Archive for July, 2013

Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce [25.07.2013]

Thursday, July 25th, 2013

Während mir das Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region heute bei wiederum knapp 30 Grad eindeutig zu schwer erschien, konnte ich mich für den Salatteller mit Hühnerbruststreifen bei Globetrotter nach längerem Abwägen dann doch irgendwie nicht begeistern. Und das obwohl er eindeutig perfekt für das heutige Wetter geeignet schien. Und auch das Pikante Bohnengulasch, welches bei Vitality auf der Speisekarte stand – ein solches Gericht hatte ich u.a. hier, hier hier oder hier schon mal probiert – wäre durchaus für einen solchen Sommertag geeignet gewesen. Aber als ich neben Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse mit gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke heute auch Gebackener Lachs und Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce entdeckte, entschied ich mich kurz entschlossen für dieses Gericht, das ich wie üblich mit einer Schale Reis ergänzte.

Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce / Coalfish in chili ginger sauce

Zwar meine ich, unter den zahlreichen Fischfilet-Stücken in ihrer dünnen, teilweise wieder tatsächlich knusprigen Panade ausschließlich Seelachs entdeckt zu haben, aber das tat dem Genuss dieses Gerichtes glücklicherweise keinerlei Abbruch. Zum zarten und wie üblich grätenfreien Fisch hatte man in der würzigen und leicht scharfen Chili-Ingwer-Sauce wieder einmal eine sehr bunte Zusammenstellung verschiedener, gut durchgebratener Gemüsesorten wie Zucchini, Möhren, Lauch, Chinakohl, Pak Choi, Paprika und Broccoli zubereitet. Das ganze wirkte durch die Sauce war zwar etwas schwerer als es vielleicht ideal für einen Sommertag wie heute gewesen wäre, aber das kann ich ja nicht in die Endnote einfließen lassen. Immerhin war es meine eigene Entscheidung – und ich war insgesamt – gepaart mit dem leicht klebrigen Reis als Sättigungsbeilage – auch heute mal wieder sehr zufrieden damit. Dennoch sollte ich auch mal wieder etwas anderes als Fisch an der Wok-Theke probieren. Mal schauen was es nächste Woche dort so geben wird – ich denke da wird sich bestimmt was finden.
Dass das Schweineschnitzel mit Pommes heute mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten gemeinsam der Salatteller mit Hühnerbruststreifen und die Asia-Gerichte und der Bohnengulasch landete schließlich auf Platz drei. Irgend etwas schien aber nicht so ganz in Ordnung gewesen zu sein bei dem Salatteller, denn mir fiel auf dass einige Gäste einen Teil der Hühnerbruststreifen zur Seite gelegte und schließlich zurück gehen lassen haben. Da war es wohl gut, dass ich nicht gerade dieses Gericht gewählt hatte, um mich auch mal am Salat zu versuchen. Da greife ich dann wohl doch besser – irgendwann einmal – auf die reichlich bestückte Salattheke zurück.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [24.07.2013]

Wednesday, July 24th, 2013

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn Mittwoch ist ja wie bekannt ist traditionell mein Fischtag und da schlug ich natürlich wieder in der Sektion Vitality zu, wo auch heute wieder ein entsprechendes Gericht – dieses Mal in Form eines Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwersud – angeboten wurde. Der Vollständigkeit halber sei aber noch erwähnt, dass außerdem Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region, ein Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Curryreis bei Globetrotter sowie Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce oder Ga Xaqo – Gebratenes Hühnerfleisch und Kokosmilch – Curry nach “Canton Art” auf der Speisekarte standen. Zu dem mit 378kcal angenehm leichten Fischgericht gesellte sich außerdem noch eine Schale Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger stock

