Archive for March, 2014

Kao Pad – Gebratenes Asiagemüse mit Eierreis [31.03.2014]

Monday, March 31st, 2014

Nachdem die Angebote bei Traditon der Region, einem Hackbraten mit Rotweinsauce, Kartoffelpüree und Kaisergemüse, und Globetrotter, wo ein Schweinesteak “Tirol” mit Zwiebelringen und Speck, dazu Bratensauce und Spätzle auf der Karte stand, für meinen Geschmack etwas zu reichhaltig waren und mir die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten bei Vitality etwas trocken erschienen, entschied ich mich heute dazu, mal wieder der Asia-Thai-Theke meine Aufwartung zu machen, wo ich zum vegetarischen Kao Pad – Gebratenes Asiagemüse mit Eierreis in Sojasauce griff, das heute dort neben Guang Massaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman Sauce und Gebratene Schweinefleischstreifen mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Auf ein Dessert verzichtete ich heute mal.

Kao Pad - Gebratenes Asiagemüse mit Eierreis/ Fried asia vegetables with egg rice

Eigentlich hätte die Bezeichnung Eierreis mit Asia-Gemüse hier besser gepasst, denn der Reis mit Ei war eindeutig die dominantere Zutat. Dennoch war die beigefügten Gemüsesorten wie Mais, Paprika, Kohl, Möhren, Frühlingszwiebeln, Sprossen, etwas frischen Korianders und gerösteten Zwiebeln mehr als ausreichend um in Kombination mit der eher sparsam verwendeten Sojasauce und natürlich dem Eierreis ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht zu ergeben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gästen um, konnte man erkennen dass sich das Schweinesteak “Tirol” und das Hacksteak in Rotweinsauce sich ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz lieferten. Ich musste mehrfach hinsehen, bis ich schließlich entschied dass sich das Schweinesteak “Tirol” mit knappen Vorsprung durchsetzen konnte und das Hacksteak somit auf Platz zwei verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++

Hähnchenbrust auf Orangen-Fenchelgemüse mit Tomatenreis – das Rezept

Sunday, March 30th, 2014

Heute entschied ich mich dazu, mal etwas mit frischem Fenchel zu kochen, einem Gemüse das mit seinem irgendwo zwischen Anis und Dill angesiedelten, süßen und gleichzeitig etwas scharfen Geschmack zwar nicht jedermanns Sache ist, aber dass ich gerade in Verbindung mit Fischgerichten bereits öfters zu schätzen gelernt hatte. Aber auch Geflügel soll es sehr gut passen, daher fiel meine Wahl heute mal auf ein Gericht mit Hähnchenbrust, zu dem ich den Fenchel, etwas exotisch-nahöstlich angehaucht, in einer Orangen-Sahnesauce mit Rosinen servierte. Dazu gab es etwas Tomatenreis als Sättigungsbeilage. Das Ergebnis wa ein überaus gelungenes Gericht, das Fenchel auf eine sehr leckere Art mit Hähnchenbrust kombinierte – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Art und Weise vorzustellen.

Was benötigen wir also für zwei Portionen?

1 Knolle Fenchel (ca. 350g)
01 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

1 doppeltes Hähnchenbrustfilet (550 – 600g)
02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 mittlere Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 gehäufter Esslöffel Rosinen
05 - Zutat Rosinen / Ingredient raisins

1 große oder 2 kleine Orangen
06 - Zutat Orange / Ingredient orange

220ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

250ml Sahne
08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 gestrichener Teelöffel Fenchelsamen (optional)
09 - Zutat Fenchelsamen / Ingredient fennel seeds

2 Esslöffel Olivenöl
14 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer zum würzen
und etwas Butter oder Fett zum ausfetten der Auflaufform

Für den Tomatenreis

140g Reis
10 - Zutat Reis / Ingredient rice

250ml Tomatensaft
11 - Zutat Tomatensaft / Ingredient tomato juice

ca. 50ml kräftige Gemüsebrühe (ist bereits in der Gemüsebrühe oben inkludiert)

