Archive for the ‘lunchtime’ Category

Gratiniertes Rinderhacksteak mit Zigeunersauce & Pommes Frites [07.03.2019]

Thursday, March 7th, 2019

Am heutigen Donnerstag hatte ich zuerst überlegt beim Linseneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel aus dem Abschnitt Tradition der Region der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Die Spiralnudeln mit Paparikaragout und Grand Padano bei Vitality oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in süß- saurer Sauce reizten mich weniger. Aber auch das Rinderhacksteak mit Tomaten und Speck gratiniert, dazu Zigeunersauce und Pommes Frites bei Globetrotter besaß seinen gewissen Reiz. Als ich, leider etwas später als sonst, den Speisesaal dann betrat und mir auf dem dort platzierten Bildschirm die Gerichte des Tages ansah, änderte ich kurzfristig meine Meinung und entschied mich anstatt dem Linseneintopf dem Rinderhacksteak den Vorzug zu geben. Leider entsprach das was ich bekam nicht ganz dem auf dem Bildschirm angepriesenen Gericht.

Gratinated salisbury steak with paprika sauce & french fries / Gratiniertes Rinderhacksteak mit Zigeunersauce & Pommes Frites

Wie alle anderen Rinderhacksteaks aus dieser Fuhre war auch mein Exemplar recht dunkel geraten. Das muss nicht in allen Fällen schlecht sein, da sich Rinderhacksteaks wie auch Frikadellen unter anderem durch die Röstaromen definieren, aber in diesem Fall war leider auch die Gratinierung aus Tomaten, Speck und Käse dabei etwas angebrannt, was den Genuss etwas minderte. Das Hacksteak selbst war aber noch angenehm saftig und gut gewürzt. Dazu gab es eine warme, rauchige und mit Paprikastreifen versetzte Sauce, die wie ich fand sehr gut zum Rinderhacksteak passte. Bei den Fritten musste ich aber erneut Abstriche machen, denn sie waren etwas labberig und teilweise sogar schon abgekühlt, was aber auch daran lag dass ich das Pech hatte die letzten Reste aus der aktuellen Warmhalteschale bekommen hatte. Zusammen mit dem Ketchup und der Zigeunersauce aber noch eine akzeptable Sättigungsbeilage. Ich hatte schon bessere Versionen des Rinderhacksteaks, aber auch schon schlechtere.
Dennoch war das Rinderhacksteak heute mit einem kleinen, aber sichtbaren Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem ebenfalls gern gewählten Linseneintopf lag. Die vegetarischen Spiralnudeln mit Paprikaragout landeten somit auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gratiniertes Rinderhacksteak: +
Zigeunersauce: ++
Pommes Frites: +

Gebackene Scholle mit Kartoffel-Gurken-Salat & Remoulade [06.03.2019]

Wednesday, March 6th, 2019

Zum heutigen Aschermittwoch bot unser Betriebsrestaurant neben den regulären Angeboten wie Schweinegeschnetzeltem “Zurcher Art” mit hausgemachten Rösti im Abschnitt Globetrotter, einer Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region und den Asia-Wok-Angeboten wie Gebratenes Gemüse mit Pok Choi in Hoi-Sin-Sauce oder Geschmorte Hähnchenkeule mit Gemüse in Erdnußsauce (die übrigens sehr interessant aussah) gab es eine separate Fischkarte. Diese bot neben zwei Vorspeisen in Form eines Gemischten Räucherfischteller mit Sahnemeerrettich und Matjes Hausfrauen Art mit Röstkartoffeln auch gleich drei Hauptgänge: Zum einen eine Gebackene Scholle mit hausgemachten Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade, außerdem ein Gebratenes Lachsfilet mit Sauce Hollandaise, Salzkartoffeln und Broccoli und schließlich Spaghetti “Vongole” mit Mischelfleisch in leichter Tomaten-Knoblauchsauce. Klang alles drei ganz gut, ich tendierte aber zuerst zum Lachsfilet mit Sauce Hollandaise. Da dies aber etwas kostspieliger war, schwenkte ich im letzten Moment doch noch auf die Scholle um.

Baked plaice with potato cucumber salad & remoulade / Gebackene Scholle mit Kartoffel-Gurken-Salat & Remoulade

