Archive for November, 2016

Griechisches Schweinegyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites [10.11.2016]

Donnerstag, November 10th, 2016

Während mich das Putenschnitzel „Zigeuner Art“ mit Reis im Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ebenso wenig interessierte wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße, erschienen sowohl das Griechische Schweinegyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter als auch der Gemüsestrudel mit Rataouille und Joghurtdip bei Vitality als interessante Gerichte für mein heutiges Mittagsmahl. Und obwohl es die kalorientechnisch Unkluge Entscheidung war, fiel meine Wahl schließlich auf das Gyros. Leider gab es heute, im Gegensatz zu gestern, keinen Krautsalat an unserer Salattheke, was ich sehr bedauerte weil er wunderbar zum Griechischen Gyros gepasst hätte. Und da es auch an der Gemüsetheke nichts passendes gab, blieb es heute nur beim Hauptgericht, dessen Pommes Frites ich mir noch mit Ketchup garnierte. Die Zwiebeln konnte man sich ebenfalls wieder selbst portionieren.

Greek pork gyros with tzatziki, fresh onions & french fries / Griechisches Schweinegyros mit Tzatziki, frischen Zwiebeln & Pommes frites

Wie ich feststellen durfte, war dieses Gericht eine wirklich vorzügliche Wahl. Die Pommes Frites waren heiß, knusprig und ausreichend gesalzen, das mit einigen Zwiebeln versetzte Fleisch des Gyros war gut gewürzt, einigermaßen mager und reichlich vorhanden und das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki ließ ebenfalls nichts zu wünschen übrig. Und auch die rohen, frischen Zwiebelringe passten wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ein nicht gerade leichtes, aber vielleicht gerade deswegen sehr leckeres Mittagsmahl, mit dem ich sehr zufrieden war.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Gyros mit Pommes heute – wie nicht anders zu erwarten – mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Hähnchenbrust „Zigeuner Art“ auf Platz zwei folgte. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und mit geringem Abstand folgte der Gemüsestrudel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegyros: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++

Käsespätzle mit Röstzwiebeln [09.11.2016]

Mittwoch, November 9th, 2016

Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln im Bereich Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht auf der Karte stand, wollte ich nach vier Tagen mit Hackfleisch-Gerichten (2 x Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen am Wochenende, Chili con Carne am Montag und Chili-Cheeseburger am gestrigen Dienstag) heute mal vegetarisch zu Mittag speisen und griff daher zu den Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Auf das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute keine Lust. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Die mit mild-würzigem Käse und etwas gewürfelten Zwiebeln versetzten Spätzle waren leider nicht mehr ganz heiß, aber geschmacklich erwiesen sie sich als absolut in Ordnung – auch wenn ich persönlich einen geschmacklich dominanteren Käse gegriffen hätte. Dazu gab es eine großzügige Portion von knusprigen und einigermaßen frischen Röstzwiebeln, die geschmacklich wie erwartet sehr gut mit den Käsespätzle harmonierten. Und auch am Krautsalat, der heute mal ganz simpel ohne Speck und ohne Kümmelsamen angeboten worden war, gab es keinen Grund zur Kritik. Insgesamt konnte ich somit also zufrieden mit einer heutigen Wahl sein.
Und obwohl die Leitung unseres Betriebsrestaurants heute eigentlich das Backhendl als Favoriten gesehen hatte, denn dieses Gericht wurde an einer separaten Theke angeboten, schienen die Käsespätzle zumindest in der Zeit als ich mich dort aufhielt ein klein wenig beliebter, womit ihnen der heute erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte und das Backhendl auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die das Seelchsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++

Chili-Cheeseburger & Steakhouse Pommes [08.11.2016]

