Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes [26.07.2016]

Am heutigen Dienstag fanden sich gleich drei altbekannte Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten. Zum einen war da das Pikante Kichererbsencurry auf indisches Art mit Jasminreis bei Vitality, dann ein Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter und schließlich eine Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Krautsalat und Kartoffelknödel am Abschnitt Tradition der Region. Und auch die Asia-Thai-Angebote wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Conaton Art oder Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce hätte ich leben können, aber mir war mehr nach einem westlichen Gericht. Warum ich mich letztlich für das Rinderhacksteak entschied, kann ich gar nicht genau sagen, aber es landete eben mal auf meinem Tablett. Auf Zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtet ich aber.

Salisbury steak with vegetable salsa & country potatoes / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes

Aufgrund seiner einheitlichen Form konnte man beim Rinderhacksteak relativ leicht erkennen, dass es sich hier um industriell vorgefertigte Massenware handelte, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass es sich um ein angenehm saftiges, lockeres und gut gewürztes Stück gebratenen Hackfleisch handelte. Und auch an den Country Potatoes mit ihrem knusprig-würzigen äußeren und weichen Inneren gab es nichts auszusetzen. Nur mit der Gemüsesalsa war ich nicht ganz zufrieden, denn sie hatte wenig mit “Mexiko” zu tun. Viel mehr hatte man alles verfügbare Gemüse wie grüne Bohnen, Erbsen, Mais und Möhrenn einfach in einer süß-scharfen Chili-Sauce gemischt und zu dem Gericht serviert – nicht sonderliche berauschend, aber noch akzeptabel. Dennoch muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt aber ein durchaus leckeres Mittagsgericht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute der Schweinebraten in Dunkelbiersauce war, der sich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte aber das Rinderhacksteak, während die Asia-Thai-Gerichte heute auf Platz drei lagen. Kann dahinter auf dem vierten Platz folgte schließlich das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: +
Country Potatoes: ++

Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut & Kartoffelpüree [25.07.2016]

Heute war mal wieder einer der typischen Montage, an denen nichts wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality interessierte mich ebenso wenig wie die etwas bleich aussehende Hühnerbrust mit Paprikagemüse und Reis bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebackenes Asiagemüse in Eierreis in Soja Sauce oder Gaeng Masaaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman Sauce. Blieben also nur noch die Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut, dazu Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Mehr brauchte ich heute nicht.

Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut & Kartoffelpüree

Die Bratwurstschnecke hätte zwar etwas länger gebraten sein können, aber sie sie war angenehm würzig und auch von der Größe her mehr als ausreichend. Das mit etwas Kümmelsamen versetzte Weinsauerkraut war ebenfalls geschmacklich in Ordnung und das Kartoffelpüree war schön dickflüssig und breiig, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit der kleinen, aber ausreichenden Portion würziger Bratensauce ergab sich so ein einfaches, aber akzeptables Mittagsgericht.
Mit deutlichem Vorsprung konnte sich die Bratwurstschnecke auf der Allgemeinen Beliebheitsskala heute den ersten Platz sichern, was bei solchem Angebot aber auch nicht anders zu erwarten gewesen war. Auf Platz zwei folgte die Hühnchenbrust mit Paprikagemüse, die Asia-Thai-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und Platz vier belegte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Weinsauerkraut: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelpüree: ++

Gyros-Spaghetti-Auflauf – das Rezept

Das Rezept das ich heute vorstellen möchte, gehört eindeutig in die Sektion der schnellen Küche: der Gyros-Spaghetti-Auflauf. Normalerweise bin ich ja nicht unbedingt derjenige, der viele Fertigprodukte in seinen Gerichten verwendet, aber die hier verwendete Kombination musste ich einfach einmal ausprobieren. Und ich bereute meine Entscheidung nicht, denn das Ergebnis war ein überaus leckeres und schnell zubereitetes Auflaufgericht, das ich nicht nur Gyros-Liebhabern sehr ans Herz legen kann. Daher wollte ich nicht darauf verzichten, das zugehörige Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

700g Gyros (mariniertes Schweinefleisch)
01 - Zutat Gyros / Ingredient gyros

1-2 kleine Zwiebeln (Je nach eigenen Vorlieben)
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 Becher Sahne (200g)
03 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 kleine Flasche Cocktailsauce (250g)
04 - Zutat Cocktailsauce / Ingredient cocktail sauce

