mix well

denn wir dann noch einmal mit Pfeffer und vielleicht einer Prise Salz abschmecken.
39 - Mit Salz &  Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann begonnen haben den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Öl oder besser noch Butter aus
40 - Form ausfetten / Grease tray

und verteilen die Teigmasse einigermaßen gleichmässig auf die zwölf Mulden.
41 - Muffinform befüllen / Fill muffin tray

Den Teig bestreuen wir dann mit dem restlichen Edamer.
42 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Muffinblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen. Dabei sollten unsere Muffins gut aufgehen.
43 - Backen / Bake

Schließlich entnehmen wir das Backblech
44 - Fertig gebacken / Finished baking

und lösen die fertigen Muffins vorsichtig aus ihren Mulden, um sie auf einem Rost einige Minuten abkühlen zu lassen.
45 - Abkühlen lassen / Let cool down

Schließlich können wir die Lachs-Zucchini-Muffins dann endlich mit dem restlichen Dill garnieren und servieren.
46 - Lachs-Zucchini-Muffins - serviert / Salmon zucchini muffins - served

Unter einem dünnen, knackig-knusprigen Teigmantel auf Weizen-Vollkornteig fand sich im inneren dieser pikanten Muffinzubereitung ein saftiger Kern aus angenehm lockeren Teig, der mit zahlreichen Stücken von geräuchterm Lachs und kleinen, gut durchgebackenen Zucchiniwürfeln gespickt war. Gemeinsam mit der fein gewürfelten Zwiebel und der Würze aus Salz & Pfeffer eine geschmacklich sehr gelungene Kombination wie ich fand.

48 - Lachs-Zucchini-Muffins - Querschnitt / Salmon zucchini muffins - cross section

Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss. Ein sehr leckeres und angenehm einfach anzufertigendes Rezept für pikante Muffins, an dem es absolut nichts zu bemängeln gab.

47 - Lachs-Zucchini-Muffins - Seitenansicht / Salmon zucchini muffins - side view

Werfen wir abschließend wie üblich natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Ich komme bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2700kcal für die gesamte Muffin-Form mit 12 Muffins. Das wären dann also durchschnittlich 225kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Person ist man da schnell bei 675kcal, also kein wirklich leichter Genuss – aber das sollte heute ja auch nicht das Ziel des Kochexperiments sein. Und wer, wie ich, pikante Muffins schätzt, wird dieses Rezept lieben – da bin ich mir ganz sicher.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Fischragout mit Spargel & Reis [24.05.2013]

Friday, May 24th, 2013

Eigentlich wäre heute ja mal was asiatisches an der Reihe gewesen, aber die Gebackene Ananas und Banane war gar nichts für mich und beim Gaeng Massman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry befürchtete ich etwas, dass das Rindfleisch wieder etwas zäh sein könnte. Daher sollte ich mich anders entscheiden. Der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region war zwar aufgrund seines Charakters als Süßspeise nichts für mich, aber sowohl das Fischragout vom Lachs und Red Snapper mit grünem und weißen Spargel im Reisring bei Globetrotter als auch das Japanische Ingwersteak mit Honigmöhren an Basmatireis bei Vitality erschienen mir überaus verlockend. Warum ich mich letztlich für das Fischragout entschieden habe, kann ich gar nicht so genau sagen, zumal ich ja am Mittwoch ja bereits die Kombination aus Reis und Spargel gehabt hatte. Aber irgendwie war mir heute danach. Dazu gesellte sich noch, ausnahmsweise, ein kleiner Obstsalat von der Dessert-Theke als Nachtisch.

Fischragout mit Spargel / Fish ragout with asaparagus

Auf einem Portion von lockerem Rundkornreis, den man zwar leider nicht wie versprochen als Ring geformt hatte, aber das hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den Geschmack. Dazu hatte man gewürfeltes Lachsfilet, einige Stücke eines helleren Fisches, wohl der Red Snapper, grünen und weißen Spargel sowie einige Frühlingszwiebeln in einer cremigen, würzigen Sauce zu einem durchaus schmackhaften Ragout kombiniert. Leider hatte ich, im Gegensatz zu Kollegen die ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatten, eine Portion mit relativ wenig Spargelstücken erwischt. Die Menge reichte aber gerade noch aus, nicht zu einem Punktabzug zu führen. Trotz kleiner Mängel ein durchaus gelungenes Gericht, dass bis auf den Mangel an Spargel meine Erwartungshaltung erfüllte. Am Obstsalat, der aus Stücken von Apfel, Melone, Aprikose, Birne sowie Weintrauben zusammengesetzt war, gab es aber absolut nichts zu meckern.
Dennoch schien das Japanische Ingwersteak einen etwas größeren Zuspruch bei den anderen Gästen zu finden, womit ihm heute der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber auf Platz zwei folgte auch schon das das Fischragout, das sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Thai-Gerichte durchsetzen konnte. Der Germknödel mit Vanillesauce landete als Hauptgericht schließlich zwar nur auf Platz vier, aber ich sah ihn in kleineren Portionen auch hier und da als zusätzliche Nachspeise. Eigentlich eine gute Idee, aber für mich wäre das eindeutig etwas zu kalorienreich gewesen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Fischragout: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++