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Selbstgemachte Apfelchips aus dem Dörrautomat

Saturday, January 18th, 2020

Gestern Abend kam mit Amazon Evening Express mein neuer Dörrautomat, den ich mir nach der Diskussion über selbstgemachte Gemüsebrühe im Rahmen meines Rezeptes für den Wikingertopf mit Kartoffelpüree nun bestellt habe. Leider hatte ich kein passendes Gemüse im Haus um das Gerät auszuprobieren, aber ich hatte glücklicherweise noch Äpfel – daher entschloss ich mich einen von diesen für meinen allerersten Dörrversuch zu verwenden. Hinweis: Dies ist KEIN Werbepost, ich schreibe dies ohne dafür bezahlt zu werden, ich will nur meine ersten Erfahrungen mit dem Dörren beschreiben. 🙂

Prinzipiell gilt das Dörren, also die Methode Lebensmittel haltbar zu machen indem man ihnen die Feuchtigkeit entzieht und damit den Mikroorganismen die Nahrungsmittel verderben lassen sozusagen die Lebensgrundlage entzieht. Man muss wissen: Die meisten Bakterienarten vermehren sich ab einem Wassergehalt von weniger als 35 Prozent nicht mehr. Viele Schimmelpilze dagegen sind noch bis zu einem Wassergehalt von 15 Prozent zersetzend tätig. Vorteil ist dabei, dass die meisten Nährstoffe und Vitamine bei dieser Methode erhalten bleiben, die Nahrungsmittel aber erheblich leichter und platzsparender werden. Sie sind allerdings dadurch nicht ewig haltbar, da die Verderbnisbakterien- und Pilze nicht vernichtet, sondern nur in ihrer Entwicklung gestoppt werden. Außerdem ist das Verfahren, je nach Vorgehensweise, mit hohem Energieaufwand verbunden.

01 - ClaTronic DR 2751 Dörrautomat / Dehydrator

Ich hatte nicht allzu viel Geld ausgeben wollen, daher habe ich mich für den Clatronic DR2751 mit 250 Watt Leistung entschieden, den es bei Amazon für unter 25 Euro zu kaufen gab. Das Gerät hat 5 Dörrebenen mit großem Fassungsvermögen und im Deckel ein Umluftgebläse. Nachteil ist, dass es nur einen Ein- und Ausschalter hat und nicht, wie bei teureren Geräten, zusätzlich eine Temperaturwahl oder gar eine Zeitschaltuhr. Das Gerät läuft dabei konstant mit 50 Grad Umluft, bei den etwas teureren Gerät mit Temperaturregelung zwischen 35 und 70 Grad einstellen. Ob man das wirklich braucht sei mal so dahingestellt – um das beurteilen zu können fehlt mir noch die Erfahrung mit dem Dörren. Eine Zeitschaltuhr halte ich wiederum nur dann für nützlich wenn man das Gerät nicht selbst beaufsichtigen kann. Ich hatte überlegt einfach eine Zeitschaltuhr an die Steckdose zu machen um das zu erreichen, in der Anleitung zum Clatronic DR2751 wird davon aber explizit abgeraten. Schade, aber so dörre ich eben nur wenn ich zu Hause bin – wird schon gehen.

Wie bereits einleitend erwähnt hatte ich mich entschieden, meine ersten Gehversuche mit dem Dörren mit einem Apfel zu versuchen. Ich glaube es war einer der Sorte Gala oder Braeburn, nicht besonders groß und auch schon etwas älter, aber für meine Zwecke sollte er ausreichend sein.

Wir waschen also den Apfel, trocknen ihn und schneiden ihn in dünne Scheiben.
02 - Apfel in Scheiben schneiden / Cut apple in slices
Ich wäre hier froh gewesen einen Hobel (Mandoline) oder so etwas zu haben, denn die Scheiben waren leider nicht ganz gleichmässig geworden und je schmaler der Apfel wurde, desto schwieriger wurde es auch eine einheitliche Scheibe zu schneiden. Das ist aber ein rein ästhetisches Problem. 😉

03 - Kerngehäuse ausstechen / Remove core
Ich hatte bei meiner Recherche im Internet gesehen, dass man Kernobst sowohl mit als auch ohne Kerngehäuse sowohl mit als auch ohne Kern dörren kann, aber ich befürchtet dass die Kernreste und Spelzen beim Dörren Steinhart werden könnten, daher entschloss ich mich dazu den Kern mit einem Ringausstecher zu entfernen.

04 - Apfelscheiben in Dörrgerät platzieren / Site apple slices in dehydrator
Anschließend platziert man die Scheiben ohne dass sie sich berühren oder gar überlappen in dem Ebenen des Dörrgeräts – die man vorher natürlich mit einem feuchten Lappen gereinigt hat –

05 - Dörrgerät einschalten / Turn on dehydrator
und schaltet das Gerät ein. Wie bereits gesagt, verfügt der Clatronic DR2751 nur über einen einzelnen großen Schalter am Deckel, den man einfach umlegen muss. Das Gerät beginnt dann mit der Lautstärke eines schnell laufenden Computerlüfters zu brummen und die heiße Luft durch die einzelnen Ebenen zu pusten. Jetzt heißt es einfach nur: Warten und das Gerät dörren lassen.

Während ich auf das Ergebnis meines Dörrversuchs wartet, las ich noch ein wenig über Dörrobst und Dörrgemüse sowie weitere Einsatzmöglichkeiten eines Dörrautomaten im Internet und stieß dabei auf die Idee mit der man Apfelchips noch etwas “pimpen” konnte – und wollte sie sofort umsetzen. Die Apfelscheiben waren etwa eine Stunde bereits im Dörrautomaten.

06 - Apfelscheiben mit Ahornsirup bestreichen / Coat apple slices with maple sirup
Im ursprünglichen Artikel hieß es, dass man die Apfelscheiben mit Agavendicksaft bestreicht und mit etwas Zimt bestreut, ich fand bei der Suche in meinen Schränken zuerst auf Ahornsirup und entschloss mich diesen zu verwenden. Also goss also etwas Sirup in eine kleine Schale und benetzte einen Bratpinsel damit, um die Apfelscheiben zu bestreichen. Man brauch aber wirklich nicht viel, nur ein paar Tropfen.

07 - Apfelscheiben mit Zimt würzen / Season apple slices with cinnamon
Anschließend streuen wir etwas fein gemahlenen Zimt darüber. Ich ließ einige Scheiben “roh” ohne alles, einige bestrich ich nur mit Sirup und andere bestrich ich sowohl mit Sirup als auch mit Zimt.

08 - Fertig gedörrt / Finished dehydrating
Nach fünf Stunden schienen sie mir bereits den richtigen Trockengrad erreicht zu haben, sie waren schön knusprig aber noch ein wenig flexibel. Selbst die Endstücke waren gut “durchgedörrt”. Eine Stunde länger hätte bestimmt nicht geschadet, aber ob sie das Ergebnis erheblich verbessert hätten bezweifle ich mal.

09 - Homemade apple crisps / Selbgemachte & -gedörrte Apfelchips
Schon die puren Apfelchips ohne Sirup oder Zimt waren sehr lecker, sie waren leicht knusprig, besaßen aber noch den vollen Apfelgeschmack und die damit kommende natürlichen Fruchtsüße. Wem diese nicht ausreicht empfehle ich die Variante mit Sirupglasur, die deutlich süßer, aber dadurch natürlich etwas klebrig geworden waren. Dadurch dass der Sirup beim Dörren eingetrocknet ist, werden die Hände aber glücklicherweise nicht merklich klebrig dabei. Die zusätzliche Zimtnote, die ja eine klassische Würze für Äpfel ist, rundete das ganze schließlich sehr gelungen ab – vorausgesetzt man mag Zimt. Mir haben alle drei Versionen geschmeckt.

So ein Dörrautomat ist schon wirklich was feines und abgesehen vom Zeitaufwand ist Dörrobst damit schnell und unkompliziert gemacht. Die Apfelchips haben den heutigen Tag auf jeden Fall nicht überlebt, so lecker waren sie. 🙂 Und ich freue mich schon drauf die Möglichkeiten dieses Geräts weiter auszureizen. Weitere Fruchtsorten, Gemüse und natürlich auch Fleisch warten nur darauf gedörrt zu werden. Das einzige worüber ich etwas nachgrüble ist es, ein Gerät für viele Stunden mit 250 Watt laufen zu lassen scheint mir nicht ganz so optimal- und es gibt sogar Geräte mit 500 oder gar über 700 Watt. Auf der anderen Seite: Ein Elektroherd verbraucht im Durchschnitt 4000 Watt, ein Wasserkocher 2200 Watt und selbst eine Dunstabzugshaube 700 Watt (Quelle) – da sollte ich mir wegen 250 Watt nicht allzu sehr Gedanken machen. 😁

Knusprige Buttermilch-Hähnchenschenkel mit Süßkartoffel-Wedges – das Rezept

Sunday, January 12th, 2020

Nachdem ich letztes Wochenende das erste Mal meine Heißluftfriteuse (Air Fryer) eingesetzt hatte, war ich auf den Geschmack gekommen und wollte dieses Wochenende einige weitere Einsatzmöglichkeiten ausprobieren. Dabei hatte ich mich für in Buttermilch marinierte Hähnchenunterschenkel mit Panko-Panade entschlossen, die ich mit ebenfalls frittierte Süßkartoffel-Wedges und etwas Mischgemüse serviert werden sollten. Dazu passte gute meine zuvor hergestellte Honey-BBQ-Sauce. Dabei sei angemerkt dass es sich hier um ein Kochexperiment handelt, das primär dazu dienen sollte meine Erfahrung mit dem Air Fryer etwas zu vertiefen und die Erfahrungen hier zu teilen. Dass dabei außerdem ein leckeres Gericht herauskam war ein beabsichtigter Nebeneffekt. 😉

Was benötigen wir für 2 Portionen?

