Archive for October, 2013

Dönerteller mit Pommes Frites & Tzatziki [31.10.2013]

Thursday, October 31st, 2013
Dönerteller mit Pommes Frites / Kebab with french fries

Heute musste ich leider auf Mittagessen mal verzichten, dafür gab es am Abend aber einen schönen Dönerteller mit Pommes Frites und Tzatziki, erworben für gerade mal fünf Euro im Imbiss Spezial, über den ich ja hier bereits einmal ausführlicher berichtet habe. Seit damals vor ca. sechs Jahren hat sich da auch nichts verändert, denn die Portion insgesamt ist wirklich Riesig, die Pommes schön knusprig, das Gyros-/Döner-Fleisch gut gewürzt und einigermaßen mager und das hausgemachte Tzatziki sehr lecker. Schön, dass es noch so beständige Dinge wie den klassischen Dönerteller mit Pommes vom Imbiss Spezial gibt.

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse [30.10.2013]

Wednesday, October 30th, 2013

Weder die Asia-Angebote wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und Gemüse und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce noch der Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Bratensauce bei Tradition der Region oder die Lasagna Verde – Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter konnten mich am heutigen Mittwoch davon abhalten, wie üblich beim Fischgericht zuzuschlagen, welches heute aus einem Gebratenen Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse dazu Reis bei Vitality bestand – einem Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach heute übrigens zum ersten Mal im Betriebsrestaurant angeboten wurde. Und bei gerade mal 336kcal pro Portion konnte ich mir auch noch ohne Bedenken das kleine Becherchen Tiramisu-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gönnen.

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse / Zander on zucchini fennel vegetables

Schon nach den ersten Bissen konnte ich erfreut feststellen, dass ich eine wirklich gute Wahl getroffen hatte. Das in dünner Panade gebratene vollkommen grätenfreies Zanderfilet erwies sich als unglaublich zart und besaß ein sehr angenehmen Aroma. Dabei erwies sich die Struktur des Fleisches als deutlich feiner als bei Sorten wie Lachs, Barsch oder Wels. Dazu passte wunderbar das mit einigen Zucchinistreifen versehene, würzige Fenchelgemüse mit seinem leicht anisähnlichen Geschmack – Fenchel und Fisch sind nun mal eine sehr passende Kombination. Zusammen mit dem körnigen, weißen Reis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das es hoffentlich nun regelmäßig auf dem Speiseplan zu finden ist. Und auch das cremige, mit einigen Pistazien garnierte Tiramisu-Mousse ließ keinen Grund zur Kritik aufkommen.
Heute gelang es dem Schweinebraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, konnte sich dabei aber nur knapp gegen die heute ebenfalls sehr gerne gewählten Asia-Gerichten durchsetzen, die somit den zweiten Platz für sich ergatterten. Auf Platz drei folgte die Lasagna Verde und die der Zander belegte schließlich doch nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Zander: ++
Zucchini-Fenchelgemüse: ++
Reis: ++
Tiramisu-Mousse: ++

Schweineroulade italienische Art – Resteverbrauch

Tuesday, October 29th, 2013

Schweineroulade italienische Art / Pork roulade italian style

Heute Abend habe ich mal die Reste meiner selbst zubereiteten Schweineroulade auf italienische Art vom Sonntag verbraucht. Auch aufgewärmt in der Mikrowelle noch sehr lecker muss ich sagen. Nur mit dem Knoblauch sollte ich beim nächsten Mal etwas vorsichtiger sein, denn die Links Roulade hatte etwas sehr viel davon abbekommen. Ich mag es ja, aber ob es meine Kollegen morgen mögen werden wird sich noch herausstellen. 😉

Kleftiko – Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln [29.10.2013]