Dienstag, November 8th, 2016

Die Gnocchi mit Rucola und gedünsteten Kirschtomaten aus dem Abschnitt Vitality sah schon ganz gut aus und auch mit dem Schweinegeschnetzelte „Zurcher Art“ mit Röstis bei Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant hätte ich leben können, doch am meisten reizte mich der Chili-Cheeseburger mit Tomate, Gewürzgurke und Eisbergsalat, dazu Steakhouse Pommes bei Tradition der Region, daher griff ich bei diesem Gericht zu. Gut, mit dem Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse, der neben Moo Pad Prik Bei – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde hätte ich leben können, aber bei einem Cheeseburger konnte ich einfach nicht widerstehen. Und während ich an der Theke wartete, kamen auch gerade frische Burger und frische Pommes aus der Küche, also war ich guter Dinge eine gute Wahl getroffen zu haben. Die Pommes garnierte ich noch mit einer großzügigen Portion Ketchup, an Salat- und Gemüsetheke fand ich leider nichts passendes, um das Gericht zu ergänzen. Das war dann übrigens das vierte Mal hintereinander, dass ich ein Gericht mit Hackfleisch verzehrte.

Cheeseburger & Steakhouse Pommes Frites

Die Steakhouse Pommes waren schön heiß und auch einigermaßen knusprig, einzig musste auch heute mal wieder etwas Salz ergänzen. Beim Burger musste ich aber einige Abstriche hinnehmen, denn das aufgetoastete Brötchen war leider ein wenig trocken geraten. Das Hackfleisch-Patty war ein wenig dunkel, aber doch einigermaßen saftig, wobei es mit leider etwas klein erschien. Kombiniert war das ganze mit einer Scheibe Käse auf dem Patty und darunter etwas Cocktailsauce, ein klein wenig Eisbergsalat, eine Scheibe Tomate, zwei Scheiben Gewürzgurke und ein wenig Jalapeno-Chilis – was dann wohl das Chili im Chili-Burger ausmachte.

Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Etwas mehr von diesen ganzen Ergänzungs-Zutaten hätten dem Burger auf jeden Fall gut getan, denn ich fand ihn damit etwas mickrig ausgestattet. Insgesamt war er noch gerade so in Ordnung, aber man hätte auf jeden Fall mehr daraus machen können.
Bei den anderen Gästen war der Burger mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten das beliebteste aller Angebote und ihm gebührte daher trotz seiner bereits erwähnten kleinen Mängel der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz konnte sich das Schweingeschnetzelte sichern, gefolgt von den Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten, die sich den dritten Platz heute mit den Asia-Gerichten teilten. Hier konnte ich keinen Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Chili-Cheeseburger: + (Gerade noch so…)
Steakhouse Pommes: ++

Chili con Carne mit Sour Cream & Baguette [07.11.2016]

Montag, November 7th, 2016

Eigentlich brauche ich gar nicht zu erwähnen das heute an der Asia-Thai-Theke Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse sowie Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality oder Hähnchenbrust „Hawaii“ mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Tradition der Region angeboten wurden, denn es stand im Abschnitt Globetrotter mal wieder ein Chili con Carne mit Sour Cream und Baguette auf der Speisekarte und da ich Chili ja bekannterweise über alles liebe, griff ich natürlich bei diesem Gericht zu. Und auf eine zusätzliche Garnitur mit Jalapenos aus der Sojasauce an der Asia-Thai-Theke konnte ich heute verzichten, denn ich konnte erkennen dass man heute mal wieder ebendiese mit im Chili verwendet hatte.