6 Hähnchenunterschenkel
01 - Zutat Hähnchenunterschenkel / Ingredient chicken drumsticks

150ml Buttermilch
02 - Zutat Buttermilch / Ingredient buttermilk

einige Spritzer Sriracha-Sauce
03 - Zutat Sriracha-Sauce / Ingredient sriracha sauce

Für die Panade:

  • 30g Panko-Paniermehl
  • 60g Weizenmehl
  • 1/2 Esslöffel Baking Soda (Backpulver)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel weißer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Paprika
  • 1/4 Teelöffel Oregano
  • 1/4 Teelöffel Thymian
  • 1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Ingwer
  • 1 größere Süßkartoffel
    04 - Zutat Süßkartoffel / Ingredient sweet potato

    2-3 Esslöffel Olivenöl
    05 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    sowie jeweils 1/4 Teelöffel Salz, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel und geröstetes Paprika

    Wenn man mag außerdem noch etwas TK-Gemüse

    Beginnen wir damit, die Hähnchenunterschenkel zu marinieren. Dazu messen wir erst einmal die 150ml Buttermilch ab,
    05 - Buttermilch abmessen / Measure buttermilk

    geben einige großzügige Spritzer Sriracha-Sauce hinzu
    06 - Sriracha-Sauce hinzufügen / Add some sriracha sauce

    und verrühren beides gründlich miteinander.
    07 - Gründlich verrühren / Mix well

    Dann geben wir die Hähnchenunterschenkel in einen verschließbaren Beutel (z.B. Ziplock)
    08 - Hähnchenschenkel in Beutel legen / Put chicken legs in ziplock bag

    übergießen alles mit der Buttermilch-Mischung
    09 - Buttermilch-Mischung darüber gießen / Douse with buttermilk mix

    und drücken dann die Luft aus dem Beutel und verschließen ihn, wobei wir die Buttermilch gleichmäßig um die Hähnchenschenkel verteilen.
    10 - Verteilen & Luft aus Beutel pressen / Mix & squeeze air out

    Anschließend legen wir den Beutel in den Kühlschrank und lassen alles für mindestens 30 Minuten, gerne auch länger, marinieren.

    In der Zwischenzeit können wir schon mal die Süßkartoffel schälen
    11 - Süßkartoffel schälen / Peel sweet potato

    und sie in Spalten schneiden.
    12 - Süßkartoffel in Spalten schneiden / Cut sweet potato in wedges

    Diese Spalten geben wir in eine Schüssel, addieren 2-3 Esslöffel Olivenöl,
    13 - Olivenöl zu Süßkartoffeln geben / Add some oil

    geben je einen viertel Teelöffel Salz, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel und geröstetes Paprika hinzu
    14 - Gewürze addieren / Add seasonings

    und vermischen alles gründlich miteinander, so dass die Süßkartoffelspalten rundherum mit Öl und Gewürzen bedeckt sind.
    15 - Gründlich vermischen / Mix well

    Außerdem können wir auch schon mal die Mischung zum panieren der Hähnchenunterschenkel herstellen. Dazu geben wir die Panko-Brotkrumen, das Mehl und das Baking Soda in eine Schüssel,
    16 - Paniermehl, Mehl & Baking Soda in Schüssel geben / Put breadcrumbs, flour & baking soda in bowl

    geben die ganzen Gewürze wie oben angegeben hinzu
    17 - Gewürze hinzufügen / Add seasonings

    und vermischen alles wiederum gründlich miteinander.
    18 - Gründlich vermengen / Mix well

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Ofen auf 60 Grad vorzuheizen.

    Dann können wir schon einmal die Süßkartoffel-Spalten sich nicht überlappend in den Frittierkorb legen und bei 180 Grad für erst einmal 10 Minuten in die Heißluftfriteuse schieben. Ggf. frittieren wir sie in mehreren Durchläufen.
    19 - Süßkartoffelspalten in Heißluftfriteuse schieben / Put sweet potato wedges in Air Fryer

    Dann wenden wir sie und schieben sie für weitere 8-10 Minuten zurück in die Friteuse, bis sie schön knusprig geworden sind.
    20 - Zwischendurch wenden / Turn at halftime

    Die fertigen Spalten geben wir in eine Schüssel
    21 - Süßkartofelspalten in Schüssel geben / Put sweet potato wedges in bowl

    und lagern sie mit Alufolie abgedeckt bei 60 Grad im Ofen bis wir sie benötigen.
    22 - Abgedeckt im Ofen warm / Keep hot in oven covered

    Nun nehmen wir die Hähnchenunterschenkel aus der Buttermilch-Marinade, lassen sie etwas abtropfen und wenden sie dann in unserer gewürzten Panko-Panade.
    23 - Hähnchenschenkel in Paniermehl-Mischung wenden / Coat chicken legs with breadcrumbs mix

    Die Panierten Hähnchenschenkel legen wir dann nicht überlappend und nach Möglichkeit ohne sich zu berühren in den Frittierkorb.
    24 - Hähnchenschenkel in Frittierkorb legen / Put chicken legs in deep-fry basket

    Ich besprühte sie dann mit etwas Olivenöl, was sich allerdings nicht als die optimalste Lösung erweisen sollte – doch dazu gleich mehr.
    25 - Mit Öl besprühen / Sprinkle with oil

    Die so befüllten Frittierkorb schieben wir nun bei 200 Grad für erst einmal 10 Minuten in die Heißluftfriteuse.
    26 - In Heißluftfriteuse schieben / Put in Air Fryer

    Zum Glück kontrollierte ich zwischendurch und stellte fest, dass sich nur die Stellen bräunten die mit Öl bedeckt waren. Ich hatte gehofft dass sich das Öl etwas verteilt, aber das erwies sich als Fehleinschätzung. Daher empfehle ich, die Hähnchenschenkel gleich von Anfang an komplett mit Hilfe eines Backpinsels mit Öl zu bestreichen.
    27 - Mit Öl bepinseln / Brush with oil

    Wer mag, kann jetzt auch das TK-Gemüse in der Pfanne auftauen und fertig garen.
    28 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Sind die ersten 10 Minuten um, entnehmen wir den Korb kurz aus der Friteuse wenden die Hähnchenunterschenkel,
    29 - Hähnchenschenkel wenden / Turn chicken legs

    bepinseln sie bei Bedarf mit etwas mehr Öl
    30 - Bei Bedarf mehr Öl aufpinseln / Add more oil if necessary

    und schieben sie für weitere 8-10 Minuten bei 180 Grad zurück in die Heißluftfriteuse
    31 - Zurück in Friteuse schieben / Put back in Air Fryer

    bis sie schließlich die richtige Bräunung erreicht haben.
    32 - Fertig frittierte Hähnchenschenkel / Deep-fried chicken legs

    Dann ist es an der Zeit die fertigen Hähnchenschenkel mit dem Gemüse, den Süßkartoffel-Wedges und natürlich mit der selbst hergestellten Honey-BBQ-Sauce zu servieren und zu genießen.
    33 - Crispy chicken drumsticks with sweet potatoes - Served / Knusprige Hähnchenschenkel mit Süßkartoffel-Spalten - Serviert

    Die Hähnchenunterschenkel in ihrer knusprigen, würzigen Panade erwiesen sich wahrer Genuss. Das marinieren in Buttermilch sorgte dafür dass das Fleisch im inneren dabei wunderbar saftig geblieben war und zusätzlich eine leicht pikante Note der Sriracha-Chilisauce angenommen hatte. Dazu passten gut die Süßkartoffel-Wedges, die zwar immer noch sehr lecker, aber leider beim Aufenthalt im Ofen etwas labbrig geworden waren. Frisch wären sie besser gewesen, aber leider habe ich ja nur eine Friteuse, daher müsste ich das so lösen. Außerdem wirkten die dünnen oberen Enden der Wedges etwas angekokelt, weswegen ich vielleicht besser die Würfelform für die Süßkartoffel hätte wählen sollen. Beim nächsten Mal werde ich also eher eine Beilage direkt im Ofen frisch zubereiten. Beides zusammen wäre aber perfektes Fingerfood gewesen, vor allem mit der leckeren Honey-BBQ-Sauce als Dip. Das wurde durch das Gemüse aber leider etwas konterkariert, da ich dafür zumindest eine Gabel benötigte – also kein reines Fingerfood. Die Idee das frittierte Gericht mit etwas gesunden Gemüse zu servieren war im Ansatz zwar gut gewesen, aber in der Praxis hätte ich auch gut die gesunde Beilage verzichten können. Dennoch ein sehr gelungenes Kochexperiment, das meine Erfahrung mit der Heißluftfriteuse klar erweitert hat. Dieses praktische Gerät wird bei mir in Zukunft bestimmt häufiger eingesetzt.

