Archive for August, 2019

Papa Joe’s Steinofen Pizza – Pulled Pork Style – ein Kurztest

Friday, August 30th, 2019

Heute hatte ich Urlaub und einige Dinge zu erledigen, daher kam ich nicht dazu mir etwas zu kochen. Stattdessen hatte ich mir beim Einkauf in einem der hiesigen Netto Discounter eine Steinofen Pizza im Pulled Pork Style der Firma Papa Joe’s (scheinbar eine Netto Hausmarke, die auch andere Produkte wie zum Beispiel Ketchup anbietet) zum Preis von gerade einmal 1,79 Euro mitgenommen.

01 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - Packung vorne / Packing front 02 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - Packung hinten / Packing back

Ein unschlagbar günstiger Preis für so eine Pizza, die mit 335g auch im Mittelmaß der TK-Pizzen liegt. Zum Vergleich: Eine Hasa Italissimo Speciale liegt bei 1,99 Euro für 350g, die Dr. Oetker Steinofen Tradizionale Speciale bei 2,69 Euro für 345g, die Wagner Die Backfrische Speciale bei 2,69 Euro für 360g und die Alnatura Pizza Spinat Mozzarella bei 2,69 für 350g. Ich habe das mal durchkalkuliert:

Pizza Preis Pro Gramm

Obwohl die Papa Joe’s etwas weniger Gewicht besitzt, ist ihr Preis-Gewichts-Verhältnis dennoch das optimalste. Auch wenn es sich hier natürlich um Werte handelt, die sich ab der vierten Stelle hinter dem Komma abspielen.
Werfen wir mal einen Blick darauf, woraus diese Pizza besteht. Hauptbestandteil ist natürlich der Pizzateig selbst, der wiederum mit stattlichen Menge BBQ-Sauce bestrichen ist, was lt. Verpackung 23 % des Gesamtgewichts ausmachen soll. Außerdem finden sich im Belag geräucherte Paprika ohne Mengenangaben, 10,5% bestehen aus Pulled Pork, 9,5% aus Edamer, 6 % aus Weißkohl (der mir gar nicht aufgefallen war), 3,6 % aus roten Zwiebel und 3% aus roter Paprika.
Im Pappkarton findet sich, wie üblich die in aus hygienischen Gründen in Plastik verpackte, tiefgefrorene Pizza

03 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - eingepackt / wrapped

deren Umverpackung sich glücklicherweise angenehm einfach entfernen lässt, so dass wir am Ende die vorgebackene tiefgefrorene Pizza in Händen halten.

04 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - gefroren / frozen

Diese schieben wir nun für 10-14 Minuten in den auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen.

05 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - Pizza im Ofen / Pizza in oven

Ich hatte wohl die vollen 14 Minuten erwischt, denn leider war die Pizza am oberen Rand ganz leicht angekokelt – aber nicht so schlimm dass man sie nicht mehr hätte essen können.

06 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - Fertig gebacken / Finished baking

Zwar war die Pizza fast bis zum Rand belegt, dennoch ergab sich ein dünner und durch meinen kleinen FauxPax mit der Backdauer auch recht hart gebackener Teigrand, zu dessem Verzehr man gute Zähne brauchte. 😉 Geschmacklich war die Mischung aus Pulled Pork auf BBQ-Sauce mit Paprika, Käse, roten Zwiebeln und Weißkohl ebenfalls recht gut gelungen, auch wenn es sich hier nicht unbedingt um eine Offenbarung handelte – aber das hatte ich bei dem Preis natürlich auch nicht erwartet. Der restliche Teigboden erwies sich auf jeden Fall als angenehm knusprig und dünn, so wie es sein sollte. Eine gute Bodenständige Pizza aus dem billigeren Fertigpizza-Segment, zu der man ruhig mal greifen kann.

