Archive for September, 2016

Gebratener Zander auf Rahmsauerkraut mit Kartoffelpüree [30.09.2016]

Freitag, September 30th, 2016

Heute ging das zweiwöchige Special unseres Betriebsrestaurants zum aktuell hier in München stattfindenden Oktoberfest in die letzte Runde und mit einem Gebratenen Zander auf Rahmsauerkraut und Petersilienwurzelpüree stand ein überaus verlockendes Angebot auf der Karte. Dass man das Petersilienwurzelpüree offensichtlich durch einfaches Kartoffelpüree ersetzt hatte, störte mich dabei nur wenig, immerhin hatte ich diese Woche ja noch nichts mit Fisch und das war die Gelegenheit. Einzig das Gegrillte Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen bei Vitality ließ mich kurz überlegen, ob ich mich anderweitig entscheiden sollte, während die Gefüllten Pfannkuchen mit roter Grütze bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce heute kein näheres Interesse bei mir weckten. Doch die Überlegung war letztlich natürlich nur theoretisch, denn es gab definitiv nicht besseres heute als den Zander und mit gerade einmal 4,30 Euro war er auch was den Preis anging absolut akzteptabel.

Pikeperch on cream sauerkraut with mashed potatoes / Zanderfilet auf Rahmsauerkraut mit Kartoffelpüree

Der auf seiner Haut gebratene, mit Kräutern garnierte Zanderfilet war, wie man es von dieser Sorte Fisch gewohnt ist, wundervoll zart und besaß ein überaus leckeres Aroma. Das Fleisch zerging dabei regelrecht auf der Zunge. Dazu war das mit etwas Rahm verfeinerte Sauerkraut eine ungewöhnliche, aber dennoch irgendwie passende Gemüsebeilage. Das Kartoffelpüree hatte man zusätzlich mit in Rotwein gegarten Zwiebeln garniert, was es aufwertete, aber nicht ganz darüber hinwegtäuschen konnte, dass es sich hier – wie üblich – um ein Instant-Kartoffelpüree handelte, dem irgendwie etwas mehr Aroma gut getan hätte. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch gab es keinen Moment, in dem ich bereite zu diesem Gericht gegriffen zu haben.
Und auch bei den anderen Gästen, wie ich anhand einer in Augenscheinnahme der anderen Tabletts erkennen konnte, erfreute sich das Zanderfilet dem größten Zuspruch und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die gefüllten Pfannkuchen, die ein klein wenig häufiger gewählt worden waren als das Putenfilet. Die Asia-Thai-Gerichte folgten mit einem kleinen Abstand schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Rahmsauerkraut: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Kartoffelpüree: +

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [29.09.2016]

Donnerstag, September 29th, 2016

Heute gab es mit einem Knusprigen Schäufele vom Schwein mit Dunkelbiersauce, dazu Krautsalat und Kartoffelknödel zwar auch wieder ein durchaus verlockendes Angebot im Rahmen des diesjährigen Wies’n- / Oktoberfest-Specials in unserem Betriebsrestaurant, doch heute wollte ich mal aussetzen, denn es gab mit einem Griechischen Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites im Abschnitt Globetrotter eine Alternative, die mich noch etwas mehr reizte als das Schulterblatt eines Schweines mit Knochen und dicker Fettschwarte. Das Gebratene marinerte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce kamen heute aber nicht in der nähere Auswahl. Zum Gyros passte aber noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke, außerdem garnierte ich mir die Pommes Frites noch mit etwas Ketchup.

Pork gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Das Gyros selbst war zwar etwas kleinteilig geraten und bereits ein wenig abgekühlt, aber das Fleisch selber war einigermaßen mager und schön würzig mariniert, so dass ich hier von einem Punktabzug absehen möchte. Dazu paasten gut die frischen Zwiebelringe und das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki. Und auch an den aus Rücksicht auf empfindliche Kollegen salzfrei gehaltenen Pommes Frites gab es was knusprigkeit und frische anging nichts auszusetzen. Ein Gericht, zu dem ich immer wieder gerne greife, denn ich bin nun mal ein großer Freund von Gyros.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Gyros heute mit klarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und sicherte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte aber schon das Schäufele, das ich meinte ein klein wenig häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die somit drittplatzierten Asia-Gerichte. Das Tofu kam schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros vom Schwein: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++

