Archive for Dezember, 2014

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [05.12.2014]

Freitag, Dezember 5th, 2014

Nach den vielen interessanten und teilweise außergewöhnlichen Gerichten der letzten Tage gestaltete sich die Speisekarte des heutigen Freitags eher gewöhnlich. Die einzige Besonderheit war die Tatsache, dass man heute neben dem Hausgemachten Kirschmichel mit Vanillesauce bei Tradition der Region noch zusätzlich einen Apfelstrudel mit Vanillesauce eine zweite Süßspeise anbot – aber das war beides ja nichts für mich, da ich Süßspeisen als Hauptgericht bis auf wenige Ausnahmen ablehne. Ebenfalls die Gebackenen Ananas und Banane von der Asia-Thai-Theke fiel hierunter, einzig das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce aus dem selben Bereich erschien interessant für mich. Aber noch interessanter fand ich die Gebackenen Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter und die Tagliatelle mit buntem Geflügelragout bei Vitality. Und da ich diese Woche noch nichts aus dem Bereich Fisch und Meeresfrüchte auf dem Teller hatte fiel die Entscheidung letztlich zu Gunsten der Calamari, die ich mir mit zwei Zitronenecken aus einem bereit stehenden Behältnis ergänzte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Orangencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

An den Tintenfischringen mit ihrer knusprigen Ummantelung und dem zarten Fleischringen im Inneren gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an der würzigen Remoulade oder dem milden, wie für die Gegend üblich ohne Mayonaise angemachte Salat auf Kartoffeln und Gurken. Ich fand ihn zwar etwas flüssiger als sonst, aber geschmacklich war er in Ordnung. Dieses Gericht ist eben ein wahrer Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der auch heute mal wieder in gewohnter Qualität gelungen war. Und auch die schaumig-lockere Orangencreme mit ihrere Garnitur aus Cocktailkirsche, Schokosauce und Knusperflocken gab keinen Grund, irgendwelche Kritik anzubringen. Ich war in der Summe sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Und da die Calamari gebacken und nicht frittiert waren, sollten sich auch die Kalorien bei diesem Gericht einigermaßen in Grenzen halten – einzig die Remoulade dürfte hier etwas ungünstiger gelegen haben – aber damit muss ich halt leben. Denn was wären Calamari schon ohne Remoulade? 😉
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Calamari heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und die Tagliatelle mit Geflügelragout ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach die Asia-Gerichte für sich entscheiden konnten und die Nudeln somit auf Platz drei verwiesen. Den vierten Platz schließlich teilten sich die beiden Süßspeisen in Form des Kirschmichels und des Apfelstrudels – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Orangencreme: ++

Burgunderbraten vom Hirsch mit Kroketten [04.12.2014]

Donnerstag, Dezember 4th, 2014

Heute erwiesen für mich gleich drei Gerichte aus dem Angebot der regulären Küche unseres Betriebsrestaurants als überaus interessant, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen war da der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven aus dem Bereich Vitality, der mit all dem frischen Gemüse und seinen gerade mal 461kcal überaus gesund erschien. Der Burgunderbraten vom Hirsch mit Rotweinsauce, Apfelpreiselbeeren und Kroketten bei Tradition der Region wiederum schien mir das exklusivste und edelste der heutigen Angebote zu sein, immerhin handelte es sich um Wild und schließlich der New York Chili-Cheeseburger mit roten Zwiebeln, dazu Chester-Käse, Jalapenos, Chili-Cheese-Sauce und Steakhouse-Pommes bei Globetrotter weckte einfach meinen Appetit auf Fastfood. Da konnten das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke natürlich nicht mithalten. Und auch die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis, die als Zusatzangebot auf der Karte stand, weckte keinerlei Interesse bei mir. Nach langem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den goldenen Mittelweg, der gleichzeitig auch das kulinarisch hochwertigste Gericht darstellte: Den Burgunderbraten. Und was passt besser zu Braten als etwas Blaukraut – auch wenn mir bewusst sein musste dass es sich hier um die Reste von gestern handelte. Außerdem nahm ich mir noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Burgundian roast venison with croquettes, pear & cranberries / Burgunderbraten vom Hirsch mit Kroketten, Birne & Preiselbeeren

