Archive for December, 2014

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce

Wednesday, December 31st, 2014
Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce / Spaghetti with ground meat tomato sauce

Das Rezept das ich heute zubereitete, habe ich vor langer Zeit in diesem Beitrag schon einmal hier im Blog vorgestellt und dieses Mal nur leicht abgewandelt. Die Sauce ist dabei nach dem Originalrezept meiner Mutter zubereitet und ich liebe dieses einfache und unglaublich leckere Gericht schon seit meiner frühesten Kindheit. Dabei ist die Zubereitung angenehm einfach. Wir benötigen (für ca. 4 Portionen):

    500g Hackfleisch (gemischt)
    1 große Dose Tomatenmark
    3 Esslöffel Mehl
    750ml Gemüsebrühe
    500g Spaghetti
    etwas Öl zum braten
    Salz, Pfeffer & Paprika zum würzen
    evtl. etwas Ketchup

Zuerst braten wir das Hackfleisch mit etwas Öl krümelig an und würzen es dabei mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Sobald das Hackfleisch durchgebraten ist, geben wir das Tomatenmark hinzu, rösten es kurz mit an und bestäuben schließlich alles mit den 3 Esslöffeln Mehl. Anschließend gießen wir alles mit der Gemüsebrühe auf, lassen alles kurz aufkochen und schmecken es dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika ab. Dann lassen wir die Sauce auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und dabei etwas einreduzieren. Ggf. geben wir noch etwas Tomatenketchup in die Sauce. Parallel kochen wir die Spaghetti laut Packungsbeschreibung in einem separaten Topf.

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Zubereitung / Spaghetti with ground meat tomato sauce - Cooking

Sobald die Nudeln dann al dente gekocht sind, können wir sie abgießen gemeinsam mit der Sauce servieren.

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce / Spaghetti with ground meat tomato sauce

Ich fand dass die Verwendung von Gemüsebrühe statt klarem Wassers der Sauce noch einen zusätzlichen, sehr angenehmen Würzaspekt hinzufügte und man weniger nachwürzen musste, das werde ich wohl ebenso beibehalten wie den Verzicht auf die TK-Kräuter aus dem oben verlinkten, alten Rezept. Sehr lecker, ich hätte mich regelrecht rein knien können. 😉
Die restlichen Nudeln kann man dann mit der Sauce vermengen und nach dem Abkühlen problemlos drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit

Dr. Oetker Pizza Tradizionale Salame Peperoni [30.12.2014]

Tuesday, December 30th, 2014
Dr. Oetker Pizza Tradizionale Salame Peperoni

Heute verspürte ich keine große Lust zu kochen, daher beschloss ich mir einfach eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben. Dabei fiel meine Wahl auf die Pizza Salame Peperoni aus der Tradizionale-Reihe von Dr. Oetker. Also auch hier mal wieder einfach den Ofen auf 220 Grad vorgeheizt, die Pizza auf dem Rost auf der mittleren Schiene hinein geschoben und nach 12 bis 14 Minuten war sie auch schon fertig.

Dr. Oetker Pizza Tradizionale Salame Peperoni

Im Vergleich zur Ristorante-Pizza von gestern ist bei der Tradizionale der Teigboden etwas dicker und der Belag nicht ganz bis zum Rand darauf verteilt, mit einem Durchmesser von ziemlich genau 24cm ist sie aber genau so groß, wenn auch etwas unregelmäßiger geformt. Hier hat man wohl durch künstliche Imperfektion versucht, den Anschein einer handgemachten Pizza zu simulieren. Dennoch fand ich die Dicke des Teiges noch absolut akzeptabel und auch der kleine Teigrand störte mich beim Verzehr nicht. Der Belag aus kleinen Salamischeiben und ein Stücke zerteilter, mild-scharfer grüner Peperoni, Käse und Tomatensauce war ein wenig unregelmässig verteilt, aber jedes Stück Pizza hatte letztlich noch genug davon, um den Genuss nicht negativ zu beeinflussen. Ich fand auch diese Pizzazubereitung überaus lecker. Einzig der recht hohe Preis von 2,59 Euro im Vergleich zu 1,89 Euro für die Ristorante-Pizza fiel etwas negativ auf – das bisschen mehr Teig kann einen solchen Preissprung wohl nicht rechtfertigen. Insgesamt aber eine durchaus empfehlenswerte Pizza.