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und weichen erst einmal die Rosinen in etwas Wasser ein.
12 - Rosinen in Wasser einweichen / Soak raisins in water

Dann schälen und würfeln wir die Zwiebel
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und zerkleinern die Knoblauchzehe,
14 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

um uns anschließend der Fenchelknolle zuzuwenden, von der wir erst einmal das Grün abschneiden
15 - Grün vom Fenchel abschneiden / Remove green from fennel

und sie gründlich zu waschen.
16 - Fenchelknolle waschen / Wash fennel

Die gewaschene und mit einem Küchentuch trocken getupfte Knolle Fenchel halbieren wir nun,
17 - Fenchelknolle halbieren / Cut fennel in halfs

entfernen den Wurzelansatz mit einem v-förmigen Schnitt,
18 - Wurzelansatz entfernen / Remove root

achteln die Knolle dann noch einmal
19 - Fenchelknolle achteln / Divide fennel into eights

und zerschneiden die verbliebenen Lagen schließlich in mundgerechte Stücke.
20 - Fenchel mundgerecht zerkleinern / Mince fennel

Außerdem pressen wir noch den Saft aus den Orangen.
21 - Orangen auspressen / Squeeze oranges

Nun waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trocken,
22 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

schneiden sie in zwei etwa gleich große Hälften
23 - Hähnchenbrust halbieren / Cut chicken breast in halfs

und würzen die Hähnchenbrust-Hälften von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.
24 - Hähnchenbrust mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
25 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und fetten eine Auflaufform mit etwas Butter aus,
26 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und geben dann die Hähnchenbrüste in die Pfanne
27 - Hähnchenbrust in Pfanne geben / Put chicken breast in pan

um sie von allen Seiten für einige Minuten anzubraten.
28 - Von allen Seiten anbraten / Sear from all sides

Die fertig angebratenen Hähnchenbrüste geben wir anschließend in die ausgefettete Auflaufform,
29 - Angebratene Hähnchenbrust in Auflaufform geben / Pute roasted chicken breat in casserole

dünsten im verbliebenen Bratenfett die zerkleinerte Zwiebel und Knoblauchzehe an
30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und geben dann den zerkleinerten Fenchel hinzu
31 - Fenchel addieren / Add Fennel

um ihn für etwa vier bis fünf Minuten mit anzudünsten.
32 - Fenchel andünsten / Braise fennel

Das Ganze löschen wir nun mit dem frisch gepressten Orangensaft ab,
33 - Mit Orangesaft ablöschen / Deglaze with orange juice

geben – bis auf einen Rest von etwa 50ml – die Gemüsebrühe hinein
34 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable stock

und gießen schließlich noch die Sahne dazu.
35 - Sahne dazu gießen / Add cream

Nachdem wir alles gut miteinander verrührt haben, lassen wir es aufkochen, streuen wir den gestrichenen Teelöffel Fenchelsamen hinein
36 - Fenchelsamen einstreuen / Intersperse fennel seeds

und schmecken alles mit Salz und Pfeffer,
37 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

etwas edelsüßen Paprikapulver,
38 - Mit edelsüßem Paparika abschmecken / Taste with paprika

sowie einer kräftigen Portion Kreuzkümmel und etwas Cayennepfeffer ab.
39 - Mit Kreuzkümmel & Cayenne würzen / Taste with cumin & cayenne

Ist geschmacklich alles gut miteinander abgestimmt, was wir durch probieren recht einfach feststellen können,
41 - Probieren / Try

lassen wir die eingeweichten Rosinen etwas abtropfen
40 - Rosinen abtropfen lassen / Drain raisins

und geben sie mit in die Pfanne, wo wir sie gründlich unterheben.
42 - Rosinen hinzfügen / Add raisins

