Archive for January, 2014

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce [31.01.2014]

Friday, January 31st, 2014

Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute mit den Falafel mit Kräuterdip, Fladenbrot und gemischten Salat, der heute in der Sektion Vitality angeboten wurde. Denn weder das Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region noch die Gefüllte Paprikaschote mit Hackfleisch, Tomaten-Basilikumsauce und Reis bei Globetrotter oder das Zusatzangebot in Form mit Milchreis mit heißen Kirschen konnten mich so recht begeistern. Doch dann entdeckte ich neben den Gebackenen Ananas und Banane und dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfen Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke auch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce. Das erschien mir eine gute Alternative zu den Falafel, daher griff ich heute ein zweites Mal diese Woche bei den asiatischen Speiseangeboten zu.

Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce / Coalfish in chili ginger sauce

Obwohl auch weiterhin der männliche Koch hinter den Woks steht, erwies sich das Gericht heute mal nicht als so saucenlastig wie es zum Beispiel am Montag zu sehen gewesen ist. Viel mehr war das Verhältnis von paniert gebackenen, zarten Seelachsfilets, einer bunten Mischung aus verschiedener Gemüsesorten wie Möhren, Broccoli, Blumenkohl, Mangold, Kohl, Paprika, Stangensellerie und Zuckerschoten und der dunklen, scharf-würzigen Sauce sehr gut ausgewogen. Hinzu kam, dass alle Gemüsebestandteile den richtigen Grad der Garung besaßen – also kein matschiges Broccoli gemeinsam mit halb rohen Möhren wie ich es schon öfter mal erlebt hatte. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein sehr gelungenes Gericht, an dem es endlich mal wieder nichts auszusetzen gab.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute aber mit recht deutlichem Vorsprung das Fleischpflanzerl auf dem ersten Platz, gefolgt von der ebenfalls recht beliebten gefüllten Paprikschote auf Platz zwei. Aber auch die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz brauchten sich nicht zu verstecken. Falafel und Milchreis schafften es gemeinsam auf Platz vier – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Gemüsestrudel mit Kräuterdip & geschmorten Gurken [30.01.2014]

Thursday, January 30th, 2014

Während mich die heutigen Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Masamansauce oder Guen Pad Gai – Gebratenes Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in grünem Thai-Curry an der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich reizten, so erweckten die Angebote der westlichen Küche eigentlich alle drei mein Interesse. Der Gemüsestrudel mit Kräuterdip und geschmorten Gurken in der Sektion Vitality wäre mit Sicherheit die kalorienmäßig günstigste Lösung gewesen, aber auch die Hausgemachte Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Tradition der Region und vor allem die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter klangen wirklich sehr lecker. Und ich war lange dazu geneigt bei den Bifteki zuzugreifen, aber nach zwei Tagen an denen ich eher zu den schwereren Gerichten geneigt hatte, entschied ich mich heute endlich mal wieder für etwas leichtes: den Gemüsetrudel. Dafür griff ich das erste Mal in dieser Woche aber zu einem Dessert und fügte dem Ganzen noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze hinzu.

Gemüsestrudel mit Kräuterdip & geschmorten Gurken / Vegetable strudel with herbs dip & stewed cucumbers

Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Gurken, aber die mit diesem Gericht servierte Zubereitung aus geschmorten Gurkenscheiben in einer würzig-scharfen Sauce mit Kräutern und Pfeffer war dazu angetan meine Meinung zu revidieren. Aber auch die knusprig-frisch wirkende Strudelrolle mit ihrer Füllung aus in einer mild-cremigen, dickflüssigen Sauce angemachten Erbsen und Möhren erwies sich als gute Wahl. Einzig einige steinhart gebackene Erbsen an der Seite verdarben den Genuss ein wenig. Aber dennoch: Gemeinsam mit dem zwar recht dünnflüssigen, aber geschmacklich sehr gut dazu passenden Kräuterdip ein sehr schmackhaftes Gericht – auch ohne Fleisch. Und auch am nur mild gesüßten Milchreis mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze, einer Mandarine und einer Weintraube gab es keinen Grund Kritik zu üben.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sah es zwar zuerst danach aus, als würden die Spinat-Ricotta-Lasagne und die Bifteki gleich ziehen, aber dann konnten die Bifetki doch noch vorbei ziehen und das Rennen schließlich für sich entscheiden. Platz zwei belegte aber natürlich die Lasagne, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der Gemüsestrudel erreichte schließlich leider nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Kräuterdip: ++
Schmorgurken: ++