Entenburger – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit frittierter Zwiebelring & Kartoffelspalten [28.09.2016]

Mittwoch, September 28th, 2016

Heute gab es im Bereich des Wies’n / Oktoberfest-Specials in unserem Betriebsrestaurant etwas, das ganz besonders lecker klang: Entenburger – Gezupfte Ente in Broichesemmel mit Friseesalat, Fleischtomate dazu frittierter Zwiebelring und Kartoffelspalten. Daher überlegte ich nur sehr kurz, ob ich an der Asia-Thai-Theke bei den Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce, dem Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce, beim Schonend gebratenen Pangasiusfilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne aus dem Abschnitt Vitality oder dem Chicken Tikka Masalla mit Basamtireis bei Globetrotter zugreifen sollte. Doch eigentlich war von Anfang an klar gewesen, dass es heute der Entenburger sein musste. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Duck burger - Pulled duck with frisée lettuce, Tomato, deep-fried onion ring & potato slices / Entenburger - Gezupfte Ente in Broichesemmel mit Friseesalat, Fleischtomate dazu frittierter Zwiebelring & Kartoffelspalten

Ich überlegte zwar kurz, ob man hier nicht vielleicht die Reste der 1/4 Ente von letzter Woche „recycelt“ hatte, aber das gezupfte Entenfleisch, das sich gemeinsam mit etwas Cocktailsauce, einer dicken Scheibe Fleischtomate, einigen Gewürzgurkenscheiben, Friseesalat und einem panierten, frittierten Zwiebelringe zwischen den beiden Broiche-Brötchenhälften angerichtet war, machte auf mich nicht den Eindruck dass es bereits eine Woche alt war. Ein Kollege meinte, sein Zwiebelring wäre irgendwie zäh gewesen, aber da hatte er wohl einfach eine misslungene Variante erwischt, denn meiner erwies sich als angenehm weich. Ich fand den Entenburger auf jeden Fall sehr lecker und hatte nichts daran auszusetzen, auch wenn noch ein klein wenig mehr Fleisch ihm mit Sicherheit gut getan hätte. Und auch die heißen und knusprigen Kartoffelspalten waren gut gelungen. Hier ärgerte ich mich aber etwas über mich selbst, dass ich mit nicht etwas Ketchup mit auf den Teller getan hatte, denn das hätte gut zu den Kartoffelspalten gepasst. Der einfache, schön knackige Krautsalat rundete aufgrund einer fehlenden Gemüsebeilage das Gericht schließlich sehr gut ab. In der Summe aber ein sehr gelungenes Gericht und mit einem Preis von 4 Euro auch nicht sonderlich teuer.
Bei den anderen Gästen waren die Vorlieben heute sehr breit gefächert und es war schwer, wirklich klare Favoriten auszumachen. Nach genauerer Beobachtung würde ich aber dem Chicken Tikka Massala den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen wollen. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und beim dritten Platz würde ich den Entenburger sehen, der aber nur sehr knapp vor dem Pangasiusfilet auf Platz vier. Diese Platzierung ist aber mit besonders großer Vorsicht zu genießen, denn die Vorlieben schienen sich fließend zu verschieben. Manchmal gibt es eben solche Tage…

Mein Abschlußurteil:
Entenburger: ++
Kartoffelspalten: ++

Chili con Carne mit Sauerrahm & Baguette [27.09.2016]

Dienstag, September 27th, 2016

Heute ging das Wies’n-Special zum Oktoberfest in unserem Betriebsrestaurant zwar weiter, aber die Gegrillte Schweinshaxe mit Kartoffelsalat erschien mir heute nicht so ganz das richtige. Außerdem gab es neben Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse bei Vitality und den Asia-Thai-Gerichten wie Moo Pad Kiew Wan – Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse heute auch mal wieder bei Globetrotter das altbekannte Chili can Carne mit Sauerrahm und Baguette. Und ich liebe nun mal Chili con Carne, also griff ich bei diesem Gericht zu und garnierte es zusätzlich noch mit einigen Scheiben Jalapenos, die ich aus einer Sojasauce fischte, die eigentlich zur Asia-Thai-Theke gehörte. So ein Chili kann ja nie scharf genug sein. 😉