    34 - Crispy chicken drumsticks with sweet potatoes - Side view / Knusprige Hähnchenschenkel mit Süßkartoffel-Spalten - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Honey BBQ Sauce im KFC-Style – das Rezept

    Saturday, January 11th, 2020

    Zum heutigen Gericht wollte ich eine selbst hergestellte BBQ-Sauce zubereiten, deren Rezept ich nun separat in diesem Beitrag vorstellen möchte.

    Was benötigen wir für ca. 300ml?

    01 - Zutaten / Ingredients

      250g Ketchup
      50ml Weißweinessig
      40g Molasse (z.B. Ahorn- oder Zuckerrübensirup)
      1 Teelöffel Hickory Liquid Smoke
      40g Honig
      1/2 Teelöffel Salz
      1/4 Teelöffel Zwiebelpulver
      1/4 Teelöffel Chili

    Zuerst geben wir Ketchup, Weißweinessig, Molasse, Liquid Smoke und Honig in einen kleinen Topf,
    02 - Zutaten in Topf geben / Put ingredients in pot

    streuen Salz, Chili und Zwiebelpulver ein
    03 - Gewürze addieren / Add seasonings

    und verrühren alles gründlich miteinander
    04 - Gründlich verrühren / Stir well

    um es dabei kurz aufkochen zu lassen.
    05 - Zu kochen bringen / Bring to a boil

    Anschließend lassen wir es für 15-20 Minuten auf reduzierter Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln und etwas einreduzieren.
    06 - Köcheln lassen / Let simmer

    Hat die BBQ-Sauce die richtige dickflüssige Konsistenz erreicht, lassen wir sie etwas abkühlen und füllen sie dann in ein verschließbares Gefäß.
    07 - Abfüllen / Fill up

    Eine sehr leckere Kreation mit wunderbar rauchigen Geschmack, passt gut zu allem gegrillten und frittierten Speisen.
    08 - KFC style Honey BBQ Sauce

    Im Kühlschrank hält sich diese BBQ-Sauce etwa drei Wochen.

    Wikingertopf mit Kartoffelpüree – das Rezept

    Sunday, January 5th, 2020

    Nachdem ich mich einige Tage mit den Resten meines Roastbeefs durchgeschlagen habe, war es heute nun wieder an der Zeit etwas neues und frisches zu kochen. Allerdings wollte ich dieses mal wieder ein etwas simpleres Gericht in meiner Küche entstehen lassen und entschied mich daher für einen Wikinger-Topf mit Hackbällchen und Gemüse in einer Sahne-Sauce. Zuerst überlegte ich dabei das ganze als Low-Carb-Version zuzubereiten, dann jedoch entdeckte ich noch etwas Instant-Kartoffelpüree in meinen Vorräten und erweiterte damit den Wikinger-Topf noch um eine schnell zubereitete Sättigungsbeilage.
    Warum man dieses Gericht Wikingertopf nennt dürfte ja recht schnell klar gewesen sein, denn es ähnelt ziemlich dem schwedischen Köttbullar, die ich ja bereits in diesem Beitrag einmal nach Originalrezept zubereitet hatte. Wobei die Schweden natürlich keinesfalls das Monopol auf Hackbällchen in Sahnesauce inne haben dürften. 😉 Wie dem auch sie: Auch in dieser Variante mit deutlich mehr Gemüse erwiesen sich die Hackbällchen als überaus leckeres und nicht allzu aufwändig zuzubereitendes Gericht, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir für 3 Portionen?

    2 mittelgroße Möhren
    01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 größere Kohlrabi
    02 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

    1 mittelgroße Zwiebel
    03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    400g gemischtes Hackfleisch
    04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient mincemeat

    1 Teelöffel Senf
    05 - Zutat Senf / Ingredient mustard

    3 Esslöffel Semmelbrösel
    06 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

    1 Hühnerei
    07 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

    200ml Schlagrahm
    08 - Zutat Schlagrahm / Ingredient cream

    120g Erbsen (TK)
    09 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    sowie etwas Öl bzw. Butterschmalz zum braten
    zum Würzen Salz, Pfeffer, Paprika, Instant-Rinderbrühe und Chiliflocken
    eventuell etwas TK-Petersilie

    1 Beutel Instant-Kartoffelpüree
    10 - Zutat Kartoffelpüree / Ingredient mashed potatoes

    10g Butter
    150ml Milch
    1/2 Teelöffel Salz

    Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen wir erst einmal die Möhren,
    11 - Möhren schälen / Peel carrots

    schneiden sie in Scheiben
    12 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

    und schneiden die Scheiben dann noch einmal in Streifen.
    13 - Möhrenscheiben zerkleinern / Hackle carrot slices

    Außerdem schälen wir die Kohlrabi,
    14 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

    schneiden sie in mundgerechte Würfel
    15 - Kohlrabi würfeln / Dice kohlrabi

    und schälen und würfeln schließlich noch die Zwiebel möglichst fein.
    16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Anschließend geben wir Hackfleisch und die Hälfte der gewürfelten Zwiebel in eine Schüssel,
    17 - Hackfleisch & Hälfte der Zwiebelwürfel in Schüssel geben / Put mincemeat & half of diced onion in bowl

    geben den Teelöffel Senf dazu,
    18 - Senf addieren / Add mustard

    streuen die drei Esslöffel Semmelbrösel ein,
    19 - Semmelbrösel einstreuen / Add breadcrumbs

    schlagen das Hühnerei in die Schüssel
    20 - Ei aufschlagen / Add egg

    und würzen dann alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken.
    21 - Gewürzen dazugeben / Add seasonings

    Das Ganze vermischen wir dann gründlich miteinander
    22 - Gründlich vermischen / Mix well

    wobei wir auch nicht davor zurückschrecken sollten alles mit den Händen durchzukneten
    23 - Mit Händen durchkneten / Kneat with hands

    und lassen es dann abgedeckt für 15-20 Minuten ruhen, damit sich die Semmelbrösel etwas mit der Feuchtigkeit des Ei vollsaugen können.
    24 - Abgedeckt ruhen lassen / Let stand closed

    In der Zwischenzeit können wir schon mal einen Topf mit Wasser zum kochen des Gemüses aufsetzen.
    25 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    Ist das Hackfleisch dann etwas durchgezogen, formen wir mit angefeuchteten Händen ca. 20 Hackbällchen á 24 – 25g pro Stück.
    26 - Hackbällchen formen / Form meatballs

    Nun erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer größeren Pfanne auf leicht erhöhter Stufe
    27 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

    und geben die zuvor geformten Hackbällchen hinein.
    28 - Hackbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

    Jetzt müsste auch das Wasser sieden, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
    29 - Wasser salzen / Salt water

    und die Kohlrabi
    30 - Kohlrabi in Topf geben / Put kohlrabi in pot

    sowie die Möhren
    31 - Möhren in Topf geben / Add carrots

    darin für 10-12 Minuten auf leicht reduzierter Stufe geschlossen gar ziehen lassen.
    32 - Geschlossen garen / Simmer closed

    Die Hackbällchen braten wir in der Zwischenzeit rundherum scharf an, so dass einige Röstaromen entstehen können.
    33 - Hackbällchen rundherum scharf anbraten / Sear meatballs all around

    Mit einem Messbecher schöpfen wir schließlich ca. 300-350ml vom Gemüse-Kochwasser ab
    34 - Etwas Kochwasser abschöpfen / Skim some cooking water

    und gießen das Gemüse dann in ein Sieb ab, um es abtropfen zu lassen.
    35 - Gemüse abgießen / Drain vegetables

    Sobald die Hackbällchen ebenfalls gut durchgebraten sind, entnehmen wir sie aus der Pfanne und stellen sie erst einmal bei Seite.
    36 - Hackbällchen aus Pfanne entnehmen / Take meatballs from pan

    In die nun leere Pfanne mit dem Bratfett und den Röstrückständen geben wir jetzt die verbliebenen Zwiebelwürfel,
    37 - Restliche Zwiebelwüfel in Pfanne geben / Put remaining onion dices in pan

    dünsten sie darin glasig an, wobei wir versuchen die Bratrückstände etwas vom Pfannenboden zu lösen
    38 - Zwiebelwürfel andünsten / Braise onion dices

    und löschen schließlich alles mit dem Schlagrahm (Schlagsahne) ab.
    39 - Mit Schlagrahm ablöschen / Deglaze with cream

