Farm Wrap Chicken Sweet Chili [07.12.2018]

Farm Wrap Chicken Sweet Chili

Heute gönnte ich mir mal wieder ausnahmsweise ein kleines Frühstück, allerdings nicht so eine schweres Leberkäs-Semmel, sondern einen Tortilla Wrap mit einer Chicken Sweet Chili Füllung (Link), hergestellt von der Firma City Farming und erworben in einem nahen Rewe-Supermarkt. Das Produkt besteht aus zwei Wraps zu je 100g, gefüllt mit saftigem Hähnchenfleisch, Maiskörnern, Endivchensalat und Paprika in einer süßen, cremigen und leicht pikanten Chilisauce. Und auch wenn es nicht ganz so mächtig aussieht wie so eine Brötchen mit Leberkäse, ist so ein Wrap mit 255kcal pro 100g doch nicht ganz so leicht wie ich ursprünglich dachte. Eine Semmel hat im Vergleich auch nur 248kcal pro 100g, ist aber natürlich etwas schwerer als nur die 200g, die bei den beiden Wraps erreicht werden. Aber wie dem auch seit, mir haben die Wraps gut geschmeckt und ich habe mit Sicherheit nicht zum letzten Mal bei einem solchen Zugegriffen. Mal sehen was für Produktvariationen noch meinen Geschmack treffen – vor allem der Wrap “Chicken Kale” mit Grünkohl klingt sehr interessant, aber auch mit Curry-Chicken könnte ich mich anfreunden. Mal schauen wofür ich mich beim nächsten Mal entscheide.

Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce [06.12.2018]

Obwohl die Spaghetti Bolognese mit Grana Padano wie sie heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden immer eine gute Alternative bieten, hatte ich mich bereits früh auf die Filetspitzen vom Rind, Känguru und Strauss in Sherrysauce, dazu Speckbohnen und Kartoffelstampf bei Globetrotter festegelegt. So etwas gibt es wirklich nicht alles Tage und der Preis war nicht merklich höher als bei regulären Gerichten. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality Kürbis-Currygulasch mit Süßkartoffelwürfeln und Schmand sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Gebratenes Hähnchenfleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurden.

Filet tips from beef, kangaroo & ostrich in sherry sauce / Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce

Zwar waren die Fleischstücke für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten und bei der Menge der Sauce hatte man auch etwas übertrieben, damit bin ich aber auch schon durch mit den negativen Kommentaren zu diesem Gericht. Die Zusammenstellung aus den drei Fleischsorten von Rind, Känguru und Strauß erschien ausgewogen und die einzelnen Fleischstücke waren trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft durchgehend saftig und zart. Kombiniert in der angenehm würzigen und nicht zu dünnflüssigen Sherrysauce ein wirklicher Genuss den man nicht jeden Tag bekommt. Und auch der Kartoffelstampf war, wie die Bezeichnung schon vermuten ließ, nicht wieder nur das aus Pulver angerührte Kartoffelpüree wie es sonst serviert wird, sondern eine Sättigungsbeilage mit etwas mehr Biss und kleinen Kartoffelstückchen darin, das nicht nur was die Konsistenz sondern auch von seinem Geschmack her überzeugen konnte. Dazu passte gut der Bund in Speck eingewicklete grüne Bohnen, der zwar nur eine kleine, dafür aber sehr schmackhafte Gemüsebeilage bildete. Zwei davon wären natürlich noch besser gewesen, aber man kann nicht alles haben. Ich war aber diese Woche wieder komplett zufrieden mit dem von mir gewählten Mittagsgericht.
Trotz des exotischen Angebots heute griffen die meisten der anderen Gäste dann doch bei den Spaghetti Bolognese zu, die sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Aber zumindest für einen guten zweiten Platz reichte es bei den Filetspitzen dann doch. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich den Kürbis-Currygulasch.

