Archive for August, 2020

Köfte Burger [31.08.2020]

Montag, August 31st, 2020

Da mein Bürokollege ab morgen im Urlaub ist, begab ich mich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit am heutigen Montag mal ins Firmengebäude, denn ich wollte ihn verabschieden und für eventuelle Übergaben zur Verfügung stehen. Zur Mittagszeit entschlossen wir uns dann, am diesem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub des besagten Kollegen uns unser Mittagessen mal wieder in Arda-Kaan’r Kebaphaus in Dornach zu holen, das ja bereits in diesem und jenem Beitrag einmal kurz vorgestellt hatte. Fast genau einen Monat waren wir nicht mehr dort gewesen, da war es wirklich mal wieder an der Zeit.
Um mal etwas Neues zu probieren und meinen geneigten Lesern auch etwas Abwechslung zu bieten, die sie ja seit Beginn der Corona-Krise etwas vermissen mussten, entschied ich mich dieses Mal für einen sogenannten Köfte Burger, der mit 8 Euro zwar kein wirkliches Schnäppchen war, aber irgendwie lecker aussah. Bei Köfte handelt es sich um gebackene, gegrillte oder gebratene, kräftig gewürzte Hackfleischbällchen oder -röllchen aus Lamm- und/oder Rindfleisch, die zum Grundrepertoire der orientalischen und nordafrikanischen Küche gehören, aber auch in Südosteuropa und sogar in Indien verbreitet sind.
Hätte ich geahnt was jetzt kam, hätte mich vielleicht anders entschieden, denn der Mann hinter der Theke verschwand nun kurz in der Küche und kam wenig später mit frischen rohen Hackfleisch zurück, dass er zu vier flachen Frikadellen formte und auf der Grillplatte frisch anbriet. Das nahm natürlich seine Zeit in Anspruch und mein mich begleitender Kollege musste warten. Außerdem wurden noch eine Handvoll Pommes Frites in die Friteuse geworfen. Bis die Köfte schließlich fertig gebraten waren, konnte die Thekenkraft sogar noch einen weiteren Kunden mit zwei frischen Kebap versorgen, was zeigt wie lange so ein Köfte-Burger dauert. Als die Hackfleisch-Stückchen schließlich richtig dunkel angebraten waren, wurden sie wie ein Döner Kebap mit Salat, Zwiebeln und Joghurtsauce auf den Pommes Frites in einem aufgebackenen Fladenbrot zusammengestellt und mit etwas „Scharf“ versehen, sprich mit Pul Biber gewürzt.

Köfte Burger

Wir nahmen uns die Speisen anschließend mit ins Büro und begannen dort sie zu verzehren. Als sonderlich stabil erwies sich mein Köfte Burger dabei nicht, denn noch bevor ich das erste Mal hinein beißen konnte, fiel mir eines der Köfte heraus – zum Glück hatte ich die Alufolie in die es verpackt gewesen war untergelegt, so dass er darauf landete und nicht auf dem Boden. Nachdem ich den/das Köfte aber wieder zurück in Fladenbrot gesteckt hatte und das erste Mal hinein biss, war es ein wahres Geschmacksfeuerwerk, dass sich in meinem Mund abspielte. Ich liebe ja sowieso Frikadellen alles Art, aber die besondere Würze der frischen Köfte setzten dem sowieso leckeren Frikadellengeschmack noch eine Krone auf. Und dann noch Kombiniert mit frischen knackigen Salaten, einigen Zwiebeln und der zusätzlichen Schärfe des Pul Biber erwies sich der Köfte-Burger als regelrechte Offenbarung. Nur die Pommes fand ich letztlich als nicht unbedingt notwendige Beilage, denn eigentlich lieferte das Fladenbrot ja schon genügend Kohlehydrate und außerdem waren sie durch Joghurtsauce und der Fett der Köfte auch total durchgeweicht. Wenn ich mir meinen nächsten Köfte-Burger bestelle, werde ich sie wahrscheinlich weglassen. Ansonsten hatte es sich aber heute wirklich gelohnt mal aus der gewohnten Ernährungslinie auszubrechen und etwas Neues zu probieren. War nur etwas fettig und bestimmt keine leichte Kost. Dennoch: Ich war auf jeden Fall mehr als nur zufrieden mit meiner heutigen Wahl.

Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse – das Kurzrezept

Samstag, August 29th, 2020

Eigentlich wollte ich heute etwas anderes kochen, doch als ich am Vormittag zum einkaufen ging stieß ich im Tiefkühl-Bereich auf das Schlemmerfilet á la Bordelaise von Iglo, das ich als Kind und Jugendlicher sehr geschätzt hatte, aber schon seit Jahren nicht mehr verzehrt hatte. Daher entschied ich mich kurzfristig dazu meinen Speiseplan für heute umzustellen und mir ein solches Seelachsfilet mit Knusperkruste zuzubereiten. Dazu soltle es Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage und ein wenig französisches TK-Pfannengemüse geben.