Die Sättigungsbeilage in Form von einfachem Reis war an der Ausgabetheke zwar noch sehr formschön zu einer Halbkugel geformt worden, war aber leider beim Transport zum Tisch leider zerfallen. Das wirkte sich aber glücklicherweise nicht auf den Geschmack aus. 😉 Und der war absolut in Ordnung und Reis passte auch wunderbar zu dem kleinen, dafür aber zarten und grätenfreien Stück gedünsteten Seelachsfilet im heute nicht nur fruchtigem sondern auch angenehm scharfen Pfirsich-Ingwer-Sud. Außerdem hatte man noch ein Stück Dosenpfirsich als Dekoration auf den Fisch getan. Die Portion war zwar nicht sonderlich groß, aber für einen Tag wie heute mit Temperaturen um die 30 Grad erschien mir das genau das richtige. Da gab es nichts zu meckern. Und ebenso wenig bot das Schälchen mitkaum gesüßten Stücken von Birne, Apfel, Ananas, Melone, Aprikose und einer Weintraube keinerlei Grund für irgendwelche Kritik. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber ziemlich deutlich das Rinderhacksteak “Mexiko” am höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei belegten die Käsespätzle mit Röstzwiebeln und schließlich den dritten Platz teilten sich das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud und die Asia-Gerichte. Bei diesen beiden Angeboten konnte ich beim besten Willen keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++

Pla Rad Prik – Gebackener Fisch süß-sauer [23.07.2013]

Tuesday, July 23rd, 2013

Obwohl heute im Bereich Vitality das von mir sehr geschätzte Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelstampf auf der Speisekarte zu finden war – übrigens ein Gericht dass es gewöhnlicherweise wie hier, hier, hier oder hier sonst immer an Freitagen angeboten wird – sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Es waren aber nicht die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit Kräuterdip bei Tradition der Region oder der Schaschlikspieß vom Schwein mit Speck, Paprika, Gurke und Zwiebeln in Zigeunersauce mit Pommes Frites bei Globetrotter, die mich zu dieser Entscheidung bewogen, sondern viel mehr das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, der neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Ich hatte ja schon lange nichts süß-saures mehr verzehrt und dann auch noch mit Fisch – da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Noch schnell ein Schälchen Reis dazu und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Pla Rad Prik - Gebackener Fisch süß-sauer / Baked fish sweet sour

An den zarten und grätenfreien Fischfilets, ich meinte sie als Seelachs identifiziert zu haben, in ihrer dünnen, teilweise tatsächlich noch etwas knusprigen Panade gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am gut, aber noch bissfest durchgebratenen Gemüse aus Broccoli, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Lauch und Pak Choi sowie den kleinen Ananasstückchen, die man noch hinzu getan hatte. Aber die süß-saure Sauce ließ heute leider etwas zu wünschen übrig. Sie war zwar eindeutig süß-sauer, aber irgendwie hatte ich sie etwas gehaltvoller in Erinnerung. Hier muss ich leider ein wenig von der Wertung abziehen. Am leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es aber wiederum nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich – wohl auch wegen der Sättigungsbeilage – der Schaschlikspieß mit Pommes mit klarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und ergatterte so Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und die (wohlgemerkt vegetarische) Schupfnudel-Gemüsepfanne. Des weiteren war, wohl aufgrund der heißen Wetters mit Werten um 30 Grad, ein sehr hohe Anteil von Salatschüsseln bei den Essern zu beobachten. Ich weiß ja nicht ob ich von so viel rohem Gemüse satt werden würde, aber wenn das Wetter sich so hält werde ich mich wohl auch mal daran versuchen – so schlecht kann das ja scheinbar nicht sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade [22.07.2013]

Monday, July 22nd, 2013

Während mich der Champignongulasch mit Spaghetti in der Sektion Vitality visuell nicht so recht ansprach, erschienen mir sowohl das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstkartoffeln bei Tradition der Region als auch die Geschmorte Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Rotweinsauce und Kartoffel-Maispüree bei Globetrotter recht verlockend. Zwar bot auch die Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes Gemüse in Austernsauce und vor allem Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry durchaus interessante Gerichte, aber heute war mit nicht so danach. Nach einigem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Hähnchenkeule, die mir die leichtere Alternative zum Holzfällersteak erschien. Aus dem Gemüseangebot gesellten sich außerdem noch einige Möhren und Romanesco dazu.

