Archive for February, 2016

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln [24.02.2016]

Wednesday, February 24th, 2016

Heute fiel mir die Auswahl eines Mittagsmahls wirklich schwer, denn fast alle Angebote im Abschnitt der westlichen Gerichte auf der Speisekarte waren auf ihre Art verlockend. Da war zum einen das Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei und Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo und Butternudeln bei Vitality, dann ein Sauerbraten mit Blaukraut und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich noch das von mir sehr geschätzte Chicken Tikka Masalla mit Basamatireis in der Sektion Globetrotter. Einzig das Schweineschnitzel mit Champignonrahmsauce, dazu Butternudeln, welches als Zusatzangebot auf die Karte gesetzt worden war, konnte mich hier nicht überzeugen, denn es handelte sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Resteverbrauch vom Vortag. Und auch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnten da nicht ganz mithalten. Letztlich war es meine Vorliebe für Fisch und ein kleiner Funke Kalorienbewußtsein, die mich zum Tilapiafilet greifen ließ, das mit 539kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse und ein Becherchen Birnenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln

Das Fischfilet vom Tilapia – der übrigens aus der Familie der Buntbarsche stammt und vor allem in Afrika vorkommt – war zwar leider bereits etwas abgekühlt, aber das festfleischige Filet besaß ein angenehmes Aroma und wurde durch seine Würze sowie natürlich die Umwicklung mit Schinken und Salbei wunderbar geschmacklich abgerundet. Dazu die in Butter geschwenkten Tagliatelle, die zwar nicht gerade al dente waren, aber gemeinsam der fruchtigen, mit Kräutern versetzten Tomatensauce eine gelungene Sättigungsbeilage bildeten. Der Gemüse-Mix, den man etwas unkonventionell aus Erbsen, Champignons sowie Streifen von roter und grüner ungeschälter Paprika zusammengestellt hatte, war prinzipiell zwar ok, aber da einige der eine Haut besaßen, die fast die Konsistenz von Plastik besaß, kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Und auch am Dessert muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn für eine Quarkzubereitung war es viel zu dünn geraten, aber zumindest geschmacklich erwies sich es sich dank der vielen eingerührten Fruchtstückchen als überaus akzeptabel. Insgesamt also ein leicht überdurchschnittliches Mittagsmahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Chicken Tikka Masalla mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber das Schweineschnitzel mit Champignonrahm war ihm dicht auf den Fersen und konnte sich den zweiten Platz sichern. Nur eine Haaresbreite dahinter, auf Platz drei, folgte schließlich der Sauerbraten, dem Knödel bestimmt noch besser gestanden hätten als Spätzle, und den vierten Platz teilten sich Tilapia und Asia-Gerichte – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Tilapiafilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +
Mischgemüse: +
Birnenquark: +

Schweinesteak “Tessin” mit Röstkartoffeln [23.02.2016]

Tuesday, February 23rd, 2016

Mit einem Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot im Abschnitt Tradition der Region und einem Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Schinken gratiniert, dazu Rotweinsauce und Röstkartoffeln in der Sektion Globetrotter fanden sich heute gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten Obwohl ich heute auch kurz mit dem Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln nd Gemüse in Sojasauce und sogar dem Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke geliebäugelt hatte. Nur die Spiralnudeln mit Paprikaragout bei Vitality konnten mich nicht wirklich begeistern. Letztlich war es wohl die kürzere Schlange vor der zugehörigen Ausgabetheke, die mich zum Schweinesteak greifen ließ. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Mischgemüse von der Gemüsetheke, auf ein Dessert verzichtete ich aber auch heute.