Leider schien man das Rotkraut mitsamt seiner Gewürze, unter denen wohl auch Nelken gewesen waren, seit gestern Zwischengelagert, was zur Folge hatte dass sich der Nelkengeschmack über das komplette Kraut ausgebreitet hatte. Es war gerade noch essbar, aber kein wirklicher Genuss mehr. Daher Notiz an mich selbst: In Zukunft kein Rotkraut vom Vortag mehr wählen, auch wenn es scheinbar gut zum angebotenen Gericht passt. Am saftigen, mageren und zarten Hirsch-Burgunderbraten mit seiner würzigen, schön dickflüssigen Rotweinsauce und den knusprigen und noch angenehm heißen Kroketten gab es glücklicherweise nichts auszusetzen. Gemeinsam mit der halben, mit Preiselbeergelee garnierten Birne, die ja eine klassische Beigabe zu Wildgerichten aller Art darstellt, ein sehr gelungenes Hauptgericht. Und auch an dem mild gesüßten Grießbrei samt der fruchtigen roten Beerengrütze gab es nichts auszusetzen. Abgesehen vom Blaukraut war ich sehr zufrieden.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass diese dem Burger recht eindeutig den Vorzug gaben und ihm somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Auf dem zweiten Platz folgte dann mit etwas Abstand der Hirsch-Burgunderbraten, die Asia-Gerichte belegten Platz drei und der griechische Gemüsetopf folgte knapp dahinter auf Platz vier. Die Chili-Linsen sah ich nur sehr vereinzelt, weswegen ich ihnen nur den fünften Platz zubilligen kann. Ist eigentlich auch eine Schnapsidee, bei so vielen guten Angeboten inklusive des Gemüsetopfs auch noch Chili-Linsen auf den Speiseplan zu setzen – ich kann da nur vermuten dass sie wohl weg musste. 😉

Mein Abschlußurteil:
Burgunderbraten vom Hirsch: ++
Rotweinsauce: ++
Kroketten: ++
Preiselbeerbirne: ++
Blaukraut: +/-
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen [03.12.2014]

Mittwoch, Dezember 3rd, 2014

Auch wenn mit Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis im Bereich Vitality ein gutes und vielfach bewährtes Fischgericht auf der Karte stand, bewog mich das heutige Gericht im Bereich Tradition der Region in Form einer Geschmorten Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelklößen dazu, heute mal nicht wie gewohntbeim Fischgericht zuzugreifen. Das >Putensteak „Milanese“ mit Tomaten-Basilikumsugo und Gabelspaghetti aus der Sektion Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße kamen nicht in die nähere Auswahl. Zur Entenkeule gesellte sich aber noch ein Becherchen Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with red cabbage & dumplings / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen

Die Entenkeule sah im ersten Moment zwar ein wenig mickrig aus, aber die Ausbeute an essbaren Fleisch war dennoch erstaunlich gut und die Qualität angenehm hochwertig. Zudem ließ sich dieses auch angenehm leicht mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen lösen. Gemeinsam mit der bereits leicht weihnachtlich anmutenden, dickflüssigen Sauce mit leichter Zimtnote, dem würzigen Apfel-Blaukraut und den beiden kleinen Kartoffelknödeln ein sehr leckeres Gericht. Allerdings waren die Klöße selbst heute extrem klebrig und nicht ganz so „fluffig“ wie ich sie sonst gewohnt bin, daher muss ich hier ein wenig in der Wertung abziehen. Am mit zahlreichen versehenen, nicht zu süßen Aprikosenquark gab es aber wieder nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag die Entenkeule heute sehr hoch in der Gunst und konnte mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Putensteak „Milanese“, und den dritten Platz teilten sich heute die Asia-Gerichte und das Seelachsfilet, zwischen denen ich keinerlei Unterschied in der Platzierung erkennen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelklöße: +
Aprikosenquark: ++

Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [02.12.2014]