Pizza aus dem Steinofen mit Champignons, Paprika & Salami [29.01.2014]

Wednesday, January 29th, 2014

Obwohl mit einer Gebratenen Scholle auf Blattspinat mit Dijonsenfsauce und Salzkartoffeln in der Sektion Vitality auch am heutigen Mittwoch wieder ein verlockend klingendes Fischgericht auf der Speisekarte zu finden war, entschloss ich mich dennoch dazu von meinem sonst üblichen Vorgehen abzuweichen und bei einem anderen Angebot zuzugreifen. Aber es waren weder die Asia-Food-Gerichte Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse oder Guin Pad Nuar – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse in Zitronengras-Ingwer-Chili-Sauce Asia-Thai-Theke noch die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region brachten mich dazu, von meiner alten lieb gewonnen abzuweichen, sondern die Tatsache dass man heute Pizzen frisch im Steinofen zubereitete. Neben dem massentauglichen Belag aus Käse, Tomatensauce, Salami, Paprika und Champignons sowie einer Peperoni konnte man nach dem Backen zusätzlich wählen, ob die frisch aus dem Ofen kommende Pizza noch mit Oregano und/oder Olivenöl garniert werden sollte. Da griff ich natürlich bei Beidem zu. Auf ein Dessert verzichtete ich aber lieber.

Pizza

Der Rand war für meinen Geschmack etwas dick geraten – ich bin da ja eher ein Freund der dünnen, fast randlosen Pizza – aber davon abgesehen gab es keinerlei nennenswerten Kritikpunkte an diesem Gericht. Die Zutaten aus denen der Belag zusammengestellt worden war schienen absolut frisch und von guter Qualität zu sein und auch der Boden war entgegen meiner Befürchtung nicht zu dick geraten. Für eine Pizza aus einem Betriebsrestaurant wirklich sehr gelungen – ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Dennoch war es heute die Currywurst mit Pommes Frites, die es heute auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte. Aber der Abstand zum zweitplatzierten Gericht, der Pizza, war deutlich geringer als sonst ist wenn ein Gericht mit Pommes Frites auf der Speisekarte zu finden ist. Platz drei belegten die Asia-Gericht und sehr knapp dahinter auf Platz vier kam schließlich die Scholle auf Blattspinat mit Dijonsenfsauce.

Mein Abschlußurteil:
Pizza mit Champignons, Paprika und Salami: ++

Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce & Spätzle [28.01.2014]

Tuesday, January 28th, 2014

Hätte ich mich beim Marinierten Tofu mit Chinakohl und Eierreis aus der Sektion Vitality nicht etwas am aus meiner Sicht etwas unansehnlichen Chinakohl gestört, hätte ich heute wahrscheinlich zu diesem Gericht gegriffen. Und nachdem ich bereits gestern Asiatisch gegessen hatte, kamen heute auch die dortigen Angebote wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai Curry oder Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Ingwer-Gemüse nicht unbedingt in Frage. Blieben also noch das Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce und Spätzle bei Tradition der Region oder die Tagliatelle in Tomaten-Thunfischsauce mit Parmesan und frischen Kräutern bei Globetrotter. Klang beides recht verlockend, auch wenn ich das Schnitzel noch einen Deut verlockender fand als das Nudelgericht. Also griff ich bei diesem Angebot zu und ergänzte es noch durch etwas Erbsen, Möhren und grüne Bohnen in heller Sauce, die heute an der Gemüsetheke angeboten wurden.

Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce & Spätzle / Pork schnitzel with herb cream sauce & spaetzle

Das Schweineschnitzel, das wie gewohnt in unpanierter Form gebraten worden war, erwies sich von der Konsistenz zwar etwas fester als ich es erwartet hatte – vielleicht eine Folge des flach klopfens – aber das Fleisch selbst war dennoch zart und saftig genug dass ich wohl auf einen Punktabzug verzichten kann. Gemeinsam mit einer großzügigen Portion der würzigen, mit zahlreichen Kräutern versehenen Sauce sowie den Spätzle, in denen ebenfalls einige Kräuter zu finden waren, ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht. Wie sich des weiteren herausstellte, war das Gemüse in einer Sauce Hollandaise angemacht, was die Kombination aus Erbsen, Möhren und grünen Bohnen zwar nicht gerade leicht machte, aber sich als ebenfalls recht lecker erwies. Keine leichte, aber doch gute Zusammenstellung.
Und auch die anderen Gäste hatten sich am häufigsten für das Schweineschnitzel mit Kräuterrahmsauce entschieden, womit ich diesem Angebot ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Die Tagliatelle in Tomaten-Thunfischsauce waren dem Schnitzel sehr eng auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gericht und auf dem vierten Platz das vegetarische Tofu mit Chinakohl und Eierreis. Hatte aber auch kein anderes Ergebnis bei einem solchen Angebot erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Kräuterrahmsauce: ++
Spätzle: ++
Gemüse in Sauce Hollandaise: ++

Gebratene Pute in Hoi Sin Sauce [27.01.2014]

Monday, January 27th, 2014

Weder der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Rösti bei Globetrotter konnten mich heute wirklich begeistern und auch zu der Gnocchipfanne mit Kohl bei Vitality, die man im Vergleich zum letzten Mal durch eine Art Tomatensauce noch etwas ansprechender und nicht ganz so trocken erscheinen ließ, konnte ich mich nicht wirklich durchringen. Die schlechte Erinnerung war da einfach noch zu frisch. Kurz liebäugelte ich noch mit dem Schweinegeschnetzelten, dann aber entschied ich mich doch dazu, nach über einer Woche Abstinenz mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben. Zur Auswahl standen hier Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce, Gebratene Pute mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und schließlich Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Da aktuell der männliche Wok-Koch wieder Dienst hat, war zwar alles wieder recht saucenlastig, aber die Pute erschien mir überaus akzeptabel. Dazu gab es natürlich eine Schale mit Reis als Sättigungsbeilage.

Pute in Hoi-Sin-Sauce / Turkey in hoi sin sauce

Die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, in der ich Zucchini, Broccoli, Paprika, Kohl, Möhren, Stangensellerie, Champignons und Mangold entdeckte, schien mal wieder recht wahllos zusammengestellt und schien auch alles die selbe Zeitspanne angebraten worden zu sein, was zur Folge hatte dass z.B. die Zucchini etwas matschig und die Möhren, die ja wie die meisten Wurzelgemüse bekanntermaßen etwas länger brauchen, noch etwas bissfest waren. Aber die überaus großzügig hinzugefügte, leicht scharfe Hoi-Sin-Sauce dominierte hier sowieso den Geschmack. Zum Glück fanden sich mehr als genug der zarten, saftigen Putenfleisch-Streifen darin, was das Gericht letztlich noch etwas retten konnte – aber perfekt war es nicht und ich habe das hier auch eindeutig schon besser erlebt. Und auch beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute einen kleinen Punktabzug vornehmen, da er etwas an einigen wenigen Stellen etwas angebrannt wirkte. War zwar in der Summe ok, aber mehr leider auch nicht.
Vielleicht hätte ich da doch eher den Vorlieben der anderen Gäste folgen sollen, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den Abgebräunten Leberkäs mit Spiegelei am häufigsten gewählt hatten und ihm somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Mit nur wenig Abstand folgte schon das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” auf dem zweiten Platz, während die Asia-Gerichte den dritten Platz belegten. Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch die Gnocchipfanne mit Kohl repräsentiert wurde.