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Rotweinsauce & Kartoffel-Maispüree  / Chicken leg in chipotle marinade with red wine sauce & corn potato puree

Das Fleisch an der zugegebener Maßen etwas klein geratenen Hähnchenkeule erwies sich, wohl durch die Marinade, als angenehm zart und zerfiel ein wenig unter Messer und Gabel. Dafür dass es mit Chipotle, also geräucherten Jalapeno, angefertigt worde war, erschien sie aber nicht sonderlich scharf. Darüber konnte man aber hinweg sehen. Gemeinsam mit dem gewürzten und mit zahlreichen Maiskörnern versehenen groben Kartoffelpüree und der herben, mit Zwiebeln versetzten Rotweinsauce ein wirklich sehr leckeres Gericht. Beim Gemüse musste ich aber einige Abstriche machen, denn vor allem die Röschen vom Romanesco waren etwas verkocht und zumal stark abgekühlt. Die Möhren erschienen da schon etwas besser, wenn auch etwas abgestanden – eine volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Dennoch war ich prinzipiell mit meiner Wahl zufrieden.
Und auch die anderen Gäste hatten zu großen Teilen bei der Hähnchenkeule zugeschlagen und bescherten diesen Gericht somit den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Holzfällersteak, das sich aber nur sehr knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Den vierten Platz belegte schließlich, fast wie üblich, das vegetarische Gericht in Form des Champignongulasch.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinsauce: ++
Mais-Kartoffelpüree: ++
Romanesco & Möhren: +/-

Thunfisch-Blätterteig-Häppchen – das Rezept

Sunday, July 21st, 2013

Heute hatte ich mal wieder Lust, ein neues Fingerfood-Rezept auszuprobieren. Und nach kurzer Recherche fiel meine Wahl schließlich auf Thunfisch-Blätterteig-Häppchen. Dass ich damit zwei mal hintereinander ein Gericht mit Fisch auf dem wochenendlichen Speiseplan stand, störte mich dabei herzlich wenig – ich bin nun mal ein großer Fan von Fisch und Meeresfrüchten. Und Thunfisch ist mit gerade mal fünf Prozent Fett auch eine angenehm leichte Sorte und eignet sich wie sich heraus stellte auch wunderbar für Zubereitungen dieser Art. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden und möchte es daher nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für ein Blech (ca. 40 Stück) ?

210g Thunfisch naturell
01 - Zutat Thunfisch natural / Ingredient tuna

1 mittlgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch (je nach eigenem Geschmack)
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

100g geriebener Emmentaler
04 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1 TL Senf (scharf)
05 - Zutat Senf / Ingredient parsley

einige Stiele Petersilie (glatt)
06 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 EL Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Päckchen Blätterteig (275g)
07 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

1 EL Kondensmilch
08 - Zutat Kondensmilch / Ingredient condensed milk

etwas Mohn und/oder Sesam
09 - Zutat Sesam & Mohn / Ingredients sesame & poppy

Wie üblich beginnen wir damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir erst einmal die Zwiebel und würfeln sie klein – wahlweise mit einem Messer oder mit einer Küchenmaschine.
10 - Zwiebeln zerkleinern / Dice onion

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe(n) und hacken sie ebenfalls sehr fein.
11 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Anschließend waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
12 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
13 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und schneiden sie dann klein.
14 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir nun einen Esslöffel Olivenöl
15 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten die Zwiebel
16 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

und das Knoblauch darin für einige Minuten an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
17 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

