Archive for July, 2014

Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüreen [21.07.2014]

Monday, July 21st, 2014

Mein erster Gedanke galt heute dem Pikanten Bohnengulasch, der in der Sektion Vitality angeboten wurde und mit 392kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Denn sowohl die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord -Knusprige Frühlinsgröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce als auch die Tortellini al forne mit Hackfleischsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter (ich hatte am Wochenende schon genug Nudelauflauf…) reizten mich nicht besonders. Dann wählte ich spontan doch die 6 Stück Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree aus dem Bereich Tradition der Region – irgendwie war mir heute nach einem Gericht mit Fleisch. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Heidelbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree / Fried sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes

Während das Sauerkraut und das Kartoffelpüree noch so heiß waren, dass man sich daran regelrecht den Mund verbrannte, erwiesen sich die Würstchen leider bereits etwas abgekühlt – was ich allerdings nicht in die Wertung einfließen lassen möchte. Die kleinen Würstchen sahen zwar etwas dunkel aus, waren aber glücklicherweise nur sehr gut durchgebraten, nicht etwa angebrannt. Und auch das Fleisch war sowohl was Konsistenz als auch Würze anging vollkommen in Ordnung. Ebenso wenig gab es am Sauerkraut etwas auszusetzen. Nur dem Kartoffelpüree merkte man wieder mal an, dass es sich um aus Instant-Pulver hergestellte Ware handelte, daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug anwenden. Der fruchtige, nicht zu süße Heidelbeerjoghurt mit seiner Garnitur aus Früchten und Pistaziensplittern war aber wieder vollkommen in Ordnung.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man einen enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Nürnberger Würstchen und den überbackenen Tortellini um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beobachten. Meiner Meinung nach konnten sich dabei die Tortellini um Haaresbreite durchsetzen und die Nürnberger Würstchen auf Platz zwei verwiesen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kamen schließlich der Bohnengulasch. Hatte ja nicht gedachte, dass das Nudelgericht so gut abschneiden würde, zumal die in kleinen Auflaufformen servierten Tortellini etwas trocken aussahen, aber man steckt halt nie drin wie die Geschmäcker der anderen Gäste ausfallen.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Würstchen: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Heidelbeerjoghurt: ++

Pikanter Hackfleisch-Feta-Nudelauflauf – das Rezept

Saturday, July 19th, 2014

Nachdem ich bei Durchsicht meiner Schränke entdeckt hatte, dass ich noch größere Mengen an Nudeln vorrätig habe, entschloss ich mich heute dazu, mal wieder einen Nudelauflauf zuzubereiten. Dabei fiel meine Wahl auf eine Variante mit Hackfleisch und Feta die ich mit einigen eingelegten grünen Pepperoni schön pikant würzte. Das Ergebnis war ein überaus leckeres Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

250g Nudeln nach Wahl
(Ich wählte eine Mischung aus normalen und Vollkorn-Spirelli)
01 - Zutat Nudeln / Ingredient noodles

1 große Gemüsezwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

100g Champignons
04 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

60g eingelegte grüne Pepperoni (Peperonici)
05 - Zutat eingelegte Pepperoni / Ingredient pepperoni

500g Rinderhackfleisch
06 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient beef ground meat

2 Esslöffel Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

400ml Milch
08 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Eier
09 - Zutat Eier / Ingredient eggs

100ml Sahne
10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

250g Feta (Schafskäse)
11 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

1 Teelöffel Harissa
12 - Zutat Harissa  / Ingredient harissa

2-3 Esslöffel Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

zum Würzen etwas Curry und Chiliflocken
13 - Gewürze / Seasoning

ca. 100g Gouda (oder ein anderer Käse nach Wahl)
14 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

sowie etwas Salz & Pfeffer

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung. Nachdem wir einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufgesetzt haben
15 - Wasser aufsetzen /Bring water to boil

ziehen wir erst mal die Zwiebel ab und würfeln sie,
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n)
17 - Knoblauch hacken / Mince garlic

und brausen die Champignons ab,
18 - Champignons abspülen / Clean mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden
19 - Trockene Stielenden entfernen / Remove dry stalks

und schneiden sie in Scheiben.
20 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem Esslöffel Salz versehen
21 - Wasser salzen / Salt water

und die Nudeln darin kochen können. Da die normalen Spirelli laut Packung zwei Minuten länger brauchen, gab ich erst sie ins Wasser und gab die Vollkorn-Spirelli später hinzu.
22 - Nudeln kochen / Cook noodles