Was benötigen wir also für 1 Portion?

  • 1 Packung Iglo Schlemmerfilet á la Bordelaise
  • 170g festkochende Kartoffeln
  • 150g Tk-Pfannengemüse
  • 1/2 Esslöffel Öl
  • 2 Teelöffel Salz
  • Etwas Zitrone zum garnieren
  • Während der Ofen mit einem Backblech darin auf 210 Grad vorheizt, holen wir das Schlemmerfilet aus dem Tiefkühlfach
    01 - Schlemmerfilet á la Bordelaise - Package / Verpackung

    und befreien es von der Papp-Umverpackung. Früher wurde das Schlemmerfilet wie zum Beispiel hier noch in Aluschalen geliefert, aber inzwischen ist man da offensichtlich Umweltfreundlicher geworden und auf Pappschalen umgestiegen.
    02 - Schlemmerfilet é la Bordelaise - Frozen / Gefroren

    Sobald der Ofen dann Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir das noch gefrorene Schlemmerfilet hinein und backen es für ca. 45 Minuten.
    03 - Bake frozen gourmet fillet in preheated oven / Schlemmerfilet gefroren in vorgeheizten Ofen

    In der Zwischenzeit schälen die die Kartoffeln,
    04 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen

    bedecken sie in einem Topf knapp mit kaltem Wasser
    05 - Cover potatoes with water / Kartoffeln knapp mit Wasser bedecken

    und bringen sie dann auf dem Herd zum kochen.
    06 - Bring water with potatoes to a boil / Kartoffeln zum kochen aufsetzen

    Sobald das Wasser beginnt zu sieden, versehen wir es außerdem mit 2 Teelöffeln Salz.
    07 - Salt water / Kartoffelwasser salzen

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen halben Esslöffel Öl in einer kleinen Pfanne zu erhitzen und das gefrorene Gemüse hinein zu geben
    08 - Put frozen vegs in pan / TK-Gemüse in Pfanne geben

    um es darin aufzutauen und über 7-8 Minuten zu garen.
    09 - Braise vegetables / Gemüse garen

    Haben die Kartoffeln 12-15 Minuten – abhängig von der Größe – gekocht, können wir sie mit der Gabel prüfen ob sie gar sind. Sticht sie ohne merklichen Widerstand bis zur Mitte durch und lässt sich dann auch ohne Probleme wieder hinaus ziehen, sind die Kartoffeln durchgekocht.
    10 - Check potatoes with fork / Kartoffeln mit Gabel prüfen

    Ist dies der Fall, können wir sie in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
    11  Drain potatoes / Kartoffel abgießen

    Nach einer Dreiviertelstunde sollte dann auch das Schlemmerfilet á la Bordelaise durchgebacken und oben auf schön gebräunt sein, so dass wir es aus dem Ofen entnehmen
    12 - Gourmet fillet - Finished baking / Schlemmerfilet - Fertig gebacken

    und gemeinsam mit Kartoffeln und Gemüse servieren und genießen können. Zum Fisch passt gut frisch gepresster Zitronensaft zum garnieren.
    13 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - Served / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Serviert

    Die gewohnt erwies sich das Schlemmerfilet á la Bordelaise auch dieses Mal als wirklicher Genuss. Man hatte wirklich nicht übertrieben als man „knusprig kross“ auf die Verpackung gedruckt hatte, denn der Belag aus Semmelbröseln, Kräutern, Gewürzen und Fett war tatsächlich wunderbar knusprig geworden, allerdings ohne dabei seine lockere Konsistenz zu verlieren. Allerdings war dieser Belag auch wirklich ungewöhnlich dick geraten:
    15 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - CloseUp / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Nahaufnahme
    Beim genaueren Hinsehen schien es mir fast so, als ob der Semmelbrösel-Belag etwa die Hälfte der gesamten Höhe ausmachte. Nun, Semmelbrösel sind eben billiger als Fischfilet. 🤗 Und ein Blick auf die Inhaltsbeschreibung der Verpackung zeigt auch, dass ich hier nicht ganz falsch lag, denn der Hersteller gibt an dass „nur“ 52% davon aus Alaska-Seelachsfilet besteht. Warum dann vorne noch mal 100% Filet wie auf Verpackung aufgedruckt war, erschloss sich mir jedoch nicht ganz. 😉 Die Menge ist somit aber dennoch durchaus akzeptabel und ausreichend Dazu passte natürlich wunderbar die Salzkartoffeln und auch das französische Pfannengemüse aus Erbsen, Mais, Paprika, kleinen Silberzwiebeln, Pilzen und Möhren-Scheiben fügte sich meiner Meinung nach gut in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Ein bisschen vermisste ich die „Schmatze“, also die Flüssigkeit, die früher beim Backen immer in größeren Mengen als dieses Mal aus dem Fischfilet ausgetreten war und die ich sonst immer genutzt habe, um die Kartoffeln damit – ähnlich einem Saucen-Ersatz – zusätzlich zu garnieren. Aber geschmeckt hat es natürlich auch ohne.