Tuesday, October 29th, 2013

Nachdem die letzten Wochen nur wenig neues oder außergewöhnliches auf dem Speiseplan zu entdecken gewesen war, wagte sich die Küche unseres Betriebsrestaurants heute gleich mit zwei vollkommen neuen Gerichten in das Rennen um die Gunst der Gäste. Zum einen war da das Arabische Reisgericht “Makluba” mit Kichererbsen, Mandeln und Gemüse, dazu Korianderdip im Bereich Vitality und zum anderen bei den Globetrotter-Speisen das Kleftiko – Lammfleisch mit Kräutern in der Folie gegart mit Zitronenkartoffeln. Für die nicht experimentierfreudigen gab es außerdem – ganz Bodenständig – einen Linseneintopf mit Wiener bei Tradition der Region sowie eine Wirsingroulade mit Rahmsauce, dazu Kartoffelgratin als zusätzliches Sonderangebot – wohl die Reste von Gestern. Außerdem gab es noch an der Asia-Thai-Theke Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und das für Dienstag übliche Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Aber wenn es schon mal etwas ungewöhnliches gibt, wollte ich es natürlich nicht versäumen dieses zu probieren. Und da ich Lamm ja sehr gerne esse, fiel meine Wahl schließlich auf das “Kleftiko”, das ich mir noch mit einem Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kleftiko - Griechisches Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln / Greek lamb with lemon potatoes

Hinter dem griechischen Begriff Kleftiko – auch Kleften oder Klephten geschrieben – verbergen sich ursprünglich Räuberbanden, die sich zu Zeiten der Herrschaft der Osmanen in Griechenland in den Bergen lebten und aus denen sich im Laufe der Zeit Widerstandskämpfer und Rebellen entwickelten. Dabei Bezeichnet der altgriechische Begriff κλέπτειν (kléptein) einfach ‘stehlen’, aus dem sich in Verbindung mit dem Begriff μανία (manía) = ‘Raserei’, ‘Wut’ oder ‘Wahnsinn’ wiederum der Begriff Kleptomanie ableiten lässt. In der griechischen Küche ist Kleftiko also einfach “nach Räuberart” und bezeichnet in der Regel langsam in geschlossenen Behältern gegarten Braten von Lamm oder Ziege.
Beim heutigen Gericht war der geschlossene Behälter die Alufolie, in der sich neben dem bereits genannten Stücken Lammfleisch und den Kräutern vor allem zahlreiche grüne Brechbohnen befanden. Bei Lamm eine sehr gute Entscheidung, denn gerade Bohnen passen perfekt zu dieser Fleischsorte. Und das Lamm erwies sich als angenehm zart und mager und auch die Bohnen waren gut gedünstet. Nach dem Öffnen der Alufolie hatte man das Ganze noch mit etwas Sour Cream garniert. Das einzige was den Genuss etwas trübte war die ganz unten mit eingewickelte Zitronenscheibe, welche den Fleischstücken die direkt mit ihr in Kontakt gekommen waren einen etwas zu säuerlichen Geschmack gab. Daher kann ich hier leider keine volle Wertung geben, auch wenn der Ansatz sehr vielversprechend war. An der Sättigungsbeilage, kleinen, leicht angebratenen Salzkartoffeln mit leichtem Zitronenaroma gab es aber ebenso wenig etwas zu meckern wie an der luftig-lockeren Mousse mit Limonen-Aroma. Insgesamt bereute ich meine Wahl trotz des kleinen Faux Pas mit der Zitronenscheibe aber nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, musste man erkennen dass es trotz der vielen anderen verlockenden Angebot doch der Linseneintopf war, der heute am höchsten in der Gunst stand und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte die Wirsingroulade, die sich noch knapp gegen das Kleftiko behaupten konnte und dieses auf Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und einen guten, aber dennoch fünften Platz belegte schließlich das arabische Reisgericht “Makluba”. Wirklich schade, dass sich die Experimentierfreudigkeit der anderen Gäste beim Mittagessen sich etwas in Grenzen hält, aber das ist hoffentlich kein Grund für die Küche uns weiterhin zumindest hin und wieder mal mit neuen Gerichten zu überraschen.

