Archive for November, 2015

Wildschweingulasch mit Rosenkohl & Spätzle [30.11.2015]

Monday, November 30th, 2015

Als ich heute sah, dass Wildschweingulasch mit Rosenkohl und Spätzle im Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, hatte ich meine Entscheidung für mein heutiges Mittagsmahl sogleich getroffen. Da konnten auch der Gebackene, marinierte Tofu mit Asia-Gemüse bei Vitality, die Überbackene Hähnchenbrust mit Tomatensugo und Reis bei Globetrotter oder die Angebote der Asia-Thai-Theke nichts ändern. Zum Gulasch gesellte sich noch ein Becherchen Brombeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Wild boar goulash with brussels sprouts & spaetzle / Wildschweingulasch mit Rosenkohl & Spätzle

Die Fleischstücke in der Gulaschzubereitung waren zwar sehr grob geschnitten, aber das Fleisch erwies sich als angenehm saftig und die dickflüssige Sauce als überaus würzig, so dass ich hier ansonsten keinerlei Kritik anbringen kann. Der Rosenkohl war zwar schon etwas abgekühlt, aber besaß noch angenehm Biss und passte mit seinem Aroma gut zum Gulasch. Gemeinsam mit den Spätzle und der kleinen Portion Preiselbeermarmelade ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Wildgericht. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden. Anders bei dem Dessert, dem es mal wieder an Aroma fehlte – ich sollte in Zukunft wirklich die Finger von dieser Art von Nachtisch lassen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich der Wildschweingulasch sich mit der Hähnchenbrust ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen beim Kampf um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala leistete, aber sich letztlich dann doch mit etwas mehr als einer Nasenlänge durchsetzen konnte. Dadurch landete die Hähnchenbrust auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Tofu auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wildschweingulasch: ++
Rosenkohl: ++
Spätzle: ++
Brombeercreme: +

Chicken Palak – das Rezept

Sunday, November 29th, 2015

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die indische Küche wagen und mit ein Chicken Palak zubereiten. Traditionell wird dieses zwar nur mit Spinat zubereitet, doch da ich noch Erbsen vorrätig hatte, ergänzte ich das Gericht mit diesen. Das Ergebnis war ein überaus leckeres und schnell zuzubereitendes Curry, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250g Hähnchenbrustfilet
01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 mittelgroße Gemüsezwiebel
02 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Päckchen TK-Rahmspinat (170g)
04 - Zutat Rahmspinat / Ingredient creamed spinach

300g Tomaten in Stücken
05 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomtoes in pieces

250ml Sahne
06 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1,5 Esslöffel Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

180g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

zum Würzen Chili, Kreuzkümmel und Curry
09 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

sowie etwas Salz und Pfeffer
und etwas Ghee (Butterschmalz) oder Öl zum braten

Als Sättigungsbeilage empfehlen sich 125g Basmatireis
10 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und zu würfeln
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

sowie die Knoblauchzehe zu schälen und gründlich zu zerkleinern.
12 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Dann waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie mit einem Papier-Küchentuch
13 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
14 - Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden / Cut chicken breasts in bit-size pieces

Parallel können wir den tiefgefrorenen Rahmspinat mit der Auftaustufe unserer Mikrowelle auftauen.
15 - Rahmspinat auftauen / Defrost spinach

Anschließend erhitzen wir etwas Butterschmalz in einem Topf oder in einer Pfanne
16 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

und dünsten Zwiebeln und Knoblauch darin hell an, bis die Zwiebeln glasig werden.
17 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic ligthly

Zeitgleich können wir auch schon einen kleinen Topf mit Wasser für den Reis aufsetzen und damit beginnen ihn zum kochen zu bringen.
18 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

