Archive for May, 2014

Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschen-Salat [26.05.2014]

Monday, May 26th, 2014

Auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich heute keinen Appetit und auch der Frische Sommersalat mit Garnelenspieß, Kürbiskernen und geröstetem Baguette bei Vitality sprach mich heute nicht sonderlich an. Blieben also noch das Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschen-Salat und die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensauce und Mozzarellakugeln bei Globetrotter. Klang beides irgendwie ganz lecker und ich war zuerst geneigt, bei den Tortellini zuzugreifen, dann aber gab ich mir doch noch einen Ruck und griff zum Schweinekotelette. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Dessert-Theke.

Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschensalat / Pork choplet with potato radish salad

Das mit Kräutern wie Oregano und Rosmarin gespickte, gebratene Schweinekotelett, welches man zusätzlich mit einer Scheibe Zitrone garniert hatte, erwies sich schon einmal als überaus gelungen. Nicht nur dass es noch angenehm heiß war, wovon man ja leider nicht immer ausgehen kann, es erwies sich auch angenehm zart und mager und die Größte des Knochens war angenehm klein geraten. Und auch der Salat aus Kartoffelscheiben und kleinen Streifen frischer Radieschen in einem milden, leicht würzigen Dressing aus Gemüsebrühe und Essig erwies sich als geschmacklich sehr gelungen – und das obwohl ich normalerweise ja kein so großer Fan von Radieschen bin. Mit dem Hauptgericht konnte ich also schon mal sehr zufrieden sein. Leider muss ich aber am Erdbeer-Rhabarber-Mousse heute ein klein wenig Kritik anbringen, denn es war für ein Mousse noch etwas flüssig und nur stellenweise so luftig-locker wie ich es normalerweise gewohnt bin. Da kann ich leider keine volle Punktzahl geben.
Sah man sich bei auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort dass es heute die Tortellini mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Und das, obwohl es sich um ein vegetarisches Gericht handelte. Der Abstand zum zweitplatzierten Kotelette war zwar nur gering, aber dennoch klar erkennbar. Platz drei teilten sich heute schließlich der Salat und die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelette: ++
Kartoffel-Radieschen-Salat: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: +

Indonesisches Cola-Hühnchen – das Rezept

Sunday, May 25th, 2014

Auf meiner Suche nach immer neuen geschmacklichen Erfahrungen wollte ich mich mal an ein Rezept heran wagen, das im ersten Moment etwas seltsam klingen mag: das Cola-Hühnchen. Dieses angeblich aus Indonesien stammende Rezept hat in den letzten Jahren vor allem über das Internet eine größeren Bekanntheitsgrad erlangt. Das musste ich natürlich auch unbedingt mal ausprobieren und war vom Ergebnis wirklich sehr begeistert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier mal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

1 Stange Lauch (ca. 190-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

2 Möhren (ca. 220g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 daumengroßes Stück Ingwer
03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

100ml Soja-Sauce
05 - Zutat Soja-Sauce / Ingredient soy sauce

500ml Cola
06 - Zutat Cola / Ingredient cola

500 – 550g Hähnchenbrust
07 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 gehäufter Esslöffel Weizenmehl
08 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

2-3 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
11 - Zutat Speiseöl / Ingredient cooking oil

einige Koriandersamen
09 - Zutat Koriandersamen / Ingredient coriander seeds

etwas Sambal Olek
10 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

etwas Chilipulver
09 - Zutat Chili-Pulver / Ingredient chili powder

180g – 200g Reis
12 - Zutat Reis / Ingredient rice

sowie etwas Pfeffer

Beginnen wir damit, die Zwiebeln zu schälen und grob zu zerkleinern.
13 - Zwiebel grob zerkleinern / Hackle onion

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie in Scheiben
14 - Knoblauch schälen in Scheiben schneiden / Peel garlic & cut in slices

und ebenso schälen wir das Stück Ingwer und schneiden es ebenfalls in Scheiben.
15 - Ingwer schälen & in Scheiben schneiden / Peel ginger & cut in slices