Mein Abschlußurteil:
Kleftiko: +
Zitronenkartoffeln: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Wirsingroulade in Rahmsauce [28.10.2013]

Monday, October 28th, 2013

Nachdem ich letzte Woche gleich zwei Mal asiatisch gespeist hatte, verspürte ich heute trotz verlockender Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce keine große Lust, hier erneut zuzuschlagen. Und das mit 453kcal angenehm leichte Bunte Ofengemüse mit Estragondip sprach mich visuell überhaupt nicht an. Blieben also noch die Wirsingroulade mit Kartoffelpüree und Rahmsauce bei Tradition der Region und die Gebratene Hühnerbrust “Zigeuner Art” mit Reis und Paprikasauce bei Globetrotter. Klang beides recht verlockend und es war wohl die Tatsache, dass ich schon sehr lange keine Wirsingroulade mehr gekostetet hatte, die mich dazu bewoh bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießpudding mit Beerensauce aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Wirsingroulade in Rahmsauce / Savoy roll with cream sauce

Die überaus großzügige Portion Kartoffelpüree hatte man zusätzlich noch mit einigen Röstzwiebeln garniert, was dem wie üblich sehr dünn geratenen Püree auch recht gut tat. Dazu fand sich die Wirsingroulade auf dem Teller, die traditionell aus einer mit einigen Lagen Wirsingblättern umwickelten Hackfleischrolle bestand. Die Roulade war zwar etwas beim servieren auseinander gegangen, aber das wirkte sich ja glücklicherweise nicht auf den Geschmack aus.

Wirsingroulade - Füllung / Wirsing roll - filling

Das Hackfleisch hätte zwar gerne etwas kräftiger gewürzte sein können, aber prinzipiell erfüllte auch diese Komponente ihren Zweck. Die cremige, dickflüssige Rahmsauce erwies sich ebenfalls als nur sehr mild gewürzt, aber passte von der Machart her sehr gut zu der Gesamtzusammenstellung. Nicht überragend, aber absolut akzeptabel. Und der kleine Becher mit Vanillearoma versehenen Grießbreis gemeinsam mit seiner Garnitur aus Beerenmix, Knusperflöckchen und einer Scheibe Kiwi schloss das einfache, aber schmackhafte Mittagsmehl gelungen ab.
Bei den anderen Gäste lag heute, entgegen meiner Erwartung, dann doch die Hühnerbrust “Zigeuner Art” am höchsten in der Gunst und verdrängte die eigentlich als Favorit gesehene Wirsingroulade auf Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute in Form des bunten Ofengemüses.

Mein Abschlußurteil:
Wirsingroulade: ++
Rahmsauce: ++
Kartoffelpüree: +
Grießpudding: ++

Schweinerouladen auf italienische Art – das Rezept

Sunday, October 27th, 2013

In meinen bisherigen Kochexperimenten habe ich ja bereits viele Sorten von Rouladen hergestellt, angefangen mit dem Klassiker Rinderroulade über Putenrouladen und Kalbsrouladen bis hin zu Pferderouladen, aber noch nie hatte ich etwas aus Schwein angefertigt. Da wurde es langsam mal Zeit, dies nachzuholen, daher gab es heute mal Schweinerouladen auf italienische Art mit einigen Gnocchi als Sättigungsbeilage. Leider hatte ich bei meinem üblichen Metzger nur relativ kleine Fleischstücke bekommen und da ich nicht noch einmal los wollte um größere zu suchen, entschied ich mich eben zwei kleine Rouladen pro Portion zuzubereiten. Und das Ergebnis war wirklich sehr lecker, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

Ca. 1/2 Glas Pesto Genovese
01 - Zutat Pesto Genovese / Ingredient pesto

1 kleine Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 kleine Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 große oder 4 kleine Schweinerouladen
04 - Zutat Schweinerouladen / Ingredient pork roulades

4 Scheiben Serrano-Schinken
05 - Zutat Serrano-Schinken / Ingredient Serrano ham

1 Stück geröstete Paprika (aus dem Glas)
06 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roasted bell pepper

2 Esslöffel Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 Glas trockener Rotwein
08 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

150ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Päckchen Tomatenstücke (400g)
10 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

3 Esslöffel Olivenöl
05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

4-5 TL italienische Kräuter (TK)
11 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