    Mein Abschlußurteil:
    Pute in Hoi-Sin-Sauce: + (aber nur gerade so)
    Reis: +

Cannelloni di salsiccia arrosto in Tomaten-Curry-Sauce – das Rezept

Sunday, January 26th, 2014

Ja, auch am heutigen Sonntag sollte es erneut Cannelloni geben. Denn ich hatte im Rahmen meiner gestrigen Recherche mit den Cannelloni di salsiccia arrosto, die mit einer Tomaten-Curry-Sauce zubereitet werden, ein Rezept entdeckt, das ich unbedingt ausprobieren wollte. Dabei steht der italienische Begriff salsiccia arrosto einfach für Bratwurst, in Verbindung mit der Sauce lag es da natürlich nahe zu vermuten dass es sich hier um eine Art Currywurst-Cannelloni handelte. Das musste ich natürlich testen und das Ergebnis, auch wenn es nicht hundertprozentig den Annahmen entsprach, schien es mir wert, einmal kurz in der gewohnten Form hier vorgestellt zu werden.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

etwa 10 Cannelloni
01 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

Für die Füllung

420 – 450g Bratwurst (roh, am Besten ungebrüht, notfalls geht es aber auch mit gebrühter)
02 - Zutat rohe Bratwürste / Ingredient raw raw bratwursts

2 kleine Chilis (Ich entschied mich für thailändische Rawit)
03 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

ca. 1 EL italienische Kräuter (TK)
04 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

Für die Sauce

1 mittlere Zwiebel (ca. 150g)
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Dosen Tomaten in Stücken (á 400g)
07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

300ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 gehäufter EL Currypulver
09 - Zutat Curry / Ingredient curry

2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und eine Prise Zucker

Weitere Zutaten

120 – 150g Käse – ich wählte heute mal würzigen Cheddar
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese (Cheddar)

Wie üblich bereiten wir erst einmal die einzelnen Zutaten vor. So schälen also die Zwiebel und würfel sie
12 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen die Knoblauchzehe und zerkleinern sie ebenfalls fein.
13 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

Außerdem entkernen wir die Chilis
14 - Chilis entkernen / Deseed chilis

und schneiden sie in kleine Stücke.
15 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne
16 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten Zwiebel und Knoblauch darin glasig an.
17 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

Dann bestäuben wir alles mit dem Esslöffel Currypulver,
18 - Mit Curry bestreuen / Dredge with curry

streuen eine Prise Zucker darüber,
19 - Prise Zucker dazu geben / Add some sugar

und lassen diese unter gelegentlichem rühren etwas karamellisieren
20 - Zucker karamellisieren lassen / Let sugar caramelize

um schließlich noch den Esslöffel Tomatenmark hinzuzufügen,
21 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

rösten ihn kurz mit an.
22 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

Nach ein bis zwei Minuten löschen wir das Ganze mit den Tomaten ab,
23 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

gießen die Gemüsebrühe hinzu,
24 - Gemüsebrühe dazu geben / Add vegetable stock

lassen alles kurz aufkochen
25 - Kurz aufkochen lassen / Boil up

und schmecken es noch mal Salz und Pfeffer ab, bevor wir es für zwölf bis fünfzehn Minuten bei gelegentlichem rühren vor sich hin köcheln lassen.
26 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Während die Sauce köchelt kümmern wir uns um die Bratwürste, die wir längs aufschneiden und das Wurstbrät aus der Schale nehmen.
27 - Wurstbrät aus der Pelle nehmen / Take sausage meat out of skin

Das Wurstbrät geben wir dann in eine Schüssel und geben die zerkleinerten Chilis
28 - Chili zum Wurstbrät geben / Add chilis to sausage meat

sowie etwa einen Esslöffel italienische Kräuter hinzu
29 - Italieneische Kräuter addieren / Add italian herbs

und kneten alles gründlich durch, damit alle Zutaten gut vermengt werden.
30 - Gründlich durchkneten / Knead thoroughly

Außerdem reiben wir den Käse den Käse mit der groben Seite einer Kastenreibe.
31 - Käse reiben / Grate cheese

Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen, die Sauce immer mal wieder umzurühren.
32 - Sauce zwischendurch umrühren / Stir sauce

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Anschließend geben wir das Brät in einem Einweg-Spritzbeutel und befüllen damit die Cannelloni,
33 - Cannelloni befüllen / Fill cannelloni

fetten eine Auflaufform mit etwas Butter aus,
34 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen die gefüllten Cannelloni hinein
35 - Cannelloni in Form legen / Put cannelloni in casserole

und geben die Sauce darüber
36 - Sauce darüber geben / Add sauce

bis die Cannelloni komplett damit bedeckt sind.
37 - Cannelloni vollständig bedeckt / Cannelloni completly covered

