Status [24.08.2006]

Wetter:

Im Gegensatz zu gestern wies sich die heutige Bewölkung als eher dünn aus und wir hatten – vor allem gerade zur Mittagszeit – viele sonnige Abschnitte. Die gefühlte Temperatur ist durch die direkte Sonneneinstrahlung natürlich erheblich höher – so daß diejenigen, die gestern über die niedrigen Temperaturen (Achtung, Wortspiel!) gewettert hatten, heute mit ihren langärmligen Hemden oder Pullovern dann doch etwas zu dick angezogen erschienen. Aber man kann ja die Ärmel hochkrempeln… ­čśë

Glaubt man der Vorhersage, wird es ein wohl eher regnerisches Wochenende geben. Aber wie immer glaube ich dies erst wenn es wirklich dazu kommt – in der letzten Zeit lagen sie dann doch etwas oft mit ihren Prognosen daneben.

Mittag:
Grundziel war heute der Marktplatz, wo uns gleich das heutige Businesslunch-Angebot im R2 ins Auge fiel: Schweineschnitzel mit Kokoskruste und Kartoffelecken. Also suchten wir gar nicht erst weiter und entschieden uns gleich dort zu lunchen.

Die Portion war zwar nicht besonders groß, aber es reichte um den Hunger zu stillen.
Schweinefleisch ist natürlich, wenn man alle wichtigen Fleischsorten betrachtet, eigentlich die am wenigsten zu empfehlende Sorte. Gut, Schweineschnitzel ist relativ mager, aber ich meine mehr wenn man es allgemein betrachtet. Meine persönliche Hitliste ist hier: Geflügel und Fisch (weißes Fleisch), dann Rind und schließlich Schwein (rotes Fleisch) – (sh. auch hier). Aber in unserem Kulturkreis hat es eben einen besonders hohen Stellenwert, gerade nach BSE und Geflügelhusten..äh..Vogelgrippe. Na ja, ich will jetzt nicht in irgend welche zu weitgehenden Ausführung zu diesem Thema ausarten. Schmecken tut es ja, ist aber leider die fetthaltigste der oben genannten Varianten.
Die Bedienung und das Servieren ging so schnell im R2, daß uns trotz anstehender Termine noch Zeit blieb, einen Abschlußkaffee im Markt 11 zu genießen. Worum es sich allerdings bei den dort angeboteten Manarinenschnitten handelte, blieb mir schleierhaft. *g*

Status [23.08.2006]

Wetter:

Kühl, aber noch angenehm – so empfinde ich zumindest die aktuellen Temperaturen. Von mehreren Leuten hörte ich heute daß sie frieren und darüber nachdenken wieder die Jacken aus den Schränken holen. Was soll daß denn erst werden wenn (und falls) es wieder richtig Winter wird. ­čÖé Weicheier ! ­čśë

Viel ändert sich aber die nächsten Tage wohl nicht – die paar Grad vorhergesagter Temperaturdifferenz wird sich kaum wirklich auswirken. Meine Prognose ist eher: Weiter bewölkt und gemäßigtes Wetter.

Mittag:
Wegen anstehenden Meetings und Präsentationen bei einigen meiner Kollegen sollte es heute schnell gehen mit dem Mittagsessen. Daher entschieden wir uns fürs Lo Studente.

Meine Wahl fiel auf die “Gnocchi Lo Studente” – ich mag diese Soße halt. Kurios fand ich allerdings daß sich diesmal andere Nudeln zwischen den Gnocchi fanden. Auf dem Bild sieht man ein Rigatoni – weiter unten fand ich aber auch Bandnudeln.

