Archive for August, 2017

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Kartoffelsalat [14.08.2017]

Monday, August 14th, 2017

Der heutige Montag war ein Brückentag zwischen dem vergangenen Wochenende und dem morgigen Maria Himmelfahrt, einem Feiertag hier in Bayern, daher war bei uns in der Firma so gut wie nichts los, die meisten hatten sich über den Brückentag Urlaub und somit ein verlängertes Wochenende genommen. Ich wollte lieber meinen Resturlaub sparen und war regulär zur Arbeit erschienen – und wollte natürlich wie üblich in unserem Betriebsrestaurant speisen. Die Auswahl war natürlich nicht sonderlich aufregend, es gab einen Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality, einen Abgebräunten Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce und Kartoffelsalat bei Tradition der Region, Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Globetrotter und schließlich Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilch oder Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke. Da schien mir der Leberkäse heute die beste Wahl zu sein.

Bavarian meat loaf with fried egg, gravy & potato salad / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Kartoffelsalat

Wenn man dieses Gericht mit Röstkartoffeln, wie eigentlich sonst üblich, serviert, verstehe ich es dass man Bratenauce dazu tut, denn ansonsten wäre das Gericht insgesamt etwas trocken. Aber bei Kartoffelsalat hielt ich die Bratensauce für eher überflüssig. Das angemessen große Stück angebratenen Leberkäses war aber in Ordnung, ebenso das Spiegelei, bei dem ich mir aber noch ein flüssiges Eigelb gewünscht hätte, was jedoch nicht erfüllt wurde. Ich mag es, wenn das Eigelb nach dem Anschneiden den Leberkäse benetzt – was heute leider nicht funktionierte da es durchgehend gestockt war. Beim Kartoffelsalat handelte es sich um die hier in Süddeutschland üblichen mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Variante. War wirklich nichts besonderes, aber es reichte aus um satt zu werden.
Bei den wenigen anderen anwesenden Kollegen wurde auch am häufigsten der Leberkäse gewählt, womit diesem Gericht wohl Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zusteht. Auf dem zweiten Platz folgten der Paprikagulasch, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam schließlich der der Zucchini-Kartoffelgulasch.

MEin Abschlußurteil:
Lebekäse: ++
Spiegelei: +
Bratensauce: +
Kartoffelsalat: +

Pikantes Rindercurry mit Gewürzreis – das Rezept

Sunday, August 13th, 2017

Irgendwie hatte ich dieses Wochenende mal wieder Appetit auf Rindfleisch, daher entschied ich mich dazu mal ein Rindercurry zuzubereiten und es mit etwas Gewürzreis zu servieren. Dabei nutzte ich für die Zubereitung des Gewürzreis mal eine neue Methode des Reiskochens, die sich als überaus effizient erwies. Doch dazu später mehr. Der Arbeitsaufwand für die eigentliche Zubereitung kann man auf jeden Fall als akzaptabel bezeichnen, nur das schmoren des Gerichts nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch – aber es lohnt sich, denn das Ergebnis ist ein überaus leckeres und deutlich pikantes Rindfleischgericht, das ich als sehr gelungen bezeichnen möchte. Daher will ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir für 3-4 Portionen?

Für das Rindfleischcurry

650g mageres Rindfleisch
01 - Zutat mageres Rindfleisch / Ingredient lean beef

1 große oder 2 kleine Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 etwas mehr als daumengroßes Stück frische Ingwerknolle
04 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 Esslöffel Garam Masala
05 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

1 Teelöffel Kurkuma
06 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

2 Teelöffel Curry
07 - Zutat Curry / Ingredient curry

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

300ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

100g Creme fraiche
10 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

einige Spritzer Sojasauce
11 - Zutat Sojasauce / Ingredient soy sauce

sowie etwas Erdnussöl zum braten
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen
evtl. 1-2 Stiele Frühlingszwiebel zum garnieren

Für den Gewürzreis

200g Langkornreis
12 - Zutat Langkornreis / Ingredient rice

Chili, Kreuzkümmel, Koriander und Zimt
13 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

sowie 375ml Wasser zum kochen
etwas Salz
und etwas Butterschmalz zum braten

Beginnen wir nun damit, die Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden.
14 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onion in slices

