Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo & Butternudeln [18.01.2018]

Zuerst überlegte ich bei dem Griechischen Bifteki mit Pommes Frites zuzugreifen, das heute als Zusatzangebot auf die Speisekarte aufgenommen worden war und mit Sicherheiten aus Resten von gestern bestand. Aber obwohl ich heute noch vor 12:30 Uhr essen ging, war das Gericht leider zu diesem Zeitpunkt bereits ausverkauft. Blieben also nur die Lasagne al forno bei Vitality und das Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo und Butternudelnbei Globetrotter. Auf die Pfannkuchen mit Waldbeerensauce im Abschnitt Tradition der Region oder auf eines der Gerichte von der Asia-Wok-Theke wie Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich keine Lust. Die Wahl bestand also zwischen zwei Sorten Nudeln mit Tomatensauce, entweder mit Fisch oder mit Hackfleisch. Da entschied ich mich dann doch für den Fisch.

Tilapia filet with egg-parmesan-coat, tomato sauce & butter noodles / Tilapiafilet in Ei-Parmesanhülle, dazu Tomatensugo & Butternudeln

Ich bekam an der Ausgabetheke das letzte Stück der aktuellen Ladung, neue Fischfilets waren bereits aus dem Weg, und dies sah etwas blasser aus als der Durchschnitt, aber was den Geschmack und vor allem die Größe anging stand es den anderen in nichts nach. Das Filetstück dieser Buntbarsch-Gattung erwies sich als angenehm zart, saftig und natürlich vollkommen frei von Gräten. Die dünne Hülle war außerdem einigermaßen knusprig, schmeckte allerdings vor allem nach Ei, von dem Parmesan der laut Beschreibung darin verarbeitet sein sollte schmeckte ich wenig. Dazu gab es eine riesige Portion Pappardelle, die man mit einer fruchtigen Tomatensauce garniert hatte, in der sich neben Kräutern auch zahlreiche Fruchtstücke befanden. Die Menge der Sauce war dabei gut auf die Menge der Nudeln abgewogen. Insgesamt erwies sich die Portion dann aber fast schon als zu groß, ich musste gegen Ende wirklich kämpfen und ließ sogar ein paar Nudeln auf dem Teller zurück, da ich pappsatt war.
Beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich ebenfalls die beiden Nudelgerichte ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die leeren Teller in den Rückgabewagen unterschieden sich hier aber so gut wie gar nicht, da beide nur mit Resten von Tomatensauce bedeckt waren, die sowohl beim Fisch als auch bei der Lasagne verwendet worden war. Daher musste ich mich genauer im Speisesaal umsehen und kam letztlich zu der Entscheidung dass der Fisch mit knappen Vorsprung das Rennen machte und die Lasagne auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier, knapp dahinter, die Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Tilapiafilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [17.01.2019]

Heute kam ich erst sehr spät dazu unserem Betriebsrestaurant einen Besuch abzustatten. Man hatte alle Ausgabetheken bereits zu einer zusammengeräumt und im Gegensatz zu den Stoßzeiten war es kein Problem, einen freien Tisch zu finden. Bei der Durchsicht des heutigen Angebot fiel mein erster Blick auf die Hausgemachte Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter. Und das Bifteki war dieses Mal wirklich anders, es bestand dieses Mal nicht aus mehreren kleinen Frikadellen, sondern einer großen Rindfleischfrikadelle. Aber Fleischpflanzerl hatte ich ja bereits am morgen gehabt und Reis erst gestern in Form der Paella. Der Gemüsequiche mit Blattsalat bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus und auch die Asia-Wok-Angebote wie Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce schien gut gelungen, aber meine Wahl fiel dann doch auf den Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und frischem Krautsalat.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Das Fleisch der großzügig bemessenen Scheibe des Schweinebratens erwies sich schon mal als angenehm zart und saftig, wobei es glücklicherweise nur leicht durchwachsen war.Dazu gab es eine einigermaßen dickflüssige, angenehm würzige Dunkelbier-Sauce. Sehr gelungen. Und auch am Knödel mit seiner Füllung aus angerösteten Brotwürfeln gab es nichts auszusetzen, ebenso wenig wie am angenehm knackigen, süß-säuerlichen Krautsalat, der sehr gut als Beilage zu diesem Gericht passte. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen, zumindest bei den die jetzt noch anwesend waren, schien heute aber das Bifteki ein klein wenig beliebter zu sein und sicherte sich mit kleinem Vorsprung den ersten Platz. Der Schweinebraten folgte auf einem guten zweiten Platz, während die Asia-Gerichte den Platz drei belegten. Den Quiche sah ich nur vereinzelt auf den Tabletts, daher bleibt ihm nur der vierte Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++

Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +

Wildschweingulasch mit Preiselbeeren, Spätzle & Rosenkohl [15.01.2019]