Nun lassen wir den Thunfisch abtropfen
18 - Thunfisch abtropfen lassen / Drain tuna

und geben ihn dann in eine Schüssel,
19 - Thunfisch in Schüssel geben / Put tuna in bowl

um dann den geriebenen Emmentaler Käse,
20 - Käse hinzufügen / Add cheese

die angedünstete Zwiebel und den Knoblauch,
21 - Zwiebeln addieren / Add onion

die zerkleinerte Petersilie
22 - Petersilie hinzu geben / Add parsley

sowie den Teelöffel Senf hinzuzugeben
23 - Mit Senf würzen / Add mustard

und schließlich alles gut miteinander zu verrühren
24 - Gut verrühren / Mix well

und dabei mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.
25 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Sobald das erledigt ist, holen wir den Blätterteig aus dem Kühlschrank, rollen ihn auf und zerteilen ihn dann längs in zwei gleich breite Streifen.
26 - Längs halbieren / Cut in halfs

In die Mitte beider Streifen geben wir dann jeweils die Hälfte unserer Thunfisch-Käse-Mischung
27 - Masse auftragen / Cover

und rollen sie dann auf, wobei wir sie mit der Naht nach unten auf das Backpapier legen.
28 - Aufrollen / Roll up

Die beiden so entstandenen Rollen bestreichen wir dann mit Kondensmilch
29 - Mit Kondensmilch bestreichen / Spread with condensed milk

und bestreuen sie abschließend mit Sesam und/oder Mohn.
30 - Garnieren / Garnish

Anschließend stecken wir sie für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach unseres Kühlschranks – dadurch werden sie fest und lassen sich besser schneiden.

Bevor wir sie dann wieder heraus holen, beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen. Dann entnehmen wir die beiden Rollen – ich hatte sie samt Backpapier hineingelegt – und schneiden sie in gleichmäßig große Stücke.
31 - Zerschneiden / Cut

Diese geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
32 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

und schieben dies auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten in den inzwischen vorgeheizten Backofen.
33 - Backen / Bake

Dann brauchen wir das Backblech nur noch zu entnehmen
34 - Fertig gebacken / Finished baking

und können die Thunfisch-Häppchen sofort servieren und genießen.
35 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - serviert / Tuna puff pastry snack - Served

Eine wirklich sehr leckere Art Thunfisch zu verarbeiten kann ich da nur sagen. In Kombination mit dem würzigen Senf, dem Käse und der Petersilie ergab er eine überaus gelungene Füllung für den knusprig gebackenen Blätterteig. Ich hatte ja befürchtet, dass der Käse beim Schmelzen rechts und links aus den Röllchen heraus laufen würde, doch das hat sich wie man sieht als unbegründet erwiesen. Und auch abgekühlt erwies sich dieser Snack noch als überaus schmackhaft, eignet sich also auch sehr gut für das Buffet auf Veranstaltungen aller Art.

36 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - Seitenansicht / Tuna puff pastry snack - Side view

37 - Thunfisch-Blätterteig-Häppchen - Seitenansicht 2 / Tuna puff pastry snack - Side view 2

Werfen wir zum Abschluss, wie gewohnt, einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Meiner Berechnung nach liegt der Gesamtwert hier bei 1700kcal, aufgeteilt auf 40 Stücke ergibt sich somit ein Wert von gerade mal 42,5 kcal pro Stück. Klingt im ersten Moment wenig, aber man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass man ja nicht nur ein einzelnes Stück isst. Dennoch eine der leichteren Snack-Varianten die ich in letzter Zeit hier ausprobiert habe. Wer dennoch ein bisschen mehr reduzieren möchte, kann gerne zu einer leichteren Variante Käse greifen. Das halte ich aber in diesem Fall nicht für unbedingt notwendig.