Chili con Carne, Sour cream & Baguette

Und ich wurde nicht enttäuscht, denn die Zubereitung war heute wirklich sehr gut gelungen. Zum einen war das Chili schön dickflüssig geworden und die Sauce war heute wunderbar fruchtig-tomatig, wobei sie dank der bereits erwähnten hinzugefügten Jalapenos auch eine kräftige, aber nicht zu dominante Schärfe besaß, die durch die Sour Cream aber etwas gemildert wurde. Außerdem fanden sich natürlich krümelige angebratenes Rinderhackfleisch, geschälte Tomatenstücke, Kidneybohnen und Mais in einem ausgewogenen Verhältnis darin. Einzig das Baguette, von dem ich mir gleich drei kleine Scheiben genommen hatte, enttäuschte heute etwas, denn es war bereits stark abgestanden und etwas trocken. Daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Insgesamt bleibe ich aber trotzdem dabei, das es sich heute um eines der besten Chilis in unserem Betriebsrestaurant seit langem handelte.
Ob das Chili deswegen heute auch mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern konnte, erschloss sich mir jedoch nicht. Aber die Alternativen wie die Hähnchenbrust Hawaii auf dem zweiten Platz, die Asia-Thai Gerichte auf Platz drei oder die Spaghetti mit Balsamicolinsen auf dem vierten Platz waren einfach nicht so verlockend.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +/-

Pastel de carne y patata (Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen) – das Rezept

Samstag, November 5th, 2016

Eigentlich hatte ich nur nach einem schönen Rezept für einen Hackbraten gesucht und stieß dabei auf dieses Rezept für einen Pastel de carne y patata, also einen Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen, das mir eine wirklich interessante Alternative zum gewöhnlichen Hackbraten, da es die Hackbraten-Komponente sehr gelungen mit einer Sättigungsbeilage kombinierte. Und dann auch noch das Ganze mit leckeren Speckstreifen umwickelt – da konnte ich nicht anders als das Rezept auszuprobieren. Und obwohl mit gerösteten Paprika bereits etwas Gemüse im Kuchen inkludiert war, entschied ich mich dazu noch etwas Erbsen und Möhren dazu zuzubereiten. Das Ergebnis möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für den Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen

800g Kartoffeln (6-8 Stück)
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 mittelgroße Gemüsezwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

500g gemischtes Hackfleisch
03 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 altbackenes Brötchen
04 - Zutat altbackenes Brötchen / Ingredient old bun

4 Hühnereier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Esslöffel mittelscharfer Senf
06 - Zutat Senf / Ingredient mustard

1-2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
07 - Zutat geräuchertes Paprika / Ingredient smoked paprika

25-28 Streifen Bacon
08 - Zutat Schinkenstreifen / Ingredient bacon

1 kleines Glas geräucherte Paprika
09 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

1 Bund Petersilie
10 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

3 Scheiben Käse (z.B. Gouda)
11 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

4 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz, Pfeffer und Majoran zum würzen
und etwas Wasser oder Milch zum einweichen des Brötchens

Für das Erbsen-Möhren-Gemüse

1 Dose Erbsen und Möhren
12 - Zutat Erbsen & Möhren / Ingredient peas & carrots

1 Esslöffel Butter
13 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Esslöffel Mehl
14 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie etwas Salz Pfeffer & Fondor zum würzen

Beginnen wir damit, das Brötchen in etwas Milch oder ersatzweise etwas Wasser einzuweichen. Ich persönlich finde, mit Milch schmeckt das Ergebnis besser, aber das muss jeder selbst entscheiden.
15 - Brötchen einweichen / Soak bun

Dann schälen und vierteln wir die Zwiebeln
16 - Zwiebel vorbereiten / Prepare onions

und würfeln sie.
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem schälen wir die Kartoffeln
18 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in gleichmäßig große Scheiben.
19 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Des weiteren waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
20 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen sie Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese dann gründlich.
21 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Nun erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
22 - Olivenöl erhitzen / heat up olive oil

geben die gewürfelten Zwiebeln hinzu
23 - Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onions in pan

und dünsten sie ein bis zwei Minuten an,
24 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

um anschließend die zerkleinerte Petersilie hinzuzufügen
25 - Petersilie hinzufügen / Add parsley

und sie ebenfalls einige Minuten mit anzudünsten.
26 - Petersilie mit andünsten / Braise parsley lightly