Nachdem wir die Zwiebel und das Knoblauch dann leicht gesalzen haben
19 - Zwiebeln salzen / Salt onions

geben wir die Hähnchenbrust-Stücke mit in die Pfanne
20 - Hähnchenbrust in Pfanne geben / Add chicken breast

und braten sie rundherum an.
21 - Hähnchenbrust anbraten / Braise chicken breast

Ist das Fleisch durchgebraten, geben wir den Tomatenmark mit in die Pfanne,
22 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

rösten ihn für zwei bis drei Minuten mit an
23 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und löschen schließlich alles mit dem stückigen Tomaten ab.
24 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

Nachdem wir anschließend auch die Sahne
25 - Sahne dazu gießen / Drain cream

und den Rahmspinat mit hinzu gegeben haben,
26 - Rahmspinat hinzufügen / Add spinach

verrühren wir alles gründlich miteinander und lassen es kurz aufkochen.
27 - Gründlich verrühren / Mix well

Inzwischen müsste auch das Wasser sieden, so dass einen Teelöffel Salz hinzu geben
28 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
29 - Reis kochen / Cook rice

Jetzt können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben,
30 - Erbsen dazu geben / Add peas

alles mit einer kräftigen Portion Curry, viel Chili und etwas Kreuzkümmel
31 - Mit Curry, Chili & Kreuzkümmel abschmecken / Taste with chili, curry & cumin

sowie Salz und Pfeffer abschmecken
32 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

und es dann bei regelmäßigen umrühren weiter für 8 – 10 Minuten köcheln zu lassen, bis die Sauce sich etwas einreduziert hat.
33 - Köcheln lassen / Let simmer

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen. Wer mag, kann noch ein Stück Butter im noch heißen Reis schmelzen lassen, das gibt den Reis ein angenehme Geschmacksnote.
34 - Chicken Palak - Served / Serviert

Die Mischung aus Tomaten, Spinat, Sahne und Erbsen erwies sich als angenehm fruchtig und dank der Gewürze auch als pikant und würzig, so wie man es von der indischen Küche gewohnt ist. Gemeinsam mit der zarten und saftigen Hähnchenbrust ergab sich eine sehr gelungene Zubereitung, die durch den lockeren Basamtireis wunderbar ergänzt wurde.

35 - Chicken Palak - Side view / Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluß noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach landet die Curryzubereitung bei etwa 1000kcal, also 500kcal pro Portion. Dazu würden noch 220kcal für den Reis kommen, womit wir bei 720kcal pro Portion liegen würden. Größter Kalorienlieferant bei diesem Gericht ist übrigens die Sahne, wer also die Werte ein wenig reduzieren will, kann hier ansetzen und vielleicht die Hälfte der Sahne durch Milch ersetzen. Das dürfte den Wert um 100kcal pro Portion reduzieren.

Guten Appetit

Bauernkartoffelauflauf – das Rezept

Saturday, November 28th, 2015

Das Gericht das ich heute vorstellen möchte, ist mal wieder in dem Bereich der einfachen Küche anzusiedeln: der Bauernkartoffelauflauf. Normalerweise wird dieser nur mit Kartoffeln zubereitet, als ich im Supermarkt beim Einkaufen war entdeckte ich jedoch dort auch Süßkartoffeln und entschloss mich dazu diese mit den normalen Kartoffeln zu kombinieren. Dabei hatte ich natürlich nicht bedacht, dass es sich bei der Süßkartoffel, die aus der Familie Windengewächse stammt, nur sehr sehr entfernt mit der hier üblichen Kartoffel aus der Familie der Nachtschattengewächse verwandt ist und ich daher die Gewürzzusammenstellung wohl hätte anpassen müssen. Daher möchte ich eventuellen Nachkochern empfehlen, ausschließlich Kartoffeln zu verwenden – obwohl ich das Rezept hier in meiner Version mit den Süßkartoffeln zeigen werde.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

2 mittelgroße Gemüsezwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

800g Kartoffeln (festkochende Sorte)
03 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

400g Süßkartoffeln (optional)
04 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

1 gehäufter Esslöffel Majoran
05 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

