Gemüsestrudel mit Dip & Ratatouille [20.07.2017]

Für einen Donnerstag sah das Angebot unseres Betriebsrestaurants heute etwas dürftiger aus als sonst- Irgendwie fehlte das “Highlight” wir die Currywurst oder das Schnitzel, an iohre Stelle ware im Abschnitt Vitality ein Paprikagulasch vom Schwein mit Salzkartoffeln getreten, der mich nicht sonderlich mitriss. Und auch das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensauce und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackenen Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce waren nichts außergewöhnliches. Daher entschied ich mich dazu, heute mal leicht zu speisen und griff zum Gemüsestrudel mit Kräuterdip und Ratatouille, das mit 443kcal einen kalorienarmen Genuss versprach.

Vegetable strudel with dip & ratatouille / Gemüsestrudel mit Dip & Rataouille

Der Gemüsestrudel selbst, wie üblich eine Teigrolle aus Blätterteig, die mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen und Möhren gefüllt war, sah heute zwar etwas dunkel aus, aber geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, denn die Füllung war gut gewürzt und der Teig noch frisch und knusprig. Und auch das fruchtige Ratatouille aus Zucchini, Auberginen, Tomaten und Zwiebeln gab keinen Grund zur Kritik. Einzig beim Dip fehlten die angekündigten Kräuter vollständig, viel mehr handelte es sich um einen reinen Sour Cream Dip. Darüber kann ich aber großzügig hinweg sehen, denn auch eher passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute die Pute “Picatta Milanese” mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgte vom Paprikagulasch auf dem dritten Platz und Gemüsestrudel knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsetrudel: ++
Ratatouille: ++
Dip: ++

Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln [24.05.2017]

Zugegebenermaßen sahen die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Pommes Frites, die (unpassenderweise) im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden, überaus verlockend aus und auch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigen Curry-Mango-Chutney, dazu Basmatireis bei Globetrotter, doch irgendwie lag mir der Appetit heute nach den Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln, die bei Vitalityzu finden waren. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl.

Gnocchi with lime sauce & salmon dices / Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln

Nicht schlecht, diese Zusammenstellung, aber auch nicht so ganz perfekt. Die Gnocchi waren “nur” gekocht und nicht angebraten, worüber ich aber hinwegsehen konnte. Die cremige Sauce mit ihrer deutlichen Limonen-Note war recht schmackhaft, aber leider war man mit dem zugegebenen Dill sehr sparsam vorgegangen und schien außerdem getrockneten Dill anstatt frischen verwendet zu haben, was den Genuss etwas minderte. Dazu noch die Lachswürfel, die glücklicherweise in ausreichender Anzahl vorhanden waren, aber die ich trotz der Tatsache dass sie in der Sauce schwammen als ganz leicht trocken empfand. Ich war zufrieden, hätte aber noch etwas besser sein können.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute natürlich die Cevapcici vorne und konnte den Kampf für sich entscheiden, aber die Hähnchenbrust mit Curry-Mango-Chutney war ihr eng auf den Fersen und ergatterte einen guten Platz zwei. Die Gnocchi landeten schließlich auf dem dritten Platz und die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln: +

Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln & Spiegelei [27.02.2017]

Am heutigen Montag erwies sich das Angebot unseres Betriebsrestaurants als recht Nudellastig, denn zum einen standen bei Vitality Spaghetti al Pesto Genovese und zum anderen bei Globetrotter Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und Parmesan auf der Speisekarte. Doch diese beiden Gerichte schienen mir ebenso wenig das richtige wie auch die Gebackene Frühlinsgrollen oder die Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke. Viel mehr lag mir der Geschmack nach dem Abgebräunten Leberkäs mit Röstkartoffeln und Spiegelei, der heute bei Tradition der Region zu finden war. Einen passendes Salat oder Gemüse suchte ich jedoch vergeblich, daher blieb es heute bei Fleisch und Sättigungsbeilage.

Bavarian meat loaf with roast potatoes & fried egg / Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln & Spiegelei

Natürlich kann man bei einem solchen Gericht nicht viel falsch machen. Eine etwa fingerdicke Scheibe angebraten, dazu einige angeröstete kleine Salzkartoffeln, eine Kelle würziger und dickflüssiger Bratensauce und alles garniert mit einem Spiegelei mit schön flüssigem Eigelb – fertig war ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht. Einzig etwas passendes Gemüse wäre noch nett gewesen, aber man kann ja nicht immer alles haben.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Leberkäse heute großer Beliebtheit, so dass er mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Aber auch die Gnocchi alla Carbonara waren gern genommen worden und landeten somit auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Thai-Gerichten auf dem dritten Platz und den Spaghetti alle Pesto Genovese auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Kein Gemüse oder Salat: —

Hähnchen Biryani [20.10.2016]

Auf die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce sowie das heutige Vitality-Gericht in Form von Farfalle al peperoni aus dem heutigen Angebot der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant hatte ich zwar keine Lust, aber sowohl das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Hühnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter sowie den Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle weckten großes Interesse bei mir. Und da ich gestern erst Cordon Bleu mit Pommes hatte, wollte ich mir heute mit etwas indisch-asiatisch angehauchten Biryani etwas Abwechslung auf den Teller zaubern.