    14 - Gourmet fillet á la Bordelaise with potatoes & pan vegs - Side view / Schlemmerfilet á la Bordelaise mit Salzkartoffeln & Pfannengemüse  - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Viertel Entenbrust mit Knödel & Blaukraut @ Hofbräukeller Wiener Platz [26.08.2020]

    Mittwoch, August 26th, 2020

    Heute Abend traf ich mich mit ein paar Kollegen zu einem gemütlichen Beisammensein im Biergarten des Hofbräukellers am Wiener Platz.

    Biergarten Hofbräukeller Wiener Platz

    Trotz Corona-Krise war der Biergarten überaus gut besucht, allerdings natürlich mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wie Maskenpflicht abseits vom Tisch und vorheriger Reservierung oder Ausgabe von Chips und Registrierung beim Spontanbesuch, damit die Besucherzahlen kontrolliert werden konnte. Wir hatten natürlich reserviert und einen Tisch nahe am Hauptgebäude bekommen, wo wir immer in Reichweite der überaus aufmerksamen und schnellen Bedienung saßen.
    Natürlich wollten wir zum Hellen oder was immer für Getränke wir wählten auch etwas speisen, allerdings musste ich was die Preise anging etwas schlucken als ich die Speisekarte aufschlug, denn es gab eigentlich keine Hauptgerichte unter 10 Euro. Dafür gab es viele lecker klingende bayrische Spezialitäten, die alleine vom Lesen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Eigentlich lag das am Ende des Monats etwas oberhalb meines Budgets, aber ich war aufgrund der Viruskrise so lange nicht aus, da wollte ich mir dann doch mal etwas gönnen. Nach einigem Hin und Her entschied ich mich schließlich für 1/4 resche Bauernente mit kräftiger Orangensauce, Apfelblaukraut und kleinem Kartoffelknödel, die mit 11,70 Euro noch im unteren Preisbereich der Speisekarte lag. Immerhin kostet selbst eine Scheibe Leberkäse mit Senf schon 6,10 Euro – und das ist nicht mal ein Hauptgericht, sondern eher eine Brotzeit. Bei der Bestellung hatte ich noch die Wahl zwischen Brust oder Keule, wobei ich mich für die Brust entschied. Dazu notierte die Bedienung amüsanterweise „Titte“ auf ihren Notizblock. 😉 Aber auch für andere Gerichte gab es scheinbar Abkürzungen, so war das Zeichen für gemischtes Geschnetzeltes mit Gemüse und Röstkartoffeln, das ein Kollege gewählt hatte, einfach ein Herzsymbol – wahrscheinlich weil er Herzteller hieß. Wenn ich in so einem Lokal arbeiten würde, würde ich mir aber wahrscheinlich auch eine Art Kurzschrift überlegen. Nach angenehm kurzer Wartezeit wurden unsere Bestellungen dann auch schon serviert.

    Quarter duck breast with dumpling & red cabbage / Viertel Entenbrust mit Knödel & Rotkraut

    Ein großes Stück Entenbrust, viel Orangensauce und eine großzügige Portion Blaukraut wurden durch einen eher kleinen Kartoffelknödel und eine halbe Orangenscheibe ergänzt. Glücklicherweise war die Fleischausbeute an der Entenbrust sehr ergiebig, wobei die Haut schon knusprig und würzig geraten war. Teilweise war das Fleisch etwas trocken, aber das ließ sich problemlos mit der großen Menge an Orangensauce kompensieren. Dazu gab es reichlich leckeres und würziges Blaukraut in großen Mengen, so dass auch mit nur einem kleinen Kartoffelknödel sich problemlos die Sättigung einstellte. Problem war allerdings, dass es ziemlich windig war und die Speisen leider schnell abkühlten, so dass man sich mit dem Verzehr etwas sputen musste. Alles in allem aber ein sehr leckeres und doch sehr reichhaltiges Abendessen. Ich war sehr zufrieden.
    Und auch der Rest des Abends gestaltete sich als überaus angenehm, wir verbrachten einen unterhaltsamen Abend bei aufmerksamer und schneller Versorgung mit Getränken aller Art. Der Biergarten des Hofbräukeller am Wiener Platz ist zwar nicht gerade günstig, aber überaus gemütlich und sehr empfehlenswert – ein schöner Platz mitten in der geschäftigen Stadt München, an dem man nach getaner Arbeit gut entspannen kann. Und mit seiner Nähe zum Max Weber Platz ist er außerdem Verkehrstechnisch überaus gut angebunden – man kann mit Tram und U-Bahn in alle Richtungen fahren und kommt auch problemlos nach Hause. Allerdings sind Parkplätze eher dünn gesäht und mit Parkschein zeitlich begrenzt, eine Anreise zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist also zu empfehlen.

