Spargel mit Schinken, Sauce Hollandaise & Kartoffeln [07.05.2016]

Asaparagus with Sauce Hollandaise, ham & potatoes / Spargel mit Sauce Hollandaise, Kochschinken & Kartoffeln

Auch heute landete mal wieder ein Klassiker der deutschen Küche auf unseren Tellern: Weißer Spargel mit Kochschinken, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln. Der Spargel war natürlich in einem Topf mit Wasser das mit Salz, Zucker, Butter und etwas Zitronensaft versetzt worden war gekocht worden. Dabei war das Spargel schön zart geworden und wies außerdem auch kaum Fasern auf. Eine zugegebenermaßen einfache, aber immer wieder leckere Variante frischen Spargel zu genießen. Wir waren sehr zufrieden.

12 thoughts on “Spargel mit Schinken, Sauce Hollandaise & Kartoffeln [07.05.2016]

  1. Hallo JaBB! Schön dass Du auch mal ein paar freie Tage bei Deiner Familie verbringen kannst!
    Weisst Du war mir gerade lustiges durch den Kopf geht: Bei den Posts über Eure Hausmannskost läuft mit jedesmal das Wasser im Mund zusammen das ist so schön realistisch direkt zum ” ins Bild reinlöffeln” ! gerade diese zerdrückten kartoffeln würde ich jetzt erade am liebsten auch essen.. *lach*
    Da sieht man mal wieder, um den Appetit anzuregen muss es keinesfalls einer der total überstylten Food- Photomontagen sein, bei denen man schon sieht dass man die darauf ausgestellten Gerichte nachher überhaupt nicht mehr essen kann sondern die ganze Installation nur zum Zweck des Photos angerichtet hat! Leider machen das mittlerweile auch viele Food Blogger so, ich weiß nicht was das soll. Für mich ist das Lebensmittelverschwendung. Ein gutes Bild von einem ganz normalen Teller wirkt ganz genauso … und man kann danach auch noch eine warme Mahlzeit genießen.Morgen gibt es bei uns endlich auch Spargen! jammjamm!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Urlaub!

  2. Wenn ich selber Koche, also in meiner eigenen Wohnung, dann versuche ich natürlich auch mit dem Ergebnis ein möglichst ansprechendes Bild hinzubekommen. Aber es sollte schon möglichst nah an der Realität sein. Leider geben die Medien, seien es Print oder TV, eine vollkommen falsche Realität vor. Das beste Beispiel sind hier ja die Burger bei McDonalds oder Burger King, die in der Werbung immer perfekt durchgestylt daher kommen und in der Realität nicht einmal ein Schatten dieses Bildes sind. 😉

  3. Hahaha da hast du voll ins Schwarze getroffen, Mc Donalds ist ein exzellentes Beispiel dafür! Klar versuche ich ebenfalls meine Gerichte halbwegs hübsch anzurichten und auch gute photos zu machen. Aber in vielen Blogs sieht man mittlerweile dass die Lebensmittel definitiv ausschließlich zum Zweck des Bildes so hindrapiert worden sind. Das regt mich einfach ein bisschen auf. Klar kann ich , und du logischerweise auch , auch so tolle Bilder machen! Aber es geht doch uns essen und darum dass man es eben auch essen möchte und nicht nach dem Photo dann entsorgen muss … Ich denke da sind wir ja sowieso einer Meinung . Nur manchmal bin ich schon ein bisschen neidisch auf diese Mega Bilder .und ich frage mich manchmal woher diese Leute die Zeit nehmen . Und dann denke ich: super , aber das ist ja jetzt alles kalt ! Hahaha !

  4. Sorry der Kommentar kam vom I Phone, deshalb die vielen Schreibfehler 😉
    Ich bin es einfach nicht so gewohnt auf dem kleinen Ding zu schreiben.

  5. Das Problem dass das Essen beim aufwändigen Anrichten bereits etwas kalt wird habe ich aber auch schon gehabt. Deswegen bietet es sich an, die Teller vorher im Ofen bei 70 bis 80 Grad vorzuwärmen.

    Essen schön anzurichten ist auf jeden Fall eine Kunst und muss nicht unbedingt darin enden, dass man das Gericht hinterher wegwerfen kann. Ich selbst kenne es auch besonders hochwertigen Restaurants, dass man dort viele kleine Kunstwerke in mehreren Gängen serviert bekommt, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch sehr lecker schmecken. Ich denke da nur ein meinen Besuch im Restaurant 181 im Münchner Olympiaturm zurück. 😉

