Spaghetti Bolognese [02.09.2010]

Eigentlich wollte ich ja heute endlich mal bei den Asia-Gerichten Zugreifen, wobei mich sowohl das “Hang Jan Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenen Gemüsesorten in Hoi-Sin-Sauce nach Quanton-Art” als auch das “Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce” gereizt hätte. Obwohl der “Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout” aus dem Bereich Vitality natürlich auch nicht schlecht gewesen wäre und lecker aussah und selbst der traditionell-regionale “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln“, der noch mit etwas Sauerkraut getoppt war, wäre wohl noch drin gewesen. Aber kurzfristig entschied ich mich dann doch noch um und wählte die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus der Sektion Globetrotter – irgendwie war mir heute nach diesem Gericht, welches ich hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte.

Spaghetti Bolognese

Bei solchen Gerichten kann man natürlich nicht viel falsch machen. Die Nudeln waren meiner Ansicht nach genau richtig gekocht – nicht zu weich und nicht zu hart. Dazu reichlich fruchtige Tomatensauce mit ebenfalls reichlich angebratenem Gehacktes, gespickt mit einer gut gewählten Auswahl an Gewürzen und schließlich von mir selbst mit etwas Parmesankäse bestreut. Sehr lecker und gelungen – ich bereute meine Entscheidung nicht, auch wenn es kalorientechnisch bestimmt nicht die optimalste Entscheidung war.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste hatte sich ebenfalls für die Spaghetti entschieden, die somit unangefochten den ersten Platz belegten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Szegediener Gulasch ein so enges Kopf an Kopf Rennen, dass ich beiden diese Position zugestehen möchte. Das vegetarische Curryreis-Gericht fand offensichtlich keinen so großen Zuspruch – ich konnte nur wenige Gäste entdecken die sich daran labten. Mit Spaghetti, vor allem mit Bolognese-Sauce, trifft man eindeutig immer den Geschmack der Allgemeinheit – das hat sich heute mal wieder bewiesen.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++

Fruchtinsel, Zwetschgen & Banane

Fruchtinsel, Zwetschgen & Banane

Heute morgen geschah dass, was mir schon seit bestimmt einem Jahrzehnt nicht mehr passiert ist: Ich hatte verschlafen. Meinem iPhone, das auch als Wecker dient, war über Nacht der Saft ausgegangen. Ich wachte zwar zwanzig Minuten später von selbst auf, aber die S-Bahn die ich sonst nehme war weg. Ahhh – der gewohnte Morgentrott war kaputt. *Panik* *Ausflipp* *mitDemOberkörperVorUndZurückWipp* *HilflosSei* ;-)
Nein, ganz so schlimm war es natürlich nicht – ich nahm einfach die nächste S-Bahn, die ich nach einem Spaziergang durch den herbstlich kühlen, aber angenehm sonnigen Donnerstagmorgen ohne Probleme erreichte. Dank Gleitzeit ist es eigentlich egal wann wir kommen, so lange wir unsere Regelarbeitszeit ableisten. Vom Zielbahnhof aus erreichte ich dann wie üblich das Knatinenbistro und holte mir dort erst einmal meinen Morgenkaffee. Dazu gab es heute einige Zwetschgen, eine Banane sowie einen 150g Becher Zott Jogolé Fruchtinsel Mandarine-Käsekuchen mit 0,9% Fett. Diese Geschmacksrichtung bei der Fruchtinsel kannte ich noch gar nicht, ich hatte bisher Rote Grütze, Amarena-Kirsch und Himbeer-Limette probiert – daher reihte ich heute also auch diese Sorte in meine Sammlung ein. Fand sie sehr lecker, der leichte Käsekuchengeschmack harmoniert wunderbar mit der 25%tigen Mandarinenzubereitung. Und mit 127,5kcal oder 3 WW ProPoints pro Becher war dies kalorienmäßig auch absolut im Rahmen. So gestärkt kann der Tag ja beginnen…

Guten Appetit

Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]

Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.