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Stufe hinein und backen es erst einmal für 20 Minuten.
38 - Im Ofen backen / Bake in oven

Nach diesen zwanzig Minuten entnehmen wir die Form noch einmal und bestreuen alles mit dem geriebenen Käse
39 - Mit Käse bestreuen / Spread with cheese

um alles anschließend für weiteren 20 bis 30 Minuten im Ofen mit dem Käse zu überbacken.
40 - Gratinieren / Au gratin

Sobald der Käse zerlaufen ist und den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir die Form dann wieder entnehmen, den Ofen ausschalten
41 - Cannelloni di salsiccia arrosto - Fertig überbacken / Finished baking

und das Gericht schließlich servieren und genießen.
42 - Cannelloni di salsiccia arrosto - Serviert / Served

Entgegen meiner ursprünglichen Erwartung hatte das Gericht geschmacklich nur marginal etwas mit einer Currywurst zu tun – es fehlte das Röstaroma wie es beim Braten einer Bratwurst entsteht. Aber dennoch fand ich die Kombination aus würzig-scharfem Wurstbrät in den Nudelröhren mit der der durch das Curry leicht pikant gewürzten Tomatensauce sehr gelungen. Dazu passte auch gut der würzige Cheddar-Käse. Das Brät war beim Garen zwar etwas zusammengeschrumpft, aber das hatte geschmacklich keinerlei Auswirkung – es befand sich auch so noch genügend Fleisch in den Cannelloni. Eine vielleicht etwas ungewöhnliche, aber doch sehr leckere Kombination.

43 - Cannelloni di salsiccia arrosto - Seitenansicht / Side view

44 - Cannelloni di salsiccia arrosto - Querschnitt / Lateral cut

Eventuell hätte man das Brät hier noch durch Zugabe eines zuvor eingeweichten Brötchens etwas Strecken und auflockern können. Denn sieben Würstchen in einem Gericht für gerade mal drei Personen erscheint mir im Nachhinein ein doch recht großzügiger Umgang mit Fleisch. Aber keine Angst, ich lasse mir noch etwas Zeit bis ich die nächste Cannelloni-Variante ausprobiere – es gibt auch noch genügend andere Rezepte die ich unbedingt mal ausprobieren möchte. 😉

Guten Appetit

Cannelloni mit Hack-Feta-Füllung – das Rezept

Saturday, January 25th, 2014

Inspiriert von den Cannelloni mit Fleischfüllung, die ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, hatte ich mich dazu entschieden an diesem Wochenende mal wieder selbst Cannelloni zuzubereiten und dabei auch gleich mal eine neue Variante auszuprobieren. Nach Durchsicht einiger Rezepte fiel meine Wahl für heute schließlich auf Cannelloni mit Hack-Feta-Füllung, wobei die Füllung dabei auch noch mit etwas Ajvar verfeinert werden sollte. Da ich noch ein angebrochenen Glas Ajvar im Kühlschrank hatte, erschien mir das eine gute Gelegenheit dieses endlich mal zu verbrauchen, denn Ajvar hält zwar gekühlt sehr lange, aber definitiv nicht ewig. Das so entstandene Rezept möchte ich mit diesem Beitrag nun in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

12-14 Cannelloni
01 - Zutat Cannelloni / Ingredient cannelloni

Für die Füllung

1 kleinere Zwiebel (ca. 100g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 kleine oder 1 große Knoblauchzehe
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

400g Hackfleisch vom Rind
04 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient beef ground meat

7-8 EL Ajvar (Paprikamus – gibts in türkischen Märkten oder im gut sortierten Supermarkt)
06 - Zutat Ajvar / Ingredient ajvar

1 1/2 EL Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 EL Olivenöl

zum Würzen edelsüßes Paprika, Basilikum & Oregano
08 - Zutat Gewürze / Seasoning

außerdem natürlich Salz & Pfeffer

200g Schafskäse (Feta)
09 - Zutat Feta / Ingredient feta

Für die Sauce

200g Sahne
05 - Zutat Sahne / Ingredient cream

100ml trockener Weißwein
10 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

