Archive for October, 2015

Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [16.10.2015]

Friday, October 16th, 2015

Einen kurzen Moment überlegte ich zwar, bei der Zarten Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al Tomato aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, da mich der Milchreis mit heißen Kirschen und Zimt-Zucker bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln erst mal nicht reizten. Doch das Geflügelgericht klang mal wieder besser als es aussah, daher entschied ich mich dann doch für den Freitags-Klassiker bei Globetrotter, ein Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, dass sich auf der Speisekarte des Tages im Abschnitt Globetrotter fand. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked Coalfish with remoulade & potato cucumber salad  / Gebackener Seelachs mit  Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das von einer lockeren Panade umschlossene Seelachsfilet, das ich mir natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte, war zwar zart und saftig, aber bröselte beim zerteilen auch recht stark. Keine perfekte Qualität, aber das habe ich bei industriell panierten Fischfilets auch nicht anders erwartet. Dennoch sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem Salat aus vielen Kartoffel- und einigen Salatgurken-Scheiben ergab sich aber ein überaus akzeptables und sättigendes Mittagsgericht. Der kleine Becher schaumigen, nicht zu süßen Vanillemousses schloss das Mahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Seelachsfilet heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die ich meinte etwas häufiger gesehen zu haben als die knapp dahinter liegende und somit drittplatzierte Hähnchenbrust mit Basilikumpesto. Auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Milchreis mit heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Vanillemousse: ++

Cheeseburger & Steakhouse Pommes Frites [15.10.2015]

Thursday, October 15th, 2015

Zuerst überlegte ich heute beim Makluba – Gemüse-Reisgericht auf arabische Art bei Vitality zuzugreifen, aber als ich die Interpretation dieses nahöstlichen Gerichtes seitens unseres Betriesrestaurants sah, war ich nicht mehr so begeistert. Normalerweise bereitet man Gemüse und Reis ja gemeinsam zu, hier hatte man aber einfach nur einen Gemüsemischung zubereitet und den Reis separat serviert. Das muss ich nicht haben. Daher griff ich dann doch lieber zum Cheeseburger mit Tomate, Gurke und Eisbergsalat, dazu Steakhouse Pommes aus dem Bereich Globetrotter. Das Putenschnitzel mit Thymianjus und Hörnchennudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratengemüse mit Korianersauce und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Auf ein Dessert zum Burger verzichtete ich heute zwar, aber einen kleinen, selbst zusammengestellten Salat von der Salattheke gönnte ich mir doch noch.

Cheeseburger

Der Burger war zwar angenehm groß und sogar mit einer zwei, mit etwas Käse überbackenen Fleischscheiben belegt, aber das Brötchen war eindeutig aufgebacken und die untere Scheibe war dabei sehr knusprig geraten. Außerdem war man etwas sparsam mit der orangen Sauce umgegangen, so dass sich der Burger insgesamt als ein wenig trocken erwies. Da halfen auch das Salatblatt, die Tomatenscheibe und die beiden Scheiben Salatgurke wenig. Und auch etwas mehr Käse hätte nicht geschadet. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich noch etwas Ketchup auf den Burger getan und diesen nicht nur über den Steakhouse Pommes verteilt. An den Pommes gab es aber nichts auszusetzen – sie waren knusprig und noch ausreichend heiß. Und auch der Salat aus Streifen von roter Beete und Möhren sowie Mais und Kidneybohnen, den ich mit einem Balsamico-Dressing verfeinert hatte, gab keinen Grund zur Kritik.
Ganz wie erwartet lag der Burger trotz seiner nicht ganz so tollen Qualität ganz weit vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz sichern. Platz zwei belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Putenschnitzel mit Thymianjus auf ddem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Makluba auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: +
Steakhouse Pmmes Frites: ++
Salatmix: ++

Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel [14.10.2015]

Wednesday, October 14th, 2015

Eigentlich wollte ich heute ja, wie Mittwochs meist üblich, mal wieder beim Fischgericht zugreifen und mit einem Gedünsteten Kabeljau nach “Espanyol Art” mit Knoblauchkartoffeln stand im Bereich Vitality auch ein überaus aktzeptables Angebot auf der Speisekarte. Der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region, die Cannelloni in Tomatensauce und mit Bechamel überbacken sowie die Asia-Thai-Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Massaman-Sauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi-Sin-Sauce waren zwar ebenfalls in Ordnung, aber nicht dazu geeignet mich von meiner Entscheidung für den Fisch abzubringen. Doch als ich mich dem Speisesaal nährte, kroch mir schon bald ein Geruch in die Nase, der mich etwas vermuten ließ. Und ich lag richtig, denn zusätzlich zu den bereits genannten Gerichten hatte man außerplanmässig eine Gebackene Entenkeule mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel auf die Speisekarte gesetzt hatte. Und dieses Gericht brachte mich dann doch dazu, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with bavarian cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Bayrisch Kraut & Kartoffelknödel