Dienstag, Dezember 2nd, 2014

Eigentlich hatte ich ja heute gehofft, dass man im Bereich Vitality das gestern ausgefallenen Kichererbsencurry anbieten würde, doch meine Hoffnungen wurden enttäuscht: Es fand sich eine Gefüllte Aubergine mit Reis auf dem dortigen Bereich der heutigen Speisekarte, und auf Auberginen kann ich verzichten. Da mich auch weder der „Schwaben Teller“ – Minutensteaks vom Schwein mit Champignonrahmsauce, frischen Käsespätzle und Röstzwiebeln bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Gerichte wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art oder Gaeng Ped Mua – Seelachs gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce reizten, griff ich heute mal wieder zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, den 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis aus dem Bereich Globetrotter. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit Erdbeergelee aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Die drei Frikadellen aus Rinderhack mit einigen Feta-Stückchen erwiesen sich schon mal als angenehm locker, mild würzig und trotzdem noch einigermaßen saftig – vor allem gemeinsam mit dem nicht zu dünnflüssigen Tzatziki und den frischen, rohen Zwiebelstückchen. Und auch an dem lockeren, fruchtigen Tomatenreis gab es heute nichts auszusetzen. Immer wieder lecker diese Kombination. Das Ganze schloss ich schließlich mit einem cremigen, nicht zu süßen Milchreis samt seiner Garnitur aus Erdbeergelee, Mandarinenschnitze und dunkler Schokolode überaus schmackhaft ab.
Um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Bifteki und der „Schwabenteller“ ein enges Koopf-an-Kopf-Rennen und zuerst sah es sehr gut für die Bifteki aus. Jedoch verschoben sich die Vorlieben während meines Aufenthalts dann doch noch deutlich zu Gunsten der Minutensteaks mit Spätzke, so dass es doch schließlich doch der Schwabenteller war, der mit kleinem Vorsprung vor den Bifteki den ersten Platz für sich erobern konnte. Folglicherweise kamen die Bifteki auf Platz zwei und verwunderlicherweise gelang es der gefüllten Aubergine heute mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei und verwies diese somit auf einen guten vierten Platz. Dabei sah vor allem der Seelachs in Kokosmilchsauce gar nicht mal so schlecht aus.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Zwiebelringe: ++
Tomatenreis: ++
Milchreis mit Erdbeergelee: ++

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [01.12.2014]

Montag, Dezember 1st, 2014

Neben den Resten des Steak vom Thunfisch mit Tagliatelle nero & Pepperonata vom Freitag standen heute Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke sowie Hausgemachte Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, ein Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und schließlich – anstatt des ursprünglich angekündigten pikanten Kichererbsencurry – Spaghetti mit Blattspinat und Kren bei Vitality auf der Speisekarte. Hätte es das Kichererbsencurry gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugeschlagen, so jedoch wich ich auf den den Linseneintopf aus. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Kokos-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lentil stew with sausages & bred / Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Warum es sich hier jetzt um einen Linsensuppeneintopf und nicht nur um einen normalen Linseneintopf handelte, erschloss sich mir zwar nicht ganz, aber die Kombination aus sehr vielen braunen Linsen, einigen kleinen Salzkartoffeln, etwas Suppengrün und schießlich den beiden warmen Wiener Würstchen erwies sich unabhängig von ihrer Bezeichnung als überaus schmackhaft. Als einzigen Kritikpunkt muss ich anbringen, dass man sowohl die Kartoffeln also auch die Würstchen im Ganzen in den Eintopf gegeben hatte, was den Verzehr alleine mit einem Löffel etwas erschwerte. Doch glücklicherweise hatte ich vorgesorgt und mir Messer und Gabel mitgenommen, so dass ich mich vor dem Verzehr um dieses Problem kümmern konnte. Das Bauernbrot schließlich war zwar nicht mehr ofenfrisch und knusprig, aber auch nicht so abgestanden dass ich hier etwas in der Wertung abziehen müsste. Ingesamt ein einfaches, aber sehr gelungenes Mittagsgericht. Und auch am cremigen Kokosnuss-Mouss das mit einigen Schokosplittern vermengt und etwas Obst garniert worden war, gab es nichts auszusetzen.
Als ich heute das Restaurant betreten hatte, sah es zuerst danach aus als würden die anderen Gäste den Linseneintopf der Lasagne vorziehen, denn an der Theke wo dieser ausgegeben wurde hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildet, während niemand für das Nudelgericht anstand. Doch dies verschob sich noch während ich speiste, so dass die Lasagne schließlich doch mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Der Linseneintopf schaffte es dennoch auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Bei den Nudeln mit Blattspinat und Kren sowie dem Thunfisch konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen, weswegen ich beiden Platz vier zubilligen musste.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++
Kokos-Mousse: ++