Pla Rad Prik – Fisch (nicht wirklich) süß-sauer [22.10.2013]

Bei Vitality stand heute mal wieder die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln auf dem Programm, ein Gericht dass vor genau zwei Wochen am gleichen Wochentag an genau dieser Stelle schon einmal angeboten worden war. Prinzipiell ein vertretbares Gericht, aber ein bisschen mehr Abwechslung wäre hier schon ganz schön. Und auch das Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region war mir etwas zu trivial, als dass ich es in die nähre Auswahl nehmen wollte. Einzig das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Mandelreis in der Abteilung Globetrotter erregte zumindest leichtes Interesse bei mir. Aber zum Glück gibt es ja noch die Asia-Theke, wo neben Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce heute auch mal wieder Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce angeboten wurde. Hinzu kam, dass aktuell der weibliche Wok-Koch mal wieder Dienst hat, der die asiatischen Gerichte etwas anders als ihr männlicher Kollege zubereitet. Also fiel meine Wahl schließlich auf den süß-sauren Fisch, den ich mir mit der üblichen Schale Reis ergänzte.

Pla Rad Prik - Fisch süß-sauer / Fish sweet sour

Weder am in dünner, feiner Panade gebackenen, angenehm zarten Fischfilet, das ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, noch am angenehm bissfest gebratenen Gemüse aus Lauch, Chinakohl, Paprika, milden weißen Zwiebeln, Zucchini, Möhren und Mangold oder den Stückchen Ananas gab es irgend etwas auszusetzen. Und auch der klebrige Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, erfüllte alle gestellten Anforderungen. Nur die etwas spärlich verwendete Sauce war zwar vieles, aber bestimmt nicht süß-sauer. Keine Ahnung was hier passiert war, denn die letzten Male wie hier oder hier hatte die Sauce etwas zu wünschen übrig gelassen, aber heute war sie geschmacklich leider vollkommen Bedeutungslos. Aufgrund der wirklich guten anderen Bestandteile halte ich den Punktabzug zwar in Grenzen, aber süß-sauer war das Gericht heute wirklich nicht. Sehr schade, da wäre ich mit dem Putengeschnetzelten vielleicht doch besser bedient gewesen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Fleischpflanzerl war, dass mit deutlich erkennbarem Vorsprung vor allen Gerichten der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte. Auf Platz zwei folgte des Putengeschnetzelte in Currysauce, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Platz vier belegte heute mal wieder – wie üblich – das vegetarische Gericht in Form der Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: +
Reis: ++

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