Obtsschale (Heidelbeeren, Honigmelone & Erdbeeren) [08.08.2018]

Blueberries, honey melon & strawberries / Heidelbeeren, Honigmelone & Erdbeeren

Gestern Abend beim Einkauf im lokalen Rewe-Markt landete unter anderem auch eine Schale mit frischem Obst in meinem Korb, die ich nun auch dringend noch verzehren musste. Im Kühlschrank hält es sich zwar etwas, aber mehr als zwei Tage würde ich es dennoch nicht aufbewahren wollen. Und bei stolzen 2,67 Euro für 270 Gramm war das ganze auch kein billiges Vergnügen – ich kann mich an Zeiten erinnern an denen es noch bunter zusammengestellter Obstsalate für gerade mal einen Euro gab. Aber das Ganze erwies sich als wirklicher Genuss: Frische knackige Heildelbeeren, saftige Erdbeeren und mild-süße und saftige Honigmelonen-Würfel machten diese Obstschale zu einem angenehm erfrischenden Erlebnis an heißen Sommertagen wie diesen. Und ich hatte seit einer kleinen Ewigkeit keine frischen Heidelbeeren mehr verzehrt. So frisches Obst sollte ich in Zukunft wirklich wieder öfters verzehren – auch wenn ich die Verpackung in Einweg-Plastik ja eigentlich nicht unterstützen sollte. Aber es gibt hier in der Gegend leider keine wirklichen Alternativen. Außer ich setze mich zu Hause vielleicht hin und mache mir selbst etwas. Na mal schauen… 😉

Gebratener Rotbarsch an mediterranem Gemüse [08.08.2018]

Ich muss zugeben dass mein erster Blick heute natürlich den Bifteki mit Pommes frites und Tzatziki, die im Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren. Aber bei der aktuellen Hitze erschien mir das Gericht dann doch zu schwer. Und auf Asia-Gerichte wie Gebratener Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten in grüner Kokosmilchsauce hatte ich nach meinem gestrigen Ausflug in die Wok-Küche nicht schon wieder Lust. Der Bayrische Wurstgulasch mit Kartoffeln bei Tradition der Region kam zwar in die nähere Auswahl, aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gebratenen Rotbarsch an mediterranem Gemüse mit Kräuterbutter aus dem Abschnitt Vitality. Das war zwar bereits das zweite Fischgericht diese Woche und dann auch noch Low Carb, also ohne Kohlehydrate in Form einer Sättigungsbeilage, aber es erschien mir letztlich genau das richtige für die aktuellen Temperaturen über 30 Grad. Langsam komme ich wirklich auf den Geschmack bei den leichteren Gerichten.

Fried Redfish on mediterranean vegetables with herb butter / Gebratener Rotbarsch auf mediteranem gemüse mit Kräuterbutter

Die Kombination von Fisch mit Kräuterbutter sah ich zwar im ersten Moment etwas skeptisch, normalerweise mache ich Zitrone oder Remoulade auf meinen Fisch, während Kräuterbutter eher etwas für ein Steak ist, aber sie erwies sich entgegen meiner Befürchtungen doch als gelungene Zugabe zu dem leider etwas beim serieren zerfallenen, aber dennoch zarten uns saftigen Rotbarsch-Filets in seiner dünnen Panade. Dazu gab es eine überaus großzügige Portion eienes mit mediterranen Kräutern angemachten Gemüsemixes aus gelben und orangen Möhren, Kirschtomaten, Paprika in verschiedenen Farben, Zucchini, Aubergine und Zwiebeln. Dabei erwiesen sich die leider teilweise etwas grob geschnittenen Gemüsestückchen als noch knackig aber nicht ganz so hart wie teilweise beim süß-sauren Seelachs von gestern. Auch ohne Kohlehydrate eine überaus leckere und vor allem sättigende Angelegenheit. Ich war überaus zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Dass der Gros der anderen Gäste natürlich bei den Bifteki mit Fritten zugegriffen hatte, dürfte von Anfang an klar gewesen sein – womit diesem Gericht mit klaren Vorsprung der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages zustand. Auf Platz zwei sah ich den Wurstlgulasch, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz sah. Und auch der Rotbarsch mit mediterranem Gemüse lag eng auf, konnte es aber letztlich nur einen guten vierten Platz belegen.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Mediterranes Gemüse: ++

Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: +
Reis: ++

Spinat-Feta-Strudel mit Gorgonzola-Joghurt-Dip [06.08.2018]

Obwohl im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mit Gyros vom Schwein mit Pommes Frites und Tzatziki ein überaus verlockendes Angebot zu finden war, riss ich mich auch heute zusammen und hatte mir fest vorgenommen heute etwas der Sommerhitze angepasstes zu wählen. Zur Auswahl standen außerdem neben den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackenen Frühlingsrollen mit Sweet Chilisauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce noch Spinat-Fetastrudel Gorgonzola-Joghurt-Dip bei Vitality sowie ein Sommersalat mit Puten-Fleischbällchen und Kräuterdressing bei Tradition der Region. Und da die Kombination von Spinat und Feta lecker klang und auch eigentlich Strudel sehr mag, griff ich letztlich zum Vitality-Gericht.