Auf mittlerer Stufe lassen wir die Sauce nun noch etwas reduzieren
43 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

und verteilen die Mischung dann über die angebratene Hähnchenbrust in die Auflaufform,
44 - Über Hähnchenbrust geben / Put over chicken breast

wo wir sie gleichmässig über dem Fleisch verteilen und einigermaßen glatt streichen.
45 - Glatt streichen / Smooth

Nun beginnen wir den Ofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorzuheizen und spülen dann der Reis in einem Sieb mit etwas kalten Wasser ab
46 - Reis mit kalten Wasser abspülen / Rinse out rice with cold water

und geben wir in einen passenden Topf
47 - Reis in Topf geben / Put rice in pot

wo wir die verbliebenen 50ml Gemüsebrühe
48 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

sowie den Tomatensaft hinzu geben
49 - Tomatensaft dazu gießen / Add tomato juice

und alles erhitzen, wobei wir es mit etwas Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
50 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Sobald alles kocht, schalten wir die Platte komplett aus
51 - Aufkochen lassen / Boil up

und decken den Topf mit dem Deckel ab, um den Reis mit der Restwärme über 20 Minuten gar ziehen zu lassen.
52 - Platte ausschalten & Deckel schließen / Turn off hotplate & close lid

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Auflaufform in den Ofen zu schieben, da diese ebenfalls etwa zwanzig Minuten braucht, damit das Hähnchenbrustfilet gut durchgegart ist.
53 - Im Ofen backen / Bake in oven

Nach zwanzig Minuten entnehmen wir schließlich die Auflaufform,
54 - Hähnchenbrust auf Orangen-Fenchelgemüse - Fertig gebacken / Chicken breast on orange fennel veg - Finished baking

lockern den inzwischen fertig gekochten Reis etwas auf
55 - Tomatenreis auflockern / Loosen rice

und können wir das Gericht dann auch schon unmittelbar servieren und genießen.
56 - Hähnchenbrust auf Orangen-Fenchelgemüse mit Tomatenreis - Serviert / Chicken breast on orange fennel veg with tomato rice - Served

Das Fenchelgemüse in seiner Orangen-Sahnesauce mit den Rosinen darin erwies sich als wunderbare Art und Weise, dieses Gemüse zu genießen. Der normalerweise eher kräftige Geschmack des Fenchels war dabei nicht zu dominant, sondern geschmacklich sehr gelungen mit dem fruchtigen Orangensaft, der Sahne und den Gewürzen abgestimmt, wobei der Cayenne-Pfeffer für die notwendige Schärfe sorgte. Kombiniert mit dem saftigen und zarten Hähnchenbrustfilet und dem würzig-fruchtigen Tomatenreis ergab sich so ein überaus leckeres und relativ einfach zuzubereitendes Gericht, dass nicht nur Fenchel-Fans schmecken dürfte.

57 - Hähnchenbrust auf Orangen-Fenchelgemüse mit Tomatenreis - Seitenansicht / Chicken breast on orange fennel veg with tomato rice - Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt die Hähnchnbrust mit Orangen-Fenchelgemüse dabei bei ca. 650kcal, dazu kommen noch einmal ca. 500kcal für den Tomatenreis, womit wir bei einer Summe von 1150kcal für die gesamte Zubereitung liegen, also 575kcal pro Portion. Da scheint mit ein überaus akzeptabler Wert für ein so reichhaltiges Gericht. Wer aber dennoch reduzieren möchte, kann aber gerne einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen oder die Menge an Fleisch oder Reis etwas reduzieren, denn dies sind die größten Einzelpositionen in der Kalkulation.

Guten Appetit

Fischgulasch mit Kabeljau – das Rezept

Saturday, March 29th, 2014

Da ich heute Nachmittag noch andere Termine hatte, musste es heute mit dem Kochen etwas schneller gehen. Daher entschied ich mich, mal einen Fischgulasch mit Kabeljau zuzubereiten, ein relativ einfaches, aber dennoch überaus leckeres Fischgericht, das traditionell mit Kabeljau zubereitet wird. Beim Einkauf griff ich dabei zu frischem Kabeljau, um genau zu sein zu Kabeljauloin, das zwar etwas teurer war, aber aus meiner Erfahrung heraus eine bessere Konsistenz versprach. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, daher möchte ich natürlich nicht versäumen, auch dieses Rezept hier in gewohnter Art und Weise einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?

