Archive for June, 2013

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot [27.06.2013]

Thursday, June 27th, 2013

Einen Moment überlegte ich heute zwar an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mich neben dem Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce sowohl das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce als auch das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce reizten, dann aber entschied ich mich doch für den bewährten vegetarischen Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, Oliven und Fladenbrot der heute bei Vitality auf der Speisekarte stand. Die Gefüllte Paprika mit Tomaten-Basilikumsauce und Reis bei Tradition der Region und die Spaghetti all Arrabbiata bei Globetrotter reizten mich weniger. Dazu gesellte sich dann entgegen jeder Vernunft noch ein Zitronen-Limonen-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett – was aber bei 461kcal pro Portion beim Gemüsetopf auch meiner Meinung nach gerade noch vertretbar war.

Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot / Greek vegetable stew with pita

Das nicht gerade frische Stück Fladenbrot mit seinem leicht süßlichen Geschmack erinnerte zwar etwas an Einback, aber zum aufsaugen der Flüssigkeit des Eintopfes reichte es letztlich. Zumal am eigentlichen Eintopf absolut nichts auszusetzen war. Eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen, Broccoli, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini und schwarzen Oliven in ausreichend, aber nicht zu viel mit zahlreichen Kräutern versehener Brühe und der Garnitur aus gewürfeltem, milden Schafskäse und Petersilie ergab ein überaus leckeres Gericht, in dem ich das Fleisch absolut nicht vermisste. Ob die Würze nun wirklich griechisch war oder sich der Begriff nur durch die Beigabe von Oliven und Schafskäse definierte, konnte ich allerdings nicht sagen. Und auch der kleine Becher luftig-lockeren, süßlich-sauren Zitronen-Limonen-Mousses gab mir keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Ein leichtes und für ein vegetarisches Gericht auch angenehm lang sättigender Eintopf, der alle meine Anforderungen an ein leckeres Mittagessen erfüllt.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute, zugegebenermaßen von meiner Seite etwas unerwartet, die Spaghetti all arrabbiata am höchsten in der Gunst. Unerwartet, weil es sich meines Wissens hier ja um ein vegetarisches Gericht handelte. Die mit Hackfleisch gefüllten Paprikaschoten, die ich eher auf dem ersten Platz gesehen hatte, folgten auf Platz zwei. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und der von mir gewählte griechische Gemüsetopf folgten auf einem zwar sehr guten, aber dennoch vierten Platz. Ich muss zugeben, dass ich die Nudeln all arrabbiata hier noch nie probiert habe – vielleicht sind sie ja tatsächlich so gut dass sie diesen ungewöhnlich hohen Grad an Beliebtheit trotz des Fehlen des Fleisches rechtfertigen. Also, Notiz an mich selbst: Beim nächsten mal wenn es irgend etwas all arrabbiata gibt, unbedingt probieren! 😉

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +
Zitronen-Limonen-Mousse: ++

Paella mit Meeresfrüchten & Hähnchenbrust [26.06.2013]

Wednesday, June 26th, 2013

Mittwoch sollte natürlich auch diese Woche wieder mein traditioneller Fisch und/oder Meeresfrüchtetag werden, unabhängig von der Tatsache dass ich ja gestern bereits Fisch gegessen hatte und dass es heute mit der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites in der Abteilung Tradition der Region des heutigen Speiseangebotes eine überaus verlockende Alternative gab. Und mit dem heutigen Vitality-Angebot in Form einer Paella mit Meeresfrüchten und Hähnchenbrust wurde außerdem auch ein durchaus interessantes Gericht angeboten, dass es hier nicht häufig gab. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Gorgonzolasauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce oder Gaeng Pad Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnte mich da auch nicht umstimmen. Und obwohl die Paelle mit 540kcal für ein Vitaliyt-Gericht relativ kalorienreich erschien, entschloss ich mich heute dazu das Hauptgericht Ausnahmsweise mit einem kleinen Kirschquark aus dem Dessert-Angebot zu ergänzen.