Die angedünsteten Zwiebeln und Petersilie entnehmen wir dann aus der Pfanne, stellen sie bei Seite
27 - Zwiebel-Petersilie-Mix entnehmen / Remove onion parsley mix

um anschließend die Wärmezufuhr etwas zu erhöhen, die Kartoffelscheiben – portionsweise – in die Pfanne zu geben,
28 - Kartoffelscheiben in Pfanne geben / Put potato slices in pan

sie von beiden Seiten anzubraten, dabei zu salzen
29 - Anbraten & Salzen / Raost gently & salt

und dann zu entnehmen, um die nächste Portion anzubraten.
30 - Angebratene Kartoffelscheiben entnehmen / Remove fried potato slices

Sind alle Kartoffelscheiben so angebraten, geben wir sie alle zurück in die Pfanne,
31 - Alle Kartoffelscheiben in Pfanne geben / Put all potato slices in pan

geben die Hälfte des Zwiebel-Petersilien-Mixes hinzu
32 - Hälfte der Zwiebeln hinzufügen / Add half of onions

und vermischen alles gründlich miteinander, bevor wir dann die Platte ausschalten und bei Seite stellen.
33 - Vermischen / Mix

Wenden wir uns nun dem Hackfleisch zu, drücken die Flüssigkeit aus dem Brötchen und geben es gemeinsam mit einem der Eier zum Hackfleisch in eine Schüssel.
34 - Brötchen & Ei zum Hackfleisch geben / Add bun & egg to ground meat

Anschließend geben wir den Esslöffel Senf hinzu,
35 - Senf zum Hackfleisch addieren / Add mustard to ground meat

addieren die verbleibende Hälte des Zwiebel-Petersilien-Mix
36 - Restlichen Zwiebel-Petersilie-Mischung hinzufügen / Add remaining onion parsley mix

und würzen dann alles mit Salz und Pfeffer,
37 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

einer kräftigen Prise Majoran,
38 - Mit Majoran würzen / Season with majoram

den Teelöffeln geräucherten Paprikapulvers, eventuell noch etwas Chili- und Knoblauchflocken
39 - Geräucherte Paprika dazu geben / Add smoked paprika

und vermischen dann alles sehr gründlich miteinander.
40 - Gründlich vermengen / Mix well

Die verbliebenen drei Eier geben wir anschließend ebenfalls in eine Schüssel,
41 - Restliche Eier in Schüssel schlagen / Put remaining eggs in bowl

verquirlen alles miteinander
42 - Eier verquirlen / Whisk egg

und würzen es dabei mit Salz und Pfeffer.
43 - Eimasse mit Pfeffer & Salz würzen / Season whisked eggs with pepper & salt

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Vorheizen des Backofens auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) zu beginnen.

Dann fetten wir eine Kastenform mit etwas Butter
44 - Kastenform ausfetten / grease loaf pan

und legen sie mit den Baconscheiben aus, so dass diese an den Seiten überhängen.
45 - Kastenform mit Bacon auslegen / Put in bacon slices

Anschließend füllen wir die gewürzte Hackfleischmasse ein, drücken sie ewtas fest,
46 - Hackfleischmasse einfüllen / Fill in ground meat mix

legen die gerösteten Paprika darüber,
47 - Geröstete Paprika einlegen / Add roast bell pepper

bedecken diese mit den Käsescheiben
48 - Gouda darüber legen / Cover with gouda cheese

und legen dann schuppenartig eine Schicht der angebratenen Kartoffelscheiben darüber.
49 - Schicht Kartoffelscheiben einlegen / Add layer of potato slices

die wir mit etwa der Hälfte der verquirlten Eier übergießen.
50 - Hälfte der Eimasse darüber giessen / Douse with half of whisked egg