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste gründlich, tupfen sie trocken
16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

und halbieren sie dann, wobei wir auch gleich fettige Stellen und eventuelle Knochenrückstände entfernen.
17 - Hähnchenbrust halbieren & reinigen / Cut & clean chicken breast

Die Hähnchenbrüste legen wir dann in einen etwas größeren Topf,
18 - Hähnchenbrust in Topf geben / Put chicken breast in pot

geben die grob zerkleinerte Zwiebel sowie die in Scheiben geschnittenen Stücke von Knoblauchzehen und Ingwer dazu
19 - Zwiebel, Knoblauch & Ingwer dazu geben / Add onions, garlic & ginger

und gießen dann alles mit der Sojasauce
20 - Sojasauce addieren / Add soy sauce

sowie der Cola auf.
21 - Cola aufgießen / Drain cola

Alles zusammen lassen wir kurz aufkochen und anschließend auf reduzierter Stufe etwa 45 Minuten vor sich hin köcheln.
22 - Aufkochen & köcheln lassen / Boil up & simmer

Nachdem wir dann einen zweiten Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
24 - Zweiten Topf mit Wasser  / Bring second pot with water to boil

waschen wir die Stange Lauch
23 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe.
25 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schälen wir unsere Möhren
26 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in kleine, mundgerechte Stifte.
27 - Möhren in Stifte schneiden / Cut carrots in tacks

Sobald dann das Wasser im zweiten Topf kocht, salzen wir es etwas und blanchieren das Lauch darin für ein bis zwei Minuten bis es bissfest ist
28 - Lauch blanchieren / Blanch leek

und schrecken es dann kurz unter kaltem Wasser ab. So behält es auch die kräftige grüne Farbe.
29 - Lauch abschrecken / Refresh leek

Anschließend geben wir auch die Möhren noch einmal für ein paar Minuten ins kochende Wasser, blanchieren sie ebenfalls bis sie bissfest sind
30 - Möhren blanchieren / Parboil carrots

und schrecken sie dann ebenfalls kurz unter kaltem Wasser ab. Lauch und Karotten lassen wir in einem Sieb abtropfen uns stellen beides bei Seite.
31 - Möhren abschrecken / Refresh carrots

Nachdem wir dann den Koriander-Samen frisch in einem Mörser zerstoßen haben – ich liebe übrigens den leicht ätherischen Geruch dabei –
32 - Koriandersamen mörsern / Grind up coriander seeds

müssten dann auch langsam die 45 Minuten Garzeit rum sein, so dass wir die Hähnchenbrüste, die außen einen leicht bräunliche Färbung angenommen haben, aus dem Topf entnehmen
33 - Hähnchenbrüste aus Topf entnehmen / Remove chicken breast from pot

und die Sauce durch ein Sieb gießen könnnen, um dabei Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer heraus zu filtern.
34 - Sauce durch Sieb abgießen / Decant sauce in sieve

Die Sauce geben wir dann zurück in den Topf und halten sie warm.
35 - Sauce zurück in Topf geben / Put sauce back in pot

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um damit zu beginnen etwas Wasser für den Reis zum kochen zu bringen.
36 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

Den gehäuften Esslöffel Mehl geben wir dann in eine Schüssel, geben zwei Esslöffel Speiseöl (ich griff zu Sonnenblumenöl) hinzu
37 - Mehl & Speiseöl in Schüssel geben / Put flour & oil in bowl

und verrühren beides vorsichtig zu einer kalten Mehlschwitze. Sollte es zu dickflüssig werden, geben wir noch etwas zusätzliches Öl hinzu.
38 - Verrühren & kalte Mehlschwitze herstellen / Mix & produce cold roux

Diese kalte Mehlschwitze rühren wir dann mit Hilfe eines Schneebesen in die Sauce ein, um sie etwas einzudicken.
39 - Kalte Mehlschwitze in Sauce einrühren / Stir in cold roux

