Archive for Juli, 2017

Austern in Cabarete, Geburtstagsparty & am Strand in Puerto Plata [29. & 30.07.2017]

Sonntag, Juli 30th, 2017

Heute war nun der große Tag der Party, jedoch gab es nicht mehr viel vorzubereiten, daher entschlossen wir uns bis in den Nachmittag hinein ein wenig am Strand von Cabarete westlich von Puerto Plata abzuhängen. Cabrete ist genau wie Sosua ein typischer Touristen-Ort an der Strandpromenade sowie am Strand ziehen sich Bars, Restaurants und Andenkengeschäfte entlang, außerdem gibt es natürlich viele Hotels und Unterkünfte aller Art. Allerdings scheint jetzt eher Nebensaison zu sein, denn es ist hier viel zu heiß und nur wenige Touristen tummelten sich in den Etablisments – nur die Kite Surfer waren wie üblich in Cabarete zahlreich und der Wind wehte kräftig vom Atlantischen Ozean und brachte neben guten Wetterverhältnissen für diese Sportart auch etwas Erfrischung für die wenigen Strandgäste wie uns.

16 - Kite Surfers in Cabarete

Da nur wenige andere Touristen am Strand saßen, stürzten sich aber leider auch die dennoch zahlreichen Strandverkäufer regelrecht auf uns. Es vergingen selten zehn Minuten dass man uns nicht Schmuck, Zigarren oder Lebensmittel anbot. Auf Wunsch meiner Begleitung griffen wir schließlich bei einem Verkäufer zu, der unter anderem frische Austern anbot. Ich hatte seit Ewigkeiten keine Austern mehr gegessen, daher war ich der Sache nicht ganz abgeneigt. Die Austern wurden am Tisch mit einem Messer geknackt und mit frisch gepressten Limonensaft garniert, bevor sie an uns weiter gereicht wurden.

17- Austern in Cabarete / Oysters in Cabarete

Ich bin aber weiterhin der Meinung, dass man bei Austern nur wenig vom Eigengeschmack dieser Muscheln schmeckt, einen großen Teil des Geschmacksmacht der Limonensaft aus. Aber lecker sind sie, in solch frischem Zustand, allemal. Einziger kleiner Wermutstropfen waren die kleinen Splitter der Schale, die manchmal in das Muschelfleisch gerieten. Aber wir aßen dennoch bestimmt insgesamt an die zwanzig Stück davon.
Schließlich verließen wir Cabarete und kehrten in unsere Unterkunft zurück. Meine Begleiterin, das Geburtstagskind, musste sich noch umziehen und ließ sich noch die Haare richten. Das zog sich hin und es war beriets nach 21:00 Uhr, als wir schließlich in Richtung Puerto Plata aufbrachen, um die Torte abzuholen. Auf dem Weg dorthin holten wir noch einige der Gäste ab, die mit uns zur Ziellocation fahren sollten. Ich als Deutscher hatte ständig im Hinterkopf, dass bei all der Trödelei wir niemals rechtzeitig ankommen würden – aber die Einheimischen hatten hier die Ruhe weg und wir schafften es tatsächlich, noch rechtzeitig den Kuchen abzuholen und am Ziel anzukommen. Die fertige Torte machte übrigens einiges her. Und da ich mich gestern beschwert hatte, dass ich so lange am Strand alleine gelassen worden war, zierte als kleine Entschädigung mein Initial sogar noch zusätzlich zum Initial des Geburtstagskindes die Torte.

18 - Geburtstagstorte

Über den eigentlichen Veranstaltungsort kann ich zwar einiges erzählen, allerdings habe ich das wichtigste von allen nicht herausfinden können: den Namen des Musikclubs. Es handelte sich dabei um eine im ersten Obergeschoss eines Gebäudes befindliche Art Discothek, in der aber natürlich vornehmlich die lokal beliebten Musksorten wie Merengue, Bachata und Reggeaton gespielt wurden. Der Ort war ganz normal geöffnet und gut gefüllt, für die Feiernden der Party hatte man jedoch die sogenannte VIP Lounge, eine Empore mit weißen Sitzmöbeln oberhalb der Tanzfläche reserviert. Es gab rosa Champanger und natürlich viel Bier, vor allem die lokale Marke Presidente und das hier ebenfalls sehr beliebte Corona. Außerden wurde natürlich getanzt, viel getanzt.