Paella mit Meeresfrüchten & Hähnchenbrust / Paella with seafood & chicken breast

Leider konnte die Paella dann aber doch nicht ganz überzeugen. Zwar fanden sich in dem Reisgericht neben verschiedenen Gemüsesorten wie Erbsen, Paprika und Möhren auch zahlreiche Hühnerbrust-Stücke und Meeresfrüchte in Form von Teilen von Tintenfisch, Muscheln und kleinen Krabben, aber zum einen erwiesen sich viele der Hühnerbrust-Fleischstücke als etwas trocken geraten und die Menge an Meeresfrüchten erschien mir selbst mit der großen King Prawn als Garnitur als doch etwas mickrig. Geschmacklich gesehen war das Gericht zwar absolut in Ordnung, aber ich kann hier leider unmöglich volle Punktzahl geben. Schade. Der kleine Becher Kirschquark mit zahlreichen entkernten Kirschen und seiner Garnitur aus Weintraube und Sternfrucht entschädigte mich dann aber wieder etwas für das eher mittelmäßig gute Hauptgericht.
Dass die Currywurst mit Pommes heute mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen. Verwunderlich war es aber, dass auf Platz zwei eindeutig die Spinat-Ricotta-Tortellini folgten, was mich doppelt wunderte da sie zum einen vegetarisch waren und zum anderen auch noch mit Gorgonzola-Sauce, also mit Blauschimmelkäse, angemacht waren. Ich dachte nicht, dass sich dieser so großer Beliebtheit erfreut – aber die Beobachtungen waren hier eindeutig. Auf Platz drei folgte die Paella und auf Platz vier erst die Asia-Gericht. Eine wirklich seltsame Platzierung muss ich sagen, aber Statistiken haben es auf der anderen Seite nun mal an sich, dass sie eigentlich nie durchgehend Normalverteilt verlaufen – vor allem wenn man sie über einen langen Zeitraum betrachtet. Ausbrecher gibt es immer… 😉

Mein Abschlußurteil:
Paella: + (gerade noch so)
Kirschquark: ++

Fischfilet in Chili-Limonen-Sauce [25.06.2013]

Tuesday, June 25th, 2013

Zuerst fiel mir heute das Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Grilltomate, Grilltomate und BBQ-Sauce, welches bei in der Abteilung Tradition der Region auf der Speisekarte stand, ins Auge. Aber auch das Putengeschnetzelte “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis in der Abteilung Globetrotter besaß, obwohl es weitaus mehr an Kantine erinnerte als das Steak, erweckte ein wenig mein Interesse. Aus dem regulären Angebot konnte ich mich einzig mit den Spaghetti mit Auberginenragout bei Vitality aufgrund meiner ganz leichten Abneigung gegen Auberginen nicht so recht anfreunden. Dann aber entdeckte ich Asia-Thai-Theke neben dem vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art und einem Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce auch noch das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chili-Limonen-Sauce. Und bei scharfen, asiatischen Fischgerichten mit viel Gemüse werde ich ja bekanntlich gerne mal schwach, also fiel meine Wahl schließlich auf dieses Gericht. Dazu noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage und fertig war das heutige Mittagsmahl.

