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Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen & Herzoginkartoffeln [19.12.2013]

Thursday, December 19th, 2013

Als ich heute unser Betriebsrestaurant betrat, gal mein erster Gedanke den Spaghetti mit Balsamicolinsen im Bereich Vitality, die ich schon häufiger mit großem Genuss verzehrt hatte – auch wenn heute die sonst übliche Garnitur mit Ruccola fehlte. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter klangen zwar ebenfalls ganz gut, aber so recht konnte ich mich nicht dafür begeistern. Und auch das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder das Ko La Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süss-saurer Sauce klangen zwar nicht übel, waren aber auf der anderen Seite nicht gerade dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir auszulösen. Etwas anders lag es aber mit dem heutigen Gericht, das bei Tradition der Region auf dem Speiseplan stand, einem Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln. Kein leichter Genuss, aber ich liebe nun einmal Wild in jeglicher Form und da so etwas nur sehr selten bei uns angeboten wird, konnte ich nicht anders als bei diesem Gericht zuzuschlagen. Leider war, wie üblich, kein Gemüse dabei, weswegen ich mir noch ein Schüsselchen Erbsen, Möhren und Schwarzwurzeln von der Gemüsetheke dazu nahm und das Ganze schließlich durch einen kleinen Becher Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot abrundete.

Hirschgulasch mit Maronen, Waldpilzen und Herzoginkartoffeln

Das Hirschfleisch war zwar recht grob geschnitten, aber da ich natürlich ein Messer mitgenommen hatte, war dem schnell Abhilfe zu schaffen. 😉 Gemeinsam mit in Scheiben geschnittenen Champignons und einigen ganzen Maronen (Esskastanien) ergab sich in einer dunklen, würzigen, leicht herben und angenehm dickflüssigen Sauce ein für Betriebsrestaurant-Verhältnisse meiner Meinung nach überaus gelungener Hirschgulasch. Und auch die außen knusprigen und innen weichen Herzogin-Kartoffeln erwiesen sich als sehr schmackhafte Sättigungsbeilage. Das einzige, was ich vermisste und was meiner Meinung nach zu fast jedem Wildgericht dazu gehört, war etwas Preiselbeergelee – aber notfalls geht es natürlich auch ohne. Und auch das Gemüse aus Erbsen, runden Pariser Möhren und einigen Schwarzwurzeln ließ heute nichts zu wünschen übrig. Nachdem sich schließlich auch der Grießbrei mit seiner Garnitur aus roter Grütze mir Kirschen keinerlei Grund zur Kritik aufkommen ließ, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als das heutige Mittagsmahl als durchgehend gelungen zu bezeichnen.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch die Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, lag der Hirschgulasch heute auf dem ersten Platz. Allerdings waren ihm die Allgäuer Käsespätzle, die Platz zwei für sich ergattern konnten, deutlich enger auf den Fersen, als ich initial vermutet hatte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte, wie gewohnt, das vegetarische Gericht in Form der Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Herzoginkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Barschfilet auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis [18.12.2013]

Wednesday, December 18th, 2013

Scheinbar ging der Paprikarahmgulasch mit Salzkartoffeln gestern wohl doch nicht so gut, denn er tauchte heute noch einmal als Zusatzangebot auf. Außerdem fanden sich neben den Asia-Gerichten wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce noch bei Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis , bei Tradition der Region ein Fleischpflanzerl mit Rahmwirsing und Kartoffeln und schließlich bei Globetrotter Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce mit Ruccola auf der Speisekarte des heutigen Mittwochs. Und da der Mittwoch nun mal traditionell mein Fisch- und Meeresfrüchte-Tag ist, brauchte ich nicht lange zu überlegen bevor ich beim karibischen Barschfilet zuschlug. Und obwohl 542kcal für ein Vitality-Angebot ein recht hoher Wert ist, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einen kleinen Becher Schoko-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu zu packen.