19 - Party in Puerto Plata

Der Abend war bereits weit fortgeschritten und die Torte hatte bereits erste Kollateralschäden hinnehmen müssen, als wir gegen kurz vor 3:00 Uhr endlich drei Funkenfontänen in den Kuchen gesteckt und angezündet wurden, um das Geburtstagskind noch einmal hoch leben zu lassen.

20 - Geburtstagstorte 21 - Feuerwerk auf Geburtstagstorte / Fireworks on birthday cake

Nachdem die Lichter abgebrannt waren, wurde der Kuchen schließlich unter den Anwesenden aufgeteilt. Jetzt beim zerlegen sah man auch, dass hier viel mit Holzstäbchen, Strohhalmen und einer Styroporplatte getrickst worden war, um den Kuchen stabil zu halten. Nach Aufteilung eines Teils des Kuchens, die Reste nahmen wir mit nach Hause, löste sich die Party dann schließlich auf und es muss schon fast vier Uhr gewesen sein, also wir schließlich in die Betten fielen und fast unmittelbar einschliefen.
Verständlicherweise begann der nächste Tag daher auch erst gegen Mittag. Wir aßen zu Hause ein Sandwich und brachen dann in Richtung Puerto Plata auf – denn ich hatte bisher die Strände in Sosua und Cabarete zwar ausführlich erkunden können, war aber noch nie in der Provinzhauptstadt am Meer gewesen. Das sollte sich heute ändern. Am westlichen Ende der Stadt bogen wir in Richtung der dort gelegenen Playa Costambar ab. Durch ein bewachtes, aber offenes Tor kamen wir in ein Gebiet, in dem wohl vornehmlich Luxus-Ferienhäuser angesiedelt waren. Alle fünfhundert Meter waren hier Bremsschwellen in die Straße eingelassen, so dass es größtenteils nur in Schrittgeschwindigkeit voran ging. Nachdem wir direkt an der Strandpromenade das Auto auf einem bewachten Parkplatz im Schatten einiger Bäume abgestellt hatten, erkundeten wir den nahgelegenen, mit zahlreichen Palmen schattig bewachsenen Strand, an dem sich natürlich einige Bars und Restaurants befanden. Das Publikum hier schien aber eher einheimischer Natur zu sein, ich sah weniger westliche Touristen. Schließlich ließen wir uns in einer Bar mit Namen „El Carey“ nieder und bestellten einige Getränke. Von dessen Terasse hatte man einen schönen Blick auf einen Teil des Ozeans, in dem sich zahlreiche Badegäste tummelten.

22 - Am Strand in Puerto Plata / At the beach in Puerto Plata

24 - Badende am Strand in Puerta Plata / Bathing at beach in Puerto Plata

Natürlich wurde auch hier wieder viel einheimische Pop-Musik gespielt und es wurde natürlich auch wieder gerne und viel getanzt – das gehört in der Karibik scheinbar einfach zum Lebensgefühl. 😉

23 - Tanz im El Carey / Dance in El Carey

Am späteren Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg, legten allerdings noch einen kleinen Zwischenstop in der Pizzeria San Fernando in der Camino Real in Puerto Platas Innenstadt ein – ein Schnellrestaurant das ich ja bereits hier und dort erwähnte hatte – um einen Abendsnack zu uns zu nehmen. Ich entschied mich dabei für eine „kleine“ Pizza Salsiccia Italiana für 320 Pesos, die in relativ kurzer Zeit frisch für mich zubereitet wurde.

25 - Pizza Salsicca Italiana - Puerto Plata

Neben Stücken von verschiedenen Wurstsorten wie Salami und Mortadella bestand der Belag aus Zwiebeln, Mais, Tomaten und natürlich viel Käse. Definitiv kein leichter Genuss, aber dennoch – oder gerade deswegen? – sehr lecker.
Wieder im Appartment angekommen, standen wir vor dem Problem war wir mit dem vielen restlichen Kuchen von gestern machen sollten, der noch immer im Kühlschrank wartete. So kam es zu der Entscheidung, in den nahegelegenen, etwas einfachereren Teil von Cangrejo zu fahren und die dortigen Leute, vor allem die Kinder, mit den Resten der riesigen Torte zu beglücken. Und unser Geschenk wurde natürlich dankbar angenommen. 🙂