Guten Appetit

Lachs auf Gemüse-CousCous – das Rezept

Saturday, July 20th, 2013

Inspiriert von dem überaus leckeren Couscous-Gericht am Montag bei uns im Betriebsrestaurant entschloss ich mich heute dazu, Lachs auf Gemüse-Couscous im Pergament zuzubereiten. Das letzte Rezept das Couscous verwendet, habee ich hier vor über vier Jahren vorgestellt – noch in der Anfangszeit meiner gerade erwachten Zuneigung fürs kochen. Also wurde es langsam wirklich höchste Zeit, dieser auf Nordafrika stammenden Sättigungsbeilage aus Hartweizengrieß mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250g Möhren
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Bund Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

150g CousCous
03 - Zutat Couscous / Ingredient couscous

2 x ca. 200 – 250g Lachsfilet (je nach Appetit)
04 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

1 Bio-Zitrone
05 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

einige Stiele Petersilie
06 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

ca. 220ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/2 Teelöffel Zimt
08 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 gehäuften Teelöffel Hot Madras Curry
09 - Zutat Hot Madras Curry / Ingredient hot madras curry

1 Esslöffel Olivenöl
14 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Karotten zu schälen
10 - Möhren schälen / Peel carrots

und sie in dünne Scheiben zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.
11 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

Anschließend waschen wir unsere Frühlingszwiebeln, trocknen sie mit einem Küchentuch
12 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie dann in Ringe.
13 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut in rings

Außerdem waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
14 - Petersilie waschen / Wasch parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
15 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
16 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Couscous selbst wird zwar nicht gekocht, sondern normalerweise im Dampf langsam gegart, aber wir müssen das Gemüse ja erst einmal etwas anbraten. Daher nehmen wir eine beschichtete Pfanne und erhitzen den Esslöffel Olivenöl darin.
17 - Öl erhitzen / Heat up oil

Ist das Öl dann heiß genug geben wir zuerst die Möhrenscheiben hinein und braten sie darin vorsichtig an.
18 - Möhren anbraten / Fry carrots

Nach zwei bis drei Minuten geben wir dann auch die Frühlingszwiebeln hinzu
19 - Frühlingszwiebeln addieren / Add spring onions

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichen rühren mit an, wobei wir alles ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
20 - anbraten & würzen / Fry & season

In der Zwischenzeit geben wir den Zimt und das Hot Curry zum trockenen Couscous
21 - Zimt & Curry zum Couscous geben / Add cinnamon & curry to couscous

und vermengen alles gut miteinander
22 - Gut vermengen / Mix well

bevor wir es dann zum Gemüse in die Pfanne geben
23 - Coucous hinzufügen / Add couscous

und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
24 - Gemüsebrühe dazu gießen / Pour vegetable stock

Anschließend lassen wir alles bei niedriger Stufe für etwa sieben bis acht Minuten quellen. Sollte der Couscous zu trocken erscheinen, können wir gerne noch einen Schluck Gemüsebrühe oder Wasser hinzu geben.
25 - Geschlossen quellen lassen / Let soak closed

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Bio-Zitrone, trocknen sie
27 - Zitrone waschen / Wash lemon

und reiben dann z.B. mit einem Zestenreißer etwa einen gehäuften Teelöffel der Schale ab.
27 - Zitronenschale abreiben / Grate lemon peel

Ist der Couscous dann gut aufgequollen, schmecken wir ihn noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab und nehmen ihn dann von der Kochplatte.
28 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Dann waschen wir unser Lachsfilet – ich hatte zu norwegischen Lachs ohne Haut gegriffen, musste aber leider an der Theke jeweils zwei Stücke pro Portion nehmen, da sie nur recht flache Lachsfilets vorrätig hatten –
29 - Lachs waschen / Wash salmon

tupfen es trocken und würzen es von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
30 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Anschließend bestreuen wir die Oberseite mit dem Abrieb der Zitronenschale
31 - Mit Zitronenschale bestreuen / Dredge with lemon peel

und garnieren alles mit der gehackten Petersilie.
32 - Mit Petersilie garnieren / Garn with parsley