    Dazu geben wir noch das zuvor abgeschöpfte Gemüse-Kochwasser,
    40 - Kochwasser vom Gemüse addieren / Add cooking water from vegetables

    streuen zwei Teelöffel Instant-Rinderbrühe ein und lassen dann alles kurz aufkochen, um es dann auf reduzierter Stufe weiter köcheln zu lassen.
    41 - Fleischbrühe einstreuen / Add instant meat broth

    In einem weiteren, kleineren Topf geben wir außerdem 350ml Wasser
    42 - Wasser in kleinem Topf erhitzen / Heat up water in small pat

    geben ein Stück (ca. 10g) Butter hinein
    43 - Butter in Topf geben / Put butter in pot

    und bringen das Wasser bei geschlossenem Deckel zum kochen.
    44- Geschlossen erhitzen / Bring to a boil closed

    Zu unserer Sauce in der Pfanne fügen wir nun das abgetropfte Gemüse hinzu,
    45 - Gemüse in Sauce geben / Put vegetables in sauce

    streuen 2-3 Teelöffel Petersilie (TK) ein,
    46 - Petersilie einstreuen / Intersperse parsley

    addieren die gefrorenen Erbsen
    47 - Erbsen addieren / Add peas

    und schmecken alles mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Chiliflocken ab. Wer mag kann die Sauce außerdem noch mit etwas hellem Saucenbinder eindicken.
    48 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Sobald das Wasser im kleinen Topf kocht, rühren wir noch einen halben Teelöffel Salz ein,
    49 - Wasser salzen / Salt water

    nehmen den Topf dann von der Kochplatte, geben die 150ml kalte Milch hinzu,
    50 - Kalte Milch in Wasser geben / Put cold milk in water

    streuen die Kartoffelpüree-Flocken ein
    51 - Kartoffelpüreeflocken einstreuen / Intersperse mashed potatoe flakes

    und verrühren sofort alles gründlich miteinander
    52 - Kartoffelpüree verrühren / Stir mashed potatoes

    wobei wir es auch gleich mit etwas zusätzlicher Muskatnuss abschmecken. Wer mag kann außerdem zusätzlich noch etwas Petersilie unterheben. Bei geschlossenem Deckel bleibt es dann bis zum servieren heiß.
    53 - Mit Muskatnuss abschmecken / Taste with nutmeg

    Nun geben wir die Hackbällchen in die Sauce
    54 - Hackbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

    und lassen sie wieder heiß werden
    55 - Hackbällchen heiß werden lassen / Let meatballs get hot

    wobei dies mit geschlossenem Deckel sogar noch effektiver vonstatten gehen sollte. 😉
    56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Anschließend können wir das Gericht auch schon unmittelbar, natürlich in Kombination mit dem Kartoffelpüree, servieren und genießen.
    57 - Viking stew with mashed potatoes - Served / Wikingertopf mit Kartofelpüree -Serviert

    Die Hackbällchen selbst erwiesen sich schon mal als wunderbar locker, saftig und gut gewürzt. In Kombination mit der cremigen und ebenfalls gut gewürzten Sauce samt ihrer reichhaltigen Gemüseeinlage aus Kohlrabi, Möhren und Erbsen eine überaus schmackhafte Variante, Hackbällchen zu genießen. Im Nachhinein gesehen hätte man noch eine kleine Stange Porree mit hinein schnippeln können, das hätte mit Sicherheit auch gut in die geschmackliche Gesamtkomposition gepasst und hätte bestimmt noch nicht zum Gemüse-Overload geführt – merke ich mich mal für das nächste Mal. Und auch das Kartoffelpüree, auch wenn nur aus Instant-Flocken angerührt, erwies sich als überaus schmackhaft und passte außerdem auch wunderbar zum Wikingertopf. Als Alternative hätte man hier natürlich auch einfach Salzkartoffeln mit servieren oder gleich Kartoffelwürfel gemeinsam mit dem Gemüse garen können. Ich finde Nudeln oder Reis hätten hier weniger gut zu gepasst, eventuell wären noch Kroketten gegangen, aber die hatte ich ja erst zu meinem oben bereits erwähnten Roastbeef gehabt und etwas Abwechslung sollte schon sein. Das Grundrezept von Hackbällchen in Sahnesauce bietet auf jeden Fall ein großes Potential an Variationen und das was bestimmt nicht das letzte Gericht dieser Art, dass ich zubereitet habe.

    58 - Viking stew with mashed potatoes - Side view / Wikingertopf mit Kartofelpüree - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Roastbeef mit Senf-Kräuter-Kruste an Rotwein-Thymian-Sauce mit Kroketten – das Rezept

    Tuesday, December 31st, 2019

    Zum Jahreswechsel wollte ich mal keinen überbackenen Nudelauflauf oder etwas ähnliches meiner Standard-Küche auf den Tisch bringen. 😉 Daher machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept das etwas von der Norm abwich und legte mich recht bald auf Roastbeef fest, natürlich im Niedrigtemperaturverfahren bei 80 Grad gegart, das hatte sich ja schon bei der Entenbrust an Weihnachten bewährt. Dazu sollte es Rosenkohl geben, denn davon hatte ich noch eine angebrochene Packung im Tiefkühlfach vorrätig, und für die Sauce hatte ich ein schönes Rezept für eine Rotwein-Thymian-Sauce gefunden. Außerdem wünschte ich mir dazu Kroketten, doch das könnte schwierig werden weil der Ofen ja belegt sein würde. Zum Glück fiel mir ein, dass ich mir bereits vor längerem eine Heißluftfriteuse zugelegt aber bisher ich noch nie verwendet hatte – also eine gute Gelegenheit für eine Premiere. Nur das I-Tüpfelchen fehlte mir noch um das Rezept abzurunden und so kam es dazu dass ich das Roastbeef noch um eine Senf-Kräuter-Kruste ergänzte. Das Ergebnis war ein außerordentlich leckeres Silvestermahl, dessen Rezept ich nun in diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    Für das Roastbeef

    850-900g Roastbeef
    01 - Zutat Roastbeef - Fettseite / Ingredient roastbeef - fat side 01a - Zutat Roastbeef - Fleischseite / Ingredient roastbeef - meat side

    sowie etwas Salz & Pfeffer
    und etwas Butterschmalz zum braten
    Optional etwas Rosmarin & Thymian

    Für die Rotwein-Thymian-Sauce

    1 mittlere Möhre
    02 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    1/8el Knollensellerie
    03 - Zutat Knolllensellerie / Ingredient celeriac

    2 Schalotten
    04 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2 Zehen Knoblauch
    05 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic cloves

    1 Esslöffel Tomatenmark
    06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1/2 – 3/4 Bund Thymian
    07 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    300ml trockener Rotwein
    08 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

    400ml Rinderfond
    09 - Zutat Rinderfond / Ingredient beef broth

    2 kleine Lorbeerblätter & 1 Nelke
    10 - Zutaten Lorbeerblätter & Nelken / Ingredient bay leafs & clove

    sowie etwas Salz & Pfeffer zu würzen

    Für die Senf-Kräuter-Kruste

    6 Esslöffel Olivenöl
    11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    6 Esslöffel Semmelbrösel (Panko)
    12 - Zutat Panko-Semmelbrösel / Ingredient panko breadcrumbs

    2 Teelöffel mittelscharfer Senf / Dijonsenf
    13 - Zutat mittelscharfer Senf / Ingredient mustard

    1 Zweig Rosmarin
    14 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

    2 Zweige Thymian
    03 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Ansonsten benötigen wir

    500g Rosenkohl (TK)
    15 - Zutat Rosenkohl / Ingredient brussels sprouts

    etwas Butter zum anbraten des Rosenkohls
    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    10-12 Kroketten
    16 - Zutat Kroketten / Ingredient croquettes

    sowie etwas Olivenöl für das frittieren der Kroketten

    Beginnen wir damit, den Ofen auf 80 Grad vorzuheizen. Dabei stellen wir die Auflaufform in der wir später das Roastbeef garen wollen schon mal hinein um sie sozusagen auf “Betriebstemperatur” zu bringen und einen Kälteschock für das Fleisch zu vermeiden.
    17 - Auflaufform vorheizen / Preheat casserole

    Anschließend waschen wir das Roastbeef, trocknen es,
    18 - Roastbeef waschen / Wash roastbeef

    schneiden die Fettseite kreuzförmig ein, damit sie sich beim anbraten nicht zusammenzieht und das Fleisch krümmt
    19 - Fettseite einschneiden / Cut in fat side

    und würzen das Roastbeef dann rundherum mit Salz und Pfeffer
    20 - Roastbeef mit Salz & Pfeffer würzen / Season roastbeef with salt & pepper

    die wir mit den Fingern etwas ins Fleisch einreiben.
    21 - Gewürze einreiben / Rub in seasonings

    In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Butterschmalz auf leicht erhöhter Stufe
    22 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

    und geben dann unser Roastbeef hinein
    23 - Roastbeef in Pfanne geben / Put roastbeef in pan

    um es scharf rundherum anzubraten.
    24 - Roastbeef scharf anbraten / Sear roastbeef