Als ich das panierte Schollenfilet sah – ich hielt den Teller bereits in den Händen – bereute ich meine Entscheidung etwas, denn es sah nicht sehr überzeugend aus. Die Panade schien etwas zu knusprig geraten und oben sah es so aus als wäre dem Koch der Pfefferstreuer ausgerutscht. Aber zum Glück war es dann doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Die Panade war, vor allem an den äußeren Rändern, tatsächlich etwas knusprig gebacken, aber das saftige, zarte und grätenfreie, angenehm groß geratene Schollenfilet war glücklicherweise nicht überwürzt. Garniert mit der wie immer angenehm würzigen Remoulade wirklich sehr lecker – leider hatte ich vergessen mir eine Zitronenecke dazu zu nehmen, aber notfalls ging es auch ohne. Am hausgemachten Kartoffelsalat mit seinem mit Kräutern, Gemüsebrühe und Essig sehr gelungenen Dressing und den aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendigen Salatgurken-Scheiben gab es ebenfalls keinen Grund zu Kritik. Ursprünglich war er wohl mal lauwarm gewesen, aber leider inzwischen fast auf Raumtemperatur abgekühlt, was dem guten Geschmack aber keinen Abbruch tat. Ein sehr schönes traditionelles Fischgericht zum heutigen Aschermittwoch.
Auch bei den anderen Gästen kam die große Auswahl an Fischgerichten zum Aschermittwoch wie üblich gut an. Am häufigsten war dabei wohl das Schollenfilet gewählt worden, was ihm mit knappen aber deutlichen Vorsprung de erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, vorzüglich die Hähnchenschenkel, den dritten Platz belegte die Spaghetti Vongole und Platz vier teilten sich das Rindergeschnetzelte und das Lachsfilet. Knapp dahinter belegte die Dampfnudel schließlich Platz fünf.

Mein Abschlßurteil:
Schollenfilet: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++

Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis [05.03.2019]

Tuesday, March 5th, 2019

Nachdem ich gestern wegen verschiedenen Terminen Homeoffice gemachte hatte und auf Gerichte wie Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Spätzle oder Gebratene Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis verzichten musste während ich mich zu Hause mit Resten vom Wochenende begnügte, hatte ich heute nun wieder Gelegenheit unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Von der heutigen Tageskarte reizten mich besonders die Griechische Bifteki mit Tzaziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree im Abschnitt Tradition der Region. Gut, der Pikatene Bohnengulasch bei Vitality klang auch nicht schlecht, aber er bestand leider fast ausschließlich aus grünen Stangenbohnen. Hätte man was die Bohnen angeht etwas mehr auf die Vielfalt geachtet und mehr weiße, rote und vielleicht schwarze Bohnen mit hinein getan, hätte ich ihn vielleicht in Betracht gezogen, aber so konnte ich mich nicht so recht dafür begeistern. Von den Asia-Wok-Angeboten wäre zwar nicht der Gebratener Tofu mit
frischem Gemüse in Erdnußsauce
, vielleicht aber der Gebackener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Tomatensauce in Betracht gekommen, denn Tintenfisch mit Tomatensauce hatte ich als Asia-Gericht noch nicht versucht. Doch letztlich fiel meine Wahl auf die Bifteki, denn die Bratwurstschnecke sah leicht verschrumpelt aus. Krautsalat entdeckte ich an der Salattheke leider keinen und auch an der Gemüsetheke gab es nichts passendes dazu, also blieb es letztlich beim Hauptgericht. Aber zumindest konnte ich mir die Bifteki noch mit einigen frischen Zwiebelringen garnieren.

Greek bifteki with tzatziki & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki & Djuvecreis

Der mit Paprikastückchen und Erbsen versetzte Tomatenreis war heute zwar etwas locker geworden, was die Aufnahme mit der Gabel erschwerte, aber geschmacklich war er meiner Meinung nach sehr gut gelungen und kombinierte seine Funktion als Sättigungsbeilage mit einem angenehm fruchtigen Tomatenaroma. Und auch die mit kleinen Fetastückchen versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, erwiesen sich als locker, saftig und gut gewürzt. Dazu passten sehr gut die knackigen frischen Zwiebelringe und das mit Gurkenstreifen versetzte, würzige Tzatziki. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, an dem es auch dieses Mal nichts auszusetzen gab.
Beim Kampf um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte heute die Bratwurstschnecke die Nase vorn und konnte sich diese Auszeichnung holen. Die eigentlich vom Betriebsrestaurant favorisierten Bifteki, die man an der großen Einzeltheke servierte, landeten nur auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und der Bohnengulasch lag knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Reiberdatschi mit Apfelmus [01.03.2019]

Friday, March 1st, 2019

Trotz des Freitags hatte ich heute irgendie keinen Apptit auf Fisch, was schade war denn mit einem Kabeljaufilet auf sizilanische Art mit Baguette stand im Abschnitt Globetrotter ein mehr als nur akzeptables Gericht auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Und auch für die Gebratene Hühnerbrust mit Mangold und Paprika gefüllt, dazu Reis und Rahmsauce aus dem Abschnitt Vitality oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce. Zum Glück bot man im Abschnitt Tradition der Region heute die einzige Süßspeise an, die ich mir als Mittagsmahl gefallen lasse: Reiberdatschi mit Apfelmus. Also griff ich heute mal bei diesem Angebot zu und bestreute sie noch etwas mit der Zimt-Zucker-Mischung die an der Theke bereitstand.