07 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style -Seitenansicht / Side view

08 - Papa Joe's Steinofen Pizza  - Pulled Pork Style - Angeschnitten / Truncated

Etwas verwirrend war die Bezeichnung “amerikanische Art” auf der Verpackung, dann darunter versteht der normale Fertigpizza-Käufer ja eher eine Pizza mit dickem Teigboden wie die Wagner Big Pizza. Hier handelte es sich jedoch eher um den italienischen Pizzastil mit dünnem Teigboden, so wie er hier in Mitteleuropa auch von den meisten Leuten bevorzugt wird. Das aber nur am Rande erwähnt. 😉

Currywurst mit Pommes Frites [29.08.2019]

Thursday, August 29th, 2019

Einmal in der Woche kann man sich ja mal was gönnen dachte ich so bei mir, als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants betrachtete. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce die man bei Vital anbot sahen zwar zugegebenermaßen auch nicht allzu schlecht aus, aber mehr lag mir der Geschmack nach der Currywurst (rot oder weiß) + drei Komponenten nach Wahl, die man bei Daily anbot – auch wenn sie mit 6,30 Euro kein billiger Spaß war. An den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse. Also wurde es letztlich die Currywurst, in weißer Ausführung, die auf meinem Tablett landete. Dazu gesellte sich etwas Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Fritten und ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebote der Salattheke. Eigentlich hätte ich mir sogar noch ein Dessert oder eine Vorsuppe nehmen können, denn es war ja von drei Komponenten die Rede, doch dazu fehlte mir dann doch der Appetit.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Obwohl frische Pommes aus der Küche gekommen waren als ich in der Warteschlange an der Theke gestanden hatte, waren die Fritten die ich bei mir auf dem Teller fand nicht gerade die frischesten und heißesten. Wahrscheinlich hatte ich die Reste der alten, bereits etwas abgestandenen Pommes erhalten. Außerdem fehlte Salz, was normalerweise kein Problem gewesen wäre, doch auch der Salzstreuer an unserem Tisch war nicht auffindbar und am Nebentisch sah ich ebenfalls keinen. Ich hoffe es handelt sich hier nur um einen Zufall und sie haben jetzt nicht auch noch die Salzstreuer wegrationalisiert. oO Mit etwas Ketchup garniert aber dennoch eine akzeptable Sättigungsbeilage.
An der weißen Currywurst, im Grunde genommen eine feine Bratwurst, war aber wie meist sehr gut gelungen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Ich mag das Brät zwar gerne noch etwas gröber, aber insgesamt handelte es sich um eine schmackhafte und gut gewürzte Wurst. In Kombination mit der heiß servierten, leicht pikanten Currysauce und dem Currypulver ein sehr gelungener Genuss. Und auch am einfachen Krautsalat, diesmal ohne Kümmelsamen, gab es nichts auszusetzen. Er ergänzte das Gericht gelungen um etwas Gemüse, das ja sonst in der Regel fehlt und war außerdem im Preis inbegriffen. Satt geworden bin ich alle mal, soviel steht fest.
Natürlich erfreute sich die Currywurst, bevorzugt in der roten Variante, heute größtem Zuspruch unter den anderen Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und knapp dahinter den vegetarischen Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Chili con Carne mit Baguette [28.08.2019]

Wednesday, August 28th, 2019

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem Gericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ich zugreifen würde, denn im Abschnitt Vital stand mal wieder Chili con Carne mit Baguette auf dem Speiseplan. Das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie klang zwar auch nicht schlecht und sah auch sehr verlockend aus, mal davon abgesehen dass es Nährwerttechnisch die klügere Wahl gewesen wäre, aber ich liebe nun mal Chili con Carne. Die anderen Altenativen wie das Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce + drei Komponenten bei Daily, das mit Country Potatoes und scheinbar dem selben Möhrensalat wie das Schweinegeschnetzelte gestern serviert wurde kam ebenso wenig in die nähre Auswahl wie die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce. Ich schaute noch ob noch einen passenden Salat zum Chili con Carne finden würde, war dabei aber leider erfolglos – daher blieb es beim Chili mit Baguette.