Hokifilet auf Bohnenpfanne

Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++

Quark Genuss, Apfel & Bergpfirsich

Quark Genuss, Apfel & Bergpfirsich

Als ich beim Duschen aus dem Fenster sah, schien noch etwas Sonne auf den Dachfirst des Nachbarhauses und auch als ich mich wenig später auf den Weg zum S-Bahnhof machte, gab sich der Himmel noch mit blauen Stellen und nur wenigen Wolken. Doch bereits als ich an meinem Ziel aus dem Zug ausstieg hatte es sich stärker bewölkt und alles erschien herbstlich-düster. Entgegen der Vorhersagen vom Montag wird heute auch gerade mal die 14 Grad Marke erreicht werden. Mal schauen ob es noch zu etwas sonnigen Abschnitten im Laufe des Tages kommt – auch wenn ich die Jahreszeiten mit niedrigeren Temperaturen vorziehe hebt auch bei mir so etwas Sonnenschein merklich die Laune. Im Kantinenbistro angekommen füllte ich mir erst mal wie jeden Morgen einen Becher mit Kaffee und begab mich dann in den Bereich der Hauptgebäude zu meinem Arbeitsplatz. Entgegen meiner Vermutung fand sich doch nur noch ein Joghurt im Kühlschrank, so dass ich mich zu meinem Bergpfirsich und meinem Neuseeländischen Royal Gala Apfel doch nur den 150g Becher Exquisa Quark Genuss in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja wählen konnte. Mit 130,5 kcal oder 3 WW ProPoints erwies sich diese Quarkspeise auch angenehm leicht. Nur bei dem Bergpfirsichen muss ich aufpassen – so gut sie auch schmecken, ich finde dass sie immer ziemlich schnell Flecken und weiche Stellen kriegen.

Guten Appetit

Tortilla mit Salatgarnitur [31.08.2010]

Mein erster Gedanke heute war es eigentlich gewesen, mich für das “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse” aus dem Bereich Vitality zu entscheiden. Das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (welches ich hier, hier und hier schon mal verzehrt hatte) klang zwar auch sehr gut, war aber eindeutig außerhalb meiner Kalorienliga. ;-) Nach “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Han Tai Sauce nach Shanghai Art” war mir heute nicht so und auch das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“, das ich übrigens hier schon mal probiert hatte, konnte mich nicht so recht überzeugen. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für den “Gefüllten Tortilla (Hühnchenfleisch) mit Dip und Salatgarnitur” von der Globetrotter-Theke. So etwas hatte es hier noch nicht gegeben – und ich probiere ja gerna mal was neues.

Tortilla mit Salat / Tortilla with salad

Ich bin zwar kein so großer Salat-Fan, aber mir ging es ja auch mehr um den Wrap. Zudem man wohl das Dressing beim Salat aus Gurken, Tomaten, Blattsalat sowie Karottenstiften vollkommen vergessen hatte und auch nichts dergleichen an der Theke zur Verfügung stellte. Im Nachhinein kam mir noch der Gedanke dass ich mich hier ja an der Salattheke hätte bedienen können – aber das war da leider schon zu spät. Ich bin nun mal normalerweise kein Salatesser. Aber auch der Tortilla erwies sich als nicht so ganz als das, was ich erwartet hatte. Zum einen befanden sich an der Enden große, jeweils fast ein fünftel einnehmende Bereiche aus reinem Tortillateig ohne Füllung und zudem etwa in die Konsistenz von Knäckebrot gebacken. Die Füllung selbst, die aus Hühnerfleisch, Karotten und einer Salsa-Sauce bestand, was zwar ok, aber das Fleisch erinnerte mich ein wenig an Hühnerklein oder das Hühnerfleisch wie es in Suppen Verwendung findet. Der Dip schließlich bestand einer weiteren, leicht scharfen Salsa-Sauce. Würde das ganze eher als typisches Kantinengericht einordnen – im Bereich der mexikanischen Küche besteht hier eindeutig noch Lernpotential.

Tortilla Füllung

Beim übrigen Kantinenpublikum lag das Holzfällersteak natürlich wie nicht anders zu erwarten am höchsten im Kurs. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen, die aber eng auf mit dem Tortilla auf Platz drei lagen. Das Kartoffelgeröstel hatte natürlich auch wieder seine Freunde, aber lag dennoch sichtbar auf dem vierten Platz. Dennoch bin ich der Meinung dass ich mit diesem vegetarischen Gericht mit Lauch und Schafskäse heute eindeutig besser bedient gewesen wäre.