  6. Hallo lieber jaBB! natürlich stimme ich Dir absolut zu dass die Art ein gericht optisch perfekt zu präsentieren eine Kunst für sich ist.
    bei manchen Bildern frage ich mich nur manchmal was dann eigtlich im Vordergrund steht, die Ottik oder der Geschmack. Damit meine ich aber keinesfalls Teller wie Deine aus dem Restaurant 181, das sieht ja alles völlig vernünftig aus- und in einer professionellen Großküche hat man zu so etwas natürlich auch andere Möglichkeiten. Nein, ich meinte eher solche Photos bei denen das Essen 20 Minuten lang mit der Pinzette hingezupft , und Saucen mittels einer Pipette drapiert werden.Mal abgesehen dass der Esser von ein paar Tröpfchen Sauce und einem Klecks von Kartoffelpüree niemals wirklich einen Geschmack im Mund hat , geschweige denn gesättigt wird, finde ich so etwas eben einfach übersteigert. Aber jedem das seine, über Kunst soll man ja bekanntlich nicht streiten *lach*
    Vielleicht richte ich ab und zu jetzt auch mal einen Teller schon vor dem eigentlichen Servieren an, dann habe ich mehr Zeit damit. Nur so zum Spaß. Dann schreibe ich aber auch hin: Nur hübsch, aber kalt! Hahahaha!!!

  7. Und bitte verzeih dass ich bei diesem Thema so Feuer fange… vielleicht liegt es an meiner Erziehung. Ich wuchs bei meiner Oma auf , die die Nürnberger Kriegs- und Nachkriegszeit durchlebt und gemeistert hat, und mir wurde eingebläut: Kind, mit Essen spielt man nicht. Jede harte Brotrinde ist noch wertvoll.
    Anscheinend bin ich einfach der Zeit etwas hinterher. 😉

  8. In der modernen Werbewelt muss nun mal alles perfekt und makellos aussehen, sonst kaufen es die Leute nicht. Aber auch nur deswegen, weil die Werbewelt die Kunden so erzogen hat. Ein Teufelskreis, aus nur wenige versuchen zu entkommen. Dass die Ware die sie erhalten dann vollkommen anders aussieht als das was beworben wurde scheint dabei wenige zu stören. Ich denke da (mal wieder) an die großen Burgerketten, wo die Hamburger ja nur ein Schatten von dem sind, was auf den Werbetafeln angepriesen wird.
    Dabei sollte man aber nicht das Licht all jener unter den Scheffel stellen, die es drauf haben Speisen und Waren im Allgemeinen so perfekt zu stylen. Das ist auch ein Kunst, die man erst mal beherrschen muss. Auch wenn man natürlich denken könnte, dass die Welt ohne sie vielleicht besser dran wäre. 😉
    Ich bin aber prinzipiell auch gegen Nahrungsverschwendung, selbst wenn wir in einer Überflussgesellschaft leben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich hin und wieder auch mal Lebensmittel wegwerfen muss – aber manchmal geht es nicht anders und es ist nie weil ich sie übermäßig und unbrauchbar gestylt habe.

  9. Du hast völlig recht in Deiner Meinung über diese völlig unrealistischen Bilder in der Werbung. Wenn ich jetzt eine Diskussion über die Werbung von Nestle und Co beginnen würde kämen wir sicherlich zu keinem Ende mehr.
    Aber was Milchschnitte und Babynahrung ( was ich ganz besonders schlimm finde bezüglich der Werbung )wirklich ist weiss, so wie ich hoffe, mittlerweile zumindest ein großer Teil der Konsumenten …
    Aber ich schweife ab.
    Und Du hast auch damit recht dass , Speisen apettitlich zu präsentieren , auf jeden Fall eine Kunst ist. Vielleicht habe ich mich auch etwas reingesteigert in dieses Thema, aber das lag an einigen Foodblogs die ich in letzer Zeit gesehen habe- die Autoren sind allerdings meist Profi Photografen.Die setzten da wirklich Maßstäbe an die wir nicht rankommen, zumindest nicht bei unserer alltäglichen Kocherei.Aber das geschieht wie gesagt mit viel Zeit und Aufwand. Ich werde mich damit abfinden dass ich wohl eher einen praxisorientierten Foodblog führe und daher leider auf wirklich excellente , künstlerisch wertvolle Photographie zugunsten meiner hungrigen Famile und des Zeitdruckes einfach verzichte 🙂

  10. Du brauchst dich mit deinen Bildern doch nun wirklich nicht zu verstecken, ich finde die sehen auch so sehr professionell aus – sowohl was die Ausleuchtung als auch die Bildkomposition angeht. Gegen einen kommerziellen Profi-Blogger, der mit seinen Beiträgen Geld verdienen muss kommen wir als Amateuere mit Ambitionen natürlich nicht ganz an.
    Ich selber setze da ja mehr auf Minimalismus: kein schmückendes Umfeld, keine Blumen, Deckchen Kerzenständer oder Nippes im Hintergrund, sondern einfach nur die reinen Gerichte auf dem Teller. Alles andere lenkt nur ab finde ich. Das ist eben mein Stil – egal ob es gefällt oder nicht.

  11. Du sprichst mir aus der Seele . Vielen lieben Dank auch fürs Kompliment! Ich mach die Bilder alle nur mit dem i phone , und sogar mit meinem alten 5c geht das ganz passabel. Ich hab mich ja auch schon wieder abgeregt , irgendwo muss man ja auch die Kirche im Dorf lassen und Job und Familie gehen eben immer noch vor dem Hobby.
    Manchmal packt mich halt der Ehrgeiz 😉
    Danke für die liebe Antwort!

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