Potato pancake with apple sauce / Reiberdatschi mit Apfelmus

Zwar hätte ich persönlich wahrscheinlich noch etwas dünner und damit knuspriger gemacht, aber davon abgesehen erwiesen sich die servierten Reiberdatschi als wirklich sehr gut gelungen. Gut gewürzt und mit einem leichten Röstaroma durch das anbraten. Und auch die Portionsgröße erwies sich als absolut ausreichend, um einen Erwachsenen meiner Statur längerfristig zu sättigen. Nur bei Apfelmus war man leider etwas sparsam vorgegangen, hier hätte ich gerne noch etwas mehr von gehabt. Natürlich handelte es sich dabei um industriell hergestelltes Apfelmus, das recht süß und stark zerkleinert ist. Ich persönlich bevorzuge, wenn möglich, natürlich hausgemachtes – aber das wäre für eine Großküche wohl doch zu aufwändig. Trotzdem insgesamt aber eine gute Wahl und ich werde nicht zögern erneut zuzugreifen, wenn mal wieder hausgemachte Reiberdatschi auf der Speisekarte zu finden sind.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gab es heute keinen wirklich klaren Favoriten. Alle Gerichte lagen recht eng beieinander und es fiel mir schwer eine klare Rangfolge auszumachen. Ich würde aber sagen dass die Asia-Gerichte knapp vor dem sizilianischen Kabeljau lagen und dahinter die gebratenen Hühnerbrust eine Nasenlänge vor den Reiberdatschi. Das konnte sich aber minütlich verschieben, daher kann ich heute nur eine ungefähre Beliebtheitsskala anbieten.

Mein Abschlußurteil:
Reiberdatschi: ++
Apfelmus: ++

BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites [28.02.2019]

Thursday, February 28th, 2019

Heute standen gleich zwei Gerichte der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants ganz oben auf meiner Favoriten-Liste: Zum einen der BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter und zum anderen das Holzfällersteak mit Schmorzwiebeln und Röstkartoffeln be Tradition der Region. Aufgrund meiner leichten Abneigung gegen Auberginen kam die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Quarkdip bei Vitality nicht in Frage und auch für die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Schweienfleisch mit frischem Gemüse in süßsaurer Sauce konnte ich mich nicht so recht begeistern. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Burger, wobei aber auf zum tragen kam dass ich erst am Montag ja Röstkartoffeln als Sättigungsbeilage gehabt hatte. Auf die Fritten kam natürlich wie üblich noch etwas Ketchup, eine passende Gemüse- oder Salatbeilage suchte ich an den beiden zuständigen Theken jedoch vergebens.

BBQ bacon cheeseburger with french fries / BBQ-Bacon-Cheesburger mit Pommes Frites

Auf den ersten Blick hatte der Burger wirklich gut ausgesehen, aber auf dem Teller serviert offenbarte er bald einige kleine Schwächen. Zum einen war die BBQ-Sauce auf dem leider nur noch lauwarmen Rindfleisch-Bratling bereits etwas eingetrocknet, zum anderen war die untere Hälfte des aufgetoasteten Sesambrötchens durch die Flüssigkeit der darauf aufgetragenen bzw. aufliegenden Cocktailsauce, der Gewürzgurkenscheibchen und vor allem der Tomatenscheibe bereits stark durchgeweicht, während die obere Hälfte durch auftoasten und anschließendes längeres liegen an der frischen Luft ein wenig trocken geworden war. Unter der Bulette fanden sich noch einige Salatblätter und ein Streifen angebratener Bacon, oben hatte man außerdem eine Scheibe Cheddarkäse auf dem damals noch heißen Bratling anschmelzen lassen. Die Burger-Frikadelle selbst erwies sich aber als sehr gut gelungen, schön locker im Inneren, gut gewürzt und noch angenehm saftig.

BBQ Bacon Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Tunkte man den Burger noch etwas in den für die Pommes vorgesehenen Ketchup, konnte man die Trockenheit der oberen Brötchenhälfte glücklicherweise gut kompensieren. An den Fritten konnte ich heute nichts aussetzen, denn obwohl ich die Reste aus einer bereits fast leeren Warmhalte-Schale erhielt, erwiesen sie sich als noch recht heiß und angenehm knusprig, so wie es sein sollte. Insgesamt also kein Meister-Burger, aber dennoch gut gelungen. Wäre ich eine halbe Stunde früher zum Essen gegangen, hätte ich bestimmt noch weniger am Burger aussetzen müssen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, aber wäre bestimmt auch mit dem Holzfällersteak gut bedient gewesen.
Beim Schweifen meines Blickes über die Tabletts der anderen Gäste erkannte ich schnell, dass sich der Burger heute mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gesichert hatte. Auf einem guten zweiten Platz folgte das Holzfällersteak, das sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die vegetarische gefüllte Aubergine war auch nicht selten zu sehen, aber für mehr als einen guten vierten Platz reichte es leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
BBQ-Bacon-Burger: +
Pommes Frites: ++