Archive for the ‘lunchtime’ Category

Cheers 2007 [06.02.2007]

Tuesday, February 6th, 2007

Heute waren wir das erste Mal dieses Jahres im Cheers am Johannisplatz. Grund war u.a. die Tatsache, daß ich noch eine volle Cheers Lunchclub Karte bei mir gefunden hatte und diese einlösen wollte.

Kalorientechnisch ist das natürlich dort immer so eine Sache, aber wenn man schon mal ein kostenloses Essen dort bekommen kann, nimmt man natürlich keine Quesedillas sondern schlägt gleich richtig zu – in meinem Fall mit einem Bacon Cheeseburger mit Pommes nach Art des Hauses.

Hinsichtlich der langen Zeitspanne zwischen Bestellung und Servierung des Essens hatte sich leider nichts gegenüber dem Vorjahr geändert – es dauerte recht lang von der Bestellung bis wir unsere Gerichte auf dem Tisch hatten. Aber war wie immer gut, sieht man von den wirklich unnötigen Kalorien ab… ­čśë

Chicken-n-Chips [05.02.2007]

Monday, February 5th, 2007

Trotz einigen Fehlversuchen in der Abbe-Mensa (siehe dazu hier und hier) stattete ich der Studentenenährungs-Einrichtung am Abbe-Platz heute eine weiteren Besuch ab. Das Angebot des Tages las sich gar nicht mal so schlecht: Zum einen gab es “Rahmgeschnetzeltes mit feinem Blattspinat und Kurkumareis“, “Feuriger Fleischtopf mit Röstiecken und Rosenkohl” oder “Chamignon Sahne Hähnchen mit Erbsen und Kartoffelchips
. Zuerst stellte ich mich bei der langen Schlange für den Feurigen Fleischtopf an, entschied (und stellte) mich dann jedoch kurzfristig für das Sahne-Hähnchen um.

Im Nachhinein eine Fehlentscheidung – auch wenn es nicht soooo schlecht war. Die bessere Entscheidung wäre meiner Meinung nach o.g. Feuertopf gewesen, der sah einfach gut aus (für Mensaverhältnisse). Nun ja, das Hähnchen war auch in Ordnung. Mit 4,24 Euronen inkl. des Nachtisches ist auch der Preis mehr als erträglich. Habe schon schlechter hier gegessen…. ­čśë

Roter Hirsch [04.02.2007]

Sunday, February 4th, 2007

Am heutigen Sonntag zog es uns einmal ins Gasthaus “Zum Roten Hirsch” am Holzmarkt / Ecke Engelsplatz – eine Lokalität die ich seit ziemlich langer Zeit nicht besucht hatte.

Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, daß es sich dabei wohl um das älteste noch exitsierende Gasthaus in Jena handelt – denn immerhin ist es bereits im Jahre 1509 erwähnt worden. Wenn man das Haus betritt, kann man sich dem Eindruck eines wirklich alten Hauses auch nicht erwehren. Die Decken sind niedrig, die Wände teilweise schief und die Balken, die überall durch die Räume laufen weise eindeutig auf den Fachwerkcharakter des Gebäudes hin – auch wenn man das von Außen nicht mehr so sieht. Die Gasträume sind auf jeden Fall verwinkelt und irgendwie gemütlich. Es existieren im unteren Bereich ein Raum, einige Tische stehen im Flur und im oberen Geschoß existieren weitere Räume, von denen einer als Rauchfrei definiert ist.

In der – in übrigen in Holzdeckeln gebundenen – Menukarte finden sich hauptsächlich Gerichte, die man als typisch deutsch oder thüringisch bezeichnen kann. Neben z.B. Rindsrouladen, Schnitzel in verschiedenen Ausfertigungen oder Steaks finden sich dort auch viele Wildgerichte, darunter Hirsch oder Wildschwein. Preismässig wird ein breites Spektrum abgedeckt – vom günstigen Gericht um die 5 – 6 Euronen bis hoch zu 17 Euronen ist alles zu finden. Ich selbst entschied mich nach kurzem Studium der Karte für den Lammbraten mit grünen Bohnen und thüringer Klößen.