Fischfilet in Chili-Limonen-Sauce / Fish filet in chili lemon sauce

In der bunten Gemüsezusammenstellung fanden sich neben Zucchini, Bambussprossen, Blumenkohl, Broccoli, Paprika und Lauch zwar auch einige Auberginen, die ich ja eigentlich vermeiden wollte, aber Dank der leicht scharfen und durch das Limonenaroma gleichzeitig leicht fruchtigen Sauce fielen sie geschmacklich glücklicherweise kaum ins Gewicht. Gemeinsam mit dem in dünner Panade gebackenen, zarten und grätenfreien Fischfilet-Stücken – die ich übrigens mit ziemlicher Sicherheit als Seelachs identifizierte – und dem Reis ergab sich so ein überaus schmackhaftes Mittagsgericht, an dem es in der Summe mal wieder nichts auszusetzen gab.
Natürlich lagen die Vorlieben der anderen Gäste heute, ganz wie es zu vermuten gewesen war, bei dem Holzfäller-Schweinesteak mit Country Potatoes, die ohne jeden Zweifel heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgten, mit einigem Abstand, die Asia-Gerichte, die sich wiederum aber nur mit einem sehr knappen Vorsprung gegen das Putengeschnetzelte “Hawaii” behaupten konnten. Und den vierten Platz belegte, wie üblich, natürlich das vegetarische Gericht in Form der Spaghetti mit Auberginenragout. Bis auf die kleine Unsicherheit im Mittelfeld eine dem Angebot entsprechende Platzierung, der ich glaube ich nichts mehr hinzuzufügen brauche.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Chili-Limonen-Sauce: ++
Reis: ++

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln [24.06.2013]

Monday, June 24th, 2013

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse heute keine Lust verspürte und das vegetarische Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality nicht sonderlich ansprach, blieben nur noch die Rindsbratwurst mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region und das Schweineschnitzel mit Jägersauce und Spätzle bei Globetrotter, aus denen ich heute wählen konnte. Und die Auswahl gestaltete sich gar nicht so einfach, denn beide Gerichte waren aus meiner Sicht gleich verlockend. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die Rindbratwürste, einem Gericht dass ich so meines Wissens noch nie probiert hatte – wohl weil ich die Kombination aus Bratwurst und Bratensauce eher ungewöhnlich fand – doch das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Leider fehlte wie üblich das Gemüse dazu, also machte ich noch einen kurzen Stop an der Gemüsetheke und nahm mir dort noch ein Schälchen Mischgemüse mit auf mein Tablett.

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Fried beef sausage with gravy & roasted potatoes

Zwar war die eine der beiden Würste die ich erhalten hatte etwas aufgeplatzt, aber das hatte glücklicherweise keinen Einfluss auf den Geschmack. Und dieser erwies sich meiner Meinung nach als wirklich gelungen, denn man hatte das Rindfleisch im inneren des Naturdarms wirklich angenehm pikant gewürzt, was sehr gut mit den dunklen, kräftigen und mit einigen Zwiebelstückchen versehenen Bratensauce harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln – geschälte Salzkartoffeln, die man nach dem kochen wohl noch einmal zusätzlich zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln angebraten hatte – passten sehr gut in diese Kombination. Deftige Hausmannskost und bestimmt nicht sonderlich kalorienarm, aber dennoch sehr lecker. Gemeinsam mit dem Mischgemüse aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohl ergab sich ein ausgewogenes und wirklich nicht zu verachtendes Mittagsmahl. Ich bereute meine Wahl nicht.
Und auch bei den anderen Gästen konnte ich beobachten, dass sich die Rindsbratwürste großer Beliebtheit erfreuten und meiner Meinung nach sogar noch etwas häufiger als das Schweineschnitzel gewählt worden waren, was ihnen somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Nach dem knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Jägersauce auf dem zweiten Platz folgten eng auf schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und das vegetarische Kräuter-Ofengemüse (wie üblich) auf Platz vier. Dabei sei noch erwähnt, dass die Urlaubssaison offensichtlich begonnen hat, denn die Besucherzahlen waren etwas niedriger als gewöhnlich – aber das sollte auf die Repräsentativität der Platzierung keinerlei Auswirkungen haben.