2 Ecken Schmelzkäse
11 - Zutat Schmelzkäse / Ingredient soft cheese

sowie etwas Salz und Pfeffer
und evtl. etwas hellen Soßenbinder

Weitere Zutaten

150g Gratinkäse
12 - Zutat Gratinkäse / Ingredient gratin cheese

Beginnen wir also nun mit der Zubereitung, die wie üblich mit der Vorbereitung der Zutaten anfängt. Wir schälen also die Zwiebel und Würfeln sie
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n).
14 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Dann erhitzen wir in einer größeren beschichteten Pfanne die beiden Esslöffel Olivenöl
15 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten zuerst die gewürfelte Zwiebel und wenig später auch den Knoblauch darin an.
16 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

Sobald die Zwiebeln glasig angedünstet sind, geben wir das Rinderhackfleisch hinein und beginnen damit, es krümelig anzubraten
17 - Hackfleisch addieren / Add ground meat

wobei wir es mit etwa einem Esslöffel edelsüßem Paprikapulver,
18 - Mit Paprikapulver würzen / Taste with paprika

etwas Basilikum und Oregano
19 - Mit Basilikum & Oregano abschmecken / Season with basil & oregano

sowie natürlich Salz und Pfeffer würzen.
20 - Pfeffer & Salz hinzufügen / Taste with salt & pepper

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, geben wir dann auch die eineinhalb Esslöffel Tomatenmark hinzu,
21 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

rösten es für ein bis zwei Minuten mit an
22 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und fügen anschließend einige Esslöffel Ajvar hinzu
23 - Ajvar dazu geben / Add ajvar

die wir gut mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren und ebenfalls kurz mit anbraten. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
24 - Gut verrühren & anbraten / Mix well & braise ligthly

Nun geben wir den trockenen Weißwein
25 - Weißwein in Topf geben / Drain white wine in pot

sowie die Sahne in einen kleinen Topf,
26 - Sahne dazu geben / Add cream

strecken alles mit einem Schuss (ca. 50-70ml) Milch oder wahlweise Wasser
27 - Mit Milch strecken / Add some milk

und lassen es kurz unter Rühren aufkochen.
28 - Kurz aufkochen lassen / Boil up

Dann geben wir die Schmelzkäse-Ecken hinein,
29-Schmelzkäse addieren / Add soft cheese

lassen sie unter häufigem rühren darin schmelzen
30 - Unter Rühren schmelzen lassen / Stir and melt cheese

und schmecken abschließend alles noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab. Sollte die Sauce trotz des Käses zu dünn geraten, kann hier ein Esslöffel heller Saucenbinder abhelfen. Sollte sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben, nehmen wir den Topf von der Platte und stellen ihn bei Seite.
31 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben
35 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

würfeln wir den Schafskäse fein,
32 - Feta würfeln / Dice feta

geben wir diese zu der inzwischen etwas abgekühlten Hackfleisch-Ajvar-Mischung
33 - Feta zur Füllung geben / Add feta to stuffing

und vermischen beides gründlich miteinander.
34 - Gut vermengen / Mix well

Dann beginnen wir, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen und geben anschließend die Hack-Feta-Füllung in einen Spritzbeutel – sollte ein solcher nicht im Haus sein, tut es auch ein Gefrierbeutel, an dem wir eine Ecke mit der Schere abgeschnitten haben –
36 - Füllung in Spritzbeutel geben / Fill stuffing in piping bag

und befüllen damit die Cannelloni, die wir dazu senkrecht auf einen Teller stellen.
37 - Cannalloni befüllen / Fill cannelloni

Die befüllten Cannelloni geben wir dann in die ausgefettete Auflaufform und übergießen sie mit der Sahne-Käse-Sauce. Sie sollten dabei so gut wie vollständig bedeckt werden.
38 - In Auflaufform geben & mit Sauce bedecken / Put in casserole & cover with sauce

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, schieben wir die Form hinein und überbacken alles erst einmal für 15 Minuten.
39 - Überbacken / Au gratin

Nach diesen fünfzehn Minuten entnehmen wir die Auflaufform noch einmal und bestreuen alles mit dem Gratinkäse
40 - Mit Gratinkäse bestreuen / Dredge with cheese

um es gleich wieder zurück in den Backofen zu schieben und für weitere zehn bis fünfzehn Minuten mit dem Käse zu überbacken
41 - Weiter backen / Continue baking