Anschließend lassen wir die Sauce noch einmal kurz aufkochen und schmecken sie mit Pfeffer, Chilipulver,
40 - Mit Pfeffer & Chilipulver würzen / Season with pepper & chili powder

einer großzügigen Portion Sambal Olek
41 - Sambal Olek addieren / Add sambal olek

sowie den zerstoßenen Koriandersamen ab.
42 - Mit zerstoßenen Koriandersamen abschmecken / Taste with grinded coriander seeds

Dann zerteilen wir die Hähnchebrüste in mundgerechte Stücke (dabei können wir ruhig mal ein Stück probieren: sie haben einen angenehm kräftiger Knoblauch-Ingwer-Aroma)
43 - Hähnchenbrust zerkleinern / Chop chicken breast

geben sie wieder zur Sauce in den Topf
44 - Hähnchenbrust zurück in Topf geben / Put chicken back in pot

und fügen das blanchierte Gemüse ebenfalls mit hinzu.
45 - Gemüse dazu geben / Add vegetables

Alles zusammen lassen wir dann noch kurz etwas köcheln
46 - Kurz köcheln lassen / Let simmer

und sobald der Reis dann gar ist, können wir unser Cola-Hühnchen auch schon servieren und genießen.
47 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Serviert / Indonesian cola chicken - Served

Der leicht süßliche, scharfe und kräftige Geschmack der Sauce erinnerte ein wenig an japanische Teriyaki-Sauce und passte dabei wunderbar in die Gesamtkomposition auch zarten und saftigen Hühnchenfilet-Stücken und dem noch leicht knackigen Gemüse. Und auch die leichte Koriander-Note von den zerstoßenen Samenkapseln passte sehr gut ins Gesamtbild. Die Sauce hätte für meinen Geschmack noch etwas dickflüssiger sein können, das nächste Mal werde ich wohl noch etwas mehr kalte Mehlschwitze dazu geben, aber das änderte nichts an dem sehr leckeren geschmacklichen Gesamtergebnis. Hatte ja wirklich nicht gedacht, dass man aus Cola ein so leckeres Gericht kochen kann, bin aber froh es ausprobiert zu haben und kann das Rezept wirklich weiter empfehlen.

48 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Seitenansicht / Indonesian cola chicken - Side view

Wie üblich werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach liegt das Cola-Hähnchen alleine bei ca. 1400kcal, also pro Portion 350kcal bei vier Portionen. Dazu kommt natürlich noch der Reis mit ja 175kcal, womit wir auf eine Summe 525kcal pro Portion kommen. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da mit einem deutlich höheren Wert gerechnet.

Guten Appetit

PS: Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Vanilla Kitchen, an deren Version dieses Gerichts ich mich zu großen Teilen orientiert hatte. Von den vielen Varianten auf die ich bei meinen Recherchen im Netz gestoßen bin hat mir diese am besten gefallen.

Chili Dog Nachos – das Rezept

Saturday, May 24th, 2014

Heute wollte ich mal etwas ausprobieren, das für die Küche Mexikos und dem Südwesten der Vereinigten Staaten sehr typisch ist: Nachos, also um mit Käse überbackene Tortilla-Chips. Aber einfach nur Käse über ein paar mexikanische Tortilla-Chips zu streuen wäre natürlich zu einfach und keinen Beitrag hier im Blog wert, daher fiel meine Wahl auf ein Rezept für einen Chili Dog Nachos mit Rinderhack und Würstchen in scharfer Tomatensauce. Das Ergebnis war ein einfaches und überaus leckeres und Gericht, dessen Rezept ich nun hier einmal in der gewohnten Form kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

450g Rinderhackfleisch
01 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient beef ground meat

1 Tüte Tortilla-Chips (200g)
02 - Zutat Tortilla-Chips / Ingredient tortilla chips

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Würstchen (z.B. Bockwürste oder Wiener Würstchen)
04 - Zutat Würstchen / Ingredient sausages

2 Esslöffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

150g Cheddar-Käse
05 - Zutat Cheddar-Käse / Ingredient cheddar cheese

2 Chilis
06 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

300g passierte Tomaten
07 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient sieved tomatos