Es folgt eine weitere Schicht mit den restlichen angebratenen Kartoffelscheiben
51 - Weitere Schicht Kartoffelscheiben addieren / Add more potato slices

die wir wiederum mit der verbleibenden Hälfte der Eimasse garnieren.
52 - Mit restlicher Eimasse übergiessen / Douse with remaining whisked egg

Das Ganze drücken wir noch einmal etwas fest
53 - Alles etwas andrücken / Compress a little bit

und klappen dann die Baconscheiben um, so dass alles damit umschlossen ist.
54 - Bacon umklappen / Turn down bacon

Ich hatte noch drei Scheiben Bacon übrig, die ich einfach oben auf legte – was sich aber später als nicht so gute Entscheidung entpuppen sollte, denn diese kräuselten sich beim Backen und verkokelten etwas an den Rändern.
55 - Kastenform befüllt / Loaf pan - filled

Die fertig befüllte Kastenform schieben wir dann eine Schiene unterhalb der Mitte in den Ofen und garen alles für ca. 35-40 Minuten.
56 - Im Ofen backen / Bake in oven

Während sich unser Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen im Ofen befindet, lassen wir die Erbsen und Möhren abtropfen, wobei die Flüssigkeit auffangen,
57 - Erbsen & Möhren abtropfen lassen / Drain peas & carrots

und schmelzen dann etwa zehn Minuten bevor der Kuchen fertig ist den Esslöffel Butter in einem Topf,
58 - Butter in Topf schmelzen / Melt butter in pot

rühren klumpenfrei den Esslöffel Mehl mit einem Schneebesen ein,
59 - Mehl einrühren / Stir in flour

geben die abgetropften Erbsen und Möhren hinzu,
60 - Erbsen & Möhren hinzufügen / Add peas & carrots

addieren etwas von der aufgefangenen Flüssigkeit aus der Dose
61 - Etwas Flüssigkeit hinzugeben / Add some fluid

und schmecken dann alles mit etwas Salz, Pfeffer und Fondor ab, während es leise vor sich hin köchelt.
62 - Mit Pfeffer, Salz & Fondor würzen / Season with salt, pepper & fondor

Sollte die Speckstreifen drohen zu dunkel zu werden, decken wir die Kastenform mit etwas Alufolie ab.
63 - Kastenform bei Bedarf mit Alufolie abdecken / Cover loaf pan with tin foil if necessary

Schließlich entnehmen wir die Form, lassen sie für einige Minuten ruhen,
64 - Pastel de carne y patatas - Finished baking / Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen - Fertig-gebacken

und stürzen sie dann legen dann ein Behältnis, z.B. eine Auflaufform, darüber, um dann alles umzudrehen den fertigen Kuchen aus der Kastenform hinein zu stürzen. Dabei kann heiße Flüssigkeit austreten, also bitte Vorsicht und kein zu flaches Behältnis wählen.
65 - Pastel de carne y patatas - Removed from loaf pan / Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen - Aus Form befreit

Nach weiteren vier bis fünf Minuten Ruhezeit, können wir unseren Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen schließlich in etwa eineinhalb bis zwei Finger dicke Scheiben schneiden
66 - Pastel de carne y patatas - Cut / Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen - Angeschnitten

und ihn dann gemeinsam mit dem Erbsen-Möhren-Gemüse servieren und genießen.
67 - Pastel de carne y patatas - Served / Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen - Serviert

Der Hackbraten im oberen Teil des Kuchens war schön locker und saftig geworden und ließ auch was die Würzung anging ließ sich nichts zu wünschen übrig. Dazu passten gut die dünnen Schichten von gerösteter Paprika und Käse und auch die Schicht der Kartoffelscheiben, die durch die gestockte Eimasse stabiliert wurde, passte als Sättigungsbeilage gut in die Gesamtkompositon. Das nächste Mal werde ich die Kartoffelschicht vielleicht noch etwas dicker machen, also drei Schichten Kartoffeln einfügen. Damit ist das Verhältnis Von Fleisch zu Sättigungsbeilage etwas optimaler. Das habe ich aber schon in den Mengenangaben zu diesem Rezept berücksichtigt. Und das Erbsengemüse in seiner cremigen Buttersauce passte gut zum Hackfleisch-Kartoffelkuchen. Eine sehr schöne Art, Hackfleisch und Kartoffeln zu kombinieren. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden.