    Dabei sollten wir wirklich jede Seite für 3-4 Minuten anbraten, damit schön Röstaromen entstehen können – die brauchen wir später für die Sauce.
    25 - Roastbeef von allen Seiten anbraten / Fry roastbeef from all sides

    Anschließend geben wir es mit der Fettseite nach Oben in die vorgeheizte Auflaufform, garnieren alles ggf. noch mit etwas Rosmarin und Thymian
    26 - Roastbeef mit Kräutern in vorgeheizte Auflaufform legen / Put roastbeef with herbs in preheated casserole

    und schieben es dann auf der mittleren Stufe in den Ofen, um es bei 80 Grad langsam gar ziehen zu lassen.
    27 - Roastbeef im Ofen bei 80 Grad garen / Cook roastbeef in oven at 80 degrees

    Trotz verzweifeltem Suchen habe ich leider immer noch nicht mein Fleischthermometer finden können, dabei wäre es hier besonders nützlich gewesen.
    Die Faustregel lautet: 500g Fleisch brauchen etwa eine Stunde, bei knapp 1kg macht das etwa 2 Stunden, je nach Form des Fleisches. Mit einem Fleischthermometer kann man die Kerntemperatur messen, indem man es in das Zentrum des Fleisches stecke. Liegt diese Kerntemperatur im Fleisch bei etwa 55°C ist es noch leicht rare, bei 60°C ist es medium und bei 65°C done (nur noch ganz leicht rosa).

    Da ich mein Fleischthermometer nicht finden konnte, musste ich mich mal wieder auf mein Gefühl verlassen, das mich glücklicherweise auch dieses Mal nicht trügen sollte.

    Wenden wir uns nun der Sauce zu. Dazu schälen wir die Möhre, zerteilen sie grob
    28 - Möhre schälen & zerteilen / Peel & hackle carrot

    und wiederholen das selbe (schälen & zerteilen) auch mit dem Knollensellerie.
    29 - Knollensellerie grob zerteilen / Hackle celeriac

    Außerdem schälen wir die Schalotten und würfeln sie.
    30 - Schalotten würfeln / Dice shallots

    Falls nicht noch heiß, erhitzen wir dann das in der Pfanne verbliebene Bratfett vom Roastbeef, geben das Wurzelgemüse (Möhre & Sellerie) hinein
    31 - Wurzelgemüse in Bratenfett geben / Put root vegetables to drippings

    und braten sie für 3-4 Minuten an, wobei wir auch gleichzeitig versuchen die Bratrückstände und somit die Röstaromen vom etwas vom Pfannenboden zu lösen.
    32 - Wurzelgemüse anbraten / Fry root vegetables

    Dann addieren wir die gewürfelte Schalotte, dünsten sie kurz mit an
    33 - Schalotten addieren / Add shallot

    und pressen dann die beiden Knoblauchzehen hinzu, die wir ebenfalls kurz mit andünsten. Aber aufpassen dass sie nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie bitter!
    34 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    Schließlich geben wir auch das Tomatenmark mit in die Pfanne,
    35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    rösten es kurz mit an
    36 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

    und löschen dann alles mit dem trocknen Rotwein ab.
    37 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

    Nachdem wir auch den Rinderfond mit in die Pfanne gegeben haben
    38 - Rinderfond addieren / Add beef broth

    geben wir auch die Lorbeerblätter, die Nelke
    39 - Lorbeerblätter & Nelke dazugeben / Add bay leafs & clove

    sowie den frischen Thymian mit in die Flüssigkeit,
    40 - Thymian einlegen / Add thyme

    lassen alles kurz aufkochen
    41 - Sauce kurz aufkochen lassen / Bring sauce to a boil

    und dann auf verminderter Hitzezufuhr offen vor sich hin köcheln, um es reduzieren zu lassen. Dabei sollten wir nicht vergessen es hin und wieder umzurühren, damit nichts anbrennt.
    42 - Offen köcheln & gelegentlich umrühren / Simmer open & stir occasionally

    Jetzt ist es an der Zeit sich der Senf-Kräuter-Kruste zuzuwenden. Dazu waschen wir Rosmarin und Thymian, trocknen es, zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese sehr gründlich.
    43 - Rosmarin & Thymian zerkleinern / Mince rosemary & thyme

    Anschließend geben wir je 6 Esslöffel Olivenöl und Semmelbrösel (ich verwendete Panko-Semmelbrösel) in eine kleine Schüssel,
    44 - Olivenöl & Semmelbrösel in Schüssel geben / Put olive oil & breadcrumbs in bowl

    fügen zwei Teelöffel Senf
    45 - Senf addieren / Add mustard

    sowie die zerkleinerten Kräuter hinzu
    46 - Kräuter in Schüssel geben / Pur herbs in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander, wobei wir es ggf. noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
    47 - Gründlich vermischen / Mix well

    Nun scheint es auch ein guter Zeitpunkt zu sein, einen Topf mit Wasser zum kochen des Rosenkohl aufzusetzen.
    48 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    Nachdem das Roastbeef eineinhalb Stunden im Ofen gegart ist, entnehmen wir es noch einmal kurz aus dem Ofen
    49 - Roastbeef aus Ofen entnehmen / Take roastbeef from oven

    bestreichen die Oberseite gleichmäßig mit unserer Senf-Kräuter-Mischung
    50 - Roastbeef mit Senf-Kräuter-Mix bestreichen / Dredge roastbeef with mustard herb mix

    und schieben es dann für weitere 30-45 Minuten zurück in den Ofen. Ggf. erhöhen wir die Temperatur die letzten 10 Minuten auf 160 Grad, um die Kruste etwas knuspriger zu machen.
    51 - Weiter im Ofen garen / Continue bake in oven

    Inzwischen sollte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen,
    52 - Wasser salzen / Salt water

    den gefrorenen Rosenkohl hinein geben
    53 - Gefrorenen Rosenkohl in Wasser geben / Put frozen brussels sprouts in water

    und diesen bei geschlossen Deckel auf leicht verminderter Stufe für 12-15 Minuten gar ziehen zu lassen.
    54 - Geschlossen gar kochen / Cook closed

    Außerdem gießen wir die inzwischen einreduzierte Sauce durch ein Sieb in einen kleinen Topf, entsorgen die Gemüseeinlage
    55 - Sauce durch Sieb in Topf gießen / Pour sauce through sieve into small pot

    und lassen sie dort weiter auf verminderter Hitzezufuhr vor sich hin köcheln, wobei wir sie bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken können. Sollte sie zu herb geraten sein, können wir außerdem etwas Brombeermarmelade (oder jede andere Fruchtmarmelade) einrühren um sie zu süßen.
    56 - Sauce mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste sauce with salt & pepper

    Den fertig gekochten Rosenkohl gießen wir dann in ein Sieb ab und lassen ihn dort abtropfen.
    57 - Rosenkohl abgießen / Drain brussels sprouts

    Nun ist es auch an der Zeit, die Kroketten auf dem Gefrierfach zu holen, sie in noch gefrorenem Zustand in einem bis zwei Esslöffeln Olivenöl zu wenden,
    58 - Gefrorene Kroketten in Oliven wenden / Roll frozen croquettes in olive oil

    die Heißluftfriteuse heraus zu holen, anzuschließen
    59 - Heißluftfritteuse anschließen / Connect hot air fryer

    und die eingeölten Kroketten dann hinein zu schieben. Eine Heißluftfriteuse braucht glücklicherweise keine Vorheizzeit, wir können einfach das Programm für Pommes (20 Minuten bei 200 Grad) starten und uns wieder anderen Dingen zuwenden. Sollten die Kroketten zu früh fertig werden, können wir sie übrigens in einer Schüssel im Ofen warm halten.
    60 - Kroketten in Friteuse schieben / Slide croquettes in hot air fryer

    Im dem Topf, in dem wir zuvor den Rosenkohl gekocht haben, schmelzen wir nun etwa einen bis eineinhalb Esslöffel Butter,
    61 - Butter in Topf erhitzen / Heat butter in pot

    geben den abgetropften Rosenkohl wieder hinein
    62 - Rosenkohl zurück in Topf geben / Put brussels sprouts back in pot

    und braten ihn etwas in der Butter an, wobei wir ihn mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Nach 5-6 Minuten können wir die Kochplatte ausschalten, den Deckel auflegen und den Rosenkohl so bis zum servieren warm halten.
    63 - Rosenkohl mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste brussels sprouts with salt, pepper & nutmeg

    Schließlich können wir auch das Roastbeef auf dem Ofen entnehmen,
    64 - Roastbeef aus Ofen entnehmen / Take roastbeef from oven

    legen das Roastbeef auf ein Stück Alufolie
    65 - Roastbeef auf Alufolie legen / Put roastbeef on tinfoil

    und wickeln es darin ein, um es warm zu halten während es für 8-10 Minuten ruht.
    66 -  Roastbeef in Alufolie ruhen lassen / Let roastbeef rest in tinfoil