Außerdem schneiden wir noch die Pepperoni in Ringe, wobei wir die Kerne darin entfernen,
23 - Pepperoni in Ringe schneiden / Cut pepperoni in rings

und zerkleinern den Feta-Käse.
24 - Schafskäse zerkleinern / Grind feta

Dann erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
25 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und braten die Champignonscheiben darin kurz an.
26 - Champignons anbraten / Braise mushrooms

Während die Champignons braten, müssten auch die Nudeln langsam al dente sein, so dass wir sie abgießen und abtropfen lassen können.
27 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Sind die Champignons dann durchgebraten, entnehmen wir sie, stellen sie bei Seite
28 - Pilze entnehmen / Remove mushrooms

und dünsten Zwiebel und Knoblauch ggf. unter Zugabe von etwas mehr Olivenöl in der Pfanne an.
29 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic gently

Ist beides glasig angedünstet, geben wir das Hackfleisch mit in die Pfanne
30 - Hackfleisch hinzufügen / Add ground meat

würzen es mit Salz, Pfeffer und etwas edelsüßen Paprikapulver
31 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

und braten schließlich alles krümelig an.
32 - Krümelig anbraten / Roast crumbly

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu,
33 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

verrühren es mit dem Hackfleisch, rösten es kurz mit an
34 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und geben schließlich die angebratenen Champignons
35 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

sowie die Pepperoni-Ringe hinzu
36 - Pepperoni dazu geben / Add pepperoni

um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
37 - Kurz mit anbraten / Roast gently

Dann nehmen wir die Pfanne von der Kochplatte, geben den zerkleinerten Feta hinzu,
38 - Von Kochplatte nehmen & Feta unterheben / Take from cooking plate & mix in feta

und verrühren es gründlich mit dem noch warmen Hackfleisch
39 - Gründlich vermengen / Mix well

um anschließend die Nudeln mit in die Pfanne zu geben
40 - Nudeln in Pfanne geben / Add noodles

und vermischen diese wieder gut mit dem Hackfleisch-Feta-Mix.
41 - Mit Hackfleisch mischen / Mix with ground meat

Wenden wir uns nun dem Guß zu. Dazu geben wir die Sahne zur Milch
42 - Sahne zu Milch geben / Put cream to milk

addieren die drei Eier
43 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verrühren alles gründlich miteinander
44 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es mit dem Teelöffel Harissa,
45 - Harissa hinzufügen / Add harissa

Salz, Pfeffer,
46 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Curry und Chiliflocken abschmecken.
47 - Mit Curry & Chiliflocken würzen / Season with curry & chili flakes

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Vorheizen des Ofens auf 200 Grad zu beginnen.

Nun fetten wir eine Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus
48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

füllen den Mix aus Nudeln, Hackfleisch und Feta hinein
49 - Nudeln einfüllen / Fill with noodles

und gießen dann alles mit zuvor hergestellten Guss auf
50 - Milch-Sahne-Mix aufgießen / Drain milk cream mix

wobei wir den Milch-Eier-Mix bis kurz unter die Oberfläche aufgießen.
51 - Bis kurz unter Oberfläche auffüllen / Fill up close to surface

Nachdem wir dann alles mit dem Gouda garniert haben
52 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

schieben wir es auf der mittleren Schiene in den Ofen und überbacken dort alles für etwa 35-40 Minuten.
53 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

Dann brauchen wir die Auflaufform nur noch entnehmen
54 - Pikanter Nudelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Fertig gebacken / Zesty noodle casserole with ground meat & feta - Finished baking

und können das Gericht auch sofort servieren und genießen.
55 - Pikanter Nudelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Serviert / Zesty noodle casserole with ground meat & feta - Served

Ich hatte den Auflauf fast etwas zu lange im Ofen gehabt, weswegen einige überstehende Nudeln bereits etwas dunkel geworden waren. Aber das hatte Glücklicherweise keinerlei Einfluß auf das geschmackliche Endergebnis: Einem angenehm pikanten, würzigen und überaus schmackhaften Auflauf. Der leicht salzige Feta, die scharfen Pepperoni, Champignons und der würzige Guss ging dabei eine überaus schmackhafte Fusion mit den al dente gekochten Spirelli-Nudeln und und dem Hackfleisch ein. Sehr lecker. Und glücklicherweise war auch der Milch-Eier-Mix beim Backen durchgehend gestockt und gab dem Ganzen eine angenehm feste Konsistenz, so dass man den Inhalt der Auflaufform einfach zerteilen und servieren konnte. Ich war sehr zufrieden mir dem Ergebnis. Eine sehr leckere Zusammenstellung, die ich nicht nur den Freunden von pikanten Gerichten sehr ans Herz legen kann.