Die angenehm groß geratene Keule bzw die äußere Haut war zwar recht knusprig geworden, aber die Ausbeute an Fleisch war sehr gut und dieses Fleisch erwies sich auch als angenehm saftig. Und auch die Haut war zum größten Teil verzehrbar. Die Sauce war wiederum leider sehr etwas geraten, ein Problem auf das ich hier öfters stoße, aber die Menge war gut auf die Portionsgröße abgemessen. Dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Der Kartoffelknödel war auch nicht sonderlich groß, war aber qualitativ absolut in Ordnung und reichte als Sättigungsbeilage völlig aus. Beim Bayrisch Kraut war man schließlich etwas kreativ vorgegangen, denn neben dem sonst üblichen mit Kümmel gewürzten, grob geschnittenen Weißkraut fanden sich auch andere Zutaten wie zum Beispiel Lauch darin verarbeitet, die ein wenig an die Zutaten von der Asia-Theke erinnerten. Aber das machte das Gericht natürlich nicht schlechter, daher kann ich auch hier volle Punktzahl geben. Beim Dessert in Form des Johannisbeercreme wiederum kann ich so nachsichtig sein, denn ihm obwohl sie schön luftig und cremig zubereitet war, fehlte es mal wieder ein wenig am Aroma. Da halfen auch die wenigen eingerührten Fruchstücke nur bedingt. Daher gibt es hier schließlich noch einen kleinen Abzug in der Wertung.
Bei den anderen Gästen lag heute aber mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der Schwabenteller am höchsten in der Gunst konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern. Auf Platz zwei folgte aber schon die Entenkeule, den dritten Platz belegten die Cannelloni und den vierten Platz schienen sich heute die Asia-Gerichte und der Kabeljau zu teilen.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Johannisbeercreme: +

Pikantes Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln [13.10.2015]

Tuesday, October 13th, 2015

Heute zogen sich die Meetings wieder bis 12:30 Uhr hin, so dass wir zur jener Zeit ins Betriebsrestaurant kamen, wo der größte Betrieb herrschte. Aber eine halbe Stunde früher als gestern gab es zum Glück noch alle Gerichte in ausreichender Menge. Doch ich hatte mir vorgenommen heute mal etwas leichter zu speisen und liebäugelte zuerst mit dem Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenen Gemüse, das neben dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfen Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Das Scheineschnitzel mit Papriksauce und Pommed Frites bei Globetrotter war mir eindeutig zu kalorienlastig und die Gebratene Hühnerbrust mit Reis, dazu Broccoli und Weißweinsauce bei Tradition der Region sah mir etwas trocken aus. Aber denn entdeckte ich den vegetarischen Pikanten Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln bei Vitality, der auch überaus verlockend aussah. Nach kurzem Abwägen griff ich schließlich bei diesem Gericht zu, verzichtete aber auch heute auf das Dessert.

Zesty bean goulash with diced potatoes / Pikantes Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln

In einer würzigen, mit einigen Kräutern wie Thymian zubereiteten Tomatensauce fand sich eine Mischung die primär aus grünen Bohnen, Kartoffelwürfeln und weißen Riesenbohnen bestand. Außerdem konnte ich einige kleine Mengen von Möhren und Zwiebeln darin entdecken. Auch ohne Fleisch ein sehr schmackhaftes und – was noch wichtiger ist – auch längerfristig sättigendes Gericht. Bei gerade mal 416kcal pro Portion eine gute Wahl – ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schnitzel mit Paprikasauce und Pommes ganz weit oben in der Gunst und konnte sich deutlichen Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegte heute – zumindest meiner Meinung nach – der vegetarische Bohnengulasch, den ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die somit viertplatzierte Hühnerbrust in Weißweinsauce. Alle Angaben sind aber natürlich wie immer ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++

Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [12.10.2015]