68 - Pastel de carne y patatas - Side view / Kartoffel-Hackfleisch-Kuchen - Seitenansicht

Guten Appetit

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis [04.11.2016]

Freitag, November 4th, 2016

Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schienen mir heute nicht so das richtige für mein Mittagsmahl, aber die beiden Klassiker wie das Japanische Ingwersteak mit Pariser Karotten und Basmatireis bei Vitality und das Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globetrotter erschienen mir eine gute Wahl zu sein. Und obwohl ich damit bereits zum dritten Mal hintereinander Reis als Sättigungsbeilage wählte, entschied ich mich schließlich für das Ingwersteak, dann es erschien mir das interessantere der beiden Gerichte.

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis

Ich hatte zwar zuerst befürchtet, dass das überaus großzügig dimensionierte Schweinesteak etwas trocken geworden sein könnte, aber der erste Eindruck des mit Ingwer marinierten Steaks in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce, die ebenfalls eine leichte Ingwernote besaß, hatte getäuscht, denn es war einigermaßen saftig und angenehm mager. Die Pariser Möhren in ihrer Knoblauch-Kräuter-Sauce wiederum waren zwar bereits etwas abgekühlt, aber nicht so sehr, dass ich hier Punkte abziehen müsste. Und auch am leicht klebrigen Basamati-Reis gab es nichts auszusetzen. Insgesamt also eine gute Entscheidung, ich war jedenfalls zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man aber schnell dass es heute mal wieder das panierte Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon das Ingwersteak, das aber nur einen kleinen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Den vierten Platz belegte schließlich der Milchreis mit Waldbeeren, der mit seiner etwas zerkocht wirkenden Waldbeerensauce aber auch ein wenig so aussah, als hätte man ihn bereits zuvor einmal verzehrt gehabt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Dunkle Sauce: ++
Pariser Karotten: ++
Basmatireis: ++

Cevapcici mit Tomatenreis, Ajvar & frischen Zwiebeln [03.11.2016]

Donnerstag, November 3rd, 2016

Die Gratinierte Aubergine mit Weichweizen-Gemüsefüllung aus dem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants schloss ich von Anfang an schon einmal aus, da ich nicht gerade der allergrößte Fan dieses Nachtschattengewäches bin. Und auch auf Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsaue von der Asia-Thai-Theke hatte ich keinen allzu großen Appetit. Aber sowohl die Cevapcici mit Tomatenreis, Ajvar und frischen Zwiebeln bei Globetrotter also auch das Holzfällersteak vom Schwein mit Wedgekartoffeln, Schmorzwiebeln und Bratensauce bei Tradition der Region weckten ein gewisses Interesse bei mir. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Cevapcici, auch wenn ich je gestern erst ein Gericht mit Reis gehabt hatte. Aber ich hatte einfach Lust auf Cevapcici. Im Gegensatz zu früheren Darreichungen durfte man sich das Gericht heute aber nicht selber mit Zwiebeln garnieren, sondern bekam eine vorgegebene Menge von der Thekenkraft gleich mit auf den Teller getan. Persönlich finde ich es ja besser, wenn man sich die Menge selbst portionieren kann, aber es ging natürlich auch so. Zum Hauptgericht gesellte sich dann noch ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Cevapcici with tomato rice, ajvar & fresh onions / Cevapcici mit Tomatenreis, Ajvar & frischen Zwiebeln