1 Päckchen Gnocchi aus dem Kühlregal
12 - Zutat Gnocchi / Ingredient gnocchi

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in schmale Streifen zu schneiden
13 - Zwiebel in Streifen schneiden / Cut onions in stripes

das Knoblauch zu schälen und fein zu würfeln
14 - Knoblauch fein würfeln / Dice garlic

und die geröstete Paprika in Streifen zu schneiden.
15 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in stripes

Anschließend waschen wir das Schweinefleisch, tupfen es trocken
16 - Fleisch waschen / Wash meat

und legen es dann zwischen zwei lagen Frischhaltefolie, um es mit dem Fleischhammer flach zu klopfen.
17 - Fleisch flach klopfen / Flatten meat

Dann würzen wir das Schweinefleisch von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer
18 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und bestreichen eine Seite mit dem Pesto Genovese.
19 - Mit Pesto bestreichen / Spread with pesto

Auf diesem verteilen wir dann die Zwiebelstreifen und das fein gewürfelte Knoblauch,
20 - Mit Zwiebeln & Knoblauch belegen / Dredge with onions & garlic

legen darauf ja eine Scheibe Serrano-Schinken
21 - Serranoschinken hinzufügen / Add Serrano ham

und legen an das eine Ende dann einige Streifen gerösteter Paprika
22 - Paprikastreifen addieren / Add bell pepper stripes

um die Rouladen dann von der Paprika-Seite her aufzurollen und schließlich mit einer Rouladen-Nadel oder einem Zahnstocher zu sichern.
23 - Rouladen aufrollen & sichern / Roll up & secure

In einer Pfanne oder einem Bräter erhitzen wir nun die drei Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe
24 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben dann die Schweinerouladen hinein
25 - Rouladen in Pfanne geben / Put roulades in pan

um sie von allen Seiten einige Minuten scharf anzubraten
26 - Rouladen scharf anbraten / Sear roulades

und dann bei Seite zu stellen und z.B. in einem Stück Alufolie warm zu halten.
27 - Rouladen bei Seite stellen / Put roulades on side

Nachdem wir die Temperatur auf die mittlere Stufe reduziert haben, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark in die Pfanne
28 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

und rösten es zwei bis drei Minuten an, wobei wir versuchen die Bratenrückstände damit etwas zu lösen.
29 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

Anschließend löschen wir alles mit dem trockenen Rotwein ab
30 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

und verrühren ihn gut mit dem Tomatenmark, während wir ihn einreduzieren lassen.
31 - Gut verrühren / Mix well

Dann geben wir die Gemüsebrühe
32 - Gemüsebrühe addieren / Drain vegetable stock

und die Tomatenstücke hinzu
33 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

und schmecken das Ganze mit Salz und Pfeffer
34 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

sowie den vier bis fünf Teelöffeln italienische Kräuter ab.
35 - Italienische Kräuter hinzufügen / Add italian herbs

Jetzt ist es an der Zeit, die Schweinerouladen wieder in die Pfanne zu geben
36 - Rouladen einlegen / Add roulades

und sie dann bei geschlossenem Deckel für ca. 45 Minuten zu garen.
37 - Abgedeckt schmoren / Stew closed

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, dir Rouladen auch hin und wieder zu wenden.
38 - Ab und zu wenden / Turn from time to time

Die letzten fünfzehn Minuten entfernen wir den Deckel dann, um der Sauce die Gelegenheit zu geben, sich noch etwas einzureduzieren.
39 - Sauce reduzieren lassen / Let reduce sauce

Das ist auch die Gelegenheit, der Tomatensauce ggf. mit etwas mehr Salz und/oder Pfeffer geschmacklich den letzten Schliff zu geben.
40 - ggf. noch mal abschmecken / Season if necessary

Außerdem ist es nun auch an der Zeit, in einer weiteren Pfanne etwas Butter zu zerlassen
41 - Butter zerlassen / Melt butter

und unsere Gnocchi darin goldbraun anzubraten.
42 - Gnocchi anbraten / Fry gnocchi

Anschließend können wir das fertige Gericht sogleich servieren und genießen.
43 - Schweinerouladen italienische Art - serviert / Pork roulades italian style - Served