26 - In Cangrejo 01 27 - In Cangrejo 02

Hinzu kam, dass ich als „Blanco“ scheinbar eine ziemlich Attraktion für die Jungen und Mädchen war – viele Touristen kommen hier nämlich bestimmt nicht her.
Am späteren Abend verschlug es uns dann schließlich noch einmal nach Cabarete. Wobei Nachtfahrten in der Domnikanischen Republik etwas sind, was ich selbst meinem schlimmsten Feind nicht wünsche. Die Menschen hier fahren ja schon Tagsüber als gäbe es kein Morgen und überholen selbst in Hochrisikosituationen gnadenlos. Hinzu kommen die vielen Motorradfahrer, die weder rote Ampeln noch irgend welche anderen Verkehrsregeln berücksichtigen. Aber Nachts ist wirklich die Hölle, denn das Fernlicht bleibt bei den meisten Autos scheinbar immer eingeschaltet, egal ob jemand entgegen kommt oder nicht. Und als wäre das noch nicht genug, montieren sich viele Fahrer noch riesige, ultrahelle LED-Panels am Frontgrill oder auf dem Dach, die den Gegenverkehr noch zusätzlich zu blenden. Es macht Nachts wirklich keinen Spaß, in der Dominikanischen Republik über Land zu fahren. Aber dennoch kamen wir schließlich unbeschadte in Cabarete an und begaben uns in eine der Standbars, die jetzt kurz vor Mitternacht zu einer Diskothek mit Türstehern mutiert war.

28 - Nacht in Sosua / Night in Sosua

Am Stand war weniger los, aber im Gebäude wurde auch hier wieder viel getanzt und natürlich getrunken. Lange blieben wir aber nicht, denn leider war ja morgen bereits meine Rückreise angesetzt und ich hatte noch einiges zu packen. Daher kehrten wir schließlich schweren Herzens in die Unterkunft zurück.

Flug nach Puerto Plata / Tag am Strand [27. & 28.07.2017]

Freitag, Juli 28th, 2017

Es war mal wieder soweit, mein Weg sollte mich erneut in die Dominikanische Republik führen. Grund war eine Einladung zu einem Geburtstag, der am Samstag dort gefeiert werden sollte, also hatte ich noch ein paar Tage meines nicht mehr sehr reichhaltigen Resturlaubs zusammengekratzt und begab mich – nach viel zu wenig Schlaf – mit gepacktem Koffer um etwa 3:30 Uhr zum S-Bahnhof Leuchtenbergring in München, um mit der ersten S-Bahn der Linie S8 zum Münchner Flughafen zu fahren.

01 - Am S-Bahnhof München

Durch die noch fast leeren Gänge des Münchner Flughafens ging es vom S-Bahnhof in den Terminal 1 zum Check-In-Schalter von Air Berlin. Trotz der in der Presse breit ausgeführten Probleme dieser aktuell in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Fluglinie hatte ich bereits vor Wochen wieder meinen Flug in die Dominikanische Republik hier gebucht, denn Air Berlin hatte mich bisher nur wenig enttäuscht. Außerdem erreicht ich mit diesem Flug meinen Silver-Status als Vielflieger – das wollte ich natürlich nicht verpassen. 😉
Es war kurz nach vier Uhr früh, als ich am Schlater ankam, doch ich war nicht ganz der erste, einige Leute hatten sich bereits am noch geschlossenen Schalter bereits angestellt. Ich hatte natürlich bereits online über meine Mobiltelefon-App eingecheckt, musste aber noch meinen Koffer abgeben und meine Bordkarte erhalten.

02 - CheckIn - AirBerlin - Flughafen München

Nachdem ich die Bordkarte erhalten hatte und durch die Sicherheitskontrollen in den Abflugbereich gekommen war, hatte ich noch über 1,5 Stunden Zeit bis zum Abflug um 6:30 Uhr bzw. Beginn des Boardings um 5:45 Uhr. Also trieb ich mich etwas herum und bekam dabei auch gleich etwas Appetit, weswegen ich mir eine Salamibrezel und einen großen Kaffee an einen der dortigen Verkaufsstände holte – zum stolzen Preis von 11 Euro – aber das war im Flughafen nicht anders zu erwarten gewesen.

03 - Salamibrezel & Kaffee - Flughafen München

Dafür war die Brezel zumindest angenehm frisch und die Garnitur aus Frühlingszwiebeln gab ihr eine sehr leckere Note. Und auch der Kaffee war sehr gelungen. Bei den Preisen hatte ich das aber auch nicht anders erwartet.
Schließlich begann pünktlich das Boarding und mit nur wenigen Minuten Verspätung hob der Airbus A300 dann auch um kurz nach halb sieben vom Münchner Flughafen in Richtung Düsseldorf ab.