Dr. Oetker Pizza Ristorante Salame Mozzarella Pesto [29.12.2014]

Monday, December 29th, 2014
Dr. Oetker Ristorante Pizza Salame Mozzarella Pesto

Nachdem die Reste der Weihnachtsfestessen inzwischen aufgebraucht sind und ich auch keine Lust verspürte, selbst etwas zu kochen, entschloss ich mich heute dazu mal wieder eine Fertigpizza zuzubereiten. Meine Wahl fiel dabei auf auf Pizza Salame Mozzarella Pesto aus der Ristorante-Reihe von Dr. Oetker. Die Zubereitung war wie gewohnt sehr unkompliziert: Ofen auf 220 Grad vorheizen, tiefgefrorene Pizza für 11-13 Minuten auf dem Rost in den Ofen schieben und anschließend die fertige Pizza genießen.

Dr. Oetker Ristorante Pizza Salame Mozzarella Pesto

Dünner, knuspriger Pizzaboden, Belag bis zum Rand und eine sehr leckere Zutatenkombination aus Mozzarella-Käse, Pesto Genovese und würziger Salami – was will man mehr. Wenn es mal schnell gehen muss ist so eine Fertigpizza immer wieder eine gute Wahl.

Rouladengeschnetzeltes mit Rotkraut & gebratenen Klößen [28.12.2014]

Sunday, December 28th, 2014
Rouladengeschnetzeltes mit Rotkraut & gebratenen Klößen / Roulade chop with red cabbage & fried dumplings

Wie “zwischen den Jahren” üblich verbrauchten wir heute die letzten Reste von unserer Weihnachtsschlemmerei, um genau zu sein Rouladen, Rotkraut und Klöße. Damit die Rouladen besser warm wurden, schnitten wir sie vor dem Erhitzen in die Sauce. Und auch die Klöße zerteilten wir und brieten sie vor dem Verzehr in einer Pfanne an. Dazu gab es die Reste des Apfelrotkrauts. Auch wenn es “nur” Reste waren, erwies sich das Ganze dennoch als überaus lecker.

Leberkäse mit Spiegelei, Rosenkohl & Bratkartoffeln [27.12.2014]

Saturday, December 27th, 2014
Leberkäse mit Spiegelei, Rosenkohl & Bratkartoffeln / Meat loaf with fried egg, brussels sprouts & fried potatoes

Nach all dem geschmorten und gebackenen der letzten Tage entschieden wir uns heute – trotz noch immer vorhandener Reste der anderen Weihnachtsspeisen – dazu, mal ein paar Bratkartoffeln mit zwei Scheiben angebratenen Leberkäses und einem Spiegelei zuzubereiten und das ganze mit den Überbleibseln des Rosenkohls von gestern zu ergänzen. Eine schöne Hausmannskost-Alternative nach all der Schlemmerei der Weihnachtsfeiertage – von den Würstchen mit Kartoffelsalat natürlich mal abgesehen.

Weihnachtsspeisen 2014

Friday, December 26th, 2014

Diese Weihnacht entschieden wir uns, nach der Ente mit Rotkohl und Klößen im Jahre 2011, Rouladen gefolgt Würstchen mit Kartoffelsalat im Jahre 2012 und Rouladen und Schweinelende im Jahre 2013 die Feiertage mit Schweinelende im Speckmantel zu eröffnen. Dazu gab es Rösti, Nudeln und Blumenkohl.

Christmas Dinner 2014

Bacon wrapped pork loin with roesti & cauliflower / Schweinelende im Speckmantel mit Rösti & Blumenkohl

Die mit Champignons versetzte Sahnesauce zur im Ofen zubereiteten Lende war zwar dieses Jahr leider etwas dünn geraten, aber das sollte den Genuss nicht schmälern. Zum Nachtisch gab es noch etwas Eis, wovon es allerdings dieses Jahr kein Bild gibt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es zu Mittag schließlich einen Sauerbraten mit Rosenkohl und Kroketten.

Marinated beef roast with brussels sprouts & croquettes / Sauerbraten mit Rosenkohl & Kroketten

Zwar war der Sauerbraten aus Zeitgründen nur mit irgend einem Fix gemacht, also nicht mehrere Tage eingelegt, aber dennoch durch das lange garen angenehm mürbe und zart geworden. Der Rosenkohl war aber aus frischen Röschen zubereitet und mit einer cremigen Sauce versehen worden, also schön knackig und überaus lecker.
Am Abend gab es dann noch – aus alter Tradition – Würstchen mit Kartoffelsalat.