Gemäß einiger Unkenrufe seitens meiner Kollegen ist diese Sauce ja ein Fertigfabrikat aus irgend einem Eimer vom Großhändler – eine These die ich allerdings nicht unterstütze. Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen, daß man im Lo Studente jeden Tag einfach einen großen Topf kocht und diesen dann für alle Bestellungen am Tag verwendet. Manchmal ist es halt besser nicht zu wissen, wie etwas zubereitet wird. Hauptsache ist ja immer, daß es schmeckt.
Für einen Kaffee gingen wir zum Abschluß ein weiteres mal in die Drogerie – zum draußen vor dem absolut sitzen war es meinem Kollegen heute zu kalt. ­čÖé

Status [22.08.2006]

Wetter:

Zwar hatte es in der Nacht geregnet, das sah man am heutigen Morgen an den noch feuchten Straßen und Gehsteigen, aber seit ich das Haus verlassen habe ist es meines Wissens noch kein einziges mal wieder zu Niderschlägen gekommen. Seit dem Mittag ist es nun immer mehr aufgeklart und inzwischen scheint sogar teilweise die Sonne. Trotzdem halten sich die Temperaturen eher in Grenzen.

Wie man anhand der Temperaturen sieht kommt der Herbst wohl in großen Schritten bzw. ist schon so gut wie da. Ich bezweifle, daß es noch einmal erheblich wärmer wird.

Mittag:
Zuerst wollten wir uns heute ins Cheers begeben, aber dort war ziemlich viel los und bis zur Auslieferung des Essens hätte wohl extrem lange gedauert. Daher entschieden wir uns kurzfristig um einfach ins Cafe Stilbruch zu gehen.

Nach mehrmaliger Abstinenz fiel meine Wahl dort heute wieder auf das (bisher) beste Chili con Carne von Jena. ­čśë

Anschließend nahmen wir uns dann auch noch die Zeit für ein kleines Käffchen, diesmal wieder in der Drogerie.

Zwar waren im absolut kaffee noch 2 Tische frei, aber wir befürchteten daß es hier zu lange dauern würde bis man uns bemerkte und die Bestellung aufnahm.
In der Drogerie ging es dann erheblich schneller – auch wenn wir uns nicht raus sondern in die Lounge im ersten OG setzten (wo wir die einzigen Gäste waren),

während draußen jedoch einige der Tische besetzt waren. Obwohl der Standort an der Ecke Leutragraben / Johannisplatz (meiner unterwürfigen) Meinung nach ein sehr guter ist, scheint mir der Erfolg der Drogerie doch nicht so groß zu sein wie z.B. im viel kleineren absolut kaffee am Eingang zur Wagnergasse. Gut, mit 2,50 Euronen ist natürlich mein geliebter Espresso Doppio

dort recht teuer – aber z.B. ein Cappucino wie er von einigen meiner Kollegen gerne genommen wird mit 1,60 Euronen noch im normalen Preisgefüge.
Wäre auf jeden Fall schade wenn sie schließen würde. Zwar ist Jena mit Koffeindealern auch so bestens ausgestattet, aber ich würde es wohl trotzdem bedauern.

Status [21.08.2006]

Wetter:

Mit dem heißen Wetter scheint es trotz des kurzen Zwischenspiels am Samstag nun entgültig vorbei zu sein. Wolkiger Himmel und eher mäßige Temperaturen bestimmen das heutige Exterior. Solange es nicht regnet solls mir aber recht sein. Leider ist die Wahrscheinlichkeit für Regen heute doch recht hoch, und morgen scheint es, glaubt man der Vorhersage, gleich ganz zu regnen. Dabei haben wir nicht mal Altweibersommer…

Vielleicht “erholt” sich das Wetter ja noch einmal? Wir werden sehen…

Mittag:
Wie man ja inzwischen weiß ist Montag der Tag an dem wir uns in den

in die

begeben. Die dieswöchigen Karte bot einiges an interessanten Mahlzeiten. Ich überlegte zuerst, dem Geschnetzeltem mit Buttererbsen und Spätzle zuzusprechen, entschied mich dann aber für den sog. “Tipp der Woche”: Gebratener Reis mit Schinken, Erbsen und Krabben.

Eine gute Wahl, denn die Portion war ziemlich groß und sättigend – außerdem mag ich Krabben recht gern. Noch zu erwähnen war, daß es heute ungewöhnlich voll im Loewen war, dadurch dauerte es von der Bestellung bis zum Servieren fast 30 Minuten. Trotzdem ließ ich mich dann noch zu einem Kaffee breit schlagen, allerdings diesmal nicht im absolut kaffee, sondern in der Drogerie, da wir im absolut keinen freien Platz mehr fanden.

