Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Gebackener Seelachs in Erdnußsauce [18.06.2013]

Tuesday, June 18th, 2013

Heute schien die Auswahl deutlich bessert an das heiße Wetter angepasst. Zuerst liebäugelte ich heute mit dem vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl das heute in der Sektion Vitality angeboten wurde. Aber auch die Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten bei Globetrotter erschien recht verlockend. Einzig mit den Rahmschwammerl mit Semmelknödeln bei Tradition der Region konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Dann aber entdeckte ich an der Asia-Thai-Theke neben Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und einem Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse heute auch Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Das erschien mir durch seiner leichten Hauch von Exotik für den heutigen Tag mit Temperaturen von erneut deutlich über 30 Grad genau das richtige. Zwar hatte man wie so oft zuvor auch heut mal wieder das meiste Fleisch aus dem Wok heraus gelesen und haupsächlich Gemüse zurück gelassen, doch es gelang mir dennoch noch genügend Fisch für eine ausgewogene Mischung zu extrahieren. Dazu noch ein Schälchen Reis und fertig war mein heutige Mittagsgericht.

Gebackener Seelachs in Erdnußsauce / Baked coalfish in peanut sauce

Mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, war ich heute mal ausnahmsweise nicht so ganz zufrieden. Er wirkte heute deutlich zu klebrig, fast etwas matschig als wäre zu viel Wasser beim Kochen verwendet worden. Aber das war glücklicherweise der einzige Kritikpunkt. An den in dünner Panade gebackenen, natürlich von Gräten freien Seelachsfilet-Stückchen gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an der leicht scharfen, würzigen Erdnußsauce mit ihren gerösteten Erdnüssen oder der umfangreichen Gemüsemischung aus Blumenkohl, Möhren, Broccoli, Paprika, Chinakohl, Lauch, Zucchini und Stangensellerie. Wie üblich sehr lecker und tatsächlich auch gut für heiße Tage geeignet. Ich war sehr zufrieden.
Zwar waren die Geschmäcker der anderen Gäste auch heute mal wieder sehr breit gestreut, aber im Gegensatz zu gestern fiel es mir heute nicht ganz so schwer eine klare Platzierung der einzelnen Angebote zu finden. So war es deutlich erkennbar, dass die Hähnchenbrust mit Kroketten heute mit einem deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht und den dritten Platz belegten schließlich die vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat, die ich noch ein wenig öfters auf den Tabletts sah als die ebenfalls vegetarischen Rahmschwammerl mit Semmelknödeln.

Mein Abschlußurteil:
Gebackener Seelachs in Erdnußsauce: ++
Reis: +/-

Bifteki mit Tomatenreis [17.06.2013]

Monday, June 17th, 2013

Bei Temperaturen von über 30 Grad fiel es mir heute etwas schwer, das richtige Gericht zu finden. Das vegetarische Gericht bei Vitality wäre zwar nicht schlecht gewesen, aber mir stand der Geschmack irgendwie nach etwas mit Fleisch. Der Rindergulasch mit Petersilienkartoffeln bei Tradition der Region erschien mir wiederum zu mächtig und auch das Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce, das neben Knusprigen Frühlingsröllchen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde erschien mir nicht das richtige. Also fiel meine Wahl auf das letzte verbleibende Gericht, den Griechischen Bifteki mit Tomatenreis, frischen Zwiebeln und Tzatziki, das in der Abteilung Globetrotter auf dem Speiseplan stand. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion Erbsen von der Gemüsetheke – ein wenig Gemüse muss schon sein.

