Dönerteller mit Pommes Frites & Tzatziki [31.10.2013]

Dönerteller mit Pommes Frites / Kebab with french fries

Heute musste ich leider auf Mittagessen mal verzichten, dafür gab es am Abend aber einen schönen Dönerteller mit Pommes Frites und Tzatziki, erworben für gerade mal fünf Euro im Imbiss Spezial, über den ich ja hier bereits einmal ausführlicher berichtet habe. Seit damals vor ca. sechs Jahren hat sich da auch nichts verändert, denn die Portion insgesamt ist wirklich Riesig, die Pommes schön knusprig, das Gyros-/Döner-Fleisch gut gewürzt und einigermaßen mager und das hausgemachte Tzatziki sehr lecker. Schön, dass es noch so beständige Dinge wie den klassischen Dönerteller mit Pommes vom Imbiss Spezial gibt.

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse [30.10.2013]

Weder die Asia-Angebote wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und Gemüse und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosmilchsauce noch der Schweinebraten mit Kartoffelknödel und Bratensauce bei Tradition der Region oder die Lasagna Verde – Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter konnten mich am heutigen Mittwoch davon abhalten, wie üblich beim Fischgericht zuzuschlagen, welches heute aus einem Gebratenen Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse dazu Reis bei Vitality bestand – einem Gericht, das meinen Aufzeichnungen nach heute übrigens zum ersten Mal im Betriebsrestaurant angeboten wurde. Und bei gerade mal 336kcal pro Portion konnte ich mir auch noch ohne Bedenken das kleine Becherchen Tiramisu-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gönnen.

Zander auf Zucchini-Fenchelgemüse / Zander on zucchini fennel vegetables

Schon nach den ersten Bissen konnte ich erfreut feststellen, dass ich eine wirklich gute Wahl getroffen hatte. Das in dünner Panade gebratene vollkommen grätenfreies Zanderfilet erwies sich als unglaublich zart und besaß ein sehr angenehmen Aroma. Dabei erwies sich die Struktur des Fleisches als deutlich feiner als bei Sorten wie Lachs, Barsch oder Wels. Dazu passte wunderbar das mit einigen Zucchinistreifen versehene, würzige Fenchelgemüse mit seinem leicht anisähnlichen Geschmack – Fenchel und Fisch sind nun mal eine sehr passende Kombination. Zusammen mit dem körnigen, weißen Reis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das es hoffentlich nun regelmäßig auf dem Speiseplan zu finden ist. Und auch das cremige, mit einigen Pistazien garnierte Tiramisu-Mousse ließ keinen Grund zur Kritik aufkommen.
Heute gelang es dem Schweinebraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen, konnte sich dabei aber nur knapp gegen die heute ebenfalls sehr gerne gewählten Asia-Gerichten durchsetzen, die somit den zweiten Platz für sich ergatterten. Auf Platz drei folgte die Lasagna Verde und die der Zander belegte schließlich doch nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Zander: ++
Zucchini-Fenchelgemüse: ++
Reis: ++
Tiramisu-Mousse: ++

Schweineroulade italienische Art – Resteverbrauch

Schweineroulade italienische Art / Pork roulade italian style

Heute Abend habe ich mal die Reste meiner selbst zubereiteten Schweineroulade auf italienische Art vom Sonntag verbraucht. Auch aufgewärmt in der Mikrowelle noch sehr lecker muss ich sagen. Nur mit dem Knoblauch sollte ich beim nächsten Mal etwas vorsichtiger sein, denn die Links Roulade hatte etwas sehr viel davon abbekommen. Ich mag es ja, aber ob es meine Kollegen morgen mögen werden wird sich noch herausstellen. 😉

Kleftiko – Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln [29.10.2013]

Nachdem die letzten Wochen nur wenig neues oder außergewöhnliches auf dem Speiseplan zu entdecken gewesen war, wagte sich die Küche unseres Betriebsrestaurants heute gleich mit zwei vollkommen neuen Gerichten in das Rennen um die Gunst der Gäste. Zum einen war da das Arabische Reisgericht “Makluba” mit Kichererbsen, Mandeln und Gemüse, dazu Korianderdip im Bereich Vitality und zum anderen bei den Globetrotter-Speisen das Kleftiko – Lammfleisch mit Kräutern in der Folie gegart mit Zitronenkartoffeln. Für die nicht experimentierfreudigen gab es außerdem – ganz Bodenständig – einen Linseneintopf mit Wiener bei Tradition der Region sowie eine Wirsingroulade mit Rahmsauce, dazu Kartoffelgratin als zusätzliches Sonderangebot – wohl die Reste von Gestern. Außerdem gab es noch an der Asia-Thai-Theke Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und das für Dienstag übliche Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Aber wenn es schon mal etwas ungewöhnliches gibt, wollte ich es natürlich nicht versäumen dieses zu probieren. Und da ich Lamm ja sehr gerne esse, fiel meine Wahl schließlich auf das “Kleftiko”, das ich mir noch mit einem Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kleftiko - Griechisches Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln / Greek lamb with lemon potatoes