Pork steak gratin with tomatoes, ham & chesse and roast potatoes / Schweinesteak "Tessin" mit Röstkartoffeln

Bei Leibe kein perfektes Gericht, denn abgesehen vom mittleren, mit Käse, Tomatenwürfeln und Kochschinken überbackenen Teil erwies sich das Schweinesteak als geschmacksarm und leicht trocken. Die Rotweinsauce half dabei zwar etwas ab, war aber heute sehr dünn und wässerig geraten, ganz anders als die Bratensauce bei den gestrigen Nürnberger Würstchen. Von den angebratenen, leicht gebräunten Salzkartoffeln waren zwei Stück matschig geworden und zum guten Abschluss waren auch die Möhren im Mischgemüse, zu dem außerdem Erbsen, grüne Bohnen und etwas gewürfelter Sellerie gehörten, etwas zerkocht – wahrscheinlich waren sie sowieso aufgewärmt. Da wäre ich mit dem Erbsensuppeneintopf wohl doch besser bedient gewesen.
Scheinbar hatten die anderen Gäste das mit dem Schweinesteak geahnt, denn dieses landete heute nur auf Platz zwei der Allgemeinen Beliebtheitsskala und wurde vom Eintopf überrundet. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegten die Nudeln mit Paprikaragout.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tessin”: +
Rotweinsauce: +
Röstkartoffeln: +
Mischgemüse: +

Nürnberger Rostbratwürstchen mit Weinsauerkraut & Kartoffelpüree [22.02.2016]

Monday, February 22nd, 2016

Die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot am heutigen Montag wenig überraschendes. Im Bereich der westlichen Gerichte wurden Gebackene Polentaschnitten mit Ratatoille im Abschnitt Vitalityangeboten, außerdem gab es 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen mit mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und ein Gebratenes Putensteak “Zigeuner Art” mit Country Potatoes bei Globetrotter. An der Asia-Thai-Theke standen Knusprige Frühlingsrollen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse auf dem Speiseplan. Zuerst liebäugelte ich zwar mit dem Putensteak, aber dann entsann ich mich an meine Enttäuschung Ende Januar mit dem Schweineschnitzel “Zigeuner Art”, was mich letztlich dazu bewog bei den Nürnberger Rostbratwürstchen zuzugreifen. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder Dessert verzichtete ich aber heute mal wieder.

Nuremberger bratwursts with sourcrout, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Die Würstchen waren würzig, knackig und gut durchgebraten, so wie ich es erwartet hatte, dazu war eine leicht dickflüssige und ebenfalls würzige Bratensauce serviert worden, die geschmacklich sehr gut zu den Würstchen passte. Und auch am Weinsauerkraut, dass man mit etwas Kümmel zubereitet hatte, gab es nichts auszusetzen. Nur beim Kartoffelpüree muss ich wieder einen kleinen Abzug vornehmen, denn es war wie so häufig recht dünnflüssig geraten und höchstwahrscheinlich aus Pulver angerührt. Dennoch bereute ich meine Entscheidung insgesamt nicht.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute Bratwürste und Putensteak ein unglaubliches knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich musste die bereits geleerten Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um letztlich den Bratwürsten diese Position zubilligen zu können. Das Putensteak folgte somit auf Platz zwei, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und die Polentaschnitten folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Röstbratwürstchen: ++
Bratensauce: ++
Weinsauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +

Joghurtpochiertes Ingwerhuhn an Curry-Kokos-Kartoffeln – das Rezept

Sunday, February 21st, 2016

Am heutigen Sonntag stand endlich mal wieder etwas exotisches auf meinem Kochplan, denn ich hatte mich dazu entschlossen in Joghurt pochiertes Ingwerhuhn zuzubereiten und es mit einer Portion Curry-Kokos-Kartoffeln mit Erbsen zu ergänzen. Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach und bietet dennoch ein pikantes und außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