Mein Abschlußurteil:
Gefüllter Tortilla: +
Salatgarnitur: +

Der Cremige, Bergpfirsich & Banane

Der Cremige, Bergpfirsich & Banane

Heute des Morgenposting aus unten genannten Gründen mal etwas später.
Das Wetter gab sich am morgen herbstlich, aber einigermaßen sonnig. Als ich am S-Bahnhof ankam, musste ich mich mal wieder über einige der Wartenden wundern. Wenn die S-Bahn für 7:40 Uhr geplant und keinerlei Verspätung angekündigt ist, warum laufen ständig irgend welche Personen an den Gleisrand und starren die Gleise entlang? Die S-Bahn kommt wenn sie kommt – und in Richtung des kommenden Zuges zu starren macht sie auch nicht schneller. Schon seltsam <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Als ich nach der Fahrt mit der Bahn und dem zweiten Fußmarsch wie meist meine Schritte ins Kantinenbistro gelenkt hatte und deckte mich dort mit meinem Morgenkaffee ein. Dazu kamen heute eine Banane, ein Bergpfirsich und ein 150g Becher Der Cremige mit 0,1% Fett in Geschmacksrichtung Himbeere. Mit 128 kcal oder 4 WW ProPoints auch absolut im Rahmen dessen was ich mir morgens so gönnen will. Das war übrigens das erste Mal dass ich Pfirsich gewählt hatte – bisher hatte ich nur Erdbeere und Kirsche probiert. Ich muss zugeben dass Der Cremige sich langsam durchaus zu einem meiner favorisierten Joghurts entwickelt. Und dass nicht nur weil die Werte stimmen, auch weil er sowohl von Konsistenz als auch Geschmack sehr gelungen ist. Mal schauen wofür ich mich dann morgen entscheide…

Guten Appetit

Pikantes Rindergeschnetzeltes [30.08.2010]

Die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” interessierten mich heute nicht – mir war irgendwie nicht nach Asia-Food. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären, westlichen Küche zu. Dort fielen mir als erstes die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” ins Auge, die im Bereich Vitality auf der Menukarte standen. Zwar bin ich kein großer Freund von ganzen Tomaten in gedünsteter Form, aber die Gericht erschien mir kalorientechnisch weitaus optimaler als der “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“, der bei den traditionell-regionalen Speisen angeboten wurde. Ich war auch kurz davor die Gnocchi zu bestellen, aber dann entschied ich mich kurzfristig doch noch um und wählte doch das “Pikante Rindergeschnetzelte mit Fusili tricolore” vom heutigen Globetrotter-Angebot. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion grüner Bohnen – die schienen mir recht gut dazu zu passen.

Pikantes Rindergeschnetzeltes / Spicy beef stripes

Auch wenn die Präsentation des Gerichtes heute mal wieder nicht so gelungen erscheint, dachte ich so bei mir wie man es hätte besser machen können und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Spirelli und gulaschartiges Fleisch kann man eigentlich wenn überhaupt nur mit viel Aufwand ansprechende präsentieren – wobei die Wahl von Fusili tricolore zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung war, denn die andere Farbgebung einiger Nudeln wirkt sich meiner Meinung nach nicht bzw. nicht merklich auf den Geschmack aus. Aber kommen wir nun zu Rindergeschnetzelten, welches sich erfreulicherweise als wirklich pikant und gut gewürzt herausstellte. Ob man das ganze nun als Geschnetzeltes oder als Gulasch bezeichnet sei dabei natürlich jedem selbst überlassen. Das Rindfleisch war zwar ziemlich klein geschnitten, aber zart und angenehm fettarm. Neben dem Fleisch fanden sich auch noch kleine Stücke von roter Paprika darin. Mit den Nudeln vermengt ein wirklich leckeres Mittagsmahl. Die Bohnen, die wohl mit so etwas wie edelsüßem Paprika zusätzlich gewürzt worden, erwiesen sich als nur bedingt gute Wahl, denn sie waren zwar geschmacklich absolut in Ordnung, dabei aber leider schon etwas abgekühlt. In der Summe bereute ich meine Entscheidung aber nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste erschien mir heute der Spießbraten den größten Zuspruch zu erhalten. Aber das Geschnetzelte lag nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Danach kamen die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Kalorientechnisch war das Geschnetzelte mit Sicherheit nicht die allerbeste Wahl, aber so extrem wird sich das schon nicht auswirken. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Fusili tricolore: ++
Bohnen: +