Kräuter zum Streuen
05 - Zutat Kräuter / Ingredient herbs

1 Becher Creme fraiche Kräuter (125g)
06 - Zutat Creme fraiche Kräuter / Ingredient creme fraiche herbs

500g Spaghetti
07 - Zutat Spaghetti / Ingredient spaghetti

etwas Tzatziki zum garnieren (optional)
08 - Zutat Tzatziki / Ingredient tzatziki

sowie ggf. etwas Olivenöl zum anbraten

Beginnen wir damit einen Topf mit ausreichend Wasser zum kochen der Spaghetti auf dem Herd aufzusetzen und zu erhitzen.
09 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Bring water for noodles to a boil

Nachdem wir dann die Zwiebel(n) in Spalten geschnitten haben,
10 - Zwiebel in Spalten schneiden Cut onions in slices

salzen wir das inzwischen hoffentlich kochende Wasser
11 - Wasser salzen / Salt water

und kochen die Spaghetti darin al dente gemäß Packungsbeschreibung – bei mir sollte das 8-9 Minuten dauern.
12 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Parallel dazu können wir dann auch etwas Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen
13 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

das Gyrosfleisch hinein geben
14 - Gyros in Panne geben / Put gyros in pan

und es von allen Seiten anbraten.
15 - Gyros anbraten / Fry gyros

Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
16 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

Außerdem geben wir die Schlagsahne in eine Schüssel, addieren die Cocktailsauce,
17 - Schlagsahne & Cocktailsauce in Schüssel geben / Put whipping cream & cocktail sauce in bowl

verrühren alles gründlich miteinander,
18 - Gut verrühren / Mix well

fügen dann die Creme fraiche mit Kräutern hinzu
19 - Creme fraiche Kräuter addieren / Add creme fraiche with herbs

und verrühren wiederum alles gründlich miteinander, wobei wir es mit einer kräftigen Portion Kräuter abschmecken.
20 - Mit Kräutern abschmecken / Taste with herbs

Ist das Gyros einigermaßen durchgebraten, geben wir auch die Zwiebelspalten mit in die Pfanne
21 - Zwiebelspalten hinzufügen / Add onions to gyros

und dünsten sie für einige Minuten mit an. Dann schalten wir die Kochplatte aus und beginnen den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
22 - Zwiebel andünsten / Braise onions

Schließlich werden die abgetropften Spaghetti zum Gyros gegeben
23 - Spaghetti zum Gyros geben / Add spaghetti to gyros

und gründlich miteinander vermischt
24 - Nudeln mit Gyros vermengen / Mix noodles with gyros

bevor wir dann auch die Sauce über die Gyros-Spaghetti-Mischung gießen
25 - Sauce zu Nudeln geben / Add sauce to noodles

und wiederum alles gut miteinander vermengen.
26 - Nudeln & Sauce mischen / Mix noodles with sauce

Die Mischung aus Gyros, Spaghetti und Sauce geben wir dann in eine Auflaufform, streichen sie einigermaßen glatt
27 - Mischung in Auflaufform geben / Put mix in casserole

und schieben sie auf der mittleren Schiene für ca. 20 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.
28 - Im Ofen backen / Bake in oven

Schließlich können wir die Auflaufform wieder entnehmen
29 - Gyros spaghetti casserole - Finished baking / Gyros-Spaghetti-Auflauf - Fertig-gebacken

und das Gericht, garniert mit einem Esslöffel Tzatziki, servieren und genießen.
30 - Gyros spaghetti casserole - Served / Gyros-Spaghetti-Auflauf - Serviert

Die Marinade des Gyros harmonierte geschmacklich wie ich fand wunderbar mit der Mischung aus Schlagsahne, Cocktailsauce, Creme fraiche und Kräutern. Die Spaghetti hatten dabei sie Sauce regelrecht in sich aufgesogen, so dass so gut wie keine flüssigen Bestandteile zurückblieben, sondern alles eine Nudelmasse geworden war. Dazu passte wie ich fand wunderbar das Tzatziki mit seinem Knoblauch und den Gurkenstückchen, das ich mit den Nudeln vermengte und welches das Gericht geschmacklich sehr gelungen abrundete. Kein leichter Genuss, aber sehr lecker und schnell gemacht.

31 - Gyros spaghetti casserole  Side view / Gyros-Spaghetti-Auflauf - Seitenansicht

Im Nachhinein kam mir noch der Gedanke, das Gericht eventuell mit etwas Gemüse wie zum Beispiel ein paar TK-Erbsen noch ein wenig aufzuwerten. Auf der anderen Seite war ich jedoch froh gewesen, auf ein bestreuen des Auflaufs mit zusätzlichem Käse verzichtet zu haben, denn das hätte dem Gericht mit Sicherheit keinen Mehrwert gegeben, sondern es eher verdorben. Aber etwas Gemüse, zusätzlich zu den Zwiebeln, ist mit Sicherheit eine gute Idee – ich werde es für die nächste Zubereitung mal im Hinterkopf behalten.