04 - Abflug von München

Nach etwa einer Stunde Flug landeten wir dann sicher in Düsseldorf und ich hatte noch viel Zeit bis zum Abflug meines eigentlichen Fluges nach Puerto Plata, der um 11:20 Uhr starten sollte. Somit begann ein langes Warten, das ich damit überbrückte dass ich noch einmal über Skype mit meinem Kontakt in Puerto Plata sprach, mich mit verschiedenen Dingen im Duty Free Shop des Flughafens eindeckte und noch die eine oder andere Zigarette in der Raucher-Lounge genoss. Schließlich begab ich mich zur Passkontrolle in Richtung es Gate B35 und wartet die letzte dreiviertel Stunde, bis das Boarding endlich begann.

05 - Gate B35 - Flughafen Düsseldorf

Vom Abflugterminal stiegen wir hinunter auf das Rollfeld, wo Busse auf uns warteten, die uns zum etwas abseits stehenden Flugzeug brachten. Das hatte ich so bisher nicht erlebt, aber alles war gut durchorganisiert und funktionierte ohne Probleme.
Die lange Strecke wurde wie üblich mit einem Airbus A330 bestritten. Ich hatte ein paar Euro mehr investiert und mir einen XL-Sitz in der ersten Reihe der Economy Class am Notausgang reserviert. Das Versprach mehr Beinfreiheit und Komfort während des fast neunstündigen Flugs. Bereits kurz nach dem Start wurde dann das erste Mahl serviert. Man konnte zwischen vegetarischer Pasta und Hähnchen wählen, wobei ich mich für das Hähnchen entschied. Dabei handelte es sich um Hähnchenbrustfilet mit Zitronen-Thymian-Sauce, das mit Möhren und Kartoffelgratin serviert wurde. Dazu gab es außerdem einen Salat mit Kräuterkäse, etwas Käsekuchen, Wasser und ein paar Cracker.

06 - Hähnchenbrustfilet mit Zitronen-Thymian-Sauce - Air-Berlin

Ich fand die Zusammenstellung sehr gelungen. Natürlich handelte es sich um aufgewärmtes Essen, aber geschmacklich gab es aus meiner Sicht nichts daran auszusetzen.
So gestärkt nutzte ich die nächsten Stunden zuerst mit etwas Schlaf, dann sah ich mir auf dem Unterhaltungssystem den Trickfilm „as Boss Baby“ an und versuchte dann noch ein weiteres Mal, ein wenig die Augen zu schließen. Außerdem wurden die Formulare für die Einreise verteilt, die ich natürlich pflichtbewußt ausfüllte.

07 - Flug nach Puerto Plata

Etwa eine Stunde vor der Landung servierten die Flugbegleiter noch eine zweite, kalte Mahlzeit in Form von Würstchen mit Kartoffelsalat. Dazu gab es Schoko-Kirsch-Kuchen, Frischkäse und wiederum Cracker. Kaum war ich mit diesem Mahl fertig, wurden die Anschnallzeichen auch schon eingeschaltet und der Landeanflug auf Puerto Plata begann.

09 - Anflug auf Puerto Plata 01 10 - Anflug auf Puerto Plata 02

Da ich ziemlich weit vorne saß, konnte ich das Flugzeug direkt nach den Insassen der Business Class recht früh verlassen und kam an die Kontrollen, bevor die Massen hier ankamen. Für 10 Euro erhielt ich die Tourist Card, dann ging es zur Passkontrolle und schließlich zum Band der Kofferausgabe. Und dort verlor ich meinen Vorsprung komplett wieder, denn mein Koffer kam als einer der letzten aus den Tiefen des Flughafens von Puerto Plata.
Jetzt musste ich nur noch die aufdringlichen Kofferträger an der Zollkontrolle abwehren, danach verließ ich schließlich das Flughafengebäude und wurde dort schon erwartet. Mit dem bereitstehenden Mietwagen, einem Kia, ging es direkt zur Unterkunft. Jetzt brauchte ich erst einmal eine Dusche.
Später am Nachmittag gönnte ich mir noch ein Gericht, das ich hier in der Dominikanischen Republik zu schätzen gelernt hatte: Yaroa.