Barschfilet auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis / Perch filet caribbean style with bean rice

Im Vergleich zu früheren Versionen wie hier, hier, hier oder hier, hatte man das sonst beigefügte, gedünstete Gemüse aus Paprika, Ziwbelen und Stangensellerie – den drei Grundzutaten der kreolischen Küche – durch eine leicht scharfe Tomatensauce mit roten Kidneybohnen sowie Streifen von roter und grüner Paprika ersetzt. Das war zwar nicht mehr kreolisch, aber passte geschmacklich dennoch sehr gut zu dem zarten und grätenfreien Stück gedünsteten Barschfilets, das darunter zu finden war. Beim Reis hätte ich mir wiederum noch eine deutlich stärkere Tomatenmarke als die paar beigemengten Tomatenstückchen gewünscht, aber auch er war geschmacklich absolut in Ordnung. Insgesamt war das Gericht somit anders als ich es erwartet hätte, aber dennoch sehr schmackhaft muss ich sagen. Und auch am angenehm cremigen Schoko-Mousse gab es nichts auszusetzen.
Bei den anderen Essern war der Geschmack heute zwar wieder recht breit gestreut, ich würde aber dennoch dem Fleischpflanzerl mit Rahmwirising mit klar ersichtlichem Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen. Platz zwei belegten die Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Den vierten Platz teilten sich dann der Paprikarahmgulasch und das Barschfilet – denn bei diesen beiden Gerichten konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnen-Paprika-Tomatensauce: ++
Bohnenreis: ++
Schokoladen-Mousse: ++

Seelachs in Chili-Zitronengrassauce [17.12.2013]

Tuesday, December 17th, 2013

Während mir das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region und Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Salzkartoffeln bei Globetrotter etwas zu schwer für den heutigen Tag erschienen, liebäugelte ich lange Zeit mit den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl, die heute bei Vitality auf der Speisekarte standen. Aber da ich auch schon lange nicht mehr an der Asia-Thai-Theke gegessen hatte, entschied ich mich schließlich dort zu speisen und auf der Karte fand sich neben dem vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art auch mit Gaeng ped Mua – Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch etwas, das von den üblichen Angeboten des Dienstag mal abwich. Doch scheinbar hatte man die Speisekarte noch ganz kurzfristig geändert, dann anstatt der Kokosmilchsauce fand ich wieder nur die für diesen Wochentag übliche Chilisauce mit deutlicher Zitronengras-Note vor. Da ich mir schon Reis aufgemacht hatte, ergab ich mich also in mein Schicksal und griff schließlich zu diesem Gericht.

Seelachsfilet in Chili-Zitronengrassauce / Coalfish filet in chili lemongras sauce

Und leider wurde ich heute hier ziemlich enttäuscht. Nicht nur dass der Reis etwas klumpig geraten war, auch das eigentlich Hauptgericht ließ zu wünschen übrig, denn es war nur noch etwas mehr als lauwarm und bestand neben den zahlreichen, panierten Seelachsfilet-Stücken, die wohl noch das beste am Ganzen waren, fast nur aus Chinakohl und Lauch. Ich glaube auch noch ein kleines Stück Paprika gesehen zu haben, bin aber nicht ganz sicher. Von der sonst immer sehr umfangreichen Gemüseauswahl mit Möhren, Zucchini, Mangold, Aubergine oder irgend welchen Pilzen keine Spur. Hinzu kam außerdem noch, dass man mit dem Zitronengras in der ansonsten angenehm scharfen Chilisauce mal wieder etwas übertrieben zu haben schien. Nur am Glückskeks gab es nichts zu meckern, er war von gewohnter Qualität. Also mein Geschmack war das heute nicht – aber ich weiß dass man es besser kann, also gebe ich die Hoffnung noch nicht ganz auf.
Der größte Teil der anderen Gäste hatte heute natürlich, wie es nicht anders zu erwarten gewesen ist, beim Cordon bleu mit Pommes zugegriffen. Auf Platz zwei folgten aber dennoch die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger sah als den Paprikarahmgulasch, der somit auf Platz drei folgte. Auf einem sehr guten vierten Platz folgte abschließend das Gericht, zu dem ich eigentlich hätte greifen sollen: die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl – denn da hätte ich wenigstens gewusst was ich letztlich auf den Teller bekomme. Aber irren ist nun mal menschlich…