    Spaghetti mit Zucchini & Paprika in Hackfleisch-Tomatensauce – Kurzrezept

    Dienstag, August 25th, 2020

    Auf meiner gestrigen Rückreise aus Nordhessen – ich berichtete hier und hier – reifte in mir die Idee, dass ich mir noch etwas für die Woche für die Arbeit kochen könnte. Ich wusste dass ich noch eine Zucchini und eine Paprika im Kühlschrank hatte, Tomatenmark, Tomaten und Nudeln habe ich sowieso immer vorrätig, es fehlte also nur noch etwas Fleisch, das ich mir jedoch auf dem Weg von der Autobahn zu meiner Wohnung schnell in Form von etwas Rinderhackfleisch einem Discounter besorgte. Grundlage sollte mein altgedientes Rezept für Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce sein, dass ich ja schon unzählige Male erfolgreich zubereitet hatte. Einzig die Zucchini waren eine Zutat, die ich in diesem Zusammenhang noch nie verwendet hatte.
    Was benötigen wir an Zutaten für 4-5 Portionen?

  • 500g Spaghetti
  • 400g mageres Rinderhackfleisch
  • 4 Esslöffel Tomatenmark
  • 3 Esslöffel Öl
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 400g geschälte Tomaten
  • 1 größere Zucchini
  • 1 mittelgroße Paprika
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, Paprika, Knoblauch & Chili zum würzen
  • Es lag wohl daran, dass ich von der langen Reise müde war, dass ich mich ohne großes Überlegen dazu entschloss sie einfach zu würfeln.
    01 - Dice zucchini / Zucchini würfeln
    Erst später kam mir der Gedanke, dass es wohl besser gewesen wäre wenn ich sie mit dem Spiralschneider in Gemüsenudeln verwandelt und einen Teil der Nudeln damit ersetzt hätte.

    Außerdem entkernte und würfelte ich natürlich noch rote Paprika.
    02 - Dice bell pepper / Paprika würfeln

    Anschließend setzte ich einen Topf mit Wasser zum kochen der Nudeln auf und gab das magere Rinderhackfleisch in eine hohe Pfanne, wo ich es mit Salz sowie Pfeffer würzte und dabei auf erhöhter Stufe krümelig anbriet.
    03 - Sear & season mince meat / Hackfleisch anbraten & würzen

    Als das Hackfleisch durchgebraten war, reduzierte ich die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und gab die gewürfelte Paprika hinzu, um sie für einige Minuten mit anzudünsten.
    04 - Add & braise bell pepper / Paprika addieren & andünsten

    Schließlich gab ich 4 Esslöffel Tomatenmark hinzu, dünstete es ebenfalls kurz mit an und streute dann 3 Esslöffel Weizenmehl ein
    05 - Braise tomato puree & intersperse flour /  Tomatenmark andünsten & Mehl einstreuen

    um alles anschließend mit 400ml Gemüsebrühe abzulöschen.
    06 - Deglaze with vegetable broth /  Mit Gemüsebrühe ablöschen

    Sogleich gab ich auch den Inhalt der 400g-Dose stückiger Tomaten hinzu
    07 - Add tomatoes / Tomaten hinzufügen

    und erhitzte alles kurz, bevor ich die Hitzezufuhr auf eine reduzierte Stufe zurück schaltete und köcheln ließ, während ich alles die Salz, Pfeffer, edelsüßen sowie geräuchertem Paprika, Knoblauchgranulat, Basilikum, Chili und viel Oregano abschmeckte.
    08 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Wenn das Wasser dann kochte, versah ich es mit zwei Teelöffeln Salz und kochte sie gemäß Packungsbeschreibung – bei mir waren das 9-10 Minuten – währen die Sauce leise vor sich hin köchelte.
    09 - Cook spaghetti / Spaghetti kochen

    Die letzten drei bis vier Minuten gab ich dann auch die Zucchini mit ins Nudelwasser, um sie darin zu blanchieren
    10 - Blanch zucchini /  Zucchini blanchieren

    und beides schließlich in einem Sieb abtropfen zu lassen.
    11 - Drain noodles & zucchini / Nudeln & Zucchini abtropfen lassen

    Nachdem ich die Sauce noch einmal final mit den Gewürzen abgeschmeckt hatte, gab ich schließlich Spaghetti und Zucchini in die Sauce
    12 - Put noodles & zucchini in sauce / Nudeln & Zucchini in Sauce geben

    und vermischte alles gründlich miteinander.
    13 - Mix noodles with sauce / Nudeln Sauce vermischen

    Ich probierte zwar einen kleinen Teil, aß aber keine ganze Portion, daher kann ich leider keines der üblichen Endpräsentations-Bilder liefern. Zum Abendessen aß ich belegte Brote so sollte die Menge für die ganze nächste Woche reichen – so mein Plan. Nachdem alles abgekühlt war, landeten die Spaghetti samt Sauce schließlich im Kühlschrank.
    Am nächsten Tag nahm ich mir eine Portion dann mit ins Büro und wärmte sie mir in der Firmen-Mikrowelle auf.
    14 - Spaghetti with zucchini & bell pepper in ground meat tomato sauce / Spaghetti mit Zucchini & Paprika in Hackfleisch-Tomatensauce