Bifteki mit Tomatenreis

Die drei leicht pikant gewürzten, mit Zwiebeln und Schafskäse versehenen Rindfleisch-Frikadellen erwiesen sich gegen meine erste Befürchtung doch als angenehm saftig und gelungen. Normalerweise sind Bifteki meines Wissens zwar mit Schafskäse gefüllt und und nicht nur das Hackfleisch ein wenig damit gespickt, aber die Menge des verwendeten Feta reichte meiner Meinung gerade noch aus, sie als Bifteki durchgehen zu lassen. Gemeinsam mit den frischen Zwiebelringen und dem zwar etwas dünnflüssigen, aber geschmacklich absolut akzeptablen Tzatziki mit seinen kleinen Salatgurken-Stückchen sowie der überaus großzügigen Portion des leicht fruchtigen Tomatenreis ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Und auch die Erbsen erwiesen sich also zwar nicht ganz Stilechte, aber dennoch passende Gemüsebeilage. Ich war mit meiner Wahl überaus zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute recht breit gestreut, so dass es mir schwer fiel eine klare Wertung aufzustellen. Ich würde aber sagen, dass es heute mal Ausnahmsweise die Asia-Gerichte auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala schafften und sich die Bifteki und der Rindergulasch den zweiten Platz teilten. Das vegetarische Vitality-Angebot schaffte es trotz des warmen Wetters schließlich wieder nur auf den hinteren, heute dritten Platz.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass ich es begrüßen würde, wenn man das Speiseangebot etwas mehr an das jeweilige Wetter anpassen würde. Natürlich weiß ich nicht wie weit im Voraus die Speisepläne aufgestellt werden, aber Gerichte wie Rindergulasch sind – zumindest meiner Meinung nach – eher ungeeignet für einen Tag mit Temperaturen über 30 Grad. Aber vielleicht stehe ich ja mit einer solchen Meinung auch alleine da, da sich das Gericht ja dennoch einer recht großen Beliebtheit erfreut hatte. Aber mal schauen was es morgen so gibt, da soll es ja bis 35 Grad heiß werden. Da wären Gänsekeule mit Rotkraut und Klößen, Grünkohl mit Kassler oder ein schöner Wirsing-Eintopf mit Speck dann wohl eher unpassend. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++
Erbsen: ++

Tarte au poule – das Rezept

Sunday, June 16th, 2013

Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?

Für den Mürbeteig

250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

125g Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Ei
03 - Zutat Ei / Ingredient egg

1/2 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

350g Hähnchenbrust-Filet
05 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

250g Champignons
06 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

2 kleine Zwiebeln
07 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für den Guss

1 Bund Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Hühnereier
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 Kugel Mozzarella (125g)
12 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.
13 - Butter schmelzen / Melt butter

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,
14 - Mehl & Salz in Schüssel geben / Put flour & salt in bowl

geben das Ei hinzu
15 - Ei hinzufügen / Add egg

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.
16 - Butter addieren / Add butter

Dann verkneten wir alles gründlich,
17 - Verkneten / Knead

formen mit der Hand eine Kugel
18 - Zu Kugel formen / Globe dough

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
19 - In Folie verpacken / Wrap dough

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,
21 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.
22 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Anschließend waschen wir die Petersilie
23 - Petersilie waschen / Clean parsley

zupfen die Blättchen von die Stielen
24 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
25 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken
26 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel
27 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.
28 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl
29 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an
30 - Hähnchenbrust anbraten / Brown chicken breast

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
31 - Hähnchenbrust bei Seite legen / Remove chicken breast

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an
32 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.
33 - Champignons mit anbraten / Roast mushrooms gently

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne
34 - Hähnchenbrust wieder dazu geben / Add chicken breast again

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.
35 - zusammen anbraten / Braise

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel
36 - Milch in Schüssel geben / Put milk in bowl

schlagen die drei Eier mit hinein
37 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verquirlen alles gut miteinander.
38 - Verquirlen / Whisk

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu
39 - Käse hinzufügen / Add cheese

addieren die zerkleinerte Petersilie
40 - Petersilie addieren / Add parsley

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.
42 - Form ausfetten & mit Mehl bestreuen / Grease casserole & dredge with flour

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus
43 - Teig ausrollen / Roll out dough

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.
44 - Teig einpassen und anstechen / Fit in dough

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.
45 - Teig vorbacken / Prebake dough

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln
46 - Mit Fleisch & Pilzen befüllen / Add chicken & mushrooms

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.
47 - Mit Guss befüllen / Add filling

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben
48 - Glatt streichen / Smoothen

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella
49 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
50 - Backen / Bake

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen
51 - Tarte au poule - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.
52 - Tarte au poule - Serviert / Served

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.