Chili con Carne & Baguette

Neben den sonst üblichen Kidneybohnen und Mais zum Hackfleisch fanden sich dieses Mal auch Paprikastreifen im Chili con Carne, was sonst eher unüblich ist, da man sich in der Regel bei den Zutaten auf die wesentlichen Komponenten beschränkt hatte. Es kam mir kurz der Verdacht auf, dass man die Papriksauce vom gestrigen Putenschnitzel hier einfach weiter verwendet hatte, doch ich verwarf ihn sogleich wieder weil das Chili dann eindeutig schärfer gewesen wäre und die gelben Paprikastreifen fehlten. Aber ganz unwahrscheinlich wäre es nicht gewesen. Insgesamt ein gutes Chili mit einer angenehm fruchtigen, aber nicht sonderlich scharfen Geschmacksnote. Wobei der Sauerrahm, mit dem man das Gericht garniert hatte mit Sicherheit auch einen Teil der Schärfe band. Dazu ein einigermaßen frisches Baguette mit knuspriger, aber nicht zu fester Kruste, das sich vor wunderbar dazu eignete auch die letzten Reste des Chilis am Ende aus der Schale zu wischen. Und auch was die Portionsgröße anging konnte man sich nicht beschweren, die Menge reichte trotz der klein wirkenden Schale vollkommen aus um satt zu werden. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Bei den anderen Gästen konnte sich heute die Hähnchenbrust mit Knusperpanada beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung durchsetzen. Auf dem zweiten Platz sah ich das Chili. Um Platz drei lieferten sich das Kichererbsencurry und die Asia-Gerichte wiederum ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach das Kichererbsencurry für sich entscheiden konnte und die Asia-Gerichte somit auf einen guten vierten Platz verwies.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Gebratenes Putenschnitzel “Zigeuner Art” [27.08.2019]

Tuesday, August 27th, 2019

Eigentlich gab es heute – mal wieder – nichts wirklich interessantes auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Rucola und Grana Padano bei Veggie sahen sehr trocken aus und das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” + 3 Beilagen bei Daily war mir für ein kleinteiliges wirkendes Geschnetzeltes vom Schwein mit viel zu viel Sauce, Kroketten und einem Möhrensalat dann mit 6,30 Euro doch etwas zu teuer. Blieben noch das Gebratenes Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis bei Vital und der Gebackener Seelachs mit Gemüse und gelben Thaicurry in Kokosmilchsauce (lt. Karte), das gemeinsam mit Gebratener Tofu mit Gemüse und rotem Thaicurry an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Doch man hatte die Kokosmilchsauce beim Asia-Seelachs durch süß-saure ersetzt und die aktuell verwendete Variante gehört nicht gerade zu meinen Favoriten, daher fiel meine Entscheidung schließlich zugunsten des Putenschnitzels.

Fried turkey escalope "gypsy style" with rice / Gebratenes Putenschnitzel "Zigeuner Art" mit Reis