Spinach feta strudel with gorgonzola dip /Spinat-Feta-Strudel mit Gorgonzoladip

Eines gleich vorweg genommen: Es handelte sich leider um keine gute Entscheidung. Schon als ich sah dass die Thekenkraft zu einem bereits etwas länger an der Seite stehenden Teller mit zwei sehr dunklen Strudelrollen griff, hätte ich eigentlich sofort Abbrechen und mich Umentscheiden müssen. Doch ich reagierte zu spät und nun hatte ich das Gericht auf dem Tablett. Vorsorglich zapfte ich mir noch eine Apfelschorle am Getränkeautomat, denn das drohte sehr trocken zu werden.
Und mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, denn die Strudel bestanden zum größtenteils aus trockenen und überaus knusprigen Strudelteig, der wohl etwas zu lange im Ofen gewesen war. Von dem Spinat und dem Feta, den ich mir in meiner Fantasie den ganzen Innenraum ausfüllend vorgestellt hatte, waren nur kleine Mengen an den Innenwänden der hohlen Strudelrolle verblieben.

Spinach feta strudel - Lateral cut / Spinat-Feta-Strudel - Querschnitt

Ein wenig ließ sich die Trockenheit des Gerichtes zwar mit dem Dip aus Joghurt und milden Gorgonzola kompensieren, aber wirklich gelungen war das Gericht nicht. Zum Glück hatte ich noch die Apfelschorle, um den trockenen Teig hinunter spülen zu können. Ich beneidete meinen Kollegen ein wenig, der mir gegenüber saß und den schön saftigen Sommersalat mit Geflügelfrikadellen und Kräuterdressing verzehrte. Leider ein kleiner Fehlgriff, obwohl es ja eigentlich sehr gut geklungen hatte. Aber das passiert eben hin und wieder mal. Dabei hätte etwas kürzere Backzeit und etwas mehr Spinat das ganze schon ganz anders hätte aussehen lassen können.
Bei den anderen Kollegen war natürlich, trotz Außentemperaturen von über 30 Grad und noch höheren Temperaturen innerhalb des Speisesaals, das Gyros mit Abstand das beliebteste Gericht und konnte sich klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber bereits auf dem zweiten Platz folgte der Sommersalat, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich – wirklich zu Recht – der trockene Spinat-Feta-Strudel.

Mein Abschlußurteil:
Spinat-Feta-Strudel: +/-
Gorgonzola-Joghurt-Dip: ++

Wagner Die Backfrische Pizza Salami [04.08.2018]

Wagner Die Backfrische Pizza Salami

Ich hatte mir zwar Zutaten zum kochen eingekauft, doch die Hitze die uns aktuell hier in Deutschland plagt machte mir einen Strich durch die Rechnung, denn ich konnte mich einfach nicht dazu hinreißen mich schwitzend bei deutlich über dreißig Grad in die Küche zu stellen. Daher griff ich auf meine ständig bereit stehende Notlösung zurück: die eine TK-Pizza die ich für solche Fälle in meinem Gefrierfach aufbewahre. Die Marke und “Geschmacksrichtung” wechselt immer je nachdem was es gerade in dem Supermarkt gibt in den ich gehe. Dieses Mal war es eine Wagner “ie Backfrische” mit Salami-Belag. Keine Ahnung wie lange die da schon lagert, bestimmt einige Monate bis zu einem halben Jahr, aber Tiefgefroren hält sich so eine Pizza ja glücklicherweise ewig. Also kurz den Ofen auf 220 Grad vorgeheizte und die tiefgefrorene Pizza für 9-10 Minuten auf dem Backrost auf mittlerer Schiene reingeschoben: Fertig war die Pizza.

Wagner Die Backfrische Pizza Salami

Eine Minute weniger hätte ihr vielleicht ganz gut getan, denn sie war ein klein wenig zu dunkel geworden. Geschmeckt hat sie aber dennoch. Gut dass ich immer so etwas vorrätig habe. Ich darf nur nicht vergessen meine Vorräte wieder aufzufüllen, denn der nächste Notfall kommt bestimmt.