Gebackene Scholle mit Remoulade & Röstkartofffeln [24.02.2017]

Obwoh der Putenschnitzel mit Honig-Pfeffersauce, dazu Pariser Karotten und Kartoffelplätzchen im Abschnitt Vitality durchaus eine verlockende Alternative gewesen wäre, entschied ich mich doch auch am heutigen Freitag mal wieder für das Fischgericht, das heute durch Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffeln bei Globetrotter repräsentiert wurde. Am Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich auf jeden Fall kein Interesse. Einen passenden Salat oder Gemüse suchte ich jedoch vergebens.

Baked plaice with remoulade & roast potatoes / Gebackene Scholle mit Remoulade & Röstkartoffeln

Die in Panade gebackene Scholle erwies sich als angenehm groß geraten und abgesehen von einigen wenigen Stellen am Rand, die ein wenig zu knusprig geraten waren, von durchgehend guter Qualität mit viel zarten und saftigen Fischfilet. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken und der würzigen Remoulade ein wahrer Genuss. Und die Röstkartoffeln, angebratene kleine Salzkartoffeln, erwiesen sich als überaus passende Sättigungsbeilage – mal was anderes als der sonst übliche Kartoffelsalat. Etwas Gemüse oder ein leckerer Salat hätte das Ganze zwar noch gelungen abgerundet, aber ich war auch so mit meiner Wahl überaus zufrieden.
Sah man sich sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch hier bevorzugt zum Schollenfilet gegriffen worden war, was diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages verschaffte. Aber das Putenschnitzel auf Platz zwei war ihm recht eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und der Kaiserschmarrn folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Scholle: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++

Cheeseburger & Pommes Frites [23.02.2017]

Wären die Kartoffeltaschen mit Ratatouillegemüse und Quarkdip bei Vitality heute nicht so dunkel geraten, hätte ich vielleicht dort zugegriffen, denn die Schinkennudeln mit Tomatensugo bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackenes Tofu mit verschiedenem Gemüse in Koriandersauce oder Putenfleisch in roter Kokosmilchsauce interessierten mich nicht sonderlich, so aber griff ich letztlich doch zum Cheeseburger mit Pommes Frites, der bei Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Alternativ gab es noch als Zusatzangebot Schweinegeschnetzeltes mit Champignons zu den Pommes, aber Burger lag mir mehr. Dazu gesellte sich noch etwas Blumenkohl und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Cheeseburger & Pommes Frites

Da aufgetoastete Burgerbrötchen selbst war zwar riesig, wie man aber schnell bemerkte war das Fleischpatty in seiner Mitte im Verhältnis dazu leider eher klein geraten.

Cheeseburger & Pommes Frites - Side view

Neben dem Scheibe Schmelzkäse, mit der man das Patty überbacken hatte, fanden sich darunter noch Cocktailsauce, Tomaten- und Gurkenscheiben sowie etwas Salat. Sehr gut lässt sich das auch noch einmal im Querschnitt des Burgers sehen.

Cheeseburger & Pommes Frites - Lateral cut

Also bei weitem kein perfekter Burger, aber noch absolut akzeptabel. Das nächste Mal aber bitte entweder mehr Fleisch oder kleinere Brötchen – sonst wird es einfach zu trocken. 😉 Ich habe aber schon deutlich schlechtere Burger gegessen. An den frischen, knusprigen Pommes Frites, die ich mir natürlich mit ausreichend Ketchup garniert hatte, gab es wie üblich nichts auszusetzen. Enttäuschend war aber heute das Gemüse, denn sowohl Blumenkohl als auch Möhren waren labbrig und abgestanden. Darauf hätte ich auch verzichten können.
Natürlich lag der Burger heute wie nicht anders erwartet am höchsten in der Gunst aller Gäste und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskal sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor den Schinkennudeln auf dem dritten Platz lagen. Platz vier belegte das Schweinegeschnetzelte und einen guten fünften Platz hatten schließlich die Kartoffeltaschen inne.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: +
Pommes frites: ++
Gemüse: –

Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Fisch & Huhn [22.02.2017]

Hätte die Lasagne Bolognese mit Bechamelsauce und Mozzarella aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants etwas besser ausgesehen, hätte ich vielleicht bei ihr zugeschlagen, denn auf die Rindergulaschsuppe mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln und Holzofenbrot bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Saice oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich keinen Appetit. Aber ihr fehlte einfach der Charme, denn zwischen den Lasagneplatten war kaum Füllung zu erkennen. Also griff ich schließlich zur Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Fisch und Huhn die bei Vitality angeboten wurde.