Ganz wie erwartet waren auch die Schweinerouladen beim schmoren deutlich geschrumpft, daher hatte es sich wirklich als klug erwiesen, gleich zwei Stück pro Portion zu planen. Das Fleisch war dabei wie üblich leicht mürbe geworden, ohne allerdings viel von seiner Saftigkeit zu verlieren. So erwiesen sich die Schweinerouladen mit ihrer würzigen Füllung aus Pesto, Zwiebeln, Knoblauch und Serrano Schinken sowie dem Herz aus fruchtiger Röst-Paprika als überaus gelungen. Gemeinsam mit der fruchtig-würzigen Tomatensauce und den leicht knusprigen, goldbraun gebratenen Gnocchi ergab sich so ein wirklich sehr leckeres Sonntagessen.

44 - Schweinerouladen italienische Art - Querschnitt / Pork roulades italian style - Lateral cut

Dabei war die Zubereitung auch angenehm unkompliziert gewesen. Einzig eine Gemüsebeilage wäre, trotz der Tomatensauce, vielleicht noch ganz schön gewesen – vielleicht ein grüner Salat oder so etwas. Aber da hatte ich beim Einkaufen leider nicht dran gedacht. Ging aber auch so. Das Rezept kann ich auf jeden Fall vorbehaltlos weiter empfehlen.

Guten Appetit

Spirelli-Topf “Mexico” – das Rezept

Saturday, October 26th, 2013

Irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust auf Spirelli-Topf, einem Rezept das ich bereits seit meiner Kindheit liebe und das ich auch hier und hier schon einmal vorgestellt hatte. Dabei kam mir der Gedanke, mal eine eine neue Variante auszuprobieren und so entstand schließlich dieser Spirelli-Topf “Mexico” mit Kidney-Bohnen, Mais, Erbsen und etwas Paprika. So entstand ein Gericht, das sich als eine weitere, überaus schmackhafte Variante herausstellte – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept einmal in gewohnter Form hier vorzustellen.

Was benötigen wir also für ca. 4-5 Portionen?

400g Spiralnudeln
01 - Zutat Spiralnudeln / Ingredient fusilli

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Hackfleisch halb & halb
04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

500ml Rinderbrühe
05 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef broth

3 Esslöffel Senf – mittelscharf
06 - Zutat Senf / Ingredient beans

1 Dose Kidneybohnen (400g – 250g Abtropfgewicht)
07 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

1 Dose Mexiko-Mix (- aus Mais, Erbsen und Paprika – Alternativ: nur Mais)
08 - Zutat Mexiko-Mix / Ingredient Mexico-Mix

2 Esslöffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Maggi Gewürzmischung Nr. 5 – für Hackfleisch
09 - Zutat Maggi Würzmischung 5 / Ingredient Maggi Season Mix No. 5

1 Becher Saure Sahne (200g)
10 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der Zutaten. Dies geht heute glücklicherweise recht schnell, denn wir brauchen nur die Zwiebel zu abzuziehen und zu würfeln
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

die Zehe Knoblauch zu schälen und zu zerkleinern
12 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und die Kidneybohnen und den Mexiko-Mix im Sieb abtropfen zu lassen.
13 - Gemüse abtropfen lassen / Drain Vegetables

Dann kenn es auch schon mit der Zubereitung losgehen. Dazu erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf
14 - Öl erhitzen / Heat up oil

und schwitzen Zwiebel und Knoblauch darin glasig an.
15 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

Anschließend geben wir das Hackfleisch hinzu und braten es krümelig an
16 - Gehacktes anbraten / Roast ground meat

wobei wir es mit Salz und Pfeffer
17 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

sowie der Maggi Würzmischung Nr. 5 würzen.
18 - Mit Würzmischung 5 würzen / Season with Maggi No. 5

Außerdem geben wir die drei Esslöffel Senf hinzu.
19 - Senf hinzufügen / Add mustard

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, löschen wir alles mit der Rinderbrühe ab
20 - Mit Rinderbrühe aufgießen / Drain beef broth

und geben dann die Nudeln hinein.
21 - Nudeln hinzufügen / Add noodles

Das Ganze lassen wir nun für 20 bis 25 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
22 - Köcheln / Simmer