Beim Zusammenstellen des Tellers gab man sich dieses Mal wirklich Mühe. Zuerst wurde eine nicht unerhebliche Portion lockeren Reis aufgebracht, in der Mitte eine größere Mulde gebildet und diese dann mit der Sauce gefüllt. Oben auf kam schließlich das unpaniert gebratene Putenschnitzel. Sah wirklich gut aus, nur zum Verzehr war diese Konfiguration weniger geeignet, da man das Schnitzel schlecht oben auf Reis und Sauce schneiden konnte. Also musste man vor dem Verzehr das Putenschnitzel bei Seite legen, vermischte dann am besten den lockeren Reis mit der Sauce, um ihn gleich etwas zu binden und “gabelfähiger” zu machen und schon konnte es los gehen. Die deutlich pikante und rauchig-fruchtige Tomaten-BBQ-Sauce mit ihren zahlreichen Paprikastreifen in rot, grün und gelb war dabei eindeutig der Hauptgeschmacksträger. Aber auch am Putenschnitzel mit seinem angenehm zarten und vor allem saftigen Fleisch gab es nichts auszusetzen, es passte wunderbar in die Gesamtkomposition aus Geflügel, pikanter Paprikasauce und Reis als Sättigungsbeilage. Nichts außergewöhnliches, aber doch durchaus lecker und unter den gegebenen Umständen eine gute Wahl wie ich fand.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute wieder sehr breit gestreut und man musste genau hinsehen, um eine klare Beliebtheitsskala aufstellen zu können. Mit knappen Vorsprung würde ich aber sagen, das es das Schweinegeschnetzelte mit Kroketten heute auf den ersten Platz schaffte, gefolgt vom Putenschnitzel auf Platz zwei. Aber in nur geringem Abstand folgten danach die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Spaghetti Pesto Genovese auf Platz vier – wobei gerade bei den letzten Plätzen nur wenige Gäste genügt hätten, um die Platzierung umzudrehen. Es war heute wirklich sehr knapp gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Paprikasauce: ++
Reis: ++

Kartoffelauflauf – Resteverbrauch [26.08.2019]

Monday, August 26th, 2019
Potato casserole - Leftovers / Kartoffelauflauf - Resteverbrauch

Bei der großen Menge die ich am Samstag gekocht hatte ist es bestimmt nicht verwunderlich dass ich am heutigen Montag noch genug von meinem Kartoffelauflauf übrig hatte, um mir eine großzügige Portion als Mittagessen zur Arbeit mitzunehmen und dort in der Mikrowelle warm zu machen. Und auch so erwies sich der Auflauf noch als sehr lecker, auch wenn die Kirschtomaten im aufgewärmten Zustand nicht mehr ganz so gut sind wie frisch aus dem Backofen.
Im Betriebsrestaurant verpasste ich glücklicherweise nicht allzu viel. Da die Spinat-Ricottatortellini mit Hähnchen und Tomatensauce bei Vital mir nicht so zusagten und mir die Bifteki mit frischen Zwiebeln + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, die bestimmt wie üblich mit Djuvec-Reis und Ajvar serviert wurde, zu teuer waren, hätte ich wahrscheinlich bei den Gebackenen Polentataschen mit Ratatouille und Kräuterdip aus dem Abschnitt Veggie oder vielleicht an der Asia-Wok-Theke beim Gebratenen Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß saurer Sauce und / oder den Gebackenen Frühlingsrollen zugegriffen. Aber das sind natürlich nur hypothetische Überlegungen, ich hatte ja meine Reste und bin auch mit ihnen gut satt geworden. 😉

Kartoffelauflauf mit Hackfleisch & Feta – das Rezept

Saturday, August 24th, 2019

Da ich für meinen Schinken-Käse-Eintopf viel zu viele Kartoffeln eingekauft hatte, entschied ich mich dieses Wochenende dazu die übrig gebliebenen Kartoffeln in einem Kartoffelauflauf mit Hackfleisch und Schafskäse zu verarbeiten – bevor sie anfangen zu keimen und damit für den Verzehr weniger geeignet werden. Das Rezept war zwar zugegebenermaßen recht simpel, aber ich war selber vom überaus schmackhaften Ergebnis dieses eigentlich als Resteverbrauch von Zutaten gedachten Kochexperiments. Daher will ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 3 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Eier
  • 200g Saure Sahne
  • 100ml Milch oder Sahne
  • 150g Cherrytomaten
  • 150g Feta
  • 2-3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz Pfeffer, Oregano und Cayennepfeffer zum würzen
  • Butter zum ausfetten der Auflaufform
  • Beginnen wir damit erst einmal einen Topf mit Wasser zum kochen der Kartoffeln aufzusetzen.
    01 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Anschließend schälen wir die Kartoffeln
    02 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und schneiden sie in mundgerechte Würfel.
    03 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

    Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
    04 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Sobald das Wasser dann siedet, versehen wir es mit zwei Teelöffeln Salz
    05 - Wasser salzen / Salt water

    und geben die Kartoffelwürfel hinein, um sie in 15 Minuten gar zu kochen.
    06 - Kartoffelwürfel in Topf geben / Put potato dices in pot

    Parallel erhitzen wir 2-3 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
    07 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    dünsten die Zwiebelwürfel darin für 1-2 Minuten an
    08 - Zwiebelwürfel andünsten / Braise diced onion

    und geben dann das Hackfleisch hinzu
    09 - Hackfleisch addieren / Add ground meat

    um es krümelig anzubraten
    10 - Hackfleisch krümelig anbraten /Roast ground meat crumbly

    und dabei mit Salz, Pfeffer und Oregano zu würzen.
    11 - Mit Salz, Pfeffer & Oregano würzen / Season with salt, pepper & oregano

    Inzwischen dürften dann auch die Kartoffelwürfel gar sein, so dass wir sie in einem Sieb abtropfen lassen können.
    12 - Kartoffelwürfel abgießen / Drain diced potatoes

    Zum durchgebratenen Hackfleisch geben wir nun die drei Esslöffel Tomatenmark
    13 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    und dünsten es für einige Minuten mit an. Anschließend stellen wir die Kochplatte aus.
    14 - Tomatenmark mit andünsten / Braise tomato puree

    Nun geben wir die abgetropften Kartoffelwürfel zurück in den Topf,
    15 - Kartoffelwürfel zurück in Topf geben / Put potato dices back in pot

    addieren das angebratene Hackfleisch
    16 - Hackfleisch hinzufügen / Add ground meat

    und vermengen beides gründlich miteinander.
    17 - Gründlich vermischen / Mix well

    Nachdem wir dann die Kirschtomaten halbiert haben
    18 - Kirschtomatenn halbieren / Cut cherry tomatoes inn halfs

    geben wir Sauerrahm und Eier in eine Schüssel,
    19 - Sauerrahm & Eier in Schüssel geben / Add sour cream & eggs in bowl

    verrühren beides gründlich miteinander, strecken es dabei noch mit ca. 100ml Milch oder Sahne
    20 - Gründlich verrühren / Stir well

    und würzen es kräftig mit Salz, Pfeffer und etwa einem halben Teelöffel Cayennepfeffer.
    21 - Mit Salz,  Pfeffer & Cayennepfeffer würzen / Season with salt, pepper & cayenne

    Während der Ofen dann auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine größere Auflaufform aus,
    22 - Auflaufform ausfetten / grease casserole

    geben die Kartoffel-Hackfleisch-Mischung hinein
    23 - Kartoffelwürfel einfüllen / Fill in diced potatoes

    und übergießen alles mit dem Mix aus Sauerrahm und Eiern.
    24 - Mit Sauerrahm-Ei-Mischung übergießen / Douse with sour cream egg mix

    Dann verteilen wir die halbierten Kirschtomaten auf dem Inhalt, drücken sie etwas in die Kartoffel-Hackfleisch-Masse,
    25 - Kirschtomaten hinzufügen / Add cherry tomatoes

    garnieren alles mit dem zerbröselten oder gewürfelten Fetakäse (ich hatte ihn bereits gewürfelt gekauft)
    26 - Mit Feta bestreuen / Dredge with feta

    und schieben die Auflaufform schließlich für 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen.
    27 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Feta goldbraun gebacken ist entnehmen wir die Auflaufform wieder
    28 - Potato casserole with mincemeat & feta - Finished baking / Kartoffelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Fertig gebacken

    und das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
    29 - Potato casserole with mincemeat & feta - Served / Kartoffelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Serviert