1 Teelöffel Kümmel
06 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

220g Camembert
07 - Zutat Camembert / Ingredient camembert

150g Bacon
08 - Zutat Bacon / Ingredient bacon

150-200ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum fetten der Auflaufform

Wie üblich bereiten wir erst einmal die einzelnen Zutaten vor. Dazu schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie
10 - Zwiebeln würfeln / Dice onion

und schälen die Knoblauchzehen, um sie gründlich zu zerkleinern.
11 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Dann schälen wir die Kartoffeln,
12 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

reiben sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe
13 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

und lassen die geriebenen Kartoffeln in einem Sieb dann etwas abtropfen. Die austretende Flüssigkeit können wir weg schütten.
14 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

Anschließend schälen wir auch die Süßkartoffeln
15 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

und reiben sie wie die Kartoffeln zuvor auf der groben Seite der Küchenreibe.
16 - Süßkartoffeln reiben / Grate yams

Nun geben wir Zwiebeln und Knoblauch zu den geriebenen Kartoffeln in die Schüssel
17 - Zwiebeln & Knoblauch hinzufügen / Add onions & garlic

vermengen erst einmal alles gründlich miteinander
18 - Gründlich vermengen / Mix well

und würzen dann alles mit dem Teelöffel Kümmel, dem Esslöffel Majoran
18 - Kümmel & Majoran hinzufügen / Add caraway & majoram

sowie einer kräftigen Portion Pfeffer und einer großzügigen Menge Salz. Kartoffeln “schlucken” viel Salz, daher hier nicht geizen.
19 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Das Ganze vermengen wir erneut gründlich miteinander, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
20 - Wieder gründlich mischen / Mix well again

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem vorheizen des Backofens auf 220 Grad zu beginnen.

Nachdem wir dann den Camembert in Scheiben geschnitten haben
21 - Camembert in Scheiben schneiden / Cut camembert in slices

fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus,
22 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen dann die Bacon-Streifen hinein, so dass sie über die Ränder der Auflaufform hängen
34 - Bacon einlegen / Add bacon

und füllen dann etwa die Hälfte der Kartoffelmasse hinein, auf der wir den in Scheiben geschnittenen Camembert verteilen.
35 - Hälfte Kartoffeln & Camembert in Auflaufform geben / Add half of potatoes & camembert in casserole

Darüber verteilen wir die verbleibende Kartoffelmasse, streichen alles etwas glatt
36 - Rest Kartoffeln hinzufügen / Add remaining potatoes

und klappen dann den Bacon über die Kartoffelmasse. Wer mag kann wie hier im Bild auch noch zusätzlichen Bacon auflegen.
37 - Bacon umklappen / Turn down bacon

Dann füllen wir die Auflaufform bis kurz unter den Rand der Kartoffelmasse mit Gemüsebrühe auf
38 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable broth

und schieben dann alles auf der untersten Schiene in den Backofen, wo wir es für 45 bis 50 Minuten backen lassen.
39 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend können wir die Auflaufform wieder entnehmen
40 - Farmer potatoe casserole - Finished baking / Bauernkartoffelauflauf - Fertig gebacken

und das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
41 - Farmer potatoe casserole - Served / Bauernkartoffelauflauf - Serviert

Die Gemüsebrühe war beim Backen größtenteils verdampft und hatte dabei sowohl die Kartoffeln als auch die Süßkartoffen mehr als ausreichend gegart. Dabei war der Camembert wie erwartet geschmolzen und hatte sich mit der gewürzten Kartoffelmasse zu einer sehr leckeren Gericht verbunden. Die Idee Kartoffeln mit Süßkartoffeln zu kombinieren erwies sich zwar gerade wegen des verwendeten Kümmels als nicht ganz so vorteilhaft, das nächste Mal werde ich wahrscheinlich nur normale Kartoffeln verwenden, aber insgesamt fand ich die Zusammenstellung dennoch sehr gelungen. Ein wenig erinnert das ganze an den Döppenkooche, den rheinischen Kartoffelkuchen den ich vor einiger Zeit mal zubereitet hatte, diese Variante war jedoch deutlich saftiger. Der Speck war, ganz wie erwartet, beim backen schön knusprig geworden und bildte eine kleine, aber vollkommen ausreichende Fleischbeilage. Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, auch hier noch ein paar Mettenden mit in die Kartoffelmasse zu schnippeln. Ein schnell zuzubereitendes und schmackhaftes Gericht, das ich durchaus weiter empfehlen kann.

