Kurztest Erasco Heisse Tasse Eintopf Erbse

Als mich heute Abend noch etwas Hunger überkam, stieß ich beim durchforsten meiner Schränke auf eine Tüte “Heisse Tasse Eintopf Erbse” von der Firma Erasco. Wie mir beim lesen der Tüte auffiel, gehört das

Nährwerte für 220g
Brennwert: 423 kj
100 kcal
Eiweiß: 5,1g
Kohlehydrate: 16,2g
Fett: 1,6g

deutsche Unternehmen Erasco offensichtlich zum us-amerikanischen Suppengiganten Campbells, der hier in Europa wohl vor allem durch das weltbekannte Gemälde des PopArt-Künstlers Andy Warhol bekannt sein dürfte. Wie klein die Welt doch ist…

Ohne Geschmacksverstärker, fettarm, reich an Gemüse und dann auch noch mit Ballaststoffen las ich da auf der Verpackung – klang ja nicht allzu übel. Aber schauen wir uns erst einmal den Inhalt der Tüte an.

Gemäß Anleitung sollte man das ganze mit 190ml kochendem Wasser übergießen, umrühren und 5 Minuten ziehen lassen. Also gelesen, getan.

Ob es nun genau 190ml waren, kann ich dabei jedoch nicht sagen – aber wird schon ungefähr stimmen. Als letztes vor dem finalen Geschmackstest, galt es noch die Konsistenz zu prüfen.

Etwas dicker und sämiger als eine normale Suppe, den Namen Eintopf scheint es also zu recht zu tragen. Geschmacklich überraschte es mich positiv, schmeckte tatsächlich weder nach Konservierungsstoffen noch nach unnötigen Geschmacksverstärkern. Und etwas sättigender als ein dünnes Süpchen oder ein Boullion. War zwar nicht viel, aber letztenendes doch eine kleiner feiner Eintopf, welcher sich als Zwischenmahlzeit oder zur Ergänzung eines ausgewogenen Abendbrotes ganz gut eignet.
Meine Wertung:

Ziellos ins Subway [15.12.2006]

Heute traf ich mich mit Herrn Gonzo zum lunchen. Unsere erste Idee war das R2 am Marktplatz gewesen, als wir jedoch kurz davor waren, fiel uns ein daß ja Freitag ist und es bestimmt Fisch geben würde. Dem war auch so, irgend ein Meeresfisch mit Ananas auf Curryreis – ein Gericht, mit dem ich hätte leben können, welches jedoch meinem Begleiter nicht zusagte. Nach einem kurzen Blick auf die Mittagskarte des Marktkellers neben der Stadtkirche machten wir uns dann in Richtung Wagnergasse auf den Weg, redeten auf dem Weg über die Johannisstraße darüber ins Cheers zu gehen und entschieden uns dann schließlich als wir am Subway ankamen dazu, doch dort hinein zu gehen.
Irgend jemand hatte Rabatt-Gutscheine auf einem der Tische liegen lassen, die wir dort während des Wartens in der Schlange entdeckten und an uns nahmen.


Subway-Rabattgutscheine ­čśë

Darunter ein sog. “Männer-Menu“, bestehend aus zwei großen Standard-Subway-Sandwiches und zwei 0,4l Getränken für 9,99 Eurönchen. Auf Nachfrage während der Bestellung wurde uns bestätigt, daß dieser Gutschein auch für das aktuelle Special BBQ-Rip Sub (ich berichtete bereits darüber) gilt. Also entschieden wir uns für dieses.


BBQ-Rip Subway Sandwich auf Wheat-Brot

Für den Preis kann man das schon mal machen. Ich weiß gar nicht wo man diese Gutscheine her bekommt – unsere waren ja eher ein Zufallsfund. Liegen die irgendwelchen Prospekten oder den Tageszeitungen bei ?

Kurztest Buss Mexikanisches Hacksteak [06.12.2006]

Leider bin ich heute erst nach 20.00 Uhr aus dem Turm gekommen, daher hatte ich keine Gelegenheit mehr einzukaufen und mein Kühlschrank war leer – so dachte ich zumindest. Ich fand dann wieder erwarten doch noch etwas darin: Eine 300g Packung Mexiko-Hacksteak der Firma Buss. Hatte ich wenn ich mich recht entsinne mal vor längerem im “Kegel -Spar” in der Löbderstraße geholt. Dort war es ungekühlt gelagert gewesen, aber der Kühlschrank hat ihm mit Sicherheit nicht schlecht getan.