Spanish paella with seafood, fish & chicken / Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Fisch & Huhn

Im servierten Reisgericht fand sich neben verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Lauch, Frühlingszwiebeln oder Möhren auch wie angekündigt Würfel von Fisch – wahrscheinlich Seelachs – und Huhn auch kleinteiligen Meeresfrüchten von Miesmuscheln und Tintenfisch bis hin zu Krabben. Eigentlich alles, was man von einer einer einfachen Paella erwartete, aber irgendwie fehlte ihr würztechnsich – zumindest meiner Meinung nach – der letzte Pep. Sie schmeckte nicht schlecht, war aber dennoch irgendwie langweilig. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Daher kann ich ihr leider keine volle Punktzahl geben.
Bei den anderen Gästen lag heute mit knappen Vorsprung die Lasagne am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Rindergulaschsuppe, die sich aber wiederum auch nur knapp gegen die Paella auf Platz drei durchsetzen konnte. Einen ebenfalls guten vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +

Rinderhacksteak mit würziger BBQ-Sauce & Country Potatoes [21.02.2017]

Heute hätte ich eigentlich mit allen Angeboten unseres Betriebsrestaurants gut leben können, denn sowohl der Gebratene Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Thai-Theke als auch das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu würzige BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter , das Pikante Kichererbsencurry mit Jasminreis bei Vitality und nicht zu vergessen das Saltim Bocca alla Romana mit Rosmarinjus und Tagliatelle bei Traditon der Region sahen recht gut aus. Dabei waren das Hacksteak und das Saltim Bocca aber meine heimlichen Favoriten. Letztlich war es der unglaublich würzig-rauchige Geruch der BBQ-Sauce, welcher das ganze Betriebsrestaurant erfüllt und mich dazu bewog, beim Hacksteak zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Salisbury steaks with BBQ sauce & country potatoes / Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak selber war zwar höchstwahrscheinlich industriell gefertigt, denn es war einfach zu gleichförmig für etwas handgemachtes, aber weder in seiner saftigen, lockeren Konsistenz noch in seiner angenehmen Würze gab es etwas daran auszusetzen. Dass man es zusätzlich mich einer Scheibe Tomate, etwas Bacon und Käse überbacken hatte, hatte geschmacklich keinerlei große Auswirkung, war aber eine nette visuelle Geste. Der Höhepunkt war aber eine Komponente, die sonst nicht gerade zu den Dingen gehört, die ich häufig hier im Betriebsrestaurant lobe: die BBQ-Sauce. Der Geruch hatte absolut nicht getäuscht, denn sie war nicht auf eine sehr leckere Art rauchig, leicht fruchtig und dabei ungewöhnlich dickflüssig. Leider war nicht genug Hacksteak da, um alles bis zum letzten Tropfen vom Teller zu wischen, aber glücklicherweise konnte ich mir da mit den frischen und knusprigen Country Potatoes behelfen, die außerdem eine überaus schmackhafte Sättigungsbeilage bildeten. Und auch an der Mischung aus grünen Bohnen, Erbsen, Spargel, Kohlrabi sowie orangen und gelben Möhren gab es heute nichts auszusetzen. Ich war mal wieder überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Rinderhacksteak und das Saltim Bocca ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, letztlich konnte sich aber das Rinderhacksteak knapp durchsetzen und das Saltimbocca auf einen guten zweiten Platz verweisen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und mit nur geringem Abstand folgte schließlich das Kichererbsencurry auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++ (mit Sternchen)
Country-Potatoes: ++
Mischgemüse: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln [20.02.2017]

Hätte ich nicht am Wochenende ein Indisches Fruchtcurry mit Basmati zubereitet, hätte ich wohl heute in unserem Betriebsrestaurant zur Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter gegriffen. So aber musste wollte ich etwas Abwechslung auf meinem Ernährtungsplan und überlegte daher zuerst, ob ich beim Griechischen Wrap mit mediterranem Gemüse und Fetakäse, dazu Joghurtdip und gemischter Salat bei Vitality oder gar den Gebackenen Frühlingsrollen oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked breaded pork chop with cranberries & roast potatoes / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln

Zum Glück war der Knochen des etwa männerhand-großen Koteletts nicht allzu groß geraten, so dass sich die Ausbeute an verwertbaren mageren Schweinefleischs als recht ergiebig erwies. Allerdings war das Fleisch leider etwas trocken geraten – trotz Panade. Dazu passten gut die angerösteten kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, die bis auf eine oder zwei Ausnahmen aus noch genügend Biss besaßen. An den Preiselbeeren muss ich allerdings etwas Kritik ausüben, denn nicht nur dass die Portion viel zu groß im Verhältnis zu den anderen Komponenten war – worüber ich noch hätte hinweg sehen können. Sie waren auch viel zu süß und überzuckert. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Dennoch ein absolut akzeptables Hauptgericht. Der Blumenkohl schließlich war zwar etwas abgekühlt, aber sehr gut mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abgeschmeckt, so dass ich hier von einem Abzug in der Wertung absehen kann.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute zwar, wie nicht anders erwartet, die Hähnchenbrust mit Tikka-Masala-Sauce vorne, aber das Kotelett war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der griechische Wrap.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: +
Preiselbeeren: +
Bratkartoffeln: ++
Blumenkohl: ++