Quark Genuss, Birne & Banane

Quark Genuss, Birne & Banane

Am gestrigen Abend erfolgte wie üblich meine Rückkehr nach München via ICE. Es kam zwar zu zehn Minuten Verspätung aufgrund von Gleisverschiebung und einem zusätzlichen, nicht geplanten Halt in Ingolstadt, aber darüber sehe ich einfach mal hinweg, da so etwas nach meiner Ansicht aktuell im Rahmen liegt. Das Wochenende über hatte es sich deutlich abgekühlt und als ich am heutigen Morgen mein Appartment verließ, sah ich mich das erste Mal seit Monaten dazu genötigt, eine Jacke anzuziehen – die Temperaturen lagen bei gerade mal 8 bis 9 Grad und ein böhiger Wind frischte immer wieder auf. Und das Thermometer soll die 11 Grad heute den ganzen Tag auch nicht überschreiten. Sehr herbstlich – die Hochsommerperiode scheint entgültig ihr Ende gefunden zu haben. Ist mir aber ganz recht wenn ich ehrlich bin.
Nach meiner allmorgendlichen S-Bahn Fahrt und einem weiteren Fußmarsch erreichte ich trockenen Fußes und unbeschadet schließlich das Kantinenbistro und deckte mich dort wie üblich mit meinem ersten Morgenkaffee ein. Dazu gab es heute eine Banane, eine Birne und einen 150g Becher Exquisa Quark Genuss Heidelbeere mit 0,2% Fett. Mit 130,5 kcal oder 3 WW ProPoints angenehm leicht, von der Konsistenz aber dickflüssig und frisch aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Dass von den 15,1g Kohlehydrate auf 100g wohl das meiste Zucker ist nehme ich dabei billigend in Kauf – ganz ohne Zucker geht es nun mal nicht.

Guten Appetit

Kurztest Vom Feinsten Pizza Hähnchen-Spargel

Vor kurzem entdeckte ich im hiesigen teGut Supermarkt eine weitere Pizza, die es mir wert schien mal einem Kurztest unterzogen zu werden: Vom Feinsten Gourmet Pizza Hähnchen-Spargel, hergestellt von der Hasa GmbH aus 39288 Burg und abgepackt für teGut. Ich kannte diese Firma bisher nicht, es handelt sich wohl um einen Zulieferer für eine Hausmarke von teGut. Der Preis für die 420g große Pizza lag lag bei 2,49 Euro, ein mehr als akzeptabler Preis wie ich fand.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Wie üblich findet sich in der Pappumverpackung die in Folie eingepackte, vorgebackene Pizza.

03 - in Folie
Pizza in Folie

Die Folie war dabei ziemlich zäh und ließ sich mit den Händen nicht aufreißen. Ich musste eine Schere zur Hilfe nehmen um sie zu öffnen. Nachdem ich das aber gemeistert hatte, konnte man endlich einen ungetrübten Blick auf die Pizza werfen.

04 - ausgepackt
Pizza ausgepackt

Mit einem Durchmesser von 26cm eine überdurchschnittlich große Fertigpizza, die da belegt mit Hähnchen, grünem Spargel, gelber Paprika und Mozarella vor mir lag.
Für die Zubereitung heizen wir nun den Ober/Unterhitze-Ofen auf 200 Grad vor (bei Umluft 180 Grad, bei Gas Stufe 4-5) und geben dann die Pizza auf einem Rost in die Mitte des Backofens.

05 - im Ofen
Im Ofen

Die Packung gab 12-15 Minuten für die Zubereitung vor, ich verließ mich aber wie immer dabei eher auf mein Gefühl und meine Augen und holte die Pizza nach etwa 18 Minuten aus dem Ofen.