Als ich die Packumverpackung entfernt hatte, lag eine Blechdose vor mir.

Irgendwie zwang sich mir unvermittelt der Begriff Hundefutter auf. ­čśë

Nährwerte für 300g
Brennwert: 1413 kj
336 kcal
Eiweiß: 18g
Kohlehydrate: 31,8g
Fett: 15,3g

Es gab zwei Möglichkeiten der Zubereitung: 20 Minuten in heißem Wasser mit geschlossenen Deckel oder 3 bis 5 Minuten in die Mikrowelle bei geöffnetem Deckel. Wie ich ja bereits im Post über das Maggi Buntes Gemüse-Hühnchen schrieb, habe ich ein leichtes Problemchen mit zwei zu kleinen und einem viel zu großen Topf – so entschloß ich mich für die Zubereitung in der Mikrowelle. Also öffnete ich die Dose.

Nun ja, nach Hundefutter sah es nicht unbedingt aus. ­čśë Also auf einem mikrowellenfähigen Geschirr rein in die Mikrowelle, das ganze abgedeckt und den TImer auf fünf Minuten gestellt.

Nach Abschluß des Aufwärmvorgangs war es schön heiß, aber wie für die Mikrowelle typisch an einigen Stellen leicht ausgetrocknet. Mein Vorurteil gegenüber Metallschalen in der Mikrowelle, daß ich bei meinem Post über die Fernando Lasagne geäußert hatte, erwies sich dadurch im übrigen auch als weitgehend unbegründet. In der Zubereiungsanleitung fand sich jedoch der Hinweis (ich zitiere): “…Schale nicht in direkten Kontakt mit Metall oder einer zweiten Schale bringen…” – also war der Gedanke doch nicht vollkommen abwegig gewesen.

Viel war es nicht – aber zumindest befreite es mich von dem Schicksal den Pizzaservice anzurufen oder hungrig zu Bett zu gehen. Geschmacklich war es wieder erwarten gar nicht mal so schlecht. War schön saftig und leicht würzig. Hatte leicht Vorurteile, die hatten sich doch weitgehend als unbegründet herausgestellt – wobei es visuell wirklich nicht viel her machte.
Meine Wertung:

Popp Fernandos Lasagne Bolognese [03.12.2006]

Am heutigen Abend fand sich in meinem Gefrierfach noch eine weitere 400 Gramm Portion Tiefkühl-Lasagne – dieses mal jedoch von der (mir bisher unbekannten) Firma Popp Feinkost GmbH, die dieses Produkt unter dem Namen “Fernandos Lasagne Bolognese” wohl wenn ich mich recht entsinne (mal wieder) im tegut angeboten hatte. Preis war, wenn ich mich recht entsinne, 1,49 Eurönchen. Die Ähnlichkeit bereits vor einiger Zeit beschriebenen Alfredo Lasagne Bolognese war zumindest Namenstechnisch nicht zu verkennen. Hier hatte ich es wohl mit einer Art me-too Produkt zu tun, wenn man bei Lebensmitteln von so was sprechen kann. Die Ähnlichkeit Alfredo <-> Fernando lässt so etwas zumindest erahnen.
Aber genug der langen Vorrede, kommen wir zum Produkt.

In der Papp-Umverpackung findet sich eine Blechschale, die noch einmal zusätzlich mit einer Blechfolie abgedeckt ist. Obwohl auf der Verpackung die Verwendung der Mikrowelle zur Zubereitung angezeigt ist, kam mir das schon etwas seltsam vor. Jedes Kind weiß, daß Metall in der Mikrowelle nicht wirklich gut ist.

