Archive for the ‘lunchtime’ Category

Bulettenzeugs [22.12.2006]

Friday, December 22nd, 2006

Heute gings (das letzte mal wohl vor Weihnachten) in die Mensa.

So kurz vor dem Fest scheinen die Köchinnen und Köche dort auch nicht mehr so wirklich kreativ zu sein. Heute gab es irgendeinen Gulasch mit Nudeln, eine Bulette mit Paprikasoße und Kartoffeln und das typische vegetarische Gericht, dessen Bezeichnung mir gerade wieder entfallen ist. Ich sah mir, beladen mit dem mintgrünen Mensatablett alle drei Gerichte an und entschied mich schließlich für die Bulette/Frikadelle.

War wirklich nichts besonderes – nicht mehr ganz warm und etwas zu fettig für meinen Geschmack. Zum Glück überdeckte die Soße einiges davon. ­čśë
Aber was will man für 3,80 Euronen schon verlangen – ist halt immer Glückssache mit der Mensa. Natürlich steht mein Besuch in der Philomensa immer noch aus. Ich werde wohl auch erst im neuen Jahr dazu kommen. Stay tuned….

Brust und Keule in der Noll [21.12.2006]

Thursday, December 21st, 2006

So kurz vor Weihnachten gönnten wir uns heute mal etwas besonderes. Dazu ging es in das Hotel und Restaurant “Zur Noll“, wo wir reserviert hatten.

Abseits der dort üblichen Schnitzelpfanne gibt es ja auch noch weitere sehr leckere Gerichte dort, so mußte ich heute überlegen, ob ich ein Knoblauchkotlett (welches meiner Erfahrung nach mir wirklich viel Knoblauch gemacht wird), dem sog. Surf & Turf, bestehend aus Rumpsteak mit Gampas und Kartoffelecken oder aber gar Hirschbraten wählen sollte. Letztenendlich fiel die Wahl dann aber auf die Entenkeule & -brust mit Rotkraut und Klößen, die momentan als Sonderangebot auf der ersten Seite der Menukarte verzeichnet war.

Ich bereute die Wahl, auch wenn es bis zur Auslieferung des Essens extrem lange dauerte, die Wahl zu keinem Moment. Das Fleisch war extrem zart und ließ sich problemlos vom Knochen ablösen. Auf dem Rotkraut hatte man eine mit Gelee garnierte Apfelscheibe platziert, welches (nicht nur) dem Kraut einen leichten Apfelgeschmack gab – so wie ich es ja liebe.
Den regulären Preis von 13,50 Eurönchen konnte ich dank Stammgastkarte dann auf ca. 10 Euronen herunterdrücke, daher ein wirklich lohnendes Gericht und zur Einleitung der Feiertage – die ja Erfahrungsgemäß sowieso ein ziemlicher Dauerschmaus werden – gerade Richtig. Dabei Notiz an mich selbst: Ab Januar dann am besten wieder stark kürzer treten. Die alte Leier halt, alle Jahre wieder… ­čśë

Einsichten im R2 [20.12.2006]

Wednesday, December 20th, 2006

“Lass uns mal im R2 schauen.”, war die erste Idee des heutigen Mittags. Gesagt, getan und am Martkplatz angekommen stimmten alle dem heutigen Angebot zu, auch ich. Doch hatte ich offensichtlich die Tafel nicht richtig gelesen, denn wie man auf diesem Bild erkennen kann,

bestand die der nichtcarnivore Teil aus Kartoffelananassalat. Bisher war ich fest der Meinung, daß ich diesen eigentlich nicht mag. Aber dazu später mehr. Essen kam wieder, wie im R2 gewohnt sehr fix an den Tisch, und als der Teller vor mir stand, manifestierten sich bereits meine ersten Befürchtungen.