Mein Abschlußurteil:
Fisch in Chili-Zitronengrassauce: +/-
Reis: +

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [16.12.2013]

Monday, December 16th, 2013

Wie üblich verspürte ich auch diesen Montag wenig Lust auf etwas von der Asia-Thai-Theke, deshalb ließ ich die dortigen Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch, gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse mal außen vor und wandte meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu, wo zwar nichts außergewöhnliches, dafür aber gute Hausmannskost auf der Speisekarte stand. Und obwohl sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen, frischen Kräutern und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch die Spaghetti Bolognese mit Parmensan bei Globetrotter durchaus meinem Geschmack entsprachen, fiel meine Wahl doch wieder auf das Vitality-Angebot in Form von Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse, das 336kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und es auch noch erlaubte, einen kleinen Becher Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett zu bugsieren.

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse / Roasted potatoes with leek & feta

Gemeinsam mit zahlreichen kleinen, angebratenen Salzkartoffeln hatte man bei diesem Gericht neben Lauch auch sehr fein gewürfelte Möhren und Zucchini, Zwiebeln sowie einige Kräuter mit gebraten und das Ganze schließlich mit frischem, gewürfelten Schafskäse garniert. Die Befürchtung das Gericht würde zu trocken wirken – so wie bei der Gnocchipfanne mit Kohl vor einigen Wochen – erwies sich glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Allerdings hätte ich es begrüßt, wenn man etwas mehr als die paar Stückchen Lauch im Gericht gefunden hätte. Dafür war man mit dem Schafskäse recht großzügig umgegangen, was das Versäumnis beim Lauch zumindests größtenteils aufwog. Einfach, aber wirklich sehr schmackhaft muss ich sagen. Und cremigen, luftigen Limonen-Joghurt-Mousse mit seiner Garnitur aus Kokosraspeln und einer Physalis (Blasenkirsche) gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lagen eindeutig die Spaghetti Bolognese mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins. Platz zwei würde ich dem Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen zuordnen, knapp gefolgt den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der vierte Platz gebührte, wie leider meist üblich, wieder dem vegetarischen Angebot in Form des Kartoffelgeröstel mit (wenig) Lauch und (viel) Schafskäse. Aber das war auch kaum anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Dr. Oetker Pizzaburger Speciale – der Kurztest

Sunday, December 15th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, mal dem aktuell viel beworbenen Pizzaburger der Firma Dr. Oetker einem kleinen Test zu unterziehen. Aus den drei Ausfertigungen Salami, Speciale und Diavolo entschied ich mich dabei für Speciale mit Salami, Schinken und Pilzen. Die Packung mit 2 Burgern erwarb ich zum Preis von 2,99 Euro in einem lokalen Edeka-Markt.

01 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Verpackung vorne / Wrapping front
Packung vorne

02 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Packung hinten / Wrapping back
Packung hinten

Die Burger bestehen dabei laut Herstellerangaben aus Weizenmehl, 19% passierten Tomaten, 15% Käse (Edamer & Cheddar), 6,1% Salami, 5% gekochter Hinterschinken, 4% Champignons, Backhefe, Zucker, jodiertem Speisesalz, Olivenöl, Kräutern, Palmfett, Stärke, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, aufgeschlossenes Pflanzeneiweiß, Maltodextrin, Dextrose und Aromastoffen.
In der Papp-Verpackung finden sich zwei Folienschläuche, in denen jeweils einer der Pizzaburger verpackt ist, sollte man also nur einen der Burger zubereiten wollen, kann man den zweiten Problemlos weiterhin hygienisch im Tiefkühlfach aufbewahren.

03 - Dr. Oetker Pizzabburger Speciale - Burger in Folie / Burger in foil

Zu jedem der Burger gehören natürlich zwei Brötchen-Hälften, beide belegte mit Tomatensauce, den beiden Käsesorten und Kräutern, auf der einen außerdem noch die weiteren Zutaten, in meinem Fall je vier Salamischeiben, gekochter Schinken und einige Champignonscheiben.

04 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Burger ausgepackt / Burger unwrapped

Die Zubereitung ist, wie bei solchen TK-Fertiggerichten natürlich recht einfach: Nachdem der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt, legen wir die vier Brötchenhälften auf einen Rost und schieben sie auf der mittleren Schiene in den Ofen.

05 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Im Ofen backen / Bake in oven

In elf bis dreizehn Minuten sind die Pizzabrötchen dann auch schon fertig überbacken, so dass wir sie aus dem Ofen nehmen können.

06 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Fertig gebacken

Nachdem wir die Burger zusammengeklappt haben

07 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Zusammengeklappt

sollte man sie Zubereitungsbeschreibung noch drei Minuten unter Backpapier lagern, vermutlich damit sie soweit abkühlen damit man sie in die Hand nehmen kann,

08 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Unter Backpapier lagern

bevor man sie schließlich servieren und genießen kann.

09 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Serviert

Ich hatte ja im Vorfeld befürchtet, dass die Menge an Burger-Brötchen etwas zu dominant im Vergleich zu den anderen Zutaten wirken würde, aber dies erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr fand ich die Menge an Käse, Tomatensauce, Schinken, Salami und Pilze gut ausgewogen zu der Menge des lockeren Brötchenteiges. Und auch geschmacklich gab es an der Zusammenstellung nichts auszusetzen, hier ergab sich genau das was man von einem Pizzabelag einer TK-Pizza vom Typ Speciale erwarten würde. Den Weißbrot-Brötchen merkte man aber natürlich an, dass es sich hier um aufgebackene Ware handelte, aber damit muß man bei TK-Ware nun mal rechnen. Insgesamt ein schnell zubereitetes, durchaus schmackhaftes Fingerfood, an dem es wenig zu meckern gibt

10 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Querschnitt

Werfen wir, wie üblich, noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 190g
(1 Burger)
Brennwert: 1121 kj
268 kcal
2131 kj
509 kcal
Eiweiß: 10,4g 19,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
13,1g
4,4g
24,8g
8,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,0g
2,0g
49,4g
3,9g
Ballaststoffe: 1,9g 3,6g
Natrium: 0,45g 0,85g

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber die Werte bewegen sich innerhalb der Grenzen, die ich bei einem solchen Gericht erwarten würde. Für den kleinen bis mittleren Hunger ist ein Burger auch vollkommen ausreichend, als Hauptgericht mit beiden Burgern natürlich mit 1018kcal ziemlich heftig – da hat eine Currywurst mit Pommes ja weniger. 😉 Dennoch kann ich für diese Pizza in Burger-Form eine Empfehlung aussprechen – mit zumindest hat es für ein TK-Fertiggericht ganz gut geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

Lachsfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce – das Rezept

Saturday, December 14th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, mal wieder etwas mit Fisch zuzubereiten. Bei der Suche nach dem passenden Rezept stieß ich dabei auf etwas, das mit “Lachsfilet nach indischer Art” bezeichnet war, aber Kokosmilchsauce und Sambal-Olek verwendete – Zutaten die ich eher der südostasiatischen als der indischen Küche zuordnen würde. Um irgendwelche Verwirrungen zu vermeiden, möchte ich das Gericht daher lieber neutral Lachsfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce nennen. Und das trifft es denke ich ziemlich gut. Beim Einkauf entschied ich mich des übrigen für frischen Lachs, da bei diesem Gericht der Fisch im Ganzen gebraten wird und ich da bei TK-Ware eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und das Ergebnis erwies sich als etwas, das nicht nur den Freunden der exotischen Küche schmecken dürfte, daher möchte ich natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier in gewohnter Form einmal vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