42 - Farmer potatoe casserole - Side view / Bauernkartoffelauflauf - Seitenansicht

Guten Appetit

Seelachsfilet “Piccata Milanese” mit Tomatensugo & Spaghetti [27.11.2015]

Friday, November 27th, 2015

Heute fanden sich, was für einen Freitag wirklich ungewöhnlich ist, gleich drei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckte. Zum einen war da das Chicken Tikka Masala mit Basmatireis – wohl Reste vom Mittwoch – als preisreduziertes Zusatzangebot, dann das für Freitag übliche Fischgericht bei Globetrotter, heute ein Seelachsflet “Piccata Milanese” mit Tomatensugo und Spaghetti und schließlich das Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Broccoliröschen bei Vitality. Der Milchreis mit roter Grütze und die Asia-Gerichte wie Gebackenen Ananas und Banane oder Nua Pad King – Rindlfeisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kam nicht in die nähere Auswahl. Zuerst tendierte ich zwar zum Chicken Tikka Masala, dann aber rief ich mir in Erinnerung dass es sich wahrscheinlich um ein aufgewärmtes Gericht handelte, daher entschied ich mich schließlich doch für das Fischgericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coalfish filet "piccata milanese" with tomato sauce & spaghetti / Seelachsfilet "Piccata Milanese" mit Tomatensugo & Spaghetti

Und ich konnte mit meiner Entscheidung sehr zufrieden sein, denn das in Ei-Semmelbrösel-Kruste gebratene Seelachsfilet war nicht nur angenehm groß, sondern auch schön zart und saftig. Dazu die mehr als ausreichende Menge der zwar dünnen, aber mit zahlreichen Tomatenstücken und Kräutern versetzte und angenehm fruchtige Tomatensauce und die al dente gekochten Spaghetti und fertig war ein überaus schmackhaftes Mittagsgericht. Und auch an dem Dessert aus aromareichen Vanillepudding und roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Himbeere gab es nicht auszusetzen.
Entgegen meiner Einschätzung war es heute das Sonderangebot in Form des Chicken Tikka Masala mit Basmatireis, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unseres Betriebsrestaurants sichern konnte. Mein eigentlicher Favorit, das Seelachsfilet, landete leider nur auf einem guten zweiten Platz. Ihm folgte das gegrillte Putenfilet auf Platz drei, danach kamen die Asia-Gerichte auf dem vierten und der Milchreis mit sehr knappen Abstand auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Tomatensugo: ++
Spaghetti: ++
Vanillequark mit roter Grütze: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [26.11.2015]