Mein Abschlußurteil:
Rindsbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++

Tandoori Chicken & Gemüse-Biryani – das Rezept

Sunday, June 23rd, 2013

Schon seit längerem hatte ich nichts Indisches mehr zubereitet. Daher wollte ich mich heute mal an etwas ran wagen, von dem ich bisher aufgrund seiner Vielzahl an verschiedenen Gewürzen immer etwas zurück geschreckt bin: dem Biryani. Und da ich nicht ganz auf Fleisch verzichten wollte, entschied ich mich ein Hähnchen in einer einfachen Tandoori-Knoblauch-Marinade dazu zu reichen, natürlich in Joghurt mariniert wie es sich für indische Gerichte gehört. Alternativ könnte man natürlich auch einfach etwas Fleisch anbraten und unter der Biryani mischen, so etwas habe ich schon bei verschiedenen indischen Restaurants gesehen und probiert. Aber ein scharfes Tandoori-Chicken unter das Biryani mischen hätte das Biryani in diesem Fall wohl eher kaputt gemacht, daher hatte ich beides lieber separat zubereitet und serviert. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was brach man also für 3-4 Portionen?

400g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

Für die Marinade

120g Joghurt
02 - Ingredient Joghurt / Ingredient yoghurt

1-2 Zehen Knoblauch (Je nach Geschmack)
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 bis 1 1/2 EL Tandoori-Paste
04 - Zutat Tandoori-Paste / Ingredient tandoori

Für das Biryani

175g Basamati-Reis
05 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

1 mittlere Zwiebel
14 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

100g Erbsen (Am besten wäre natürlich TK-Ware oder frische, ich hatte aber leider nur Dosenware im Haus)
06 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

225g Blumenkohl
07 - Zutat Blumenkohl / Ingredient coliflower

1 große Möhre
08 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

60g Rosinen
09 - Zutat Rosinen / Ingredient raisins

6 Nelken
10 - Zutat Nelken / Ingredient cloves

6 Kardamom-Kapseln
11 - Zutat Kardamom-Kapseln / Ingredient cardamom capsules

1 Lorbeerblatt
12 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

1 Stange Zimt
13 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

60g rote Linsen
15 - Zutat rote Linsen / Ingredient red lentils

1 EL Kreuzkümmel
16 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

1 EL Kurkuma
17 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

600ml Gemüsebrühe
18 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Das Hähnchen sollte einige Stunden, besser noch über Nacht, in der Marinade liegen. Daher beginnen wir am besten möglichst früh damit, schon einmal die Marinade zuzubereiten. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

um sie dann gemeinsam mit dem Esslöffel Tandoori-Paste in zum Joghurt zu geben
20 - Knoblauch& Tandoori zum Joghurt geben / Add garlic and tandoori to yoghurt

und alles gut miteinander zu verrühren.
21 - Gut verrühren / Mix well

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trocken
22 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.
23 - Hähnchenbrust in Würfel schneiden / Dice chicken breast

Diese Fleischwürfel geben wir dann in ein verschließbare Behältnis, gießen die Marinade darüber, vermischen alles gut miteinander
24 - Mit Marinade übergießen / Douse with marinade

und lassen das ganze dann verschlossen im Kühlschrank für mindestens 3-4 Stunden durchziehen. Zwischendurch sollte wir es natürlich mal umrühren.
25 - Geschlossen marinieren lassen / Marinate closed

Für die eigentlich Zubereitung beginnen wir dann mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten für das Biryani. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie dann fein – wahlweise mit dem Messer oder der manuellen Küchenmaschine.
26 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

Dann schälen wir die Möhre
27 - Möhre schälen / Peel carrot

und schneiden sie in kleine Würfel.
28 - Möhre würfeln / Dice carrot

Außerdem brechen wir die Kardamom-Kapseln mit dem flachen Seite eines Messers etwa auf, damit sie ihren Geschmack entfalten können
29 - Kardamonkapseln aufbrechen / Break up cardamom capsules

und zerbrechen die Zimtstange etwas.
30 - Zimtstange zerbrechen / break up cinnamon stick

