Beef Cheseburger [19.12.2015]

Beef Cheeseburger

Da ich demnächst ein paar Tage unterwegs sein werde, verzichtete ich entgegen meiner sonstigen Vorgehensweise am Wochenende heute darauf etwas selbst zu kochen, sondern versuchte aus Kühlschrank zumindest die Dinge zu verbrauchen, die schlecht werden könnten. Dazu gehörte auch ein Doppelpack Rinder-Cheeseburger für die Mikrowelle, die ich mir vor einiger Zeit im Netto besorgt hatte. Dabei tauschte ich den blassen Käse bei einem der Burger gegen Schmelzkäse aus, den ich ebenfalls noch vorrätig hatte. Nach eineinhalb Minuten in der Mikrowelle – die auf der Packung angegebene 1 Minute reicht erfahrungsgemäß nicht aus um die Buletten komplett aufzuwärmen, garnierte ich den beide Burger mit Ketchup, Knoblauchsauce, frischen Zwiebelringen und Scheiben von Cornichons, außerdem BBQ-Sauce beim linken und Hot Chili Sauce beim rechten Burger. Salat hatte ich leider keinen Vorrätig, aber es ging auch so. Die Brötchen waren zwar etwas labbrig, aber die Hackfleischbuletten erwiesen sich als angenehm saftig und würzig. Für ein Mikrowellengericht absolut akzeptabel, auch wenn natürlich ein komplett selbst gemachter Burger immer vorzuziehen ist.

Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate [18.12.2015]

Nachdem ich am Mittwoch ja zugunsten der Kaninchenkeule ja schon auf den Fisch verzichtet hatte, wollte ich das heute nicht schon wieder tun – auch wenn die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse Kartoffeln bei Vitality durchaus verlockend aussah. Aus diesem Grund griff ich heute zum Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo und Penne Rigate bei Globetrotter. Die anderen Angebote wie Milchreis mit roter Grütze bei Tradition der Region oder die Aisa-Thai-Angebote wie Gebackenen Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl, aber ich nahm mir noch ein Schälchen Vanillemousse aus dem heutigen Dessert-Angebot. Immerhin ist heute der letzte Tag dieses Jahr, an dem ich hier zu Mittag esse. 😉

Sutchi catfish in parmesan egg coating with tomato sauce & penne rigate / Pangsasius in Parmesan-Eihülle, dazu Tomatensugo & Penne Rigate

Das Fischfilet wirkte durch die Panade zwar etwas zerfetzt, aber das wurde durch die Größe und die angenehme Würze des Panade alle mal wett gemacht. Und auch die Röhrennudeln, kombierte mit der fruchtigen und mit zahlreichen Kräutern versehenen Tomatensauce gaben keinen Grund zur Kritik und bildeten eine gelungene Sättigungsbeilage zum Fisch. Das cremige Dessert schließlich, das heute mal nicht im sonst üblichen kleinen Becher sondern in einem Schälchen kam, hätte zwar auch heute etwas mehr Aroma vertragen können, hatte sich im Vergleich zu früheren Versionen schon deutlich verbessert, so dass ich heute mal von einem Punktabzug absehe.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala das Pangasiusfilet ganz weit vorne lag und sich somit den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust mit provenzialischen Ofengemüse, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und der Milchreis mit roter Grütze kam auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Parmesan-Eihülle: ++
Tomatensugo: ++
Penne Rigate: ++

Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [17.12.2015]

Während mich die Spinat-Ricotta-Lasagne im Abschnitt Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte heute nicht reizten, war ich doch zwischen dem Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites bei Tradition der Region und einem Linsengulasch mit Roggenbaguette bei Vitality als leichtere Alternative hin und her gerissen. Letztlich war es wohl der Herdentrieb, der mich trotz meiner kalorientechnischen Bedenken zum Putenschnitzel greifen ließ. Auf Dessert oder irgend eine andere Beilage verzichtete ich aber.

Turkey steak "Vienna style" with french fries / Putenschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das panierte Putenschnitzel war wirklich riesig geraten und zwischen den dünnen, knusprigen Schichten der locker sitzenden Panade fand sich zartes und schön saftiges Geflügelfleisch, das ich mir garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke schmecken ließ. Bei den Pommes Frites fehlte zwar etwas Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Ansonsten waren sie aber frisch, heiß und knusprig, so wie ich mir Pommes Frites vorstelle, gemeinsam mit dem Ketchup waren auch sie ein Genuss. Kein leichtes, aber dennoch leckeres Gericht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Putenschnitzel heute mit deutlichem Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnten sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Linsengulasch schließlich auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++

Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten [16.11.2015]

Normalerweise hätte ich heute eigentlich wieder bei Vitality zugeschlagen, wo wie jeden Mittwoch ein leckeres Fischgericht – heute mal wieder Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis – auf der Speisekarte zu finden war. Denn weder die Dampfnudel mit Vanillesauce, die man heute außerplanmäßig auf die Speisekarte gesetzt hatte noch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce reizten mich besonders und der “Schwabenteller” – Zwei Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region war in letzter Zeit etwas zu häufig serviert worden. Doch dann entdeckte ich im Abschnitt Globetrotter eine Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten, ein Gericht das laut meinen Aufzeichnungen heute seine Premiere in unserem Betriebsrestaurant feierte. Da konnte ich natürlich unmöglich nein sagen und griff hier zu. So ohne Gemüse sah das das Gericht aber noch nicht komplett aus, daher ergänzte ich es durch eine Portion grüner Bohnenkerne in Sahnesauce. Außerdem fand noch ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot einen Platz auf meinem Tablett.

