Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept

Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?

Eine rote Paprika
01 - Zutat rote Paprika

Eine kleine Zuchini
02 - Zutat Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)
03 -  Zutat grobe Bratwürste

Eine Kaffeetasse Couscous
04 - Zutat Couscous

Eine Zehe Knoblauch
05 - Zutat Zehe  Knoblauch

Eine kleine Zwiebel
10 - Zutat kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo
07 - Gewürze
Einen Esslöffel Butter
08 - Zutat Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)
11 - Zutat Harissa (optional)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.
12 - Gemüse zerkleinern

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.
12 - Knoblauch in Salz reiben
Nun geben wir etwas Öl in einen Topf
13 - Öl in Topf geben
und dünsten die Zwiebeln darin an.
14 - Zwiebeln andünsten

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.
15 -  Knoblauch & Tomatenmark hinzugeben

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.
16 - Paprika & Zuchini einfügen

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab
17 - mit Wasser ablöschen

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle
19 - Bratwurst von Pelle befreien

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.
20 - Bratwurstklösschen formen
Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
21 - Salzen 22 - Pfeffern 23 - mit Oregano würzen 24 - Paprikapulver

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.
25 - Köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.
26 - Couscous kochen

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.
27 - Couscous untermischen

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.
28 - Abschmecken

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉
29 - mit Harissa nachwürzen
Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.
30 - Fertiges Gericht

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.

Meine Wertung: 3 MG

Chicken Saag nach Art des Hauses – das Rezept (mit Spinat)

Ich bin was das kochen angeht wirklich langsam auf den Geschmack gekommen muss ich sagen. Daher wollte ich mich nun einmal an etwas komplexeres heranwagen und stieß dabei auf “Chicken Saag” – Geflügelpfanne mit Spinat und Erbsen nach indischer Art. Wie regelmässige Leser bereits wissen bin ich ja ein großer Freund der indischen Küche – doch ein solches Gericht selbst zu kochen, daran hatte ich mich noch nicht herangewagt. Somit wohnen die Leser dieses Artikels sozusagen einer Weltpremiere bei – denn JaBB kocht heute indisch. 😉

Für dieses Gericht brauchen wir:

ca. 200g Geflügelfilet
01 - Zutat Geflügelfilet

Tiefkühl Erbsen, Tiefkühl Spinat und geschälte Tomaten
02 - Zutat Gemüse

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch

Pfeffer, Salz, Currypulver und scharfes Paprikapulver
05 - Gewürze-Lineup 1

Kreuzkümmel, Kardamom, Tabasco, Zucker und Ingwer
06 - Gewürze-Lineup 2

und 1 Becher Schlagsahne.
07 - Zutat Becher Schlagsahne

Kommen wir also zur Zubereitung:

Als erstes schneiden wir nun das Geflügelfilet in kleine, mundgerechte Stücke.
08 - Schneiden des Fleisches

Dann zerteilen wir die Zwiebel in kleine Würfel – ich habe hier nur eine halbe Zwiebel verwendet, mehr wäre bei der Fleischmenge meiner Meinung nach zu viel gewesen.
09 - Zwiebeln hacken

Auch das Knoblauch habe ich hier gleich zerteilt – das hätte ich aber dank Knoblauchpresse auch später machen können.
10 - Knoblauch zerkleinern

Als nächster Schritt wird das geschnittene Geflügelfleisch in etwas Olivenöl angebraten.
11 - Fleisch anbraten

Anschließend werden die gehackten Zwiebeln hinzugegeben.
12 - Zwiebeln zugeben

Nun folgen die Dosentomaten – entgegen meiner ersten Abschätzung konnte ich hier doch die ganze Dose verwenden.
13 - Tomaten zugeben

Nachdem die Tomaten etwas zerköchelt sind, folgt das Knoblauch. Je nach Geschmack eine bis zwei kleine, zerkleinerte Zehen.
14 - Knoblauch zugeben