    Die Kombination aus Kartoffelwürfeln und des mit Tomatenmark versehenen Hackfleischs mit den Zwiebeln und dem Hauch Oreganos erwies sich als überaus lecker. Gemeinsam mit dem angebackenen Feta und der gestockten und leicht pikant gewürzten Sauerrahm-Ei-Mischung war das Ganze aber ein wahrer Genuss, der durch die Kirschtomaten eine zusätzliche fruchtige Note erhielt. Ich hatte um ehrlich zu sein nur ein mittelmäßiges Ergebnis von diesem Rezept erwartet, wurde aber überaus positiv von dem Ergebnis überrascht, denn das Ergebnis war einer der schmackhaftesten Kartoffelgerichte, die ich seit längerem zubereitet habe. Und dabei ist die Zubereitung angenehm simpel. Kann ich wirklich weiter empfehlen, ich glaube niemand wird es bereuen dieses Gericht probiert zu haben.

    30 - Potato casserole with mincemeat & feta - Side view / Kartoffelauflauf mit Hackfleisch & Feta - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce [23.08.2019]

    Friday, August 23rd, 2019

    Mit dem Japanisches Ingwersteak mit Bratensauce + drei Komponenten nach Wahl bei aus dem Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurant, welches natürlich mit Honigkarotten und Kartoffelplätzceh serviert wurde, hatte ich in Vergangenheit, z.B. hier oder hier, eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, aber es war wieder der deutlich erhöhte Preis der mich abhielt, bei diesem Angebot zuzugreifen. Leider war der Apfelstrudel mit Vanillesauce in der Sektion Veggie nicht das richtige, ich akzeptiere nur begrenzt Süßspeisen als Hauptgericht, aber ich überlegte kurz ob ich nicht beim Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, der gemeinsam mit Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, vielleicht das richtige wäre, entschied mich dann aber doch für das Seelachfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln und Safransauce im Abschnitt Vital – obwohl es mir etwas wiederstrebte zum dritten Mal in Folge Salzkartoffeln zu verzehren. Natürlich handelte es sich beim Seelachs Bordolaise hier nicht das TK-Original von I*lo (das “BordElaise” geschrieben wird und dass ich u.a. hier schon mal getestet habe), aber ich war mit der Vergangenheit auch mit dieser Betriebsrestaurant-Version immer ganz gut gefahren. Wobei hier waren sie sehr authentisch gewesen. Dazu hätte ich gerne noch etwas Gemüse oder Salat genommen, aber irgendwie fand ich weder an Gemüse- noch Salattheke etwas passendes. Kurz liebäugelte ich zwar mit einem Rote-Beete-Salat, entschied mich dann aber doch dagegen.

    Colafish filet bordolaise style with potatoes & saffron sauce / Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce

    Was natürlich zuerst auffiel waren die vielen, größtenteils roten Flocken mit denen man das Gericht garniert hatte. Ich dachte zuerst an Chili- oder Paprikaflocken, aber ich habe sie einzeln probiert und konnte keinen nennenswerten Eigengeschmack feststellen. Es handelte sich wohl wirklich nur um Dekoration. Das Seellachsfilet mit seiner dünnen, leicht knusprigen Semmelbrösel-Kräuter-Kruste erwies sich heute glücklicherweise als überaus gut gelungen. Und auch wenn es nicht nach viel aussah war die Menge an Fisch absolut ausreichend für eine durchschnittle Männerportion. Dazu passte sehr gut die milde Safransauce, die man dieses Mal mit Bedacht aufgebracht zu haben schien, so dass Fisch und Kartoffeln nicht darin ertranken, die Menge aber dennoch vollkommen ausreichte. Zur Sättigung trugen dabei natürlich besonders die Kartoffeln bei, die auch heute wieder durchgehend bissfest aber nicht zu matschig gekocht waren. Hätte nur noch etwas Gemüse gefehlt, um das Gericht gelungen abzurunden, aber satt wurde man natürlich auch ohne. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl und fand die 4,92 Euro die das Gericht gekostet hatte gut investiert.
    Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Ingwersteak sichern, aber es lag nur eine nasenlänge vor dem ebenfalls gern gewählten Seelachfilet a la Bordolaise, das somit einen guten Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz sah ich den Apfelstrudel und ganz knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Seelachsfilet á la Bordolaise: ++
    Safransauce: ++
    Salzkartoffeln: ++

    Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln [22.08.2019]

    Thursday, August 22nd, 2019

    Auch heute entschied ich mich wieder dazu, beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant vegetarisch zu speisen – dieses Mal in Form von Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln die, natürlich, im Abschnitt Veggie angeboten wurden. Hauptgrund war wohl, dass es einfach nichts anderes interessantes auf der Speisekarte gab. Die Gebratene Hähnchenbrust auf Paprikasugo und Reis bei Vital sah irgendwie blass, trocken und langweilig aus, beim Schweinegeschnetzeltes Madagadar Art + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (gemeint war wohl Madagaskar-Art, denn es handelete sich um eine Pfeffersauce wie man an der grünen Pfefferkörnern erkennen konnte), das mit Kroketten und einem Kohlrabisalat serviert wurde, fand ich nicht dass er mir 6,30 Euro wert war und die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce waren auch nicht dazu geeignet, in Begeisterung auszubrechen. Außerdem erinnerte mich diese Kombination auch ein wenig an meine Kindheit, in der meine Mutter gerne mal genau diese Kombination aus Ei, Spinat und Kartoffeln, wahlweise auch mit Spiegelei, zum Mittag servierte. Und mit 3,92 Euro war der Preis außerdem fast unschlagbar günstig in Anbetracht der Portionsgröße.

    Scrambled eggs with cream spinach & potatoes / Rührei mit Rahmspinat & Salzkartoffeln

    Das Rührei bestand aus einem etwas mehr als männerfaustgroßen Block verrüchrter und dann unter Hitze gestockter Eimasse, die man leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt zu haben schien. Meine Befürchtung dass die Eimasse dabei etwas zu trocken geworden sein könnte erwies sich glücklicherweise als unbegründet, ein zugegebenermaßen einfaches aber Solides Stück Rührei. Dazu ist der fein zerkleinerte und mit Sahne und Zwiebeln angemachte Spinat natürlich eine klassische Gemüsebeilage und an der hier servierten Variante gab es da auch nichts weiter auszusetzen, vor allem was den Geschmack anging. Und auch die heute mal durchgehend festen, aber gut durchgekochten Salzkartoffeln rundeten der Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch was die Sättigungsdauer angeht muss ich mir wohl keine Gedanken machen, denn die Portionsgröße sorgte dafür dass das Völlgefühl wohl lang genug anhalten wird. 😉 Zugegebenermaßen ein sehr einfaches Gericht, aber immer wieder lecker. Ich zumindest war mit meiner Wahl zufrieden.
    Als ich herein gekommen war, hatte es fast so ausgehen als würde heute das Rührei sogar das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, aber das änderte sich dann doch noch deutlich während meines Aufenthalts, so dass der ursprüngliche Favorit in Form des Schweingeschnetzelten diese Platzierung für sich einnehmen konnte und das Rührei auf einen für ein vegetarisches Gericht wirklich vorzüglichen zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und die Hähnchenbrust belegte schließlich nur Rang vier. Da waren wohl noch mehr Leute als nur ich der Meinung gewesen, dass das Gericht etwas trocken und langweilig aussah. Das zeigt mal wieder deutlich: Das Auge isst mit.

    Mein Abschlussurteil:
    Rührei: ++
    Rahmspinat: ++
    Salzkartoffeln: ++