Es hätte vielleicht dann sogar funktioniert – auch wenn ich bei so etwas immer etwas “Bauchschmerzen” hätte, aber auf der anderen Seite kenne ich mich wohl zu wenig mit so etwas aus um mir da wirklich ein entgültiges Urteil bilden zu können. Aber es sollte gar nicht so weit kommen, denn beim lesen der Zubereitungsbeschreibung auf der Rückseite der

Nährwerte für 400g
Brennwert: 2260 kj
540 kcal
Eiweiß: 24g
Kohlehydrate: 48g
Fett: 28g

Umverpackung in der Sektion für die Mikrowelle fand sich dann der unmissverständliche Hinweis, daß die Zubereitung im Backofen vorzuziehen und vom Hersteller empfohlen ist. Hätte ich die Anleitung mal vor dem Kauf richtig gelesen. Die Verwendung der Mikrowelle wäre danach zwar möglich gewesen, aber es wäre dann nicht der richtige “Bräunungseffekt” (O-Ton Hersteller) eingetreten. Auf den wollte ich keinesfalls verzichen… Ach ja, eine Kombination aus Auftauen in der Mikrowelle und anschließendem Backen im Ofen wäre möglich gewesen. Alles schön und gut, aber….
Mein Problem hier ist nämlich, daß ich nicht über einen Backofen im Sinne der Definition verfüge, sondern nur über einen kleinen Grill, der zur Not zum Glück auch als eine Art Backofen verwenden lässt. Also nutzte ich zur Zubereitung eben diesen. Daß sich dadurch die Zubereitungszeit auf ca. 45 Minuten verlängerte, mußte ich eben in Kauf nehmen. Aber schauen wir uns erst einmal das Gericht in seinem “Roh-Zustand” an.

Ich platzierte die Schale also auf einem Backrost und ließ sich bei ca. 190 Grad für ungefähr die in der Anleitung empfohlenen 45 Minuten vor sich hin schmoren. Das Ergebnis sag dann gar nicht mal soooo schlecht aus.

Mit Hilfe eines Bratenwenders befreite ich die fertige Lasagne und hievte sie für den Verzehr auf einen Teller. Dabei verunglückte es mir etwas, aber ich möchte das Bild nicht vorenthalten, da man dadurch die Menge wohl besser abschätzen kann.

Geschmacklich mußte sich diese Lasagne beim anschließenden oral durchgeführten Verzehrtest – im Volksmund auch einfach “essen” genannt ­čśë – nicht wirklich hinter der Alfredo Lasagne verstecken. Wenn wir die beiden Produkte aber schon direkt vergleichen, hier einige mehr oder weniger negative Punkte, die mir bei der Fernando-Variante aufgefallen sind:

  • Weniger saftig bzw. weniger Käseabdeckung – dadurch ofenhitzebedingte Austrocknung der Lasagneschicht an einer Seite
  • Nur bedinge Mikrowellentauglichkeit – dadurch längere Zubereitungszeit
  • Blech- statt Pappschale

Ich ziehe dem ganzen aber trotzdem nur einen halben Punkt ab, da es vom Geschmack her trotz dieser o.g. Dinge letztenendlich durchaus überzeugen konnte.
Meine Wertung:

Kurztest Abbelen Hot Dogs [19.11.2006]

Es soll nicht erscheinen daß ich nur im tegut einkaufe, aber mein aktuelles Convinience-Food-Gericht stammt schon wieder von dort. Es handelt sich dabei um “Abbelen Hot Dogs” für die Mikrowelle – angeblich in einer Minute fertig. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen…

Packung also aufgerissen und auf eine Mikrowellenfähige Unterlage gelegt. Das ganze ist wirklich simpel aus zwei aufgeschnittenen weichen Brötchen, zwei Scheiben Käse und zwei Bockwürsten aufgebaut – nichts besonderes also. Der Preis von wenn ich mich recht entsinne 99 Cent erscheint mir da fast etwas zu hoch.

Nach einer Minute Mikrowelle war der Käse dann tatsächlich geschmolzen und die Würstchen scheinbar richtig heiß – man verbrannte sich sogar etwas die Finger an den Brötchen wenn man nicht aufpasste. Ob das auch mit normalen Käse und Standard-Bockwürsten geht müsste man mal testen.

Zum Schluß verzierte gab ich auf das ganze noch etwas Ketchup und fertig war ein kleiner Snack zum Abend.

Fand das ganze sehr praktisch – auch denn zu einem richtigen Hot Dog vielleicht noch Röstzwiebeln oder Gurkenscheibchen gefehlt hätten. Habe ich aber grade nicht im Haus gehabt.
Hier die Werte für beide Hotdogs:

Nährwerte für 200g
Brennwert: 2448 kj
588 kcal
Eiweiß: 26g
Kohlehydrate: 44g
Fett: 34g

Ist bei Leibe nicht besonderes – aber ein wirklich schnelles Gericht. Und Geschmacklich gar nicht mal sooo übel.
Meine Wertung: