Archive for January, 2014

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce [31.01.2014]

Friday, January 31st, 2014

Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute mit den Falafel mit Kräuterdip, Fladenbrot und gemischten Salat, der heute in der Sektion Vitality angeboten wurde. Denn weder das Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region noch die Gefüllte Paprikaschote mit Hackfleisch, Tomaten-Basilikumsauce und Reis bei Globetrotter oder das Zusatzangebot in Form mit Milchreis mit heißen Kirschen konnten mich so recht begeistern. Doch dann entdeckte ich neben den Gebackenen Ananas und Banane und dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfen Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke auch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce. Das erschien mir eine gute Alternative zu den Falafel, daher griff ich heute ein zweites Mal diese Woche bei den asiatischen Speiseangeboten zu.

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce / Coalfish in chili ginger sauce

Obwohl auch weiterhin der männliche Koch hinter den Woks steht, erwies sich das Gericht heute mal nicht als so saucenlastig wie es zum Beispiel am Montag zu sehen gewesen ist. Viel mehr war das Verhältnis von paniert gebackenen, zarten Seelachsfilets, einer bunten Mischung aus verschiedener Gemüsesorten wie Möhren, Broccoli, Blumenkohl, Mangold, Kohl, Paprika, Stangensellerie und Zuckerschoten und der dunklen, scharf-würzigen Sauce sehr gut ausgewogen. Hinzu kam, dass alle Gemüsebestandteile den richtigen Grad der Garung besaßen – also kein matschiges Broccoli gemeinsam mit halb rohen Möhren wie ich es schon öfter mal erlebt hatte. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein sehr gelungenes Gericht, an dem es endlich mal wieder nichts auszusetzen gab.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute aber mit recht deutlichem Vorsprung das Fleischpflanzerl auf dem ersten Platz, gefolgt von der ebenfalls recht beliebten gefüllten Paprikschote auf Platz zwei. Aber auch die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz brauchten sich nicht zu verstecken. Falafel und Milchreis schafften es gemeinsam auf Platz vier – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Gemüsestrudel mit Kräuterdip & geschmorten Gurken [30.01.2014]

Thursday, January 30th, 2014

Während mich die heutigen Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Masamansauce oder Guen Pad Gai – Gebratenes Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in grünem Thai-Curry an der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich reizten, so erweckten die Angebote der westlichen Küche eigentlich alle drei mein Interesse. Der Gemüsestrudel mit Kräuterdip und geschmorten Gurken in der Sektion Vitality wäre mit Sicherheit die kalorienmäßig günstigste Lösung gewesen, aber auch die Hausgemachte Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Tradition der Region und vor allem die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter klangen wirklich sehr lecker. Und ich war lange dazu geneigt bei den Bifteki zuzugreifen, aber nach zwei Tagen an denen ich eher zu den schwereren Gerichten geneigt hatte, entschied ich mich heute endlich mal wieder für etwas leichtes: den Gemüsetrudel. Dafür griff ich das erste Mal in dieser Woche aber zu einem Dessert und fügte dem Ganzen noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze hinzu.

Gemüsestrudel mit Kräuterdip & geschmorten Gurken / Vegetable strudel with herbs dip & stewed cucumbers

Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Gurken, aber die mit diesem Gericht servierte Zubereitung aus geschmorten Gurkenscheiben in einer würzig-scharfen Sauce mit Kräutern und Pfeffer war dazu angetan meine Meinung zu revidieren. Aber auch die knusprig-frisch wirkende Strudelrolle mit ihrer Füllung aus in einer mild-cremigen, dickflüssigen Sauce angemachten Erbsen und Möhren erwies sich als gute Wahl. Einzig einige steinhart gebackene Erbsen an der Seite verdarben den Genuss ein wenig. Aber dennoch: Gemeinsam mit dem zwar recht dünnflüssigen, aber geschmacklich sehr gut dazu passenden Kräuterdip ein sehr schmackhaftes Gericht – auch ohne Fleisch. Und auch am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze, einer Mandarine und einer Weintraube gab es keinen Grund Kritik zu üben.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sah es zwar zuerst danach aus, als würden die Spinat-Ricotta-Lasagne und die Bifteki gleich ziehen, aber dann konnten die Bifetki doch noch vorbei ziehen und das Rennen schließlich für sich entscheiden. Platz zwei belegte aber natürlich die Lasagne, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der Gemüsestrudel erreichte schließlich leider nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Kräuterdip: ++
Schmorgurken: ++

Pizza aus dem Steinofen mit Champignons, Paprika & Salami [29.01.2014]

Wednesday, January 29th, 2014

Obwohl mit einer Gebratenen Scholle auf Blattspinat mit Dijonsenfsauce und Salzkartoffeln in der Sektion Vitality auch am heutigen Mittwoch wieder ein verlockend klingendes Fischgericht auf der Speisekarte zu finden war, entschloss ich mich dennoch dazu von meinem sonst üblichen Vorgehen abzuweichen und bei einem anderen Angebot zuzugreifen. Aber es waren weder die Asia-Food-Gerichte Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse oder Guin Pad Nuar – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse in Zitronengras-Ingwer-Chili-Sauce Asia-Thai-Theke noch die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region brachten mich dazu, von meiner alten lieb gewonnen abzuweichen, sondern die Tatsache dass man heute Pizzen frisch im Steinofen zubereitete. Neben dem massentauglichen Belag aus Käse, Tomatensauce, Salami, Paprika und Champignons sowie einer Peperoni konnte man nach dem Backen zusätzlich wählen, ob die frisch aus dem Ofen kommende Pizza noch mit Oregano und/oder Olivenöl garniert werden sollte. Da griff ich natürlich bei Beidem zu. Auf ein Dessert verzichtete ich aber lieber.

Pizza

Der Rand war für meinen Geschmack etwas dick geraten – ich bin da ja eher ein Freund der dünnen, fast randlosen Pizza – aber davon abgesehen gab es keinerlei nennenswerten Kritikpunkte an diesem Gericht. Die Zutaten aus denen der Belag zusammengestellt worden war schienen absolut frisch und von guter Qualität zu sein und auch der Boden war entgegen meiner Befürchtung nicht zu dick geraten. Für eine Pizza aus einem Betriebsrestaurant wirklich sehr gelungen – ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Dennoch war es heute die Currywurst mit Pommes Frites, die es heute auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte. Aber der Abstand zum zweitplatzierten Gericht, der Pizza, war deutlich geringer als sonst ist wenn ein Gericht mit Pommes Frites auf der Speisekarte zu finden ist. Platz drei belegten die Asia-Gericht und sehr knapp dahinter auf Platz vier kam schließlich die Scholle auf Blattspinat mit Dijonsenfsauce.

Mein Abschlußurteil:
Pizza mit Champignons, Paprika und Salami: ++

Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce & Spätzle [28.01.2014]

Tuesday, January 28th, 2014

Hätte ich mich beim Marinierten Tofu mit Chinakohl und Eierreis aus der Sektion Vitality nicht etwas am aus meiner Sicht etwas unansehnlichen Chinakohl gestört, hätte ich heute wahrscheinlich zu diesem Gericht gegriffen. Und nachdem ich bereits gestern Asiatisch gegessen hatte, kamen heute auch die dortigen Angebote wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai Curry oder Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Ingwer-Gemüse nicht unbedingt in Frage. Blieben also noch das Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region oder die Tagliatelle in Tomaten-Thunfischsauce mit Parmesan und frischen Kräutern bei Globetrotter. Klang beides recht verlockend, auch wenn ich das Schnitzel noch einen Deut verlockender fand als das Nudelgericht. Also griff ich bei diesem Angebot zu und ergänzte es noch durch etwas Erbsen, Möhren und grüne Bohnen in heller Sauce, die heute an der Gemüsetheke angeboten wurden.

Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce & Spätzle / Pork schnitzel with herb cream sauce & spaetzle

Das Schweineschnitzel, das wie gewohnt in unpanierter Form gebraten worden war, erwies sich von der Konsistenz zwar etwas fester als ich es erwartet hatte – vielleicht eine Folge des flach klopfens – aber das Fleisch selbst war dennoch zart und saftig genug dass ich wohl auf einen Punktabzug verzichten kann. Gemeinsam mit einer großzügigen Portion der würzigen, mit zahlreichen Kräutern versehenen Sauce sowie den Spätzle, in denen ebenfalls einige Kräuter zu finden waren, ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht. Wie sich des weiteren herausstellte, war das Gemüse in einer Sauce Hollandaise angemacht, was die Kombination aus Erbsen, Möhren und grünen Bohnen zwar nicht gerade leicht machte, aber sich als ebenfalls recht lecker erwies. Keine leichte, aber doch gute Zusammenstellung.
Und auch die anderen Gäste hatten sich am häufigsten für das Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce entschieden, womit ich diesem Angebot ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Die Tagliatelle in Tomaten-Thunfischsauce waren dem Schnitzel sehr eng auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gericht und auf dem vierten Platz das vegetarische Tofu mit Chinakohl und Eierreis. Hatte aber auch kein anderes Ergebnis bei einem solchen Angebot erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Kräuterrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Gemüse in Sauce Hollandaise: ++

Gebratene Pute in Hoi Sin Sauce [27.01.2014]

Monday, January 27th, 2014

Weder der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Rösti bei Globetrotter konnten mich heute wirklich begeistern und auch zu der Gnocchipfanne mit Kohl bei Vitality, die man im Vergleich zum letzten Mal durch eine Art Tomatensauce noch etwas ansprechender und nicht ganz so trocken erscheinen ließ, konnte ich mich nicht wirklich durchringen. Die schlechte Erinnerung war da einfach noch zu frisch. Kurz liebäugelte ich noch mit dem Schweinegeschnetzelten, dann aber entschied ich mich doch dazu, nach über einer Woche Abstinenz mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben. Zur Auswahl standen hier Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce, Gebratene Pute mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und schließlich Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Da aktuell der männliche Wok-Koch wieder Dienst hat, war zwar alles wieder recht saucenlastig, aber die Pute erschien mir überaus akzeptabel. Dazu gab es natürlich eine Schale mit Reis als Sättigungsbeilage.

Pute in Hoi-Sin-Sauce / Turkey in hoi sin sauce

Die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, in der ich Zucchini, Broccoli, Paprika, Kohl, Möhren, Stangensellerie, Champignons und Mangold entdeckte, schien mal wieder recht wahllos zusammengestellt und schien auch alles die selbe Zeitspanne angebraten worden zu sein, was zur Folge hatte dass z.B. die Zucchini etwas matschig und die Möhren, die ja wie die meisten Wurzelgemüse bekanntermaßen etwas länger brauchen, noch etwas bissfest waren. Aber die überaus großzügig hinzugefügte, leicht scharfe Hoi-Sin-Sauce dominierte hier sowieso den Geschmack. Zum Glück fanden sich mehr als genug der zarten, saftigen Putenfleisch-Streifen darin, was das Gericht letztlich noch etwas retten konnte – aber perfekt war es nicht und ich habe das hier auch eindeutig schon besser erlebt. Und auch beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute einen kleinen Punktabzug vornehmen, da er etwas an einigen wenigen Stellen etwas angebrannt wirkte. War zwar in der Summe ok, aber mehr leider auch nicht.
Vielleicht hätte ich da doch eher den Vorlieben der anderen Gäste folgen sollen, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den Abgebräunten Leberkäs mit Spiegelei am häufigsten gewählt hatten und ihm somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Mit nur wenig Abstand folgte schon das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” auf dem zweiten Platz, während die Asia-Gerichte den dritten Platz belegten. Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch die Gnocchipfanne mit Kohl repräsentiert wurde.

    Mein Abschlußurteil:
    Pute in Hoi-Sin-Sauce: + (aber nur gerade so)
    Reis: +