600g Kabeljau (am besten frischen)
01 - Zutat Kabeljau / Ingredient cod fish

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 rote Paprika (ca. 250g)
03 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 Becher Creme fraiche (150g)
04 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

180ml Hühnerbrühe
05 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

2 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

einige Spritzer Zitronensaft
07 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

ca. 20g Butterschmalz
08 - Zutat Butterschmalz / Ingredient ghee

Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver zum würzen

Als Sättigungsbeilage: 250g Spätzle
09 - Zutat Spätzle / Ingredient spaetzle

Beginnen wir also damit, das Kabeljau-Filet kurz abzuspülen, trocken zu tupfen
10 - Kabeljau waschen / Wash cod fish

und dann in größere Würfel zu schneiden.
11 - Kabeljau grob würfeln / Dice cod fish coarsley

Die Würfel beträufeln wir von einer Seite mit ein wenig Zitronensaft – aber nicht zu viel verwenden –
12 - Kabeljau-Würfel mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle cod fish dices lemon juice

und würzen sie dann von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer
13 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

sowie etwas edelsüßen Paprikapulver. Die Kabeljau-Würfel stellen wir dann bei Seite und lassen sie für ca. 10 Minuten durchziehen.
14 - Mit Paprika würzen / Season with paprika

Außerdem schälen und würfeln wir noch die Zwiebel
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und waschen schließlich noch die Paprika,
16 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
17 - Paprika entkernen / Core bell pepper

und schneiden sie in kleine Würfel.
18 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Nun erhitzen wir den Butterschmalz in einer Pfanne
19 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

und setzen parallel noch einen Topf mit Wasser zum kochen für die Nudeln auf.
20 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Set up water for noodles

Sobald der Butterschmalz heiß ist, geben wir – am besten Portionsweise – den gewürfelten und gewürzten Kabeljau hinein
21 - Kabeljau-Würfel in die Pfanne geben / Put cod fish dices in pan

und braten ihn von zwei Seiten kurz an. Dabei sollte wir beim Wenden etwas vorsichtig sein, dass der Fisch uns nicht in der Pfanne zerbröselt.
22 - Kabeljau rundherum anbraten / Stir-fry from all sides

Den angebratenen Fisch entnehmen wir dann der Pfanne uns stellen ihn erst einmal bei Seite.
23 - Kabeljau entnehmen & bei Seite stellen / Remove cod fish & put aside

Im verbliebenen Bratenfett dünsten wir nun die Zwiebelwürfel glasig an
24 - Zwiebeln im Bratenfett anschwitzen  / Braise onions lightly

und geben dann die gewürfelte Paprika hinzu
25 - Paprika addieren / Add bell pepper

um sie für einige Minuten mit anzubraten bis die Paprikawürfel ein wenig Farbe bekommen.
26 - Paprika anbraten / Braise bell pepper

In der Zwischenzeit müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit etwas Salz versehen
27 - Wasser salzen / Salt water

und die Spätzle darin gem. Packungsbeschreibung kochen kann. Wer mag und die Zeit dazu hat, kann die Spätzle aber auch gerne selbst machen – wie das geht erfahrt ihr u.a. bei diesem Rezept.
28 - Nudeln kocheln / Cook noodles

Anschließend können wir Zwiebel und Paprika mit der Hühnerbrühe ablöschen
29 - Mit Hühnerbrühe ablöschen / Deglaze with chicken stock

und die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzufügen,
30 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die wir ihn der Hühnerbrühe verrühren und auflösen
31 - Tomatenmark aufloesen / Dissolve tomato puree

bevor wir schließlich auch die Creme fraiche addieren
32 - Creme fraiche dazu geben / Add creme fraiche

und alles gründlich zu einer homogenen Sauce verrühren.
33 - Gut verrühren & aufkochen lassen / Mix well & boil up