2 Esslöffel Worcester-Sauce
08 - Zutat Worcester-Sauce / Ingredient worcester sauce

2 Esslöffel Chili-Pulver
09 - Zutat Chili-Pulver / Ingredient chili powder

2 gestrichene Esslöffel Kreuzkümmel
10 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

Chili-Flocken
11 - Zutat Chili-Flocken / Ingredient chili flakes

etwas Salsa
12 - Zutat Salsa-Sauce / Ingredient salsa sauce

etwas Sour Cream
13 - Zutat Saure Sahne / Ingredient Sour cream

1-2 Frühlingszwiebeln
14 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions (spring onions)

einige eingelegte Peperoni
15 - Zutat eingelegte Peperoni / Ingredient soused peperoni

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und schälen und würfeln erst einmal die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Des weiteren entkernen wir die Chilis,
17 - Chili entkernen / Decore chilis

zerkleinern sie sehr fein,
18 - Chili zerkleinern / Mince chilis

schneiden die Würstchen in Scheiben
19 - Würstchen in Scheiben schneiden / Cut sausages in slices

und zerkleiner schließlich noch den Cheddar-Käse. Ich hatte leider nur bereits in Scheiben geschnittenen Cheddar bekommen, daher zerkleinerte ich ihn mit einem großen Messer – am Stück wäre es mir lieber gewesen, denn dann hätte ich die Reibe nehmen können, was deutlich schneller geht.
20 - Käse zerkleinern / Grind cheese

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Olivenöl
21 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben dann das Rinderhackfleisch hinein
22 - Hackfleisch in Pfanne geben / Put ground meat in pan

um es krümelig anzubraten und dabei schon einmal gut mit Pfeffer und Salz zu würzen.
23 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Ist das Hackfleisch durchgebraten, geben wir die Würstchen-Scheiben mit in die Pfanne
24 - Würstchen hinzufügen / Add sausages

und fügen dann die zerkleinerte Chilis
25 - Zerkleinerte Chilis einstreuen / Add minced chilis

sowie die Zwiebeln hinzu, um alles einige Minuten mit anzubraten.
26 - Zwiebeln mit andünsten / Braise onions lightly

Das Ganze würzen wir dann mit den beiden Esslöffeln Worcester-Sauce,
27 - Mit Worcester-Sauce würzen / Season with worcester sauce

den zwei Esslöffeln Chilipulver
28 - Chilipulver hinzufügen / Add chili

und den beiden Esslöffeln Kreuzkümmel.
29 - Kreuzkümmel einstreuen / Add cumin

Die Gewürze lassen wir für einige Minuten in der Pfanne rösten
30 - Gewürze mit anbraten / Braise spices

und löschen anschließend alles mit den passierten Tomaten ab.
31 - Mit pürierten Tomaten ablöschen / Deglaze with pureed tomatoes

Die Sauce lassen wir dann für weitere fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und etwas einreduzieren
32 - Köcheln lassen / Simmer

wobei wir alles noch einmal final mit den Gewürzen wie z.B. den Chili-Flocken abschmecken.
33 - Nochmals mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

Nachdem wir dann damit begonnen haben den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen, geben wir die Tortilla-Chips in eine große Flache Auflaufform,
34 - Tortilla-Chips in Auflaufform geben / Put tortilla chips in casserole

bedecken sie dann mit der Hackfleisch-Würstchen-Mischung
35 - Mit Hackfleischsauce bedecken / Add sauce

und geben schließlich den Cheddar-Käse darüber.
36 - Cheddar aufstreuen / Add cheddar cheese

Sobald der Ofen aufgeheizt ist, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa fünf Minuten.
37 - Im Ofen überbacken / Gratinate in oven

In der Zwischenzeit waschen wir die Frühlingszwiebeln, schneiden sie in Ringe
38 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

und zerteilen die Peperoni ebenfalls in Ringe.
39 - Peperoni schneiden / Slice peperoni