Dann geht es ans würzen.
Zuerst Pfeffern – und nicht mit diesem Gewürz sparen –
15 - Pfeffern

und anschließend kräftig mit Curry würzen.
16 - mit Curry würzen

Und schließlich eine kleine Prise Kardamom. Ich habe das fertig gemahlene gekauft, das erschien mir am besten geeignet.
17 - Kardamom

Nach dem Würzen 5 Minuten köcheln lassen und dann das ganze mit Sahne “ablöschen” (keine Ahnung warum das so heißt).
18 - Mit Sahne ablöschen

Es folgen nun Salz (kann ruhig ein wenig mehr sein),
19 - Salzen

etwas Kreuzkümmel,
20 - Kreuzkuemmel zugeben

etwas Zucker,
23 - Zuckern

eine Prise gemahlener Ingwer
21 - Prise Inger zugeben

und schließlich das scharfe Paprikapulver – auch hier sollte man nicht unbedingt geizen.
22 - Paprikapulver zugeben

Für etwa 25 Minuten lassen wir das ganze nun auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und rühren es hin und wieder mal um.
24 - Köcheln

Nach dieser Köchelzeit geben wir den Spinat hinzu. Ich habe von der gekauften 450g Packung etwa ein Drittel, also 150g, verwendet. Anstatt des Jungspinats wäre hier mit Sicherheit Blattspinat noch besser geeignet gewesen. Außerdem musste ich feststellen, dass ein tiefgefrorener Spinatblock sich gar nicht mal so einfach zerteilen lässt. Ich muss mal schauen ob es irgendwo auch Tiefkühl-Spinat in kleineren Portionen gibt.
25 - Spinat hinzugeben

Den Spinat lassen wir dann für gute 10 Minuten köcheln und rühren ihn dabei gut unter.
26 - Spinat köcheln

Nun kommen die (ebenfalls noch tiefgefrorenen) Erbsen hinzu. Ich habe hier wieder ungefähr ein Drittel der oben gezeigten 300g Packung – also ca. 100g verwendet.
27 - Erbsen zugeben
Und wieder lassen wir das ganze für ca. 10 Minuten vor sich hin köcheln. Anschließend habe ich mich ans Abschmecken gemacht.
28 - Abschmecken

Da ich es ja scharf mag (und in Indien im übrigen auch scharf gegessen wird) würzte ich meine Kreation nun mit etwas Tabasco nach.
29 - Mit Tabasco abschmecken

Alternativ hätte ich – das fiel mir aber leider erst hinterher ein – auch Chilis mit dem Fleisch anbraten können um etwas mehr Schärfe erreichen zu können. Werde ich das nächste mal dann aber wohl machen.
Zu einem indischen Gericht gehört natürlich Reis – vorzugsweise Basmatireis. Leider hatte ich aber nur Naturreis im Hause – aber notfalls tut es der ja auch. 😉 Mit 10 Minuten ist so ein Beutel auch schnell gekocht.
30 - Reis kochen

Somit hatte ich also mein erstes selbstgekochtes indisches Gericht geschaffen.
31 - Fertiges Gericht

Und es schmeckte sogar wirklich gut. Irgendwie war es mir gelungen, die unterschwellig wirkende Schärfe mit hinein zu bringen, die ich ja so bei indischen Gerichten schätze. Ich glaube zwar dass ich das Fleisch am Anfang etwas länger hätte anbraten sollen, aber dem Endergebnis tat dies keinen Abbruch. Das ganze könnte wirklich zu einem meiner Lieblingsgerichte avancieren. Wäre da nicht die etwas lange Gesamtzubereitungszeit von etwa 1 Stunde und 15 Minuten – also nichts für ein schnelles Mittag- oder Abendessen. Wer jedoch den etwas größeren Aufwand nicht scheut, dem kann ich dieses Rezept wirklich vorbehaltlos empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG

Rührei mit Schinken und Knobi

Auch heute blieb meine Küche mal wieder nicht kalt – doch es sollte mal wirklich schnell gehen. Eine kurze Überprüfung zeigte mit dass ich noch Hühnereier und etwas gewürfelten mageren Schinken verfügbar hatte. Und natürlich noch etwas von dem Knoblauch vom gestrigen Gericht. Also schlug ich vier Hühnereier auf, quirlte sie mit einer Gabel und würzte sie schließlich mit etwas Salz und Pfeffer. In einer Pfanne briet ich nun ein wenig kleingeschnittenes Knoblauch in Olivenöl an, gab die Schinkenwürfel dazu und nach kurzer Anbratzeit schließlich die gewürzte Eimasse hinzu. Es dauerte nicht mal zehn Minuten, schon hatte ich ein vollwertiges Rühreigericht, das ich mir noch mit einer Butter-Sandwichscheibe garnierte.

Rührei mit Schinken und Knoblauch

War für das Minimum an Zutaten war dieses Schnellgericht wirklich ganz gut gelungen. Es hätte etwas “saftiger” sein können – hier hätte wie ich aus Erfahrung weiß etwas Milch in der Eiermasse abgeholfen – doch war diese leider aus. Letztlich ging es aber auch ohne. Ein einfaches, schnelles Gericht mit kurzer Zubereitungszeit, das wirklich gut sättigt. Muß mich mal umschauen wie ich das noch etwas verbessern und somit vollwertiger machen kann. Für Tipps und Hinweise bin ich natürlich dankbar… 🙂

Meine Wertung: 2 MG

Gemüse-Wildreis mit Chili-Knoblauch-Garnelen

Heute hatte ich mal wieder Lust zu kochen – aber nicht ein Fertiggericht sondern mal was richtiges. Dazu hatte ich im hiesigen teGut die entsprechenden Zutaten eingekauft – zumindest soweit ich sie nicht noch im Haus gehabt hatte.

Zutaten

Neben einer Packung Iglo Gemüseideen – bestehend aus Wildreis und Gemüse – für 2,19 Euronen aus dem Tiefkühlregal gehörten dazu auch Garnelen (2 Packungen von 90g = insg. 180g), Knoblauch (eine Zehe), eine Chilischote und etwas Olivenöl.
Als erstes entkernte ich die Chilischote und zerteilte sie in kleine Stücke.

Chilischote zerkleinern

Gleichzeitig ließ ich in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl heiß werden.

Öl in Pfanne

Nachdem das Öl eine annehmbare Temperatur erreicht hatte, gab ich das Knoblauch, das ich mit einer Knoblauchpresse zerkleinerte hinzu

Knoblauch in Öl

und streute das Chili hinein um beides im Öl etwas anbruzzeln zu lassen.

Chili hinzu

Anschließend gab ich die Riesengarnelen – zwei Packungen á 90 Gramm – in die Pfanne mit dem heißen Öl

Anbraten der Garnelen

und ließ sie drei bis view Minuten auf hoher Stufe anbraten bis sie eine annehmbare Farbe erreicht hatten.

Garnelen angebraten

Nun entnahm ich die Garnelen aus der Pfanne

Garnelen raus

und gab die noch gefrorene Reis-Gemüse-Mischung in die Pfanne.

Iglo hinein

Dies mußte nun für 7-10 Minuten dort auch hoher Stufe gar werden – dabei darf man jedoch nicht vergessen immer wieder umzurühren.

Reis anbraten

Abschließend kommen nun die Garnelen wieder hinzu und werden untergemischt. Auf mittlerer Stufe lassen wir sie wieder heiß werden.

Garnelen hinzugefügt

Nach etwas mehr als 20 Minuten hat man schließlich ein leckeres Gericht aus Gemüse-Wildreis mit Garnelen.