Monday, October 12th, 2015

Zwar stand heute mir Chili con Carne, dazu Baguette im Bereich Globetrotter eines meiner Lieblingsgerichte auf der Speisekarte, doch da ich heute bis nach 13:00 Uhr im Meeting saß – und das gleich an meinem ersten Tag nach dem Urlaub – geschah es heute, dass das genau dieses Chili ausverkauft war und somit für mich nicht mehr zur Verfügung stand. Zuerst überlegte ich noch, ob ich auf die Asia-Thai-Gerichte wie Knusprige Frühlingsröllche oder Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnuss-Sauce bzw. den Kartoffe-Kürbisauflauf mit Bechamel gratiniert bei Vitaliy ausweichen sollte, entschied mich dann aber doch für das Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, das im Abschnitt Tradition der Region auf dem heutigen Speiseplan stand. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal – zumal die Dessert-Theke auch schon stark ausgedünnt war.

Smoked pork chop with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

zwar hatte ich ein recht kleines Stück vom Kasseler bekommen, das sich auch als etwas durchwachsen erwies, aber Qualitativ war es so weit in Ordnung dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann. Vor allem in Kombination mit der würzigen, mit etwas Kümmel versetzten Bratensauce war es sehr lecker. Und etwas Kümmel fand sich auch im Sauerkraut, das sich ebenfalls als überaus schmeckhaft erwies. Nur beim Kartoffelpüree kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn die eindeutig aus Pulver angerührte und nicht etwa aus frischen Kartoffeln hergestellte Sättigungsbeilage war heute mal wieder sehr dünn geraten. Zwar absolut essbar, aber eben noch stark Verbesserungswürdig.
Da ich heute wie bereits einleitend erwähnt erst sehr spät zum Essen kam und außerdem auch nicht mehr alle Gerichte verfügbar waren, muss ich heute auf die Aufstellung eines Allgemeinen Beliebtheitsskala verzichten. Es ist aber anzunehmen, dass sich das Chili wohl besonders großen Beliebtheit erfreute, da es ja als einziges Gericht nicht mehr angeboten wurde. Ob es damit gleich den ersten Platz verdient oder man einfach nur die Menge schlecht kalkuliert hatte,

Mein Abschlußurteil:
Kasseler: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +/-

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept (Reloaded)

Saturday, October 10th, 2015

Heute stand mal wieder eines der Lieblingsgerichte meiner Kindheit auf meinem Speisplan: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, so wie sie meine Mutter immer machte und auch noch heute macht. Obwohl sich meine kulinarischen Ansprüche seit damals deutlich vergrößert haben, kann ich einfach nicht davon lassen. Dieses einfache und doch so extrem leckere Rezept habe ich schon mehrmals hier gezeigt, unter anderem hier, hier und hier, daher fasse ich mich heute mal kurz.

Was benötigen wir also für 4 Portionen ?

500g Spaghetti
500g Hackfleisch gemischt
70g Tomatenmark
3 Esslöffel Weizenmehl
3/4l Gemüsebrühe
3-4 Teelöffel italienische Kräuter (TK)
Salz, Pfeffer & Paprika zum würzen
1-2 Esslöffel Olivenöl
etwas Ketchup

Zuerst erhitzen wir das Olivenöl in einem Topf oder eine Pfanne, braten das Hackfleisch darin auf leicht erhöhter Stufe krümelig an und würzen es dabei auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika.
01 - Hackfleisch anbraten / Fry ground meat

Dann geben wir die 70g Tomatenmark mit in die Pfanne, rösten es für ein bis zwei Minuten mit an,
02 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

bestäuben dann alles mit den drei Esslöffeln Weizenmehl
03 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

und gießen schließlich alles mit dem 3/4el Liter Gemüsebrühe auf. Meine Mutter hat hier zwar immer nur Wasser genommen, aber ich finde Gemüsebrühe gibt der Sauce geschmackliche noch einen gewissen “Kick”.
04 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Spaghetti auf.

Die Sauce lassen wir dann köcheln, sich etwas einreduzieren und schmecken es dabei auch gleich noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab.
05 - Mit Paprika, Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with paprika, pepper & salt

Sobald das Nudelwasser kocht, salzen wir es und kochen die Spaghetti darin gemäß Packungsanleitung.
06 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Während die Spaghetti kochen, geben wir außerdem einen kräftigen Spritzer Tomatenketchup in die Sauce
07 - Sauce mit Ketchup strecken / Add some ketchup

und rühren die drei bis vier Teelöffel italienische Kräuter ein. Die Kräuter sind übrigens auch eine meiner Erweiterungen, in meiner Kindheit waren sie nicht Bestandteil der Sauce.
08 - Italienische Kräuter einrühren / Stir in italian herbs

Die Sauce lassen wir weiter auf leicht reduzierter Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln, so dass sie sich weiter eindickt.