11 - Yaroa

Auf einer mit Ketchup und Mayo garnierten Portion Pommes Frites ruhte dieses Mal – im Gegensatz zu früheren Versionen, wo es Hackfleisch gewesen ist – eine Portion Pulled Chicken, das wiederum mit Käse überbacken wurde. Kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker. Ich muss das unbedingt bei Gelegenheit mal nachkochen – natürlich in einer Deluxe-Version.
Danach ging es früh ins Bett, ich war einfach zu geschlaucht von der langen Reise.
Der nächste Tag sollte für mich hauptsächlich am Strand von Sosua stattfinden. In Vorbereitung für die morgige Geburtstagsfeier hatte meine Gastgeberin Termine beim Friseur und im Nagelstudio, also wurde ich – gemeinsam mit einem Neffen und einer Nichte von ihr – am Strand von Sosua abgeladen

12 - Sosua Beach 01
13 - Sosua Beach 02

und verbrachte dort die nächsten Stunden in Sonne und bei einigen alkoholfreien Fruchtpunschen sowie einem ausgiebigen Brunch, bzw. späten Frühstück.

14 - Breakfast at Sosua Beach

Ansonsten geschah wenig berichtenswertes an diesem Tag, es gab noch ein paar Vorbereitungen für Morgen zu treffen, aber das ist eher uninteressant für diesen Blogeintrag. Einzig erwähnenswert wäre noch unser Besuch im der Panderia Pasteleria Tio Pan in Puerto Plata, wo wir eine mehrstöckige Torte für morgen bestellten – denn eine solche Torte scheint hier in der Dominikanischen Republik einfach zu einer Geburtstagsfeier dazu zu gehören.

15 - Panderia Pasteleria Tio Pan - Puerto Plata

Mehr dann also Morgen, vom Tag der Party.

Cordon bleu mit Pommes Frites [26.07.2017]

Mittwoch, Juli 26th, 2017

Hätte ich früher gesehen, dass es heute, entgegen der ursprünglichen Speisekarte, einen Frischen Sommersalat mit Lachsfilet bei Vitality gegeben hat, hätte ich vielleicht dort zugegriffen. Auf der Speisekarte im Intranet war „nur“ von Schweinemedaillions die Rede gewesen, da erschien mir das Cordon bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition doch verlockender. Obwohl ich zugeben muss, dass auch die Penne Rigate mit würziger Tomatensauce und frittierten Muscheln bei Globetrotter recht nett aussah. Nur die Asia-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce erschienen mir heute nicht so erstrebenswert. So aber fiel meine Wahl auf das Cordon bleu, das ich mit etwas Ketchup auf die Pommes Frites sowie einem Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke ergänzte.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das mit Käse und Kochschinken gefüllte, panierte Schweineschnitzel erschien zwar etwas klein, aber die Menge war letztlich vollkommen ausreichend. Die Qualität war ebenfalls soweit in Ordnung, für hiesige Verhältnisse. Ich will und kann mich da nicht beschweren. Und auch an den Pommes Frites gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen, sie waren heiß, ausreichend gesalzen und knusprig. Gemeinsam mit ausreichend Ketchup mal wieder sehr schmackhaft. Nur beim Gemüsemix aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten und Spargelstücken muss ich einen kleinen Punktabzug vornehmen, denn die waren bereits etwas abgekühlt. Insgesamt war ich aber zufrieden, auch wenn ich mit dem Lachs bestimmt leichter bedient gewesen wäre.
Natürlich war es auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute das Cordon bleu, das sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Auf Platz zwei folgte aber der Sommersalat mit Lachs, während sich die Penne Rigate und die Asia-Gerichte schließlich den dritten Platz teilen mussten – hier sah ich keinen klaren Favoriten.

Mein Abschlußurteil:
Cordon Bleu: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: +

Geschnetzeltes vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten [25.07.2017]

Dienstag, Juli 25th, 2017

Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute zwar mit dem Wildkräutersalat mit Kräuterdressing, dazu gebackenen Camembert und Preiselbeeren aus dem Abschnitt Vitality der Seisekarte unseres Betriebsrestaurants, denn das 1/2 Grillhähnchen mit hausgemachten Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter sah meiner Meining nach nicht so verlockend aus und auf die Asia-Thei-Angebote wie Knusprige Frühlingsrolle oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce hatte ich keine Lust. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf das Geschnetzelte vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten, das ich noch mit ein paar grünen Bohnen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke ergänzte.