53 - Tarte au poule - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde. ;-)

Guten Appetit

Cabanossi-Feta-Muffins – das Rezept

Saturday, June 15th, 2013

Unter dem Begriff Cabanossi versteht man längliche Rohwürste aus fein gehacktem Rinder- und Schweinefleisch, die pikant mit verschiedenen Gewürzen wie Paprika, Salz, Pfeffer und Knoblauch versehen sind und die durch das Paprika eine charakteristische rote Farbe erhalten. Aber nicht nur als Aufschnitt für Brot sind solche Würste geeignet, man kann sie auch wunderbar in Rezepten wie Muffins verwenden. Und als großer Freund von pikanten Muffins aller Art, wollte ich das heute gleich mal ausprobieren. Das dabei entstandene Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.

Was benötigt man also für ein Blech (12 Muffins)?

200g Cabanossi
01 - Zutat Cabanossi / Ingredient cabanossi

1 Bund Schnittlauch
02 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

100g Feta
03 - Zutat Feta / Ingredient feta

200g Weizenmehl (Typ 405)
04 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

100g Vollkorn-Weizenmehl (Typ 1050)
05 - Zutat Vollkornmehl / Ingredient whole wheat flour

80g Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 Hühnereier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

4 gestrichene Teelöffel Backpulver
08 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

125ml Buttermilch
09 - Zutat Buttermilch / Ingredient buttermilk

125ml Milch
10 - Zutat Milch / Ingredient milk

100g geriebenen Edamer
11 - Zutat Edamer / Ingredient Edamer cheese

5-6 TL italienische Kräuter (TK)
12 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

sowie etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Muffin-Form

Beginnen wir also damit, das Schnittlauch zu waschen, trocken zu schütteln
13 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und in feine Röllchen zu schneiden.
14 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

Außerdem zerteilen wir die Cabanossi
15 - Cabanossi würfeln / Dice cabanossi

und den Feta in möglichst kleine Würfel.
16 - Feta würfeln / Dice feta

Während dann die Butter auf der Auftau-Stufe der Mikrowelle schmilzt
17 - Butter schmelzen / Melt butter

geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel
18 - Mehle in Schüssel geben / Put flours to bowl

geben die vier gestrichenen Teelöffel Backpulver hinzu (ich verwendete hier übrigens wieder das gute Weinstein-Backpulver)
19 - Backpulver addieren / Add baking powder

und vermischen alles gründlich miteinander.
20 - Gut vermischen / Mix well

In eine zweite, kleinere Schüssel geben wir dann die Milch und die Buttermilch
21 - Milchsorten in weitere Schüssel geben / Add milks to another bowl

schlagen die beiden Eier hinein
22 - Eier aufschlagen / Add eggs

und verquirlen alles gut miteinander.
23 - Verquirlen / Whisk

Die Ei-Milch-Mischung geben wir dann zum Mehl
24 - Eier-Milch zum Mehl geben / Add egg-milk-mix to flour

und verrühren alles gut miteinander, wobei ein ziemlich klebriger Teig entsteht.
25 - Vermengen / Mix

Nun geben wir noch die Butter hinzu
26 - Geschmolzene Butter addieren / Add molten butter

und heben sie gründlich unter.
27 - Unterheben / Fold in

Es folgen das Schnittlauch und die 5-6 Teelöffel italienische Kräuter
28 - Schnittlauch & italienische Kräuter hinzufügen / Add chives & italian herbs

die wir erst einmal wieder gut verrühren
29 - Verrühren / Stir

und dann den geriebenen Edamer
30 - Käse hinzufügen / Add cheese

den gewürfelten Feta
31 - Feta addieren / Add feta

sowie die Cabanossi-Würfelchen hinzu geben
32 - Cabanossi beifügen / Add cabanossi

und diese ebenfalls gut in den Teig einrühren.
33 - Vermischen / Mix

Nachdem wir dann den Backofen auf 180 Grad eingestellt haben, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Butter oder Öl aus
34 - Muffinblech ausfetten / Grease muffin tray

und füllen die Vertiefungen dann vorsichtig mit Hilfe eines Esslöffels mit der Teigmasse.
35 - Muffinblech befüllen / Fill muffin tray

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein und backen unsere Muffins für 35 bis 40 Minuten.
36 - Backen / Bake

Anschließend entnehmen wir das Blech, lassen es ein paar Minuten ruhen und lösen dann die fertigen Muffins vorsichtig z.B. mit einem kleinen spitzen Messer aus den Vertiefungen
37 - Cabanossi Feta Muffins - Fertig gebacken / Finished baking

um sie anschließend noch warm zu servieren und zu genießen.
38 - Cabanossi Feta Muffins - Serviert / Served