Thursday, November 26th, 2015

Heute fand sich ein Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, das mich die anderen Angebot wie den Knusprigen Kartoffelrösti mit frischem Marktgemüse und Sauce Hollandaise bei Vitality, den Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce links liegen ließ. Ich spreche von einer Frisch gebratenen Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel, die man heute im Abschnitt Tradition der Region anbot. Und obwohl bereits Gemüse in Form des Blaukrauts beim Hauptgericht beilag, ergänzte ich das Gericht noch mit einem bayrischen Krautsalat von der Salattheke, außerdem landete noch ein Becherchen Brombeerquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Teller.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Auf den ersten Blick sah die Entenkeule ein wenig mickrig aus, aber die Fleischausbeute war doch angenehm ergiebig und das Fleisch ließ sich auch mit Messer und Gabel gut vom Knochen lösen. Da kann man problemlos darüber hinweg sehen, dass die Keule bereits ganz leicht abgekühlt war. Zum Glück hatte man eine dünne, milde Sauce mit serviert, denn das Fleisch alleine wäre sonst wohl etwas trocken gewesen. Dazu der mit einigen gerösteten Brotstückchen gefüllte, mehr als männerfaustgroße Kartoffelknödel und die großzügige Portion würzigen Apfel-Blaukrauts machten das Gericht zu einem wirklichen Genuss. Und auch am mit einigen Speckwürfelchen und etwas Kümmel versetzten Krautsalat auf bayrische Art gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Dessert muss ich heute – mal wieder – ein wenig in der Wertung abziehen, denn es fehlte im dieses Mal wieder etwas an fruchtigem Aroma.
Natürlich lag die Entenkeule heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz weit vorne und ich übertreibe wohl nicht wenn ich sage, dass vermutlich 2/3el des Gäste bei diesem Gericht zugegriffen hatten. Auf Platz zwei folgte der Szegediner Gulasch und den dritten Platz teilten sich schließlich Kartoffelrösti mit Marktgemüse und die Asia-Gerichte, bei denen ich auch heute keinen Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Brombeerquark: +

Spaghetti vongole e pomodori [25.11.2015]

Wednesday, November 25th, 2015

Mein erster Gedanke war es heute eigentlich gewesen, beim Chicken Tikka Masala mit Reis zuzugreifen, das im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Denn die Lasagne mit Hackfleisch und Käse gratiniert die bei Tradition der Region angeboten wurde sah mir in ihrer Mini-Auflaufform etwas mickrig und auch recht trocken aus, auf Asia-Gerichte hatte ich keine Lust und es schien mir erst vor kurzem gewesen zu sein, dass ich während der Fischwoche in unserem Betriebsrestaurant Spaghetti mit Muscheln gegegssen hatte, wie sie heute in Form von Spaghetti Vongole e pomodori mit Parmesan bei Vitality auf der Speisekarte standen. Doch als ich das Gericht sah, stellte ich fest dass man scheinbar das Rezept etwas modifiziert hatte, was mich dazu bewog mich doch noch kurzfristig umzuentscheiden und doch bei dem Nudelgericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Beerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Spaghetti vongole e pomodori

Natürlich sind unter dem italienischen Begriff “Vongole” natürlich normalerweise Venusmuscheln zu verstehen, doch ich habe mich inzwischen darin gewöhnt dass man in dieser Location statt dessen Miesmuscheln anbietet – das macht es meiner Meinung nach nicht bedeutend schlechter. Was das aussehen angeht, hatte ich mich jedoch geirrt, denn es handelte sich nicht um ein neues Rezept, die Änderung das ganze mit Tomatensauce und gratinierten Muscheln zu servieren war bereits zu Fischwoche vorgestellt worden – ich hatte aber eher die Sahnesauce von noch früheren Versionen in Erinnerung gehabt. Die Tomatensauce war dieses Mal aber sehr dünn geraten und verband sich nur bedingt mit den Spaghetti. Zum Glück waren einige Tomatenstücke darin und zusammen mit der Sauce die die zahlreichen Muscheln mitbrachten, reichte es aus um den Verzehr des Gerichts doch zum Genuss zu machen. Außerdem fanden sich kleine Stücke von Broccoli zwischen den Nudeln. Und auch bei der Menge des Parmesan hatte man dies mal nicht übertrieben, so dass sich dessen Geschmack mit Tomaten und Muscheln ergänzte und diese nicht überdeckte. Der Saft aus der beigelegten Zitronenecke passte auch sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war trotz kleinerer Mängel sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Und auch der Quark mit Beerengeschmack – primär fanden sich Johannisbeeren darin – gab keinen Grund zur Kritik.
Bei den anderen Gästen lag heute das Chicken Tikka Masala mit einem kleinen, aber klaren Vorsprung heute am höchsten in der Gunst und konnte sich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Lasagne folgte nah auf dem zweiten Platz und die Spaghetti Vongole und die Asia-Gerichte schienen sich meiner Meinung nach heute den dritten Platz zu teilen – hier konnte ich keinen Unterschied in der Beliebtheit feststellen.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole e pomodori: ++
Beerenquark: ++