    Dann kommt der große Moment in dem wir unser Roastbeef anschneiden. Ich hatte scheinbar auch dieses Mal, trotz fehlendem Fleischthermometers, den richtigen Fühler, denn das Fleisch war wunderbar zartrosa geworden, so wie ich es am liebsten mag.
    67 - Roastbeef in Scheiben schneiden / Cut roastbeef in slices

    Ich empfehle auch die Teller im Ofen für 3-4 Minuten bei 70 Grad vorzuheizen, bevor wir einen Saucenspiegel, die Kroketten, den Rosenkohl und das Roastbeef darauf servieren und anschließend genießen können.
    68 - Roastbeef with mustard herb crust - Served / Roastbeef mit Senf-Kräuter-Kruste - Serviert

    Die Zubereitung hatte zwar, obwohl insgesamt nicht allzu aufwändig, ziemlich lange gedauert, aber die Wartezeit hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Ein wunderbar zartes und saftiges Stück Roastbeef auf einem Spiegel einer würzigen und kräftigen Rotwein-Thymian-Sauce mit knusprigen, fettarm frittierten Kroketten und dazu noch knackiger Rosenkohl waren genau das richtige, um das Jahr 2019 erfolgreich abzuschließen. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass die Senf-Kräuter-Kruste sich beim Anschneiden teilweise vom Fleisch gelöst hatte, aber sie eignete sich trotzdem noch als gelungene zusätzliche Beilage. Außerdem würde ich die Fettschicht beim nächsten Mal zumindest teilweise entfernen, denn beim Niedrigtemperaturgaren bei 80 Grad wird das Fett nicht sonderlich knusprig, eher etwas zäh. Aber für mein erstes selbst gemachtes Roastbeef konnte ich mehr als zufrieden sein.

    69 - Roastbeef with mustard herb crust - Side view / Roastbeef mit Senf-Kräuter-Kruste - Seitenansicht

    Guten Appetit & Guten Rutsch
    🎉🍾

    Niedrigtemperatur-Entenbrust auf Rotweinsauce mit Blaukraut & Knödeln – das Rezept

    Thursday, December 26th, 2019

    Nach dem Kartoffelsalat mit Würstchen vom Heiligabend sollte natürlich auch noch ein feines über die Feiertage geben. Dieses Jahr hatte ich mich für eine im Niedrigtemperaturverfahren bei 80 Grad gegarte Entenbrust auf Rotweinsauce entschlossen, die ich mit Blaukraut bzw. Rotkohl und Kartoffelklößen komplettierte. Allerdings wollte ich nicht den ganzen Tag in der Küche stehen, daher griff ich bei Rotkohl und Knödeln auf vorbereitet Ware zurück. Außerdem verschätzte ich mich bei der Menge der Sauce etwas, was heraus kam war letztlich etwas wenig – aber ich habe die Mengen im Rezept entsprechend angepasst, so dass es jetzt passen sollte. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr leckeres Rezept, das mit überschaubaren Aufwand ein umfangreiches und leckeres Mahl auf den Tisch zaubert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

    2 Entenbrüste a 350-400g
    01 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

    2-3 Zweige Rosmarin
    02 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

    2-3 Zweige Thymian
    03 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Sauce

    200ml Entenfond
    04 - Zutat Entenfond / Ingredient ducks fond

    300ml trockener Rotwein
    05 - Zutat Rotwein / Ingredient red wine

    100ml Orangensaft
    06 - Zutat Orangensaft / Ingredient orange juice

    1 mittlere Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 Zweig Majoran & 1 Sternanis
    08 - Zutat Majoran & Sternanis / Ingredient majoram & star anise

    Für das Blaukraut

    640g Apfel-Rotkraut
    09 - Zutat Apfelrotkohl / Ingredient red cabbage

    1 kleine Zimtstange & 2 Lorbeerblätter
    10 - Zutat Zimtstange & Lorbeerblätter / Ingredient cinnamon stick & bay leafs

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Außerdem benötigen wir

    750g fertiger Knödelteig
    11 - Zutat Knödelteig / Ingredient dumpling dough

    Beginnen wir damit den Ofen auf 80 Grad vorzuheizen. Dabei stellen wir die Auflaufform, in der wir später die Entenbrust garen wollen, schon einmal mit hinein. Dadurch bekommt unsere Entenbrust später keinen “Kälteschock” wenn wir sie von der Pfanne in den Ofen transferieren. 😉
    12 - Auflaufform im Ofen vorheizen / Preheat casserole in oven

    Anschließend waschen wir die Entenbrüste, tupfen sie trocken und entfernen eventuell noch vorhandene Federkiel-Reste aus der Haut
    13 - Federkiele entfernen / Remove quills

    und schneiden die Haut dann kreuzförmig ein, wobei wir aber darauf achten sollten nicht bis ins Fleisch hinein zu schneiden.
    14 - Hautseite einschneiden / Cut in skin side

    Dann würzen wir die Entenbrüste von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer, reiben die Gewürze etwas ein
    15 - Entenbrust beidseitig mit Salz & Pfeffer würzen / Season duck breast from both sides with salt & pepper

    und lagen sie mit der Hautseite nach unten in eine noch kalte Pfanne.
    16 - Entenbrust in kalte Pfanne legen / Put duck breast in cold pan

    Nun schalten die Kochplatte auf leicht erhöhte Stufe und erhitzen die Pfanne bis das Entenfett beginnt aus der Hautseite auszutreten. Ist dies der Fall, schalten wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe zurück und braten die Hautseite für 3-4 Minuten an, bis sie leicht gebräunt ist.
    17 - Pfanne erhitzen & Hautseite anbraten / Heat pan & fry skin side

    Anschließend drehen wir unsere Entenbrüste auf die Fleischseite und braten diese ebenfalls für weitere 3-4 Minuten an.
    18 - Fleischseite anbraten / Fry meat side

    Die so angebratenen Entenbrüste legen wir dann in die vorgeheizte Auflaufform, garnieren alles mit etwas Rosmarin und Thymian
    19 - Mit Rosmarin & Thymian in vorgeheizte Form legen / Put in preheated casserole with rosemary & thyme

    und lassen sie für 45-50 Minuten bei 80 Grad im Ofen gar ziehen. Die Kerntemperatur sollte dabei 60 Grad nicht überschreiten – leider habe ich mein Ofenthermometer auf die Schnelle nicht gefunden, daher musste ich nach Gefühl vorgehen.
    20 - Ente im Ofen bei 80 Grad garen / Cook duck in oven on 80 degrees

    Nachdem wir dann einen Topf mit Salzwasser zum garen der Knödel aufgesetzt haben
    21 - Topf mit Wasser zum kochen der Knödel aufsetzen / Heat water to simmer dumplings

    kneten wir den Knödelteig kräftig mit den Händen durch
    22 - Kloßteig durchkneten / Kneat dumpling dough

    und formen mit angefeuchteten Händen daraus 6 Knödel á jeweils 125g.
    23 - Knödel formen / Form dumplings

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel sehr fein,
    23 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    geben die Zwiebelwürfel in das in der Pfanne verbliebene Entenfett
    24 - Zwiebel ins Entenfett geben / Add onion to duck grease

    und dünsten sie darin glasig an.
    25 - Zwiebel im Entenfett andünsten / Braise onion in duck grease

    Dann löschen wir alles mit den Enten-Fond ab,
    26 - Mit Entenfond ablöschen / Deglaze ducks fond

    gießen den trockenen Rotwein
    27 - Rotwein addieren / Add red wine

    sowie den Orangensaft hinzu
    28 - Orangensaft hinzufügen / Add orange juice

    und legen Sternanis und den Zweig Majoran ein um dann alles langsam zum kochen zu bringen.
    29 - Sternanis & Majoran einlegen / Add star anise & majoram

    Inzwischen müsste auch das Wasser im Topf heiß genug sein, damit wir die Knödel hinein geben und gar ziehen lassen können. Dabei sollte das Wasser aber nicht kochen, nur eben kurz vor dem Siedepunkt sein. Wenn die Knödel im Wasser liegen, sollten wir sie außerdem nach einiger Zeit anstupsen, damit sie nicht am Boden kleben bleiben.
    30 - Klöße gar ziehen lassen / Let dumplings simmer

    Parallel beginnen wir das Blaukraut mit zwei Esslöffeln Wasser, der Zimtstange und den Lorbeerblättern in einem weiteren Topf zu erhitzen und für 15-20 Minuten auf niedriger Stufe geschlossen und bei gelegentlichem rühren köcheln zu lassen.
    31 - Rotkraut kochen / Cook red cabbage

    Die Rotwein-Sauce lassen wir zeitgleich bei gelegentlichem rühren etwas einkochen und sich eindicken.
    32 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

    Damit waren drei von vier Kochplatten sowie der Ofen belegt – ein Bild das sich auch bei mir eher selten bietet. 😉
    33 - Auf dem Herd / On the stove

    Schließlich entnehmen wir Sternanis und Majoran aus der Sauce, schmecken sie noch einmal mit Salz und Pfeffer ab und dicken sie bei Bedarf noch zusätzlich mit etwas dunklem Saucenbinder ein.
    34-  Sternanis & Majoran entnehmen / Remove star anise & majoram