Sobald der Käse geschmolzen ist, entnehmen wir die Auflaufform wieder aus dem Ofen,
40 - Chili Dog Nachos - Fertig überbacken / Finished gratinating

garnieren alles mit den Peperoni- und Frühlingszwiebel-Ringen
41 - Chili Dog Nachos - Garniert / Garnished

42 - Chili Dog Nachos - CloseUp

und servieren die Chili Dog Nachos schließlich mit Sour Cream und Salsa.
43 - Chili Dog Nachos - Serviert / Served

Eine wirklich leckere Art, mexikanische Mais-Chips zu genießen. Die Garnitur aus würzig-scharfer Hackfleisch-Tomatensauce mit den Würstchenscheiben harmonierte geschmacklich wunderbar mit den leicht salzigen, knusprigen Tortilla-Chips. zwar hätte man sie mit Sicherheit auch mit den Händen essen können, ich griff aber zu Messer und Gabel und garnierte mir jeden Bissen mit scharfer Salsa-Sauce und etwas Sour Cream. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

44 - Chili Dog Nachos - Seitenansicht / Side view

Dass ein solches Gericht natürlich nicht gerade leicht ist, war mir von Anfang an bewusst. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 3000kcal, aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir also auf einen stolzen Wert von 750kcal. Dabei liegt der größte Teil dieses Wertes natürlich bei den Tortilla-Chips, die alleine schon mit etwas mehr als 1000kcal zu buche schlagen, aber auch das Rinderhackfleisch hat mit noch einmal etwas mehr als 900kcal in sich. Hier könnte man, sollte man den Wert reduzieren wollen, zu Light-Chips und Putenhackfleisch greifen.
Dabei kam mir aber auch der Gedanke, dass man so etwas ja auch sehr gut mit Tortilla-Chips mit Chili-, BBQ- oder Käse-Geschmack zubereiten könnte und das Geschmackserlebnis dadurch noch etwas variieren. Und auch an der Sauce kann man natürlich noch etwas arbeiten. Aber bei solchen Kalorien-Werten werde ich lieber noch ein wenig warten, bevor ich mich das nächste Mal an Nachos heran wage. 😉

Guten Appetit

Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle [23.05.2014]

Friday, May 23rd, 2014

Einen längeren Moment überlegte ich zuerst, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit mal beim Bunten Salatteller mit gebratener Putenbrust und Knoblauchbaguette zuzugreifen, der heute bei Vitality angeboten wurde – denn dieser sah für einen Salatteller extrem gut aus und war überaus professionell angerichtet. Die Dampfnudeln in Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region wäre ja eh nichts für mich gewesen und die Gebackene Ananas und Banane sowie das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce (Resteverbrauch der vergangenen Woche?)Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle, die in der Sektion Globetrotter auf der Speisekarte zu finden waren – denn Fisch geht bei mir ja eigentlich immer. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Straciatelle-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle / Salmon dices in lobester sauce with tagliatelle

Die roten Pfefferkörner, die man neben etwas gehackter Petersilie für die Garnitur verwendet hatte, sahen zwar gut aus, aber nachdem ich mehrfach auf solche recht harte Körner gebissen hatte, begann ich sie dann doch heraus zu sortieren. Seltsam, denn beim Seelachsfilet “Lemon Pepper am Mittwoch hatten sie mich nicht gestört. Die qualitativ einwandfreien Lachswürfel, die man mit etwas Spinat in Hummersauce angemacht hatte, erwies sich als geschmacklich zwar ok, riss mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker. Trotz der roten Pfefferkörner emfand ich sie eher als zu lasch geraten. Hinzu kommt, dass sie bereits leicht abgekühlt war. Schade, da hätte man mehr draus machen können. An den Tagliatelle gab es aber nichts auszusetzen. Einzig die etwas mickrig geratene Portionsgröße könnte man vielleicht noch zusammenfassend kritisieren, aber zum satt werden hat es auch – gerade so – gereicht. Am luftig-lockeren Straciatella-Mousse aus Vanillemousse mit Schokostückchen gab es aber wie üblich nichts zu meckern.
Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich die Lachswürfel in Spinat-Hummersauce aber dennoch mit klar erkennbaren Vorsprung sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich knapp gegen den heute ebenfalls gern gewählten Salatteller mit Putenbrust durchsetzen konnte. Die Dampfnudel folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel in Spinat-Hummersauce: +
Tagliatelle: ++
Straciatella-Mousse: ++