Chicken biryani / Hähnchen Biryani

Und das war eine sehr gute Entscheidung. Das Biryani selbst, welches mit Mandeln und Cashewkernen sowie fein geraspelten Möhren und etwas Kokosflocken versetzt war, erwies sich als etwas saftig und schon einmal sehr gut gelungen. Gemeinsam mit den knusprigen, paniert gebackenen Hähnchenfiletstücken, einer süßlich-scharfen Erdnusssauce und garniert mit frischem Koriander ein Gericht, das eindeutig zu den besten Gerichten zählt, das ich innerhalb der letzten Woche hier gegessen habe – denn alles war genau nach meinem Geschmack. Und als kleinen Bonus hatte man sich auch wirklich Mühe gegeben alles hübsch anzurichten. Ich war mehr als zufrieden.
Dennoch war es heute natürlich der Schwabenteller, der mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Hähnchen Biryani, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet: ++
Erdnuss-Sauce: ++
Biryani: ++

Flankensteak mit BBQ-Limabohnen & Röstkartoffeln @ Ratskeller München [28.07.2016]

Am heutigen Abend fand mal wieder eine kleine Projektabschluss-Feier statt. Den Beginn machte etwa zweistündige Aktivität in der Münchner Innenstadt, auf die ich an dieser Stelle abernicht näher eingehe und nur erwähnen möchte, das es sich um eine Stadtführung der etwas anderen Art handelte. Danach ging es für alle in den Ratskeller im Untergeschoss des Neuen Münchner Ratshauses am Marienplatz, um dort gemeinsam zu Abend zu essen. Das dortige Angebot umfasst neben den üblichen bayrischen Spezialitäten auch ein größere Auswahl an Fischgerichten, Steaks, Würste alles Art sowie natürlich einiges Vor- und Nachspeisen – alles zu Preisen die in der Münchner Innenstadt angepasste erschienen. Als Vorspeise entschied ich mich, gemeinsam mit einem Kollegen, für ein Gericht das unter der Bezeichnung Edles Tapas Türmchen für 2 Personen zum Preis von 13,50 Euro. Gemeinsam mit dem sowieso üblichen frischen Weißbrot wurde es auch nach etwa zehn bis zwölf Minuten serviert.

Tapas Tower / Edles Tapas Türmchen @ Ratskeller München

Auf dem obersten Teller fanden sich zwei Scheiben Bruschetta, mit Olivenöl getränktes und mit Tomatenstücken und Basilikum belegtes Weißbrot, auf dem mittleren Teller ein Stück Mozzarella mit Pesto alla Genovese sowie einige Scheiben gegrillter Aubergine und Zucchini und ganz unten schließlich Lachs und dünne Scheiben geräuchterten, luftgetrockneten Schinkens. Für mich sah das eher nach einem italienischen Antipasto als nach spanischen Tapas aus, bei dem ich zum Beispiel etwas mehr Meeresfrüchte oder eventuell Albóndigas, Ciruelas oder Gambas al ajillo erwartet hätte, aber lecker und vor allem qualitativ hochwertig war es alle mal. Hat sowohl mir als auch meinem Kollegen, mit dem ich es mir teilte, sehr gut geschmeckt.
Für das Hauptgericht hatte ich mich für ein Flank(en)steak vom US Nebraska Beef, ausgelöst von der Rippe, mit Kräuterbutter, bunten Barbeque Limabohnen und frittierten Schalenkartoffeln entschieden- medium gebraten natürlich – das bei einem Steak-Gewicht von 250g mit 24,00 Euro zu buche schlagen sollte.

Flank steak with herb butter, BBQ lima beans & feep fried potatoes / Flanksteak mit Kräuterbutter, BBQ-Limabohnen & frittierten Schalenkartoffeln

Darüber warum man die frittierten Schalenkartoffeln – in unserem Betriebsrestaurant hätte man sie wohl als “Country Potatoes” bezeichnet – nun unbedingt in einem Papiertütchen servieren musste, kann ich nur Theorien aufstellen. Ich vermute mal dass man verhindern wollte, dass sie sich zu früh mit der BBQ-Sauce und der noch aus dem in Scheiben geschnittenen Steak austretenden Flüssigkeit vollsaugen. Das war mir aber egal, ich befreite sie sogleich aus ihrer Ummantelung breitete sie auf der linken Seite des Tellers aus. Sie waren wunderbar frisch und knusprig, ganz anders als das was man in unserem Betriebsrestaurant bekommt und das ja meiste schon etwas in Warmhalteschalen vor sich hin gedümpelt war. Das Highlight was aber natürlich das innen schön rosafarbene, unglaublich zarte und wunderbar saftige Flankensteak, welches man zum servieren in fünf Scheiben geschnitten hatte. Trotz eines winzigen Fetteinschlusses, der sich auf der linken Seite durch das komplette Steak zog gab es hier nichts auszusetzen. Egal ob pur oder mit der grünlichen Kräuterbutter bestrichen ein wahrer Genuss. Die angekündigten Barbeque-Limabohnen schließlich erwiesen sich viel mehr als Mix aus Limabohnen, Kidneybohnen, grünen Stangebohnen sowie, wenn ich mich nicht irre, Flageolet-Bohnen, die in einer warmen, würzigen und überaus passenden, rauchigen BBQ-Sauce serviert wurden. Sehr lecker muss ich sagen, das Gericht war seinen Preis durchaus wert. Aber zum Glück brauchte ich mir, wie alle Kollegen, keine Gedanken über das bezahlen machen, denn das ganze wurde natürlich von der Firma übernommen – immerhin handelte es sich um die Feier eines erfolgreichen Projektendes. Und was eignet sich dazu mehr als etwas körperliche und geistige Aktivität gefolgt von einem guten Abendessen.