Grillteller mit Ofenkartoffel & Kräuter-Quarkdip [26.05.2014]

Ich kann im Nachhinein gar nicht mehr genau sagen, was mich da gerade geritten hat als ich beim Grillteller mit gebratenem Bauchspeck, Pute, Schwein und Würstchen, dazu Ofenkartoffel mit Kräuter-Quarkdip zuschlug, welcher heute in der Sektion Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Gut, die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality sahen meiner Meinung nach etwas trocken aus, aber die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter sahen wirklich nicht schlecht aus und auch mit dem Gaeng ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, das neben Asiatischem Gemüse gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich gut leben können. Da hat sich heute wohl mal der Carnivore in mir durchgesetzt. Da konnte der kleine Becher Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot auch nicht mehr viel kaputt machen. 😉

Grillteller mit Ofenkartoffel & Kräuterdip / BBQ dish with oven potato & herb dip

Leider war das Fleisch bereits leicht abgekühlt, aber es war noch heiß genug dass ich deswegen keinen Abzug in der Benotung zu geben gedenke. Und die Zusammenstellung aus einem dünnen Streifen Bauchfleischs, einem kleinen Rindersteak, einem panierten Stück Putenfleisch und einem ein wenig kunstvoll aufgedröselten Stück Bockwurst war insgesamt geschmacklich absolut in Ordnung und von recht guter Qualität. Einzig beim Bauspeck muss ich etwas abziehen, da sich in ihm einige Knorpel fanden. Dazu passte sehr gut die in Schale und Alufolie gebackene, mehr als männerfaustgroße Ofenkartoffel mit ihrem Dip aus Quark, Kräutern und einer kräftigen Note Knoblauch. Vielleicht etwas Fleischlastig, aber dennoch sehr lecker. Und auch am fruchtigen, luftig-lockeren Limonen-Mousse gab es heute nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen konnte sich der Grillteller heute durchsetzen und landete mit einem knappen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger sah als die drittplatzierten Spaghetti Carbonara. Den vierten Platz belegten schließlich die vegetarischen Gnocchi mit Pilzen und Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Bauspeck: +
Rindersteak: ++
Putenfilet: ++
Bochwürstchen: ++
Ofenkartoffel: ++
Limonen-Mousse: ++

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4 Responses to “Grillteller mit Ofenkartoffel & Kräuter-Quarkdip [26.05.2014]”

  1. Sonja says:

    Hallo JABB,s
    Im Bauchfleich sind IMMER Knorpel 🙂
    Es ist eben wie du schon treffend erwähntest Carnivore Food…
    Die Knorpel in jeder Scheibe herauszuschneiden wäre eine mühselige Sisyphos Arbeit für den Koch und würde das Fleisch seiner Authentizität berauben..denn das hält es ja auch ein bisschen saftig.
    So was ist echt nicht praktikabel.
    Natürlich nervt es auf einem Knorpel herumzukauen aber es gehört eben dazu bei einem solchen Fleischstück.

  2. Sonja says:

    Danke für die Mail übrigens ich hatte nur sehr viel Stress ( richtig schlimme Notfälle ) und kam noch nicht zum Antworten!

    Ganz liebe Grüße
    Sonja

  3. JaBB says:

    Ich mein e auch schon Bauchfleisch-Stücke ohne Knorpel gehabt zu haben. Aber da kann ich mich auch irren, denn so häufig esse ich es nicht – wenn, dann meistens beim Grillen. Aber bei einigen Fleischsorten gehört der Knochen eben dazu. Ich hatte mich nur geärgert, weil ich ihn nicht gesehen und drauf gebissen hatte 😉

  4. Sonja says:

    Jadas ist natürlich ärgerlich.
    Wenn man den unteren Tel des Bauches , wo die Rippel beginnen abschneidet sind natürlich keine Knorpel darin, einige Metzger entfernen diesen Teil. Das sind dann relativ schmale Bauchscheiben.
    Bei uns werden sie im Normalfall mit Knochenstücken, Teilweise auch am Stück mit ganzen Rippen angeboten.Also quasi ganze BauchStücke.Daraus macht man dann Krustenbraten.Fettige Angelegenheit aber sehr beliebt. Auch in Scheiben geschnitten als Sandwich .
    Jede Region hat denke ich so Ihre eigenen Varianten wie Lebensmittel verarbeitet und verkauft werden. Das ist ja gerade das interessante daran 🙂

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