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Rotweinjus & Bratkartoffeln [24.11.2015]

Tuesday, November 24th, 2015

Die Gemüsepaella bei Vitality sagte mir visuell nicht so zu, daher überlegte ich zuerst bei der Hähnchenbrust in Knusperpanada mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter zuzuschlagen oder mal wieder das Pla Pad Ped – Gebackener Seelachs mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke zu wählen. Doch letztlich entschied ich mich dann doch für das Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Rotweinjus und Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Diesen ergänzte ich noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einem kleinen Becher Roter Grütze mit Garnitur aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork steak with fried onions, red wine sauce & roast potatoesHolzfällersteak mit Röstzwiebeln, Rotweinjus & Bratkartoffeln

Das Steak war zwar etwas durchwachsen, aber gut gewürzt und angenehm groß geraten. Gemeinsam mit den milden angebratenen Zwiebeln und der kräftigen und schön dickflüssigen Rotweinsauce sowie den gut durchgebratenen, aber nicht zu schlabberigen Kartoffelscheiben ein gutes Hauptgericht. Aber ohne das gedünstete, aber noch leicht knackige gemischte Gemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl hätte meiner Meinung etwas gefehlt. Der Becher, der halb mit roter Grütze und halb mit schaumiger Vanillecreme gefüllt war schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass sich auch hier das Holzfällersteak der größten Beliebtheit erfreute und somit mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages für sich entscheiden konnte. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust in Knusperpanade, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der Gemüsepaelle auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstzwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++
Rote Grütze & Vanillecreme: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce [23.11.2015]

Monday, November 23rd, 2015

Nach dem kalorienreichen Wochenende wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten. Daher entschied ich mich nicht für den Krautwickel mit Specksauce, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree aus dem Abschnitt Tradition der Region, der eigentlich mein erster Favorit gewesen ist. Die Cavapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter klangen zwar auch recht gut, aber ich hatte am Wochenende erst mal wieder mehr als genug Ajvar verzehrt, daher kam dies Gericht für mich nicht in Frage. An der Asia-Thai-Theke hätte ich mich eventuell noch für das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse begeistern können, das dort neben Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce angeboten wurde, doch irgendwie verspürte ich heute mehr Lust auf die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, dazu eine leichte Kürbisrahmsauce aus der Sektion Vitality, sie sahen irgendwie sehr verlockend aus. Auf zusätzliches Gemüse, einen Salat oder Nachtisch verzichtete ich aber.

Gnocchi with mushrooms & leaf spinach in pumpkin cream sauce / Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat in Kürbisrahmsauce

Die Gnocchi selbst waren scheinbar nicht nur gekocht, sondern zusätzlich angebraten worden, was sie alleine recht trocken gemacht hätte. Aber zum Glück hatte man sie ja großzügig mit einer Mischung aus Blattspinat und verschiedenen Pilzsorten sowie der Kürbissauce und Parmesan garniert. Leider ging durch den recht würzigen Parmesan vieles vom Aroma der Pilze, des Spinats und vor allem der der Kürbissauce etwas unter. Beim nächsten Mal werde ich wohl darum bitten, den Parmesan weg zu lassen. Dennoch ein sehr leckeres Gericht und mit 558kcal auch ein einigermaßen leichter Genuss.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich der Krautwickel war, der sich der größten Beliebtheit erfreute und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Die große Überraschung folgte aber auf Platz zwei, auf dem heute mal das vegetarische Gericht in Form der Gnocchi folgte. Diese sah ich noch etwas häufiger als die Asia-Gerichte und die Cevapcici, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Pilzen, Spinat & Kürbisrahmsauce: ++