Anschließend schälen wir den Ingwer,
15 - Ingwer schälen / Peel ginger

reiben ihn
16 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen die Knoblauchzehen
17 - Knoblauch schälen / Peel garlic

um sie zum Ingwer zu pressen.
18 - Knoblauch zu Ingwer pressen / Squeeze garlic to ginger

Danach waschen wir das Rindfleisch, trocknen es,
19 - Rindfleisch waschen / Wash beef

schneiden es in mundgerechte Würfel
20 - Rindfleisch würfeln / Dice beef

und würzen diese rundherum mit Salz und Pfeffer.
21 - Rindfleisch mit Salz & Pfeffer würzen / Season beef with salt & pepper

Schließlich erhitzen wir etwas Erdnussöl – ersatzweise können wir auch Butterschmalz nehmen – in einer Pfanne oder besser noch einem Wok auf erhöhter Stufe
22 - Erdnussöl in Wok erhitzen / Bring peanut oil to a boil

geben das gewürfelte und gewürzte Rindfleisch hinein
23 - Rindfleisch in Wok geben / Put beef in wok

und braten es scharf rundherum an, so dass einige Röstaromen entstehen
24 - Rindfleisch scharf anbraten / Sear beef

um es dann wieder zu entnehmen und erst einmal bei Seite zu stellen.
25 - Fleisch aus Pfanne entnehmen / Remove beef from pan

Nun reduzieren wir die Temperaturzufuhr auf eine mittlere Stufe und dünsten erst einmal die Zwiebelspalten darin an.
26 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

Dann geben wir die Ingwer-Knoblauch Mischung hinzu, dünsten sie ebenfalls ein bis zwei Minuten mit an,
27 - Ingwer & Knoblauch addieren / Add ginger & garlic

streuen das Garam Masala, den Kurkuma und das Curry ein,
28 - Gewürze einstreuen / Add spices

addieren die beiden Esslöffel Tomatenmark
29 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

und vermischen alles miteinander, wobei wir es weiter andünsten bis sich der Geruch der Gewürze leicht in der Küche verteilt.
30 - Anbraten / Fry

Jetzt ist es an der Zeit, das angebratene Rindfleisch wieder hinzu zu geben,
31 - Rindfleisch wieder hinzufügen / Add beef

alles mit der Gemüsebrühe abzulöschen
32 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Delaze with vegetable broth

und verrühren alles gründlich, wobei wir es kurz aufkochen lassen.
33 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

Anschließend reduzieren wir die Hitzezufuhr auf eine reduzierte Stufe und lassen alles geschlossen – abhängig von der Qualität und Faserigkeit des Fleisches – für eineinhalb bis zwei Stunden leise schmoren,
34 - Geschlossen schmoren lassen / Simmer closed

wobei wir es natürlich zwischendurch immer mal wieder umrühren sollten, damit nichts anbrennt.
35 - Gelegentlich umrühren / Stir from time to time

Nach etwa einer Stunde wenden wir uns dem Reis zu. Zuerst spülen wir den trocknen Reis (200g) in einem Sieb ab, um überflüssige Stärke abzuwaschen,
36 - Reis in Sieb abspülen / Rinse rice in sieve

geben den Reis in einen kalten Topf,
37 - Reis in Topf geben / Put rice in pot

gießen etwa 375ml Wasser hinzu,
38 - Wasser addieren / Add water

salzen dieses
39 - Wasser salzen / Salt water

und bringen es dann geschlossen zum kochen.
40 - Geschlossen zum kochen bringen / Bring to a boil closed

Sobald das Wasser sieded, schalten wir auf die kleinste Stufe hinunter und lassen den Reis, wieder bei geschlossenem Deckel, über ca. 20 Minuten ausquellen. Dabei sollten wir ihn ein bis zwei Mal umrühren, damit nichts am Boden anbrennen kann.
41 - Reis auf niedriger Stufe ausquellen lassen / Let rice soak on low cooking level

Sollte am Ende noch etwas Wasser im Topf übrig sein, gießen wir dieses vorsichtig ab, lockern den Reis mit einer Gabel aus und lassen ihn ausdünsten.