350-400g Lachsfilet
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

1 Bund Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

4 Strauchtomaten
03 - Zutat Strauchtomaten / Ingredient tomatoes

2 Knoblauchzehen
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose Kokosnussmilch (400 ml)
05 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

125g Tiefsee-Garnelen
06 - Zutat Garnelen / Ingredient shrimps

1 Teelöffel Sambal Olek
07 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

2 EL Erdnuss-Öl
08 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

1 EL Weizenmehl
09 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

Einige Spritzer Zitronensaft
10 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

ca. 150g Basamati-Reis als Sättigungsbeilage
11 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

sowie Salz, Pfeffer und optional etwas Koriander zum würzen

Beginnen wir also damit, das Lachsfilet unter fließendem Wasser abzuwaschen und trocken zu tupfen.
12 - Lachsfilet waschen / Wash salmon filet

Anschließend zerschneiden wir es in zwei gleich große Stücke
13 - Lachsfilet zerteilen / Cut salmon filet in halfs

und beträufeln alles mit je einem Esslöffel Zitronensaft pro Stück. Dann geben wir die beiden Lachsfilets in ein verschließbares Behältnis und lassen den Zitronensaft für ca. 30 Minuten einziehen.
14 - Mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle with lemon juice

In der Zwischenzeit waschen wir den Bund Lauchzwiebeln, trocknen ihn
15 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden ihn dann in feine Ringe.
16 - Frühlingszwiebeln in Ringe-schneiden / Cut spring onions in rings

Außerdem schneiden wir die Tomaten am Stielansatz kreuzförmig ein
17 - Tomaten kreuzförmig einschneiden / Cut in tomates cross-wise

und überbrühen sie dann in einem passenden Behältnis mit kochendem Wasser. Darin lassen wir sie für 2 bis 3 Minuten ziehen.
18 - Mit kochendem Wasser überbrühen / Blanch with boiling water

Anschließend gießen wir die Tomaten in ein Sieb und schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab.
19 - Tomaten abschrecken / Refresh tomates

Nachdem wir die Tomaten dann geschält haben,
20 - Tomaten schälen / Peel tomatoes

vierteln wir sie,
21 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

entkernen sie mit Hilfe eines Esslöffels
22 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

und würfeln schließlich das verbliebene Fruchtfleisch.
23 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein.
24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

In einer beschichteten Pfanne erhitzen wir nun die beiden Esslöffel Erdnussöl
25 - Erdnussöl in Pfanne erhitzen / Heat peanut oil in pan

und wälzen dann die inzwischen gut durchgezogenen Lachsfilets in Weizenmehl,
26 - Lachs in Mehl wenden / Flip salmon in flour

geben sie in das heiße Erdnussöl
27 - Lachs in Pfanne geben / Put salmon in pan

und braten sie scharf von beiden Seiten an. Die angebratenen Lachsfilets legen wir anschließend bei Seite und halten sie, z.B. indem wir sie mit Alufolie abdecken, warm.
28 - Lachs scharf anbraten / Sear salmon filet

Nachdem wir dann die Hitze auf mittlere Stufe reduziert haben, geben wir die Frühlingszwiebeln in das verbliebene Bratfett
29 - Frühlingszwiebeln in Pfanne geben / Add spring onions

und dünsten sie für 3 bis 4 Minuten an, bis sie etwas an Volumen verloren haben.
30 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise spring onions