    Außerdem erhöhen wir die letzten 3-4 Minuten noch einmal die Ofentemperatur auf 180 Grad, damit die Entenbrust zusätzlich bräunt.
    35 - Kurz grillen / Roast shortly

    Sobald die Knödel oben schwimmen, sollten sie gar sein. Wir lassen sie noch eine weitere Minuten oben schwimmen, dann entnehmen wir sie und stellen sie bei Seite.
    36 - Klöße fertig gekocht / Dumplings finished cooking

    Des weiteren schmecken wir unser Blaukraut noch einmal final mit Salz und Pfeffer ab.
    37 - Rotkraut mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste red cabbage with salt & pepper

    Dann ist es an der Zeit die Entenbrüste aus dem Ofen zu entnehmen,
    38 - Entenbrust fertig gegart / Duck breast finished cooking

    sie in nicht ganz fingerdicke Scheiben – gerne auch noch dünner – zu schneiden
    39 - Entenbrust in Scheiben schneiden / Cut duck breast in slices

    und sie dann mit Knödeln, Blaukraut und Rotweinsauce zu servieren und zu genießen.
    40 - Duck breast in red wine sauce - Served / Entenbrust in Rotweinsauce - Serviert

    Die Entenbrust war durch das Niedrigtemperaturverfahren im Inneren nicht nur schön rosa geblieben, sondern auch insgesamt noch wunderbar zart und saftig geblieben. Das Aroma von Rosmarin und Thymian war dabei leicht ins Fleisch eingezogen und gab ihm einen zusätzlich leckere Note. Aber auch die würzige und gleichzeitig leicht fruchtige Rotweinsauce erwies sich als überaus gut gelungen und passte wunderbar zur saftig-zarten Entenbrust. Blaukraut und Kartoffelknödel komplettierten schließlich das Ganze zu einem wunderbar gelungenen Weihnachtsgericht. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden, zumal die Zubereitung nicht allzu kompliziert gewesen war. Kein Essen für jeden Tag, zumal Entenbrust ja nicht gerade billig ist, aber für die Weihnachtszeit kann man sich so etwas schon mal gönnen. 😉

    41 - Duck breast in red wine sauce - Side view / Entenbrust in Rotweinsauce - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Bayrischer Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen – das Rezept

    Tuesday, December 24th, 2019

    Zum heutigen Heiligabend sollte es heute mal etwas ganz traditionelles geben: Kartoffelsalat mit heißen Wiener Würstchen. Damit die Hausfrau am Heiligabend nicht so viel Arbeit hatte, war es früher in vielen Familien üblich an diesem Tag nur ein einfaches Gericht wie dieses zu servieren und dann für die größere Familie am ersten Weihnachtsfeiertag etwas aufwändigeres zu servieren. Ich entschied mich also für eine bayrische Kartoffelsalat-Variante ohne Mayonaise, die ich aber noch um Essiggurken und etwas angebratenen Speck erweiterte. Dabei hatte ich mich Zwar bei der Speckmenge etwas verschätzt und etwas zu viel angebraten, aber ich habe die Menge im Rezept entsprechend angepasst. Dieses verwendete Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 6-8 Wiener Würstchen
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 250ml Fleischbrühe (Instant)
  • 3 Esslöffel Weißweinessig
  • 4 Esslöffel Öl
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 100g gewürfelten Speck
  • 4-5 Cornichons
  • 1 Bund Schnittlauch
  • etwas Salz & Pfeffer zum würzen
  • Da die Kartoffeln die ich gekauft hatte noch etwas Erde an der Schale anhaften hatten, entschied ich sie vor dem eigentlichen kochen erst mal zu waschen. Wegen der Schale wäre es wahrscheinlich egal gewesen, ob man die Kartoffeln in sauberen oder dreckigen Wasser kocht, aber mir war so wohler. 😉
    01 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

    Dann können wir etwas Wasser in einem Topf aufsetzen und zum kochen bringen
    02 - Wasser in Topf zum kochen bringen / Bring water to a boil

    und die Kartoffeln für 20-25 Minuten darin als Pellkartoffeln (mit Schale) kochen bis sie gar sind.
    03 - Kartoffel als Pellkartoffeln kochen / Cook potatoes with peel

    In der Zwischenzeit schälen und würfeln wir die rote Zwiebel,
    04 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schneiden die Cornichons in Scheiben
    05 - Cornichons in Scheiben schneiden / Cut pickles in slices

    und waschen das Schnittlauch, schütteln es trocken und schneiden es in Röllchen.
    06 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    Wenn wir nicht sicher sind ob die Kartoffeln durchgehend gegart sind, können wir am besten ein größeres Exemplar mit einer Gabel anstechen. Gleitet sie bis zur Mitte gleichmäßig hinein, ist die Kartoffel gar, stoßen wir weiter drinnen aber noch auf Widerstand, sollten wir sie noch etwas länger kochen.
    07 - Kartoffeln mit Gabel prüfen / Check potatoes with fork

    Die fertig gekochten Kartoffeln gießen wir in ein Sieb ab, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann etwas abtropfen und abkühlen.
    08 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

    Sind sie soweit abgekühlt, dass wir sie anfassen können ohne uns die Finger dabei zu verbrennen, können wir die Kartoffeln dann auch schälen
    09 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und anschließend in Scheiben schneiden.
    10 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

    In einem kleinen Topf braten wir dann unsere Speckwürfel an. Ich hatte 150g verwendet, das ist aber im Nachhinein gesehen viel zu viel. 100g oder sogar noch weniger sollten hier vollkommen ausreichen.
    11 - Speck anbraten / Fry bacon

    Zum Speck geben wir dann die gewürfelte Zwiebel,
    12 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    dünsten sie für einige Minuten mit an bis sie leicht glasig wird
    13 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    und löschen schließlich alles mit der Fleischbrühe ab.
    14 - Mit Fleischbrühe ablösche / Deglaze with meat broth

    Nun addieren wir 3 Esslöffel Weißweinessig, 4 Esslöffel Öl
    15 - Weißweinessig & Öl hinzufügen / Add white wine vinegar & oil

    sowie einen Esslöffel mittelscharfen Senf,
    16 - Senf addieren / Add mustard

    verrühren dann alles gründlich miteinander und lassen es dabei kurz aufkochen.
    17 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

    Anschließend lassen wir alles für 4-5 Minuten vor sich hin köcheln, schmecken es dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer ab und nehmen es dann vom Herd.
    18 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Im Topf in dem wir zuvor die Kartoffeln gekocht haben erhitzen wir außerdem etwas Wasser, lassen es aber nicht kochen.
    19 - Wasser erwärmen aber nicht kochen / Heat but do not cook water

    Kartoffel- und Cornichon-Scheiben geben wir nun in eine größere Schüssel,
    20 - Kartoffeln & Essiggurken in Schüssel geben / Put potatoes & pickles in bowl

    gießen die noch warme Brühe mit Speck und Zwiebel darüber
    21 - Brühe eingießen / Add broth

    und vermischen alles gründlich miteinander, um es anschließend für ca. 15 Minuten durchziehen zu lassen.
    22 - Gründlich verrühren / Mix well

    Während der Kartoffelsalat durchzieht, geben wir die Wiener Würstchen in das heiße Wasser und lassen sie heiß werden. Das Wasser sollte aber nicht kochen, da sonst die Würstchen leicht platzen können.
    23 - Würstchen garen / Simmer sausages

    Jetzt brauchen wir nur das Schnittlauch in die Schüssel zu geben,
    24 - Schnittlauch addieren / Add chives

    es gründlich mit dem restlichen Inhalt vermischen
    25 - Schnittlauch unterheben / Stir in chives

    und alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken,
    26 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    dann können wir den noch warmen Kartoffelsalat mit den heißen Wiener Würstchen servieren und genießen.
    27 - Potato salad with vienna sausages - Served / Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen - Serviert

    Einfach und doch sehr lecker kann ich da nur sagen. Der leicht säuerlich angemachte und mit Speck, Cornichons und Schnittlauch verfeinerte Kartoffelsalat war allein schon eine sehr gelungene Komposition wie ich fand – nur etwas weniger Speck hätte es, wie bereits erwähnt, auch getan. Vor allem weil ja noch die weiteres Fleisch in Form der heißen Wiener Würstchen gemeinsam mit dem Salat serviert wurden. Ich persönlich ziehe diese süddeutsche und leichtere Variante des Kartoffelsalats inzwischen der schweren Variante mit Mayonaise, wie ich sie aus meiner alten Heimat im Norden Deutschlands kannte, vor. Allerdings sollte ich bei meinem nächsten Kartoffelsalat die Kartoffelscheiben noch mal etwas kleiner schneiden, denn so wie ich sie hier serviert hatte waren sie nicht ganz mundgerecht. Aber ich bin halt nicht so der erfahrene Salatmacher, aber ich lerne natürlich immer wieder dazu. 😉

    28 - Potato salad with vienna sausages - Side view / Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Cremiger Spaghettiauflauf mit Chipotle-Honig-Limonen-Hähnchen – das Rezept

    Sunday, December 22nd, 2019

    Dieses Wochenende wollte ich mein Rezept für den Cremigen Hähnchen-Spaghetti-Auflauf, das ich in diesem Beitrag das erste mal vorgestellt und später in diesem Rezept bereits verbessert hatte noch einmal in einer veränderten Form ausprobieren. Das Grundrezept blieb zwar das gleiche, es hatte sich bereits bewährt, nur das Hähnchen kochte ich dieses mal nicht, sondern marinierte es in einer Mischung aus Chipotle-Chili, Honig und Limonensaft mit Koriander und Kreuzkümmel in Öl und briet anschließend an. Außerdem mischte ich zusätzlich noch etwas Paprika unter, so wie ich es bereits im letzten Beitrag angekündigt hatte. Das Ergebnis dieses Kochexperimentes möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen.