Chili con Carne

An der Schärfe gab es dann auch letztlich nichts auszusetzen, aber die Tomatensauce war heute, im Vergleich zu früheren Zubereitungen, ziemlich dünn geraten und nicht so fruchtig wie ich es gewöhnt bin. Die Jalapenos halfen zwar auch hier ein wenig, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Am frischen und knusprigen Baguette, von dem ich mir sicherheitshalber gleich zwei Stücke genommen hatte, gab es aber nichts auszusetzen. Es eigenete sich außerdem wunderbar, um die Reste des dünnen, aber dennoch einigermaßen schmackhaften Chili con Carne aus dem Teller zu wischen. Habe aber schon bessere Chilis in unserem Betriebsrestaurant erlebt.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass es heute das Chili con Carne war, das am häufigsten gewählt worden war und dem somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages gebührte. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon die Schweinshaxe, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam knapp dahinter schließlich das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguette: ++

Geschmorter Hirschgulasch mit Maronen, Preiselbeer-Birne & gebratenen Serviettenknödeln [26.09.2016]

Montag, September 26th, 2016

Das Special in unserem Betriebsrestaurant anlässlich der aktuell hier in München stattfindenden Wies’n – im Volksmund auch Oktoberfest genannt – ging am heutigen Montag in die zweite Woche. Und mit einem Geschmorter Hirschgulasch mit Maronen, Preiselbeer-Birne und gebratenen Serviettenknödeln fand sich auch gleich ein sehr verlockendes Angebot auf der Speisekarte. Die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und spinat, dazu leichte Kürbisrahmsauce bei Vitaliy, das Chicken Tikka Masalla mit Basmatireis bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedem Gemüse klangen zwar auch nicht übel, aber so etwas wie das Wildgericht bekommt man nicht täglich und mit gerade mal 3,50 Euro war es sogar angenehm günstig. Da konnte ich nicht widerstehen. Passendes Gemüse fand ich aber leider nicht, aber

Braised venison goulash with sweet chestnuts, cowberry pear & fried bread dumplings / Geschmorter Hirschgulasch mit Maronen, Preiselbeer-Birne & gebratenen Serviettenknödeln

Die Serviettenknödel waren für meinen Geschmack ein klein wenig zu knusprig geraten und dadurch auch ein klein wenig trocken. Dem konnte man dank der reichlich vorhandenen Sauce des Hirschgulaschs entgegen wirken, aber volle Punktzahl kann ich hier nicht geben. Am Gulasch selbst mit zahlreichen zarten, saftigen und mageren Fleischstücken und den Maronen gab es aber nichts auszusetzen und auch die für Wildgerichte typische, mit Preiselbeermarmelade garnierte Dosenbirne gab keinen Grund zu irgendwelcher Kritik. Insgesamt konnte ich also mit dem Gericht auch heute mal wieder zufrieden sein.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Wildgulasch heute großer Beliebtheit und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Tikka Masalla folgte ihm aber eng auf dem zweiten Platz und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach schließlich Asia-Gerichte und die Gnocchi mit Pilzen und Spinat in Kürbissauce, die für ein vegetarisches Gericht sich großen Zuspruchs erfreuten.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch mit Maronen: ++
Preiselbeer-Birne: ++
Gebratene Servierttenknödel: +

Hähnchenbrustfilet in Schwarzwälder Schinken an Ziegenkäse-Risotto mit Pfifferlingen – das Rezept

Samstag, September 24th, 2016

Es wird langsam Herbst und da erschien es mir doch passend, mal wieder etwas mit frischen Pfifferlingen zuzubereiten, die ja bereits noch bis Ende Oktober Saison haben und derzeit in großen Mengen und zu günstigen Preisen in den Supermärkten zu erhältlich sind. Als Sättigungsbeilage schien mir ein Risotte mit Kräutern und Ziegenfrischkäse sehr passen, außerdem sollte es dazu eine schonend gegarte Hähnchenbrust geben, die ich zusätzlich mit etwas Schwarzwälder Schinken ummantelte. Ein bisschen Schnittlauch zum garnieren sollten das ganze abrunden und farblich etwas auflockern. Das Ergebnis war mal wieder ein sehr leckeres und nicht allzu aufwändiges Gericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

