Archive for December, 2015

Knödelpfanne mit Bratwurst – das Rezept

Saturday, December 5th, 2015

Das Rezept das ich heute vorstellen möchte zeigt wieder einmal sehr schön, wie man mit geringem Aufwand ein sehr leckeres Gericht zaubern kann. Gerade wenn ich wie heute noch viele andere Dinge zu tun habe, möchte ich nicht stundenlang in der Küche stehen. Daher kam mir dieses Gericht gerade recht und das Ergebnis konnte mich durchaus überzeugen. Deshalb möchte ich natürlich nicht darauf verzichten, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnte Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

1 mittelgroße Stange Lauch
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

300g Bratwurst
02 - Zutat Bratwurst / Ingredient bratwurst

400g Mini-Knödel
03 - Zutat Mini-Knödel / Ingredient mini dumplings

2 Esslöffel Creme fraich mit Kräutern
04 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

300ml Rinderbrühe
05 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef broth

1 gestrichener Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Teelöffel mittelscharfer Senf
07 - Zutat Senf / Ingredient mustard

einige Stiele Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit einen Topf mit Wasser zum kochen der Mini-Knödel aufzusetzen.
11 - Wasser für Knödel aufsetzen / Bring water for dumplings to a boil

Während sich das Wasser erhitzt, reinigen wir die Stange Lauch
09 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in schmale Ringe.
10 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schneiden wir die Bratwürste in mundgerechte Stücke.
12 - Bratwürste in mundgerechte Stücke schneiden / Cut bratwurst in bit-sized pieces

Inzwischen sollte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
13 - Wasser salzen / Salt water

und die Mini-Knödel darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
14 - Knödel kochen / Cook dumplings

Während die Knödel vor sich hin garen, erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne
15 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben die Bratwurststückchen hinein
16 - Bratwürste in Pfanne geben / Add bratwurst to pan

und braten sie auf leicht erhöhter Stufe rundherum an.
19 - Bratwürste anbraten / Fry sausages

Sobald die Knödel dann oben schwimmen – ggf. müssen wir dazu mal kurz am Topf rütteln, falls sie am Boden anhaften – sind sie fertig gekocht
17 - Knödel fertig gekocht / Dumplings finished cooking

und können in einem Sieb zum abtropfen abgegossen werden.
18 - Knödel abtropfen lassen / Drain dumplings

Sind die Bratwurste durchgebraten, reduzieren wir die Stufe auf Mittel, geben die Lauchringe hinzu
20 - Lauch addieren / Add leek

um sie für ein bis zwei Minuten mit anzudünsten
21 - Lauch andünsten / Braise leek lightly

und schließlich auch die abgetropften Mini-Knödel hinzuzufügen,
22 - Knödel in Pfanne geben / Add dumplings

die für weitere vier bis fünf Minuten mit anbraten.
23 - Knödel ebenfalls mit anbraten / Braise dumplings

Schließlich entnehmen wir Bratwurst, Lauch und Knödel aus der Pfanne und halten es heiß – ich hatte es dazu in eine Schüssel gegegeben, diese mit Alufolie abgedeckt und alles in den auf 70 Grad vorgeheizten, leicht geöffneten Backofen gestellt. Ich empfehle übrigens auch, das Geschirr, auf dem das Gericht später serviert werden soll, ein wenig vorzuheizen.
24 - Pfanneninhalt entnehmen & warm halten / Remove pan content & keep hot

Den Bratensetz lösen wir dann mit der Rinderbrühe etwas vom Boden,
25 - Bratensatz mit Rinderbrühe ablöschen / Deglaze with beef broth

rühren die Creme fraiche ein
26 - Creme fraiche hinzufügen / Add creme fraiche

und binden dann die Sauce mit dem Mehl.
27 - Sauce mit Mehl binden / Thicken sauce with flour

Schließlich würzen wir die Sauce noch mit dem Teelöffel Senf
27 - Senf einrühren / Stir in mustard

und schmecken sie mit Salz und weißem Pfeffer ab, um die Sauce dann für einige Minuten auf verminderter Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
28 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Diese Zeit können wir nutzen, die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln, die Blätter von den Stielen zu zupfen und diese zu zerkleinern.
29 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Schließlich können wir die Sauce auf einem am besten vorgewärmten Teller ausbreiten, Bratwurst, Lauch und Knödel darauf anrichten und alles mit der Petersilie garnieren, um es anschließend genießen zu können.
30 - Dumpling fry with bratwurst - Served / Knödelpfanne mit Bratwurst - Serviert

Das Gericht war zugegebenermaßen einfach, aber es besaß alles was ich von einer vollwertigen Mahlzeit erwarte: Lockere Mini-Knödel als Sättigungsbeilage, etwas Gemüse in Form des Lauchs und etwas Fleich in Form der kleinen Bratwurst-Stückchen. Den ausschlagenden Pep gab ihm aber die würzige und geschmacklich überaus gut gelungene helle Sauce, welche die einzelnen Zutaten letztlich zu einer Einheit verband. Ein sehr schönes Beispiel der simplen Küche.