Sobald der Käse dann den richtigen Bräunungsgrad erreicht hat, können wir die Form wieder entnehmen, den Backofen ausschalten
42 - Cannelloni mit Hack-Feta-Füllung - Fertig gebacken / Cannelloni stuffed with meat & feta - Finished baking

und die Cannelloni schließlich servieren und genießen.
43 - Cannelloni mit Hack-Feta-Füllung - serviert / Cannelloni stuffed with meat & feta - Served

Die würzige Füllung aus angebratenem Hackfleisch und würzig-pikanten Ajvar und aromatischen Feta harmonierte geschmacklich meiner Meinung nach wunderbar mit der cremigen, aber eher milden Käse-Sahnesauce und dem ebenfalls vom Geschmack her eher milden Gratinkäse. Eine eigentlich recht einfache, aber sehr empfehlenswerte Cannelloni-Variante, da gab es wirklich nichts zu meckern.

44 - Cannelloni mit Hack-Feta-Füllung - Seitenansicht / Cannelloni stuffed with meat & feta - Side view

Bei drei Sorten Käse – Schmelzkäse und Gratinkäre dabei mit 40 und mehr Prozent Fett – im Gericht will ich mir heute mal lieber keine Gedanken über die Kalorien machen. Leicht war es nicht, so viel steht fest, aber bei dieser Feststellung belasse ich es dann auch mal. 😉 Am Wochenende geht das schon mal…

Guten Appetit

Cannelloni mit Fleischfüllung [24.01.2014]

Friday, January 24th, 2014

Während wie gewohnt in der Sektion Globetrotter ein Fischgericht, heute Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, bei Tradition der Region eine Süßspeise in Form von Hausgemachtem Kirschmichel mit Vanillesauce angeboten wurde und auch an der Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Gebacken Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce keine ungewöhnlichen Sachen zu beobachten waren, fanden sich im Abschnitt Vitality, der ja eher für leichte und/oder vegetarische Gerichte bekannt ist, heute Cannelloni mit Fleischfüllung, Bechamelsauce und Käse gratiniert, ein Gericht das mit 655kcal pro Portion gar nicht ins das sonst übliche Konzept dort passte. Kurz überlegte ich noch, ob ich bei den Asia-Gerichten zuschlagen sollte, dann fiel meine Wahl aber doch auf die Cannelloni, die heute mal nicht zu sehr nach TK-Fertigware aussahen wie bei früheren Angeboten. Und trotz des relativ hohen Kalorienwerts wollte ich auch heute nicht auf mein Dessert verzichten, aber da ich die letzten Tage ja eher schlechte Erfahrungen mit den Mousses gemacht hatte, griff ich heute mal zu einem Becherchen Milchreis mit roter Grütze.

Cannelloni mit Fleischfüllung / Cannelloni stuffed with ground meat

Gute und solide Hausmannskost mit italienischem Touch kann ich da nur sagen, auch wenn ich zugeben muss dass sowohl die mit zahlreichen Tomatenstücken versehene Tomatensauce als auch die Fleischfüllung aus mit Kräutern versehenen Bratwurst-Brät für meinen Geschmack etwas würziger hätten sein können. Da konnten auch die ebenfalls geschmacklich recht lasche Bechamelsauce und der zum überbacken verwendete Käse nicht mehr viel ausrichten. Prinzipiell war das Gericht zwar in Ordnung, aber man hätte eindeutig mehr draus machen können.

Cannelloni - Füllung / Cannelloni - stuffing

Am mild gesüßtem Milchreis mit seinem Schicht roter Beerengrütze gab es heute aber absolut nichts auszusetzen. Ein sehr leckerer Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass die Scholle mit Kartoffel-Gurkensalat heute mit kleinem, aber deutlich sichtbaren Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erlangte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Cannelloni, die sich aber ebenfalls nur mit einem kleinen Plus gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Kirschmichel, wobei die Tatsache dass einige ihn noch zusätzlich zum Hauptgericht als Dessert gewählt hatten ihm wenig half, seine Platzierung zu verbessern.

Mein Abschlußurteil:
Cannelloni mit Fleischfüllung: +
Tomatensauce: +
Milchreis mit roter Grütze: ++