Archive for August, 2015

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [14.08.2015]

Friday, August 14th, 2015

Von den Gerichten der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants kamen für mich heute der Putenbraten mit Champignonsauce und Reis bei Vitality und die Gebackenen Calamari mit Kartoffelsalat & Remoulade aus der Sektion Globetrotter in die nähere Auswahl, während ich mich für die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht so recht begeistern konnte. Letztlich waren es aber wieder die Calamari, die auf meinem Tablett landeten. Nach Zitronenecken oder -scheibe, um die Calamari mit deren Saft zu garnieren suchten wir aber leider vergebens. Ergänzt würden sie durch ein Mango-Lassi, ein indisches Joghurt-Getränk, aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Wie ich bereits aufgrund der ungewöhnlich dunklen Farbe vermutet hatte, war der Teigmantel heute sehr knusprig geraten. Das darin befindliche Tintenfischfleisch war zwar dennoch schön zart und saftig, aber volle Punktzahl kann ich dennoch nicht geben. An der würzigen Remoulade gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie am mild-würzigen Kartoffelsalat. Das Lassi wiederum war heute etwas enttäuschend, denn es besaß zwar ein deutliches Mangoaroma, aber gleichzeitig auch einen leicht säuerlichen Beigeschmack. Auch hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben.
Scheinbar hatte ich bei den Calamari aber einfach nur eine schlechte Fuhre erwischt, denn sah man sich bei den anderen Gästen um die ebenfalls die Tintenfischringen gegriffen hatten, sah man schnell dass die meisten davon nicht so dunkel und somit überknusprig waren. Und ich hatte viel zum Vergleichen, denn dieses Gericht war mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten das häufig gewählteste und belegte somit auch gleich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Putenbraten auf Platz drei und der Dampfnudel schließlich auf dem vierte Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mango-Lassi: +

Rote Currywurst mit Pommes Frites [13.08.2015]

Thursday, August 13th, 2015

Da mich heute weder die Angebote an der Asia-Thai-Theke noch die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality noch die Cannelloni mit Fleischfüllung, Bechamelsauce und mit Käse gratiniert bei Globetrotter heute sonderlich reizten, war die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region alternativlos. Auch wenn ich nach der Bratwurstschnecke am Montag damit schon zum zweiten Mal diese Woche Bratwurst zu mir nahm. Ich entschied mich dabei für die rote Variante, die etwas würziger zu sein versprach als die weiße und garnierte die Wurst mit etwas des bereit stehenden Currypulvers und die Pommes mit einer extra Portion Ketchup. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die angenehm große Wurst war wie erwartet schön würzig und schien nach Debrecziner Art hergestellt zu sein. Leider war die warme Currysauce zwar etwas zu süß geraten, aber noch absolut essbar. Volle Punktzahl kann ich hier aber nicht geben. Und auch die mit reichlich Petersilie versetzte Gemüsemischung aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und kleinen Spargelstücken war leicht zerkocht, weswegen ich hier ebenfalls etwas abziehen muss. Dafür gab es an den knusprigen und heißen Pommes Frites nichts auszusetzen. Zugegebenermaßen kein leichtes, aber geschmacklich durchaus akzeptables Mittagsmahl.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag die Currywurst natürlich ganz wie erwartet mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz. Den Asia-Gerichten gebührt heute der zweite Platz, gefolgt von den Cannelloni auf Platz drei und den Farfalle mit Auberginenragout schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: +
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: +

Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [12.08.2015]

Wednesday, August 12th, 2015

Zwar standen heute mit einem Gebratenen Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln Speck und Tomatenscheibe, dazu Rotweinsauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region oder dem bereits mehrfach für gut gefundenen Chicken Tikka Masala mit Basmatireis bei Globetrotter oder aber Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke heute eigentlich durchaus verlockende Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, doch ich wollte heute mal wieder meiner Angewohnheit Mittwochs zum Fischgericht zu greifen fröhnen und wählte daher die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln aus dem Bereich Vitality. Und das obwohl die heutige Version nicht ganz toll aussah wie beim letzten Mal. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Naturquark mit frischen Erdbeeren aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout balkan style with rosemary potatoes / Forelle Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln

Während mein Kollege, der vor mir bedient worden war eine kopflose Forelle auf dem Teller vorfand, bekam ich gleich zwei Köpfe serviert. Das sah zwar kurios aus, brachte aber was die Fleischmenge anging leider nichts, da sich in den Köpfen die einzigen verbliebenen Knochen und Gräten befanden. Der Rest des relativ kleinen Fischs war entgrätet und bestand nur aus der dünnen Haut und einer absolut akzeptablen Menge saftiges Forellenfleisch. Die mit Streifen von roter und grüner Paprika sowie ein paar Zwiebeln versetzte Tomatensauce war heute leider nicht so der Renner und auch etwas Fantasielos. Das habe ich zum Beispiel beim letzten Mal schon deutlich besser erlebt. Und auch die Kartoffeln waren heute nicht perfekt, denn man hatte sie zwar großzügig mit Rosmarin gewürzt, aber zum perfekten gar kochen fehlten ein paar Minuten, denn Innerstes war nicht ganz durch. Ich hatte mir insgesamt mehr davon erwartet. Am Quark mit frischen Erdbeeren schließlich gab es glücklicherweise nichts weiter auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Holzfällersteak zwar ganz wie erwartet vorne auf Platz eins, aber das Chicken Tikka Masala auf dem zweiten Platz war im deutlich enger auf den Fersen als vermutet. Auf Platz drei kamen schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz konnte sich schließlich die Forelle sichern.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: +
Rosmarin-Kartoffeln: +
Quark mit Erdbeeren: ++

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes [11.08.2015]

Tuesday, August 11th, 2015

Heute reizten mich vor allem die Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola aus dem Bereich Vitaliy und das Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa und Country Potatoes aus dem Bereich Tradition der Region, während ich mich für die Spagehtti mit Tomatensugo und Thunfisch bei Globetrotter und die Angebote der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich begeistern konnte. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass die Gnocchi etwas trocken aussahen, die meine Wahl schließlich zugunsten des Rinderhacksteaks fallen ließ. Gemüse gab es heute leider nichts passendes dazu und auch an der Salattheke entdeckte ich nichts passendes. Und da ich gestern schlechte Erfahrungen mit dem übersüßten Kokoscreme gemacht hatte, gesellte sich heute nur ein Naturjoghurt mit Obsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu.

Beef salisbury steak with country potatoes / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & country potatoes

Dass das gleichmäßig geformte Rinderhacksteak mit höchster Wahrscheinlichkeit industriell gefertigt und tiefgekühlt in unser Betriebsrestaurant geliefert worden war stelle ich gar nicht in Frage, aber da es saftig, gut gewürzt und frei von irgendwelchen Knorpel (häufig ein Zeichen qualitativ besonder schlechter Frikadellen und Hacksteaks) war, sehe ich hier keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Gemeinsam mit der mit Gemüsestreifen versetzten, leicht exotisch-scharfen Gemüsesalsa wirklich mehr als nur essbar. Mit Sicherheit ist auch hier wieder die Thai-Chilisauce vom letzten Mal zum Einsatz gekommen, aber diesmal weniger dominant, so dass der Geschmack heute wirklich passte. Bei den Country Potatoes muss ich zwar anmerken, dass sie nicht mehr ganz heiß waren, aber da sie noch schön knusprig waren, sehe ich auch darüber hinweg. Der Naturjoghurt mit seiner bunten Mischung aus Stücken von frischen Äpfeln, Birne, Banane, Melone, Weintraube, Pfirsich und Erdbeere schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Wie nicht anders zu erwarten gewesen, lag das Rinderhacksteak heute auch bei den anderen Gästen am sehr hoch in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte etwas häufiger gesehen zu haben als die somit drittplatzierten Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensauce. Auf Platz vier folgte schließlich die Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Naturjoghurt mit Obstsalat: ++

Bratwurstschnecke mit Kartoffelpüree & Sauerkraut [10.08.2015]

Monday, August 10th, 2015

Nachdem mich weder die Asia-Thai-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Möhren in Austernsauce noch die Spaghetti bei Balsamicolinsen bei Vitality oder die Hähnchenbrust “Hawaii” mit Currysauce und Reis bei Globetrotter heute sonderlich reizten, griff ich zur Bratwurstschnecke mit Kartoffelpüree und Sauerkraut aus dem Abteilung Tradition der Region, da mir dies Gericht noch als beste Alternative erschien. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Kokoscreme mir Aprikose aus dem heutigen Dessert-Angebot unseres Betriebsrestaurants.