    Wie nicht anders erwartet erwiesen sich die gestern gekochten und heute aufgewärmten Nudeln als leckere Alternative zu den sonst in der Corona-Krise üblichen Leberkäs- und Schweinebraten-Brötchen. Die Sauce war wie üblich angenehm fruchtig und auch die Auswahl an Gewürzen passte wunderbar in die Geschmackliche Gesamtkomposition. Dabei harmonierten auch Paprika und Zucchini wunderbar mit den restlichen Zutaten. Dem Rinderhackfleisch merkte man zwar an, dass es sich um eine magere Variante handelte, es war krümeliger als das Schweine- oder gemischte Hackfleisch das ich sonst gerne verwende, aber das war aus meiner Sicht kein Nachteil, denn dank der vielen Sauce war es kein bisschen „trocken“.
    Das war das erste Mal, dass ich ein Gericht ausschließlich zum mitnehmen ins Büro gekocht hatte. Das war natürlich auch der Tatsache geschuldet dass ich am Samstag und Sonntag in Deutschland unterwegs war, was mich vom Kochen abhielt. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, in Zukunft Samstag etwas feineres und hochwertigeres zuzubereiten und am Sonntag dann irgend etwas reguläres für die Woche zu machen. Mal schauen ob ich die Zeit und die Lust aufbringen kann, das so umzusetzen – aber die Idee erscheint mir durchaus gut.

    Guten Appetit

    Tomatensuppe, Saltimbocca & mehr [23.08.2020]

    Sonntag, August 23rd, 2020

    Wie bereits im vorherigen Beitrag beschrieben stand ich am heutigen Sonntag früh auf und begab mich in meiner Pension zum Frühstück, das sich als wirklich reichhaltig erwies.

    Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg - Frühstück

    Frische Brötchen, Graubrot, Marmelade, verschiedener Aufschnitt wie Wurst, Käse & Schinken, ein gekochtes Ei, Joghurt, Orangensaft und natürlich Kaffee. Normalerweise frühstücke ich ja gar nicht, daher genoss ich es um so mehr.
    Nach dem Frühstück packte ich die notwendigen Sachen und machte mich auf den Weg in paar Orte weiter in den Ort Morschen, wo ich mich mit meiner Verwandtschaft traf, denn es stand die Konfirmation meines Patenkindes an. Eigentlich hätte diese bereits im Frühling angestanden, aber aufgrund der Corona-Krise war sie verschoben worden und jetzt endlich war es soweit, allerdings in der immer noch eingeschränkter Form in mehreren zeitversetzten Gruppen mit begrenzter Zahl an Begleitern pro Konfirmanden und mit Mundschutz in der Kirche.

    Church / Kirche Altmorschen

    Nicht mal Singen zum Gottesdienst ist während der Coronakrise erlaubt, statt dessen wird das Lied auf der Orgel angespielt und der Liedertext dann gesprochen. Abendmahl ist nur für die Konfirmanden, nicht für die ganze Gemeinde wie sonst üblich und alles wird dabei ständig desinfiziert. Das kenne ich noch aus meiner Konfirmandenzeit anders, aber Krisenzeiten wie Corona erfordern eben andere Maßnahmen.
    Danach ging es in angrenzende Hotel Kloster Haydau, wo die folgenden Feierlichkeiten stattfanden – allerdings nur mit dem engsten Familienkreis, denn eine große Feier war ja wegen der bereits genannten Gründe nicht möglich. Über weitere Details möchte ich hier nichts schreiben, jedoch auf das nun bald folgende Mittagessen etwas detaillierter Berichten.
    Geplant war ein Drei-Gänge-Menu. Bevor das Essen kam, hatte man die Tische aber bereits mit warmen, knusprig-frischen Brotscheiben und Butter ausgestattet, mir denen wir uns die Wartezeit versüßen konnten. Den Anfang des Menus machte schließlich eine fruchtige Tomatensuppe:

    Tomato soup / Tomatensuppe

    Schön cremig und tatsächlich angenehm tomatig-fruchtig und mild-würzig, so wie diese Variante der Tomatencremesuppe schmeckte mag ich es wirklich. Die Portion war zwar etwas klein, aber es sollte ja nur ein Appetithappen sein, bevor das eigentlich Hauptgericht serviert wurde.
    Für den Hauptgang standen Satimbocca vom Schwein oder ein Kichererbsenbratling, die jeweils mit Paprika, Tomate und Risotto serviert wurden. Ich entschied mich natürlich für das Saltimbocca.

    Pork saltimbocca with bell pepper & risotto / Saltimbocca vom Schwein mit Paprika & Risotto

    Im Gegensatz zu dem Saltimbocca aus unserem Betriebsrestaurant, bei dem die Salbeiblätter immer außen aufgelegt und dann von außen mit Schinken umwickelt wurden, waren bei dieser Variante Schinken und Salbei im Inneren, sprich man hatte das Schweinefleisch wahrscheinlich im Schmetterlingsschnitt geöffnet und die beiden Komponenten dann im Inneren platziert.