Pork chop with croquettes / Geschnetzeltes vom Schwein in Zigeunersauce mit Kroketten

Das Geschnetzelte erschien zwar, wie so häufig, als etwas kleinteilig, aber dennoch fand ich es was den Geschmack anging sehr gelungen. Die Zusammenstellung aus Schweinefleischstreifen, kleinen Champignons, Paprika, Tomaten und Zwiebeln erwies sich als angenehm tomatig-fruchtig, was mir sehr gut gefiel Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf knusprigen Kroketten als Sättigungsbeilage. Und auch die grünen Bohnen, die mit einigen Kräutern gewürzt waren, passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute aber das halbe Grillhähnchen mit deutlichem Vorsprung auf dem ersten Platz, den zweiten Platz belegte der gebackenen Camembert und erst auf dem dritten Platz folgte das Schweinegeschnetelte. Damit lagen sie aber nur knapp vor den heute viertplatzierten Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Kroketten: ++
Grüne Bohnen: ++

Spaghetti Bolognese [24.07.2017]

Montag, Juli 24th, 2017

Bei den aktuell leider wieder etwas reduzierten Temperaturen erschien mir am heutigen Montag der Gemischte Sommersalat mit kalten Roastbeefscheiben, Dijon-Senfdressing und Kartoffelplätzchen aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht ganz so verlockend und auch der Spinat-Meerrettichstrudel mit Kräutersauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region kam leider nicht für mich in Frage, da ich ja kein besonders großer Fan von Meerrettich bin. Und da ich auch keine Lust auf die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hatte, griff ich letztlich zu einem der Klassiker unseres Betriebsrestaurants, den Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die bei Globetrotter zu finden waren.

Spaghetti Bolognese

Die Nudeln waren wie immer in Ordnung, aber die Sauce war heute geschmacklich keine Offenbarung. Hergestellt aus Hackfleisch, Tomatensauce und wohl einigen Kräutern erwies sich als leider sehr langweilig, da half auch der reichlich aufgetragene Parmsan wenig. Essbar, aber das habe ich schon besser erlebt.
Dennoch lagen die Spaghetti, mit klarem Vorsprung, heute auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der Spinat-Merrettichstrudel, der sich aber nur knapp gegen den Sommersalat durchsetzen konnte. Und ebenfalls knapp dahinter kamen schließlich sie Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: +

Reibekuchenpizza – das Rezept

Sonntag, Juli 23rd, 2017

Basierend auf meiner bereits etwas länger zurückliegenden Erfahrung mit Ofen-Reibekuchen kam ich dieses Wochenende spontan auf die Idee, mal eine Pizza auf Basis von Reibekuchenteig zuzubereiten. Um das Rezept etwas interessanter und wohl auch gesünder zu gestalten, kombinierte ich die geriebenen Kartoffeln noch mit etwas Möhren und Lauch. Dazu kam eine selbst zubereitete Tomatensauce und ein klassischer Pizza-Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons, gerösteter Paprika und Chorizo. Und mein Riecher hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war ein wirklicher „Leckerschmecker“. 😉 Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für den Reibekuchen-Pizzaboden

1000g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

350g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 größere Stange Lauch
03 - Zutat Lauch / Ingredient leek

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

3 Hühnereier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

3-4 Esslöffel Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie etwas Olivenöl zum andünsten
und etwas Salz, Pfeffer & Majoran zum würzen

Für die Pizzasauce

400g stückige Tomaten
07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauchgranulat, Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

Für den Belag

150g geriebenen Mozzarella
13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

150g Kochschinken
09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

einige Scheiben Salami & Chorizo
10 - Zutat Salami & Chorizo / Ingredient salami & chorizo

Champignons in Scheiben
11 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

Geröstete Paprika
12 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

sowie eventuell etwas frisches Basilikum zum garnieren

Beginnen wir damit, erst einmal die Kartoffeln zu schälen
14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und sie in eine Schüssel mit kalten Wasser zu reiben.
15 - Kartoffeln in kaltes Wasser reiben / Grate potatoes in cold water

Dann waschen wir die geriebenen Kartoffeln kurz durch,
16 - Geriebene Kartoffeln waschen / Wash grated potatoes

gießen sie dann in einem Sieb ab, wobei wir das Wasser auffangen,
17 - Geriebene Kartoffeln in Sieb geben / Put grated potatoes in sieve

und drücken die Flüssigkeit gründlich aus.
18 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze out fluids