56 - Pikanter Nudelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Seitenansicht / Zesty noodle casserole with ground meat & feta - Side view

Über die Nährwerte dieses Gerichts will ich mir heute mal lieber keine Gedanken machen. Bei all den Nudeln, dem Käse und dem Hackfleisch ist das Gericht aber mit Sicherheit keine leichte Kost, wer also ein paar Kalorien sparen möchte sollte am besten zu der leichteren Variante von Feta greifen. Ansonsten fällt ich aber nichts ein, was man an dem Rezept noch Verbessern könnte – ich bin aber natürlich für Vorschläge immer offen. 😉

Guten Appetit

Gebackenes Seelachsfilet mit Zitronenecke, Remoulade & Kartoffelsalat [18.07.2014]

Friday, July 18th, 2014

Auf die Angebote auf die Asia-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce verspürte ich zwar keine Lust und auch die heutige Süßspeise in Form eines Hausgemachten Kirschmichel mit Vanillesauce bei Tradition der Region erschien mir auch nicht so das richtige. Aber sowohl das Gebackene Seelachsfilet mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter als auch die Tagliatelle auf buntem Gemüseragout bei Vitality weckten durchaus mein Interesse. Dann konnte ich mich aber daran erinnern, dass beim letzten Mal als dieses Gericht auf dem Speiseplan stand mich das Geflügelragout geschmacklich nicht gerade überzeugen konnte, daher fiel meine Wahl dann doch auf das Seelachsfilet. Dazu nahm ich mir noch einen Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gebackenes Seelachsfilet mit Zitronenecke, Remoulade & Kartoffelsalat / Baked coalfish filet with lemon, remoulade & potato salad

Der lauwarm servierte Salat aus Scheiben von Kartoffeln und Salatgurken war in seiner würzigen Dressing mit Gemüsebrühe und Essig war schon einmal sehr gut gelungen. Das paniert gebackene Seelachsfilet zerfiel zwar beim zerschneiden ziemlich stark, scheinbar hatte man das Filet vor dem Panieren entgegen seiner eigentlichen Maserung geschnitten. Aber das das Fleisch angenehm zart und vollkommen grätenfrei war, gebe ich hier keinerlei Punktabzug. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem Saft der Zitronenecke ein sehr leckeres Gericht. Der Obstsalat, den man mit einigen Haferflocken und einem Klecks Joghurt garniert hatte, bestand leider zu 90 Prozent aus Stücken von Apfel und Birne, die nur durch ein wenig Pflaumen aufgelockert wurden. Das bewog mich dazu, hier heute einen kleinen Punktabzug geben zu müssen. Insgesamt war ich aber mit meiner heutigen Wahl zufrieden.
Entgegen meiner Erwartung gelang es heute jedoch dem Geflügelragout mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz für sich zu sichern und damit den Seelachs mit Kartoffelsalat auf einen guten, aber dennoch zweiten Platz zu verweisen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der Kirschmichel.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Remlulade: ++
Obstsalat: +

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven [17.07.2014]

Thursday, July 17th, 2014

Am heutigen Donnerstag gab es mal wieder mehrere Gerichte, die mein Interesse weckten. Zum einen war da der Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, welcher bei Vitality angeboten wurde und den ich bei früheren Dareichungen wie hier, hier, hier oder hier schätzen gelernt hatte, aber auch das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomaten-Basilumsauce und Tagliatelle bei Globetrotter oder schließlich das Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Curry an der Asia-Thai-Theke. Den Rinderbraten in Burgundersauce und Semmelknödel bei Tradition der Region, das Zusatzangebot in Form einer Bratwurst mit Kartoffelsalat und die anderen Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Gaen Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce schloss ich aber für mich aus. Letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den vegetarischen Gemüsetopf, zu dem noch etwas Fladenbrot angeboten wurde. Außerdem gönnte ich mir – mal wieder – einen kleinen Nachtisch, heute in Form eines Limonen-Mango-Mousses. Bei gerade mal 461kcal für den Eintopf war das meiner Meinung nach absolut vertretbar. 😉