Bratwurst snail with mashed potatoes & sauerkraut / Bratwurstschnecke mit Kartoffelpüree & Sauerkraut

Die mit einem Holzspieß zusammen gehaltene Bratwurstschnecke war angenehm groß geraten und auch was Konsistenz und Würzgrad anging gab es nicht auszusetzen. Ebenso wenig gab es an dem gut gewürzten, aber leider etwas zu klein geratenen Portion Sauerkraut oder der milden Bratensauce etwas auszusetzen. Nur beim Kartoffelpüree merkte man mal wieder, dass es sich hier scheinbar um aus Instant-Pulver hergestellte Ware handelte, auch wenn ich zugeben muss dass man sich von der Konsistenz her inzwischen hier schon deutlich verbessert hat. Früher war es deutlich dünner gewesen. Größte Enttäuschung war heute aber wohl das viel zu süß geratene Dessert in Form der Kokoscreme, in die eine kleine Menge Aprikosengelee eingemischt war. Die Mischung war zwar essbar, aber hier war wohl der Zuckerlöffel ausgerutscht. Da kann ich leider auch keine volle Punktzahl geben.
Sah man sich heute im durch die Urlaubszeit deutlich dünner als üblich besetzten Gastraum um, erkannte man schnell dass sich ganz wie erwartet die Bratwurstschnecke mit Sauerkraut den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten etwas unerwartet die Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die ich noch deutlich häufiger sah als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz drei landeten. Die Hähnchenbrust Hawaii folgte kurz dahinter schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Kokoscreme: +/-

Hackfleisch-Tomatenreis – das Rezept

Saturday, August 8th, 2015

Bei Außentemperaturen von 35 Grad hatte ich heute keine Lust irgend etwas sonderlich kompliziertes zuzubereiten. Daher entschloss ich mich heute dazu, mich mal mit einem einfachen Hackfleisch-Tomatenreis zu begnügen. Aber trotz der simplen Zusammensetzung dieses Rezeptes ergab sich Dank einiger kleiner Verbesserungen die ich vorgenommen hatte ein überaus leckeres und meiner Meinung nach sehr gelungenes Gericht. Dieses möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

250g Reis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

1 große Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g gemischtes Hackfleisch
04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 rote Paprika
05 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

500ml Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

2 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
07 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

500g passierte Tomaten
08 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient sieved tomatoes

3 Esslöffel Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 Esslöffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1-2 Espressolöffel Sambal Olek
10 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

Gewürze Cayennepfeffer, edelsüßes Paprika & Oregano
11 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

sowie etwas Salz & Pfeffer

Beginnen wir damit, das Wasser in einen Topf zu geben
12 - Wasser in Topf geben / Put water in pot

und bringen dieses geschlossen zum kochen.
13 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to a boil

In der Zwischenzeit schälen und Würfel wir die Zwiebel,
14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

entkernen und würfeln die Paprika
15 - Paprika entkernen & würfeln / Decore & dice bell pepper

und schälen die Knoblauchzehe, um sie anschließend fein zu zerkleinern.
16 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen Teelöffel Salz hinzu,
17 - Wasser salzen / Salt water

rühren die beiden Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein
18 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in instant vegetable broth

und geben dann den Reis hinzu
19 - Reis hinzufügen / Add rice

um ihn auf leicht reduzierter Stufe gar zu kochen. Den fertigen Reis stellen wir bei Seite.
20 - Reis gar kochen / Cook rice

Noch während der Reis kocht, erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
21 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an.
22 - Zwiebeln andünsten / Braise onion ligthly