Die Schüssel mit dem aufgefangenen Wasser stellen wir bei Seite, damit sich die darin enthaltene Kartoffelstärke absetzen kann – das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
19 - Kartoffelstärke setzen lassen / Let potato starch descent

Jetzt schälen wir die Möhren,
20 - Möhren schälen / Peel carrots

reiben sie ebenfalls auf unserer Küchenreibe
21 - Möhren reiben / Grate carrots

und waschen die Stange Lauch,
22 - Lauch waschen / Wash leek

schneiden sie in Ringe
23 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren diese Ringe dann noch einmal.
24 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Nun erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten darin die Möhren,
27 - Möhren andünsten / Braise carrots

die Zwiebel
28 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

und das Lauch
29 - Lauch addieren / Add leek

gemeinsam für einige Minuten an. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es wieder abkühlen.
30 - Alles gemeinsam andünsten / Braise everything

Inzwischen müsste sich auch die Kartoffelstärke am Boden der Schüssel abgesetzt haben,
31 - Kartoffelstärke hat sich abgesetzt / Potato starch at bottom

so dass wir vorsichtig das Wasser abgießen können, damit nur die weiße Stärke am Boden zurückbleibt.
32 - Wasser abgießen / Drain water

Jetzt geben wir die Gemüsemasse zusammen mit den geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel,
33 - Kartoffeln zu Gemüse geben / Add potatoes to vegetables

vermischen alles gründlich miteinander
34 - Gründlich vermengen / Mix well

und geben sie dann noch einmal in ein Sieb, um sie erneut kräftig auszudrücken.
35 - Masse in Sieb auspressen / Squeeze mix in sieve

Die aufgefangene Flüssigkeit können wir in den Abfluss gießen.
36 - Flüssigkeit weggießen / Drain fluids

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Nachdem wir dann die Kartoffel-Gemüse-Masse dann zurück in die Schüssel gegeben haben, fügen wir die aufgefangene Kartoffelstärke hinzu,
37 - Kartoffelstärke dazu geben / Add potato starch

schlagen die drei Eier hinein,
38 - Eier addieren / Add eggs

würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran
39 - Mit Salz,Pfeffer & Majoran würzen / Season with salt, pepper & majoram

und vermischen alles gründlich miteinander.
40 - Alles vermengen / Mix everything

Die verbliebene Flüssigkeit binden wir dabei mit drei bis vier Esslöffeln Mehl, bei Bedarf auch gerne mehr.
41 - Mit Mehl binden / Stir in flour

Die so entstandene Teigmasse tragen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf, streichen es gleichmässig glatt
42 - Auf Backblech auftragen / Spread on baking plate

und backen es im Ofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 20 Minuten vor.
43 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce kümmern. Dazu erhitzen wir die Tomaten in einem kleinen Topf,
44 - Tomaten erhitzen / Heat up tomatoes

rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
45 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

schmecken es mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat, Oregano und einer Prise Zucker ab
46 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und lassen die Sauce bei gelegentlichem umrühren sich deutlich einreduzieren. Dann nehmen wir sie von der Platte und lassen sie herunterkühlen.
47 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

Außerdem würfeln wir den Kochschinken
48 - Schinken würfeln / Dice ham

und schneiden die geröstete Paprika in Streifen.
49 - Geröstete Paprika in Streifen schneiden / Cut roasted bell pepper in stripes

Ist unser Reibekuchen-Pizzaboden nach 20 Minuten zu einer festen Masse vorgebacken, entnehmen wir das Blech, schalten den Ofen auf 200 Grad herunter, lassen den Reibekuchenteig kurz etwas abkühlen,
50 - Blech wieder aus Ofen entnehmen / Take from oven

bestreichen es dünn mit unserer Pizzsauce,
51 - Teigboden mit Tomatensauce bestreichen / Vover dough with tomato sauce

bestreuen diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella
52 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und belegen alles dann mit den Zutaten unserer Wahl – in diesem Fall Pilze, Paprika, Salami, Schinken und Chorizo – die wir fest andrücken.
53 - Mit weiteren Zutaten belegen / Cover with other ingredients

Anschließend schieben wir das Blech für weitere 12 bis 15 Minuten zurück in den Ofen.
54 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald der Käse geschmolzen ist, können wir das Blech mit unserer Reibekuchenpizza auch schon wieder entnehmen
55 - Potato pancake pizza - Finished baking / Reibekuchenpizza - Fertig gebacken

und sie unmittelbar, vielleicht garniert mit etwas frischem Basilikum, servieren und genießen.
56 - Potato pancake pizza - Served / Reibekuchenpizza - Serviert