Für das joghurtpochierte Ingwerhuhn

200g Joghurt (z.B. Griechischer Naturjoghurt)
01 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 Stück frischer Ingwer (ca. daumengroß)
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 400-450g)
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

sowie etwas Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen

Für die Curry-Kokos-Kartoffeln

500g Kartoffeln
05 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

250ml Kokosnussmilch
06 - Zutat  Kokosmilch / Ingredient coconut milk

1 Esslöffel Curry
07 - Zutat Curry / Ingredient curry

100g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

einige Stiele frischen Koriander (zum garinieren)
09 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Die Hähnchenbrüste sollten etwa zwölf Stunden marinieren, daher beginnen wir bereits am Abend vor der Zubereitung damit, den Ingwer zu schälen und zu zerkleinern
10 - Inger  schälen & zerkleinern / Peel & hackle ginger

und auch die Knoblauchzähen zu schälen und ebenfalls zu zerkleinern.
11 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Nun geben wir sie zum Joghurt,
12 - Ingwer & Knoblauch zum Joghurt geben / Add ginger & garlic to yoghurt

verrühren alles gründlich miteinander,
13 - Ingwer & Knoblauch verrühren / Stir in ginger & garlic

pürieren das Ganze mit dem “Zauberstab”
14 - Ingwer & Knoblauch in Joghurt pürieren / Blend ginger & galic in yoghurt

und schmecken es dann noch mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab.
15 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie mit einem Küchenpapiertuch,
16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

schneiden sie in zwei Hälften, wobei wir sie auch gleich von Fett und eventuellen Knochenresten befreien
17 - Hähnchenbrust zerteilen / Cut Chicken breast in halfs

und legen sie dann in ein verschließbares Behältnis, wo wir sie mit der gewürzten Joghurt-Mischung bedecken und marinieren. Dabei sollten wir darauf achten, dass der Joghurt die Hähnchenbrust von allen Seiten umschließt.
18 - Hähnchenbrust im Joghurt marinieren / Marinate chicken breast in joghurt

Das Behältnis kommt dann für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank, damit die Marinade einziehen kann. Zwischendurch können wir die Hähnchenbrust auch gerne mal in der Marinade wenden.

Am nächsten Tag nehmen wir die Hähnchenbrüste aus der Marinade, lassen sie etwas abtropfen und würzen sie rundherum mit Salz und Pfeffer,
19 - Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken with salt & pepper

um sie dann auf ein Stück Alufolie zu legen, etwas von der Marinade dazu zu geben
20 - Hähnchenbrust in- Alufolie legen / Put chicken in tin foil

und die Alufolie dann fest zu verschließen. Damit nichts den heraus laufen und den Ofen verschmutzen kann, legen wir die Alufolie am besten auf einen Teller oder in eine kleine Auflaufform.
21 - Alufolie verschließen / Close tin foil

Dann beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen und setzen parallel einen Topf mit Wasser zum kochen auf.
22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

Anschließend schälen wir die Kartoffeln und würfen sie grob.
23 - Kartoffeln schälen & würfeln / Peel & dice potatoes

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas und kochen die Kartoffeln darin für einige Minuten bissfest.
24 - Kartoffeln bissfest kochen / Cook potatoes

Zwischenzeitlich sollte auch der Ofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir das in Folie gepackte Hähnchen hinein schieben und für 30 bis 40 Minuten garen können.
25 - Hähnchen im Ofen garen / Cook chicken in oven

Schließlich gießen wir die Kartoffeln ab, lassen sie abtropfen
26 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

und gießen die Kokosmilch in eine Schüssel,
27 - Kokosmilch in Schüssel geben / Put coconut milk in bowl

geben den Esslöffel Curry hinzu
28 - Curry addieren / Add curry

und verrühren beides miteinander.
29 - Curry & Kokosmilch verrühren / Mix curry & coconut milk

Nun erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,
30 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

braten die abgetropften Kartoffelwürfel darin an, bis sie etwas Farbe bekommen haben,
31 - Kartoffeln anbraten / Fry potatoes

und löschen alles dann mit der Kokosmilch-Curry-Mischung ab,
32 - Kokos-Curry-Mischung hinzufügen / Add coco curry mix

die wir gründlich mit den Kartoffeln verrühren.
33 Kartoffeln & Kokosmilch verrühren / Mix potatoes and coconut milk

Geschlossen lassen wir das Ganze dann für 7-8 Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln.
34 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Schließlich heben wir die Erbsen unter, lassen alles offen auch leicht reduzierter Stufe weiter köcheln
35 - Erbsen addieren / Add peas

und schmecken abschließend alles noch einmal mit Salz & Pfeffer ab. Dann den Deckel drauf und warm halten. Sollte die Sauce beim köcheln zu dickflüssig werden, können wir sie mit etwas Wasser noch einmal verdünnen.
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann den Koriander gewaschen und zerkleinert haben,
37 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

Nehmen wir die Hähnchenbrüste aus dem Ofen, lassen sie kurz auf einem Küchentuch abtropfen
38 - Hähnchenbrust aus Ofen entnehmen / Take chicken from oven

und schneiden sie dann in etwa Scheiben.
39 - Hähnchenbrüste in Scheiben schneiden / Cut chicken breasts in slices

Anschließend können wir sie gemeinsam mit den Curry-Kokos-Kartoffeln, die wir mit dem Koriander garnieren, servieren und genießen.
40 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Served / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Serviert

Die Marinade war gut in das Fleisch der Hähnchenbrust eingezogen und gab ihm ein exotisch-pikantes, sehr leckeres Aroma, das durch die Reste der Marinade an der Außenseite noch angenehm verstärkt wurde. Dabei war die Hähnchenbrust außerdem auch noch angenehm zart und saftig geblieben. Dazu passte auch wunderbar die Kartoffeln und Erbsen in ihrer würzigen, aromatisch-cremigen Sauce aus Curry und Kokosnussmilch. Der kleine Hauch Koriander rundete das exotische Geschmackserlebnis schließlich sehr gelungen ab. Ich war auch heute mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines Kochexperiments. 😉

41 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Side view / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Blätterteig mit Spinat-Feta-Füllung – das Rezept

Saturday, February 20th, 2016

Heute hatte ich mal wieder Lust darauf etwas mit Blätterteig zuzubereiten. Gemeinsam mit etwas TK-Blattspinat, Gouda, Schafskäse und gekochtem Schinken entstand so heute ein leckeres Ofengericht, das sich sowohl für ein schnelles Mittag- oder Abendessen als auch für ein Buffet wunderbar eignet. Und die Herstellung erwies sich auch noch als angenehm unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

500g Blattspinat (TK)
01 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

1 mittelgroße Gemüsezwiebel
02 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g Kochschinken
04 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

200g Schafskäse (Feta)
05 - Zutat Schafskäse / Ingedient feta

200g Gouda (gerieben)
06 - Zutat geriebener Gouda / Ingredient grated gouda

2 Esslöffel Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Rollen Blätterteig
07 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

1 Hühnerei
08 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

etwas Sesam zum garnieren
09 - Zutat Sesam / Ingredient sesame seeds

sowie Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Chiliflocken zum würzen

Während wir den Blattspinat in der Mikrowelle auf der Auftaustufe der Mikrowelle auftauen
09 - Blattspinat auftauen / Defrost leaf spinach

schälen und würfeln wir die Gemüsezwiebel
10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und hacken die Knoblauchzehen fein.
11 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

Dann erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem kleinen Topf, dünsten Zwiebel und Knoblauch darin glasig an,
12 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

geben dann den ausgedrückten Blattspinat hinzu
13 - Blattspinat  addieren / Add leaf spinach

und lassen ihn für fünf bis sechs Minuten köcheln, wobei wir ihn mit den Zwiebeln vermengen und alles mit etwas Salz, Pfeffer, Chiliflocken und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
14 - Blattspinat mit Gewürzen abschmecken / Taste spinach with seasonings