Zwar war dieser mit 7,70 Euronen preislich schon ziemlich hoch angesiedelt – jedoch es ist ja Sonntag und man gönnt sich ja sonst nichts. ­čśë
Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell daß Essen dann zubereitet zu uns an den Tisch gebracht wurde – wenn ich mich nicht verschätze waren es kaum mehr als zehn Minuten, und das trotz eines wirklich gut besuchten Wirtshauses. Aufgewärmt oder warm gehalten erschienen mir die Speisen jedoch nicht – bis auf ein kleines Fettstück war sowohl das Fleisch als auch der Rest mehr als aktzeptabel.
Gerüchte die mir zu Ohr gekommen waren hatten behauptet, daß das Essen dort schlechter geworden sei – dies kann ich jedoch nicht bestätigen. Alles in allem kann man den “Roten Hirsch” also für den Bereich Deutsche Küche sehr empfehlen.

Hähnchenbrust @ Philomensa [02.02.2007]

Friday, February 2nd, 2007

Heute gelang es mir endlich mal, auch die Mensa im Philosophenweg eines Tests zu unterziehen.

Als erstes stellte ich fest, daß hier sehr viel weniger los ist als in der bereits öfters besuchten Abbe-Mensa. Gut, wir waren etwas später dran, dennoch waren nicht einmal die Hälfte der Plätze besetzt. Dabei erschien mir das Angebot hier tatsächlich etwas verlockender als jenes, was ich die male zuvor am Ernst-Abbe-Platz gesehen habe. Heute gab es “Mexikanischen Feuertopf“, “Geschmorter Fenchel mit Tofu, Kapern und gerösteten Pinienkernen an Paprikareis” ( oO ) und schließlich “Gefülltes Hähnchenbrustfilet mit Rotkraut und Kartoffeln“. Auch wenn einer meiner Begleiter meinte, daß die Hähnchenbrustfilet “…etwas blass aussehen würde…”, entschied ich mich für die Hähnchenbrust. Mal ehrlich: Geflügel ist doch nun einmal “blasses” Fleisch… ­čśë

War für ein Mensagericht wirklich in Ordnung. Aber vielleicht bin ich durch das Chili oder das Gyros einfach nur zu sehr abgestumpft, daß ich jede Besserung als gut bezeichnen würde? Na ja, war wirklich gut – und für 3,80 inkl. Nachtisch auch schön preiswert. Vom jetzigen Standpunkt aus würde ich die These daß die Philosophenweg-Mensa wirklich die bessere ist tatsächlich unterstützen. Ob sich diese These auf Dauer halten lässt, muß natürlich durch weitere Stichproben gefestigt (oder widerlegt) werden. Ich werde berichten…

Pute und Tiramisu [01.02.2007]

Thursday, February 1st, 2007

Heute zog es uns mal wieder ins Alt-Jena, wo es auf der sog. “kleinen Karte” wieder einige interessante neue Gerichte gab. Nun gut, die Sülze mit Bratkartoffeln fiel für mich flach, denn wenn es nicht sein muß verzichte ich auf Gerichte dieser Art. Aber der mit Käse überbackene Nudeln mit Pilzen klangen schon ganz interessant, aber schließlich fiel meine Entscheidung auf den “Putenrollbraten mit Kartoffeln und Rotkohl“. Das Foto ist heute leider etwas misslungen, dies bitte ich zu entschuldigen.

Als das Gericht serviert wurde, hatte ich einen Moment vermutet, daß man kleine Klöße anstatt der Kartoffeln beigegeben hätte, doch spätestens beim Anschneiden stellte sich das als Irrtum heraus. Für 5,50 Euronen inkl. Getränk war der Besuch im Alt Jena auf jeden Fall mal wieder ein lohnenswertes Schnäppchen – am Essen gab es mal wieder nichts auszusetzen.
Anschließend gingen wir noch auf einen Kaffee ins nahe Markt 11. Dort gab es nach längerem mal wieder Tiramisu – wohl eines der besten hier in Jena – da konnten wir alle natürlich nicht widerstehen. *g*

Kann das Mark 11 Tiramisu auf jeden Fall sehr empfehlen – auch wenn 2 Euronen für so ein kleines Stück recht happig ist. Für Vorschläge für weitere gute Tiramisu-Locations hier in Jena bin ich natürlich dankbar.