Außerdem schneiden wir noch die Zitrone in schmale Scheiben.
33 - Zitrone in Scheiben schneiden / Cut lemon in slices

Während der Backofen von uns zum Vorheizen auf 200 Grad gestellt worden ist, schneiden wir zwei etwa 40cm lange Stücke von unserer Backpapier-Rolle ab, breiten sie aus und befüllen sie dann mittig mit jeweils der Hälfte der Couscous-Gemüsemischung.
34 - Couscous auf Backpapier verteilen / Put couscous on baking paper

Auf den Couscous geben wir dann die gewürzten und garnierten Lachsfilet-Stücke
35 - Lachs auflegen / Add salmon

und belegen diese abschließend mit den Zitronen-Scheiben.
36 - Mit Zitronenscheiben belegen / Cover with lemon slices

Nun klappen wir das Backpapier zusammen und verdrehen die Enden ähnlich wie bei einem Bonbon-Papier. Wer mag kann hier natürlich auch mit Küchengarn arbeiten.
37 - aufrollen / roll up

Die so entstandenen Päckchen geben wir dann auf der zweiten Schiene von unten in unseren vorgeheizten Backofen und backen sie dort für 15 bis 20 Minuten.
38 - Backen / Bake

Die fertigen Päckchen werden dann geschlossen auf die Teller gegeben und erst nach dem servieren ausgepackt – dadurch entfaltet sich das angenehme Aroma direkt am Tisch.
39 - Lachs auf Gemüse-Couscous - serviert / Salmon on vegetable couscous - served

Auch wenn ich ja schon häufiger in letzter Zeit mit frischem Lachs gekocht hatte, war dieser wohl die zarteste und saftigste Variante die mir bisher untergekommen ist. Durch die sanfte Zubereitung im Mantel des Backpapiers war es letztlich so gelungen, dass das Fleisch förmlich auf der Zunge zerging. Gemeinsam mit dem würzigen, mit Gemüse versetzten Couscous ein wahrer Genuss. Da hatten sie die ca. neun Euro, die ich für das Lachsfilet pro Portion investiert hatte auf jeden Fall ausgezahlt.

41 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht 2 / Salmon on vegetable couscous - side view 2

40 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht / Salmon on vegetable couscous - side view

Werfen wir wie üblich abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Berechnung nach liegt der Gesamtwert für dieses Gericht bei ca. 1300kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf 650kcal. Das meiste dieses Wertes nehmen dabei der Lachs mit 325kcal, gefolgt vom Couscous mit 245kcal – jeweils pro Portion – ein. Dabei sei aber angemerkt, dass es sich hier um wirklich sehr große Portionen handelt, die einen erwachsenen Mann mehr als nur satt machen. Wenn man etwas weniger Lachs (200g) und vielleicht nur 60g Couscous pro Person nimmt, kommt man schon schnell in deutlich niedrigere Bereiche.
Die Gemüse-Zutaten kann man hier übrigens wunderbar variieren. Nimmt man etwas weniger Möhren und vielleicht nur einen dreiviertel Bund Frühlingszwiebeln, könnte man alles z.B. noch mit Erbsen ergänzen. Aber auch ein paar Zucchini-Würfel oder – wenn man das mag – Aubergine könnte ich mir noch im Couscous gut vorstellen. Der Variation dieses einfach und schnell zuzubereitenden Gerichtes sind also kaum Grenzen gesetzt. Also in diesem Sinne:

Guten Appetit

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country potatoes [19.07.2013]

Friday, July 19th, 2013

Einen kurzen Moment überlegte ich heute, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo neben Poh Piard Thord – Gebackene Frühlingsröllchen heute auch Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auf der Speisekarte stand – ich hatte schon länger nichts süß-saures probiert. Aber ich sollte noch etwas weitaus verlockenderes entdecken. Und das waren nicht etwa die Gebratenen Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen bei Vitality, sondern die Gebackene Calamari mit Remoulade und Country Potatoes in der Sektion Globetrotter. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region kam als Süßspeise für mich als Hauptmahlzeit nicht in Frage. Gemüse fand ich leider auch heute nichts passendes und auf ein Dessert verzichtete ich bei den zu erwartenden Kalorienwerten des Gerichts lieber.