Nach etwa zehn Minuten geben wir dann auch das inzwischen abgetropfte Gemüse hinzu
23 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

und verrühren es gut mit Nudeln und Hackfleisch.
24 - Vermengen / Mix

Kurz vor Garende probieren wir unsere Kreation und schmecken sie gegebenenfalls noch einmal mit den Gewürzen ab.
25 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

Sind die Nudeln dann bissfest durchgekocht, stellen wir die Platte aus und nehmen den Topf herunter, bevor wir die Saure Sahne hinzufügen
26 - Saure Sahne hinzufügen / Add sour cream

und gut mit dem Gericht verrühren.
27 - Saure Sahne unterheben / Fold in sour cream

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
28 - Spirelli-Topf "Mexico" - Serviert / Served

Der Spirelli-Topf ist ja schon in seinem Grundrezept ohne Gemüse ein wirklich sehr leckeres Gericht. Ergänzt man ihn aber noch mit Kidneybohnen, Mais, Erbsen und kleinen Paprikastücken, erweist er sich als fast noch größerer Genuss wie ich feststellen durfte. Allerdings muss man dann auch mit den Gewürzen etwas großzügiger umgehen, damit er den typischen Geschmack entwickelt – daher hatte ich ja in weiser Voraussicht noch einen zusätzlichen Esslöffel Senf mit hinzu gegeben.

29 - Spirelli-Topf "Mexico" - Seitenansicht / Side view

Ein einfaches und schnell zuzubereitendes, aber immer wieder leckeres Gericht, dass ich nicht nur den Freunden der schnellen Küche erneut wärmstens ans Herz legen kann.

Guten Appetit

Gaeng Massaman Nua [25.10.2013]

Friday, October 25th, 2013

Aus dem Angebot der regulären Küche hätte mich heute nur der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis aus dem Bereich Vitality ein wenig gereizt, denn der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich als Hauptgericht nicht in Frage und der Gebackene Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sah mir etwas zu sehr nach Kantine aus. Aber es gab ja auch noch die Asia-Theke, wo neben den Gebackenen Ananas und Banane heute auch Gebackener Fisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce und schließlich Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry auf der Speisekarte stand. Und da ich schon lange kein Rindfleisch mehr an der Asia-Theke gegessen hatte, entschied ich mich trotz des gestrigen Rinderbratens schließlich für dieses Gericht. Zumal der Putenbraten auch etwas trocken aussah. Dazu gesellte sich wie üblich noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Gaeng Massaman Nua

Wie bereits am Dienstag erwähnt, bereitet aktuell die weibliche Köchin an unserer Asia-Wok-Theke Dienst und diese bereitet die Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zu. So findet sich in der regel deutlich weniger Sauce in den Gerichten, was wie sich heute zeigte aber nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Viel mehr fand ich, dass so das ganze Gemüse, welches heute u.a. aus grünen Bohnen, Broccoli, Zucchini, Möhren, Stangensellerie, Shitake-Pilzen, Mangold, milden hellen Zwiebeln und Kohl bestand (Kartoffeln hatte wie in der Beschreibung angekündigt hatte ich keine gefunden), weitaus besser zur Geltung kommt und nicht zu großen Teilen von einer dominanten Sauce überdeckt wird. In dieser Variante hielt sich die leicht scharfe Sauce geschmacklich eher im Hintergrund, war aber genug präsent um den Gesamtgeschmack mit zu bestimmen. So ergab sich, gemeinsam mit den angenehm zarten und mageren Streifen gebratenen Rindfleischs ein etwas vom sonstigen Asia-Gericht abweichendes, aber dennoch sehr gelungenes Mittagsgericht. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir natürlich auch heute mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, gab es da wirklich nichts zu meckern.
Bei der großen Allgemeinheit der Gäste lag heute aber ohne jeden Zweifel das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und belegte somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann der Putenbraten, der mit sehr knappen Vorsprung die Asia-Gerichte somit auf Platz drei verwies. Platz vier belegte schließlich die Süßspeise in Form des Apfelstrudels mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Nue: ++
Reis: ++