Diese lassen wir dann kurz aufkochen und schmecken sie ggf. noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab
34 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taster with salt & pepper

bevor wir dann auch den gewürfelten Kabeljau wieder mit in die Pfanne geben
35 - Fisch wieder hinzufügen / Add fish again

ihn vorsichtig unterheben und in der Sauce für ca. fünf bis sechs Minuten wieder heiß werden lassen.
36 - Fisch unterheben & wieder warm werden lassen / Mix in fish & reheat

Inzwischen müssten auch die Nudeln fertig sein, so dass wir sie abgießen können,
37 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

um sie wenig Später gemeinsam mit dem Fischgulasch servieren und genießen zu können.
38 - Fischgulasch - Serviert / Fish goulash - Served

Der gewürfelte Kabeljau war entgegen meiner Intention am Ende zwar doch etwas zerfallen, aber das lässt sich bei vielen Fischsorten einfach nicht verhindern. Am leckeren Geschmack des Fischgulasch änderte das aber glücklicherweise nichts, denn auch so harmonierte der angenehm zarte und saftige Kabeljau geschmacklich wunderbar mit der fruchtig-cremigen Sauce und den noch leicht knackigen Paprikawürfelchen. Gemeinsam mit den Spätzle als Sättigungsbeilage, mit denen ich den Gulasch vor dem Verzehr vermengte, ergab sich ein sehr leckeres und dabei doch recht schnell zubereitetes Gericht. Einzig mit dem Zitronensaft war ich etwas zu großzügig mit umgegangen, aber das habe ich natürlich im Rezept berücksichtigt.

39 - Fischgulasch - Seitenansicht / Fish goulash - Side view

Zum Abschluss werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommt die Fischgulasch-Zubereitung auf etwa 1200kcal, dazu kommen allerdings noch einmal 850kcal für die Spätzle. Bei zwei Portionen kommen wir also fpür denb Fischgulasch alleine auf 600kcal pro Portion, bei drei Portionen auf 400kcal. Rechnet man die Sättigungsbeilage dazu erreichen wir bei zwei Portionen einen Gesamtwert von stolzen 1025kcal – wobei die Portionen hier wirklich recht groß sind – bei drei Portionen schlägt jede Portion mit akzeptablen 683kcal zu buche. Wer hier noch reduzieren möchte, der kann natürlich die Creme fraiche durch Creme legere ersetzen und die Spätzle durch Reis.

Guten Appetit

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [28.03.2014]

Friday, March 28th, 2014

Zuerst war ich dazu geneigt, beim heutigen Globetrotter-Angebot, einer Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis zuzuschlagen und damit das vierte Gericht mit Reis als Sättigungsbeilage diese Woche verzehrt. Die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce waren heute ebenso wenig etwas wie Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker. Aber noch etwas besser gefiel mir nach kurzem Abwägen der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality, ein wahrer Klassiker in unserem Betriebsrestaurant, den ich unter anderem hier, hier, hier oder hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Einzige Besonderheit war heute, dass man die Kartoffeln gewürfelt hatte, was meiner Meinung nach wirklich mehr her machte als die normalerweise servierten Salzkartoffeln. Und das alles schlug gerade mal 584kcal zu Buche, da war also auch noch ein Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat / Steamed coalfisch on tomatoes with leaf spinach