Anschließend geben wir das Hackfleisch hinzu
23 - Hackfleisch hinzufügen / Add ground meat

und braten es krümelig an, wobei wir es auch gleich mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
24 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

Ist das Hackfleisch fast durchgebraten, geben wir zuerst die zerkleinerte Knoblauchzehe
25 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

und wenig später auch die gewürfelte Paprika hinzu
26 - Paprika addieren / Add bell pepper

und braten alles weiter, bis die Paprika etwas Farbe bekommt.
27 - Paprika anbraten / Braise bell pepper

Schließlich addieren wir die drei Esslöffel Tomatenmark,
28 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

rösten dieses für einige Minuten mit an
29 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und löschen dann alles mit den passierten Tomaten ab.
30 - Mit passierten Tomaten ablöschen / Deglaze with sieved tomatoes

Nachdem wir alles mit Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer und Oregano
31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

sowie ein wenig Sambal Olek abgeschmeckt haben
32 - Sambal Olek einrühren / Stir in sambal olek

lassen wir alles kurz aufkochen, für einige Minuten weiter köcheln
32 - Köcheln lassen / Simmer

und geben schließlich den fertig gekochten Reis hinzu,
33 - Reis hinzufügen / Add rice

um ihn gründlich mit der Sauce zu vermischen und ihn wieder richtig heiß werden zu lassen.
34 - Reis & Sauce vermengen / Mix rice & sauce

Schließlich probieren wir unsere Kreation
35 - Probieren / Try

und schmecken alles noch einmal final mit den Gewürzen ab.
36 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Dann können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
37 - Ground meat tomato rice - Served / Hackfleisch-Tomatenreis - Serviert

Die Kombination von fruchtigen Tomaten, dank der verwendeten Gemüsebrühe angenehm würzigen Reis und dem krümelig angebratenen Hackfleisch war dank der gut ausgewogenen Gewürzkombination zu einem wahren Genuss geworden. Das Sambal Olek sorgte für eine leichte, aber nicht zu dominante Schärfe und die noch leicht knackigen Paprikawürfel gaben dem Ganzen den gewissen Biss. Ein einfaches und überaus leckeres Gericht, das gut zu einem heißen tag wie heute passte. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

38 - Ground meat tomato rice / Hackfleisch-Tomatenreis - CloseUp

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei ca. 2400kcal aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir also auf einen für ein Hauptgericht absolut akzeptablen Wert von 600kcal pro Portion. Wer dennoch ein wenig reduzieren will, könnte das gemischte Hackfleisch durch Putenhackfleisch ersetzen und dadurch noch einmal etwa 100kcal pro Portion sparen. Ansonsten gibt es hier aus meiner Sicht nichts weiter zu verbessern. Für die einfache und schnelle Küche ist der Hackfleisch-Tomatenreis genau das richtige Rezept.

Guten Appetit

Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [07.08.2015]