Fertiges Gericht

Ich hatte die Befürchtung gehabt dass es zu trocken oder geschmacklich zu lasch werden würde – aber dies erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Was ich das mehr oder weniger Spontan zusammengekocht hatte erwies sich als wirklich gelungen. Die in Knoblauch und Chili angebratenen Garnelen besaßen eine leichte, angenehme Schärfe und der mit Paprika, Mais und Brokkoli versetzte Wildreis rundete das ganze im Geschmack ab. War wirklich gelungen und ich kann das einfache und schnelle Rezept – sozusagen ein Halbfertiggericht – nach meinem kleinen Selbstversuch wirklich jedem Empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG

Chili con Carne – variiert

Irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust zu kochen. Ich wälzte einige Zeit lang verschiedene Rezepte, landete aber letztlich dann doch mal wieder bei einem meiner Lieblingsgerichte: dem Chili con Carne. Als Grundlage diente das bereits hier vorgestellte Rezept, das ich jedoch nach eigenem gutdünken etwas variierte.
Zutaten für die heutige Version (ca. 2-3 Portionen) waren:

  • 200g ungewürztes Schweinegehacktes
  • 200g ungewürztes Rindergehacktes
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Tomatenmark
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Chilibohnen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Jalapenos oder Chilischoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 – 3 Zehen Knoblauch
  • Maggi Würzmischung Nr. 5
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • ein Schuß trockener Rotwein

Eigentlich war mein Plan gewesen gewürztes und bereits gemischtes Gehacktes – sog. Halb-und-Halb – zu kaufen – doch im teGut gab es nur beides einzeln. So kaufte ich beides ungewürzt und plante beides selbst zu mischen und zu würzen. Wie würzt man aber nun Gehacktes ? Ich entschied mich dazu, eine Mischung aus Maggi Würzmischung Nr. 5, Salz und Pfeffer zu verwenden. Diese Mischung wurde unter Beigabe von etwas Olivenöl angebraten und die geschnittenen Zwiebeln, die mit der Knoblauchpresse zerdrückten Knoblauchzehen und die geschnittenen Jalapenos gleich hinzugegeben und schließlich mit einem Schuß trockenen Rotwein verfeinert. Nachdem alles gut angebraten war, wurde die Dose mit geschälten Tomaten beigegeben, das ganze mit etwas Wasser vermengt und dann mit dem Tomatenmark vermischt. Es folgten Kidneybohnen, Chilibohnen und Mais. Zusätzlich würzte ich das ganze mit Chilipulver, Pfeffer und Salz nach Geschmack ab. Auf mittlerer Stufe ließ ich das ganze etwa 8-10 Minuten in der Pfanne vor sich hin köcheln und rührte schließlich noch den Becher Saure Sahne unter.

Chilli con Carne - Pfanne

Als ich meine Kreation schließlich probierte, musste ich zu meiner Enttäuschung feststellen dass noch irgendwie der Pep fehlte. Zum einen lag es wohl daran, dass ich ungewürztes Gehacktes verwendet habe, zum anderen habe ich wohl bei der Würzung zu sehr gespart. Durch Zugabe von etwas mehr Chilipulver, Salz und Pfeffer sowie noch ein wenig mehr von den Jalapenos gelang es mir aber schließlich, das ganze noch zu retten.

Chilli con Carne - Teller

Durch die Verwendung von einer Mischung aus Rinder- und Schweingehacktes waren es die Hackfleischbällchen etwas “krümeliger” als solche aus reinem Schweinegehackten – fand ich sehr lecker. Nur bei der Würzung des Fleisches selbst hätte ich etwas freigiebiger mit den Gewürzen seien können – für meine erste Selbstwürzung von Mett war es aber ok. Und die Würzung des Restes machte es außerdem wett. Die Verwendung von zwei Bohnenarten (jeweils eine Dose Kidney- und Chilibohnen zu 400g) war ebenfalls in Ordnung, nur hätte ich eine kleinere Menge an Mais nehmen sollen – die Dose mit 385g war minimal zu viel. Hier sollte man eher eine kleine Dose verwenden – die Zutaten habe ich entsprechend angepasst.
Alles in allem war mir das Gericht dann meiner Meinung nach wirklich gelungen und mir einer angenehmen Schärfe so wie ich es mag. Hat mir wirklich exzellent gemundet – daher konnte ich es nicht lassen dies Rezept hier einmal zu verewigen.