250g Risotto-Reis
01 - Zutat Risottoreis / Ingredient risotto rice

2 Schalotten
02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

3 Stiele Thymian
03 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 Stiel Rosmarin
04 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

150ml trockener Weißwein
05 - Zutat Weißwein / Ingredient white wine

500ml Gemüsebrühe (evtl. mehr)
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

100g Ziegenfrischkäse
07 - Zutat Ziegenfrischkäse / Ingredient soft goat cheese

270g Pfifferlinge
08 - Zutat Pfifferlinge / Ingredient chanterelles

1 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 1/2 Hähnchenbrüste
09 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breasts

6-7 Streifen Schwarzwälder Schinken
10 - Zutat Schwarzwälder Schinken / Ingredient Black Forest ham

1/2 Bund Schnittlauch
11 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

Butterschmalz zum braten
sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Blättchen von Rosmarin und Thymian von den Zweigen abzustreifen und gründlich zu zerkleinern.
12 - Rosmarin & Thymian zerkleinern / Mince rosemary & thyme

Außerdem ziehen wir die Schalotten ab, halbieren und würfeln sie anschließend.
13 - Schalotten würfeln / Dice shallots

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste, trocknen sie mit einem Papier-Küchentuch,
14 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

entfernen Fett und Knochenreste,
15 - Hähnchenbrust putzen / Clean chicken breasts

würzen sie rundherum mit Salz und Pfeffer
16 - Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken breasts with salt & pepper

und wickeln die Hähnchenbrüste schließlich in zwei bis drei Streifen des Schwarzwälder Schinkens.
17 - In Schwarzwälder Schinken einwickeln / Wrap in black forest ham

Wenden wir uns nun den Pfifferlingen zu, entfernen das trockene Stielende sowie matschige Stellen, halbieren die Größeren
18 - Pfifferlinge putzen & zuschneiden / Clean & cut chanterelles

und geben sie in ein größeres Sieb, wo wir sie mit dem Esslöffel Mehl bestäuben
19 - Pfifferlinge mit Mehl bestäuben / Dredge chanterelles with flour

um sie dann gründlich durchzuschütteln.
20 - Gut schütteln / Shake well

Das Mehl bindet den Schmutz an den Pilzen, so dass wir es nun mit einem kuren Schuss kalten Wassers abbrausen können.
21 - Pfifferlinge abspülen / Rinse out chanterelles

Außerdem beginnen wir den Ofen auf 80 Grad vorzuheizen.

In einer Pfanne oder wahlweise auch einem Topf erhitzen wir nun etwas Butterschmalz,
22 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

geben die umwickelten Hähnchenbrüste hinein
23 - Hähnchenbrüste in Pfanne geben / Put chicken breasts in pan

und braten sie von allein Seiten für 2-3 Minuten an
24 - Hähnchenbrüste von beiden Seiten anbraten / Roast chicken breasts gently from both sides

um sie anschließend in eine Auflaufform zu legen
25 - Hähnchenbrüste in Auflaufform legen / Put chicken breasts in casserole

und im Ofen bei 80 Grad im Niedrigtemperaturverfahren fertig zu garen. Das dauert etwa 45 Minuten und die Kerntemperatur sollte 70 Grad betragen. wir haben also genügend Zeit uns um das Risotto und die Pfifferlinge zu kümmern.
26 - Hähnchenbrüste im Ofen garen / Cook chicken breaste in oven

In das verbliebene Bratenfett in der Pfanne dünsten wir nun die gewürfelten Schalotten an
27 - Gewürfelte Schalotten andünsten / Braise dices shallots

und geben dann auch die zerkleinerten Rosmarin- und Thymian-Blättchen hinzu, um sie ebenfalls mit anzudünsten, so dass sich ihr Aroma entfalten kann.
28 - Rosmarin & Thymian mit andünsten / Braise rosemary & thyme

Parallel geben wir die Gemüsebrühe in einen kleinen Topf, erhitzen sie und halten sie darin warm.
29 - Gemüsebrühe erhitzen & warm halten / Heat up vegetable stock & keep warm

