Archive for October, 2013

Rindergeschnetzeltes mit Rosmarin-Balsamicosauce [10.10.2013]

Thursday, October 10th, 2013

Einen Moment überlegte ich noch, ob ich beim Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse zuschlagen sollte, das neben dem vegetarischen Tahoo Tad – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße heute an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Denn die Farfalle al peperoni bei Vitality sprach mich visuell nicht sonderlich an und die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region erschien mir etwas zu kalorienreich. Doch dann fiel mein Interesse auf das heutige Angebot in der Sektion Globetrotter, wo man Rindergeschnetzeltes mit Rosmarin-Balsamicosauce, dazu Kartoffel-Maispüree und glasierte Karotten auf die Speisekarte gesetzt hatte. Das schien mir genau das richtige für heute zu sein, also fackelte ich nicht mehr lang und griff hier zu. Dazu wählte ich mir noch ein Becherchen Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rindergeschnetzeltes mit Rosmarin-Balsamicosauce, Kartoffel-Maispüree & glasierte Karotten / Beef chop with rosemary balsamic sauce, mashed potatoes with corn & glazed carrots

Alleine schon das Kartoffelpüree aus lockeren, aber nicht zu dünnen gestampften Kartoffeln mit zahlreichen Maiskörnern darin war es wert gewesen, bei diesem Gericht zuzugreifen. der gut durchgekochten, aber noch knackige Mais gab der Sättigungsbeilage den gewissen Biss. Aber auch die angenehm zarten und mageren Rindfleisch-Streifen in ihrer dunklen, würzigen Sauce mit Balsamico und Rosmarin waren überaus gelungen. Dazu schließlich noch die glasierten, knackigen Pariser Möhren und fertig war ein wirklich sehr gelungenes Mittagsgericht, das aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ. Und auch an dem Becher schaumig-lockeren Limonen-Mousses gab es nichts zu meckern. In der Summe eine sehr gute Wahl.
Dennoch lag, wie nicht anders zu erwarten, die eher banale Currywurst mit Pommes heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei wiederum lieferten sich die Asia-Gerichte und das Rindergeschnetzelte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich das das Geschnetzelte für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte auf einen guten, aber den dritten Platz verwies. Die vegetarischen Farfalle al peperoni folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes in Rosmarin-Balsamicosauce: ++
Glasierte Karotten: ++
Kartoffel-Maispüree: ++
Limonen-Mousse: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [09.10.2013]

Wednesday, October 9th, 2013

Einen kurzen Moment überlegte ich noch, heute beim Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce zuzuschlagen, der neben Mie-Nudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Gebackener Ente in süß-saurer Sauce an der Asiat-Thai-Theke auf dem Speiseplan stand. Aber irgendwie fand ich das Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauc, dazu Wildreismix bei Vitality dann doch noch verlockender, um meinen mittwöchlichen Appetit auf Fisch oder Meeresfrüchte zu stillen. Die Aktion Verschiedenen Pastasorten mit Sauce nach Wahl bei Tradition der Region, bei der man nach eigenem Gutdünken Nudeln wie Gnocchi, Band- und Röhrennudeln in unterschiedlicher Form und Farbe mit Sahne-, Tomaten oder Pestosaucen kombinieren konnte, klang zwar verlockend und auch das Zigeunerschnitzel mit pikanter Paprikasauce und Rösti bei Globetrotter erschien eine ernstzunehmende Alternative, aber letztlich blieb ich dann doch beim Hokifilet mit Safran-Fenchelgemüse, das ich mir noch mit einem Becherchen Mandarinenquark kombinierte. Bei 506kcal bei Portion erschien mir ein kleines Dessert durchaus noch vertretbar.

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce / Hoki filet wit fennel vegetables in saffron sauce