Mallorquin rabbit leg with orange thyme sauce & potatoes / Mallorquinisches Kaninchenkeule in Orangen-Thymian-Sauce mit Kartoffelspalten

Die Kartoffelspalten, die man mit einer dünnen Kruste überzogen und dann wohl gebacken oder frittiert hatte, waren leider schon stark abgekühlt und dadurch ziemlich schlabberig und weich, was überhaupt nicht der Erwartungshaltung entsprach, die ich gegenüber ihnen gehabt hatte. Sie waren zwar essbar, aber dennoch weit unter dem was man daraus hätte machen können. Die Kaninchenkeule aber war sowohl was Temperatur als auch die Qualität des Fleisches anging absolut in Ordnung, auch wenn sich eben dieses Fleisch nur sehr schlecht mit Messer von Gabel vom Knochen lösen ließ – aber so etwas lasse ich natürlich nicht in die Wertung einfließen. Was daran jetzt Mallorquinisch war, erschloss sich mir zwar nicht, gut hat sie aber dennoch geschmeckt. Und auch an der fruchtigen und gleichzeitig würzigen Orangen-Thymiansauce gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Ebenso wenig wie an der grünen Bohnenkernen, die in einer cremigen, mit Kräutern und Gewürzen verfeinerten Sahnesauce sehr lecker angerichtet waren. Eine meiner Meinung nach überaus passende Gemüsebeilage zu einer Kaninchenkeule. Der nicht zu süße Milchreis mit seiner fruchtigen Garnitur aus roter Grütze mit zahlreichen Johannisbeeren schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, konnte sich heute der Schwabenteller mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Die anderen Gäste greifen erfahrungsgemäß bevorzugt eher zu dem, was sie bereits kennen. Auf dem zweiten Platz folgte aber die die Kaninchenkeule, gefolgt vom Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud auf Platz drei, der aber nur sehr knapp vor den Asia-Thai-Gerichten auf dem vierten Platz lag. Platz fünf hatte schließlich die Dampfnudel inne.

Mein Abschlußurteil:
Kaninchenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Kartoffelspalten: +/-
Grüne Bohnenkerne in Sahnesauce: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln [15.12.2015]

Zuerst überlegte ich heute zwar, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, denn dies Gericht versprach einen angenehm leichten Genuss. Aber auch der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse sowie das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke klangen nicht schlecht, während mich die Spaghetti all Arrabiatta mit Tomatensugo und Parmesan bei Globetrotter nicht so sehr interessiereten. Dass ich mich letztlich dann doch beim Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants landete, war wohl der Tatsache zu verdanken, dass ich heute großen Appetit auf Fleisch verspürte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner selbst zusammengestellter Salat mit Joghurtdressing, da ich nichts passendes an der Gemüsetheke fand. Ganz ohne Gemüse wollte ich das Gericht dann doch nicht essen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber, denn das Gericht war auch so schon reichhaltig genug.

Bavarian meat loaf with gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Normalerweise bestand so eine Portion nur aus einer einzelnen großen Scheibe angebratenen Leberkäses, doch ich hatte das Glück dass ich der letzte war, der aus einer bereits fast leeren Ladung Leberkäse bedient wurde, weswegen mir die Thekenfachkraft zwei etwas dünnere Endstücke servierte, was in der Summe für mich deutlich mehr Leberkäse bedeutete. Ich hatte zuerst befürchtet, dass er aber schon fast kalt sein könnte, doch ich hatte mich glücklicherweise getäuscht, denn die Eigentemperatur war noch vollkommen ausreichend, so dass ich die beiden würzigen Stücke Fleisch ohne Einschränkungen genießen konnte. Gemeinsam mit den angebratenen kleinen Salzkartoffeln und der dunklen, würzigen Bratensauce zwar kein leichtes, aber ein dennoch sehr leckeres Gericht. Der Salat, denn ich mir auf Streifen von roter Beete und Möhren sowie Mais, Kidneybohnen, Paprika und Blumenkohl zusammengestellt und mit einem cremigen Joghurtdressing garniert hatte, ergänzte dieses Gericht sehr gelungen um eine ausreichend große Portion gesundes Gemüse.
Nur knapp konnte sich heute der Leberkäse den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern, denn die Spaghetti all Arrabiatta waren ihm heute unerwartet dicht auf den Fersen, auch wenn sie letztlich dennoch nur auf einem guten zweiten Platz landeten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemischter Salat: ++