Zu Schalotten und Kräutern geben wir dann den Risotto-Reis,
30 - Reis in Pfanne geben / Put rice in pan

dünsten ihn für einige Minuten mit an, bis er glasig wird
31 - Reis glasig andünsten / Sauté rice

und löschen schließlich alles mit dem Weißwein ab,
32 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

den wir etwas einkochen lassen.
33 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

Ist der Wein fast eingekocht, beginnen wir damit immer etwas von der Gemüsebrühe hinzu zu geben
34 - Etwas Gemüsebrühe hinzufügen / Add some vegetable stock

und diese unter gelegentlichem Rühren ebenfalls einkochen zu lassen, um dann wiederum etwas Gemüsebrühe zu addieren. Diesen Prozess wiederholen wir bis der Reis gar ist, war etwa 20-25 Minuten dauern sollte.
35 - Brühe unterrühren & einkochen lassen / Stir in vegetable stock

Ist der Reis fast fertig, geben wir schließlich den Ziegenfrischkäse hinein
36 - Ziegenfrischkäse addieren / Add soft goat cheese

verrühren ihn gründlich mit dem Risotto
37 - Ziegenkäse verrühren / Stir in soft goat cheese

und schmecken alles final mit Salz und Pfeffer ab. Bei mir war Salz kaum noch nötig, nur eine kleine Prise Pfeffer schien mir passend. Das Risotto halten wir auf niedriger Hitzezufuhr warm.
38 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

In einer zweiten Pfanne erhitzen wir wiederum etwas Butterschmalz
39 - Butterschmalz in zweiter Pfanne erhitzen / Heat up ghee in second pan

und geben die Pfifferlinge hinein, um sie für einige Minuten anzubraten
40 - Pfifferlinge anbraten / Braise chanterelles

und sie dabei wiederum mit etwas Salz und Pfeffer zu würzen.
41 - Pfifferlinge mit Pfeffer & Salz würzen / Season chanterelles with pepper & salt

Nachdem wir dann das Schnittlauch gewaschen, trocken geschüttelt und in feine Röllchen geschnitten haben,
42 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in tolls

können wir auch die Hähnchenbrüste aus dem Ofen entnehmen, sie in etwa fingerdicke Scheiben schneiden
43 - Hähnchenbrüste aus Ofen entnehmen / Take chicken breasts from oven

und schließlich das Gericht servieren und genießen. Dazu richten wir Beispielweise die Pfifferlinge auf dem Risotto an, garnieren alles mit dem Schnittlauch und arrangieren die Hähnchenbrust dazu.
44 - Chicken filet in ham coat with goat cheese risotto & chanterelles - Served / Hähnchenbrustfilet im Schwarzwälder Schinken an Ziegenkäse-Risotto mit Pfifferlingen - Serviert

Die mit Schwarzwälder Schinken ummantelte Hähnchenbrust war dank des angewandten Niedrigtemperaturverfahrens wunderbar zart und saftig geworden und der geräucherte Schinken sorgte in Kombination mit dem Salz und Pfeffer für leckere Würze. Dazu passte sehr gut das würzige Risotto, welches das Aroma von Rosmarin und Thymian sehr gelungen mit einem Hauch Ziegenkäse kombinierte. Die Pfifferlinge als leckeres Pilzgemüse komplettierten schließlich alles. Ein wunderbares und sehr gelungenes Gericht, an dem aus meiner Sicht nichts auszusetzen gab. Ich war sehr zufrieden.

45 - Chicken filet in ham coat with goat cheese risotto & chanterelles - Side view / Hähnchenbrustfilet im Schwarzwälder Schinken an Ziegenkäse-Risotto mit Pfifferlingen - Seitenansicht

Guten Appetit

Pizza Hawaii [23.09.2016]

Freitag, September 23rd, 2016

Auch am heutigen Freitag ging das Wies’n-Special unseres Betriebsrestaurant zwar weiter, aber der Hausgemachte Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster, Apfelmus und Rumrosinen eignete sich für mich als Süßspeise weniger als Hauptgericht. Und da mit weder die Gebackenen Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke, blieben noch die Ofenfrische Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas bei Tradition der Region und das Japanaische Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti bei Vitality. Da ich erst gestern mit dem Ochsenbraten ein zumindest ähnliches Gericht zum Ingwersteak hatte und die Pizza außerdem frisch im restauranteigenen Steinofen gebacken wurde, fiel meine Wahl letztlich auf die Pizza Hawaii, die ich mir zusätzlich noch mit etwas Oregano und einigen Spritzern scharfer Chilisauce garnierte.