Auch wenn Wildgerichte in unserem Betriebsrestaurant inzwischen ja keine Seltenheit mehr sind, liebäugelte ich von Anfang an natürlich mit dem Wildschweingulasch mit Preiselbeeren und Spätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Speisekarte. Dabei wäre das Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality zwar eindeutig die leichtere Variante gewesen – zumal man es heute offensichtlich mal nicht mit Trockenei hergestellt hatte wie ich an der Farbe meinte erkennen zu können – und auch die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter auch nicht allzu schlecht aussah. Oder ich hätte mit Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massamansauce zu einem Fischgericht greifen können, das ebenfalls an der Asia-Wok-Theke angebotene Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce reizte mich weniger. Aber letztlich griff ich dann doch wieder zum Wildschweingulasch und ergänzte ihn mir mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Wild boar goulash with cranberries & spaetzle / Wildschweingulasch mit Preiselbeeren & Spätzle

Ich hatte zwar keine hohen Erwartungen in den Rosenkohl gesetzt, aber ich wurde ausnahmsweise beim Gemüse mal positiv überrascht. Denn trotz der Tatsache dass ich gerade mal ein paar Reste aus einer fast leeren Schale geklaubt hatte, erwiesen sich die Röschen nicht etwa als matschig, zerkocht und etwas abgestanden, sondern waren angenehm heiß und, was das wichtigste war, auch als recht frisch und noch noch knackig im Biss. Auch an den Spätzle gab es nichts auszusetzen. Jedoch war das Fleisch im Wildschweingulasch mal wieder sehr grob geschnitten und teilweise deutlich durchwachsen. Und auch was die WÜrzung anging fand ich ihn heute nicht ganz so gut gelungen. Er war ok und nicht nur in Kombination mit der wie üblich recht süßen Preiselbeermarmelade mehr als nur genießbar, aber ich habe auch schon besseren Wildschweingulasch hier gegessen. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Wahl.
Ich persönlich hatte ja eher auf die Lasagne als Gewinner getippt, aber der Wildschweingulasch setzte sich dann doch mit einem deutlichen Vorsprung von ihr ab und konnte mit kleinem, aber klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich gewinnen. Erst auf Platz zwei folgte die Lasagne, die aber auch nur knapp vor dem ebenfalls für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich beliebten Rührei lagen. Die Asia-Gerichte folgten mit wiederum geringen Abstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wildschweingulasch: +
Preiselbeeren: +
Spätzle: ++
Rosenkohl: ++

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen [11.01.2018]

Zugegebenermaßen sah die Jungbullen-Leber Berliner Art mit Apfelscheibe, Röstzwiebeln und Püree, die sich heute als Zusatzangebot auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants geschlichen hatte wirklich gut aus, aber leider bin ich kein Freund von Leber, da ich das Fleisch seit Urzeiten als extrem trocken in Erinnerung habe. Daher sah ich mich nach etwas anderem um. Der Schaschlikspieß vom Schwein mit hausgemachter BBQ-Sauce und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter wäre zum Beispiel eine gute Alternative gewesen, während die Penne all Peperoni bei Vitality weniger ansprachen. Mit Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich vielleicht ebenfalls noch leben können, doch am meisten stand mir der Appetit dann doch nach dem Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, wie er im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte stand. Bei kaltem Wetter ist so ein wärmender Linseneintop einfach ideal.

Lentil stew with sausages & bun / Linsensuppeneintopf mit Würstchen & Semmel

Hätte ein Fläschchen mit Maggi oder auch nur etwas Balsamico-Essig am Tisch geständen, hätte ich mir wohl ein paar Tropfen in die Zubereitung gerührt, denn obwohl der Eintopf mit Linsen, Kartoffelwürfeln, Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch insgesamt geschmacklich durchaus in Ordnung war, fehlte ihm die leicht säuerliche Essignote, die ja gerade einen Linseneintopf – zumindest meiner Meinung nach – erst zum richtigen Linseneintopf macht. So erwies er sich geschmacklich als deutlich langweiliger als ich erwartet hatte, auch wenn er dabei nicht wirklich schlecht war. Gemeinsam mit der knusprig-frischen Semmel und den beiden nur leicht wässerigen Wiener Würstchen ein wärmendes und vor allem sättigendes Mittagsgericht, dem eben nur das i-Tüfelchen Essig zur Perfektion fehlte. Im Nachhinein gesehen hätte ich natürlich auch einfach zur Salattheke gehen können und mir dort etwas Balsamico-Dressing holen können, aber leider kam mir die Idee erst als der Teller bereits fast leer war. 😉
Um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lagen mit der Lebern, dem Schaschlikspieß und dem Eintopf gleich drei Gerichte in der vorderen Gruppe und hatten eine Chance den Spitzenplatz zu belegen. Nach genauerem Hinsehen sah ich letztlich die Leber auf Platz eins, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Linseneintopf, der somit auf dem zweiten Platz landete. Der Schaschlikspieß mit Fritten, den ich eigentlich aufgrund der Sättigungsbeilage als Favorit gesehen hatte, belegte nur den dritte Platz. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und den fünften Platz nahmen die Penne al Peperoni ein.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++