Ich hatte zwar noch kurz mit dem Gedanken gespielt, den Teig zusätzlich mit Salz und Pfeffer zu würzen, war im Nachhinein aber froh es nicht getan zu haben, denn die Kombination aus leicht pikantem Cabanossi, würzigem Feta, dem Schnittlauch und den italienischen Kräutern reichte vollkommen aus, um den Muffins einen angenehm würzigen Geschmack zu geben. Der Teig war beim Backen außerdem angenehm lufitg aufgegangen, so dass die Muffins unter einer hauchdünnen, knusprigen Hülle ein saftiges und lockeres Inneres mit kleinen Cabanossi-Würfeln und geschmolzenem Feta bargen. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch in abgekühlten Zustand erwiesen sich die Muffins weiterhin als wahrer Genuss, was sie auch als Fingerfood überaus geeignet macht.

39 - Cabanossi Feta Muffins - Seitenansicht / Side view

40 - Cabanossi Feta Muffins - Querschnitt / Lateral cut

Werfen wir abschließend natürlich wie üblich einen kleinen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Für das gesamt Blech komme ich bei meiner Berechnung auf etwa 3000kcal, aufgeteilt auf die 12 Muffins haben wir also einen Wert von deftigen 250kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Portion sind wir also schon bei 750kcal. Aber bei Verwendung von Cabanossi hatte ich auch kaum mit einem anderen Ergebnis rechnen können. Wen die Kalorien nichts ausmachen und pikante Muffins mag, dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt. Es lohnt sich…

Guten Appetit

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [14.06.2013]

Friday, June 14th, 2013

Auch wenn der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke aufgrund ihres Charakters als Süßspeise für mich weniger Interessant erschienen, hatte man mit dem asiatischen Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, den Gebackenen Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter sowie einer Zarten Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality durchgehend sehr interessant und verlockend klingende Gerichte aufgefahren. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Calamari, irgendwie war mir heute mal danach. Dazu kam noch ein Schälchen Mischgemüse und noch ein kleines Dessert in Form eines Mousse Tiramisu.

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat / Baked calamari with remoulade & potato salad

Mir war natürlich bewusst, dass die Tintenfischringe in ihrer dünnen, knusprigen Panade höchstwahrscheinlich frittiert waren und somit keinen allzu leichten Genuss boten. Aber da sie nicht nur noch angenehm heiß waren, sondern auch das Fleisch im Inneren sich als angenehm zart erwies, hatte sich der Griff zu diesem Gericht aus meiner Sicht wirklich gelohnt. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und einigen Spritzern Zitronensaft ein wirklicher Genuss. Und auch der mild-säuerliche Kartoffelsalat, der wie hier in Bayern üblich ohne Mayo angemacht war, erwies sich zwar als einfache, aber geschmacklich überaus gelungene Zubereitung. Nur beim Mischgemüse aus Erbsenschoten, Möhren und etwas Blumenkohl muss ich heute etwas in der Wertung abziehen, denn es war bereits etwas matschig geworden. Dennoch besser als gar kein Gemüse. Dafür entschädigte mich aber das locker-cremige Mousse mit seiner Garnitur aus Cocktailkirsche und dunkler Schokolade, das ich ebenfalls als sehr gelungen bezeichnen muss. Auch wenn alles zusammen nicht gerade kalorienarm war, war ich mit der Zusammenstellung dennoch überaus zufrieden.
Sah man sich im Gastraum um, erkannte man schnell dass die Tintenfischringe sich auch bei den anderen Essern überaus großer Beliebtheit erfreuten, was ihnen fraglos den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Um den zweiten Platz lieferten sich die Hühnerbrust und die Asia-Gerichte ein recht knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Hühnerbrust aber letztlich doch unterlag und von den Asia-Gerichten auf Platz drei verwiesen wurden. Zum Kaiserschmarrn mit Apfelmus war zwar auch hier und da gegriffen worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute leider nicht aus. Statistisch betrachtet also mal wieder eine der Normalverteilung entsprechende Platzierung ohne Überraschungen – der Mensch ist eben ein “Gewohnheitstier”… ;-)

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: +
Mousse Tiramisu: ++