    Pork saltimbocca with bell pepper & risotto / Saltimbocca vom Schwein mit Paprika & Risotto

    Leider habe ich die Aufnahme aus einem etwas ungünstigen Winkel getätigt, so dass das Risotto, dass sich unter dem Fleisch befindet gar nicht sichtbar ist. Es an dieser Stelle aber versichert, dass es sich um eine angenehm cremige und sehr leckere Variante dieser Sättigungbeilage handelte. Außerdem fanden sich knackig gedünstete Paprikastücke, eine halbe Kirschtomate und etwas einer hellen und milden Sauce auf dem Teller. Für einen erwachsenen Mann keine Portion zum satt werden, aber in Kombination mit dem Brot und der Tomatensuppe schon mal ganz anständig – zumal ich ja auch gut gefrühstückt hatte. 😉
    Als dritten und letzten Gang wurde schließlich ein Schälchen Gebrannte Vanillecreme mit Beerenragout und Sauerrahm-Eiscreme serviert.

    Dessert / Nachtisch

    Die mit geschmolzenen Zucker kandierte Vanillecreme konnte man wohl als Crème brûlée bezeichnen, die Portion war dann auch überaus lecker, allerdings wirklich winzig und mit zwei bis drei Bissen bereits verschlungen. Und auch der Klacks Beerenragout, die paar Johannisbeeren, die Physalis und die Kugel überaus schmackhafter Sauerrahm-Eiscreme trugen nicht dazu bei, das Dessert zu einer großen Portion zu machen. Klein, aber hochwertig – mit Sicherheit die gesunde Variante eines Desserts, aber ein ausgewachsener männlicher Metabolismus wünscht sich da schon etwas mehr. 😉
    Zum Glück war die Zeit bis am Nachmittag Kaffee und Kuchen gab nicht allzu lange und knapp eine Stunde später gab es auch schon leckere runde Backwaren.

    Cakes / Kuchen

    Hier konnte ich den Drang nach Süßem, der mit dem Dessert nur bedingt gesättigt worden war, noch etwas aufstocken. Letztlich habe ich aber nur zweieinhalb Stücke davon geschafft, vor allem der Käsekuchen links im Bild erwies sich als überaus sättigend. Aber auch die Motivtorte mit Fondant aus der Mitte, welche mit lockerem Teig und Himbeercreme gefüllt war, war von schlechten Eltern. Nach einem kleinen Stück von der Streuseltorte oben rechts schaffte ich dann, entgegen meiner Pläne, doch kein weiteres Stück von der Sacher-Torte rechts unten. Das wäre dann doch zu viel des guten gewesen.
    Danach begann die Feier bereits auszulaufen, einige Gäste hatten noch einen längeren Heimweg vor sich und brachen alsbald auf. Ich selber blieb noch etwas länger, aß zu Abend noch etwas aufgewärmtes Grillgut von gestern und fuhr schließlich zurück in meine Unterkunft, wo ich noch rechtzeitig eintraf um mir das Champions League Finale zwischen Bayern München und Paris Saint Germaine im Free TV anzusehen, das Bayern ja knapp aber verdient mit 1:0 gewonnen hat. Danach schlief ich auch schon bald ein.

    Ausflug nach Rotenburg & Pizza Sofia [22.08.2020]

    Samstag, August 22nd, 2020

    Aufgrund einer anstehenden Feier am Sonntag begab ich mich am heutigen Samstag nach langer Pause mal wieder in meine alte Heimat nach Nordhessen. Mit dem Zug wäre das leider zu teuer gewesen, da hätte eine Strecke ca. 90 Euro gekostet, das war einfach zu viel Daher fuhr ich mit dem Auto und kam – abgesehen von einigen kurzen Stellen mit etwas zäh fließendem Verkehr gut durch. Ein paar Mal passierte ich Regengebiete mit Platzregen, das Wetter in meinem Zielgebiet im nördlichen Landkreis Hersfeld-Rotenburg war war aber trocken und angenehm warm. Ursprünglich wollte ich bei einem guten Freund übernachten, doch leider war dieser kurzfristig im Krankenhaus gelandet und ich musste mir eine Alternative suchen und hatte mit dem einer Pension nahe der Alten Brücke in der Brückengasse in Rotenburg eine günstige und vor allem verfügbare Alternative. Die Altstadt von Rotenburg ist ja sowieso eine Perle der Fachwerkarchitektur und die meisten Häuser hier stehen auch unter Denkmalschutz. Diese Alte Brücke, die der Pension ihren Namen gibt, zwischen Rotenburger Alt- und Neustadt wurde 1882 nahe des alten Landgrafenschlosses errichtet und war die erste Verbindung über die Fulda und ersetzte die vorher bestehenden Fährverbindungen. Das originale Bauwerk wurde 1945 beim Einmarsch der Amerikaner zwar gesprengt, aber wenig später wieder Orginalgetreu aufgebaut. Erst 1968 wurde sie durch eine Auto- und verkehrs- und autogerechtere neue Brücke ein wenig weiter flußabwärts ersetzt. Heute liegt sie in einer verkehrsberuhigten Zone in der malerischen Innenstadt von Rotenburg.

    Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg Rotenburg an der Fulda - Alte Brücke / Old Bridge
    Links: Pension Gästezimmer zur alten Brücke – Rechts: Alte Brücke Rotenburg

    Die Pensionswirtin empfing mich freundlich und zeigte mir sogleich mein Zimmer im zweiten Stock. Der Weg dorthin führte aber über zwei Steile Treppen, so wie eben in solchen alten Häusern vorkommen.

    Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg - Treppen / Staircase

    Das Zimmer war einfach, aber gemütlich mit einem Doppelbett, einem kleinen Schreibtisch mit Stuhl und Flachbild-Fernseher darauf und einem kleinen Kleiderschrank im Landhausstil.

    Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg - Zimmer Bett / Room bed Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg - Schreibtisch / Desk
    Links: Bett – Rechts: Schreibtisch & Fernseher

    Außerdem gehört ein auf der anderen Seite des Flur liegendes, riesiges Bad mit geräumiger Dusche, Waschbecken und Toilette dazu, das ich exklusiv nutzen konnte.

    Gästezimmer zur Alten Brücke - Rotenburg - Badezimmer / Bathroom

    Und der Preis von 35 Euro ohne und 42 Euro mit Frühstück bei Einzelbelegung pro Person fand ich auch absolut akzeptabel. Ich wählte die Variante mit Frühstück, denn ich wusste dass es morgen erst nach der eigentlichen Feier um die Mittagszeit wieder etwas zu essen geben würde.
    Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, machte ich in der Dämmerung noch einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt. Seit meiner Kindheit hat sich hier wirklich viel verändert und alles was ich sehen konnte zum besseren. Man hat inzwischen das touristische Potential der Innenstadt erkannt und die Gebäude entsprechend renoviert. Wirklich sehr sehenswert.
    Schließlich bekam ich noch Hunger – ich hatte für den Weg nur ein belegtes Brot mitgenommen gehabt – und ließ mich im Ristorante Pizzeria Rialto gleich um die Ecke bei meiner Pension nieder. Trotz Coronakrise war die Location wirklich gut besucht, draußen auf der kleinen Terasse waren alle Tische belegt bzw. reserviert, so dass ich mich an einen kleinen Tisch im Gastraum niederlassen musste – was bei dem schönen Wetter ein wenig Schade war. Aus der Karte wählte ich nach kurzer Durchsicht für eine Pizza mit Namen Sofia, die mit Salami und Schinken belegt sein sollte und preisliche mit 7 Euro gut in mein Budget passte. 😉 Und nach kurzer Wartezeit wurde sie auch schon serviert.

    Pizza Sofia - Ristorante Rialto

    Dazu gab ein Gläschen Bitburger Pils.

    Bitburger Pils

    Was bei der Pizza als erstes auffällt, dass man hier den Käse oben auf und nicht, wie in Italien üblich, auf die Tomatensauce gestreut. Dafür war der Pizzaboden aber wunderbar knusperig-dünn, die Tomatensauce mit ihren Kräutern erwies sich als angenehm fruchtig-würzig und auch bei Belag selbst hatte man nicht gespart. Dazu noch eine überaus großzügige Menge Käse. Im Grunde genommen sehr lecker, allerdings waren Salami und Schinken zusammen für meinen Geschmack etwas zu salzig geraten. Aber dank des Bierchens war das kein allzu großes Problem. 😉
    Danach ging ich zurück in die Pension und legte mich auf Bett, wo ich noch kurz den Fernsehen anschaltete, aber dann doch bald einschlief. Das war auch gut so, denn ich musste am nächsten Tag ja früh raus – ich hatte das Frühstück für 8:00 Uhr bestellt – und das an einem Sonntag…

    Vossko Chicken Nuggets – der Test

    Freitag, August 21st, 2020

    Beim Besuch in einer hiesigen Filiale des Discounters Netto entdeckte ich vor einigen Tagen im Kühlregal die Packung für Chicken Nuggets mit süß-sauren und Curry-Dip der Firma Vossko zum unschlagbar günstigen Preis von 1,99 Euro. Da konnte ich nicht anders als zuzugreifen und das Gericht mal auszuprobieren.

    01 - Packing front / Packung Vorderseite
    Vorderseite

    02 - Packing Ingredients / Packungsseite Zutaten 03 - Packing Nutritions / Packungsseite Nährwerte
    Links: Zutaten & Zubereitung – Rechts: Nährwerte

    Danach dümpelte es erst einmal ein paar Tage in meinem Kühlschrank dahin, bis ich heute die Gelegenheit nutzte, um mir die Nuggets zum Mittag zuzubereiten. In der Packung fanden sich genau elf Chicken Nuggets zu insgesamt 200g und zwei Päckchen zu je 25g mit süß-saurem und Curry-Dip. Für zwei Portionen also mit einer ungerade Anzahl etwas ungünstig, aber ein hungriger Erwachsener schafft 200g Nuggets notfalls ja auch alleine.