Guten Appetit

Forelle “Müllerin” mit Salbeibutter & Salzkartoffeln [22.07.2016]

Für einen Freitag ungewöhnlich fanden sich heute relativ viele Gerichte auf der Speisekarte, die zumindest mein Interesse weckten. Neben Spaghetti Bolognese mit Parmesan als Sonderangebot, wahrscheinlich Resteverbrauch vom Montag, schien ich sowohl mit der Gebratenen Forelle “Müllerin” mit Salbeibutter und Salzkartoffeln bei Globetrotter als auch mit dem Saltim Bocca vom Huhn mit Peperonata und Tagliatelle bei Vitality leben können. Nur der Milchreis mit Waldbeeren und Zimtzucker bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schienen nicht so das richtige. Die Salat-Sonderaktion war nur von Dienstag bis Donnerstag gegangen. Letztlich war es wohl meine Vorliebe für Fisch, die mich zur Forelle greifen ließ. Passendes Gemüse oder einen Salat fand ich aber leider nicht.

Trout meuniere with with sage  butter & potatoes / Forelle "Müllerin" mit Salbeibutter & Salzkartoffeln

Bei der in Mehl gewendeten Forelle fehlte nicht nur der Kopf, sondern auch – wie üblich – das komplette Rückrat, so dass zumindest im mittleren Teil nur wenig Gräten zu finden waren. Ganz ohne diese fiesen kleinen Fischknochen ging es natürlich nicht, aber damit muss man ja rechnen wenn man ganze Tiere verzehrt. Die Fleischausbeute war auch letztlich mehr als ausreichend – allerdings hätte ich mir auch hier noch eine Zitronenecke gewünscht, um den Fisch damit zu garnieren. Doch diese hatte man heute leider nicht bereitgestellt. Neben den Salzkartoffeln fand sich außerdem noch eine Fettsauce aus geschmolzener Butter mit einem ganz leichten Salbeiaroma, die half dass das Gericht nicht zu trocken wurde. Kein Meisterstück, aber absolut akzeptabel wie ich fand.
Mit einem kleinen Vorsprung gelang es der Forelle auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, den ersten Platz für sich zu erobern, aber knapp gefolgt von dem ebenfalls sehr beliebten Saltim Bocca vom Huhn auf Platz zwei und den Spaghetti Bolognese auf Platz drei. Auf Platz vier kamen die Asia-Gerichte und mit geringem Abstand schließlich der Milchreis mit Waldbeeren auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin”: ++
Salbeibutter: +
Salzkartoffeln: ++

Currywurst mit Pommes Frites [21.07.2016]

Eigentlich waren auch heute die beiden Salatteller aus dem Salat-Special unseres Betriebsrestaurants – einer mit Teriyaki-Spießen und der andere mit Garnelen-Spieß – überaus verlockend, doch mit einer Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites stand im Bereich Globetrotter eine Alternative auf der Speisekarte, das ich nicht ablehnen konnte. Auch die Farfalle al Peperoni bei Vitality bzw. das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnten mit von dieser Entscheidung nicht abbringen. Ich entschied mich also für eine rote Wurst – also eine gebratene Brühwurst – mit Pommes Frites, die noch an der Theke mit warmer Currysauce garniert wurde. Mit dem Currypulver und den Ketchup auf den Pommes Frites musste ich mich an einer kleinen Zusatztheke selbst versorgen.

Curried fried sausage with french fries /  Currywurst mit Pommes Frites

Bei einem solch klassischem Kantinengericht kann man eigentlich nicht viel falsch machen und ich konnte auch neute nichts an der Zubereitung entdecken, das meine Meinung ändern konnte. Die Pommes Frites heiß, schön knusprig frittiert und ausreichend gesalzen, die große Wurst war gut durchgebraten und besaß eine knusprige, feste Schale und die mit Zwiebelstückchen versetzte, warme Currysauce war würzig und leicht pikant, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit dem zusätzlichen Currypulver und dem Ketchup ergab sich ein absolut akzeptables, wenn auch nicht gerade leichtes Mttagsgericht. Ich war zufrieden.
Wie nicht anders zu erwarten lag die Currywurst auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnten sich den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten die Salatteller, wobei ich meinte den Garnlen-Spieß etwas häufiger gesehen zu haben, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kamen schließlich die Farfalle al Peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Rote Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++