Dann nehmen wir den Topf von der Kochplatte und während der Spinat etwas abkühlt, würfeln wir schon einmal den Kochschinken.
15 - Schinken würfeln / Dice ham

Dann beginnen wir den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen und rollen die erste der beiden Rollen Blätterteig aus, die wir mit etwas der Hälfte des Goudas bestreuen.
16 - Blätterteig mit Hälfte des Gouda bestreuen / Dredge puff pastry with half of gouda

Über dem Gouda verteilen wir den gleichmässig den inzwischen hoffentlich etwas abgekühlten Blattspinat,
17 - Blattspinat auf Blätterteig verteilen / Spread leaf spinach on puff pastry

geben darüber den gewürfelten Kochschinken, den wir etwas andrücken,
18 - Schinkenwürfel auf Spinat verteilen / Put ham on spinach

zerbröseln den Schafskäse über dem Schinken
19 - Feta über Schinken zerbröseln / Crumble feta on ham

und streuen schließlich noch den restlichen Gouda über dem Feta.
20 - Mit restlichem Gouda bestreuen / Dredge with remaining gouda cheese

Darüber legen wir die zweite Rolle des Blätterteigs,
21 - Mit Blätterteig abdecken / Cover with puff pastry

schlagen die Ränder um, drücken sie mit Hilfe einer Gabel fest,
21 - Ränder mit Gabel andrücken / Close borders with fork

verquirlen das Hühnerei, bestreichen den Blätterteig damit
22 - Blätterteig mit Ei bestreichen / Spread puff pastry with egg

und bestreuen abschließend alles mit Sesam.
23 - Mit Sesam bestreuen / Dredge with sesame

Sobald der Ofen dann auf 200 Grad vorgeheizt ist, schieben wir das Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 20 bis 25 Minuten. Sollte der Blätterteig drohen zu dunkel zu werden, verschieben wir das Backblech ein bis zwei Einschübe niedriger.
24 - Im Ofen backen / Bake in oven

Schließlich können wir den fertig gebackenen, gefüllten Blätterteig wieder entnehmen und lassen ihn für 4-5 Minuten ruhen
25 - Puff pastry with spinach feta - Finished baking / Blätterteig mit Spinat-Feta-Füllung - Fertig-gebacken

bevor wir ihn schließlich zerteilen, servieren und genießen können.
26 - Puff pastry stuffed with spinach & feta - Served / Blätterteig mit Spinat-Feta-Füllung - Serviert

Die Füllung aus leicht pikanten Blattspinat, würzigem Gouda, Schinken und leicht salzigem Feta-Käse schmeckte wirklich vorzüglich und fiel dank der geschmolzenen Käses auch nicht gleich beim zerschneiden des Strudels auseinander, sondern blieb wunderbar an einem Stück. Gemeinsam mit dem knusprigen Blätterteig und der leichten Sesam-Note ergab sich ein sehr leckeres Gericht, das nicht nur einfach und unkompliziert herzustellen war, sondern auch sowohl warm als auch abgekühlt zu genießen ist.

27 - Puff pastry stuffed with spinach & feta - Side view / Blätterteig mit Spinat-Feta-Füllung - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Rezepts. Natürlich ist bekannt, dass Blätterteig nicht gerade zu den leichten Zutaten zählt und so kommen wir gemeinsam mit den zwei Käsesorten, dem Blattspinat und dem Schinken auf stolze 3500kcal für die gesamt Zubereitung. Das entspricht stolzen 875kcal pro Portion, wobei ich aber noch zugeben muss dass die Portionen recht groß geraten sind. Macht man statt dessen 6 Portionen aus der Gesamtzubereitung, liegt man bei gerade noch 584kcal pro Portion. Wer den Wert dennoch reduzieren will, dem rate ich zur Verwendung von fettreduzierten Feta und Gouda. Ob das wunderbare Geschmackserlebnis dann noch das selbe ist, kann ich allerdings nicht sagen.

Guten Appetit