Hamburger, Cole Slaw Salat & Pommes Frites [22.05.2014]

Thursday, May 22nd, 2014

Wie schon häufiger an Donnerstagen hatte man in unserem Betriebsrestaurant gleich mehrere überaus interessante Gerichte auf die Speisekarte gesetzt. Mein erster Blick galt natürlich dem Pikanten Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis, welches bei den Vitality-Gerichten angeboten wurde. Aber auch der Sauerbraten mit Blaukraut und Semmelknödeln in der Abteilung Tradition der Region sah überaus verlockend aus. Aber auch der Hamburger mit Speck und Käse überbacken, dazu Sole Slaw Salat und Pommes Frites bei Globetrotter war dieses Mal scheinbar überaus gut gelungen. Da konnten die Asia-Gerichte wie Ko Lo Hain Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse beim besten Willen nicht mithalten. Ich stand lange da und überlegte wo ich zugreifen sollte. Das Kichererbsencurry war die leichteste Variante, aber das hatte ich in letzter Zeit doch relativ oft gewählt. Wahrscheinlich waren es letztlich die beiden mickrigen, sehr kompakt aussehenden Semmelknödel, die meine Wahl letztlich auf den Burger fallen ließ. Auf etwas von der Dessert-Theke verzichtete ich heute aber.

Bacon cheeseburger, cole slaw & pommes frites

An den Pommes Frites, die ich mir mit etwas Ketchup garniert hatte, fehlte wie üblich das Salz, aber dem konnte man mit Hilfe der am Tisch bereits stehenden Salzstreuer schnell Abhilfe verschaffen. Davon abgesehen waren die Kartoffelstäbchen aber sehr gut gelungen: Außen knusprig und innen noch etwas weich. Und auch die kleine Portion Cole Slaw Salats aus Streifen von rohen Möhren und Weißkohl in einem milden, cremigen Dressing fand ich recht gelungen. Wichtigster Bestandteil war aber natürlich der Hamburger, den ich aufgrund seines Aufbaus eigentlich eher als doppelten Bacon Cheeseburger bezeichnen möchte.

Burger - Lateral cut / Querschnitt

Wie man am am Querschnitt erkennen kann, handelte es sich um einen Burger mit klassischem Aufbau: Auf der unteren Brötchenhälfte hatte man etwas Cocktailsauce aufgetragen und diese mit Salat und Scheiben von Tomate und Gewürzgurke belegt. Darüber folgten zwei dünne Rindfleisch-Patties – ein einzelnes wäre wohl auch etwas zu mickrig gewesen – welche man mit zwei gebratenen Streifen Bacon und etwas Käse belegt hatte. Als Abschluß folgte schließlich die obere Brötchenhälfte. Die einzelnen Zutaten waren Qualitativ frisch und recht hochwertig und die Patties erwiesen sich noch als ausreichend heiß. Einzig das Salatblatt war bereits etwas zusammengefallen, aber darüber konnte man hinweg sehen. Vielleicht hätte man das Ganze noch durch etwas zusätzlichen Ketchup und/oder Mayo oben auf dem Käse ergänzen können, aber auch ohne fand ich den Burger überaus gelungen. Kein Design-Burger und mit Sicherheit auch nicht unbedingt leichte Kost, aber natürlich trotzdem sehr lecker.
Und auch bei den anderen Gästen fanden die Burger überaus großen Zuspruch und konnten sich somit mit einem klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages zu sichern. Aber der Abstand zum Sauerbraten mit Rotkraut und Semmelknödeln auf dem zweiten Platz war nicht so groß, wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre – gerade bei den hohen Temperaturen des heutigen Tages. Ich sehe in Sauerbraten ja eher ein Herbst- oder Wintergericht. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: ++
Cole Slaw: ++
Pommes Frites: ++