Dann geben wir die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu
31 - Knoblauch addieren / Add garlic

und dünsten diese für weitere zwei bis drei Minuten mit an
32 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

bevor wir dann alles mit der Kokosmilch ablöschen.
33 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

Während die Kokosmilch leise vor sich hin köchelt und dabei etwas einreduziert
34 - Köcheln lassen / Simmer

setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf und bringen ihn zum kochen.
35 - Wasser zum kochen aufsetzen / Bring water to cook

Nun geben wir die Tomatenstücke
36 - Tomatenstücke hinzufügen / Add tomate pieces

und die Krabben in die Kokosmilchsauce,
37 - Garnelen addieren / Add shrimps

verrühren den Teelöffel Sambal Olek (wer es schärfer mag, kann auch gerne mehr davon nehmen)
38 - Mit Sambal Olek würzen / Season with sambal olek

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und etwas Koriander ab. Dann lassen wir alles auf reduzierter Stufe weiter köcheln.
39 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass es nun mit einen Teelöffel Salz versehen
40 - Salz ins Wasser geben / Salt water

und schließlich den Reis hinzu geben können, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
41 - Reis kochen / Cook rice

Ist der Reis fast durch, geben wir schließlich die beiden Lachsfilets zur Sauce und erhitzen alles auf mittlerer Stufe, wobei wir die Lachsfilets etwas mindestens ein Mal wenden.
42 - Lachs zur Sauce geben / Put salmon in sauce

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht servieren und genießen.
43 - Lachfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce - Serviert / Salmon filet in spicy shrimp coconut milk sauce - Served

Alleine schon die Kokos-Sauce mit ihrem pikanten Aroma und der reichhaltigen Beilage aus Garnelen, Tomaten und Frühlingszwiebeln war ein wahrer Genuss. Gemeinsam mit dem unwahrscheinlich zarten Lachsfilet und dem Mix aus Basamati- und Wildreis als Sättigungsbeilage ergab sich ein Gericht, das ich nicht nut als geschmacklich als überaus gelungen bezeichnen kann.

44 - Lachfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce - Serviert 2 / Salmon filet in spicy shrimp coconut milk sauce - Served II

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung inklusive des Basmati-Reis bei 2200kcal, also pro Portion kommen deftige 1100kcal zusammen. Dabei stellte ich fest, dass es vor allem die 90%tige Kokosmilch ist, welche die Werte mit alleine schon 740kcal unnötig nach oben treibt. Wenn man an diesem Gericht etwas Kalorien einsparen möchte, kann ich nur empfehlen zu einer fettreduzierten Variante zu greifen. Wen diese Werte nicht abschreckt, dem kann ich das Gericht dennoch wärmstens ans Herz legen.

Guten Appetit

Limettencurry vom Truthahn mit Basamtireis [13.12.2013]

Friday, December 13th, 2013

Zum Glück wirkte sich der traditionell als Unglückstag verschrieene, heutige Freitag der 13te nicht negativ auf das Speisenangebot in unserem Betriebsrestaurant aus, viel mehr war sogar das Gegenteil der Fall. Das einzige was ich als alleinige Hauptspeise ausschloss waren die Gebackene Ananas und Banane, die nebem Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Die für Freitag übliche Süßspeise, die ja seit einigen Wochen nicht mehr bei Tradition der Region sondern als Zusatzangebot auf der Speisekarte zu finden ist, wäre mit Reiberdatschi mit Apfelmus (Kartoffelpuffer) eigentlich sogar etwas für mich gewesen. Aber um mich dazu durchringen zu können, war das übrige Angebot einfach zu verlockend. Zum einen gab es da Tiroler Gröst’l bei Globetrotter, das recht verlockend aussah, zum anderen standen Limettencurry vom Truthahn mit Basamatireis bei Vitality sowie Lachswürfel in Spinat-Sahnesauce auf Butternudeln bei Traditon der Region auf dem Speiseplan. Lachswürfel waren natürlich etwas feines, aber nach all der Schlemmerei gestern war mir dann doch nach etwas leichteren, daher fiel meine Wahl letztlich auf das Truthahn-Limettencurry, das mit 400kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und auch noch den kleinen Becher Erdbeerpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot erlaubte.