Hinter dem griechischen Begriff Kleftiko – auch Kleften oder Klephten geschrieben – verbergen sich ursprünglich Räuberbanden, die sich zu Zeiten der Herrschaft der Osmanen in Griechenland in den Bergen lebten und aus denen sich im Laufe der Zeit Widerstandskämpfer und Rebellen entwickelten. Dabei Bezeichnet der altgriechische Begriff κλέπτειν (kléptein) einfach ‘stehlen’, aus dem sich in Verbindung mit dem Begriff μανία (manía) = ‘Raserei’, ‘Wut’ oder ‘Wahnsinn’ wiederum der Begriff Kleptomanie ableiten lässt. In der griechischen Küche ist Kleftiko also einfach “nach Räuberart” und bezeichnet in der Regel langsam in geschlossenen Behältern gegarten Braten von Lamm oder Ziege.
Beim heutigen Gericht war der geschlossene Behälter die Alufolie, in der sich neben dem bereits genannten Stücken Lammfleisch und den Kräutern vor allem zahlreiche grüne Brechbohnen befanden. Bei Lamm eine sehr gute Entscheidung, denn gerade Bohnen passen perfekt zu dieser Fleischsorte. Und das Lamm erwies sich als angenehm zart und mager und auch die Bohnen waren gut gedünstet. Nach dem Öffnen der Alufolie hatte man das Ganze noch mit etwas Sour Cream garniert. Das einzige was den Genuss etwas trübte war die ganz unten mit eingewickelte Zitronenscheibe, welche den Fleischstücken die direkt mit ihr in Kontakt gekommen waren einen etwas zu säuerlichen Geschmack gab. Daher kann ich hier leider keine volle Wertung geben, auch wenn der Ansatz sehr vielversprechend war. An der Sättigungsbeilage, kleinen, leicht angebratenen Salzkartoffeln mit leichtem Zitronenaroma gab es aber ebenso wenig etwas zu meckern wie an der luftig-lockeren Mousse mit Limonen-Aroma. Insgesamt bereute ich meine Wahl trotz des kleinen Faux Pas mit der Zitronenscheibe aber nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, musste man erkennen dass es trotz der vielen anderen verlockenden Angebot doch der Linseneintopf war, der heute am höchsten in der Gunst stand und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte die Wirsingroulade, die sich noch knapp gegen das Kleftiko behaupten konnte und dieses auf Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und einen guten, aber dennoch fünften Platz belegte schließlich das arabische Reisgericht “Makluba”. Wirklich schade, dass sich die Experimentierfreudigkeit der anderen Gäste beim Mittagessen sich etwas in Grenzen hält, aber das ist hoffentlich kein Grund für die Küche uns weiterhin zumindest hin und wieder mal mit neuen Gerichten zu überraschen.

Mein Abschlußurteil:
Kleftiko: +
Zitronenkartoffeln: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Wirsingroulade in Rahmsauce [28.10.2013]

Nachdem ich letzte Woche gleich zwei Mal asiatisch gespeist hatte, verspürte ich heute trotz verlockender Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce keine große Lust, hier erneut zuzuschlagen. Und das mit 453kcal angenehm leichte Bunte Ofengemüse mit Estragondip sprach mich visuell überhaupt nicht an. Blieben also noch die Wirsingroulade mit Kartoffelpüree und Rahmsauce bei Tradition der Region und die Gebratene Hühnerbrust “Zigeuner Art” mit Reis und Paprikasauce bei Globetrotter. Klang beides recht verlockend und es war wohl die Tatsache, dass ich schon sehr lange keine Wirsingroulade mehr gekostetet hatte, die mich dazu bewoh bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießpudding mit Beerensauce aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Wirsingroulade in Rahmsauce / Savoy roll with cream sauce

Die überaus großzügige Portion Kartoffelpüree hatte man zusätzlich noch mit einigen Röstzwiebeln garniert, was dem wie üblich sehr dünn geratenen Püree auch recht gut tat. Dazu fand sich die Wirsingroulade auf dem Teller, die traditionell aus einer mit einigen Lagen Wirsingblättern umwickelten Hackfleischrolle bestand. Die Roulade war zwar etwas beim servieren auseinander gegangen, aber das wirkte sich ja glücklicherweise nicht auf den Geschmack aus.

Wirsingroulade - Füllung / Wirsing roll - filling

Das Hackfleisch hätte zwar gerne etwas kräftiger gewürzte sein können, aber prinzipiell erfüllte auch diese Komponente ihren Zweck. Die cremige, dickflüssige Rahmsauce erwies sich ebenfalls als nur sehr mild gewürzt, aber passte von der Machart her sehr gut zu der Gesamtzusammenstellung. Nicht überragend, aber absolut akzeptabel. Und der kleine Becher mit Vanillearoma versehenen Grießbreis gemeinsam mit seiner Garnitur aus Beerenmix, Knusperflöckchen und einer Scheibe Kiwi schloss das einfache, aber schmackhafte Mittagsmehl gelungen ab.
Bei den anderen Gäste lag heute, entgegen meiner Erwartung, dann doch die Hühnerbrust “Zigeuner Art” am höchsten in der Gunst und verdrängte die eigentlich als Favorit gesehene Wirsingroulade auf Platz zwei. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute in Form des bunten Ofengemüses.

Mein Abschlußurteil:
Wirsingroulade: ++
Rahmsauce: ++
Kartoffelpüree: +
Grießpudding: ++