Unter einer mehr als ausreichenden Portion mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehenen, würzigen Blattspinats fand sich ein großes, zartes und saftiges Stück grätenfreies Seelachsfilet. Dieses wiederum war auf einer etwas knapp bemessenen, dafür aber angenehm fruchtigten und gut gewürzten Tomatenzubereitung mit zahlreichen Fruchtstücken gebettet. Gemeinsam mit den gut durchgekochten, aber nicht zu weichen Kartoffelwürfeln ergab sich ein meiner Meinung nach wirklich gelungenes und auch angenehm sättigendes Gericht. Das Becherchen fruchtigen, mild gesüßten Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Aroma schloss das Menu schließlich sehr schmackhaft ab.
Mit knappen Vorsprung konnte sich heute die Hähnchenbrust “Hawaii” den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Seelachs ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte schließlich durchsetzen konnten und das Fischgericht auf einen guten dritten Platz verwies. Der Milchreis mit Waldbeeren landete schließlich auf einem guten vierten Platz, wobei ich aber auch die vielen halben Portionen, die zusätzlich zum Hauptgericht gewählt wurden, mit berücksichtigt habe.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Blattspinat: ++
Tomatensugo: ++
Kartoffelwürfel: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++

Google Chromecast – Setup & Erste Eindrücke

Thursday, March 27th, 2014

Mit dem Chromecast hat der Google-Konzern bereits Mitte 2013 einen Media-Streaming-Adapter auf HDMI-Basis veröffentlicht, der es einfach ermöglicht, beliebige unterstützte Medien vom PC/Mac, Tablets oder Smartphone auf ein HDMI-fähiges TV-Gerät zu streamen. Als ich erfuhr dass dieses Gerät nun auch in Deutschland zum Preis von gerade mal 35 Euro verfügbar ist, habe ich mir gleich mal einen bestellt um ihn auszuprobieren. Ich liebe nun mal technische Spielzeuge aller Art und bei dem Preis kann man meiner Meinung nach wenig falsch machen.
Das Gerät wird in einer schlichten weißen, sehr schick wirkenden Box geliefert, deren Design mich irgendwie an die Verpackung des iPhones erinnerte.

01 - Google Chromecast - Packung vorne
Verpackung vorne

02 - Google Chromecast - Packung hinten
Verpackung hinten

Sie besteht aus einer Pappumhüllung, in der sich eine weitere Schachtel befindet, die man schließlich aufklappen und einen ersten Blick auf das eigentliche Gerät, den HDMI-Stick, werfen kann. Auf der Innenseite des Deckels findet sich auf praktischerweise gleich eine Kurzanleitung über das weitere Vorgehen.

04 - Google Chromecast - Innere Box
Innere Box

05 - Google Chromecast - Box geöffnet
Innere Box geöffnet

Unter dem Stick finden wir das übrige Zubehör in Form eines Netzteils und einer kurze HDMI-Verlängerung.

06 - Google Chromecast - Box unterer Inhalt
Unterer Packungsinhalt

07 - Google Chromecast - Gesamter Inhalt
Kompletter Inhalt

Der Anschluss für das Netzteil, eine USB Micro-B-Buchse, finden wir auf der oberen, dem HDMI-Stecker gegenüber liegenden Seite des Sticks.

08 - Google Chromecast - Stromanschluss
USB Micro-B Anschluss für Netzteil

Nachdem wir dann den Stick dann in einen freien HDMI-Port unseres TV-Geräts gesteckt und dem Netzteil mit Stick und Steckdose verbunden haben, ist alles bereit für das Setup des Gerätes.

09 - Google Chromecast - An Fernseher anschließen
Chromecast am TV angeschlossen

Dazu benötigen wir einen PC/Mac mit WLAN oder ein WLAN-fähiges Smartphone mit iOS oder Android. Ich entschied mich dazu, mein iPhone 4S zu verwenden und mir die kostenlose Chromcast-App (Appstore-Link) zu installieren. Diese ist notwendig um das Gerät einzurichten. Danach gehen wir in die Systemeinstellungen für WLAN auf dem iPhone und finden wir dort unsere Google Chromecast, mit dem wir uns verbinden.

10 - Google Chromecast - Über WLAN auswählen
Mit Chromecast verbinden

Danach starten wir die Chromecast-App und unser soeben angeschlossenes Gerät wird auch sofort gefunden.