Durch die (vielleicht unterbewusst) ausgeblendete Zeile auf dem Schild, die sich da salat las, war ich heute nun dazu genötigt, mich ein weiteres mal mit dem Thema Kartoffelsalat geschmackstechnisch auseinander zu setzen. Die Abneigung stammte wohl noch aus meiner Kindheit, in der ich irgendwann mal Kartoffelsalat probiert habe, es mir nicht geschmeckt hat und ich seit dem wohl auch nie wieder eine Gabel zu mir genommen habe. Doch als ich heute den ersten Bissen nahm, mußte ich feststellen, daß das Zeug gar nicht mal so schlecht ist. Daher revidiere ich wohl ab heute mal meine Meinung.
Des weiteren erwähnte einer meiner Tischgenossen, daß man panierte Schnitzel NIEMALS mit Soße übergiessen dürfe wie es hier geschehen ist. Nicht daß ich mir je schon einmal Gedanken darüber gemacht hätte, aber im Grunde genommen hatte er schon Recht mit seiner Aussage, daß die Panada ja dazu gedacht ist, das Ganze knuspriger zu machen. Wenn man Soße darüber gibt, wirkt das dem entgegen. Ja ja, man lernt doch nie aus. ­čśë
Alles in allem war Schnitzel samt Kartoffelsalat auf jeden Fall sehr lecker (trotz des Soße-über-Panada-Vergehens ) und kostete wie immer inkl. Softegtränk 6 Euronen.

Langsam, aber scharf im Stilbruch [19.12.2006]

Tuesday, December 19th, 2006

Nach so viel Mensa waren, hatte es mich heute mal wieder in den Stilbruch in der Wagnergasse verschlagen.

Eine Neuerung – zumindest war es mir bisher noch nicht bekannt – ist, daß man nur noch in der obersten (2ten) Etage (oder halt draußen) rauchen darf. Finde ich ok – natürlich vor allem für die Nichtraucher. ­čśë
Wir fanden einen Sitzplatz im ersten Obergeschoss, organisierten uns Karten und bestellten wenig später. Dann begann das lange warten – geschlagene 45 (in Worten fünfundvierzig !!!1elf) saßen wir da und hungerten langsam vor uns hin, während die Ober eine nach der anderen Speise an uns vorbei trugen. Gerade als wir aufbegehren wollten, brachte man uns endlich unsere Nahrungsmittel. In alter Tradition fiel meine Wahl auf das Chili con Carne, welches ja meiner weiterhin bestehenden Meinung nach daß beste von ganz Jena ist.

Und dieses Mal hatte es der Koch wirklich gut gemeint mit der Schärfe – dieses Chili con Carne war so ziemlich das am schärfsten gewürzte Gericht, welches ich in der letzten Zeit gegessen habe. Sehr lecker, die 6,50 Eurönchen waren trotz der extrem langen Wartezeit gut investiert. Ich liebe ja scharfe Speisen, obwohl diese bereits schon hart an der Grenze des erträglichen avancierte.
Als es ans Bezahlen ging, dauerte es wieder ewig und da einer meiner Begleiter noch einen Termin wahrnehmen wollte, gingen wir schließlich nach unten und bezahlten dort. Für Leute mit viel Zeit kann ich den Stilbruch weiterhin empfehlen, aber er ist und bleibt weiterhin nichts für eine schnelle Mittagspause – eine Lektion die wir anscheinend immer wieder von neuem lernen müssen. ­čśë

MensaMensaMensa [18.12.2006]

Monday, December 18th, 2006

Mal wieder ging es (entgegen der sonstigen Montagsprozedur) heute in die Abbe-Mensa. Die Zeit war einfach sehr knapp.

Die heutige Auswahl dort bestand neben einem griechischem Fleischsoßen-Gemisch mit Feta-Käse auch aus etwas ganz rudimentären: Rührei mit Spinat und Kartoffeln. Dafür entschied ich mich nach kurzem zögern dann auch. Bei Rührei (wohlgemerkt ohne Speck oder ähnlichem) mußte ich doch wirklich an die gute alte deutsche Hausmannskost denken, Nicht etwa daß sie besonders fettarm oder extrem gesund wäre, trotzdem ist es doch irgendwie die Art von Nahrung, mit der man aufgewachsen ist.

Mensa Essen als Fast Food zu bezeichnen erscheint mir jedoch etwas hart. Unter dem Begriff “Fast Food” verstehe ich dann doch eher die Mahlzeiten, die man beim Schotten (McDonalds), an der Bratwurstbude oder beim Stehchinesen bekommt. Mensaessen ist nicht gerade exzellent, aber denoch ist weitaus besser als ihr Ruf. So zumindest meine Ansicht. Außerdem belastet es den Geldbeutel sehr viel weniger.
Abweichende Meinungen werden hier aber gerne akzeptiert.