Sausages with potato salad / Würstchen mit Kartoffelsalat

Im Gegensatz zum bayrischen (oder auch schwäbischen) Kartoffelsalat war dieser mit leichter Mayonaise angemacht und zusätzlich zu den Kartoffeln noch mit gewürfelten Gewürzgurken, Eiern und angebratenem Speck versehen. Sehr lecker – wenn auch nicht gerade leicht.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es schließlich – mal wieder – Rinderrouladen, die ich dieses Mal selber zubereitete, allerdings mit ein paar kleineren Abwandlungen zu dem Rezept, das ich vor über drei Jahren mal hier im Blog veröffentlicht hatte.
Zuerst würzte ich die Rouladen beidseitig mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver, dann bestrich ich eine Seite mit mittelscharfem Senf und belegte sie mit gewürfelten Zwiebeln und Speckwürfeln. Auf Gurken verzichtete ich auf Wunsch mehrerer “Mitesser” dieses Mal.
Rouladen füllen / Fill roulades
Nach dem Aufrollen und sichern mit Rouladennadeln,
Rouladen aufrollen / Roll up roulades
es waren dieses Mal ganze zehn Rouladen,
Fertige Rouladen / Finshed roulades
briet ich sie rundherum scharf an, wobei ein Induktionsherd zum Einsatz kam, mit dem ich ja bisher noch gar keine großen Erfahrungen habe sammeln können. Nach kurzer Eingewöhnung klappte aber alles wunderbar.
Rouladen scharf anbraten / Sear roulades
Nach dem Anbraten wurden die Rouladen dann für 1 Stunde und 45 Minuten in einer aus Rouladen-Fix und Wasser angerührten Sauce (nicht meine Idee, wurde so vorgegeben) geschmort. Die Sauce band ich am Ende noch mit dunklem Saucenbinder und ließ sie etwas einkochen – ich mag Sauce nun mal gerne etwas dickflüssiger.
Rouladen schmoren / Stew roulades
Serviert wurde dann alles mit Kartoffelklößen, Apfelrotkohl und frischem Rosenkohl (nicht im Bild).

Weihnachtstafel 26.12.2014

Roulades with red cabbage & dumplings / Rouladen mit Rotkohl & Klößen

Durch die Verwendung von gewürfeltem Speck im Gegensatz zu den Baconstreifen die ich sonst genutzt hatte trat der Speckgeschmack in den Rouladen etwas deutlicher zu Tage, ohne dabei jedoch zu dominant zu werden – eine durchaus akzeptable Alternative. Und auch die Gewürzgurken habe ich nicht unbedingt vermisst. Ein wirklich leckeres Mahl für den zweiten Weihnachtsfeiertag.

Rouladen Füllung / Filling

Am Abend gab es schließlich noch die Reste vom Kartoffelsalat mit warmen Wiener Würstchen.

Sausages with potato salad / Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat

Damit sollte nun aber – vielleicht vom Jahreswechsel abgesehen – erst mal Schluss mit all der Schlemmerei sein. 😉

Schweinebraten mit Rosenkohl & Kartoffeln [23.12.2014]

Tuesday, December 23rd, 2014
Pork roast with brussels sprouts & potatoes / Schweinebraten mit Rosenkohl & Kartoffeln

Heute gab es Rosenkohl, aus frischen Röschen zubereitet, dazu ein paar Salzkartoffeln und schließlich noch die letzten Reste des Schweinebratens mit Semmelfüllung vom Sonntag. Den Rosenkohl, der frisch zubereitet ja deutlich knackiger ist als TK-Ware, hatte ich frisch im Supermarkt besorgt, gemeinsam mit einigen anderen letzten Besorgungen – und bereut nicht alles schon etwas früher eingekauft zu haben. Über eine halbe Stunde, fast sogar fünfundvierzig Minuten, habe ich an einer der sechs Kassen angestanden, die allesamt geöffnet waren. Und mindestens ein Drittel der Einkaufenden waren Rentner, die nicht einmal verderbliche Waren, sondern irgend welchen Firlefanz wie Wein oder Schnaps einkauften, den sie auch an anderen Tagen hätten besorgen können. So was werde ich wohl nie verstehen – außer vielleicht wenn ich selbst mal Rentner bin… 😉

Gehacktesbrötchen mit Zwiebeln [23.12.2014]

Tuesday, December 23rd, 2014
Gehacktesbrötchen mit Zwiebeln / Ground meat bun with onions

Oh wie habe ich das vermisst: ein schönes knuspriges frisches Brötchen mit frischem gewürzten Schweinehackfleisch und frischen Zwiebeln wie ich es mir heute mal wieder zum Frühstück gönnte. Eine kulinarische Delikatesse, die sich in in meiner Wahlheimat Bayern bisher offensichtlich nicht durchsetzen konnte. Zumindest habe ich es noch nirgendwo in München gesehen, eventuell verhält es sich auf den Dörfern des Freistaates ja anders. Man muss dazu natürlich sagen, dass so etwas nur mit absolut frischem Fleisch funktioniert. Aber zum Glück gibt es notfalls da ja noch das Fleischpflanzerlsemmel… 😉