Mein Abschlußurteil:
Filetspitzen: ++
Sherrysauce: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelstampf: ++

Chili-Cheeseburger mit Steakhouse Pommes [05.12.2018]

Obwohl ich heute sowohl mit dem Gebackenen Hoki auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne und Kartoffelgemüse bei Vitality als auch mit den Allgäuer Käsespätzle mit frischen Röstzwiebeln bei Globetrotter liebäugelte, unterlag ich letztlich dem Herdentrieb und stellte mich in die längste Warteschlange, die sich vor der Theke gebildet hatte, an dem der Chili-Cheeseburger mt Bacon und Cheddarkäse, dazu Steakhouse Pommes ausgegeben wurde. An Gebratenem Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke hatte ich etwas weniger Interesse. Auf den Steakhouse-Pommes durfte natürlich etwas Ketchup nicht fehlen, ein Blick in Salat- und Gemüsetheke bezüglich einer passenden Beilage verlief jedoch auch heute wieder erfolglos.

Chili Cheeseburger & Steakhouse Fries

Obwohl die Steakhouse Pommes kurz bevor ich an der Reihe gewesen bin frisch aus der Küche gekommen waren, erwiesen sie sich als nicht besonders gut gelungen. Sie waren labberig und kaum knusprig – aber ich bin sicher mit ein paar Minuten länger in der Friteuse wäre sie nahezu perfekt gewesen. Da war die Eile wegen des großen Andrangs wahrscheinlich auf Kosten der Qualität gegangen. Beim Burger selbst hatte ich zwar auch nicht gerade das hübscheste Exemplar erwischt, aber was die Qualität anging gab es nur wenig auszusetzen.

Chili Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Auf einer dünnen Schicht Cocktailsauce, die man auf die untere Brötchenhälfte aufgetragen hatte ruhten eine Scheibe frischer Tomate sowie zwei Streifen Gewürzgurke. Ihm folgte das Rindfleisch-Patty, das leider nicht mittig auf den Burger aufgesetzt war was das Konstrukt etwas Instabil machte. Oben auf dem Patty befand sich eine Scheibe geschmolzenen Cheddar-Käses, ein Streifen knusprig angebratenen Bacons udn einige Scheiben Jalapenos, die schließlich noch für eine leicht pikante Note sorgten. Auf Salat schien man dieses Mal verzichtet zu haben. Da die Zutaten waren frisch, das Patty locker und saftig und der geschmackliche Gesamteindruck gut gab es aus meiner Sicht nichts an dem Burger auszusetzen. Dass er nicht durchdesigned war wie auf einem Werbeplakat ist bei einer solchen Massenbewirtung wie in unserem Betriebsrestaurant verständlich. Nur Schade dass die Fritten dieses Mal wieder so enttäuschend waren – aber davon abgesehen eine gute Wahl.
Wie man sich aufgrund meiner Erwähnung der Warteschlange in ersten Abschnitt vielleicht schon hätte denken können, war der Burger natürlich heute das mit Abstand beliebteste Gericht und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und nur knapp dahinter dem Hokifilet auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Chili-Cheeseburger: ++
Steakhouse Pommes: +/-

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [04.12.2018]

Leider hatte ich am Anfang den Gulaschsuppeneintopf mit Semmel bei Globetrotter irgendwie übersehen, sonst hätte ich vielleicht bei diesem Gericht zugegriffen. Ich war zu sehr auf das als Spaghetti mit Balsamicolinsen und Ruccola angebotene Gericht bei Vitality fokussiert gewesen, doch als ich entdeckte dass man es mit Makkaroni und ohne Ruccola servierte, kam ich doch davon ab. Von dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region sowie dem Zusatzangebot Cordon bleu mit Bratkartoffeln (die übrigens beide mit den selben Kartoffelscheiben serviert wurden, die wir schon von der Finkenwerder Scholle oder dem Zwiebelrostbraten her kennen) wollte ich eigentlich aufgrund der schlechten Erfahrung mit der Sättigungsbeilage die Finger lassen. Das Gebratene Thaigemüse in Masamansauce oder das Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke schienen mit aber auch nicht das richtige. Also griff ich in der Annahme dass die Kartoffelscheiben heute endlich mal etwas knusprig wären beim Fleischpflanzerl zu. Passendes Salat oder Gemüse suchte ich aber vergebens.