Das Hokifilet selbst, das in einer dünnen Panade gebraten worden war, erschien mir von Form und Farbe zwar wie Fertigware, aber was Geschmack und Konsistenz anging gab es nichts an dem zarten, saftigen und grätenfreien Stück Fisch auszusetzen. Das Highlight war aber auch nicht der Fisch, sondern das bissfest gedünstete Fenchelgemüse mit seiner gleichzeitig würzigen und auch leicht fruchtigen, gelben und cremigen Safransauce. Gemeinsam mit dem körnigen Reis-Wildreis-Mix als Sättigungsbeilage ergab sich ein wirklich sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen, mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen Mandarinenquark gab es nichts zu meckern. Auch heute war ich mal wieder sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der anderen Gäste aufstellte, belegte aber natürlich mit deutlichem Vorsprung das Zigeunerschnitzel. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die aber nur einen kleinen Vorsprung vor dem heute ebenfalls sehr beliebten Hokifilet mit Fenchelgemüse auf Platz drei behaupten konnten. Auf Platz vier folgten schließlich die Variationen von Pastagerichten. Ein ungewöhnliches Ergebnis, denn als die Pastavariationen im August zum ersten Mal angeboten worden waren, lagen sie auf Platz eins. Aber damals waren die Alternativangebote auch nicht so stark gewesen – gegen Zigeunerschnitzel und asiatische Ente ist es nun mal schwer, sich durchzusetzen.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreis-Mix: ++
Mandarinenquark: ++

Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln [08.10.2013]

Tuesday, October 8th, 2013

Die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce klangen zwar auch heute nicht schlecht, aber nachdem ich ja bereits gestern in diesem Bereich zugeschlagen hatte, wollte ich heute der westlichen Küche mal wieder die Ehre geben. Und hier klang im ersten Moment natürlich das Gebratene Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Bratkartoffeln, das bei Globetrotter auf dem Menu stand, am allerbesten – allerdings auch recht kalorienreich. Das gleiche galt für die ebenfalls sehr verlockend aussehenden Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln, die in der Sektion Tradition der Region zu bekommen waren. Aber da ich heute ja mal ausnahmsweise gefrühstückt hatte, fiel meine Wahl schließlich auf die vegetarische Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln, die, garniert mit einem kräftigen Schlag Sauerrahm und etwas Petersilie, bei Vitality serviert wurde. Denn 383kcal pro Portion konnte wohl kein anderes Gericht unterbieten. Auf ein Dessert verzichtete ich natürlich ebenfalls.

Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln / Mushroom fry with leek & potatoes

Eigentlich hätte hier statt Pilzpfanne auch der Begriff Champignonpfanne gut als Bezeichnung gepasst, denn außer dieser Sorte waren leider keine anderen Pilze im Gericht zu finden. Dazu gab es wie anhand der Bezeichnung schon zu vermuten war gewürfelte Kartoffeln und in dünne Ringe geschnittenes Porree (Lauch). Angemacht war alles in einer würzigen, leicht pikanten Brühe oder Sauce, bei der man nur ganz leicht mit Thymian und Pfeffer übertrieben hatte, was den Genuss aber nicht nennenswert schmälerte. Gemeinsam mit dem Sauerrahm, den ich vor dem Verzehr mit dem restlichen Gericht vermengte, ergab sich ein wirklich überaus schmackhaftes und sättigendes Gericht. Nichts besonderes, aber ich war zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag aber, ganz wie es zu erwarten gewesen ist, natürlich das Holzfällersteak am höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Knapp dahinter folgten auf Platz zwei die ebenfalls sehr beliebten Allgäuer Käsespätzle. Die Asia-Gerichte belegten Platz drei und auf dem vierten Platz folgte, wie meist üblich, das vegetarische Gericht in Form der Pilzpfanne. Somit entsprach das Ergebnis genau der Erwartungshaltung, die man bei einer solcher Zusammenstellung gehabt hatte – daher ist dem wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Pilzpfanne mit Lauch & Kartoffeln: ++

Fleischpflanzerlsemmel [08.10.2013]

Tuesday, October 8th, 2013

Fleischpflanzerlsemmel / Frikadellenbrötchen / Meat ball bun

Heute gönnte ich mir ausnahmsweise mal wieder eine Fleischpflanzerlsemmel, also ein Frikadellenbrötchen, zum Frühstück. Normalerweise verzichte ich ja eher komplett auf Nahrung am Morgen, aber heute war mir einfach danach. Im Vergleich zu früheren Versionen wie hier, hier oder hier erwies sich die inkludierte Frikadelle als merklich kleiner geraten und auch deutlich dunkler, geschmacklich war sie mit ihrer Würzung und den zahlreichen Zwiebelstücken absolut in Ordnung. Kein leichtes Frühstück, aber hin und wieder geht das schon mal.