Friday, August 7th, 2015

Wie für den Freitag üblich stand mit einem Gebackenen Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat auch heute wieder ein weiteres Fischgericht auf dem Speiseplan und da weder mit dem Gegrillten Putensteak mit Tomaten-Lauchrisotto und Broccoli bei Vitality, noch mit dem Zusatzangebot Spaghetti Bolognese mit Parmesan, der Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer irgend etwas anderes verlockendes auf der Speisekarte zu finden war, griff ich mal wieder zum Seelachsfilet. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Kirschcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked coalfish with remoulade & potato-cucumber-salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Einleitend möchte ich noch erwähnen, dass heute recht wenig los war, so dass die Thekenfachkraft an der Ausgabetheke für das Seelachsfilet die Zeit genutzt hatte, bereits einige Teller mit Kartoffel-Gurkensalat, Remoulade und einem Stück Zitrone vorzubereiten, so dass er als es hektischer wurde nur noch das Seelachsfilet addieren brauchte und den Teller sofort rausgeben konnte. Das war zwar prinzipiell keine schlechte Idee, hatte aber den großen Nachteil dass Remoulade und Salat ineinander verliefen, was dann nicht mehr ganz so schön aussah. Außerdem hätte die Zitronenecke sich am Rande weitaus besser gemacht, da man sich so weniger die Hände mit Kartoffelsalat einschmierte, wenn man vor dem Verzehr den Saft über dem Fisch verteilte. Aber das nur am Rande erwähnt. Kommen wir nun zum eigentlichen Gericht: Das angenehm große Seelachsfilet mit seiner knusprigen Panade war zwar saftig und auch frei von Gräten, die Qualität des Fisches erschien mir aber nur knapp über Mittelmaß. Außerdem war er an den schmalen Enden auch etwas zu hart gebacken, so dass ich hier einen kleinen Punktabzug nicht absehen kann. Und auch der Kartoffelsalat mit seinen viel zu vielen Salatgurkenscheiben erschien mir heute deutlich flüssiger als sonst und war nicht ganz so wie ich ihn in Erinnerung hatte. Auch hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Einzig die Remoulade war so wie immer. Und selbst das Dessert ließ heute zu wünschen übrig, denn von dem Kirscharoma merkte man trotz einiger eingemischter Fruchtstücke kaum etwas, da halfen auch die ausgefeilte Garnitur aus Keks, Schokoröllchen und frischen Johannisbeeren wenig. Schade, aber nicht zu ändern. Aber es wird mit Sicherheit auch wieder bessere Angebote geben. Dennoch musste ich mir hinterher noch ein einen Becher Eis mit Cassis-, Tiramisu und Zitronengeschmack gönnen, um mich das eher mittelmäßige Mittagessen auszugleichen.

Eisbecher

Bei Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala behaupteten heute das Seelachsfilet und die Spaghetti das vordere Spitzenfeld, wobei sich der Fisch mit knappen Vosprung durchsetzen und die Nudeln auf einen guten zweiten Platz verweisen konnte. Auch Platz drei folgten die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Putensteak auf dem vierten Platz und schließlich der Dampfnudel auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +
Kirschcreme: +/-
Eisbecher: ++

Halbes Grillhendl mit Pommes Frites [06.08.2015]

Thursday, August 6th, 2015

Als ich heute in unser Betriebsrestaurant kam, sprang mir sofort das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites ins Auge, das heute in der Sektion Tradition der Region der dortigen Speisekarte angeboten wurde. Und da mich weder die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen , Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce noch das Linsenchili mit Roggenbrötchen bei Vitality oder die Schinkennudeln mit Ei, Tomatensauce und frischen Kräutern bei Globetrotter sonderlich reizten, griff ich zu diesem Gericht und ergänzte mich noch mit etwas Ketchup und einem selbst zusammengestellten Salat von der Salattheke.

1/2 grilled chicken with french fries / 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites

Die Portion war heute zwar wirklich riesig geraten, ließ aber an einigen Stellen etwas zu wünschen übrig. Die Pommes Frites war schön heiß und knusprig, es fehlte aber mal wieder das Salz. Dem konnte aber glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell und unkompliziert Abhilfe geschafft werden. Anders bei dem bereits etwas abgekühlten Hähnchen, dessen Haut zwar schön knusprig und gut gewürzt war, dessen Fleisch sich aber leider als etwas trocken erwies. Es war zwar nicht ganz so trocken wie wie das Huhn, das gestern Bestandteil der Paella gewesen gewesen ist. Aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Der Salat aus Möhren- und Kohlrabistreifen, roten Bohnen und Blumenkohl in leckerem Toskana-Dressing ließ aber wiederum nichts zu wünschen übrig.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich zwar ganz wie erwartet das Grillhendl durchsetzen, aber nicht ganz so deutlich wie ich erwartet hatte. Die Asia-Gerichte auf Platz zwei waren ihm aber deutlich enger auf den Fersen als es aufgrund meiner Erfahrung vermutet hätte. Auf dem dritten Platz folgten die Schinkennudeln und knapp dahinter auf Platz vier kamen schließlich das Linsenchili.

Mein Abschlußurteil:
Grillhendl: +
Pommes Frites: ++
Salat: ++