Der Reibekuchenboden aus Kartoffeln, Möhren und Lauch alleine war schon sehr lecker, aber in Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce und dem leckeren Belag aus Salami, gerösteter Paprika, Pilzen, Schinken und Chorizo entwickelte sich das Gericht zu einer wahren geschmacklichen Offenbarung. Der Reibekuchen-Boden war dabei stabil und fest, aber nicht zu trocken geworden, wobei wahrscheinlich auch die drei Eier im Teig nicht ganz unschuldig waren. Ich hatte ja befürchtet, dass er am Ende zu feucht für eine stabile Konsistenz hätte sein können, doch dank des mehrfachen Ausdrückens im Sieb besaß er genau die richtige Konsistenz für einen Reibekuchenteig. Man konnte die abgekühlten Stücke sogar problemlos in die Hand nehmen, ohne das sie auch nur drohten zu zerbrechen. Und auch in abgekühlter Form erwies sich diese Pizza als wahrer Genuss, weswegen ich sie vorbehaltlos auch als Fingerfood für ein Buffet empfehlen kann. Den Belag kann man natürlich nach eigenem Gutdünken variieren: Ich könnte mir auch gut einen Belag mit Dill und Räucherlachs oder eine Art Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln vorstellen. Aber auch beim Teig könnte ich mir Variationen vorstellen, zum Beispiel die mit der Anfangs erwähnten Reibekuchenrezeptur aus Zucchini und Möhren oder auch ein reiner Kartoffelteig wären denkbar. Soviel steht fest: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich eine Reibekuchenpizza zubereitet habe.

57 - Potato pancake pizza - Side view / Reibekuchenpizza - Seitenansicht

Guten Appetit

Bratwursttoast – Reloaded

Samstag, Juli 22nd, 2017

Spontan entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal wieder einen Bratwursttoast zuzubereiten, ein Rezept das ich in diesem Beitrag ja schon einmal ausführlicher vorgestellt hatte. Einzige kleine Änderung zu damals war, dass ich dieses Mal mit zusätzlichen Komponenten zwischen Toast und Bratwurst-Brät experimentierte.

01 - Bratwursttoast - Fertig gebacken / Finished baking

Während ich auf den ersten Toast nur das Brät auftrug, kamen auf den zweiten Margarine, den dritten Kräuterfrischkäse und auf den vierten Ziegenfrischkäse, bevor ich ebenfalls das Brät darauf tat. Oben auf kamen jeweils ein paar Zwiebelringe, die ich dann mit Käse abdeckte, welchen ich wiederum mit etwas Paprikapulver würzte. Dann schob ich es bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen.

02 - Bratwursttoast - Serviert / Served

Die Margarine führte nur dazu, dass das Brät nicht mehr so gut haftetet, brachte aber geschmacklich keinen Zuwachs, während sowohl der Kräuterfrischkäse als auch der Ziegenfrischkäse eine sehr leckere Aufwertung des Rezepts.

03 - Bratwursttoast - Seitenansicht / Side view

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber immer wieder lecker.

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [21.07.2017]

Freitag, Juli 21st, 2017

Heute fanden sich mal wieder im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants Gebackene Calamari mit Remoulade und Country Potatoes, da brauchte ich nicht lange zu überlegen was ich heute essen würde. Ich liebe nun mal Calamari. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass es außerdem bei Vitality ein Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti, bei Tradition der Region Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeerkompott und an der Asia-Thai-Theke Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce gab. Zu den Calamari gesellte sich noch ein Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Baked calamari with remoulade & country potatoes / Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes

Bei der Menge der Calamari war man, wie man sieht, heute mal wieder sehr großzügig vorgegangen. Und auch was die Qualität anging, gab es an ihnen nichts auszusetzen, denn sie waren heiß, knusprig und das Tintenfischfleisch im Inneren saftig und zart. Gemeinsam mit etwas Zitronensaft und der Remoulade ein wirklicher Genuss. Und auch an den ebenfalls heißen und knusprigen Country Potatoes gab es nichts auszusetzen, ebenso passte der Krautsalat gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Natürlich lagen auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Calamari heute, wie nicht anders zu erwarten, ganz vorne und konnten sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte das Ingwersteak, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die gefüllten Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++
Krautsalat: ++