06 - Pizza Hähnchen-Spargel fertig
Pizza fertig

Leider waren die Zutaten nicht sehr regelmässig auf dem Pizzakörper verteilt, sondern hatten sich alles größtenteils an einer Seite gesammelt. Das war ein bisschen Schade, besser wäre es wenn sich alles etwas gleichmässiger verteilt gewesen wäre. Die Qualität der einzelnen Zutaten war aber eindeutig größtenteils sehr hochwertig. Die Hähnchenfleischstücke erwiesen sich als zart und nicht zu trocken und auch der grüne Spargel war sehr schmackhaft. Einzig die gelben Paprikastücke fand ich etwas matschig geraten.
Außer den bereits oben genannten Zutaten fanden sich auch noch diese grünen Flecken auf der Pizza, die ich im ersten Moment für Pesto hielt. Ein kurzer Blick auf die Packung klärte diese Fehleinschätzung auf: Hier handelte es sich um Kräuterbutter. Passte aber auch ganz gut zur Gesamtkomposition. Als ein kleiner Wermutstropfen erwiesen sich die doch etwas hart geratenen Ränder, aber das möchte ich nicht alleine auf die Pizza schieben, sondern kann natürlich auch mit meiner etwas längeren Zubereitung zusammenhängen.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Werfen wir natürlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 420g
(Pizza)
Brennwert: 875 kj
208 kcal
3675 kj
873,6 kcal
Eiweiß: 8,4g 18,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6,1g
2,8g
25,6g
11,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
29,8g
1,2g
125,16g
5,04g
Ballaststoffe: 3,6g 15,2g
Natrium: 0,5g 2,1g

Das entspricht 24 WW ProPoints. Wirklich kein Leichtgewicht und verglichen mit den anderen bisher getesteten Pizzas eindeutig im oberen Feld anzusiedeln. Ob man die Pizzazubereitung nun wegen der Verwendung von Hühnerbrust und grünem Spargel unbedingt als Gourmet-Pizza bezeichnen kann sei mal so dahin gestellt. Geschmeckt hat sie zwar ganz gut, aber ich habe auch schon bessere Pizzen gehabt. Dennoch eine durchaus essbare Variante.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 2 von3 Sternen

Pangasiusfilet & Gemüsemix [27.08.2010]

Auch am heutigen Freitag bot die reguläre Küche mal wieder die übliche Kombination aus Geflügel, Süßspeise und Fischgericht. Die Asia-Ecke, welche heute “Moo Pad Brik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce” und “Gebackene Banane und Ananas” anbot ließ ich mal links liegen – ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen. Die Süßspeise bei Tradition der Region in Form eines “Topfpalatschinkens mit Vanillesauce” interessierte mich aber weniger. Viel mehr kamen heute sowohl die “Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al Tomato” bei Vitality und das “Gebratenes Pangasiusfilet auf Gemüsemix, dazu Kräuterreis” bei Globetrotter in die engere Auswahl. Ausschlaggebend dafür dass ich mich für den Fisch entschied war wohl dann auch die Tatsache gewesen, dass ich die ganzen letzten Wochen auf das Geflügel zurückgegriffen hatte. Und Fisch finde ich immer lecker – vorrausgesetzt er ist grätenfrei.

Pangasiusfilet & Gemüsemix / shark catfish filet & vegetables mix

Und grätenfrei war dieses extrem zarte und leckere Stückchen Pangasius tatsächlich. Aus der hier gezeigten Perspektive sieht es nicht besonders groß aus, aber gerade der Mittelteil erwies sich als recht dick und die Menge reicht mehr als aus um satt zu werden. Dazu gab es neben dem mit einigen Kräutern gewürzten Reis eine Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten und Erbsen, das ganze mit einer würzigen Sauce angerichtet. Ich vermute dass es sich hier um eine fertige TK-Mischung handelte, denn wie ich zu meinem bedauern feststellen musste waren vor allem die Karotten ziemlich matschig geraten und daher nicht ganz in der Qualität wie ich sie üblicherweise von unserem Betriebsrestaurant gewohnt bin.
In der Beliebtheit bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute das Pangasiusfilet und die Hähnchenbrust eng auf, ich würde basierend auf meinen Beobachtungen aber der Hähnchenbrust einen leichten Vorsprung und somit den ersten Platz zubilligen. Nach dem Fisch kamen dann die Asia-Gerichte und schließlich die Süßspeise. Ich auf jeden Fall war mit meiner Wahl sehr zufrieden – das kleine Missgeschick mit den Karottenstücken sehe ich da nicht ganz so eng. Und was die Nährwerte angeht geben sich glaube ich das Fischgericht und die Hähnchenbrust nicht allzu viel. Ich denke sogar dass ich mit dem Fisch etwas günstiger lag. Aber genaues kann ich leider nicht sagen, da hier wie immer nur die Nährwerte für das Vitality-Gericht von der Kantine angegeben wurden.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Gemüsemix: +
Kräuterreis: ++