Griechische Bifteki mit Tzatziki & Djuvec-Reis [28.02.2014]

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte und sich mit Gebackene Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce auch keine übermäßigen Renner unter den heutigen Angeboten der Asia-Thai-Theke befanden, wandte ich an diesem Freitag meine Hauptaufmerksamkeit wieder mal der regulären Küche zu, wohl sich Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Vitality, Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region und eine Gebackene Scholle mit Remoulade und Kartoffel-Radieschensalat bei Globetrotter heute um die Gunst der Gäste bemühten. Obwohl eher in den Bereich Süßspeisen einzuordnen, spielte ich tatsächlich einen Moment mit dem Gedanken, bei den Reiberdatschi zuzuschlagen, denn die Scholle klang zwar lecker aber die Radieschen im Kartoffel-Radieschensalat konnte mich nicht so recht begeistern, dann aber entschied ich mich aber doch ganz konventionell und griff zu den Bifteki, auch wenn es entgegen der Beschreibung heute keine frischen Zwiebeln dazu serviert wurden – aber damit konnte ich leben, auch wenn es natürlich schade war. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Bifteki mit Tzatziki & Tomatenreis

Fangen wir mit der enttäuschendsten Komponente der heutigen Menuzusammenstellung: dem sogenannten Djuvec-Reis. Ich wähle mit Absicht den Begriff “sogenannt”, denn obwohl er eine rötliche Farbe besaß und auch zwei kleine Stückchen grüner Paprika darin zu finden waren, erwies er sich geschmacklich als eher enttäuschend, denn er schmeckte ausschließlich nach Reis. Über die Tatsache, dass zum traditionellen Djuvec-Reis eigentlich noch Erbsen gehören kann ich ja noch hinweg sehen, aber ganz ohne jegliches Aroma kann ich hier unmöglich eine volle Punktzahl geben. Als Sättigungsbeilage war der Reis natürlich dennoch geeignet, aber er entsprach eben nicht meiner Erwartungshaltung. Die drei mit zerbröseltem Feta versetzten Rinderhack-Frikadellen waren aber glücklicherweise absolut in Ordnung und auch das mit Gurkenstreifen versetzte Tzatziki mit deutlichem Knoblauch-Aroma gab keinen Grund zu weiterer Kritik. Und auch der kleine Becher fruchtigen Aprikosenpuddings mit seiner Garnitur aus Fruchtmus, Weintraube und Schoko-Röllchen erfüllte alle Anforderungen, die ich an ein solches Dessert stellte. Insgesamt also in Ordnung, nur am Djuvec-Reis müsste man noch arbeiten – oder ihn eben anders nennen.
Bei den anderen Gästen lag heute die Scholle mit Kartoffel-Radieschensalat mit knappen, aber dennoch klar erkennbaren Vorsprung am höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Bifteki und den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte. Aber der Abstand zu den ebenfalls sehr beliebten Reiberdatschi auf Platz vier war hier nur minimal.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Djuvec-Reis: +
Aprikosenpudding: ++

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