Meatball with gravy & roast potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Die Bratkartoffeln sahen zwar heute wirklich verlockend aus, aber sie enttäuschten leider auch dieses Mal wieder auf ganzer Linie. Bei mir erhärtet sich wiederum die Vermutung, das man diese Bratkartoffeln vorgebraten und tiefgefroren im Großhandel kauft und anschließend nur noch auftaut und warm macht. Anders kann ich es mir kaum erklären dass sie zum dritten Mal in Folge weich, labberig und konsistenzlos daher kamen. Und das Fleischpflanzerl erfüllte heute nicht ganz die Erwartungen, denn es war heute deutlich trockener und leicht bröselig. Das hatte ich schon deutlich besser erlebt. Die würzige und dickflüssige Bratensauce kompensierte das leider nur zum Teil. Leider ein eher enttäuschendes Gericht – ich wäre mit dem Gulascheintopf eindeutig besser bedient gewesen.
Dennoch lagen Fleischpflanzerl und Cordon bleu heute bei den anderen Gästen ganz vorne in der Gunst, wobei ich meine das Fleischpflanzerl etwas häufiger gesehen zu haben. Somit landet dieses auf Platz eins und das Cordon bleu auf dem zweiten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz drei folgte der Gulascheintopf, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und den Spaghetti bzw. Makkaroni mit Balsamico-Linsen und ohne Ruccola auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: +
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: +/-

Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Pommes Frites [03.12.2018]

Zum ersten Mittagsmahl im Dezember bot unser Betriebsrestaurant gleich zwei Gerichte mit frittierten Kartoffelstäbchen an: Zum einen, ganz regulär, ein Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Pommes Frites im Abschnitt Globetrotter und außerdem eine Currywurst mit Pommes Frites als Zusatzangebot. Außerdem standen bei Vitality Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Blattspinat auf der Speisekarte – die ich kurze Zeit wirklich als leichte vegetarische Alternative in Betracht zog, außerdem Maccaroni in würziger Tomatensauce und Schinkenstreifen bei Tradition der Region – die mir aber wiederum zu sehr nach Kantine aussahen. Die Asia-Wok-Theke bot des weiteren Gebackene Frühlingsröllchen sowie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce. Leider wurde ich, als ich an der Schnitzel-/Currywurst-Theke vorbei ging dann doch schwach und entschied mich kurzerhand für das Schweineschnitzel mit Paprika-Sauce, dazu kam natürlich noch etwas Ketchup auf die Pommes. An Salat- oder Gemüeetheke fand ich leider nichts passendes zu diesem Hauptgericht.

Pork escalope "gypsy style" with french fries / Schweineschnitzel "Zigeuner Art" mit Pommes Frites

An den Pommes Frites gab es heute mal ausnahmsweise nichts auszusetzen, sie waren heiß und knusprig ohne dabei zu kross oder labberig zu sein. Das dünne Schweineschnitzel war heute zwar leicht trocken und nicht ganz so gut wie das Jägerschnitzel vom letzten Montag, mit der leicht pikanten, würzigen und fruchtigen Paprikasauce war es aber ok und mehr als nur genießbar – auch wenn hier ein klein bisschen weniger Thymian andere Kräuter der Sauce bestimmt gut getan hätten. Insgesamt also nichts besonderes, aber auch nicht, bei dem ich die Entscheidung dafür bereuen würde.
Bei den anderen Gästen lagen die beiden Gerichte mit Fritten auf jeden Fall am höchsten in der Gunst, allerdings fiel es mir schwer zwischen Schnitzel und Currywurst zu unterscheiden, da das Fleisch meist schon aufgegessen war als ich schaute. Anhand der Sauce würde ich jedoch sagen dass das Schnitzel knapp vor der Currywurst lag, d.h. also Platz eins für das Zigeunerschnitzel und Platz zwei für die Currywurst. Auf dem dritten Platz folgten die Maccaroni, Platz vier belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten fünften Platz folgten schließlich die Gnocchi.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: +
Zigeunersauce: +
Pommes Frites: ++