Gebackenes Rotbarschfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [10.02.2016]

Auch am Aschermittwoch ging die spezielle Fischwoche in unseren Betriebsrestaurant weiter und heute hatte man mit gleich drei Fischgerichten besonders dick aufgetragen. Neben den üblichen Angeboten wie 3 Stück Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und und Kräuter-Quarkdip bei Tradition der Region, einem Mexikanischen Wizentortilla mit Hackfleisch-Bohnenfüllung, dazu Avocadohollandaise und gemischter Salat bei Globetrotter sowie den Asia-Thai-Angeboten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce gab es im Bereich der Fischgerichte Gebackenes Rotbarschfilet mit Remoulade und Kartoffelgurkensalat, eine Französische Bouillabaisse mit Fisch und Meeresfrüchten sowie Norwegischen Skrei mit Kräuterkruste und Pangasius im Bananenblatt mit Meerettichsauce, dazu Blattspinat und Petersilienpüree. Das zuletzt genannte Gericht war dabei eindeutig das Highlight des Tages, doch mit schreckte die Meerrettichsauce etwas ab, weswegen ich mich nach kurzem Abwägen dann doch für das deutlich simplere Rotbarschfilet entschied. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mangojoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked redfish filet with remoulade & potato gherkin salad / Gebackenes Rotbarschfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das Gericht erinnerte an jene Kombination, die sonst vor allem an Freitagen in unserem Betriebsrestaurant serviert wird, einzig dass es sich dieses Mal nicht um Seelachs oder Scholle, sondern um Rotbarsch handelte machte es etwas außergewöhnlicher. Leider war mein paniertes Rotbarschfilet beim Servieren etwas zerbrochen, außerdem musste ich feststellen dass die Panade vor allem an den Seiten teilweise etwas sehr knusprig geworden war. Da sich das eigentliche Fischfilet aber von guter Qualität und auch schön saftig erwies, sehe ich hier mal von einem Punktabzug ab. Es handelt sich hier ja um keine 3-Sterne-Restaurant, sondern mehr um eine Kantine in der täglich in wenigen Stunden hunderte von Menschen bedient werden müssen. Vor allem mit der wie immer überaus leckeren und würzigen Remoulade und dem milden und wie üblich ohne Mayonnaise angemachte Kartoffelsalat mit Salatgurken ergab sich so ein einfaches, aber schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Einzig beim angeblichen Mangojoghurt muss ich heute leider etwas in der Note abziehen, denn es handelte sich gar nicht um einen Joghurt, sondern um eine dieser eher geschmacksneutralen Creme/Mousse-Zubereitungen, die ich eigentlich versuche seit einiger Zeit zu meiden. Man konnte das Mango-Aroma zwar erahnen, aber das war früher deutlich besser gewesen. Dennoch war ich mit meiner Wahl insgesamt zufrieden.
Die Vorlieben der anderen Gäste waren heute recht breit gestreut und im vorderen Feld lieferten sich die Kartoffel-Frischkäsetaschen und das Rotbarschfilet ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, aber auch die Kombination aus Skrei und Pangasius lag eng auf. Meiner Meinung nach konnte das Rotbarschfilet aber das Feld behaupten und sich den ersten Platz sichern, die Frischkäsetaschen landeten auf Platz zwei und das Skrei-Pangasius-Gespann belegte den dritten Platz. Auf Platz vier lag der Weizentortilla mit Hackfleisch-Bohnenfüllung und den fünften Platz teilten sich schließlich Bouillabaisse und die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Mango-Creme: +

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3 Responses to “Gebackenes Rotbarschfilet mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [10.02.2016]”

  1. Marco says:

    Schön geschrieben, aber die Bewertung für den doch etwas dünn aussehenden Kartoffelsalat mit ++ wirklich schmackhaft?

  2. JaBB says:

    Bayrischer Kartoffelsalat wird nur mit Gemüsebrühe und Essig sowie etwas Zwiebeln angemacht, nicht mit Mayo, Ei und Gewürzgurke wie in vielen anderen Teilen Deutschlands. Ich finde diese Variante sehr lecker. Simpel, aber lecker. đŸ™‚ Wobei Geschmäcker natürlich variieren können…

  3. Sonja says:

    Ich finde den Bayrischen Kartoffelsalat als Beilage zum Fleisch ebenfalls perfekt so wie er ist. Könnte mir wirklich nicht vorstellen zu einem Schnitzel, oder zu Bratwürsten so ein Majonaise- lastiges Zeug zu verdrücken. Ich denke der Kartoffelsalat mit Majo, Ei, Wurst und allerlei Anderem ist eher ein Hauptgericht oder ein Snack für die Pause.. Ich jedenfalls wäre danach absolut bedient *lach*

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