Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept (Reloaded)

Heute stand mal wieder eines der Lieblingsgerichte meiner Kindheit auf meinem Speisplan: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, so wie sie meine Mutter immer machte und auch noch heute macht. Obwohl sich meine kulinarischen Ansprüche seit damals deutlich vergrößert haben, kann ich einfach nicht davon lassen. Dieses einfache und doch so extrem leckere Rezept habe ich schon mehrmals hier gezeigt, unter anderem hier, hier und hier, daher fasse ich mich heute mal kurz.

Was benötigen wir also für 4 Portionen ?

500g Spaghetti
500g Hackfleisch gemischt
70g Tomatenmark
3 Esslöffel Weizenmehl
3/4l Gemüsebrühe
3-4 Teelöffel italienische Kräuter (TK)
Salz, Pfeffer & Paprika zum würzen
1-2 Esslöffel Olivenöl
etwas Ketchup

Zuerst erhitzen wir das Olivenöl in einem Topf oder eine Pfanne, braten das Hackfleisch darin auf leicht erhöhter Stufe krümelig an und würzen es dabei auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika.
01 - Hackfleisch anbraten / Fry ground meat

Dann geben wir die 70g Tomatenmark mit in die Pfanne, rösten es für ein bis zwei Minuten mit an,
02 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

bestäuben dann alles mit den drei Esslöffeln Weizenmehl
03 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

und gießen schließlich alles mit dem 3/4el Liter Gemüsebrühe auf. Meine Mutter hat hier zwar immer nur Wasser genommen, aber ich finde Gemüsebrühe gibt der Sauce geschmackliche noch einen gewissen “Kick”.
04 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Spaghetti auf.

Die Sauce lassen wir dann köcheln, sich etwas einreduzieren und schmecken es dabei auch gleich noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
05 - Mit Paprika, Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with paprika, pepper & salt

Sobald das Nudelwasser kocht, salzen wir es und kochen die Spaghetti darin gemäß Packungsanleitung.
06 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Während die Spaghetti kochen, geben wir außerdem einen kräftigen Spritzer Tomatenketchup in die Sauce
07 - Sauce mit Ketchup strecken / Add some ketchup

und rühren die drei bis vier Teelöffel italienische Kräuter ein. Die Kräuter sind übrigens auch eine meiner Erweiterungen, in meiner Kindheit waren sie nicht Bestandteil der Sauce.
08 - Italienische Kräuter einrühren / Stir in italian herbs

Die Sauce lassen wir weiter auf leicht reduzierter Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln, so dass sie sich weiter eindickt.

Sobald die Nudeln al Dente sind, gießen wir sie ab, lassen sie kurz abtropfen
09 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

Anschließend können wir sie auch schon gemeinsam mit der Sauce servieren und genießen.
10 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Serviert

Mit wenigen Zutaten lässt sich so ein wirklich überaus leckeres Nudelgericht zaubern, das bisher noch jedem geschmeckt hat. Die Sauce ist schön fruchtig-tomatig und überaus würzig, die Nudeln und das Hackfleisch geben dem ganzen Struktur und biss und die Kräuter runden das Ganze schließlich geschmacklich wunderbar ab. Und nicht nur frisch gekocht ist das Gericht überaus lecker, werden die Nudeln mit der Sauce vermischt, gekühlt aufbewahrt und wieder aufgewärmt schmeckt es – mir zumindest – häufig noch einen kleinen Deut besser. Vermutlich weil die Sauce ein wenig in die Nudeln eingezogen ist. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst ausprobieren.

11 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Seitenansicht

Guten Appetit

13 thoughts on “Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept (Reloaded)

  1. Tja, manchmal liegt der Reiz eben gerade in der Einfachheit bzw. ist das Altgewohnte doch immer noch das beste……….
    Hmmm,irgendwie kieg ich gerade Lust auf Spaghetti Bolognese. 😉
    Wir würzen sie ja immer mit viel Knoblauch, Rosmarin, Rotwein, vielleicht sogar Salbei und Thymian, geben Lorbeerblätter hinein und auch eine Dose Tomaten.
    Vielleicht probiere ich ja mal die einfache Version aus!

  2. Sie ist zugegebenermaßen sehr einfach, aber immer wieder lecker. Du kannst die verwendeten Gewürze natürlich – wie üblich – nach eigenem Gutdünken variieren. Ich probiere auf Basis dieses Rezepts auch immer mal was neues. 😉

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