12 - Google Chromecast - Chromecast auswählen
Chromecast auf iPhone gefunden

Klicken wir auf Weiter wird auf dem iPhone ein alphanumerischer Code angezeigt. Gleichzeitig schalten wir das TV-Gerät ein und wechseln auf den HDMI-Anschluss, an den wir unseren Chromecast angeschlossen haben. Dort sollte der selbe Code angezeigt werden, um sicher zu gehen dass wir auch den richtigen Chromecast einrichten. Ein einfaches und bestimmt nicht sonderlich sicheres Verfahren, aber so richten wir zumindest nicht den HDMI-Stick eines Nachbarn ein. 😉

13 - Google Chromecast - Code auf iPhone
Code auf dem iPhone

14 - Google Chromecast - Code Fernseher
Code auf dem TV-Gerät

In der App klicken wir wieder auf weiter und wählen das richtige Land aus, um mit dem Setup fortzufahren.

15 - Google Chromecast - Land auswählen
Land auswählen

Dann legen wir einen aussagekräftigen Namen für unseren Chromecast aus. Unter diesem Namen ist er nach Ende des Setups auch im WLAN zu finden.

16 - Google Chromecast - Namen festlegen
Namen des Chromecast festlegen

Im nächsten Schritt wählen wir unser WLAN-Accesspoint aus, legen das Verschlüsselungsverfahren fest und geben das zugehörige Passwort ein, damit sich der Google Chromecast ins Internet verbinden kann.

17 - Google Chromecast - WLAN auswählen
WLAN auswählen

Die App übernimmt nach erfolgreicher Verbindung ins WLAN dann das Setup des HDMI-Sticks, was nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nimmt.

18 - Google Chromecast - einrichten auf dem iPhone
Einrichtung des Chromecasts auf dem iPhone

Danach ist das Setup auch schon abgeschlossen.

19 - Google Chromecast - Fertig eingerichtet auf dem iPhone
Chromecast auf dem iPhone fertig eingerichtet

Wenden wir unser Blick auf das TV-Gerät, sehen wir dass der Chromecast nun im Internet nach Updates sucht und diese installiert.

11 - Google Chromecast - Updates laden
Updates laden

Danach ist der Chromecast auch schon zum Einsatz bereit.

20 - Google Chromecast - Anzeige Fernseher fertig eingerichtet

Der Chromecast-Stick selbst kann nun aber nur dazu verwendet werden um einen Stream auf dem TV-Gerät anzuzeigen. Um einen solchen Stream zu initiieren brauchen wir wiederum einen PC/Mac bzw. ein Smartphone. Ich griff also wieder zum iPhone, wo die Chromecast-App auch gleich eine kleine, übersichtliche Auswahl verfügbarer kompatibler Apps anbot. Für einen ersten Test entschied ich mich erst einmal für die komplett kostenlose YouTube-App, die ich sowieso schon installiert hatte.

21 - Google Chromecast - Auswahl Apps iPhone
Für Google Chromecast geeignete Apps auf dem iPhone

Nach dem starten der App suchte ich mir einen beliebigen YouTube-Clip und begann ihn auf dem iPhone abzuspielen. Im Abspielfenster tauchte nun ein kleines Symbol in Form eines Bildschirms mit kleinem, schräg liegenden WLAN-Symbol in der unteren linken Ecke – unten im Bild blau hervorgehoben – auf das wir klicken und die Übertragung auf den Chromecast umleiten können.

23 - Google Chromecast - Auf Chromcast senden
Youtube-App – Verbunden mit Chromecast

Das funktionierte ohne Probleme und angenehm unkompliziert, die Qualität auf dem TV hängt aber natürlich vom Quellmaterial ab und das war in meinem ersten Test nicht sonderlich gut. Aber es funktionierte zumindest schon einmal. 😉 Weitere Tests mit Qualitativ besseren Videos zeigten aber, dass es auch bei einer Auflösung von 720p und höher nicht zu ruckeln begann. Das war schon einmal sehr vielversprechend.