    Was brauchen wir also für 4-5 Portionen?

  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • Für die Marinade
  • 6-7 Esslöffel Öl
  • Saft einer Limone
  • 1 Esslöffel Honig
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 gestrichener Teelöffel Chipotle-Chili
  • je 1/3 Teelöffel Koriander & Kreuzkümmel
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • Außerdem benötigen wir
  • 400g Spaghetti
  • 2 Dosen Cream of Chicken
  • 1 Glas Gemüsesalsa (375g)
  • 200g Sauerrahm
  • 35g Taco-Gewürzmischung
  • 2 kleine Paprika (rot & grün)
  • 1 Dose Kidnebohnen (245g Abtropfgewicht)
  • 1 kleine Dose Mais (140g Abtropfgewicht)
  • 200g geriebenen Käse
  • Beginnen wir dieses Mal mit dem marinieren des Hähnchens. Zur Herstellung der Marinade geben wir das Öl in eine Schüssel, addieren den Limonensaft,
    01 - Öl & Limettensaft in Schüssel geben / Put oil & lime juice in bowl

    pressen die Knoblauchzehen hinein,
    02 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    würzen alles mit Koriander, Kreuzkümmel und Chipotle-Chili,
    03 - Mit Koriander, Kreuzkümmel & Chipotle Chili würzen / Season with coriander, cumin & chipotle chili

    geben den Honig hinzu,
    04 - Honig hinzufügen / Add honey

    ergänzen alles noch mit zwei Prisen Pfeffer und einer Prise Salz
    05 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

    und verrühren dann alles gründlich miteinander.
    06 - Gründlich verrühren / Stir well

    Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste, trocknen sie
    07 - Hähnchenbrustfilets waschen / Wash chicken breasts

    und schneiden sie in kleine, mundgerechte Würfel.
    08 - Hähnchenbrustfilets würfeln / Dice chicken breast

    Die Hähnchenbrustwürfel geben wir dann in ein verschließbares Behältnis, begießen sie mit unserer zuvor hergestellten Marinade
    09 - Hähnchen & Marinade in Dose geben / Put chicken & marinade in box

    und vermischen beides gründlich miteinander, so dass alle Hähnchenteile mit der Marinade bedeckt sind. Das ganze stellen wir dann verschlossen für mindestens dreißig Minuten, maximal aber 2 Stunden, in den Kühlschrank. Ggf. rühren wir alles während dieser Zeit mal durch.
    10 - Gründlich vermischen / Mix well

    Während das Hähnchen sich mit der Marinade vollsaugt, waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie in dünne Streifen.
    11 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell peppers in stripes

    Außerdem lassen wir Mais und Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen.
    13 - Mais & Kidneybohnen abtropfen lassen / Drain corn & kidney bean

    Schließlich können wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen und setzen zuerst einmal einen Topf mit Wasser für das Kochen der Nudeln auf.
    12 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    Parallel lassen wir eine Pfanne heiß werden und geben die marinierten Hähnchenwürfel hinein – zusätzliches Öl ist nicht notwendig, da ja genug davon in der Marinade enthalten ist –
    14 - Marinierte Hähnchenbrust in Pfanne geben / Put marinated diced chicken in pan

    und braten sie scharf rundherum an
    15 - Marinierte Hähnchenbrust anbraten / Fry diced chicken

    und stellen sie dann erst einmal beiseite.
    16 - Hähnchenbrust entnehmen / Put diced chicken aside

    Inzwischen dürfte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
    17 - Wasser salzen / Salt water

    und die Nudeln darin gem. Packungsbeschreibung kochen können.
    18 - Nudeln kochen / Cook noodles

    Sind die Hähnchenbrustwürfel durchgebraten, können wir die Pfanne außerdem nutzen um die Paprikastreifen etwas anzudünsten.
    19 - Paprika andünsten / Braise bell pepper

    und sie dann ebenfalls beiseite zu stellen.
    20 - Paprika beiseite stellen / Put bell pepper aside

    Die al dente gekochten Spaghetti gießen wir ab und lassen wir abtropfen
    21 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

    und geben sie dann – bei ausgeschalteter Platte – zurück in den Topf.
    22 - Nudeln zurück in Topf geben / Put pasta back in pot

    Zu den Nudeln geben wir die angebratenen marinierten Hähnchenwürfel,
    23 - Hähnchenbrustwürfel in Topf geben / Put diced chicken in pot

    die beiden Dosen Cream of Chicken,
    24 - Cream of Chicken hinzufügen / Add cream of chicken

    das Glase Gemüse-Salsa,
    25 - Gemüsesalsa addieren / Add vegetable salsa

    den Sauerrahm
    26 - Sauerrahm in Topf geben / Add sour cream

    sowie die Taco-Gewürzmischung
    27 - Taco-Gewürzmischung einstreuen / Intersperse taco seasoning mix

    und vermischen erst einmal alles gründlich miteinander.
    28 - Gründlich vermischen / Mix well

    Dann addieren wir Mais, Kidneybohnen, Paprikastreifen
    29 - Mais, Bohnen & Paprika hinzufügen / Add corn, beans & bell pepper

    sowie die Hälfte geriebenen Käses
    30 - Käse addieren / Add cheese

    und vermischen diese Zutaten ebenfalls gründlich mit dem restlichen Topfinhalt.
    31 - Nochmals gründlich vermischen / Stir thoroughly

    Während der Ofen auf 180 Grad vorheizt, transferieren wir alles in eine große Auflaufform, verrühren es bei Bedarf noch einmal
    32 - Topfinhalt in Auflaufform geben / Put pot content in casserole

    streichen alles einigermaßen glatt
    33 - Glatt strichen / Flatten

    um es dann mit dem restlichen geriebenen Käse zu bestreuen
    34 - Mit restlichem Käse bestreuen / Dredge with remaining cheese

    und mit etwas getrockneter Petersilie garnieren.
    35 - Mit getrockneter Petersilie garnieren / Garnish with dried parsley

    Die Auflaufform decken wir dann mit Alufolie ab
    36 - Auflaufform mit Alufolie abdecken / Cover casserole with tinfoil

    und schieben sie dann für erst einmal 25-30 Minuten in den Ofen, bis die Sauce in der Auflaufform zu blubbern beginnt.
    37 - Abgedeckt im Ofen backen / Bake covered in oven

    Dann entfernen wir die Abdeckung aus Alufolie und lassen alles noch einmal für weitere 7-8 Minuten offen im Ofen weiter blubbern.
    38 - Offen fertig backen / Finish baking open

    Schließlich können wir die Auflaufform entnehmen und lassen sie für 4-5 Minuten ruhen und den Inhalt sich setzen
    39 - Spaghetti pasta bake with chipotle honey lemon chicken - Finished baking / Spaghettiauflauf mit Chipotle-Honig-Limonen-Hähnchen - Fertig-gebacken

    bevor wir das Gericht schließlich servieren und genießen können.
    40 - Spaghetti pasta bake with chipotle honey lemon chicken - Served / Spaghettiauflauf mit Chipotle-Honig-Limonen-Hähnchen - Serviert

    Die Sauce aus Cream of Chicken, Gemüse-Salsa, Sauerrahm und Taco-Gewürz war auch dieses Mal, wie üblich, ein wahrer Genuss – wunderbar cremig und würzig. Dazu passten wunderbar sowohl Mais und Bohnen als auch die Paprika, wobei ich hier gerne noch etwas mehr hätte nehmen können als die 180g die ich effektiv verarbeitet hatte. Gekrönt wurde das Ganze durch das wunderbar zarte, süßlich-pikant marinierte Hähnchenfilet, dessen Aroma wunderbar sowohl mit der Sauce als auch dem Gemüse harmonierte. Dabei war der Aufwand im Vergleich zur Zubereitung mit gekochten Hähnchen nur minimal aufwendiger, da man die Zeit für das marinieren mit einberechnen muss. Eine sehr gelungene Variation eines bereits mehrfach bewährten Rezeptes, ich zumindest war mit dem Ergebnis eines Kochexperimentes sehr zufrieden.

    41 - Spaghetti pasta bake with chipotle honey lemon chicken - Side view / Spaghettiauflauf mit Chipotle-Honig-Limonen-Hähnchen - Seitenansicht

    Guten Appetit