iPhone 6 Plus – Erste Eindrücke

Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer eines neuen iPhone 6 Plus Spacegrau in der 128GB Ausführung. Ich bin zwar kein so großer Apple-Fanboy, dass ich jedes Produkt unbedingt haben muss, aber mein iPhone 4S war inzwischen doch etwas in die Jahre gekommen und es war Zeit für etwas neues. Ich überlegte lange, ob ich das kleinere 4,7 Zoll oder das große mit 5,5 Zoll nehmen sollte, entschied mich aber schließlich doch für die größere Variante. Und um jegliche Fragen gleich von Anfang auszuschließen: Es hat sich bisher nicht verbogen und ich glaube auch nicht dass es das tun wird. 😉
Kommen wir nun zur üblichen Auspackzeremonie:

01 - iPhone 6 Plus - Verpackung / Package

02 - iPhone 6 Plus - Verpackung hinten / Package back

Das neue iPhone kommt in einer schlichten weißen Verpackung, auf deren Oberseite dieses Mal keine Abbildung aufgedruckt, sondern nur die Umrisse des Telefons eingeprägt sind. Auf der Rückseite finden sich eine kurze Inhaltsbeschreibung und die Seriennummern.

03 - iPhone 6 Plus - Verpackung geöffnet / Packaging opened

Nach dem Entfernen der Folie und der Abnahme des Deckels findet sich direkt oben auf das mit einer dünnen Schutzfolie umgebene Gerät in einer niedrigen Plastikschale.

04 - iPhone 6 Plus - Inhalt 01 / Content 01

05 - iPhone 6 Plus - Inhalt 02 / Content 02

Hat man die Plastikschale und das darunter befindliche Pappumschlag entnommen befinden sich darunter, sauber aufgereiht, ein in einem kleinen Plastikpäckchen aufgewickelter Kopfhörer im neuen In-Ear-Design, ein kleines Netzteil und schließlich das Kabel von USB auf den seit dem iPhone 5 üblichen Lightning-Stecker. Damit muss ich dann alle meine bisherigen iPhone-Kabel – das iPhone 4S und seine Vorgänger hatte ja noch den alten, breiteren Anschluss – ersetzen.

06 - iPhone 6 Plus - Inhalt 03 / Content 03

Im bereits erwähnten Pappumschlag finden sich neben drei Kärtchen mit einer schematischen Darstellung des einzelnen Schalter und Buchsen am iPhone noch je eine Information über eingeschränkte, einjährige Garantie in Deutsch und Französisch sowie je eine kurze Information in Niederländisch und Französisch. Außerdem ist am Pappumschlag das kleine Werkzeug befestigt, mit deren Hilfe man den Sim-Karten-Slot am iPhone öffnen kann – was notfalls aber auch mit einer Büroklammer oder einer Stecknadel zu bewerkstelligen ist.

20141003simkarteloesen

07 - iPhone 6 Plus - Sim Karte einlegen / Insert sim card

Die Mikro-SIM-Karte wie sie im iPhone 4S verwendet wurde passt im iPhone 6 Plus – wie bereits bei seinem Vorgänger iPhone 5(S) – nicht mehr, es wird eine sogenannte Nano-SIM benötigt. Diese lag in einem separaten Umschlag meinem Päckchen bei, so dass ich sie nur noch vorsichtig aus der umgebenden Plastikkarte lösen und nach dem Öffnen des Sim-Karten-Slots mit dem oben bereits erwähnten Werkzeug dort einlegen musste.

08 - iPhone 6 Plus - Folie entfernen / Remove foil

Anschließend aktivierte ich das Gerät durch drücken der nun seitlich angebrachten Stand-By-Taste und entfernte die Folie, und führte das Setup durch, auf das ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Außerdem muss die Sim-Karte über die Webseite des Providers aktiviert werden, der dann eine SMS mit einem Code auf die alte Sim-Karte schickt um die Aktivierung abzuschließen. Danach dauert es zwar noch etwas – 15 bis 30 Minuten – bis man die Karte wirklich nutzen, aber wenn man den WLAN-Zugang des Smartphones bereits aktiviert hat kann man dennoch weiter machen.
Dann geht es daran, die Daten vom vorher natürlich frisch mit dem Computer synchronisierten iPhone 4S zu übertragen. Das würde zwar auch über iCloud gehen, aber die nutze ich nur mit größter Vorsicht. Ich traue us-amerikanischen Unternehmen nicht, die von ihrer Regierung per Gesetz dazu gezwungen werden, jegliche Nutzerdaten von Kunden im In- und Ausland verdachtsunabhängig an die Behörden weiterzugeben und dann sogar verboten bekommen, darüber zu sprechen geschweige denn es zuzugeben, wenn diese Vorgehensweise aufgedeckt wird. Das ist mir zu weit weg von dem, was ich unter einem funktionierenden Rechtsstaat verstehe. Nicht dass ich Angst hätte dass die NSA meine Food-Photos gegen mich verwendet, viel mehr geht es mir dabei ums Prinzip.
Die Übertragung der eigentlichen Daten geht angenehm schnell, dabei sei aber noch zu erwähnen dass die Programme selbst dabei nicht übertragen werden, sondern nach und nach aus dem Netz geladen werden, was trotz schnellem WLAN-Internetzugang noch einmal einige Zeit in Anspruch nimmt. Nach etwa einer dreiviertel Stunde war aber alles abgeschlossen und ich konnte das Gerät vollumfänglich nutzen. Allerdings wurden die Passwörter für die Mail-Accounts, Twitter, Facebook und was man sonst noch so auf dem Smartphone nutzen möchte nicht mit übertragen und müssen einmalig neu eingegeben werden – was mir aber nur recht ist.
Zum Abschluss möchte ich noch einen kleinen Größenvergleich meiner bisherigen iPhones vornehmen.

09 - iPhone 6 Plus - Größenvergleich / Size comparison

10 - iPhone 6 Plus - Größenvergleich Seitenansicht / Size comparison - Side view

11 - iPhone 6 Plus - Größenvergleich unten / Size comparison bottom view

Der Sprung von 3,5 Zoll (8,89 cm) Displaygröße auf 5,5 Zoll (13,97 cm) ist natürlich gewaltig, aber nachdem ich einige Apps auf dem größeren Bildschirm genutzt habe, möchte ich nur noch ungern zurück zu der kleineren Version. Nicht nur dass die Darstellung mit ihrer Retina HD Auflösung von 1920×1080 Pixeln mit 401 Pixeln pro Inch wirklich brilliant ist, man kann viele Dinge deutlich genauer bedienen als auf dem kleinerem Display und es ist – zumindest bei meinen Händen – sogar noch eine 1-Hand-Bedienung und das Tippen mit dem Daumen möglich, auch wenn man sich vielleicht etwas mehr strecken muss. Vom Performance-Gewinn durch den 1,4Ghz A8 Dual-Core Prozessor samt des M8 Coprozessor und der Vervierfachung des verfügbaren Speichers gar nicht zu reden. Ich bin mit meiner Entscheidung für das iPhone 6 Plus bisher absolut zufrieden und bereue es nicht, zu dem großen Gerät gegriffen zu haben.

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