24 - Google Chromecast - Ansicht auf TV
Übertragung YouTube auf TV-Gerät

Für weitere Tests entschied ich mich dazu, mal eine der anderen Apps für kommerzielle Inhalte zu testen und entschied mich spontan für das Angebot von Watchever, einem Unternehmen der Vivendi Universal Unternehmensgruppe. Dazu muss man zwar ein Abo zum Preis von 8,99 Euro pro Monat abschließen, aber die ersten 30 Tage sind kostenlos und man kann monatlich kündigen, daher liefen hier keinerlei Kosten für mich auf.

25 - Google Chromecast - Watchever starten

Hat man sich angemeldet und die zugehörige App gestartet, erscheint im oberen Bereich des Programms auf dem iPhone wieder das bereits erwähnte Streaming-Symbol das wir schon aus der YouTube-App kennen. Klicken wir darauf, können wir die App mit unserem Chromecast verbinden.

26 - Google Chromecast - Verbinden Watchever auf iPhone
Watchever mit Chromecast verbinden

Auf dem TV-Gerät bekommen wir auch gleich Rückmeldung, dass Chromecast nun beginnt, die im iPhone ausgewählten Inhalte zu streamen.

27 - Google Chromecast - Anzeige auf TV
Watchever auf dem TV-Gerät

Ich entschied mich dazu, eine Folge aus der Serie Hell on Wheel in HD-Qualität abzuspielen, um testen zu können wie die Performance bei hoher Auflösung bewerten zu können. Denn von früheren Streaming-Angeboten die ich ausprobiert hatte war ich in dieser Hinsicht bereits gewöhnt, dass der Film ruckelte und nicht flüssig abgespielt wurde. Doch ich sollte positiv überrascht werden.

28 - Google Chromecast - App iPhone

Die Episode lief flüssig und ohne Aussetzer in wirklich guter Qualität. Abgesehen von kleinen Artefakten, die vor allem ganz zu Anfang auftraten, war das Bild sehr hochwertig und nahe an dem, was man als Full-HD bezeichnet. So ganz wurden 1920x1080Pixel meiner Meinung nach nicht ganz erreicht, aber der Unterschied fiel so gut wie nicht auf.

29 - Google Chromecast - Stream on TV
Gestreamtes Bild auf dem Flachbild-TV

Für all jene die Filme und Serien lieber auf dem großen TV-Gerät anstatt auf dem PC/Mac-Monitor, dem Smartphone oder den Tablet schauen wollen, ist der Google Chromecast auf jeden Fall eine günstige und einfach zu bedienende Alternative zur SetTop-Box oder einem neuen, App-fähigen TV-Gerät. Die Bedienung über Smartphone oder Tablet gestaltet sich dabei ebenfalls wunderbar einfach, ein Streamen von kommerziellen Inhalten vom Windows-PC oder Mac ist allerdings aktuell – zumindest meines Kenntnisstandes nach – nicht möglich. Die einzige Möglichkeit die ich entdecken konnte war ein Chromecast-Plugin für Firefox und Google Chrome, das es ermöglicht, Browser-Inhalte, darunter auch Videos von YouTube, auf den TV zu streamen. Aber direktes Streamen der Inhalte von kommerziellen Streaming-Diensten wie Watchever oder Maxdome, die alle mit dem Microsoft Silverlight Plugin arbeiten, auf das TV-Gerät habe ich nicht entdecken können. Ebenso habe ich zum aktuellen Zeitpunkt noch keine App gefunden, mit der man private Inhalte auf das TV senden kann kann. Aber das Angebot an solchen Apps wird in nächster Zeit bestimmt noch wachsen. Das Ganze ist also zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht hundertprozentig ausgereift, hat aber auf jeden Fall viel Potential. Ich habe den Kauf zumindest nicht bereut. 😉

Positiv Negativ
  • Einfaches Setup
  • Günstiger Preis
  • Komfortable Bedienung
    über Smartphone & Tablet
  • Sehr übersichtliches App-Angebot