Gang Gai Ma Plao On [07.10.2013]

Monday, October 7th, 2013

Das montägliche Vitality-Gericht in Form von Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout sprach mich – wie üblich – visuell nicht sonderlich an und auch der Abgebräunte Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat und Spiegelei bei Tradition der Region erschien mir nicht das richtige. Blieb in der regulären Küche nur noch das Globetrotter-Angebot in Form einer Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Gemüsesalsa und Country Potatoes, wobei man die Country Potatoes auch gegen Pommes Frites ersetzen konnte. Aber auch das erschien mir etwas zu mächtig, weswegen ich mich der Asia-Thai-Theke zuwandte. Dort fand sich neben Asiatischen Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und einem Rindfleischgericht mit Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnsssauce ein durchaus interessantes Gericht. Also fackelte ich nicht lang und griff bei den Wok-Gerichten zu. Dazu gehörte natürlich auch wie üblich noch ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Gang Gai Ma Plao On

Auf der Speisekarte war das Gericht zwar als “mittelscharf” ausgezeichnet, die dunkelgelbe Kokosnusssauce erwies sich aber als recht mild – was ich aber nicht als negativ empfand. Zumal die zahlreichen Hähnchenstreifen sich als angenehm zart, mager und saftig erwiesen und auch die bunte Gemüsezusammenstellung aus Blumenkohl, Broccoli, Lauch, Paprika, Möhren, Zucchini und Weißkohl keinerlei Grund zur Kritik gaben. Warum man das Ganze nun als “rote Kokosnusssauce bezeichnet hatte, erschloss sich mit zwar nicht, aber das zeichne ich mal unter kreativer Benennung ab. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel leicht süßlich-scharfen Chilisauce garniert hatte, ergab sich ein wirklich sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber die Hähnchenbrust mit Gemüsesalsa eindeutig am höchsten in der Gunst und somit auf Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Dabei sei noch erwähnt, das sich der größte Teil davon für Pommes Frites entschieden hatte. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffel-Gurkensalat, der sich mit knappen Vorsprung gegen die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Auf Platz vier folgte schließlich der vegetarische Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gang Gai Ma Plao On: ++
Reis: ++

Paprikagulasch mit Nudeln, Erbsen & Möhren [06.10.2013]

Sunday, October 6th, 2013
Gulasch mit Nudeln, Erbsen & Möhren / Goulash with pasta, peas & carrots

Heute war mal Resteverwertung angesagt – das muss ja auch hin und wieder mal sein. Ich kombinierte den verbliebenen Paprika-Schweinegulasch von hier mit den verbliebenen Gemüse in Form von Erbsen & Möhren, die wir mit dem Zwiebelrollbraten von hier serviert hatten und ein paar Spiralnudeln (Girandole).

Prawn Biryani

Saturday, October 5th, 2013
Prawn Biryani

Am heutigen Abend verschlug es uns in das Tadsch Rialto im nordhessischen Bebra, einem Restaurant das – wie der Name schon vermuten lässt – sowohl Gerichte aus der indischen mit der italienischen Küche auf seiner Speisekarte anbietet. Ein rein indisches Restaurant würde in der Provinz auch wohl nur schwer länger überleben. Aus dem reichhaltigen Angebot von Pasta, Pizza, Currys Fisch- und Fleischgerichten entschied ich mich für ein Prawn Biryani zum Preis von 12,50 Euro. Das mit einigen Mandeln garnierte und mit etwas Gemüse wie Erbsen und Möhren und natürlich zahlreichen Krabben versetzte Biryani wurde mit einer kleinen Schüssel Joghurt serviert, den man sich beim Verzehr mit dem Gericht vermischen konnte. Aber was ein Biryani natürlich am meisten ausmacht, ist die Kombination von Gewürzen, die verarbeitet wurden. Und auch hier konnte diese Variante des Biryani voll bei mir punkten. Kein günstiger Genuss, aber die Zubereitung war ihren Preis meiner Meinung nach absolut wert.

Zwiebelrollbraten mit Erbsen, Möhren & gebratenen Klößen [05.10.2013]

Saturday, October 5th, 2013
Zwiebelrollbraten mit Erbsen, Möhren & gebratenen Klößen / Rolled onion roast with peas, carrots & fried dumplings

Heute entschieden wir uns mal für einen leckeren Zwiebelrollbraten vom Schwein, dazu die Reste der Klöße von gestern, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne angebraten und einige Erbsen und Möhren als Gemüsebeilage. Gut, Zwiebelrollbraten muss man natürlich mögen, aber ich fand es sehr lecker.