Nun können wir mit dem eigentlichen Kochen beginnen. Dazu erhitzen wir einen Esslöffel Öl in einem größeren Topf
31 - Olivenöl erhitzen / Heat up oil

und schwitzen unsere zerkleinerte Zwiebel darin glasig an.
32 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

Anschließend geben wir die gewürfelte Möhre,
33 - Möhren addieren / Add carrots

die Erbsen,
34 -  Erbsen hinzu geben / Add peas

den Blumenkohl,
35 - Blumenkohl beigeben / Add coliflower

die Rosinen
36 - Rosinen dazu / Add raisins

sowie den Reis in den Topf
37 - Reis hinzufügen / Add rice

und gießen alles mit der Gemüsebrühe auf.
38 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

Außerdem waschen wir die Linsen in einem Sieb etwas aus, lassen sie abtropfen
39 - Linsen auswaschen / Wash lentils

und geben sie ebenfalls mit in den Topf.
40 - Linsen hinzufügen / Add lentils

Nun folgen die Nelken, die aufgebrochenen Kardamom-Kapseln,
41 - Nelken & Kardamom hinein / Add cloves & cardamom

die zerbrochene Zimtstange und das Lorbeerblatt.
42 - Zimtstange & Lorbeerblatt addieren / Add cinnamon stick & bayleaf

Abschließend würzen wir alles mit je einem Esslöffel Kreuzkümmel
43 - Kreuzkümmel hinzufügen / Add cumin

sowie Kurkuma
44 - Kurkuma einstreuen / Add curcuma

und verrühren alles gut, um es dann kurz aufkochen zu lassen
45 - verrühren und aufkochen / Mix and boil up

und lassen es dann für ca. 15 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln. Dabei schmecken wir es noch einmal mit etwas Pfeffer und Salz ab.
46 - köcheln und mit Pfeffer & Salz abschmecken / Simmer and season with pepper & salt

Kurz vor Garende des Biryani erhitzen wir dann etwas Öl in einer Pfanne
47 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unsere marinierten Hähnchenwürfel darin rundherum an.
48 - Tandoori-Hähnchen anbraten / Roast tandoori chicken

Schließlich entfernen wir das Lorbeerblatt, die Zimtstange, die Kardamom-Kapseln und die Nelken und lassen den Biryani-Reis noch geschlossen einige Minuten ziehen, damit der Reis die restliche Flüssigkeit aufsaugen kann.
49 - Gewürze entfernen / Remove spices

Anschließend können wir das Gericht mit einem Schälchen frischen Joghurt-Dip servieren und genießen.
50 - Tandoori Chicken & Biryani - Serviert / Served

Die Hähnchen-Würfel waren durch das marinieren in der Joghurt-Tandoori-Marinade sowohl angenehm zart als auch überaus pikant geworden. Gemeinsam mit der deutlichen Knoblauch-Note ein wirklicher Genuss. Dazu passte das exotisch und interessant gewürzte Biryani mit seiner bunten Gemüse-Mischung wunderbar. Garniert mit etwas frischen Joghurt eine sehr leckere Sättigungsbeilage, die ich mir aber auch ohne Fleisch als rein vegetarisches Hauptgericht vorstellen könnte. Nur sollte man wenn möglich doch eher “richtige” TK-Erbsen oder frische Ware nehmen, die Dosen-Erbsen waren nicht so ganz das Wahre.

51 - Tandoori Chicken & Biryani - CloseUp

Um ehrlich zu sein hatte ich befürchtet, dass der Joghurt in der Marinade beim anbraten etwas flocken könnte, doch das hatte sich glücklicherweise als Irrtum heraus gestellt. Eventuell hätte man die Hähnchenbrust-Würfel außerdem noch auf Holzspieße (die ich aber leider nicht im Haus hatte) stecken und dann anbraten oder gar grillen können. Aber das ist natürlich nur eine theoretische Überlegung, ich war letztlich mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auch so zufrieden und kann das zugrunde liegende Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

Also: Guten Appetit
/a