Sobald die Nudeln al Dente sind, gießen wir sie ab, lassen sie kurz abtropfen
09 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

Anschließend können wir sie auch schon gemeinsam mit der Sauce servieren und genießen.
10 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Serviert

Mit wenigen Zutaten lässt sich so ein wirklich überaus leckeres Nudelgericht zaubern, das bisher noch jedem geschmeckt hat. Die Sauce ist schön fruchtig-tomatig und überaus würzig, die Nudeln und das Hackfleisch geben dem ganzen Struktur und biss und die Kräuter runden das Ganze schließlich geschmacklich wunderbar ab. Und nicht nur frisch gekocht ist das Gericht überaus lecker, werden die Nudeln mit der Sauce vermischt, gekühlt aufbewahrt und wieder aufgewärmt schmeckt es – mir zumindest – häufig noch einen kleinen Deut besser. Vermutlich weil die Sauce ein wenig in die Nudeln eingezogen ist. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst ausprobieren.

11 - Spaghetti with ground meat tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Seitenansicht

Guten Appetit

Wagner Big Pizza BBQ Chicken [09.10.2015]

Friday, October 9th, 2015
Wagner Big Pizza BBQ Chicken

Auch heute hatte ich keine große Lust zu kochen, daher brachte ich mir vom Einkaufen eine mit Hähnchen und BBQ-Sauce belegte Pizza aus der Big-Pizza-Reihe der Firma Wagner mit. Normalerweise bevorzuge ich zwar den knusperdünnen italienischen Teigboden, doch heute war mir mal nach etwas voluminöseren, eben einer Pizza nach amerikanischer Art. Neben dem marinierten Hähnchenbrustfilet und einer BBQ-Chili-Sauce finden sich gegrillte Paprika, Frühlingszwiebeln, Tomaten und natürlich Mozzarella-Käse auf dem lockeren, knusprigen Teigboden. Für 2,69 Euro pro 420g-Pizza kann man da wenig falsch machen – zumal ich die Sorte noch nicht probiert hatte. Der größte Teil des Hähnchens war, wie ich beim Auspacken festellte, an einer Stelle auf der Pizza konzentriert, so dass ich dies im gefrorenen Zustand vor dem Backen noch etwas verteilen musste. Dabei musste ich auch feststellen, dass man meiner Meinung nach etwas zu sparsam mit Hähnchen, Paprika und Frühlingszwiebeln umgegangen war – hier hätte ich mir noch etwas mehr Belag gewünscht. Dennoch schlägt so eine Pizza dann gleich mal mit stolzen 950kcal zu Buche. Die Kombination von Hähnchen mit ganz leicht scharfer BBQ-Sauce ist somit durchaus gelungen, aber dennoch gerade was die Reichhaltigkeit des Belags angeht etwas Verbesserungswürdig. Satt bin ich natürlich dennoch geworden – bei so einem “Brummer” von Pizza wäre alles andere auch eher verwunderlich. 😉

Wagner Steinofen Pizza Diavolo [08.10.2015]

Thursday, October 8th, 2015
Wagner Steinofen Pizza Diavolo

Auch heute verspürte ich keine sonderlich große Lust auf größere Kochaktionen, daher wanderte eine Pizza Diavolo aus der Steinofen-Pizza Reihe von Wagner bei 230 Grad für 10-12 Minuten auf dem Rost in den Ofen. Dieses mit Peperoni-Salami, Peperonischoten, roten Zwiebeln, Knoblauch Tomaten sowie Edamer und Mozzarella belegte Tiefkühlgericht ist mit 807kcal pro 350g Pizza zwar nicht gerade ein leichter Genuss, aber wenn es schnell gehen soll doch immer wieder lecker. Als wirklich scharf würde ich sie zwar nicht bezeichnen, eher als leicht pikant, aber so scheint es ja eher dem Allgemeingeschmack zu entsprechen – wenn es nach mir ging hätte sie auch gerne doppelt wenn nicht gar drei Mal so scharf sein können. Vielleicht mache ich mir ja noch etwas Chili das nächste Mal mit drauf, um es schärfetechnisch etwas aufzuwerten. Geschmeckt hat sie mit ihrem knusperdünnen Boden und den kaum vorhandenen Rand aber trotzdem sehr gut. Da bin ich von Wagner ja noch nie enttäuscht worden.