Limettencurry vom Truthahn & Basmatireis / Turkey lime curry & basmati rice

Beim Servieren hätte sich die Thekenfachkraft zwar etwas mehr Mühe geben können, das Auge isst ja mit, aber das war heute glücklicherweise heute der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen musste. Zu einer ausreichend großen Portion von leicht klebrigen Basmati-Reis als Sättigungsbeilage fand sich eine angenehm würzige, leicht scharfe Curryzubereitung aus Truthahn-Fleischstücken, Lauch, Möhren und Zucchini, die geschmacklich durch die leichte, nicht zu aufdringliche Limetten-Note geschmacklich sehr lecker abgerundet wurde. Und auch der kleine Becher cremigen Erdbeer-Puddings mit einigen Fruchtstückchen und einer Garnitur aus Schokostreuseln und einer kleinen Ananaskirsche erfüllte alle an ihn gestellten Anforderungen.
Sah man auf die Tabletts der anderen Gäste, schienen sich heute mal Ausnahmsweise die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, gefolgte vom Tiroler Gröst’l, das ich noch meinte etwas häufiger entdecken zu können als die Lachswürfel in Spinat-Sahnesauce, dem heutigen dritten Platz. Platz vier belegte das Limettencurry und knapp dahinter auf Platz fünf folgten schließlich die Reiberdatschi.

Mein Abschlußurteil:
Limettencurry vom Truthahn: ++
Basmatireis: ++
Erdbeer-Pudding: ++

Weihnachtsfeier-Schlemmereien 2013

Thursday, December 12th, 2013

Hier ein paar kleine Impressionen von der diesjährigen Weihnachtsfeier – zubereitet wie jedes Jahr vom Team des Sternekochs Alfons Schuhbeck.
4erlei Vorspeise

Vorspeise / Entrée - Weihnachtsfeier 2013

Oben: Mit Spinat gefülltes Kalbsfleischpflanzerl auf Kartoffel-Schnittlauchtartar
Links: Crevettencocktail – Garnelen in Cocktailsauce
Rechts: Delise vom Roastbeef mit Sauce Remoulade
Unten: Würfel von Antipasti mit Pistoudip
Alles garniert mit Blättern verschiedener Salatsorten

Als Hauptgericht gab es am Buffet dann als Hauptgänge geschmorte Kalbshaxe, frisch gebratene Bauernente, Gewürz-Krustbraten, gebratene Garnelen und Steinpilzknödel mit Trüffelschaum sowie als Beilagen Rohkost- und Blattsalate, Kartoffel- und Semmelknödel, Schmorapfel, Ecken von der Maribellkartoffel mit Gewürzsalz, Gewürzblaukraut und Ofengemüse. Als Dessert gab es neben verschiedenen Eissorten auch Topfen-Ingewerstrudel mit Vanillesauce und Zwetschgen-Holunderröster, Bratapfeltiramisu und verschiedene bayrische Käsesorten mit Feigensenf.
Da ich – unklugerweise – ja schon zu Mittag gut zugeschlagen hatte, blieb es für mich bei einer Bauernenten-Keule mit Ofengemüse, Gewürzblaukraut und je einem Semmel- und Kartoffelknödel. Mehr ging beim besten Willen nicht rein.

Gebackene Ente mit Klößen, Gewürzblaukraut & Gemüse / Baked duck with dumplungs, spiced red cabbage & vegetables

Also Notiz an mich für nächstes Jahr: Am Tag, an dem die Weihnachtsfeier stattfindet nur eine Kleinigkeit oder vielleicht sogar ganz auf das Mittagessen verzichten. 😉