Status [20.08.2006]

Wetter:

Am Vormittag schien heute einige male die Sonne, aber inzwischen hat es sich ziemlich bewölkt. Die Temperaturen sind auch wieder ziemlich zurückgegangen. Gestern Abend regnete es sogar und für den heutigen Abend können wir wohl, glaubt man der Tagesvorhersage, das gleiche erwarten.

Mittag:
Für den heutigen Mittag “gönnte” ich mir mal wieder etwas aus meinem Repertoire der Fertiggerichte: Einen Maggi Magic Asia Instant Nudel Snack – “Gemüse”.

Angeblich “Jetzt noch einfacher!” – na da wollen wir uns doch mal die Anweisungen zur Zubereitung anschauen.

Aha – klingt ja wirklich einfach. Bei früheren Versionen des Maggi Nudelsnacks mußte man immer noch Wasser in einem Topf zum kochen bringen und die Nudeln dort zubereiten bevor man sie dann auf den Teller gab. Jetzt muß man nicht mal mehr einen Topf dreckig machen. Es lebe der Fortschritt (?)
Aber was befindet sich in der Verpackung? Werfen wir doch mal einen Blick auf den Inhalt.

Wir finden also

  • Einen quadratischen Pack Trockennudeln
  • Ein Klarsichttütchen mit Glibberkram
  • Ein weißes Tütchen mit pulvrigem Inhalt

Brav der Anleitung folgend fügte ich als nächstes alles in einem Teller zusammen.

Der “Glibberkram“, eine stark nach asiatischen Gewürzen riechenden, ölige Flüssigkeit, wurde gleich von den Nudeln absorbiert und ist daher kaum zu sehen. In der zweiten Tüte fanden sich weitere Gewürze, jedoch vermisste ich bereits jetzt die auf der Umverpackung gezeigten Karotten und den Brokkoli. Auch ein nochmaliges prüfen der Tüte förderte kein weiteres Tütchen mit diesem Gemüse zu Tage.

Entweder Betrug seitens Maggi oder Karotten und Brokkoli sind jene “individuellen Zugaben” aus dem mittleren Absatz der Anleitung. Trotz dieser Enttäuschung wandte ich mich nun aber dennoch dem nächste Schritt der Zubereitungsanleitung zu.
Das genaue Abmessen der in der Anleitung beschriebenen 300ml gestaltete sich als recht schwierig, da mein Wasserkocher über keine Bemaßung verfügt und ich nicht sicher war, wie mein Plastik-Meßbecher auf kochendes Wasser reagiert. Daher fügte ich nach ermessen eine Menge an kochendem Wasser auf die Nudeln und die Gewürze.

Das heiße Wasser begann nun den Nudelblock langsam aufzulösen und aufzuweichen, wobei ich nach ca. einer Minute auch etwas mit einer Gabel nachhalf.

Nach den ca. vier Minuten des ziehen lassens und gelegentlichen umrührens wie es in der Zubereitungsanweisung angegeben war, konnte ich schließlich das Endergebnis bewundern.

Die Nudeln erwiesen sich beim anschließenden Verzehr als recht “Al dente”, denn das vormals kochende Wasser war inzwischen auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dennoch erschien die frei Schnauze bemessene Menge als zu groß. Daraus schließe ich, daß bei genauer Einhaltung der 300ml die Wärmeenergie kaum ausgereicht hätte, die Nudeln weich zu “kochen”.
Fazit:
Eine keinesfalls ausgereifte Snackidee von Maggi. Wer sich bei der Bezeichnung “Gemüse” und den auf der Abbildung der Umverpackung gezeigten Karotten- und Brokkolistückchen jedoch wirklich Zutaten dieses Typus erhoffte, wird spätestens während der Zubereitung bitter enttäuscht und muß erkennen, daß es sich hier um nicht mehr als ein paar Nudeln mit etwas Schnittlauch, Spinatpulver, weiteren undefinierbaren Gewürzen und etwas Öl handelt. Da besteht noch viel Verbesserungsbedarf.