Pizza Hawaii

Der Teigboden war zwar angenehm dünn und auch wunderbar knsurpig, so wie es sein sollte, aber leider war er auch an einer Ecke etwas angekokelt und an den Rändern auch ein klein wenig zu hart gebacken. Außerdem war der Belag aus Tomatensauce, Schinkenstreifen, Ananas und Käse auch etwas zu ungleichmässig verteilt, so dass ich hier, obwohl die Pizza insgesamt durchaus lecker schmeckte, leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch im Rahmen der Umstände eine gute Wahl wie ich fand.
Die Pizza war auch bei den anderen Gästen das am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Das Ingwersteak war ihm aber eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte heute der Kaiserschmarrn und lag damit aber nur kurz vor den Asia-Gerichten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Hawaii: +

Allgäuer Ochsenbraten mit Kartoffelstrudel & bayrischem Kraut [22.09.2016]

Donnerstag, September 22nd, 2016

Auch heute ging das Wies’n-Special in unserem Betriebsrestaurant weiter und mit einem Allgäuer Ochsenbraten mit Kartoffelstrudel und bayrischen Kraut stand wieder ein Gericht auf der Speisekarte, zu dem ich einfach nicht Nein sagen konnte. Und der Preis war mit 5,70 Euro auch noch absolut akzeptabel. Obwohl natürlich der Klassiker in Form eines Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region auch sehr verlockend war. Nur die Nudeln mit Paprika-Ragout bei Vitality sowie die Asia-Thai-Gerichte kamen nicht in die nähere Auswahl. Da ich jederzeit wieder ein Cordon Bleu hier bekommen würde, spätestens in zwei bis drei Wochen schätze ich, griff ich letztlich natürlich zum Ochesenbraten.

Allgau roast beef with potato strudel & bavarian cole slaw / Allgäuer Ochsenbraten mit Kartoffelstrudel & bayrisch Kraut

Die Scheibe Ochsenbraten sah auf den ersten Blick zwar recht dünn aus, aber die Menge des wunderbar zarten und saftigen Rindfleischs war vollkommen ausreichend. Dazu passte auch wunderbar die dunkle, würzige und heute sogar einmal angenehm dickflüssige Sauce. Beim Bayrischen Kraut auf grob geschnittenen Weißkohl mit Kümmelsamen war man allerdings tatsächlich etwas knauserig vorgegangen, wobei es geschmacklich aber ebenfalls sehr gut gelungen war. Schön würzig und der Kohl besaß noch leichten biss. Der Kartoffelstrudel, bestehend aus Kartoffeln mit Kräuter-Sauerrahm in einer Hülle aus knusprigen Blätterteig schließlich war vom Ansatz her zwar ein weiteres kleines Ighlight des Gerichts, allerdings muss ich hier die Kritik anbringen dass man sich ruhig die Mühe hätte machen können, die kleinen Salzkartoffeln aus der Füllung etwas klein zu schneiden und nicht im Ganzen in den Teig zu stecken. Dadurch war das Verhältnis aus Kartoffeln zur Kräutercreme weitaus idealer gewesen. Dennoch sehe ich hier von einem kleinen Punktabzug ab. Insgesamt aber ein sehr gelungenes Gericht und eindeutig ein Kandidat für das beste Angebot diese Woche.
Dennoch war es heute das Cordon Bleu mit Pommes, das sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Und das obwohl es gerade mal zwei Euro billiger als der deutlich hochwertigere Ochsenbraten war. Aber zumindest konnte sich dieser dann heute mal den zweiten Platz sichern, denn er lag immer noch deutlich vor den Nudeln mit Paprikaragout auf dem dritten Platz und den Asia-Gerichten, die knapp dahinter auf Platz vier folgten.

Mein Abschlußurteil:
Allgäuer Ochsenbraten: ++
Bratensauce: ++
Bayrisches Kraut: ++
Kartoffelstrudel: ++