Vorher geben wir aber noch die Creme fraiche zu unserem geschmorten Rindfleisch,
42 - Creme fraiche hinzufügen / Add creme fraiche

verrühren sie gründlich,
43 - Gründlich verrühren / Mix well

und schmecken alles final noch einmal mit etwas Salz, Pfeffer
44 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

sowie einigen Spritzern heller Sojasauce ab. Aber vorsichtig: bitte nur sparsam mit der Sojasauce vorgehen.
45 - Mit Sojasauce abschmecken / Taste with soy sauce

Inzwischen müsste dann auch der Reis fertig gekocht sein, so dass wir ihn wie oben beschrieben ausdünsten lassen können und parallel etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen,
46 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

darin Kreuzkümmel, Koriander, Chili und eine Prise Zimt andünsten, bis sie beginnen ihren Geruch zu verströmen
47 - Gewürze anbraten / Fry spices

und schließlich den Reis darin anbraten und dabei gründlich mit den Gewürzen vermischen. Bei Bedarf salzen wir ihn hier auch noch etwas nach.
48 - Reis mit Gewürzen anbraten / Fry rice with spices

Dann können wir das Gericht auch schon – wer mag garniert es mit einigen Frühlingszwiebel-Ringen – servieren und genießen.
49 - Zesty beef curry with spiced rice - Served / Pikantes Rindercurry mit Gewürzreis - Serviert

Das Rindfleisch war durch das schmoren wunderbar zart geworden und zerfiel regelrecht auf der Zunge, während die Sauce ihm ein ein exotisch-würziges, angenehm scharfes Aroma gab. Die Schärfe von Ingwer ist dabei nicht so aufdringlich wie die von Chilis, sondern entwickelt sich erst langsam beim Verzehr, was ich als sehr angenehm empfinde. Im Grunde genommen erinnerte das ganze an einen asiatisch-indisch gewürzten Gulasch, zu dem natürlich der mit Kreuzkümmel, Koriander, etwas Chili und einer Prise Zimt gewürzte Reis wunderbar passte. Durch das vorherige abspülen war der Reis dabei sehr körnig geworden, weswegen es sich nicht ganz so leicht formen ließ wie der Reis den ich sonst so mache und dabei auch noch mit Butter verfeinere. Aber auch diese Variante hat eindeutig ihre Daseinsberechtigung und ist eine schmackhafte Alternative, nicht nur zu deftigen Gerichten wie diesem.

50 - Zesty beef curry with spiced rice - Side view / Pikantes Rindercurry mit Gewürzreis - Seitenansicht

Guten Appetit

Lachswürfel mit Kirschtomaten, Spargel & Blattspinat in Weißweinsauce [11.08.2017]

Friday, August 11th, 2017

Zwar sah die Zarte Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al Tomato aus dem Abschnitt Viality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants am heutigen Freitag auch sehr verlockend aus, aber ich hatte mich bereits früh für die Lachswürfel mit Kirschtomaten, Spargel und Blattspinat in Weißweinsauce entschieden, denn mir stand der Appetit nach Fisch. Den Milchreis mit Waldbeerenkompottbei Tradition der Region oder die Angebote der Asia-Thai-Theke wie Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Salmon dices with cherry tomatoes, asparagus & leaf spinach in white wine sauce / Lachswürfel mit Kirschtomaten, Spargel und Blattspinat in Weißweinsauce

Was mir als erstes auffiel, war die Tatsache dass die Lachswürfel zwar in ausreichender Menge vorhanden waren, sich aber als etwas trocken erwiesen, was den Genuss etwas minderte. An der restlichen Zusammestellung gab es aber wenig auszusetze, vor allem die Kirschtomaten gaben dem Ganzen noch eine leicht fruchtige Note, auch wenn das Gericht insgesamt gerne noch etwas würziger hätte sein können. Es war in Ordnung, aber ist eindeutig noch verbesserungswürdig.
Dennoch lagen die Nudeln mit Lachswürfeln heute auf der Allgemeienn Beliebtheitsskala ganz vorne und konnten den ersten Platz für sich sichern. Die Hähnchenbrust mit Basilikumpesto lag aber eng auf und belegte einen guten zweiten Platz. Platz drei konnten die Asia-Thai-Gerichte für sich sichern und auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel mit Kirschtomaten, Spargel und Blattspinat: +

Schweineschnitzel Wiener Art an Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [10.08.2017]