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven / Greek vegetable stew with feta & olives

Der Gemüsetopf bot mal wieder einen überaus breiten Ausschnitt aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten. Ich entdeckte dabei vor allem Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Aubergine, Zucchini, Paprika in rot und grün, Romanesco und Tomaten, außerdem fanden sich auch zahlreiche Kräuter, darunter ganze Salbei-Blätter darin, die dem Gericht eine angenehme Würze gaben. Gemeinsam mit der großzügigen Garnitur aus zahlreichen Feta-Würfeln ein sehr leckeres Gericht. Leider entsprach Fladenbrot heute jedoch überhaupt nicht meinen Anforderungen, denn es erschien aufgetoastet und dann wieder abgekühlt zu sein, weswegen es sowohl an der Kruste als auch an der Schnittkante ziemlich trocken und fest war. Zum aufsaugen der verbliebenen der würzigen, leicht tomatigen Brühe im Teller war es zwar noch in Ordnung, aber volle Punktzahl kann ich hier natürlich nicht geben. das luftig-lockere Mousse, das sehr gelungen die Aromen von Mango und Limone kombinierte war aber wiederum vollkommen in Ordnung.
Beim Kampf um die Platzierungen auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute im vorderen Feld das Putensteak und der Rinderbraten in Burgundersauce ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches das Putensteak aber letztlich für sich entscheiden konnte und den Braten auf den zweiten Platz verwies. Den dritten Platz konnten sich die Asia-Gerichte sichern, knapp gefolgt von der Bratwurst mit Kartoffelsalat auf Platz vier. Der Griechische Gemüsetopf ist zwar auch immer wieder genommen worden, aber wie bei vegetarischen Gerichten üblich reichte es auch heute nur für den letzten, fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +/-
Limonen-Mango-Mousse: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [16.07.2014]

Wednesday, July 16th, 2014

Am heutigen Mittwoch gab es nach dem Aussetzer von letzter Woche endlich wieder ein Fischgericht auf dem Speiseplans unseres Betriebsrestaurants. Und man hatte sich da – mal wieder – für das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud, dazu Jasmin-Duftreis entschieden, ein Gericht das es – zumindest gefühlt – recht häufig in letzter Zeit gegeben hat. Laut meinem Archiv ist es zwar seit dem letzten Mal fast genau einen Monat her, aber was sind schon vier Wochen. Als Alternativen hätte es außerdem noch ein Schnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites im Bereich Tradition der Region, ein fruchtiges Fruchtiges Hähnchencurry mit Mandelreis bei Globetrotter und schließlich Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten oder Gaeng ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke gegeben, aber ich blieb – wie üblich für diesen Wochentag – beim Fisch. Dazu gesellten sich noch eine kleine Schale Möhren aus dem zusätzlichen Gemüseangebot sowie ein Becherchen Walnuss-Mousse von der Dessert-Theke. Bei 461kcal für das Hauptgericht war das meiner Meinung nach alle Mal noch vertretbar.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish filet in peach ginger brew

Am angenehm groß geratenen, zarten, saftigen und grätenfreien Seelachsfilet gab es schon mal nichts auszusetzen und auch der locker-körnige Reis war in Ordnung, auch wenn ich bezweifle dass es sich wirklich um Jasmin-Duftreis handelte. Einzig der Sud aus Ingwer und Pfirsich war heute nicht ganz so gelungen, denn er erwies sich als recht dünnflüssig und etwas fader als ich das von früheren Versionen in Erinnerung habe. Daher gibt es hier heute einen kleinen Punktabzug. An den mit etwas Petersilie versetzen Möhren gab es aber ebenso wenig einen Grund zu weiterer Kritik wie an dem luftig-lockeren Mousse mit Walnuss-Geschmack. Insgesamt nichts besonderes, aber absolut akzeptabel.
Beim Bestimmen der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages stand ich heute vor dem Problem, dass ich auf so gut wie allen Tabletts die ich sehen konnte nur das Schnitzel mit Pommes sah, so dass ich mich heute mal dazu gezwungen sehe, diesem den ersten Platz zu geben und alle anderen Gerichte auf Platz zwei zu stecken.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: +
Reis: ++
Möhrengemüse: ++
Walnuss-Mousse: ++