    04 - Content / Packungsinhalt

    Für die Zubereitung wurden auf der Packung drei Möglichkeiten angegeben: Zum einen im vorgeheizten Heißluft-Backofen bei 180 Grad für 10-12 Minuten, zum anderen in der Pfanne unter Zugabe von Fett und bei mehrmaligen Wenden oder aber in der Fritteuse für 2 Minuten. Ich habe leider keinen Heißluftofen, aber es wäre bestimmt auch im normalen E-Herd-Ofen funktioniert, bei etwas höherer Temperatur. Aber sowohl Backofen als auch Pfanne konnten die Fritteuse was die Zeit angeht und den Aufwand angeht einfach nicht schlagen, vor allem wenn man wie ich eine Heißluftfritteuse besitzt. 😉
    Also befreite ich die Nuggets aus ihrer Plastiktüte und packte sie in den Korb meines Air Fryers,

    05 - Put in air fryer / In Air Fryer geben

    um sie dann für 4-5 Minuten bei 180 Grad zu frittieren.

    06 - Four minutes at 180 degrees / Vier Minuten bei 180 Grad

    Danach konnte ich die Chicken Nuggets auch schon – gemeinsam mit den Dips und etwas Butterbrot als Sättigungsbeilage – servieren und genießen.

    07 - Vossko Chicken Nuggets - Served / Serviert

    08 - Vossko Chicken Nuggets - Side view / Seitenansicht

    Die Nuggets waren tatsächlich außen angenehm knusprig und auch durchgehend heiß geworden. Unter der dünnen Panade fand sich zartes, saftiges und mild gewürztes zerkleinertes Hähnchenfleisch, dem man wirklich nicht anmerkte dass es so billig war.

    09 - Vossko Chicken Nuggets -  Bite / Angebissen

    Und auch die Dips passten gut zu den Nuggets und waren geschmacklich gut gelungen. Der Curry-Dip hätte zwar gerne noch etwas schärfer sein können, aber das wäre wahrscheinlich nicht so massenkompatibel gewesen.
    Schaut man aber auch die Verpackung, sieht man dass die Nuggets eigentlich nur aus 65% Hähnchenfleisch bestehen. Aber vergleicht man sie mit ähnlichen Produkten großer Fastfood-Ketten ist das sogar noch viel. In Chicken McNuggets von McDonalds sind gerade mal 40% Hähnchenfleisch, zu Burger King King Nuggets habe ich keine genaue Angaben gefunden, aber lt. Ökö-Test bestehen sie ebenfalls zu 49 bis 51% aus Panade. Damit sind die Vossko Chicken Nuggets zwar nicht automatisch besser, aber was den Geschmack und das Preis-Leistungsverhältnis angeht war ich überaus zufrieden. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, würde durchaus wieder dazu greifen, wenn ich aber die Zeit habe, ziehe ich ein schönes Stückchen frisches Hähnchen natürlich vor. 😉

    Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf – Resteverbrauch [17-20.08.2020]

    Donnerstag, August 20th, 2020

    Diese Woche lief essenstechnisch wieder so ab wie die letzte: Ich hatte so viel gekocht dass mir mein Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf vom Sonntag auch noch am Montag (im Homeoffice),

    Creamy chicken vegetable pasta bake - Leftovers I / Cremiger Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf  - Resteverbrauch I

    am Dienstag (im Büro),

    Creamy chicken vegetable pasta bake - Leftovers II / Cremiger Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf  - Resteverbrauch II

    am Mittwoch (im Büro)

    Creamy chicken vegetable pasta bake - Leftovers III / Cremiger Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf  - Resteverbrauch III

    sowie am heutigen Donnerstag (auch im Büro) ausreichte.

    Creamy chicken vegetable pasta bake - Leftovers IV / Cremiger Hähnchen-Gemüse-Nudelauflauf  - Resteverbrauch IV

    Wie fast immer bei Nudelgerichten hatte sich der Geschmack im Kühlschrank noch etwas entwickelt und war etwas intensiver geworden. Vor allem die Schärfe kam besser raus, was mir persönlich sehr gut gefiel. Nur bei der heutigen Portion merkte man dann doch, dass das Gericht langsam ans Ende seiner maximalen Lagerdauer im Kühlschrank angekommen war. Auch gekochtes oder gebratenes Hähnchenfleisch, selbst wenn es gekühlt wurde, hat nun mal eine beschränkte Aufbewahrungsdauer und ich meinte dies geschmacklich zu registrieren. Aber lecker war es dennoch bis zum Schluss. Dennoch muss ich meine Planung mal etwas anpassen, damit es in Zukunft wieder mehr Abwechslung gibt… 😉