31 - Dumpling fry with bratwurst - Side view / Knödelpfanne mit Bratwurst - Seitenansicht

Wer mag, kann die Knödel natürlich auch selbst zubereiten oder das Lauch mit weiterem Gemüse ergänzen – ich könnte mir zum Beispiel auch gut noch Erbsen oder Möhren, eventuell auch etwas Paprika in diesem Gericht vorstellen. Allerdings sollte man die Möhren dann möglichst von Anfang an mit braten, da sie wie das meiste Wurzelgemüse etwas länger brauchen um gar zu werden. Der eignen Fantasie sind auch hier – wie so oft beim köchen – kaum Grenzen gesetzt. 😉

Guten Appetit
%mampf

Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat [04.12.2015]

Friday, December 4th, 2015

Während der Apfelstrudel mit Vanillestrudel bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte Gebackene Ananas und Banane und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant mich heute nicht besonders reizten, konnte ich sowohl der Gebackenen Scholle mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter als auch der Feinen Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality heute durchaus etwas abgewinnen. Und obwohl die Panade der Scholle heute nicht ganz optimal aussah, entschied ich mich letztlich doch für das Fischgericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Orangenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked plaice filet  with potato salad & remoulade / Gebackenes Schollenfilet mit Kartoffelsalat & Remoulade

Ganz wie erwartet war die dünne Panade um das Schollenfilet zwar an den Außenkanten mal wieder etwas knusprig geraten, aber der Rest davon sowie das zarte und saftige Fischfilet gaben keinen Grund zu irgendwelcher Kritik, so dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann und die volle Wertung zu geben gedenke. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke sowie der würzigen und leckeren Remoulade ein sehr leckeres Stück Fisch. Der Kartoffelsalat, der auf die hier in Bayern übliche Art ohne Mayonaise, sondern mit Gemüsebrühe, Zwiebeln und Kräutern angerichtet war, erwies sich des weiteren als überaus passende Sättigungsbeilage. Mit dem Hauptgericht konnte ich also trotz kleiner Schönheitsfehler durchaus zufrieden sein. Und auch der mit einigen Fruchtstücken versetzte und angenehm dickflüssige Joghurt mit kräftigen Orangengeschmack gab keinerlei Grund zu meckern.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schollenfilet heute sehr großer Beliebtheit, so dass ich diesem Gericht ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Um den zweiten Platz lieferten sich Asia-Gerichte und der Putenbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war schließlich der Meinung, dass die Asia-Gerichte um eine Nasenlänge häufiger gewählt worden waren, womit der Putenbraten auf dem dritten Platz landete. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Orangenjoghurt: ++

Currywurst mit Pommes Frites [03.12.2015]

Thursday, December 3rd, 2015

Einen kurzen Moment überlegte ich noch, beim Rindergeschnetzelten “Stroganoff” mit rote Beete, Champignons und Senf verfeinert, dazu grüner Bohnensalat und Reis aus dem Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch da ich bereits gestern zu Mittag Reis zum Hokifilet gegessen hatte und außerdem am Abend die letzten Reste meines Chicken Palak mit Basamatireis verzehrt hatte, war mir heute nicht wieder nach Reis. Und da mich weder die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce noch das vegetarische Vitality-Angebot in Form von Farfalle al peperoni reizten, griff ich schließlich zur Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites die bei Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden war. An der Theke konnte man die Wahl zwischen einer roten Wurst, einer Brühwurst, und einer weißen Wurst, einer Bratwurst, treffen. Ich griff dieses Mal zur Bratwurst, also der weißen Variante. Das Currypulver konnte man sich dieses Mal selbst dosieren und dabei auch gleich die Pommes Frites mit Ketchup garnieren. Zum Hauptgericht gesellte sich noch ein Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Leider erwies sich die Currywurst heute nicht als so optimale Entscheidung, denn die Pommes Frites waren heute sehr schlabbrig und außen nicht wirklich knusprig, so als wären sie nicht lange genug frittiert bzw. gebacken worden. Sie waren geschmacklich zwar in Ordnung, aber für eine volle Punktzahl fehlte doch etwas. Und auch mit der Wurst war ich nicht ganz zufrieden, denn sie war bereits deutlich abgekühlt und maximal noch lauwarm, so dass ich auch hier etwas in der Wertung abziehen muss. Dennoch ein akzeptables Gericht wie ich fand, wenn auch nicht perfekt. Am Obstsalat aus Stücken von Apfel, Kiwi, Melone, Birne, Weintraube und Pflaume gab es aber nichts auszusetzen.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Currywurst heute natürlich ganz weit oben auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz sichern. Auch wenn das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” ihm deutlich enger auf den Fersen war als ich es normalerweise von den zweitplatzierten Gerichten an Tagen mit Currywurst auf der Speisekarte. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: +
Pommes Frites: +
Obstsalat: ++

Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix [02.12.2015]

Wednesday, December 2nd, 2015

Wie eigentlich am Mittwoch üblich, aber in letzter Zeit von mir leider etwas vernachlässigt, wollte ich heute nun endlich mal wieder beim für diesen Wochentag üblichen Fischgericht zugreifen und ich hatte Glück, denn mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Wildreismix stand im Bereich Vitality ein bereits bekanntes und bewährtes Gericht auf der Speisekarte. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Entscheidung etwas schwer fiel, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch das außerplanmäßige Zusatzangebot in Form eines Kalbsbratens mit Bratensauce und Kartoffelsalat hatten ihren gewissen Reiz. Nur das Züricher Geschnetzelte vom Schwein mit Kartoffelröstis bei Globetrotter lehnte ich wegen seiner wässrigen Sauce von vornherein ab. und auch für die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce konnte ich mich nicht begeistern. Zum Fisch gesellte sich dann noch ein Glas Mousse Weiße Schokolade aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hoki filet with fennel in saffron sauce & rice / Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix

Das in dünner Panade gebratene Hokifilet war heute nicht wie sonst am Stück, sondern in kleineren Stücken serviert worden, wobei die Panade teilweise etwas sehr knusprig geraten war, aber das Fischfilet im Inneren war zart und saftig wie gewohnt, so dass ich hier keinerlei Abzüge in der Wertung zu geben gedenke. Und das Fenchelgemüse in seiner leicht cremigen Safransauce erwies sich dieses Mal als deutlich würziger als ich es von früheren Versionen in Erinnerung hatte, aber das machte es nicht schlechter und es passte dennoch wunderbar zum Fisch. Der lockere, körnige Reis, in den zahlreiche Wildreis-Körner gemischt worden waren, erwies sich ebenfalls als überaus passende Sättigungsbeilage. Einzig beim Aroma des Dessert haperte es heute wieder ein wenig, aber glücklicherweise wurde das durch die Fruchtsauce, sie man zum garnieren verwendet hatte gut kompensiert, so dass ich hier heute mal ausnahmsweise auf einen Punktabzug verzichte.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Züricher Geschnetzelte und die Käsespätzle ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich war nach mehrmaligen hinsehen der Meinung, dass die Käsespätzle dieses mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnten und das Geschnetzelte somit auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte meiner Meinung nach der Kalbsbraten und knapp dahinter folgte das Hokifilet auf dem fünften Platz.

Mein Abschlussurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Mousse weiße Schokolade: ++

Chili con Carne mit Sauerrahm & Jalapenos [01.12.2015]

Tuesday, December 1st, 2015

Zwar sah die Maispoulardenbrust mit Waldpilzrahmsauce und Kroketten aus den Abschnitt Tradition der Region heute auch sehr gut aus und ich hätte wohl auch mit der ebenfalls sehr schmackhaft wirkenden Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln bei Vitality gut Leben können, doch all dies wurde noch von einem Chili con Carne mit Sauerrahm, Jalapenos und Baguette aus der Sektion Globetrotter getoppt. Hier konnte ich nur schwer widerstehen. Und da man sich selbst beim Baguette bedienen konnte, nahm ich mir gleich zwei Stücke dazu. Das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei,Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke besaßen zwar auch ihren Reiz, aber ich nahm sie heute nicht in die nähere Auswahl.

Chili con Carne + sour cream, japalapenos & baguette

Wie in unserem Betriebsrestaurant üblich bestand das eigentliche Chili con Carne auch heute nur aus aus den Minimalzutaten, nämlich Tomaten, krümelig angebratenem Hackfleisch, Kidneybohnen und Mais, war aber sowohl fruchtig als dass es auch eine leichte, wenn auch nur milde Grundschärfe besaß. Die zahlreichen Jalapenos, die gemeinsam mit dem großzügigen Klecks Sauerrahm für die Garnitur verwendet worden waren, gaben zwar noch etwas zusätzliche Schärfe, aber man hatte auch hier zu einer – zumindest für meinen Geschmack – eher milden Sorte gegriffen. Das nächste Mal mische ich mir dann doch vielleicht noch etwas Sambal Olek unter. Aber dennoch auch heute wieder ein sehr schmackhaftes Chili, dessen Reste ich mit den beiden frischen und sogar noch leicht knusprigen Baguettescheiben fast restlos vom Boden des Tellers aufwischte.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute das Chili con Carne heute zwar klar vorne, die Maispoularde auf dem zweiten Platz war ihr aber sehr eng auf den Fersen und es hätte nur wenig bedurft, dass sie es überholt hätte. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und die vegetarische Pilzpfanne folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++