Beim Reis hatte man, was ich erst jetzt erkannte, eindeutig den Linsenreis vom gestrigen orangepochierten Seelachs wieder verwendet und ihn scheinbar nur nachträglich mit etwas gestückelten Tomaten garniert. Dadurch wirkte der Reis etwas blasser als bei früheren Versionen wie hier oder hier und auch geschmacklich fand ich ihn nicht ganz so gut gelungen – irgendwie hatte er einen ganz leicht metallisch wirkenden Beigeschmack. Daher muss ich hier einen kleinen Punktabzug vornehmen. Bei frischen Zwiebeln kann man natürlich nicht viel falsch machen und auch das milde Ajvar hatte einen angenehm fruchtigen Paprikageschmack, so wie es sein sollte. Ebenso wenig kann ich etwas an den genau abgezählten sechs mild gewürzten Hackfleischröllchen, den Cevapcici, kritisieren. Sie erwiesen sie als stabil, aber dennoch einigermaßen saftig und locker. Ich mache mir natürlich nichts vor und bin mir sicher, dass es sich hier wahrscheinlich um fertig zubereitet gekaufte Industrieware handelte, aber mir haben sie geschmeckt. Ein sehr leckeres Mittagsgericht, das wunderbar und passend durch den knackigen Krautsalat ergänzt wurde, den man mit Kümmelsamen und kleinen Speckwürfelchen ergänzt wurde. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Zuerst sah es so aus, als würde auch der Geschmack der anderen Gäste eher zum Cevapcici tendieren und das eigentlich favorisierte Holzfällersteak mit knappen Vorsprung auf Platz zwei verweisen. Doch diese Wertung musste ich noch einmal umkehren, als ich beim verlassen des Bewirtungsraums die riesige Schlange vor der Theke für das Holzfällersteak sah. Dies bewog mich dazu, doch dem Steak den ersten Platz zuzubilligen und die Cevapcici auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die gefüllte Aubergine.

Mein Abschlußurteil:
Cevapacici: ++
Frische Zwiebeln: ++
Ajvar: ++
Tomatenreis: +

Orangenpochierter Seelachs auf Linsenreis [02.11.2016]

Mittwoch, November 2nd, 2016

Heute fand sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mit einem Orangenpochierter Seelachs auf Linsenreis und Gemüsestreifen im Bereich Vitality mal wieder ein Klassiker der hiesigen Küche, den ich lange nicht mehr auf meinem Tablett gehabt habe. Und da mich weder die Gefüllte Paprikaschote mit Hackfleisch und Reis, dazu Tomatensauce bei Tradition der Region noch die Gebratene Hühnerbrust auf Butternudeln und Sherrysoße bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce bzw. Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce sonderlich reizten, griff ich am heutigen Mittwoch mal wieder zum Fischgericht.

Orange poached coalfish on lentil rice / Orangenpochierter Seelachs auf Linsenreis

Im Gegensatz zu früheren Varianten wie hier oder hier hatte man heute die Orangensauce mit ihren Gemüsewürfelchen von Paprika, Möhre oder Zucchini direkt mit dem Linsenreis vermischt und sie erschien deutlich blasser als früher, was sich aber glücklicherweise nicht auf den leicht fruchtigen Geschmack auswirkte. Oben auf lag das gerade ausreichend große, einigermaßen saftige Stück pochierten Seelachsfilets. Garniert hatte man das Ganze dieses Mal mit etwas getrocknetem Dill, was wie ich fand die geschmackliche Gesamtkomposition wunderbar abrundete. Insgesamt ein sehr gelungenes Gericht, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Bei den anderen Gästen konnte sich heute mit knappen Vorsprung der die gefüllter Paprika beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen, aber die Asia-Gerichte waren ihr sehr eng auf den Fersen und belegte somit einen guten zweiten Platz. Platz drei konnte sich die Hähnchenbrust mit Sherrysauce und Butternudeln sichern und auf dem vierten Platz folgte schließlich der orangenpochierte Seelachs.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Orangensauce: ++
Linsenreis: ++