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country potatoes / Baked calamari with remoulade & potato wedges

Die Country Potatoes erwiesen sich mit ihrem knusprigen äußeren und dem weichen inneren, ergaben schon mal ein sehr schmackhafte Sättigungsbeilage. Einzelne von ihnen waren zwar etwas matschig, aber darüber konnte man aufgrund der geringen Menge großzügig hinweg sehen. Das Highlight waren aber natürlich die in dünnen Teigmantel zubereiteten, angenehm zarten Tintenfischringe, die ich mir mit dem Saft der optional bereits gestellten Zitronenecken und der angenehm würzigen Remoulade garnierte. Abgesehen vom höchstwahrscheinlich deutlich höheren Kalorienwert gab es da wirklich nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen lagen heute, ganz wie erwartet, die Calamari am höchsten in der Gunst und landete somit mit klarem Vorsprung auf Platz eins in auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gericht und die Gebratenen Mie-Nudeln knapp dahinter auf Platz drei. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Kaiserschmarrn.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Calamari: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++

Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art” & Kräuterspätzle [18.07.2013]

Thursday, July 18th, 2013

Mein erster Blick galt heute natürlich der Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality, die mit 430kcal mit Sicherheit das das leichteste aller Angebote war. Gut, vielleicht kam das Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art an der Asia-Thai-Theke noch in diesen Bereich, aber mir war heute eher nach Fleisch. Also blieb das ebenfalls an der Wok-Theke angebotene Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai-Art und das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” in Rahmsauce mit Kräuterspätzle bei Tradition der Region. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit frischen Kirschtomaten in Gorgonzolasauce bei Globetrotter klangen zwar auch interessant, aber danach war stand mir heute nicht der Appetit. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf der Geschnetzelte “Züricher Art”. Gerne hätte ich es noch mit etwas Gemüse ergänzt, aber an der Gemüsetheke fand ich leider nichts, denn weder Blattspinat noch Blumenkohl schienen mir so recht dazu zu passen – also entschied ich mich dazu, darauf verzichten. Und auch das wie immer umfangreiche Angebot an Desserts ließ ich heute mal außen vor.

Schweinegeschnetzeltes "Züricher Art" & Kräuterspätzle / Pork chop "zurich style" & herb spaetzle

In einer cremigen und gleichzeitig angenehm würzigen Sauce fanden sich neben zahlreichen zarten, saftigen und angenehm mageren Schweinefleischstücken auch ausreichend viele in Scheiben geschnittene Champignons. Gemeinsam mit den Spätzle oder besser gesagt Knöpfle, an der ich tatsächlich einige Kräuter wie Rosmarin und Thymian entdeckte. Ein einfaches und überaus schmackhaftes Gericht, an dem ich nur eine Gemüsebeilage etwas vermisste. Hier wäre es wirklich wünschenswert, dass man wenn es schon kein Gemüse direkt zum Gericht reicht, doch wenigstens das Zusatzangebot entsprechend anpassen würde. Aber das kann ich ja leider nicht in die Endnote einfließen lassen.
Bei den anderen Gästen hatte das Fehlen von Gemüse aber keinerlei Einfluss darauf, dass die Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” heute mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini, die Asia-Gerichte knapp dahinter auf Platz drei und die Farmerkartoffel schließlich auf Platz vier. Bei einem solchen Angebot hätte ich um ehrlich zu sein auch kein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil/span>:
Schweinegeschnetzeltes “Züricher Art”: ++
Kräuterspätzle: ++