Thursday, August 10th, 2017

Am heutigen Donnerstag war mal wieder ein “SchniPo-Tag”, an dem bei Tradition der Region ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites angeboten wurde, aber auch das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse bei Vitality klang sehr verlockend, während mich die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce mich weniger interessierten. Ich hatte zwar Lust auf Schnitzel, aber nach Pommes lag mir weniger der Appetit, daher kombinierte ich heute einfach mal zwei Gerichte und ließ mir an der einen Theke einfach ein Schnitzel geben, um es an der zweiten Theke durch Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse zu ergänzen. Hatte ich so in all den Jahren in denen ich hier speise nie probiert, aber funktionierte problemlos – und das weiterhin für den reduzierten Mitarbeiter-Preis von gerade einmal drei Euro. Dazu gesellten sich dann noch zwei Zitronenecken zum gernieren des Schnitzels.

Pork escalope "Vienna style" on roasted potatoes with leek & feta / Schweineschnitzel Wiener Art an Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Eine sehr schöne Kombination wie ich fand. Das Schnitzel mit seiner knusprigen dünnen Panade und dem mageren und saftigen Schweinefleisch passte wunderbar zu den angebratenen und mit Lauch kombinierten Kartoffelwürfeln. Diese wiederum harmonierten sehr gut mit dem gewürfelten, leicht salzigen Schafskäse. Ich hätte mir die Kartoffeln aber vielleicht noch ein wenig knuspriger gewünscht, aber das ist ja leider hier im Betriebsrestaurant eher selten der Fall und ich kann natürlich auch damit leben. Dennoch war ich sehr zufrieden mit meiner heutigen Kombo-Mahlzeit, das sollte ich Zukunft wirklich öfter machen. 😉
Bei den anderen Gästen wurde natürlich das Schnitzel in seiner ursprünglichen Kombination mit den Pommes Frites am häufigsten gewählt und landete unangefochten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Auf Platz zwei folgten heute meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor den Schinkennudeln auf dem dritten Platz lagen. Das Kartoffelgeröstel folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Kartoffelgeröstel: ++
Schafskäse: ++

Hähnchenbrust in Pankopanade mit Mango-Curry-Chutney & Country Potatoes [09.08.2017]

Wednesday, August 9th, 2017

Mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud, dazu Basmatireis gab es im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zwar – wie für Mittwochs üblich – ein Fischgericht, aber das machte äußerlich nicht viel her wie ich fand. Und da ich auch auf die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce keinen großen Appetit verspürte, musste ich mich schließlich zwischen der Hähnchenbrust in Pankopanade mit fruchtigem Mango-Curry-Chutney und Country Potatoes bei Globetrotter und einer Portion Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region entscheiden. Und da erschien mir die Hähnchenbrust heute einach interessanter. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Chicken breast in panko panade with mango curry chutney & country potatoes / Hähnchenbrust in Pankopanade mit Mango-Curry-Chutney & Country Potatoes

Bei Panko handelt es sich um ein aus Japan stammendes, sehr feines Paniermehl, das aus Weißbrot ohne Kruste hergestellt wird und dem panierten Fleisch eine besonder knusprige Kruste geben sol. Das schien sich bei der angenehm großen Hähnchenbrust zu bestätigen, denn die umschließende Panade war wirklich außerordentlich knusprig und hauchdünn. Sehr lecker, zumal die Hähnchenbrust selbst dabei wunderbar zart und vor allem saftig geblieben war. Allerdings hätte man etwas großzügiger mit dem Mangochutney umgehen können, das sich wirklich nur in einer mit Mühe und Not ausreichenden Menge auf dem Teller fand. Die Country Potatoes schließlichwaren ebenfalls soweit in Ordnung, aber bereits etwas älter, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und dadurch nicht mehr ganz so knusprig. An den mit einer leichten Knoblauchnote versetzten Erbsen gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Insgesamt also kein perfektes, aber dennoch leckeres Mittagsmahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man schnell dass auch mir großer Vorliebe zur Hähnchenbrust gegriffen worden war, die somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen konnte. Allerdings waren ihr die Käsespätzle eng auf den Fersen und konnten einen guten zweiten Platz für sich herausholen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich dass Seelachsfilet.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Pankopanade: ++
Mango-Curry-Chutney: ++
Country Potatoes: +
Erbsen: ++